11.02.2012 08:34 | Meine Presse Merkliste0

Ab in den Gulag

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Ernennung von Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof in Linz ist keine Überraschung: Die katholische Kirche geht in Richtung Sekte.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Joseph Ratzinger ist ein brillanter Theologe, er schreibt großartige Predigten, und er verfügt zweifellos über Charisma. Und er ist dabei, die katholische Kirche in Richtung Sektengemeinschaft zu führen. Seine Attacken auf den „Relativismus“, seine „Versöhnung“ mit den Erben des vorkonziliaren Schismatikers Lefebvre und nicht zuletzt die Ernennung von Gerhard Maria Wagner zum neuen Weihbischof in Linz folgen einem klar erkennbaren Konzept: die kleine, streng gehütete Herde, der die Welt da draußen mit ihrer Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit, mit ihrer Buntheit und ihren vielfältigen Angeboten nichts anhaben kann. Was da entstehen soll, ist eine Kirche der 100-Prozent-Katholiken, die verschworene Katakombengemeinde der gnadenlos Guten.

Wer sich das Video des neuen Linzer Weihbischofs zu Fragen des Sakramentenempfangs auf „gloria.tv“ ansieht, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er es mit einem als Priester verkleideten Politkommissar zu tun hat – unintelligent, aber zuverlässig. Wer nur einmal im Monat in die Kirche gehe, „weil ihm gerade danach ist“, erklärt Wagner, brauche nicht zu glauben, dass er einfach so „zur Kommunion rennen“ könne. Wer nicht spurt, kommt in den Gulag der Exkommunikation.

In der Einheit, die der Papst anlässlich der Wiederaufnahme der Lefebvre-Erben beschwor, haben Holocaust-Leugner eher Platz als 50-Prozent-Katholiken: Man darf davon ausgehen, dass beide die Botschaft verstehen.


michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2009)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

96 Kommentare
 
1 2 3
0 0

standard-klassenkampf

fleischhacker wieder als zeitgeistiger klassenkämpfer a¿la "der standard".
puh, es wäre ja zum lachen, wenn es nicht so beängstigend wäre.
oberflächlich, tendenziös und manipulativ: schlimmster schund-journalismus aus der letzten schublade.
julius streicher hätte seine freude mit derartigem nachwuchs!

Gast: Altadmonter
04.02.2009 00:23
0 0

Sg. Herr Fleischhacker

und wenn um diese Bewegung die Solidarität einer großen Zahl prakt. Gläubiger entsteht, werde ich mich weigern, einen Appell zu ihren Gunsten zu unterschreiben. Nicht, weil ich unempf. für ihre Probleme wäre, sond. weil ich ihrer Gemeinschaft nicht angeh. und kein Recht habe, meine Nase in Dinge zu stecken, die so ausschl. die Kirche betreffen.“ Auch Sie, Hr. Fleischhacker, gehören nicht (?) zu dieser Gemeinschaft und haben daher kein Recht, Ihre Nase in Dinge zu stecken, die nur die kath. Kirche betreffen. Denken Sie doch ihren Religionsunterricht zurück. Vielleicht ist Ihnen der Vers Joh. 17,21 noch geläufig: „auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, auf daß auch sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.“ Mit Resp. mögen Sie ein guter Reporter sein, aber verletzen Sie bitte nicht die Sensibilität unzähliger katholischer Gläubiger und ich bitte um Toleranz, Ehrfurcht vor dem zu haben, was dem and. heilig ist.

Gast: Altadmonter
04.02.2009 00:22
0 0

Sg. Herr Fleischhacker

Wie ich aus Ihrem Artikel erkennen kann, teilen Sie Ihren Glauben nicht mit der katholischen Kirche. Das einzige Ziel des designierten WB ist doch nur zur gem. Mitte, nämlich zum gem. Glauben zu finden. Katholisch heißt doch: „allgemein, [die ganze Erde] umfassend“. Ihre Meinung, Herr Fleischhacker, gehört dann ebenso in den Gulag (d.h. Hauptverwaltung des Straflagersystems in der UdSSR 1930–1955). Treffend dazu ein Zitat des Philosophen Umberto Eco: „Im Prinzip hat meines Erachtens niemand das Recht, über die Verpflichtungen zu urteilen, die verschiedene Konfessionen ihren Gläubigen auferlegen. Ich sehe nicht, warum Nichtkatholiken sich darüber erregen sollten, daß die katholische Kirche ...

kirchmair
03.02.2009 23:34
0 0

Zynismus und Kirchenfrust des CR

Leicht hat sich CR Fleischhacker mit der kath. Kirche ja nie getan. Aber was er in diesem Kommentar von sich gegeben hat, dokumentiert alles über den Zynismus und den Kirchenfrust seines Autors und nichts über das Thema. Die unsachliche und polemische Berichterstattung in allen Styria-Zeitungen erweckt zudem den Eindruck, daß diese bei Kirchenthemen gleichgeschaltet werden.

Es geht um eine Bischofsernennung, die die Zerrissenheit in der österr. Kirche nicht hervorruft, sondern nur aufzeigt. Österreich ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Problemkind der Weltkirche geworden, weil man hier allerorten einen papstfeindlichen und "liberalen" Sonderweg gegangen ist. Das Ergebnis sind angepaßte Hirten, die sich mit Kindesabtreibungen arrangiert haben, aufgeblasene und politisierende kath. Funktionärscliquen, Wohlfühlen statt Bekennen. Hoffentlich ist der neue Bischof Wagner Teil eines Heilungsprozesses für eine kranke Ortskirche.

Gast: Teresa
03.02.2009 22:24
0 0

Ab in den Gulag

Bin enttäuscht! In Oberlehrermanier jemand aufgrund eines Videos als "Politkommissär" und "unintelligent" abzukanzeln, ist arrogant und billig... - und tritt alle Opfer des Gulag mit Füßen. Würde mir vom Chefredakteur einer Qualitätszeitung differenzierteres Denken und mehr historische Sensibilität erwarten.
Und in Wahrheit, Herr Chefredakteur, sind Sie als Journalist ja wohl dankbar, dass endlich wieder eine kirchliche Gestalt auftaucht, die Ihnen Stoff zu liefern scheint.

dawarisch
03.02.2009 00:08
0 0

Beichte ist Pflicht- vergessen?

"Wer nur einmal im Monat in die Kirche gehe, „weil ihm gerade danach ist“, erklärt Wagner, brauche nicht zu glauben, dass er einfach so „zur Kommunion rennen“ könne."
Das ist schon seit 2000 Jahren so. Wieso also ändern. Die Beichte gehört nunmal dazu- auch wenn sie unangenehm ist.

Antworten Gast: Chris
03.02.2009 09:01
0 0

Re: Beichte ist Pflicht- vergessen?

Irrtum dawarisch! Das ist eben nicht seit 2000 Jahren so! Bis ins 19. Jahrhundert hinein war es für Katholiken absolut unüblich jeden Sonntag die Eucharistie zu empfangen. Immer wieder haben Konzile sogar darauf hinweisen müssen, dass die Gläubigen wenigstens zu Ostern die Kommunion empfangen sollen (z.B. das IV. Laterankonzil 1215). Weil in der priesterzentrierten Liturgie die Gemeindekommunion keinesfalls weit verbreitet war.
Die heutigen so genannten traditionsbewussten Katholiken berufen sich in den meisten Fällen keineswegs auf die gesamte Tradition der Kirche, sondern vor allem auf die Entwicklung der letzten 200 Jahre!

Antworten Gast: Christdemokrat
03.02.2009 08:18
0 0

2000 Jahre

Der Irrtum der 2000 Jahre ist offensichtlich gerade bei jenen Katholiken die der neue Linzer Bischof so gerne als Schäfchen hätte, sehr weit verbreitet. Die 300 hundert Jahre ist das Christentum ohne amtliche Priester ausgekommen. Weitere Jahrhunderte gab es keinen Papst, sondern nur einen Bischof von Rom. Die Ortsbischöfe wurden von den Laien (meist per Aklamation) gewählt. Um das Jahr 1000 hat man den Weltuntergang erwartet, unter anderem auch deshalb weil Rom ein Sündenphuhl war. (Die Macht der Kirche wuchs mit dem Aufruf zu den Kreuzzügen, die eine Antwort auf die Ausbreitung des Islam im nahen und mittleren Osten sowie in Nordafrika - das damals christlich war - mit "Feuer und Schwert". Der Islam begann mit dieser Art von Missionierung ziemlich bald nach dem Tod von Mohammed, da sich der "militärische Arm" durchgesetzt hatte.) Die Machkirche des Mittelalters war nicht eine Fortsetzung des Evangeliums, sondern eine Verfestigung der Institution Kirche. Auch die Ohrenbeichte ... uws.

Stephanos
02.02.2009 23:10
0 0

100 Prozent-Katoliken

sind für mich jene, die sich an den Worten Jesu orientieren. Was spricht dagegen?

Gast: Niederösterreicher
02.02.2009 23:00
0 0

Was für eine Weltkirche, die sich weit mehr als einer Milliarde Gläubigen

von rund 7 Mill. Juden vorschreiben läßt, was sie zu glauben hat und vor den Leiden in Gaza die Augen verschließt!


Antworten Gast: Bösewicht
03.02.2009 14:27
0 0

Re: Was für eine Weltkirche, die sich weit mehr als einer Milliarde Gläubigen

Den Leuten in Gaza geht es tatsächlich dreckig. Allen voran den Christen. Die Hamas hat dort die absolute Macht übernommen und unterdrückt, foltert und ermordet alle, die irgendwie als Abweichler oder Ungläubige gesehen werden. Die Hamas nimmt auch die Hilfslieferungen nach Gaza in Beschlag, die sie nach Gutdünken weiterverkaufen. Dreimal dürfen Sie raten, was die Christen oder andere Nichtmuslime in Gaza davon bekommen.

Antworten Gast: Christdemokrat
03.02.2009 10:39
0 0

Wer verschließt die Augen?

Also, so einfach wie der Niederösterreicher meint ist die Welt nicht gestrickt. Der isrealische Staat war zwar ein Ziel der Zionisten und zwar weil eben vom nahen Osten vor mehr als 2000 vertrieben und in alle Welt zerstreut wurden. Durch das Festhalten an ihren Traditionen - vor allem an den Worten des AT - brachten sie es zustande auch im Exil 2000 Jahre zu überleben. Zur Gründung des Staates Isreal kam es im 20. Jhdt. wahrscheinlich vor allem deshalt weil es in Europa - von Deutschland ausgehend und Führung eines in Österreich geborenen zum Wahnsinn neigenden - für mehrere Jahre ein Kriegs- und Schreckensregiem gab, das sich vor allem - aber nicht nur - Juden als Freindbild auserkoren hatte. Allzu viele Österrreicher - aber auch andere Europäer - haben einen Blick auf Isreal der von unseren Vätern und Großvätern geprägt ist. Die Hamas hatte 1300 Tote - darunter viele Kinder - und riesige Schäden, hatte nicht die Kraft sich wirklich zu wehren, hat jedoch einen großen Sieg gefeiert.

Antworten Logos21
03.02.2009 08:50
0 0

Re: Was für eine Weltkirche, die sich weit mehr als einer Milliarde Gläubigen

Und du bist Protestant und/oder Sozialist, wenn Judenhass zu deiner Grundausstattung gehört.

Antworten Gast:
03.02.2009 01:35
0 0

Lern' Deutsch, du Ahnungsloser!




Antworten Antworten Gast: Niederösterreicher
03.02.2009 16:55
0 0

Re: Lern' Deutsch, du Ahnungsloser! - Du hast schon verstanden was ich meine!

Es gibt keine steinernen Tafeln, auf denen geschrieben steht, daß die Israelis immer recht und die Araber immer unrecht haben!

Vergleiche ich die Schäden, die Israel in den letzten Jahrzehnten in Palästina angerichtet hat mit jenen, die die Palästinenser zu verantworten haben, dann gilt als Christenmensch mein Mitgefühl den Arabern.

Sie sollen in Palästina bleiben und nicht gezwungen werden, nach Europa auszuwandern!

Wie würden die Südamerikaner angesicht eines mächtigen Imperialisten sagen: "Tod oder Freiheit!"

Krowodin
02.02.2009 20:33
0 0

Österreich ist nicht der Nabel der Welt

... und schon gar nicht der Weltkirche. Daher hat die Ernennung österreichischer Bischöfe in der Vergangenheit und auch in der Zukunft wenig mit dem "Kurs der Kirche" zu tun.

Genausowenig, wie die lange vorbereitete Aufhebung des Ausschlusses (!) der führenden Figuren der Piusbruderschaft aus der Kirche – von Rehabilitation ist da ja noch keine Rede – irgendetwas mit dem kruden Aussagen eines dieser Figuren zu tun hat. So krude, dass sogar die Piusbruderschaft sich davon offiziell distanziert hat.

Was schon oft der Fall ist: Dass die österreichische Schlampigkeit und "Mir wern kan Richter brauchen"-Mentalität mit offenem, buntem Katholizismus verwechselt wird. Wer bunte, moderne katholische Kirche erleben will, sollte auf eines der Weltkirchentreffen fahren wie zum Weltjugendtag oder Weltfamilientag, oder zu einem Jugendtreffen nach Assisi. Aber er sollte sie nicht bei verstaubten Alt-68ern suchen, wie man Österreich manchmal glaubt.

Gast: 75-Prozent-Katholikin
02.02.2009 19:22
0 0

Bunt wird nicht gewünscht sondern liberal uni political correct

Bei allem Verständnis für Polemik, solche Tiraden sind der Presse unwürdig!

Welche "Buntheit" dieser Welt? Eine "Buntheit" ohne die Farbenpalette der Konservativen?

Regenbogenpresse (inkl LifeBalls) und die nur von den Medien allgemein gepriesene Multikultiwelt in der Katholiken -alle und nicht nur "100-Prozent-Katholiken"- immer schon die Bösen waren und keine Stellung haben dürfen.

Über Werteverlust, Verlust christlicher Kultur und Traditionen und Leserschwund braucht sich die Presse aber in etlichen Jahren nicht beklagen ... Sie vergrämt ihre eigenen Kunden ähnlich wie die ÖVP ihrer konservativen Wähler verlustig wurde.

Gast: Dr. Franz Rieger
02.02.2009 19:20
0 0

Volksverdummung Kirche

Wer Interesse an Jesus und seinem Evangelium hat, ist gut beraten, selbständig denkend und nach seinem Gewissen zu leben und zu glauben. Die Amtskirche vom kleinen Priester bis zum Vatikan betreibt nur Ideologie, weit weg von der wahren Kirche, der Gemeinschaft der Glaubenden, dem heiligen und priesterlichen Volk Gottes. Wenn man in diesen Wochen Stimmen aus der Amtskirche hört, die sich aufgrund der Wirtschaftskrise mehr Priesterberufungen wünschen, so kann man nur beten, dass der Klerikalismus abnimmt- wir haben viel zu viele Priester und wohl auch Ordensleute, die einen sicheren Posten, Prestige und vor allem Sicherheit und Geborgenheit suchen und ein bisschen Arbeit dafür in Kauf nehmen. Diese Zeiten sind vorbei und wenn die Zahl der Priester endlich abnimmt, dann ist das ein Zeichen der Zeit und Gottes Antwort, die uns hilft und zum Wesentlichen kommen lässt - ohne die Vatikanideologie und die verkürzten Inhalte der Bibel.

Antworten kobold
03.02.2009 09:56
0 0

Re: Volksverdummung Kirche

Nun ja, in Europa ist dieser Prozess ja schon weit fortgeschritten. Hier feiert man inzwischen zu Weihnachten das Fest des Weihnachtshasen. Echt christlich.

bbss22
02.02.2009 18:55
0 0

Religion ist Opium für das Volk

Jeder der selbständig und kritisch denken kann, wird nicht umhin kommen, die Existenz eines Gottes in Abrede zustellen.
Sämtliche Religionen haben damit keine Basis und gleichen vielmehr Krücken, die es schwachen Menschen erleichtern, sich mit der Endlichkeit des Lebens abzufinden.
Der katholische Gott dürfte jedoch ein sehr sadistisches Wesen sein. Zuerst erschafft er den Menschen nach seinem Vorbild, stattet ihn dann aber mit Geschlechtsorganen und der Fähigkeit zu sexueller Lust aus, nur ihn dann dafür zu bestrafen.
Überhaupt dürfte der katholische Gott an einer tiefen Persönlichkeitsstörung leiden. Offenbar ist ihm Urteilen über andere und insbesonders Strafen sehr wichtig. Ebenso benötigt er die Lobpreisungen von ihm unterlegenen Lebewesen, um sich darin zu sonnen.
Vielleicht liegt das daran, dass er noch nie guten Sex mit einem weiblichen Artgenossen hatte. Erzwungenen sexuelle Enthaltung führt sehr häufig zur Perversion.

Gast: Gast
02.02.2009 17:58
0 0

Man sollte dem Weihbischof etwas Zeit geben

was er wirklich macht und nicht schon in den ersten Stunden nach der Ernennung seine Vorurteile niederschreiben.
Erwarte mir mehr von Ihnen, Herr Fleischhacker.

Antworten Gast: Gast
02.02.2009 19:23
0 0

zum zukünftigen Weihbischof in Linz

Noch ist Wagner nicht Weihbischof. Ihm Zeit geben, ist überflüssig, denn er hatte sie sein ganzes priesterliches Leben und ist bekannt. Er sagt ja auch, wie er denkt und weiter denken und handeln wird. Es ist eine lange kirchliche Tradition und Recht des Gottesvolkes, seine Hirten mit zu wählen. Ob sie würdig sind oder nicht bestimmt die ganze Kirche und da ist die Mehrheit die Laienseite! Weheren wir uns gegen solche Ernennungen. Wir lassen uns von falschen Hirten nicht tyrannisieren!

Antworten bbss22
02.02.2009 18:57
0 0

Vorurteile ??

Das waren keine Vorurteile, sondern eine Beurteilung der Aussagen und Verhaltensweisen, dieses Sektenführers.

Gast: lancelot
02.02.2009 17:48
0 0

Kinderglaube

soweit Äußerungen des Herrn Wagners bekannt sind, handelt es sich um einen verlässlichen Mitarbeiter seines Dienstherrns. Diese Äußerungen lassen aber auch auf ein einfaches Weltbild schliessen, wie es seit jahrtausenden besteht. Dieses Weltbild sagt : Auf jede Sünde kommt eine Strafe (was immer auch als Sünde gemeint sei). Gott als der gestrenge Richter über alles, der mit ernster Miene über die Schöpfung wacht und jedes Kind wird alleine bei dem Gedanken zittrig (darum die Furcht vor dem Teufel und dem Nikolaus gleichermaßen bei Kindern). darum meine ich Kinderglaube, auch wenn die Wissenschaft ganz andere Entdeckungen macht. Ist die Wissenschaft für Herrn Wagner auch vom Teufel (und wo kommt diese Gestalt her?, jedenfalls nicht aus der Thora (A.T.). Die Wissenschaft hat erkannt, daß es periodische Katastrophen geben muss, um neue Schöpfungen hervorzubringen, ansonsten versandet das Leben. JESUS ist in jedem Leid anwesend, auch eines Tsunami, lieber Herr Wagner.Wir sind keine Richter

0 0

Es ist nicht nachvollziehbar...

...was ein derartiger Artikel in einer Tageszeitung zu suchen hat! Was interessiert mich, was ein Herr Fleischhacker zu einer Religionsgemeinschaft für eine Meinung hat?

Ich registriere seit langem, daß offensichtlich - ich bin Atheist aus Überzeugung - es einen Sport in Österreich gibt und der heißt "schlag' den Papst ob seiner Entscheidung!".

Wir leben in einem Land, in dem alle soviel g'scheit sind. Auch wenn's nur zum Journalisten gereicht hat: Lesen und Schreiben können heißt nicht, daß damit zwangsläufig Denken verbunden ist. Aber dafür an entsprechendem Ausmaß an Anmaßung! Wäre vielleich nicht schlecht, wenn sich die Besserwisser endlich einmal ins reale Geschehen einklinken und beweisen, daß sie es besser machen...

Komisch, aber bei Entscheidungen innerhalb von Fußballvereinen gibt's nicht so ein öffentliches Tamtam - und im gleichen Ausmaß kratzt mich, was der Verein "röm.-kath. Kirche" tut!

Antworten Paul Katz
02.02.2009 17:02
0 0

wenn es Sie nicht interessiert

dann lesen Sie es doch einfach nicht. Anmaßend finde ich, dass die Kommentare der Presse offenbar ausschließlich nach Ihrer Interessenlage orientiert sein sollen.

 
1 2 3

Mehr Kommentare:

Top-News