07.11.2009 23:26 | Meine Presse Merkliste0

Wie Albaner im Porzellanladen

WOLFGANG GREBER (Die Presse)

Mazedoniens albanische Minderheit bringt mit den Gewaltausbrüchen bei der Parlamentswahl vom Sonntag das ganze Land in die Bredouille.

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Diplomaten drücken es natürlich vorsichtig aus: „Die Vorkommnisse untergraben das Vertrauen der Bevölkerung in demokratische Prozesse“, hieß es aus dem Außenamt in Berlin am Montag mit gekonnt besorgtem Unterton, nachdem es bei der Parlamentswahl in Mazedonien zu schweren Auseinandersetzungen gekommen war. Die forderten nicht nur ein Todesopfer und viele Verletzte, sondern führten auch dazu, dass die Wahl teilweise wiederholt werden muss. Die OSZE hat die Gewalt klar verortet, nämlich ausschließlich in albanisch dominierten Regionen. „Anderswo lief die Wahl im Allgemeinen ordentlich ab“, sagen die OSZE-Beobachter.

Das tut dem fragilen Mazedonien, das mit seiner schwachen Wirtschaft, seinem heiklen Volks-Mix und seinen Nachbarn schon genug zu tun hat (und sich auch – siehe „VMRO-DPMNE“, der Partei von Premier Gruevski – mit dem grausigsten Parteikürzel der Politikgeschichte herumschlagen muss), gar nicht gut: So dürfte nun die EU die Beitrittsaussichten für Skopje weiter auf Eis legen.

Man kann es daher auch klarer ausdrücken: Die Albaner schlagen im demokratischen Porzellanladen alles zusammen. Die in sich zerstrittene albanische Minderheit (rund 25 Prozent) in dem 2,1-Millionen-LandMazedonien, die sich nach allen Regeln der traditionellen balkanischen Streitkultur befehdet, lässt so erahnen, wie weit sie von Europareife entfernt ist. Und für das Bild von „den Albanern“ ist das alles andere als positiv.
(Bericht: Seite 8)


wolfgang.greber@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2008)

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7 Kommentare
Gast: engel
04.06.2008 17:05
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Die Albaner

Lieber Pablo, der Wissende hat Recht. Durch ungezügeltes Bevölkerungswachstum übernehmen die Albaner Gebiete, wo sie nur vor etwa 25 Jahren eine Minderheit waren. Es stimmt überhaupt nicht, dass in Folge der Balkankriege Griechenland und Serbien Gebiete mit albanischer Mehrheitsbevölkerung bekamen. Die Albaner sind das erste Beispiel für Gebietsübernahmen durch Demographie in Europa der Neuzeit. Wer in Mazedonien nur vor 20 Jahren gewesen ist, der kann heute sehen, wie einige Städte (z. B. Struga) albanisiert wurden. Oder wie östlich von Skopie die neuen Moscheen aus dem Boden schiessen. Dort gab es nur vor 10 Jahren nicht einen einzigen Albaner. Und ob Kosovo mit einer Regierung aus Drogenhändlern und Mafiosi ein normaler Staat wird, wage ich stark zu bezweifeln.

Gast: Wissender
02.06.2008 23:33
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In Mazedonien läuft das gleiche Programm wie im Kosovo

Übernahme per Demographie. Die Albaner stellen bei 25% Bevölkerungsanteil 40% aller Kinder. 2 Generationen noch, und das nächste Land in Europa ist moslemisch.

Anscheinend können es die Albaner nicht erwarten, und streiten wer der bessere muslimische Großalbaner ist.

Antworten Gast: pablo
03.06.2008 09:38
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Re: In Mazedonien läuft das gleiche Programm wie im Kosovo

lieber wissender,

wenn von albanern gesprochen wird dann heißt es immer muslimische albaner. anscheind kennen sie sich nicht richtig aus, denn neben den muslimen gibt es noch christliche albaner und orthodoxe (meist in albanien). selbst wenn der muslimische teil überwiegt gibt es in diesen ländern eine besondere ausübung der religion. keiner identifiziert sich über den glauben so wie es in einigen anderen ländern ist sondern über die herkunft.

auch wenn ein weiteres land muslimisch werden sollte was ist so schlimm daran??? nur weil es einige verrückte gibt die den glauben radikal ausleben, heißt dass das alle muslime so sind??? stellen sie sich mal vor diese "muslime" haben ein anderes bild von deutschland (töten die eigenen kinder, etc.) oder von österreich (verließ in dem die eigene tochter als sklave gehalten wird etc.), nur um einige beispiele zu nennen zum verdeutlichen. die taten einzelner spiegeln nicht das bild der mehrhteit wieder.

p.s. bin kein moslem sondern christ

raeter
02.06.2008 19:18
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Es sind leider immer dieselben, die Zoff machen!

Aber das darf in einer politisch korrekten Welt nicht gesagt/geschrieben werden. Der Kosovo wird trotz Milliarden der EU nur begrenzt entwickelt werden können.
Von Albanien ganz zu schweigen.

Aber wen interessiert in Brüssel die Wahrheit, wenn für einige Wenige soviel Geld zu verdienen ist.

Antworten Gast: valentin
02.06.2008 19:37
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Geschichtlicher Fehler

Tja,dann hätten die ach so braven und zivilisierten westmächte 1912 die grenzen auf dem balkan nach ethnie und nicht nach politischem interesse ziehen sollen.dann hätten die sooooo bösen albaner nämlich ihren eigenen porzellanladen zerschlagen.aber es rächt sich nun mal alles im leben.serben, mazedonier und griechen haben gebiete zugesprochen bekommen, die teilweise zu 98%(!!!!!!!!!!)von albanern bewohnt waren und sind. Und glauben sie mir eins (ich möchte dabei betonen, daß ich kein albaner bin):ich gebe dem kosovo etwa 10-15 jahre bis es zur einer oase im balkan erblüht.
eins noch:heulen sie nicht wegen den geldern die aus brüssel in den kosovo fließen.das sind peanuts im vergleich zu amerikanischen geldern.und die sind den albanern sowieso lieber,die amis wissen nämlich wie grenzen gezogen werden...........

Antworten Antworten Gast: pablo
03.06.2008 09:30
0 0

Re: Geschichtlicher Fehler

ich sehe das so wie valentin. die fehler aus der vergangenheit rächen sich jetzt. milliarden eu gelder werden nicht nur im kosovo sondern auch in anderen eu ländern investiert. die eu will doch mehr und mehr zusammenwachsen und daher müssen die auch einige länder unterstützen. das albanien und kosovo alleine auf dauer nicht lebensfähig sind stimmt nicht so ganz. kosovo hat eine menge an bodenschätzen (weltweit 3. platz an kohle) zu bieten und hat die damalige bundesrepublik YU mit gemüse und obst versorgt. die faktoren arbeit, boden und kapital sind günstiger als in anderen ländern. auch in albanien sieht es nicht so schlimm aus wie einige das immer meinen. albanien wird bald eins der beliebtesten urlaubsziele in europa sein (wer mal dort war kennt das besondere klima das ich meine). weiterhin befinden sich ölvorkommen in albanien und 35 % der weltweiten chromreserven (wird u.a. für waffen herstellung gebraucht).

Antworten Antworten Antworten Gast: ylli
05.06.2008 13:49
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Re: Re: Geschichtlicher Fehler

wiedermal typisch

Kaum steht was über Albaner, schon melden sich die ewigen national-chauvinisten mit ihrer Propaganda.

Ihr solltet euch mal bilden, nein, nicht auf www.freemilosevic.com seiten, auch nicht im youtube.

Ps. ihr die hier kommentare schreibt,habt es ja nötig, sich als deutsche auszugeben, als serbe würde euch wohl niemand ernst nehmen.

traurige tatsache.

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