23.05.2013 06:09 Merkliste 0

Griechenland plus Hyperinflation

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Die europäischen Gewerkschafter haben eine gute Idee für die Schuldenkrise: noch mehr Schulden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Der europäische Gewerkschaftsbund hat gestern, Sonntag, eine, wie es hieß, „klare Botschaft“ an die EU-Finanzminister ausgeschickt: Die „Politik des Sparens“, die „die Wirtschaft abwürgt“, müsse endlich gestoppt werden. Besonders, aber nicht nur in Griechenland, wo die Situation besorgniserregend geworden sei.

Klingt irgendwie einleuchtend, wenn man sich das Gesamtbild nicht ansieht. Tut man das freilich, dann fragt man sich schon, auf welchem Mond die europäischen Gewerkschafter leben. Laut Eurostat haben die 17 Euroländer im Vorjahr im Schnitt nämlich sechs Prozent Budgetdefizit aufgewiesen, heuer werden es dank vorsichtiger Sparmaßnahmen und besser laufender Konjunktur „nur“ noch 4,3 Prozent sein.

Anders gesagt: Im Vorjahr sind die kumulierten Schulden der Euroländer um 540 Milliarden Euro gestiegen, heuer werden die Schulden „nur“ noch um 390 Milliarden Euro zunehmen. Das Faktum, dass man in einem Jahr 390 Milliarden Euro mehr ausgibt als man einnimmt, „Kaputtsparen“ zu nennen – nun, das ist schon eine etwas eigenwillige Definition des Spargedankens.

Was schlagen die Gewerkschafter also zur Lösung der Schuldenkrise – abgesehen von der üblichen Forderung nach diversen Steuerhöhungen – vor? Nun: Eine „Initiative für einen europäischen Aufschwung“, die mit der Ausgabe von gemeinsamen „Eurobonds“ finanziert wird. Anders gesagt: Wir bekämpfen die Staatsschuldenkrise, indem wir noch viel mehr Schulden machen, das Problem aber von Einzelstaaten auf Eurozonen-Ebene verlagern. Und wenn es dann ans Zurückzahlen geht – dann „druckt“ uns die EZB die nötigen Scheine einfach. Wie simpel sich doch die Probleme lösen lassen, wenn man nur will!

Blöd nur, dass das dann das System „Griechenland plus Hyperinflation“ wäre. Eine wirklich gute Idee, die auch ganz sicher dazu beiträgt, die Gewerkschaftsforderungen nach „Erhalt der Kaufkraft“ und „Stärkung der Sozialsysteme“ zu erfüllen.

 

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

41 Kommentare
 
12
Gast: HJB
27.06.2011 10:31
0 0

die Gewerkschaften sind Mitschuld

. . . wer denn sonnst sollte für soziale Gerechtigkeit sorgen?
Schulden und soziale Gerechtigkeit sind unvereinbar, sie schaffen arm und reich und kosten aller Zukunft.
Auf die Barrikaden! Bürgerinitiative 'Aktion 21'!

es gibt 2 möglichkeiten:

entweder man reduziert massiv all die guthaben (auch der kleinen sparer!) die heute nicht wissen wohin und daher im spekulativen markt zirkulieren (dieser ist um ein vielfaches größer als der reale markt! und bez. griechenland sind nicht etwa die lächerlichen 350 mrd schulden das problem, sondern die um vieles höheren credit default swaps.) also eine art enteignung.

oder man sucht nach wegen, zumindest teile dieses spekulativen kapitals in vernünftige bahnen zu lenken.

was ich jedenfalls für lächerlich halte, ist die dieser götze "verschuldung".
die schulden des staates sind die guthaben seiner bürger! was sollten die bürger denn sonst mit ihrem notgroschen, mit ihrer pensionsvorsorge usw machen, wenn staaten sich nicht verschulden würden?
einziges problem dabei: dank der zinsen sind staatsschulden eine umverteilung von den armen zu den reichen!

Re: es gibt 2 möglichkeiten:

Na ja der Notgroschen sollte in etwas sinnvolles investiert werden z.B. in Zukunftsfähige Betriebe die eben in Zukunft wenn der Bürger in Pension geht entsprechende Dividenden zahlen.
Jene die diese Einschätzungsfähigkeit nicht haben, nehmen ein Sparbuch und die Banken investieren es in eben zukunftsfähige Betriebe.
Das sollte die Hauptaufgaben der Banken sein.
Der Staat braucht da gar nicht mitzuspielen, der sollte schuldenfrei sein und sein Investitionen aus dem laufenden Cashflow finanzieren, dann gibt's auch keine Staatspleiten.
Soviel zur Theorie, die Praxis führt regelmäßig zu Banken und Staatspleiten.

Aber es geht noch lustiger.

Am Wochenende war im Kurier ein Artikel zu lesen, der da sinngemäß lautete:

"Früher haben die Staaten Geld gedruckt, um den Staatsbankrott hinauszuzögern. Aber heute ist das nicht mehr notwendig, denn heute springen IWF und EZB mit ihrem Geld ein."

Sehr geehrter Herr Urschitz!

Die Gewerkschafter leben nicht "auf dem Mond" sondern hinter dem Mond.

Ich bitte das in ihrem Artikel auszubessern :-)
Herzlichen Dank!

Antworten Gast: Kuya
27.06.2011 11:27
0 0

Hr. Dr.: die Nörgelei bringt doch nichts!

. . . und damit wird sich auch nichts ändern.

Re: Sehr geehrter Herr Urschitz!

Sie haben recht.

Obwohl die Idee mit der Hyperinflation sicher nicht nur die Gewerkschafter hegen...

Gast: Marximiiliane
20.06.2011 14:21
1 1

Lieber der Bevölkerung das Geld schenken!

Um 8 Milliarden Euro könnte man allen ÖsterreicherInnen je zwei 500er schenken. Das würde vielleicht auch der Wirtschaft helfen.

8 Milliarden nach Griechenland wandern umgehend zu französischen Banken, aber schwächen die Möglichkeiten der österreichischen Regierung. Das nächste Sparpaket wird mit Sicherheit kommen und es wird mit Sicherheit das letzte deutlich übertreffen. Das wiederum wird die Massenkaufkraft in Österreich deutlich senken.

die gewerkschafter

genau jene gewerkschafter in griechenland, welche in den geschützten bereichen, zum aufstand aufrufen sind federführend mitbeteiligt gewesen, samt ihren politkumpanen bei der systematischen aussaugung der hellenischen finanzen.

Re: die gewerkschafter

Aber die aktuellen Gewerkschaftsparolen in Athen lauten wie folgt (schreibt die FAZ):

"Wir lassen uns von Europa nicht versklaven! Wir lassen uns unser Land nicht kaputtmachen und aus der Hand nehmen!"

Gast: gäst
20.06.2011 12:57
0 2

mehr einnehmen als ausgeben...

tun halt vor allem die Banken und Konzerne - und dass mit und nicht etwa GEGEN den Staat. Wo das Geld zu holen ist, ist klar. Jede sich als "systemrelevant" bezeichnende Institution gehört sofort unter demokratische Kontrolle gestellt und Schuldtitel abgeschrieben (dass dabei nicht nur die Superreichen sondern auch "normale" wie z.b. Anwälte, Ärzte und andere die sich größere Einlagen leisten können draufzahlen ist klar. Umgekehrt aber hätten sie ohnehin ihr Vermögen verloren, hätte nicht zb. ich deren Bankenpaket mitbezahlt). Wie komme ich dazu, dass ich zwar als "Gefangener" dieses Systems für die "Systemrelevanten" Institutionen hafte, aber diese in ihrem Geschäftsgebaren de facto verfahren dürfen wie sie wollen?

Haben die Gewerkschafter vielleicht "Die Presse" vom Samstag gelesen?

Im letzten "Spectrum" (vom 18.6.) propagiert Stephan Schulmeister in seinem Beitrag "Endspiel um den Euro" genau diese in den Abgrund führende Politik!
Da habe ich mich gefragt: Was sagen denn die Herren Schellhorn oder Urschitz zu diesem Unsinn? Weiß bei der "Presse" die rechte Hand nicht, was die linke tut? Eine Zeitung muss doch für irgend etwas stehen!

Recht haben die Gewerkschafter nur insofern, als Griechenland ohne Abwertung der Währung seiner Schuldenfalle niemals wird entrinnen können. Nur damit kann die griechische Wirtschaft die extrem defizitäre Leistungsbilanz ausgleichen. Leider sträuben sich die EU-Politiker mit Händen und Füßen gegen die sehr schmerzhafte und riskante Amputation Griechenlands vom Euro, was unweigerlich zur Entwertung des Euro und damit wahrscheinlich sogar zum Zerfall der EU führen muss!

0 0

Re: Haben die Gewerkschafter vielleicht

Die Presse nimmt für sich in Anspruch mehr als ein Meinung zu drucken da sie noch (teilweise) Vertrauen in die Fähigkeit ihrer Leser hat sich selbst eine Meinung zu bilden, ein Grund warum ich hier und nicht in einem anderen Forum schreibe.

Was den zweiten Absatz betrifft habe ich eher das Gefühl das die Gewerkschafter Griechenlands in einer anderen Galaxie leben, das Problem ist nicht die Währung sondern die Art und Weise wie Griechenland sein Geld ausgibt (4% BIP für Rüstung, Nr.1 Europas glaub ich sogar, viele extrem teure wettbewerbsbefreite Bereiche (!Gewerkschaft!) wie Tankwagenfahrer u.ä. und eine Verwaltung im Staat und im Gesundheitssystem mit Korruption und Ineffizienzen das es zum Himmel schreit, da muss man reformieren und nicht nur Gehälter kürzen)

Gast: pensionär
20.06.2011 10:32
1 0

Und wir bezahlen mit – tu felix Austria!

Griechische Milliarden für deutsche U-Boote aus http://www.heise.de/tp/artikel/32/32961/1.html
Jens Berger 25.07.2010

Obwohl Griechenland in fast allen Bereichen sparen muss, ermuntern Deutschland und Frankreich die Hellenen zu einem absurden Rüstungswettlauf mit der Türkei
Griechenland hat zwar lediglich 11 Millionen Einwohner, ist aber dennoch Europas größter Waffenimporteur - weltweit steht es an fünfter Stelle. Über Jahre hinweg verkauften deutsche Konzerne mit Protektion der Bundesregierung ihre neuesten Innovationen an die Griechen. Ein todsicheres Geschäft, schließlich liefert man sich auf beiden Seiten der Ägäis einen absurden Rüstungswettlauf. Jeder Auftrag aus Athen zieht einen Auftrag aus Ankara nach sich - und umgekehrt. Und wenn die Griechen ihre Wehrtechnik Made in Germany nicht bezahlen können, hilft halt der deutsche Steuerzahler aus.

Ein Ausstieg aus dieser Spirale der Unvernunft ist nicht in Sicht. Anstatt bei den Verteidigungsausgaben zu sparen, orderte Athen in diesem Jahr zwei neue deutsche U-Boote und sechs französische Fregatten. Die Konkurrenzaufträge mit Ankara sind schließlich bereits unterschrieben.





Ja, ja die Chinesen, clevere Geschäftsleute … http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-10/staatsanleihen-china-griechenland



Und so klinken sich die griechischen Steuerzahler aus den Verpflichtungen … http://www.n-tv.de/wirtschaft/Griechische-Reeder-kaufwuetig-article666635.html


0 0

Re: Und wir bezahlen mit – tu felix Austria!


Den Rüstungswettlauf mit den Türken gibt's nicht wegen der Angst vor ihnen, sondern wegen des Riesen-Schmattes, der für griechische Politiker dabei abfällt:

Deutsche Konzerne haben in Griechenland geschmiert. Ein Ex-Minister lebt nach einem U-Boot-Deal in einem teuren Viertel nahe der Akropolis. Doch das schöne Leben könnte bald vorbei sein: Das Parlament in Athen will den Ex-Minister vor Gericht bringen - und auch einem deutschen Unternehmen droht Ärger. Von Klaus Ott und Tasos Telloglou [...]

Quelle: Sueddeutsche.de

Gast: pensionär
20.06.2011 10:30
1 0

Schon vergessen?

Bezahlen wir mit den Schulden Griechenlands den Bau von Kanonenbooten, U-Booten etc. deutscher Werften (vielleicht anstelle russischer Werften) für die griechische Marine??

Die U-214 für Griechenland liegt seit dem Jahre 2006 im Hafen von Kiel. Die griechische Marine hatte damals die Beschaffung von vier U-Booten dieses Typs mit der eigenen Bezeichnung "Katsonis-Klasse" beschlossen. Das erste Schiff wurde in Deutschland gebaut. Die anderen bei der "Hellenic Shipyards" in Griechenland welche zu den Howaldtswerken gehört. Im Dezember 2006, nach der Auslieferung der ersten in Griechenland gebauten U-214, meldete die griechische Marine zahlreiche Probleme mit dem Schiff. So sollen z.B. Erscheinungen wie eine übermäßige Propeller Kavitation, Überhitzung des Luft-unabhängigen Antriebes der Brennstoffzellen und ein übermäßiger Rollwiderstand im aufgetauchten Zustand aufgetreten sein. Die Kieler Werft behauptete, dass man alle etwaigen Probleme bereits im Jahre 2006 beseitigt habe und spricht von "griechischer Trickserei", womit immer wieder neue Preisnachlässe für das Schiff durchgesetzt werden sollen. Die griechische Marine versucht so die seit 2006 das im Hafen von Kiel liegende U-214 unter Nachlass seiner erheblichen Schulden bei den Howaldtswerken nach Piräus zu locken.


Re: Schon vergessen?

dass die griechen ,- gelinde gesagt- , lauser sind ist doch schon seit langem klar, denn, die ebenfalls von deutschland an die israeli zu liefernden u.boote mit brennstoffzellentechnik weisen keine probleme auf, oder sind die israeli einfach die besseren und schlaueren techniker, auch möglich.

Antworten Antworten Gast: pensionär
22.06.2011 19:33
0 0

Re: Re: Schon vergessen?

Vielleicht wird hier "etwas" toleriert, weil die Howaldtwerke einen Ableger in Griechenland haben ...

CUI BONO - die ewige Frage ...

Gast: i-dummber
20.06.2011 10:19
1 0

eu geldverteilung

man muss einfach verstehen, dass es ein grundgedanke der eu war und ist, wirtschaftswachstum in strukturschwachen regionen ganz einfach über kredite zu finanzieren. die banken haben sich dadurch eine zeitlang auch eine goldene nase verdient.

es kommt nicht von ungefährt, dass in jedes neu aufgenomme land zuallerst mal die banken reingehen und massenweise kredite vergeben. ohne diese grundannahme hätten so gut wie alle erweiterungen der letzten 10-15 jahren niemals stattfinden dürfen, da die länder viel zu rückständig waren (und es noch immer sind).

nur das ein künstliches wachstum durch das hineinpumpen von milliarden einfach nicht funktioniert und mitunter genau den gegenteiligen effekt haben kann, dafür gibt's massig beweise. der erste und beste, weil auch national beschränkt und daher super nachvollziehbar ist die aufnahme der ddr in die brd. da wurde dieses heute auf eu-ebene praktizierte konzept erstmals "ausgetestet". viele milliarden wurden zur "sturkturförderung" von west gen ost geschickt? und wie ist das ergebnis? ost-deutschland ist nach über 20 jahren noch immer rückständig und teilweise wirtschaftliches niemandsland.

dieses billige geld verleitet nämlich sowohl die einzelpersonen als auch die staaten zum schlendrian - zu überzogenen reaktionen und am ende zur insolvenz. eine volkswirtschaft muss langsam und nachhaltig aufgebaut werden und nicht innerhalb von 10 jahren mithilfe von eu-geldern.

Gast: IronievonOBEN
20.06.2011 10:09
1 1

?

das problem ist eigentlich ganz einfach: in den allermeisten ländern tragen die arbeitnehmer der mittelschicht fast die gesamte steuerlast, während die unternehmen schalten und walten können wie sie wollen. hier liegt das kernproblem von steigenden defiziten: es werden milliarden in die wirtschaftsförderung gesteckt, die aber vom otto-normal-verbraucher finanziert werden müssen.

die usa hat übrigens ähnliche probleme - auch dort sind die steuern für unternehmen und superreiche geradezu lächerlich, während der mittelstand alle lasten tragen darf.

milliarden für strukturförderungen, bankenrettung, euro-schirm&co - dies alles muss auch über unternehmen finanziert werden.

Gast: ujjjkkkkk
20.06.2011 10:05
0 1

Unternehmen höher besteuern - Schlupflöcher beseitigen

tja wie finanziert man das? wie wäre es zB damit endlich mal eu-weit einheitliche unternehmenssteuern zu schaffen, sowie schlupflöcher zu stopfen durch die es internationalen konzernen möglich ist, gewinne von einem eu-land ins nächste zu transferieren um keine steuern zu zahlen?

dem normalen steuerpflichtigen bürger ist dies ja auch nicht möglich oder?

natürlich kann man alles kaputt sparen um ein ausgeglichenes budget zu haben - man kann etwa die ausgaben auf die eines entwicklungslandes zurückfahren. ob das allerdings der wirtschaft hilft ist eine andere frage?!!

die eu kommt immer nur mit teillösungen, echte probleme werden für die interessen von wirtschaftslobby oder einzelner staaten geopfert.

wenn eine eu/euro-zone zwar die gleichen maastricht-kriterien für alle ländern fordert,gleichzeitig aber länder wie irland aberwitzig niedrige unternehmenssteuern haben, dann kann das system nicht funktionieren.

auf eu-ebene hört man immer es sei essentiell für europa die wirtschaft gleichen regeln zu unterwerfen, in den kernfragen wird dies aber nicht vollzogen, stattdessen werden unwichtige details jahrelang diskutiert und schließlich eingeführt. ein wahnsinniges system.

Klug sparen ist notwendig

Grundsätzlich haben die Gewerkschaften recht, nur sparen löst kein Problem. Wachstum ist notwendig, allerdings hindert das niemand die überbordenden Ausgaben in die Verwaltung eines Landes zu reduzieren. Bei uns "beherbergen" die Verwaltungen (insbesondere) der Länder, des Bundes, der (Zwangs) Kammern und der staatnahen und ausgelagerten Betriebe viel zu viele Mitarbeiter. Solche "geschützte Werkstätten" gehören weggespart.

Die Griechen wissen seit 2004 bescheid

Es ist seit langem fast allen Griechen bewußt, daß sie viel mehr ausgeben als sie einnehmen. Aber sie nahmen einfach solage sie bekamen.
Sie dachten einfach, daß Europa sie schon nicht fallen läßt.
Aber jetzt ist Zahltag. Der Staat muß verkaufen was er kann. Steuern müssen eingehoben werden. Es gibt sie ja, aber keiner zahlt sie.

Gegen Sicherheiten kann man dem Land sicher helfen. Einfach Geld hinein pumpen kann es sicher nicht sein.
Es gibt eines, dagegen können selbst die Gewerkschaften nichts machen:

DAS DIKTAT DER LEEREN KASSEN!!!

Gast: litzelo
19.06.2011 21:58
2 0

Skandinavien in den 90ern: Insolvenz, kein einziges bailout, Schulden abgeschrieben, Neustart. Seither: 15 Jahren Prosperität

Mit Konkursverschleppung macht man das Problem noch schlimmer.
Die Wahrheit:
http://www.youtube.com/watch?v=ls4lfmj6bQ4

ausführliche Studie über die Zerstörung der Wirtschaft durch das Reinpumpen von künstlich geschaffenem Druckerpressengeld:
http://www.youtube.com/watch?v=541bajR4k8g

Solange man ihnen die Druckerpressen nicht wegnimmt, WERDEN sie weiterdrucken: Es ist SO einfach.

DANKE DANKE

doch die Mehrheit der Österreicher sind nach 40 Jahren Umverteilungsgehirnwäsche der Meinung auch Strukturprobleme kann man mit mehr Umverteilung lösen. Griechenland lässt grüssen !!

Re: DANKE DANKE

Danke - spricht mir aus der Seele.

 
12

Mehr Kommentare:

Top-News