25.05.2012 18:04 | Meine Presse Merkliste 0

Wissenslücken an der WU

STEFAN RIECHER (Die Presse)

Eine Podiumsdiskussion gibt Aufschluss über Auffassungen an der Wiener Wirtschafts-Uni.

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Zu einer Diskussion über die Schuldenkrise hatte die Hochschülerschaft geladen – und Finanzministerin Maria Fekter begab sich ebenso in die Aula der WU wie Christian Felber, Mitbegründer der Globalisierungsgegner von Attac.

Dieser will die Schuldenkrise mit einer Steuer auf die Vermögenssubstanz lösen. Man könnte es auch Enteignung nennen. An der Bankenregulierung stört Felber, dass „alle Regeln erst 2019 in Kraft treten“. Dass die Aufsicht ab Mitte 2012 eine Eigenkapitalquote von neun Prozent vorschreibt, ist ihm entgangen. Die EZB fordert er zum direkten Kauf von Staatsschulden auf. Dass dies nur über Anwerfen der Notenpresse ginge und die Geldmenge erhöhte, glaubt er nicht.

Nun könnte man Felber als das nehmen, was er ist: ein Akademiker der Philologie und nebenberuflicher Tänzer, der ökonomische Zusammenhänge nicht notwendigerweise in ihrer vollen Bandbreite verstehen muss. Dann hätte man die Rechnung ohne die WU gemacht. Dort darf Felber im Fach „Globalisierungskritik“ den Wirtschaftsstudenten seine Sicht der Dinge erklären.

Der Großteil der 300 anwesenden Studenten bedachte Felber übrigens mit tosendem Applaus. Womit auch geklärt wäre, warum sich Personalchefs größerer Firmen bei ihrer Suche nach Spitzenkräften gern im Ausland umsehen.

 

stefan.riecher@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2011)

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140 Kommentare
 
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Gast: Kurt, der sich für seinen WU-Abschluss geniert
17.02.2012 15:14
0 0

Schweiz statt WU Wien

wenn es nicht so traurig wäre, müsste man ja lachen. Da redet ein gelernter Tänzer und Hausfrauenwissenschaftler über Dinge, von denen er nichts versteht. Ich habe dem Herrn Felber bei einer Diskussion einmal eine fachliche Frage gestellt - da war der so was von blank über die simpelsten Wirtschaftszusammenhänge. Ich lasse meine Tochter an einer schweizerischen Wirtschaftsschule studíeren.
Ist nicht einmal so teuer, dafür kommt sie eines Tages hoffentlich über das WU-Hausfrauen-Niveau

Antworten Gast: der verärgerte schweizer
29.02.2012 17:45
0 0

Re: Schweiz statt WU Wien

1. bei meinen lieben eidgenossen ist auch nicht alles gold was glänzt 2. deine weltanschauung lieber kurt ergibt sich aus deinem "hausfrauen" kommentar und ist offensichtlich so rückschrittlich, dass er nur noch im appenzell innerrhoden bei den vielen svp wählern auf begeisterung stossen würde. 3. Bei einer podiumsdiskussion geht es darum verschiedene seiten zu hören. felber war ja gerade darum geladen um eine exakt konträre meinung zur bloody mitzi zu hören. leider hat dr Hahn seine meinung nicht besonders schlagfertig kundgetan und der erste bank mensch Uher hatte keine meinung die er kundtun hätte können. apropos meinung: bitte behalt deine für dich kurt oder erzähl und uns doch ob du gerne tanzt, kochst, malst oder radfährst, damit wir sagen können ob du auch ein ganzer mann bist und dich als solcher schon von haus aus mit wirtschaft auskennst - oder eben nicht.

Gast: Gast784
23.12.2011 14:24
2 1

Wie extrem

durchgeknallt und ahnungslos der Kommunist Felber ist hat man gestern auf servustv (Talk im Hangar7) gesehen.

Felber hat doch tatsächlich behauptet, dass die Verschuldung der Staaten erst seit 2008 steigt und vorher gesunken ist! Das hat er sogar mit Gestik unterstrichen.

Erschreckend, dass so ein ahnungsloser kommunistischer Spinner (der die Basisfakten nicht kennt) zu solchen Veranstaltungen eingeladen wird!

Antworten Gast: Christian Felber
23.12.2011 23:55
1 3

Re: Wie extrem

Lieber Herr Gast 784,

der feine Unterschied ist: Sie schimpfen nur respektlos und bringen keine Fakten oder Belege ihrer Aussagen.

Ich untermauere meine Argumente mit Fakten: Laut Statistik Austria ist der öffentliche Schuldenstand in Österreich in den zehn Jahren vor der Krise 1998 - 2007 von 64,4% auf 60,2% des BIP gesunken; ab 2008 geht es steil in die Höhe. Wer es nicht glauben kann:
http://www.statistik.at/web_de/static/oeffentlicher_schuldenstand_019895.pdf

Diese offiziellen Daten habe ich tatsächlich mit meiner Geste nachgezeichnet.

Ich wünsche mir eine respektvolle Diskussion. In einer Demokratie sollte man auch vor Menschen mit einer anderen Meinung den Respekt bewahren. Den vermisse ich bei Ihnen genauso wie die Untermauerung Ihrer Aussagen mit Fakten oder Quellen.

Christian Felber

Antworten Antworten Gast: GErhard
17.02.2012 15:20
0 1

Re: Re: Wie extrem

Herr Felber,

Ihre Bücher sind ein Hilferuf nach Bildung!
Eine Schande für die (früher) ehrwürdige WU!
Ihre Kommunisten-These musste man rüher nur auf der Soziologie hören, jetzt haben Sie Ihre primitive Sozialismussucht auch an (früher) akademische Stätten gebracht.
Ich hätte einen Funken Respekt vor Ihnen, wenn Sie selber BWL geschafft oder überhaupt versucht hätten, oder wenigstens einen Buchhaltungskurs hätten.
Ein Land verdummt, da hilft nur noch auswandern


Antworten Antworten Gast: Gast784
24.12.2011 10:54
2 1

Re: Re: Wie extrem

Das sind die offiziellen Zahlen für Österreich ohne Auslagerungen. Die tatsächlichen Zahlen sind noch schlechter. Interessant, dass Sie die Regierung Schwarz-Blau als so positiv bestätigen. Als die sozialistischen Versager den Kanzler stellten ging die Verschuldung steil bergauf - nur unter Schwarz-Blau gab es eine Stagnation der Verschuldung (in Prozent vom BIP)!

1980: 35,3
1990: 56,2
2000: 66,2
2005: 64,2
2010: 71,8

Nur wegen Schwarz-Blau und den Reformen in der Zeit steht Österreich noch relativ gut da! Das Problem sind aber die sozialistischen Verschuldungsexzesse über Jahrzehnte vor 2008 in ganz Europa!

Antworten Antworten Antworten Gast: Christian Felber
24.12.2011 13:38
1 3

Re: Re: Re: Wie extrem

Gut. Jetzt haben wir Fakten ausgetauscht.

Und wie kommt es jetzt zu "durchgeknallt" und "kommunistisch"?

Das ist noch offen.

Auch ist für mich offen, wieso jemand hier im Forum grundsätzlich jemand anderen als "durchgeknallt" diffamieren darf. Dazu hätte ich gerne eine Stellungnahme der "Presse". Fällt es unter Meinungsfreiheit, jemanden als durchgeknallt zu bezeichnen?

Schöne Weihnachten!

Christian Felber

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast784
24.12.2011 23:56
4 1

Re: Re: Re: Re: Wie extrem

Ich halte Sie für einen kommunistischen Propagandabeauftragten.

Mit den Halb/Unwahrheiten die Sie bei diversen Veranstaltungen und Interviews verbreiten disqualifizieren Sie sich von selbst.

Wenn jemand behauptet, dass in den Jahrzehnten vor 2008 die Verschuldung gesunken ist, dann ist das unseriös oder vollkommen von der Realität entrückt (um nicht durchgeknallt zu sagen).

Auf das Faktum, dass die KEST aufgrund der hohen Inflation (höher als die Nominalzinsen) bereits zur Vermögenssteuer geworden ist, sind Sie auch nicht eingegangen. Es kommt dann nur wieder die kommunistische Standardpropaganda und Sie wollen immer noch die kommunistische Vermögensenteignungssteuer einführen!

Gast: mmm
23.12.2011 12:09
1 2

Qualitätsjournalismus

sieht anders aus.

Ich bin mir bewusst dass dieser Artikel eine Meinung darstellt. Aber ein bisschen Nachdenken sollte schon drinnen sein:

- Wäre es ein Qualitätsmerkmal für die WU, wenn die Studenten Frau Fekter zugejubelt hätte?

- Ist die derzeitige negative Realverzinsung nicht auch genau das - Enteignung?

- Welche Person erfasst die derzeitigen ökonomischeen Zusammenhänge in der vollen Bandbreite?

- Was tut es zur Sache, nebenberuflich zu tanzen?

- Ist man als BWL-Studentin besser auf die Thematik vorbereitet als ein Philologe?

Ich war bei der Diskussion dabei. Meine Meinung ist Herr Felber in wirtschaftspolitischem Wissen Frau Fekter mindestens ebenbürtig ist, sich aber zusätzlich wesentlich mehr ernsthafte Gedanken zu dem Thema macht.

Und jetzt meine Meinung:
Frau Fekter ist, was Wirtschaftspolitik angeht, eine visionslose Politikerin. Ohne fundierte Vorbildung zu dem Thema, und ohne ein kritisches Hinterfragen der Thematik sieht sie nicht über den Tellerrand hinaus. Das Resultat ist reaktionäre Tagespolitik. Mir ist schleierhaft dass überhaupt jemand zu ihren Aussagen applaudiert hat.

Gast: Großklein
22.12.2011 17:08
0 0

Neoliberale Extremisten

Vielleicht versteht ihr es, wenn es der amerikanische "Kommunist" Jon Stewart erklärt: http://www.thedailyshow.com/watch/thu-august-18-2011/world-of-class-warfare---the-poor-s-free-ride-is-over
...langsam habe ich ja den Verdacht, dass Frau Fekter die Poster hier höchstpersönlich bezahlt ;)

Gast: Weihnachtspunsch
21.12.2011 21:51
4 2

Warum bietet ein angebliches Qualitätsblatt einem Attac-Jünger ein Sprachrohr samt Selbstdarstellungsmöglichkeit?

Recherchiert man ein bißchen im Internet hinsichtlich Attac, so erkennt man deren kommunistisch gefärbtes Biotop. Die clever subversiv agierenden altkommunistischen Drahtzieher benützen naive Gutmenschen aus teils katholischen Kreisen nur zur Infiltration liberalbürgerlicher Kreise, zur Umfunktionierung, Meinungsmanipulation und als machtbasisverbreiterndes Beiwagerl für ihre linkslinken Zielsetzungen. Felber fungiert dafür nur als sprechblasenerzeugender Lobbyist.

Warum verschafft "Die Presse" der Epigone gesamtgesellschaftlich marginalisierter Altlinker Kader schon wieder eine Tribüne?

Antworten Gast: Dr.X
21.12.2011 22:34
1 0

Re: Warum bietet ein angebliches Qualitätsblatt einem Attac-Jünger ein Sprachrohr samt Selbstdarstellungsmöglichkeit?

........nicht zu vergessen, dass die Attac das Grundwasser verseucht, um dem kapitalistischen Mann die wertvollen Körpersäfte und damit auch die ihm eigene Manneskraft zu entziehen ;)

Antworten Milchleber
21.12.2011 21:54
0 5

Re: Warum bietet ein angebliches Qualitätsblatt einem Attac-Jünger ein Sprachrohr samt Selbstdarstellungsmöglichkeit?

ist doch fair, nachdem diePresse stetig den neoliberalen Markt-Pharisäern eine Plattform bietet, auch einmal der Gegenseite Gehör zu verschaffen.

Antworten Antworten Gast: wuAbsolventundanderer
22.12.2011 10:44
0 0

Re: Re: Warum bietet ein angebliches Qualitätsblatt einem Attac-Jünger ein Sprachrohr samt Selbstdarstellungsmöglichkeit?

a) Diskurs und das insbesondere mit Andersdenkenden gehört GRUNDSÄTZLICH auf Uniniveau (was der Artikelautor offenbar verwirrend finet...warum ???)
b) gerade im Wirtschaftsbereich sind Diskussionen und durchaus auch "Verunsicherungen" insbesondere der Studenten nötig - glauben doch viele dass das was im Skriptum steht alles sei...
c) Auch und gerade der presse steht das im Unterschied zu Kleinformaten, oder farbpapierzeitungen gut an, solche Meinungen im Pluralismus zu fördern..
DAS macht eine Qualitätszeitung aus -
und fördert den Diskurs

Gast: retz.
21.12.2011 20:56
2 1

sehr billig herr riecher.



die angloamerikaner können ihr marodes wirtschaftssystem nur halten, weil sie mit waffengewalt drohen bzw. sich ressourchenländer gewaltsam einverleiben, durch eroberung und schuldsklavensystem des iwf.

gesamtschuldenquote GB 950% des bip.

http://www.zerohedge.com/news/psssst-france-here-why-you-may-want-cool-it-britain-bashing-uks-950-debt-gdp

USA: zukünftig zahlungswirksamen schulden 500 % bip und das trotz petrodollars

http://www.querschuesse.de/15033-billionen-dollar-us-staatschulden/

Gast: Herr Strudl
21.12.2011 20:56
4 0

Es mutet schon ein wenig grotesk an

wenn ein Vergleich mit den USA der späten 40er und 50er Jahre stetig mit dem Attribut des Kommunismus versehen wird ;)

Dieser versinnbildlicht den allgemeinen Charakter der Diskussion perfekt. Anstatt Argumenten bzw. Konzepten, mögen sie noch so idealistisch wirken, auf einer sachlichen Ebene entgegen zu treten, wird so brachial wie nur möglich geantwortet, im besten Fall wird man noch als ahnungsloser Sozialromantiker bezeichnet.

Wenn aber eine Organisation, die verschiedene Facetten der Globalisierung kritisch beleuchtet, als Ausgeburt des Kommunismus tituliert wird, zeugt das entweder von einem geradezu menschenverachtenden Zynismus oder von einem Horizont, der sich kaum weiter als über die eigene Haustüre hinaus erschrecken dürfte. In Anbetracht dessen, wie sich unser derzeitiges System global betrachtet manifestiert, kann und darf es nicht immun sein gegen Kritik.
Manchen aber erscheinen heutzutage zweifelhafte Aspekte der wirtschaftlichen „Freiheit“ wichtiger als demokratische Grundwerte, und diese krude Ansicht wird mit einer fast totalitär anmutenden Engstirnigkeit verteidigt. Das Schlimme daran ist jedoch, dass dies meist noch unter einem altruistischen Label geschieht (Finanzspekulationen sind essentiell für die Gesellschaft) und dies politisch und rechtlichn legitimiert oder galant übersehen wird.

Gast: Großklein
21.12.2011 15:06
2 7

Wirtschaftswissenschaften sind KEINE Naturwissenschaften

...leider lehrt das auf der WU kaum jemand. Was Hr. Hayek und Mr. Smith daherfantasiert haben waren philosophische Meinungen ohne jegliche empirische Grundlage. Herr Felber ist einer von wenigen Personen, die das auch an der WU lehren. Der Kapitalismus & Neoliberalismus in den Wirtschaftswissenschaften ist ein Paradigma, dem leider noch viel zu viele Menschen uneinsichtig folgen... zur Verteidigung dieses basislosen Paradigmas bleibt den Neoliberalen nur die unsachliche Kritik und das Beschimpfen (wie die Debatte hier zeigt). Sehr traurig! Wann fangen wir endlich an wertschätzend miteinander über die tatsächlichen Probleme auf unserem Planeten zu diskutieren! Die Welt besteht nicht nur aus Schwarz und Weiß.

Antworten Gast: Muro
21.12.2011 15:43
5 0

Re: Wirtschaftswissenschaften sind KEINE Naturwissenschaften

...oder wie Keynes ;)

Re: Re: Wirtschaftswissenschaften sind KEINE Naturwissenschaften

Die dampfplaudernden "Wirtschaftswissenschaftler" könnten ungemein viel lernen, wenn sie sich mehr dafür interessierten, wie biologische Systeme funktionieren!

Auch die Wirtschaft wird von lebenden Individuen mit Bauch und Hirn (genau in dieser Reihenfolge!) betrieben und folgt dem ehernen biologischen Grundgesetz des Fressens und Gefressenwerdens!!!

Gast: Anwesender
21.12.2011 12:58
2 9

tosender Applaus?

Diese Lobhudelei auf unsere Finanzministerin tut weh. Sowohl Felber als auch Fekter haben sich Schnitzer erlaubt.

Wobei es einfach ist Felber zu verzeihen dass er eine Entwicklung verpasst hat als unserer Ministerin zuzuhören wie sie absichtlich etwas missversteht und dann auf Kindergartenniveau dagegen wettert.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde erwähnt dass das niedrige Vertrauen in unsere Politik Mitschuld an der Krise hat und das Diskussionsverhalten von Fekter ist genau der Grund dafür.

Gast: Felber irritiert
21.12.2011 09:28
13 4

Man möge uns endlich vor Kapazundern wie Christian Felber verschonen!

Als Exponent der kommunistisch orientierten Gewerkschaftergründung ATTAC betreibt er nur Meinungsmanipulation unter in ökonomischen Belangen nicht Sattelfesten zugunsten der neu getünchten Altmarxisten von der DDR-Nostalgiepartei "Die Linke", die aus ihren noch immer üppigen Geldquellen bekanntlich ihre Lobbyisten recht gut bezahlt (an die 1.500 Euro und darüber monatlich).

Auf der mittlerweile in diversen Bereichen ziemlich abgetackelten WU wird fallweise Wundersames unterrichtet. Die Hauptsache ideologisch einseitig tendenziös verbrämt. Man muß schließlich die linken Kader und ihre Sympathisanten an der WU befriedigen ... Das ist der Tribut an die Massenuni.

Streng genommen dürfte Rattenfängern wie Felber keine universitäre Tribüne geboten werden, da diese nur der Legitimation linkslinker Standpunkte und indirekt von gewerkschaftsnahen Kreisen aus dem Umfeld von "Die Linke" dient.

Wann wird also Felbers neugetünchtes altmarxistisches Gedankengut endlich eingemottet?

Antworten Milchleber
21.12.2011 20:20
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Re: Man möge uns endlich vor Kapazundern wie Christian Felber verschonen!

Kapitalimus und freie Marktwirtschaft schließen einander langfristig aus. Das ist leider weder bei den Banken noch bei den Politikern gern gehört, da sie selbst von den Auswüchsen des Kapitalismus profitieren. Langfristig führt uns das aber zu 1789 zurück, und das wünsche ich niemanden.

Gast: Gast321233
21.12.2011 09:17
1 5

Der Staberl der Presse

Schade eigentlich für eine Zeitung die in den letzten Jahren einiges gutgemacht und gut gemacht hat.
Es ist offensichtlich einfacher Leute aus Grillenberg rauszubekommen als Grillenberg aus den Leuten.

Gast: gh
21.12.2011 00:17
3 5

ideen von herr riecher?

also in diesem kommentar wird ja nur über den herr felber hergezogen, ohne irgendwelche stichhaltigen begründung oder lösungsansätze

als ehem. consultant in der finanzbranche eines intern. agierenden und renommierten unternehmens kann ich sagen, dass sich finanzsystem auf alle fälle (radikal) ändern muss, sonst kommen krisen in immer kürzeren abständen. auf die dauer kann es so nicht weitergehen.

ws sind die ideen von herr riecher?
9% EK - quote? wohl ein witz oder?

Re:Ideen von Herrn Felber sind Ihre Ideen Herr Consultant gh?

Halten Sie den Neokommunismus des Genossen Felber für die ideale Antwort auf die Auswüchse des Finanzkapitalismus??

Natürlich ist die Finanzwelt aus den Fugen und eine Reorganisation überfällig, widrigenfalls es zum totalen Zusammenbruch kommen wird.


Antworten Antworten Milchleber
21.12.2011 20:19
0 5

Re: Re:Ideen von Herrn Felber sind Ihre Ideen Herr Consultant gh?

Können Sie mal aufhören mit Kommunismus um sich zu werfen, wenn es um Umverteilung und nicht Kommunismus geht?

Das ein Zinssystem immer zu problematischen Vermögensverteilungen führen muss, kann Ihnen jeder Unterstufenschüler, der die Exponential-Rechnung verstanden hat vorrechnen.

Dagegen muss man steuern, wenn man die Zinsen aufrecht erhalten will. Also muss das Vermögen, welches sich bei wenigen ansammelt wieder auf die Masse verteilt werden, damit Konsum möglich ist. Das hat nichts mit Kommunismus zu tun, sondern mit dem Aufrechterhalten einer wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft.

Eine Nicht-Umverteilung führt nämlich zur Zerstörung der Marktwirtschaft und zu Oligo- und Monopolen. Und ja, DANN haben wir russische Verhältnisse.

 
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