25.05.2012 18:19 | Meine Presse Merkliste 0

Die VP-Suche nach dem Sinn

DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Leistung soll sich lohnen: Das verlangen die Funktionäre der Wiener VP in einer Befragung.

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Jemanden, der auf dem Boden liegt, sollte man nicht treten. Wenn eine Partei auf dem Boden liegt, dann die Wiener ÖVP – dass Ähnliches für den Bundesableger gilt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Die laut Umfragen im einstelligen Prozentbereich rangierende Wiener Partei hat auf der Suche nach dem Sinn des politischen Lebens im Allgemeinen und der eigenen Organisationen im Besonderen originellerweise ihre eigenen Funktionäre befragt.

Von Manfred Juraczka, der mangels Gegenkandidat am Samstag mit gewisser Wahrscheinlichkeit zum Chef der kleinen Truppe gekürt werden wird, war inhaltlich bisher wenig zu vernehmen. Aber das könnte ja, siehe erster Satz, noch werden. Die Funktionäre fordern, was Selbstverständlichkeit sein sollte: Leistung möge sich lohnen. Auch bei der Erstellung von Kandidatenlisten. Leistung und nicht Bünde- oder Bezirksinteressen sollen entscheiden, wer aufgestellt wird. Sapperlot! Ein Beweis mehr, wie realitätsfern Funktionäre sein können.


dietmar.neuwirth@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.02.2012)

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15 Kommentare
Meter50
23.02.2012 18:22
0 0

Die VP braucht niemand (mehr)

Rote, blaue und grüne Sozis reichen schon, um das Land nachhaltig zu ruinieren.
Daß die Schwarzen glauben ebenfalls auf Sozi machen zu müssen zeugt von der abgrundtiefen Dummheit die diese Truppe erfaßt hat. Wen wunderts, wenn die den Erwin als Vor"denker" haben?

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
23.02.2012 12:29
1 0

umfragen

dass die wiener övp mittlerweile einstellig ist, glaube ich gerne. dass die bundes övp aber immer noch über 20% kommt, kann ich kaum glauben. mit ihrer bedingungslosen kapitulation vor den sozialisten hat sich diese partei selbst abgeschafft. denn, wie meinte herr schellhorn so treffend: der bedarf an sozialistischen parteien in diesem land ist bei weitem gedeckt!

So Ren
23.02.2012 11:23
1 0

Wer den...

....Wahlkampf der Schwarzen mitbekommen hat weiss warum.
Aber das ist nicht das einzige Problem. Dumme Aussendungen, die Kritik an wirklich gut durchorganisierten Vorgängen (Wie die zügig vorangetriebenen Gleisrenovierungen der U1 oder U6) tragen noch mehr zum Niedergang bei. (zumindest bei Leuten die sich informieren)
Dabei wird nur gezeigt, man ist einfach unreflektiert gegen alles und exakt Null Ahnung von Vorgängen in der Stadt hat. Stadtpolitik würde ein wenig anders funktionieren, aber da verlässt man sich auf die Bundesaussendungspossenschreiber, die natürlich genausowenig Ahnung von den Vorgängen haben.

Antworten freeman
23.02.2012 15:50
0 0

Dieses "Trittbrettfahren" bei unvermeidbaren Ärgernissen

ist sowieso kindisch.

Auch wenn es kaum jemandem gefällt: Straßen, Bahnlinien Gebäude etc. müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden, und das verursacht Behinderungen.

Es gibt bei der derzeitigen Wiener Stadtregierung mehr als genug vermeidbaren Schwachsinn zu kritisieren, da muß man wirklich nicht die unvermeidbaren und letztendlich positiven Dinge heranziehen.

Gast: b754
22.02.2012 21:04
0 0

das was sich die övp geleistet hat hat sich ja schon gelohnt


Innendiskussion

In der Wiener ÖVP diskutieren wohl die Funktionäre nur mehr untereinander. Oder? Einige Döblinger oder Hietzinger glauben sogar dass sie das Schuleschwänzen mittels Erhöhung von Strafen verhindern können. Meine Beobachtung ist, dass bei Familien von Schulschänzern diese Strafen wohl schwer einzutreiben wären. Dieser Vorschlag zeigt jedoch die Realitätsferne der Wiener ÖVP. Der neue Staatssekretär scheint hinsichtlich seiner Auftritte und rethorisch gut geschult zu sein, das hilft aber nicht wirklich immer bei der Wahrnehmung der breiten sozialen Realitäten.

Antworten Gast: Humerus
23.02.2012 18:30
0 0

Re: Innendiskussion

bzgl der Strafe von Schulschwänzer-Eltern wär eher das Einbehalten von Sozialleistungen ein Druckmittel - da aber ein gutes!

Antworten JT-1
23.02.2012 11:18
0 0

Re: Innendiskussion

Es gibt auch Ersatz-Freiheitsstrafen!

Re: Re: Innendiskussion

Und das ist die Motivation die wir uns für unsere Schulen vorstellen? Ach Gott, ach Gott.....

Antworten Antworten Antworten JT-1
23.02.2012 17:04
0 0

Re: Re: Re: Innendiskussion

Es gibt Gesetze, die eingehalten werden müssen.
Wenn Eltern dies nicht tun, dann gelten dieselben Regeln wie bei Raub, ...
Wenn dort Strafe als genügende Motivation empfunden wird, dann auch hier. Eltern haben PFLICHTEN!
Selbstverständlich kann man ihnen auch Ratschläge geben. Wer sie allerdings ignoriert, dem bleibt nur noch die Strafandrohung.
Allerdings steht es jedem frei, in ein Land auszuwandern, deren Gesetzeslage ihm besser gefällt. Er kann aber auch versuchen, eine Mehrheit zur Änderung des nicht goutierten Gesetzes zu erlangen.

Antworten Antworten Antworten JT-1
23.02.2012 16:55
0 0

Re: Re: Re: Innendiskussion

Dieselbe wie bei Raub. Gesetze gehören beachtet, ansonsten: Strafe. Was ist denn Strafe bei Raub für eine Motivation? Und bei Schnellfahren,...?
Eltern müssen spüren, dass sie ihren Erziehungspfichten nachkommen müssen. Übrigens: Jeder, der seine Kinder tatsächlich gerne hat, wird dafür sorgen, dass sie möglichst gute Chancen erhalten.
Parallel zur Strafandrohung kann man Eltern auch Ratschläge geben. Jene, die sie allerdings ablehnen, die müssen fühlen - oder in ein Land auswandern, deren Gesetze sie mehr goutieren. Das gilt völlig unabhängig von der Herkunft.

Re: Re: Re: Re: Innendiskussion

Es ging hier um die Höhe der Strafen. Die Belehrungen darüber, dass es Getze gibt die einzuhalten sind, können Sie sich also sparen. Dass gerade jetzt eine Diskussion über eine Erhöhung der Strafen wegen der Vernachlässigung der Elternpflichten läuft, halte ich für geradezu lachhaft. Vielleicht sollten wir als Bürgerinnen und Bürger mehr darauf achten, dass die Steuerhinterzieher und Korruptionisten die Gesetze einhalten. Hier dauert es sehr lange bis man diese dingfest machen kann.

Antworten Dagobert
23.02.2012 10:41
2 0

Re: Innendiskussion

Wenn ich mir ihre Argumentationsweise zu eigen machen, dann ist es bei diesen Leuten auch völlig wurscht ob sie in der Stadt 50km/h oder 100km/h fahren.

Da sie kein Geld haben, kann man die Strafen nicht eintreiben und sollte daher von vorne herein darauf verzichten und die Konsequenzen einfach hinnehmen.

Das hilft nicht wirklich bei der Wahrnehmung der Probleme unserer Gesellschaft.

Gast: tom grrreeen
22.02.2012 18:59
1 0

who`s the f.... is

who`s the f.... is die wiener övp?

citoyen
22.02.2012 18:42
2 0

Viele Chancen hat die Wiener ÖVP nicht mehr


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