Lehrerinnen ohne Autorität?

FLORIAN MEISCHL UND PAUL FALLY (Die Presse)

"Ich lasse mir von Ihnen nichts sagen", meint ein muslimischer Schüler zu seiner Lehrerin.

Sie versucht, höflich ihren Schüler umzustimmen, dieser zeigt sich aber unbeeindruckt. Mit diesem Problem müssen weibliche Lehrpersonen zurechtkommen, da manche männliche Muslime Frauen nicht als Autorität anerkennen. Ein solches Verhalten mag verständlich sein, weil es auf eine andere Kultur und eine andere Einstellung zu Frauen zurückzuführen ist. Aber was tun?

In der Schule sind die Burschen bei uns überwiegend mit weiblichen Lehrpersonen konfrontiert. Die Lösung kann nur sein, dass die Schule als Ganzes, also Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit der Direktion, den Schülern den nötigen Respekt gegenüber weiblichen Lehrpersonen beibringt. Damit lernen sie gleichzeitig einen anderen Umgang mit Frauen und Mädchen insgesamt, was für ein Leben in Österreich auf jeden Fall nötig ist. Außerdem kann auch der eine oder andere nichtmuslimische Macho in so einer Schulkultur etwas lernen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2008)


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1 Kommentar
 
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Von Gast: Memento am 15.06.2008 um 20:25

Soweit erinnerlich

standen PflichtschullehrerInnen samt ihren Standesvertretern jahrelang auf der "multikulturellen" Seite - nicht nur aus linksintellektueller Verirrung, sondern auch, weil man von zugewanderten Kindern mehr Lehrerposten samt hochdotierten Sonderprojekten und Schulversuchen erwartet hat.

Ich kenne einige politisch korrekte Hauptschullehrerinnen, die nach außen hin noch immer die Stellung und die Goschen halten; Tatsächlich fürchten sie sich bereits psychisch und physisch vor jedem Tag multikultureller Beglückung.

Das hat man nun davon. Selbst verschuldet und selbst ausbaden!

 
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