04.07.2009 01:24 | Meine Presse Merkliste0

Meinungsfreiheit für islamophoben Schrott

CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Wie wär's damit, gelassen auf den erbärmlichen Anti-Islam-Film von Geert Wilders zu reagieren?

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Es ist ein grober uninspirierter Propagandakurzfilm, den der niederländische Abgeordnete Geert Wilders da unter großem Getöse ins Internet gestellt hat. Der Erkenntnisgewinn des billigen Machwerks liegt bei null, der künstlerische Wert darunter. Holzhammermethoden helfen in der Auseinandersetzung mit den anti-aufklärerischen Tendenzen im Islam nicht weiter. Es reicht nicht, Gewalt-Suren aus dem Koran zu zitieren und dann abgetrennte Köpfe und andere Terrorszenen dagegenzuschneiden. Danke, Herr Wilders: Dass sich verwirrte islamistische Terroristen auf den Koran berufen, wussten wir schon, bevor Sie den Regisseur in sich entdeckten.

Doch verstörender noch als das verunglückte Filmchen sind die hysterischen Reaktionen darauf. Nicht nur die niederländische Regierung, sondern gleich auch die EU-Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission fühlten sich bemüßigt, den cineastischen Flatus des Herrn Wilders zu verurteilen, damit die muslimische Wutabteilung ja nicht wieder Fahnen, Botschaften oder anderes anzündet. Damit beugte sich Europa vorauseilend dem neurotischen Diskurs der Frustriert-Aggressiven. Tatsächlich dauerte es am Freitag nicht lange, bis Politiker von Jordanien bis zum Iran empört forderten, den Film zu zensurieren.

Da aber hört sich der Spaß auf: In Europa muss Meinungsfreiheit heißen, dass auch ein geschmackloser Schrott wie Wilders' Pamphlet in Umkreis gelangen – und sich selbst richten darf.


christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.03.2008)

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21 Kommentare
miss chief
31.03.2008 11:56

der erkenntniswert des films

liegt entgegen herrn ultschs eher peinlichen schlussfolgerungen nicht im inhalt des films sondern in der rezeption des films. dabei ist vor allem interessant, dass der film 'rezipiert' wurde bevor er tatsächlich veröffentlicht wurde oder überhaupt sein inhalt bekannt war. man distanzierte sich von islamkritik im allgemeinen, man verurteilte die kritik an einer durch und durch politischen ideologie als grundsätzlich dem europäischen geist widersprechend. DAS ist der inhalt das films. geert wilders wollte für ein europäisches publikum deutlich machen, wie sehr die europäischen eliten in politik und medien bereits von den mehr oder weniger subtilen gewaltdrohungen von seitens des politischen islam korrumpiert sind. geert wilders ist für mich der größte held europas der letzten 50 jahre und es ehrt ihn, dass schreibkräfte aus der europäischen provinz sein enormes revolutionäres potential nicht begreifen bzw. bewusst zu hintertreiben versuchen.

Gast: Kurt22
30.03.2008 14:04

Einbahnstrasse Toleranz

Wenn europäische Halbkomiker und Zeichner Christus verar....., dann schreit man nach Toleranz (das muß eine Religionsgemeinschaft doch aushalten!). Beim Islam müssen wir kollektiv schön kuschen, wir könnten ja in die Luft gesprengt werden.
Warum hat man keine christlichen Grundsätze in die EU-Verfass. - Entschuldigung, heißt ja Vertrag - reingenommen. Der Kniefall unserer durchgeknallten Politiker ist nicht mehr auszuhalten, traurig, daß "Die Presse" da immer mehr mitmacht.

Gast: Gerhard
30.03.2008 08:30

"Lieber Journalist, warum versagst Du so?"

Eine gute Sachverhaltsdarstellung zu diesem und ähnlichen Kommentaren findet man unter:

http://tinyurl.com/ypk6rg

Gast: Naja
30.03.2008 00:10

Wenn die Meinungsfreiheit soviel zählt,

warum sitzt dann Gerd Honsik in der freiesten Gesellschaft aller Zeiten (freGaZ) im Gefängnis?

Doch nicht etwa, weil die Meinungsfreiheit ein feuchter Schmäh ist, die nur für die Meinungsbefreier gilt, aber nicht für die Meinungsbefreiten???

Gast: via
29.03.2008 22:14

mut

sie als journalist haben enorm viel macht und damit eine enorme verantwortung das richtige zu bewirken und das richtige jetzt, ist die botschaft des filmes:-die warnung- ganz klar zu unterstützen.

warum?
die drohungen sind fakten, sie meinen sie ernst und werden sie realisieren, auch wenn wir uns das nicht vorstellen können.
54 millionen moslems sind viel zu viel, meinen sie nicht auch? sie ,,überschwemmen" uns und wenn wir nichts unternehmen werden die horror szenarien im film (netherland in the future) bald schon wirklichkeit.

die europäische politik distanziert sich vom film - und damit von unseren westlichen werten, unserer kultur und freiheit.

es ist absurd, dass wir europäer jetzt keine einigkeit nach außen zeigen. zusammenhalt sollte jetzt die oberste priorität sein.

wer den film verurteilt, verharmlost damit die islamistische gefahr.

geert wilders hat unglaublichen mut. unterstützen sie die mutigen!

Gast: Leonides
29.03.2008 22:07

Und wieder knicken die Europäer ein!!!

War gut, das Pressabo vor einigen Monaten abzubestellen! Dem "Standard"- Gehorsam der Linken Moralwächter scheint die Presse einiges abzugewinnen! Wird die Presse neuerdings von Standardredakteuren für Ihre Linksprpaganda bezahlt? Der Film wird weder bei den Oscars noch am Sundancefestival einen Preis erreichen, doch er wird hoffentlich noch mehr "aggressiv-frustrierte" wie ich ja dann auch einer bin, die Augen öffnen! Wenn Links-Anarchos, sogenannte Moralkämpfer (die Linke lehnt ja Ihre Gewalt auf keinen Fall ab!!) in Wien bei jeder Gelegenheit mal ein paar Autos und sonstiges Eigentum zerstört, handelte es sicher nur um berechtigte Kritik gegen das "Establishment" und diesen grausamen klimaverändernden "Kapitalismus" der Bösen! Wenn Islamisten mal kurzerhand auf jede Kritik mit Tötung von Menschenleben reagiert, dann handelt es sich ja nur um eine Einzeltat, die man ja "verstehen" muss! Ich sehe in einen europäischen Abgrund...

Gast: Aufgeklaerter Republikaner
29.03.2008 21:36

Schon mal den Koran gelesen ?

Der Autor des Artikels hier sollte mal den Koran lesen.
Das tut nicht wirklich weh, wie ich versichern kann, denn ich habe es getan. Sollte jeder mal tun, der mitreden will.
Mein Eindruck der Lektuere ist:
da geht es hauptsaechlich um Herrschaft und Unterwerfung.
die Herrschschaft der Rechtgläubigen u. die voellige Unterwerfung der Ungläubigen.
Auf 3 x w.islam.de findet man den Text, den Herr Wilders kritisiert. Und nur den kritisiert er, wie er dem Sender FOX News , USA, sagte. Video auch auf LiveLeak.
Fundamentalistische Islamisten respektieren unser Rechtssystem nicht u. unsere Gesellschaftsordnung auch nicht. Der Koran kennt keine Vergebung der Suenden, keine goettliche Gnade fuer Buesser, Suender oder gar Milde / Toleranz mit Andersgläubigen.
Der Autor des Artikels hat keine Ahnung, unter wie vielen Opfern die Meinungsfreiheit u. Menschenrechte in WESTEUROPA erkampft wurden - oder er schaetzt diese opfer nicht. Beides ist ein schwerer Fehler. Entlassen, den Mann.

LePenseur
29.03.2008 21:11

Irrtum, Herr Ultsch (oder besser: bewußte Desinformation)!

1. Der Film ist kein "grober uninspirierter Propagandakurzfilm", sondern bloß ein Film, der die bestürzenden Tatsachen nicht beschönigt.
2. Der Erkenntnisgewinn liegt dabei ebensowenig "bei null", wie der Film auch keineswegs ein "billiges Machwerk" ist. Sonst wäre jede Folge von "Österreich II", die die Greuel der Nazi-Zeit dokumentierte, ebenso ein "billiges Machwerk" gewesen.
3. Es war hoch an der Zeit, die Gewalt-Suren aus dem Koran zu zitieren und dann abgetrennte Köpfe und andere Terrorszenen dagegenzuschneiden — damit die ständige Lüge, das wäre ja alles nicht der "richtige Islam", nicht mehr ganz so leicht geglaubt wird.
4. "Damit beugte sich Europa vorauseilend dem neurotischen Diskurs der Frustriert-Aggressiven." Gratulation, Sie haben es erkannt! Doch warum soll es verboten sein, dieser Religion voll von naurotischen Haßpredigern klar zu zeigen, was man davon hält? Das Recht hat wohl nicht dem Unrecht, die (auch störende) Wahrheit nicht der Lüge zu weichen — oder nicht?

Gast: Nobody
29.03.2008 19:01

Es ist erschreckend

wie wenige vor allem den zweiten Teil des Artikels gelesen haben. Ansonsten: "Grober Klotz, grober Keil". Fortsetzung des Filmes für die etwas Reflexionsfähigeren sollte sein: Wie schaut es mit folgenden Werten praktisch in den Ländern aus die "schon" islamische Länder sind: Freiheit, Pluralität, Rede- und Meinungsfreiheit, Menschenwürde, Demokratie, Minderheitenrechte, Gesundheitssystem, Pensionssystem, Krankenkassen, Schulen, Universitäten, Forschung, Umweltschutz, Frauenrechte, Schwulenrechte, Förderung anderer Religionsgemeinschaften, etc. s. http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/373172 Kommentar 1252

Gast: Crusader
29.03.2008 16:04

Wie sich Zeiten ändern

Gut der Film wird qualitativ keine Preise gewinnen, nur darum geht es auch nicht.
Es geht darum, daß der Islam in Europa keinen Platz hat, auch wenn dieser von der rückgratlosen Politik und vielen Medien hofiert wird.
Die Diskussion um Gemäßigte ist unsinnig - schwanger von Allah oder nicht, dazwischen gibt es keine Zwischentöne.
Jetzt haben wir den von den Bücklingen gefürchteten Punkt erreicht wo von unten Druck ausgeübt wird.
Ein kleiner unbedeutender Karikaturist, Wilders ein kleiner Oppositionspolitiker und andere blasen zum Gegenangriff auf die Möchtgerneroberer mit ihrem Buch für Leseschwache.
Und siehe da die Fanatiker und ihr EU Hofstaat sind erzürnt da ihnen jetzt von den Kleinen und Machtlosen der Weg gewiesen wird.....


Gast: Empörung
29.03.2008 13:53

Nur ein weiteres islamophiles Relativieren einer gefährlichen Ideologie

Alles, was nicht für den Islam ist, darf beschimpft, verleumdet und totgeschwiegen werden.

Der Artikel von Ultsch liegt also durchaus im Trend.

Vielleicht erhalten Zeitungsleute so wie die Liveleak-Provider Morddrohungen, wenn sie die Wahrheit über den Islam sagen. Aber das heißt noch lange nicht, dass man FÜR den Islam kommentieren muss. Wenn sich jemand nicht traut, soll er besser gar nichts sagen.

Dank einer verbrecherischen Immigrations- und Familienpolitik ist es 5 nach 12. Für Relativismus und Nebelwerfer ist einfach keine Zeit mehr. Die Dinge müssen beim Namen genannt werden.

Antworten Gast: Nobody
29.03.2008 18:54

Re: Nur ein weiteres islamophiles Relativieren einer gefährlichen Ideologie

@5 nach12: Stimmt so bestenfalls nur teilweise, denn: Gab es in Ö nicht 500.000 bis 2.000.000 Abtreibungen ? Wird hier nicht fleissig die Pille genommen ? Rotten wir uns nicht selber aus ? War es uns nicht wichtiger Großkonzernkonforme EU-Steuersystem zu entwickeln als Familien Geld zum Leben zu lassen ? Wer von uns hat den zunehmend menschen- und familienfeindlichen Leistungsterror a la NS-Kriegswirtschaft widersprochen ? Das viele da nicht mehr können oder wollen ist unsere eigene Schuld.
Eigentlich hätten die Moslems nur 3 Generationen warten müssen, dann hätten sie einen nahezu menschenleeren Kontinent Europa besiedeln können wie seinerzeit die Amis.

stefania
29.03.2008 10:17

Treffend auf den Punkt gebracht

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/03/28/dlf_20080328_2314_5a40b9d8.mp3

Der Film ist in keinster Weise islamophob-es wird nicht einmal kommentiert.

Es werden Tatsachen aufgezeigt und jeder soll sich seinen Reim draufmachen.

Herr Ultsch muss sich natürlich den politisch korrekten Reim drauf machen-wenn er nämlich seinen eigenen Schrott selbst glaubt, ist es übel um ihn bestellt.

Gast: gunter-f
29.03.2008 09:38

Ohne Worte

Lieber herr Ultsch!

Der Film ist zwar in seiner Machart Schrott, doch geht es hierbei nicht um künstlerische Qualität. Deiser Kurzfilm zeigt vielmehr die Brutalität und Bestialität des islamischen FASCHISMUS. Nur darum geht es.

Es ist schon abartig, daß man Wilders angreift für die Darstellung der Wahrheit, während die Mörder und Faschisten nicht verurteilt werden.

Europa am Abgrund.

proetcontra
29.03.2008 05:07

Geehrter Herr Ultsch

...wenn Sie schreiben "Holzhammermethoden helfen in der Auseinandersetzung mit den anti-aufklärerischen Tendenzen im Islam nicht weiter", meinen Sie damit, dass man es mit Wattebäuschen versuchen sollte oder was schwebt Ihnen da vor? Sicherlich denken Sie doch an irgendeine Form des Dialogs?

Probieren Sie es aus: Stellen Sie sich in deren Hochburgen vor eine Moschee und nehmen Sie einmal Stellung zu gewissen Grundaussagen des Korans, der dadurch verletzten Menschenrechte oder zu Episoden aus dem Leben des Propheten. Sollte man Sie nicht auf der Stelle tot geschlagen haben, schreiben Sie uns hier über Ihre Erfahrungen bzgl. Ihres "Dialogs".


Bernhard v Clairvaux
28.03.2008 23:44

HERR ULTSCH

sie sind ein hochverräter an der christlichen wertegesellschaft, sie sind ein feind der demokratie und ein gegner meiner heimat.

sie sind ein .... - das dürfen sie sich aussuchen, linxxindel wie sie es sind klagt ja gerne!

Aill
28.03.2008 23:37

tja...

meinungsfreiheit is' nich'...

Gast: Martin S
28.03.2008 23:30

Richtig!

Moslemische Terroristen sind
1. frustriert
2. aggressiv

Und nicht "Lieblinge Allahs"!

Endlich mal was Wahres!

Ergänzen sollte man vielleicht noch:
3. verrückt
4. ungebildet
5. unfähig zu Emotionen

Dann passts!

Antworten Gast: 1252
29.03.2008 13:00

Re: Richtig!

Totalitaristen eben. Alle von ihnen angeführten Punkte passen auch auf SSler, Politkommissare, Inquisitoren, Dschingis-Khan-Wüstlinge, Eroberer und wie sie sich im Lauf der Jahrhunderte auch immer nannten. Einfach ein Deckmäntelchen für Machtrausch und Mordgelüste das ihnen die Unterstützung der Umgebung sichert. Diese macht sich dadurch aber mitschuldig. Was aber ist das Gegenteil ?

prosto
28.03.2008 22:08

Zuerst schneiden sie dir Zunge ab, dann die Hälse.


prosto
28.03.2008 21:58

Da aber hört sich der Spaß auf

Following threats to our staff of a very serious nature, and some ill informed reports from certain corners of the British media that could directly lead to the harm of some of our staff, Liveleak.com has been left with no other choice but to remove Fitna from our servers.
This is a sad day for freedom of speech on the net but we have to place the safety and well being of our staff above all else. We would like to thank the thousands of people, from all backgrounds and religions, who gave us their support. They realised LiveLeak.com is a vehicle for many opinions and not just for the support of one.
Perhaps there is still hope that this situation may produce a discussion that could benefit and educate all of us as to how we can accept one anothers culture.
We stood for what we believe in, the ability to be heard, but in the end the price was too high.

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