Börsen finden keine klare Richtung

Die Indizes pendelten am Donnerstag um die Nulllinie.

Börsen
REPORT

Der US-Haushaltsstreit zieht sich hin, und das sind keine guten Voraussetzungen für die Börsen. Die meisten Investoren hielten sich am Donnerstag mit neuen Investments zurück. Die Konjunkturdaten, die an diesem Tag veröffentlicht wurden, fielen ambivalent aus: Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche etwas stärker als erwartet angestiegen. Dafür hat sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal nach endgültigen Daten überraschend deutlich beschleunigt, nämlich um 3,1 Prozent im Jahresvergleich.

Der Philly-Fed-Index, ein viel beachteter Stimmungsindikator, fiel deutlich besser aus als erwartet. Auch wurden im November mehr Häuser verkauft als prognostiziert. Der Index der Frühindikatoren entwickelte sich indes weniger erfreulich als erwartet.

Zu den stärksten Verlierern in Wien zählte die Immofinanz, die mit ihren Quartalsdaten enttäuscht hatte. Dagegen konnte die Aktie von Konkurrentin CA Immo zulegen.

Der Goldpreis kam hingegen nicht aus seiner gegenwärtigen Schwächephase heraus und war am Nachmittag fast unverändert gegenüber dem Vortag. Derzeit kostet eine Feinunze (31,1 Gramm) etwa 1668 Dollar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.12.2012)

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