07.11.2009 23:26 | Meine Presse Merkliste0

Schwere Last der kleinen Erweiterung

DORIS KRAUS (Die Presse)

Die schlechte EU-Performance Bulgariens und Rumäniens ist eine Hypothek für Beitrittskandidaten. Leidtragender ist der Westbalkan.

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Die EU hat ein gutes kollektives Gedächtnis – auch wenn sie es aus politischen Gründen manchmal vorzieht, zu vergessen anstatt sich zu erinnern. Zum Jahreswechsel aber ist es besonders schwer, vergangene Fehler zu ignorieren – auf welcher Basis sollte man denn sonst seine gute Vorsätze fassen?

So ist es ein eher unheilvolles Zusammentreffen, dass derzeit Bilanz über die einjährige Mitgliedschaft Bulgariens und Rumäniens in der EU gezogen wird und gleichzeitig die Köpfe glühen, wie man mit den Staaten des Westbalkan im Allgemeinen und Kosovo im Besonderen verfahren sollte. Denn die meisten politischen Akteure sind bereit, unter der Hand zuzugeben, dass der Beitritt Bulgariens und Rumäniens vor einem Jahr ein Fehler war. Die Fakten belegen das. Die Staaten waren damals weder politisch noch wirtschaftlich EU-reif und haben seither – ohne die Karotte des Beitritts vor der Nase – noch mehr nachgelassen. „So etwas sollte nie wieder passieren“, meinen die besonders Offenherzigen.

Die Staaten des Westbalkan werden diese politische Hypothek einlösen müssen. Denn egal, wie groß der politische Druck ist, Serbien und andere Beitrittswerber in die EU zu integrieren, niemand darf vergessen, welchen Trumpf die EU aus der Hand gibt, wenn sie die Mitgliedschaftskarte einmal ausgespielt hat. Und dafür als einzigen Gewinn politische Probleme bekommt, die sie immer mehr schwächen. (Bericht: Seite 1)


doris.kraus@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2008)

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13 Kommentare
chilly
03.01.2008 09:44
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demarche an gusi

http://www.b92.net/eng/news/politics-article.php?yyyy=2008&mm=01&dd=02&nav_id=46628

sowas verschwigt mann hier zulande

(kleine kritik an die linientreuen medien)

Gast: Vasile
02.01.2008 21:05
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Romania is a good EU country

Dear Sir,
the Erste bank president/CEO said that romanian bank sector is clean and competitive.
The OMV company operate and make profit like Erste and Raiffeisen in Romania market which is a competitive one.
Romania don't get any money from structural funds and paid to EU budget all the EUROS based on the contribution.
Of course that is not all the things perfect in ROmania, but where is it ?
What I can tell you is that Romania deserve to be part of the EU, cause Romania is 100% pro EU and pro OTAN and sustain with stability this region of EUROPE.
I am that you know very well the history and I am sure that you have not right.
For example the Romanian budget deficit is under 3 % and we get all the positive reports from EU about the evolution after we join the Union.

Ausländer
03.01.2008 04:59
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Re: Romania is a good EU country

please tell me in which NON-EU countries Erste, Raiffeisen, BA-CA, Billa, Hoffer, Spar etc. are not active? THe mere fact they operate in Romania is not yet a proof that Romania is better than Croatia, Serbia, the Ukraine, Byelorussia etc.

Antworten Antworten Gast: Vasile
03.01.2008 18:55
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Re: Re: Romania is a good EU country

I don't tell that we are better than others. We are human beings like you :).
What I tell you is that ROmania, like Serbia or Croatia deserve to be part of part of EU.
I am sure that ROmanian market is a little bigger than Croatia or Serbian ones.

About ex- soviet unions countries I think that they are a little far than Romanian situation.
Maybe you know or maybe not, but Romania is a single latin country from this slavic region which have orthodox religion and have great condition for minorities too.
maybe you look at your map and you see the geostrategical position of Romania too.
I am sure that EU won more , cause ROmania is in , than the situation when ROmania was not accepted.
Is much more easier for EU to have a pro EU contry and pro USA, than to have a PRO - RUSSIA strategy.

chilly
03.01.2008 23:31
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Re: Re: Re: Romania is a good EU country

romania is a independent country whith a beautyfull eurovision song "liubi, liubi , i love you"
this song is for all europeans understanly. we serbs dont hate you, we have the same tragical history, and ouer queen marija karadjordjevic was a romanian princess, the second daughter of romanian queen marija & ferdinand of hohenzollern

chilly
03.01.2008 00:12
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Re: Romania is a good EU country

dear vasile

i hope you see what they (EU-GOD`S) think about other people.
you can love eu
you can kiss the feet mr.ahtisaari
you can go to iraq afghanistan and kosovo
butt you¿re not the same
they have a stereotyp (totalitarry head¿s) mind about slavics and romanians, we`re peoples of the second category for this "god¿s"
i know you feel it but i hope you see it.

Gast: Don Quichote
02.01.2008 12:59
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Großartig

Nach einem Jahr spricht es sich sogar schon in Brüssel herum, daß die Ostöffnung der EU ein Fehler war. Wie beruhigend zu erfahren, welch hellen, vorausblickenden Köpfen das Schicksal des Kontinents anvertraut ist. Und jetzt wollen die gleichen hellen Köpfe im Dienste der Großkonzerne das ewige Pulverfaß Balkan in die EU holen! Sind diese Kerle noch zu retten? Solche Schnapsideen können nur von Leuten geboren werden, die selbst weit ab von den unmittelbaren Konsequenzen die Früchte ihrer ERfüllungsgehilfentätigkeit ernten dürfen. Ausbaden muß es die breite Masse, die man zuerst betrogen hat und jetzt vorsichtshalber kein zweites Mal mehr um ihre Meinung fragt.

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EU-Beitritt! ZAPP! Schlaraffenland

Nur ein Naivling kann glauben, dass der EU-Beitrit der Stein der Weisen ist (polit. hat man sich von dieser Kategorie hofentlich schon lange verabschiedet!).
Alte Strukturen, tw. jahrhundertelang gepflegt, können so mir nix die nix innerhalb eines Jahres nicht verschwinden.
Aber das Beispiel histor. Extremauswandererländer, die heute das diametrale Gegenteil sind (Spanien, Irland(!), Italien etc.) gibt guten Grund zur Hoffnung

chilly
02.01.2008 10:47
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Re: EU-Beitritt! ZAPP! Schlaraffenland

nur ein schlecht informierter glaubt das der westliche balkan mittelalter sei, denn jugoslawien war nie der warschauer pakt und der bürger hatte mehr reisefreiheit als aus jedem anderen land denn wir waren visumbefreit im ostblock und im westblock, dazu kommt das das ehemalige jugoslawien in den 70-ern und 80ern gleich nach italien und sapanien wirtschafftlich rangiert wurden. das wir die extremauswanderer geworden sind ist der krieg schuld. der die wirtschafft zurückgebombt hatt aber die menschen haben immer einen modernen lebensstil gelebt. (ausser in ein paar nicht anpassungswilligen regionen mit hohen analphabetenraten und muslimischen bevöllkerrungsanteil ohne die wir höher rangiert wären als wir es wurden)

Fritz
02.01.2008 16:15
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Re: Re: EU-Beitritt! ZAPP! Schlaraffenland

Nicht der Krieg der NATO gegen Serbien war schuld, sondern vielmehr der Krieg der serbischen Nationalisten gegen Kroatien, Bosnien und gegen die Kosovo-Albaner hat den Geist Serbiens in das Mittelalter "zurückgebombt"!

Jetzt ist das Jammern Serbiens wegen des bevorstehenden Verlustes des Kosovos "herzzerreißend".

Wen kümmert¿s? Wen hat es gekümmert, dass Österreich das Herzstück Südtirol verloren hat? Niemand! Und nach 90 Jahren und nach dem Verschwinden der Grenze kümmert es auch niemanden mehr.
Und genauso wird es den Serben mit dem Kosovo ergehen.
Also macht¿s kein Drama daraus!

chilly
02.01.2008 18:02
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Re: Re: Re: EU-Beitritt! ZAPP! Schlaraffenland

was der tirol für die österreicher bedeutet kann ich nachvolziehen aber stellen sie sich vor das ganze wär mit wien passiert und das sollte an die türkei fallen. das würde sie glaube ich etwas mehr jucken als südtirol.
denn kosovo ist das serbische rüttli (ch). der sitz der serbischen orthodoxen kirche ist in pec (kosovo)die meisten kulturgüter sind im kosovo. und die albaner haben die meisten serben aus dem kosovo vertrieben, und der rest der noch ein unwürdiges leben dort führen muss wird es auch nicht dort aushalten können. also ist der vergleich tirol etwas unpassend.

chilly
01.01.2008 18:45
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erpressung

serbien und kroatien haben schon längst die voraussetzung für die eu erfüllt die bulgarien und rumänien erfüllen mussten. serbien und kroatien haben einen höheren standard und sind rapider bei der euisierung der begebenheiten das sie noch nie in einem warschauer pakt verblöden mussten. deshalb ist auch der fortschritt der slowenen gegenüber den sonderbevorzugten tschechen als normal anzusehen.
und die staaten des westbalkans haben es nie gelernt ein polidor zu sein deshalb kann es passieren das diese später nicht mehr in die eu wollen.

nicht zu viel erpressen!

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Polidor ist wirklich unzumutbar,

daher wollen wir hoffen, dass später früher kommt

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