25.05.2012 20:28 | Meine Presse Merkliste 0

Intervention gegen jede (Islam-)Kritik

RAINER NOWAK (Die Presse)

Die Wehleidigkeit der Islamischen Glaubensgemeinschaft ist groß. Zum viel zitierten Dialog gehören doch tatsächlich kritische Stimmen.

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Sie werden nicht müde, das Miteinander, den Dialog oder den Weltfrieden zu preisen. Vertreter der Religionsgemeinschaften loben auch gerne die allgemeine Offenheit. Doch wenn es sie selbst betrifft, ist es damit nicht ganz so weit her. So geschehen vor einem Vortrag in Traun (ÖO): Omar Al-Rawi, Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft und SP-Gemeinderat, hatte im Vorfeld gegen Referentin Christine Schirrmacher als „Islamophobin“ mobil gemacht. Mit Erfolg: Die Veranstalter (eine kleine Pfarre) luden die Leiterin des Bonner Instituts für Islamfragen wieder aus. Al-Rawi verweist auf den Klappentext (!) des Buches „Die Frauen und die Scharia“, das Schirrmacher mitverfasst hat. Da heißt es: „Im Namen der Scharia werden Frauen beschnitten, zwangsverheiratet, vergewaltigt, eingesperrt, gesteinigt oder für die Ehre ermordet.“

Für Al-Rawi ist dies eine unzulässige „verallgemeinernde“ Aussage. Ein Urteil über die Haltung einer Person aufgrund eines Klappentexts hingegen offenbar nicht. Wäre es dies vielleicht, wenn es sich um einen moslemischen Autor handelte, dem so widerfahren würde? Vermutlich.

Damit hier keine Einseitigkeit aufkommt: Unlängst intervenierte die Israelitische Kultusgemeinde gegen eine Diskussion über Gaza, die von prononcierten Israel-Kritikern mitveranstaltet wurde. Und wie so manche Diözese reagieren würde, gäbe man prominenten Kirchen- und Christentum-Kritikern breiten Raum, ist leicht vorstellbar. Das ist ziemlich genau das Gegenteil von Dialog. (Bericht: Seite 20)


rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.05.2008)

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29 Kommentare
 
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Kölschdoc
29.05.2008 14:25
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Dem Dreifalltigen Gott sei Dank : Es gibt Internet

Gott sei Dank gibt es Internet !

Dank dem Dreieinigen Gott der Christen,wo im Gegensatz zu Allah ,Gott in jedem Menschen in der Gestallt des Heiligen Geistes lebt und wirkt ,gibt es dort auch die Freiheit des Geistes und damit die Meinungsfreiheit !

Der verhinderte Vortrag steht jetzt im Internet und kann dort im christlichen Abendland gelesen und verbreitet werden : Adresse :
http://www.islaminstitut.de/
oder genau:
http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M53cc9a9ea6e.0.html

http://www.islaminstitut.de/fileadmin/_temp_/Islam_als_Herausforderung-Traun.pdf

Bitte ,im Namen des Dreieinigen Gottes und der Meinungsfreiheit BITTE WEITERLEITEN !

Gast: huababaua
29.05.2008 14:16
0 0

Islamophopie

Islamophopie ist die völlig unbegründete, fast schon pathologische Angst vor dem Islam.

Islamophopie tritt meistens gemeinsam mit anderen Ängsten auf. Mit Fremdenangst, mit Xenophopie zum Beispiel.

Seit dem 9/11 allerdings auch immer öfter mit Flugangst.


Gast: uranium
29.05.2008 12:58
0 0

Zensur


Wir lassen uns unsere Meinungsfreiheit immer mehr wegnehmen. Aber nur weiter so Omar Al-Rawi, Sie haben mich soeben dazu veranlasst eine Partei zu wählen, die zwar nicht meiner Linie entspricht, mir aber im Angsicht der Entwicklung als der bessere Kompromiss erscheint.

Gast: bombastiko
29.05.2008 09:03
0 0

Wien ist gefallleeeeeeen!!!!! :)

Die Musels kommen in Deckung mit den ganzen Hightech Waffen die man hier im Westen hat, ach wie Wehrlos doch alle hier sind, Opfernatur vom feinsten.

generator
28.05.2008 21:46
0 0

Islamophobie?


Eine Phobie ist eine irrationale Furcht.

Sich dem Islam zu widersetzen ist aber nicht irrational.

Den Islam zu begünstigen, das ist irrational.

Wir haben ja deutlich gesehen, was der Islam von Meinungsfreiheit hält,
wenn Karikaturisten, Filmemacher, Politiker, Islamkritiker etc. mit Mord bedroht werden.

Durch das Nachgeben von Forderungen gegenüber den Moslems, wird bald jeder Film, jedes Theaterstück, jede Kunstausstellung, jeder Artikel in einer Zeitung - eigentlich unsere ganze Kultur zum Gegenstand eines Moslemgenehmigungverfahrenens.

Es scheint so, als ob alle Moslems fast andauernd Bauchweh von nichts haben und sie hören aber dabei nicht auf, uns zu erzählen, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, während aber alle Anzeichen auf eine Religion des Krieges hindeuten.

Gast: franzi
28.05.2008 21:18
0 0

NICHT im Namen der Sharia?!

ach werden denn frauen NICHT im namen der sharia zwangsverheiratet, zwangsverschleiert, gesteinigt und sonstig unterdrückt?

also die muslime die ich kennengelernt habe und das befürworten, die tun das sehr wohl im namen der religion, und nicht im namen von "patriarchalen verhältnissen"?!

hier zeigt sich wieder schön wie der vorwurf der islamophobie jegliche (berechtigte) kritik am islam nicht zugelassen und verleumdet wird.

Gast: Georg Schmallenbach
28.05.2008 16:52
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Intervention gegen jede (Islam-)Kritik

Herrn Nowak kann man nur zustimmen: Wenn es so weitergeht mit der Wehleidigkeit der islamischen Glaubensgemeinschaft wird diese schon bald das Niveau der Wehleidigkeit der jüdischen Glaubensgemeinschaft erreicht haben.

Gast: Maria Stückler
28.05.2008 15:56
0 0

Islamophobie - ein Kampfbegriff

Islamophobie ist ein zu tiefst unehrlicher Begriff, weil er Vorbehalte gegen den islam mit Diskriminierung und Feindseligkeit gegen Muslime vermengt.
Vorbehalte gegen den Islam sind aber das gute Recht eines jeden Menschen - von Präferenzen und Abneigungen gegen Ideologien lebt schließlich die Demokratie. Aber mit dem Begriff soll nicht nur das legitime Recht auf individuelle Präferenzen sonden sogar sachliche Kriitik unterbunden werden.

Erfunden wurde edieser Kampfbegriff von den iranischen Mullahs zur Vernichtung ihrer Gegner. Er ist also ein blutbefleckter Kampfbegriff!

Nichts belegt deuticher als diese notorische Kritikunfähigkeit der Vertreter des Islam, dass der Islam selbst das Problem ist!

Für eine schonungslose und offene Diskurssion über dem Islam und seine Europatauglichkeit wäre es hoch an der Zeit bevor man mit der Aufnahme der Türkei endgültig die Universellen durch die Islamischen "Menschenrechte" ersetzt.


Antworten miss chief
29.05.2008 15:57
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Re: Islamophobie - ein Kampfbegriff

ich sehe hier hat jemand redecker gelesen :)

Knieriem
28.05.2008 12:56
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Konsequenzß

1. Al-Rawi soll in Österreich noch selten, aber doch auftretende Tatsachen, wenn sie jemand beim Namen nennt, nicht als verallgemeinernde Aussagen bezeichnen, denn schon in der BRD sieht das ganze viel schrecklicher aus.

2. Die SPÖ sollte ihrem Mitglied Al-Rawi einmal in aller deutlichen Freundschaft darlegen, was sie unter Meinungsfreiheit versteht. Man könnte sonst annehmen, daß dieser Umgang mit Meinung SPÖ Linie ist.

3. Es sollten in Österreich so wie in der BRD z.B. Ralf Giordano oder Alice Schwarzer mehr Persönlichkeiten aus Politik, Journalismus und Kultur kritisch Stellung nehmen. Das sollte nicht immer nur dem Strache überlassen werden, sonst könnte es sein, daß er wirklich noch Bürgermeister wird.

Knieriem
28.05.2008 12:55
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Konsequenz?

1. Al-Rawi soll in Österreich noch selten, aber doch auftretende Tatsachen, wenn sie jemand beim Namen nennt, nicht als verallgemeinernde Aussagen bezeichnen, denn schon in der BRD sieht das ganze viel schrecklicher aus.

2. Die SPÖ sollte ihrem Mitglied Al-Rawi einmal in aller deutlichen Freundschaft darlegen, was sie unter Meinungsfreiheit versteht. Man könnte sonst annehmen, daß dieser Umgang mit Meinung SPÖ Linie ist.

3. Es sollten in Österreich so wie in der BRD z.B. Ralf Giordano oder Alice Schwarzer mehr Persönlichkeiten aus Politik, Journalismus und Kultur kritisch Stellung nehmen. Das sollte nicht immer nur dem Strache überlassen werden, sonst könnte es sein, daß er wirklich noch Bürgermeister wird.

Gast: Student
28.05.2008 10:50
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Österreichs Zukunft...

... man sieht sie, hört sie doch schon überall in Wien... die Zukunft sind nicht mehr die echten Österreicher ... man schaue in die Schulen... ich bin gespannt wie lange es noch dauern wird ...
Österreich ade!

Gast: Bösewicht
28.05.2008 09:04
0 0

¿s is ollas ans, Herr Nowak

Ganz wichtig ist Ihr Hinweis am Schluss, dass die Diözesen auch Kritik am Christentum verbieten würden, wenn Sie dazu die Macht hätten. Sie haben dafür zwar keinerlei Anhaltspunkt - aber das macht doch nichts.

Aber ja, man muss immer einen Blick für das Ganze haben. Und Religion ist eben pfuigack - egal ob das Leute umgebracht oder ob Leben geschützt werden - es ist ja alles das Selbe.

Auch in der politischen Berichterstattung muss man diese integrale Sichtweise noch mehr fördern. Also wenn man z.B. über einen SPÖ Politiker berichtet, der dem Staat Israel das Existenzrecht aberkennt (wie das jüngst in einem Gastkommentar von Die Presse tatsächlich zu lesen war) dann muss man natürlich auch darauf hinweisen, dass es auch einen ÖVP Bauern gibt, der sich im Wirtshaus schon einmal antisemitisch geäußert hat, und selbstverständlich darf man nicht vergessen, dass es auch einen Grünen Sympathisanten geben könnte, der sein Fahrrad bei einem Arier gekauft hat.

Gast: Crusader
28.05.2008 08:54
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Was soll das ganze eigentlich?

Wir wollen keinen Islam in Europa!
Also wozu mit deren Vertretern diskutieren?
Wenn diese Islamisten unerwünscht ins Land kommen gehören sie ebenso behandelt.
Keine Gebetsräume, keine Moscheen, keine Islamisten - dann gibt es auch keine "Multikultiprobleme" und keine Terroranschläge....
Wird der Wille der europäischen Bürger weiterhin so behandelt wie bisher sehe ich das Ende so wie das der rumänischen Zigeuner in Italien wo die Politik versagte und die Bürger auf ihre Art das "Problem" lösten.
Will das irgendwer?

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Re: Was soll das ganze eigentlich?

solange das problem geleugnet, schöngeredet ("bereicherung"), abgewiegelt, schöngefärbt wird, solange man jeden kritiker, egal an welchem punkt des islam (töten von apostaten, ehebrechern, steinigung, "ehrenmord", verheiratung von kindern, homosexuellenaufhängen, frauenbeschneidung, frauenunterdrückung und -erniedrigung) rassismus und nationalsozialismus unterstellt, werden die bürger irgendwann die nase voll haben und die dinge auf ihre art regeln.

wenn sich der staat aus der verantwortung für kriminalität stiehlt, eine gefälschte statistik nach der anderen produziert, sich mit so wichtigen dingen wie rauchen beschäftigt, wird jemand anderer die verantwortung übernehmen.

nein, ich will das nicht.

ganz egal, welche haltung ein großteil des volkes einnimmt, politiker machen genau das gegenteil. noch mehr einwanderung von ungebildeten, die genau nichts dazu beitragen, die wirtschaft zu heben.

das ist nicht demokratie, verehrte regierung. so nicht.

mfg
mc

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pluralis majestatis???

bitte in zukunft das "ich und einige/mehrere/viele andere" nicht mit dem anmaßenden "wir" vertauschen!

Antworten Antworten miss chief
29.05.2008 13:27
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Re: pluralis majestatis???

diese empfehlung stünde vor allem 'uns' sozialisten sehr gut zu gesichte ;)

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Dialog auf moslemisch

DER moslemische Vertreter sagt SEINE Meinung. Der Verteter aus Politik, Kirche etc. sagt auch SEINE Meinung

Gast: bürgerIn
28.05.2008 07:42
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schlussfolgerung

und der spö fällt zu ihrem mitglied al-rahwi nix ein???also bei haider oder strache und deren volxgenossInnen sind die roten flotter im aussenden eines pressetexts. daher: jeder soll daraus seine schlüsse über die spö ziehen, und was man von der partei noch erwarten kann

dr. philpp
28.05.2008 06:49
0 0

Dialog mit dem Islam???

Na ja vielleicht nach ein paar Jahrhunderten der Aufklärung in den Denkräumen dieser Ideologie.

Gast: hartmut
28.05.2008 03:10
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veranstalter war nicht eine pfarre

sondern unter anderem der verein "operation mobilisation" ein evangelikales missionswerk, dass ein "integrations-zentrum" betreibt und die evangelikale volksmission in traun.
da scheint man schlecht recherchiert zu haben.

Gast: Otto
27.05.2008 22:21
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Es geht auch anders

Na ja, ist halt nicht jeder ein Efgani Dönmez
lesenswert: http://derstandard.at/?id=3295733

phuter
27.05.2008 21:30
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Was will man auch von Leuten erwarten...

deren geistige Existenzberechtigung sich auf die Behauptung gründet es gäbe einen Gott, der irgendwelche Leute beauftragt hätte Bücher zu schreiben in denen die reine Wahrheit steht, an die man sich zu halten hat!

Gast: NixDenkenNixFutureDa
27.05.2008 19:41
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Hier stellt also ein SP-Mandatar die Religion über die Politik

Noch dazu zum Schlechten. Die Zukunft der SPÖ ? War das nicht einst DIE Partei der Demokratie, der offenen Diskussion, der Trennung von Staat und Kirche ?

prosto
27.05.2008 19:30
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Omar Al-Jihadi

Der lange Arm des Herrn Gedankenpolizisten reicht also bereits bis in eine kleine Pfarre im kleinen Städtchen Traun.

Wer intellektuelle Widerrede so dreist zu unterbinden versucht, sollte sich eigentlich für ewig als Gastkommentator disqualifiziert haben.

Gleichzeitig solidarisieren sich Al-Rawi und seinesgleichen mit einem "unabhängigen Abgeordneten aus Gaza" , der bei jener Veranstaltung explizit darauf hingewiesen hat, dass der "Konflikt" nicht einer zwischen Plästinensern und Israelis sei, sondern dass es um die "Befreiung Palästinas" gehe.

Wer sich mit Leuten gemein macht, denen es im Kern nicht um die - meiner Einschätzung nach gelegtentlich durchaus schäbige und dumme - Politik Israels geht, sondern schlicht um seine Existenz, sollte sich eigentlich -im Lichte der Geschichte - für ewig als Abgeordneter in einem österreichischen Parlament disqualifiziert haben.

Eine Stadtpartei, die sich diesen Herrn als "Votegetter" hält, kann mir ab sofort gestohlen bleiben!

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Re: Omar Al-Jihadi

Danke für Ihren Beitrag - er hat mir sehr gut gefallen.

 
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