25.05.2012 19:52 | Meine Presse Merkliste 0

Muslimischer Lehrer als Einpeitscher

ERICH KOCINA (Die Presse)

Ein islamischer Religionspädagoge, der von gezwungenem Zusammenleben mit Nichtmuslimen spricht, ist ein (leises) Alarmsignal.

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Zugegeben, es ist nur ein – in holprigem Deutsch verfasstes – loses Konzept. Und auch der Aufruf zu Gewalt oder zur Errichtung eines Gottesstaates findet sich darin nicht. Und doch birgt ein kürzlich in Bayern aufgetauchtes Papier einiges an Brisanz. Immerhin ist darin von einem „gezwungenen“ Zusammenleben der Muslime mit der Mehrheitsgesellschaft die Rede. Und auch der „reine Islam“ wird darin propagiert. Es verwundert nicht, dass die regierende CSU reflexartig die kleine islamische Gemeinde, der das Dokument zugeordnet wurde, sofort als integrationsunwillig brandmarkte.

Sehr wohl verwunderlich ist dann allerdings, dass das fragliche Papier gar nicht aus Deutschland stammt, sondern, man höre und staune, aus Österreich. Aus jenem Land, in dem das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen als vorbildhaft gilt. Noch verwunderlicher ist dann, wenn Passagen wie diese nicht von irgendjemandem, sondern von einem Ausbildner islamischer Religionslehrer stammen. Lassen wir die Kirche im Dorf, eine akute Gefahr lässt sich daraus nicht ableiten – das sehen auch Österreichs Verfassungsschützer so. Doch für die Zukunft sind Aussagen wie diese ein Alarmsignal. Denn gerade ein Religionslehrer ist ein Multiplikator, der die Stimmung ganzer Gruppen in bestimmte Richtungen lenken kann. Und irgendwann könnte der Punkt kommen, an dem sich 400.000 Menschen plötzlich nicht mehr zu einem Zusammenleben „zwingen“ lassen wollen. (Bericht: S. 17)


erich.kocina@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.08.2007)

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16 Kommentare
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Joint Cultural Events Neutralize "Einpeitschers"

http://dowire.org/wiki/Everyday_citizens#Rural_Austria_.26_her_Migrants

franzmann
18.08.2007 19:17
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unglaublich!

dank an die presse, dass sie diese story verfolgt! sonst ist ja eher multi-kulti schweigen angesagt. dass so ein typ andere moslems ausbildet ist mehr als ein "leises" alarmzeichen. ein lehrer ist ein multiplikator. ein lehrer von lehrern verbreitet seine gedanken exponentiell. hier müsste der staat schnellstens eingreifen. aber offenbar interessiert das unsere "verfassungsschützer" nicht.

panda82
18.08.2007 10:47
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Völlig daneben geschossen...

Der Schreiber und die bayerische Regierung haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen ein Feindbild schaffen. Dafür greifen sie gleich in die Trickkiste.

Irgendein moslemische Lehrer, der zugleich in einem Verein organisiert ist, verfasst ein schlechtes Text, der Moslems in irgend einer Weise auffordert sich gegen die Mehrheitsgesellschaft zu erheben.
Das ist ein Alarm schreibt der Schreibling!!!

Ich möchte keine Gegenbeispiele mit Beteiligung von Österreichern aufführen. Sondern ein Spiegel vorhalten:
Warum wird Österreich kein grosses Land?
Weil solche Schreiber wie dieser hier sich für Zwerge halten und Angst vor Ratten haben...

Antworten Gast: Klinger E.
19.08.2007 16:32
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Re: Völlig daneben geschossen...

Bei uns in Ösistan können manche Probleme des Zusammenlebens erst gar nicht entstehen. Denn nur in Deutschland steht der Tierschutz in Verfassungsrang, was naturgemäß das aus Ostanatolien gewohnte folkloristische Zusammenleben der Türken mit ihren Schafen etwas erschwert. Daß da die Türken lieber zu uns kommen, ist verständlich. Inshallah!

Antworten Antworten Gast: Toleranzedikt
19.08.2007 19:13
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Re: Re: Völlig daneben geschossen...

Wenn der Prophet im Koran jedem Türken vier Schafe bzw. Ziegen erlaubt, dann sollte er sie auch im Wege der Familienzusammenführung nachholen dürfen, damit er seine Lebensplanung und -weise nicht umstürzen muß. Ob die dann ein Kopftuch tragen müssen oder nicht, wird sich einvernehmlich regeln lassen. Wenn dann diese türkischen Schafe und Ziegen mit den anderen die Parks bevölkern, ist die Integration gelungen. Wo ein Willi ist, da ist auch ein Weg!

Antworten Gast: gottfried von bouillon
18.08.2007 16:26
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Re: Völlig daneben geschossen...

also schreiben ist der beruf von schreiberlingen...was also soll der vorwurf.
im übrigen, der schreiberling lebt in einem der reichsten länder der erde
...nämlich in den vereinigten staaten von europa...auch EU genannt.
alle teile europas leben also in einem mächtigen land mit armen bittstellern und bettlern an seinen grenzen, die auch gerne dabei sein wollen...
warum wird die türkei kein mitglied dieses grossen landes...weil seine menschen unfähig sind...das beweist ihr vorwurf...

Antworten Gast: Ganz zwanglos
18.08.2007 13:00
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Naja, Panda,

wer sich so verläßlich selbst zum Feindbild stilisiert, braucht keinen "Schreibling" dazu, vielleicht wäre es selbst als "Schübling" besser aufgehoben.

Ich würde auch in Erwägung ziehen, daß sich eines schönen Tages - den ich gerne noch erleben möchte - 7 Millionen Inländer "plötzlich nicht mehr zu einem Zusammenleben „zwingen“ lassen wollen".

Auf welchem Stern

hat denn der Hr. Redakteur die letzten 10 Jahre gelebt?
War er im Koma? Durfte er Hietzing nicht verlassen? Ist er Autist? War er Stoisits verliebt? Hat täglich in seinen Kopf ein 1.Mai-Aufmarsch stattgefunden?

Gast: Reiseleiter
17.08.2007 22:27
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Von wegen, wir zwingen jemanden zum Zusammenleben.

Gute Heimreise!

Gast: Moment mal
17.08.2007 21:57
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In einem liegt der gute Mann völlig richtig

wenn er von einem „gezwungenen“ Zusammenleben der Muslime mit der Mehrheitsgesellschaft spricht.

Allerding kommen die Muslime völlig freiwillig nach Europa, der Zwang wird gegen die ansässige weiße Mehrheitsbevölkerung ausgeübt, der die fremde Zuwanderung durch das Diktat der politisch korrekten Lobby gegen ihren Willen aufgezwungen wird.


Gast: Klosterbruder
17.08.2007 19:07
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Lassen wir die Kirche im Dorf

Lassen wir die Kirche im Dorf. Man darf nicht alle unter Generalverdacht stellen. Wer viele Kopftücher sieht, ist ein Rassist mit selektiver Wahrnehmung. Wir brauchen Moslems zur Pensionssicherung, und weil die Gesellschaft überaltert. Familienzusammenführung ist ein Menschenrecht. Die Errichtung von Minaretten ist freie Religionsausübung. Man muss Islam von Islamismus trennen. Islam ist nur eine normale Religion. Islam heißt Friede. Wer zuerst Türkisch lernt, spricht später besser Deutsch. Muttersprachliche Medizin/Justiz/Schule fördert die Integration. Integration ist keine Einbahnstraße.

Ich hoffe, dass die USA rechtzeitig diplomatisch intervenieren. Wenn Österreichs Politiker noch lange schalten und walten können, wie es ihnen passt, steht an der Staatsspitze bald ein Ayatollah.

Antworten Gast: pit
18.08.2007 13:15
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Familienzusammenführung ist ein Menschenrecht.

Muß diese gerade in Österreich erfolgen ?
Die Türkei ist doch auch schön ..

Antworten Gast: Kara ben Ösi
18.08.2007 11:42
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Re: Lassen wir die Kirche im Dorf

Bitte, könnt i die drei ostanatolischen Schafhirten, die da extra zu uns gekommen sind, nur um meine Pension zu sichern, auch einmal persönlich kennenlernen, um mich bei meinen selbstlosen Wohltätern bedanken zu können? Danke!

Antworten Steininger
18.08.2007 01:04
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Re: Lassen wir die Kirche im Dorf

Wir brauchen Moslems zur Pensionssicherung. Das glaube ich nicht. Was wir brauchen sind Einwanderer und die müssen keine Muslime sein.

Antworten heduda
17.08.2007 20:55
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es geht wie immer

NICHT um die bedeutung der worte.sondern um das konkrete handeln und tun.und da sind heute leider viele moslems involviert ,die mit gespaltener zunge reden.ein zitat:"toleranz die dem bösen gilt wird zum verbrechen", von wem das stammt wissen die meisten!?.es ist natürlich gröbster unsinn ,zu behaupten,hier sind die friedlichen religionsausüber und hier sind die gefährlichen.wer zu was mutiert ist zufall,oder ganz profan,politische gegenreaktion eines landes.tolerant zu sein ist keine haltung.

Antworten Gast: TAQYIA
17.08.2007 19:28
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Re: Lassen wir die Kirche im Dorf

1) Islam heißt Unterwerfung
2) Zur Pensionssicherung "brauchen" wir junge Menschen - die müssen also nicht unbedingt Moslems sein.....
3) Richtig, Integration ist keine Einbahnstrasse - aber zu viel Gegenverkehr stört insgesamt!

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