11.02.2012 18:56 | Meine Presse Merkliste0

Kann denn Grippe Zufall sein?

ERICH KOCINA (Die Presse)

Die Schließung der ersten Wiener Schule wegen der Schweinegrippe kommt für die schleppend anlaufenden Impfungen sehr gelegen.

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Viel besser hätte es nicht kommen können. Einen Tag, bevor die Impfungen gegen die H1N1-Influenza anlaufen, kommt plötzlich die Meldung, dass in Wien die erste Schule wegen der Schweinegrippe gesperrt wird. Halleluja, die Impfbefürworter werden ihre Hände dankbar gen Himmel gestreckt haben. Immerhin ist das genau jene Art von Nachricht, die besorgte Eltern vielleicht doch mit ihren Kindern zu den Impfstellen marschieren lassen wird. Den bisherigen Versuchen, die Bevölkerung von der Wichtigkeit der Impfung zu überzeugen – allen voran die gebetsmühlenartig vorgetragene Empfehlung der Sozialmediziner – stand nämlich der sichtliche Widerwille im Gesundheitswesen und in der Politik gegenüber. Wozu impfen, wenn es nicht einmal der Großteil der Ärzte, ja nicht einmal der Gesundheitsminister selbst für nötig hält. Da können die Impfmuffel noch so oft beteuern, dass sie keiner Risikogruppe angehören.

Natürlich, denn mit Logik ist bei diesem emotionalen Thema nicht viel zu gewinnen – ähnlich wie beim Spekulieren mit Aktien, denn auch hier spielt vor allem Psychologie eine tragende Rolle. Und gerade in Zeiten großer Verunsicherung genügen schon kleine Impulse, um Massen in Bewegung zu setzen – Aktienpakete in der Wirtschaft, besorgte Eltern im Fall der Schweinegrippe. Ohne jetzt den Bereich der Verschwörungstheorie zu betreten – einen besseren Schachzug als die Schulschließung hätte sich auch ein Stratege der Pharmaindustrie kaum ausdenken können. (Bericht: Seite 1)


erich.kocina@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.11.2009)

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14 Kommentare
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gäbe es einen impfstoff gegen schmutzige fingernägel,

die pharmaindustrie würde gern und sofort schmutzkübel aufstellen...

ich habe den eindruck, dass in dieser branche die zahl der marketingfuzzies die zahl der forscher um ein vielfaches übertrifft.

Gast: radius
09.11.2009 21:30
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Wir haben sie!

Wir haben die Schweinegrippe. Ich hätte mir nicht gedacht, dass sie uns so schnell persönlich erreicht.

Jerusalem
09.11.2009 13:20
1 0

Nüchtern betrachtet fehlen die Argumente für eine Impfung!

Ganz offiziell, eine unabhängige seit 40 Jahren tätige Arznei Prüfungs Stelle hat eine vernichtende Kritik über die Impfung erstellt:
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/zeit_a.php3

Das gerade Schwangere zur Impfung geraten wird ist meiner erachtens grobe Fahrlässigkeit!

Die sogenanngen "Grippetoten" sind allesamt nicht an der Grippe, sondern entweder an einer Fehlbehandlung durch Antibiotika, oder einer anderen Schwächung gestorben. Das wird aber nur sehr versteckt erwähnt.
Überhaupt erfährt man kaum etwas über die Nebenwirkungen.

Um ja jede Kritik zum erliegen zu bringen, wurde ein sehr verdienter praktischer Artzt per Verordnung durch die Ärztekammer mit einem Berufsverbot belegt - weil er so "unklug war", meinte der Präsident in einem Interview.

Darf es keine Kritik mehr an der Pharma Lobby geben? Leben wir noch in einem Staat, wo es eine freie Meinungsäußerung gibt?
http://www.aerzte-ueber-impfen.org/

Hier noch ein sehr guter Artikel aus der FAZ, der die Schweinegrippe sehr nüchtern ad absurdum führt: http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ECF83C60270494D258A9DDA41F1A52462~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Antworten Arethas
10.11.2009 00:07
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Re: Nüchtern betrachtet fehlen die Argumente für eine Impfung!

Und nochwas aus der "Welt":
"In Deutschland ist vor allem GSK (GlaxoSmithKline) im Geschäft. Das britische Unternehmen, das fast ganz Westeuropa versorgt, beliefert alle Bundesländer mit 50 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix. Der Auftrag ist rund eine halbe Milliarde schwer. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation Mitte Juni die höchste Pandemiestufe ausgerufen hatte, schoss der Aktienkurs steil nach oben. Zur selben Zeit erhielten die Bundesländer einen Brief von GSK, sie sollten sich "unverzüglich" dazu äußern, wie viel Impfstoff sie kaufen wollten. Man brauche "absolute Planungssicherheit".
Die Gesundheitsministerien hatten etwas mehr als einen Tag Zeit, sich zu entscheiden, weshalb der Brief für manchen Ministeriumsmitarbeiter "erpresserischen Charakter" hatte."
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article5129456/Das-grosse-Geschaeft-mit-der-Schweinegrippe.html

Gast: mexx
09.11.2009 10:40
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Bis vor kurzem ...

dachte ich auch, dass ist alles Geschäftemacherei.
Nun hat die Schweinegrippe in unserer Familie schneller als erwartet über die Schule Einzug gehalten.

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Re: Bis vor kurzem ...

Und? Ist es schlimm? Bei mir war sie nach 4 Tagen vorbei, und weniger unangenehm als ein durchschnittlicher Schnupfen.

Antworten Antworten Gast: mexx
11.11.2009 11:41
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Re: Re: Bis vor kurzem ...

Nein, es war nicht schlimm, man ist halt für ein paar Tage ausgeschaltet wie bei jedem Infekt.


pit
09.11.2009 08:41
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Buchempfehlung

"Die korrupte Medizin" Hans Weiss

Timberwolf
08.11.2009 23:10
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Verschwörung?

Es mutet schon verdächtig an, dass die Neue Grippe wieder so stark in den Medien präsent ist, kurz bevor die Impfung verfügbar ist.

Antworten TheAlien
09.11.2009 11:13
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Beobachtung im Bekanntenkreis

Wir haben mal (nicht repräsentatives Sample) einfach um Bekannten und Kollegenkreis durchgezählt.

Ergebnis (des letzten Jahres):
Grippegeimpft 20% (davon Grippe bekommen: 50%)
Nicht gegen Grippe geimpft 80% (davon Grippe bekommen: 10%)

Auf Basis dieser "Erfahrungen" (wenn auch potentiell nicht repräsentativ) sollte man sich nicht impfen lassen, wenn man möglichst keine Grippe will, da die Chancen steigen, eine zu bekommen, wenn man geimpft ist (wobei wir keine Korrelationen mit Flugreisen, etc. berücksichtigt haben, wo erhöhte Ansteckungswahrscheinlichkeiten herrschen).

Antworten Antworten Ophicus
09.11.2009 13:41
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Re: Beobachtung im Bekanntenkreis

Also auf Basis von Statistiken zu handeln ist immer heikel. Wenn die aber nichtmal repräsentativ ist und ohne die Ergebnisse zu analysieren...naja.

Grundsätzlich ist natürlich die Rate der Impfung gerade bei denen am höchsten die das höchste Risiko haben oder zu haben glauben. Sei es wegen häufigeren Kontakten zu Kranken oder großen Menschenansammlungen, oder wegen einer allgemein schlechteren Konstitution. Wenn dann in der Gruppe der geimpften mehr Krankheitsfälle auftreten sagt das über die Wirksamkeit des Impfstoffs nicht wirklich was aus.
Auch sollte man nicht alle Krankheitsfälle in einen Topf werfen. Wenn die Krankheit zwar auftritt, aber einen weniger schweren Verlauf nimmt, dann ist das durchaus auch ein Pluspunkt, den man berücksichtigen sollte.

Ich kann jetzt natürlich nicht ausschließen, dass in diesem Fall das Risiko durch die Impfung tatsächlich steigt. Repräsentative Zahlen kenne ich auch keine.

Antworten Antworten Antworten TheAlien
09.11.2009 14:06
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Re: Re: Beobachtung im Bekanntenkreis

Wäre für jeden Hinweis dankbar, wo man relevante Daten (nicht von der Pharma-Industrie gesponserte Studien) finden könnte!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: auf der seite
10.11.2009 17:51
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Re: Re: Re: Beobachtung im Bekanntenkreis

aegis.ch gibt es jede menge informationen übers impfen generell

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Über
10.11.2009 17:13
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Re: Re: Re: Beobachtung im Bekanntenkreis

impfungen im allgemeinen gibt es informationen auf der seite aegis.ch.

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