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Entmachtet Eisenstadt!

PHILIPP AICHINGER (Die Presse)

Eine unabhängige Instanz sollte klären, welche Akten an den U-Ausschuss gehen.

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Auch wenn es Peter Pilz vielleicht nicht gern hört: Grundrechte gelten auch für Alfons Mensdorff-Pouilly. Dazu gehört nun mal auch das Recht auf Datenschutz.

Auch wenn es Maria Fekter vielleicht nicht gern hört: Sich bei Schwärzungen in Akten einfach auf das Finanzamt Eisenstadt herauszureden erscheint ein bisschen gar billig. Schließlich untersteht das Finanzamt ja dem Ministerium. Und in diesem ist eine Ministerin am Werk, deren Partei ein Interesse daran haben könnte, dass nicht alle Finanzflüsse des Herrn Mensdorff-Pouilly öffentlich werden. Die Bürger aber haben ein Recht darauf, dass dubiose Vorkommnisse in diesem Land aufgeklärt werden.

Wie lösen wir das Problem nun? Wohl nur, indem wir eine Instanz dazwischenschalten, die den Spagat zwischen den Interessen des betroffenen Bürgers und dem Aufklärungsbedürfnis des Parlaments schafft. Diese Person, idealerweise ein Richter, sollte immer vollen Zugang zu den Akten der Republik haben. Und nur er sollte entscheiden dürfen, wann geschwärzt wird, weil die Passagen tatsächlich nicht zur Aufklärung der Vorwürfe nötig sind und die Rechte des Betroffenen unnötig beeinträchtigen würden.

Der Einzelne genießt gegenüber dem Untersuchungsausschuss momentan so gut wie keinen rechtlichen Schutz. Klare Regeln müssen her. Denn wenn es um Grundrechte geht, sollte man nicht allein auf die Parlamentarier vertrauen. Genauso wenig aber darf man die Aufklärung wichtiger Fälle dem Finanzamt Eisenstadt überlassen.

 

philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2012)

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24 Kommentare

Es gibt keine Instanz die man zwischenschalten sollte,

ausser man will die Gewaltenteilung ausser kraft setzen.
Das Parlament als Vertreter des Volkswillens hat niemanden über sich! Und sollte auch keine selbsternannten Arbiter dulden!

Antworten Gast: Hudriwudri
27.02.2012 17:27
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Re: Es gibt keine Instanz die man zwischenschalten sollte,

Das ist ein nachvollziehbarer Standpunkt, aber er beantwortet nicht, wie jemand seine Buergerrechte gegen Pilz & Co. schuetzen kann.

unser KHG wird ganz schlimm in seinen bürgerrechten beschnitten!


aber das war gesern:
die bürgerrechte, insbesondere die von KHG & co werden ab sofort super geschützt! dank fekter kriegt der u-auschuss nur geschwärzte mensdorff-akten und dank beatrix karl können sich KHG, meischi& co. bald per "diversion" freikaufen. mehr "bürgerrechte" geht doch echt nicht mehr!

oder sollen wir uns auf knien bei khg entschuldigen, dass wir es gewagt haben gegen ihn zu ermitteln? das wär natürlich schon angemessen, findens nicht?

ps: böse ist am ganzen natürlich die aufklärung, also staatsanwälte journalisten, peter pilz...recht haben's!

Unabhängige Instanz?!

Woher so schnell eine unabhängige Instanz nehmen? Siehe auch "Cicero" - posting. Das Abschießen von Nebengranaten scheint also nicht nur eine Methode des Herrn Hochegger zu sein, sondern auch von einigen Parlamentsabgeordneten die nicht wissen was in einer Steuererklärung steht.

ich weiß, wer unsere alles entscheidende INSTANZ sein könnte, nach der es aichinger dürstet!


es kann nur einen geben, der diese wchtige aufgabe übernehmen kann: unser aller bundeskanzler der herzen, der größte reformer aller zeiten, der förderer von talenten wie KHG und maria rauch-kallat, unser dr....wolfgang...SCHÜSSEL!!!! (applaus)

ER hat das staatsmännische format um, ohne ansehen der person, völlig sachlich und objektiv zu entscheiden, ob diesem links-linken u-ausschuss jetzt akten

a) völlig geschwärzt
b) teilweise geschäwrzt
c) gar nicht

geliefert werden.

ER wüßte was tun ist. und die grundrechte wären prima aufgehoben bei ihm, denn auch für seine verschwiegenheit ist dieser weise staatsmann bekannt.

ps: ich tippe dass dr. sch. sich für option a) entscheidet. denn er war nie ein mann der halben maßnahmen!

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Ein Kleinschreiber schadet der SPÖ

Na, Sir Karl Jakob Fuchs, was Sie zusammenschreiben ist in mehr als einer Hinsicht bemerkenswert!

Zunächst einmal, Sie sind ein Kleinschreiber und damit auch als Kleindenker ausgewiesen.

Rechtschreiben können Sie auch nicht, Schon Ihre Beistrichsetzung ist eine mittlere Katastrophe, von korrekter Satzbildung ganz zu schweigen.

Aber so ist das eben bei den Kleinschreibern, sie können nicht rechtschreiben und verhunzen lieber unser höchstes Kulturgut, die Sprache, als daß sie bereit wären, ein klein wenig Zeit in ihre Volksschulfähigkeiten zu investieren.

Das Ärgste aber ist, Sie erkennen nicht, was Ihre permanenten Haßtiraden gegen Schüssel in Wirklichkeit darstellen.

Schüssel ist in Wahrheit Ihr Angstgegner.

Sie sind völlig hilflos gegenüber den Leistungen Schüssels. Denn, könnten Sie auch nur eine einzige Kleinigkeit gegen Schüssel ins Treffen führen, Sie wären sicher der Erste, der das groß hinausposaunt. Nichts dergleichen aber passiert bei Ihnen, also haben Sie nichts, aber schon gar nichts, was Sie Schüssel ernsthaft anhängen könnten.

Was Sie damit in Wahrheit anrichten, erkennen Sie gar nicht, nämlich Sie zeigen wieder und wieder wie sehr Ihre Vorzugspartei, die SPÖ, hinter Schüssel herhechelt, ohne ihn je erreichen zu können.

Noch eins wird Sie hart treffen, hilflose Bürger Ihres Formats brauchen Hilfe! Also los, es gibt jede Menge Experten, die Krankenkasse zahlt’s ja freiwillig.

"Sie sind völlig hilflos gegenüber den Leistungen Schüssels."


ein wahres wort! ich bin ganz geblendet vom glanz der schüssel'schen leistungen, die so hell strahlen, dass sich sie nicht anzublicken wage. darum kann ich mich im moment wahrscheinlich auch partout an keine "leistung" schüssels erinnern. was war das doch gleich?

oder meinen sie das ins amt bringen von KHG, rauch-kallat&ali, gorbach, strasser& co ist schon leistungsnachweis genug? oder meinen sie die buwog-privatiserung, stichwort "supersauber"? oder den völlig provisionsfreien kauf der eurofighter?

was waren schüssels "leistungen"?


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Von billiger Stänkerei zu noch billigerer Blöße ist es nicht weit!

Alles, Karl Jakob Fuchs, hätte ich erwartet, aber daß Sie sich eine derart billige Blöße geben, nicht.

Aus der Vielzahl der Leistungen der Regierungen Schüssel, insbesondere mit seinem Finanzminister Grasser und seinem Wirtschaftsminister Bartenstein darf ich paar wenige aufzählen:

1) Senkung der jährlichen Neuverschuldung des Bundes auf weniger als die Hälfte seiner roten Vorgänger. Und das nach den strengeren Berechnungsmethoden der EU, die für seine Vorgänger noch nicht galten.

2) Senkung der Körperschaftsteuer von 34 % auf 25 %. Damit einhergehend Steigerung des Steueraufkommens, weil sich vermehrt Firmen in Österreich ansiedelten und weniger Firmen Österreich in Richtung Billiglohnländer verließen. Sehr zum Ärger z.B. des bayerischen Regierungschefs Edmund Stoiber.

3) Geradezu explosionsartige Steigerung des österreichischen Exportes in die ehemaligen Ostblockländer. Natürlich aufbauend auf den Aktivitäten der österreichischen Banken in diesen Ländern.

4) Steigerung der österreichischen Arbeitsplätze um rund 300.000 im Unterschied zum Vorgänger Klima, in dessen Periode der Arbeitsmarkt stagnierte. Es gab am Ende Klima um 600 Arbeitsplätze weniger als zu Beginn Klima. Nachzulesen bei Statistik Austria.

5) Erste, aber durchaus nachhaltige Maßnahmen zur Eindämmung des Mißbrauches der Frühpension.

6) Änderung der ÖBB-Organisation. Seitdem wissen wir, wo die Verluste der Bahn herkommen.

Ich hab’s numeriert, damit Sie einzeln widersprechen können, wenn Sie können!

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Die Finanz entmachten wäre eine feine Sache, ist aber nicht sinnvoll

Hier weiter unten bei meinem ersten Beitrag erhalte ich ein paar rote Stricherln. Bitte schön, kein Einwand! Jeder, wie er kann!

Aber wenn schon Peter Pilz nicht öffentlich erklärt, was er denn im Steuerakt des Grafen finden will und auch kein Journalist ihn bisher danach gefragt hat, vielleicht können hier die Rot-Strichler sagen, was sie meinen im Steuerakt finden zu können. Wäre doch was!

Wie schon dargestellt, in den Steuererklärungen sind keine Details über irgendwelche Geschäfte und den dazugehörenden Aufwand erkennbar.

Bei einer Betriebsprüfung kann sich aber z.B. ergeben, daß der Finanzprüfer die Aufwendungen für eine veranstaltete Jagdgesellschaft nicht als Betriebsausgabe anerkennt und daher die entsprechende Verkürzung der Einkommenssteuerpflicht ablehnt.

Glaubt irgendwer, der Finanzbeamte schreibt jetzt in seinen Bericht hinein, wer alles eingeladen war, wer tatsächlich kam und wer mit wem was besprochen hat, während alle im Wald auf der Pirsch oder daran anschließend im Schluß bei einem Umtrunk waren?

Mag hiesigen Rot-Strichlern vielleicht unzumutbar sein, ein gewisses Grundwissen über Steuereinhebung und Steuerprüfung zu haben, von berichtenden Journalisten darf man aber erwarten, daß sie einigermaßen wissen wovon sie reden. Man darf auch erwarten, daß sie in Pressekonferenzen relevante Fragen stellen, damit sie umfassend berichten können.

Was will Peter Pilz im Steuerakt des Grafen finden? Außer der Höhe des versteuerten Einkommens und das ist zu Recht geheim!

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Re: Was will Peter Pilz im Steuerakt des Grafen finden? Außer der Höhe des versteuerten Einkommens und das ist zu Recht geheim!

Wahrscheinlich Geldflüsse welche belegen, wo dieser auch angeblich saubere "Graf von Waldschreckschiesserei" so alles getrieben hat `?

Ich bin überzeugt, dass der Graf niemals die gleichen von allen anderen Bürgern abverlangten Steuern abgeführt hat, allein deshalb schon wäre eine Nachforschung wohl angebracht !

Natürlich wird in keinem seiner Steuerbescheide der wahre Zweck von Zahlungen (weiterleiten von Geldern) und (besonderen) Einkünften angegeben werden, allerdings liesse sich doch ein wenn auch nur margialer Einblick finden der die Zusammenhänge erklären könnte, wie gerade eine Firma/Konzern zum Zuge kommen konnte, obwohl der Blaulichtfunk heute noch nicht wirklich funktioniert !

Ich glaube aber das es dem Pilz (dessen Anhänger ich keineswegs bin!) darum geht, Parteispenden in diesem Zusammenhang offen legen, und somit auch die Korruption erklären zu versuchen.

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Was in einem Steuerakt drinstehen kann und was nicht

Luzius, Sie sind das Schulbeispiel dafür, was ein Peter Pilz wirklich will. Den einfachen Bürger gegen seine politischen Gegner aufbringen, um daraus selbst politischen Nutzen zu ziehen.

Sie sind gerne dazu bereit, wie Ihre beleidigende Äußerung „Graf von Waldschreckschiesserei" deutlich zeigt. Haben Sie das notwendig?

Peter Pilz hat schon Gott und die Welt zu allem und jedem beschuldigt. In all den Jahren hat Peter Pilz keine einzige Causa bis zu einem Gericht, geschweige denn zu einem Urteil gebracht. Das ist die Qualität des Peter Pilz!

Im übrigen sind Sie völlig im Irrtum. Ein Steuerhinterzieher wird wohl kaum in seiner Steuererklärung ausweisen, er habe Steuern hinterzogen. Wenn aber im Steuerakt eine Steuerhinterziehung erkennbar sein sollte, dann hat sie das Finanzamt bereits aufgedeckt. Wer braucht da noch Peter Pilz?

Nun, der Blaulichtfunk funktioniert bestens, soweit er schon in Betrieb ist. Es sind die Bundesländer, welche die Errichtung finanzieren müssen und die lassen sich dazu Zeit, bedauerlicherweise. Die erste Auflage, die Strasser aufkündigte, funktionierter nicht. Daher mußte sich Siemens mit einer lächerliche Abstandssumme zufrieden geben.

Bei der jetzt getroffenen Lösung ist die Telekom beteiligt, weil sie über die nötige Infrastruktur verfügt. Darum auch die jetzt beanstandeten Aktivitäten der Telekom. Ob da wirklich Korruption herrschte, wird sich zeigen, aus meiner Sicht jedenfalls nicht. Im Steuerakt des Grafen ist das aber sicher nicht nachlesbar!

Gast: austria wien
27.02.2012 11:33
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wieder eine verarschung mehr

unserer politiker - aber wir als devotes volk - werden es wieder hinnehmen.

Die Vorratsdatenspeicherung der Bürger

stellt eine Überwachung der Staatsbürger dar. Daß hier keine Anonymität vom Staat gewährleistet wird - vielen Beamten wird der Zugriff möglich sein - scheint offenkundig zu sein.
Darüber sollte man sich Sorgen machen. Nicht darüber, wie Daten von möglichen Wirtschaftskriminellen vor der Bewertung eines parlamentarischen Untersuchungsausschussen geschützt werden. Dadurch wird der U-Ausschuß unter tatkräftiger Mithilfe der ÖVP zur lächerlichen Farce degradiert.

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Einen Steuerakt offenzulegen ist eine Rechtsverletzung erster Ordnung und bringt für den U-Ausschuß genau nichts!

Entmachtet Eisenstadt! Aber bitte gerne, entmachten wir also Eisenstadt. Und was dann?

Ein Steuerpflichtiger hat dem Finanzamt Steuererklärungen zu geben. In der Umsatzsteuererklärung stehen Summenbeträge der einzelnen steuerpflichtigen Umsätze und die jeweilige Summe an Vorsteuer, die der Steuerpflichtige gegenrechnen darf. In der Einkommensteuererklärung oder gegebenenfalls der Körperschaftssteuererklärung stehen die Summenbeträge der einzelnen Einkommensarten, die der Steuerpflichtige selbst errechnet hat, indem er von den Umsätzen seine Betriebsausgaben abgezogen hat.

Ob der Steuerpflichtige alle steuerpflichtigen Umsätze, sprich Einnahmen aufgeführt hat und ob die von ihm abgezogenen Betriebsausgaben wirklich Betriebsdausgaben sind, kann das Finanzamt nur in einer Betriebsprüfung feststellen. Denn in den Steuererklärungen steht weder, woher die Umsätze kommen, noch wohin welche Ausgaben geflossen sind, also ob letztere Ausgaben Betriebsdausgaben sind oder nicht.

Betriebsprüfungen werden in der Regel alle 5 Jahre vorgenommen.

Wenn Peter Pilz beklagt, die letzte Betriebsprüfung läge bereits 5 Jahre zurück, bitte schön, dann ist die nächste eben fällig.

Der Bericht der letzten Betriebsprüfung mag aufschlußreich sein, die Steuererklärungen seit damals sind es nicht.

Entmachtet Eisenstadt! Nein, entmachtet Pilz und Co und vor allem bringt die Journalkisten zum Arbeiten. Bislang hat keiner Pilz gefragt, was dieser denn aus dem geheimen Steuerakt erkennen will.

es gibt doch eh einen verfahrensanwalt im u-ausschuss!

wer sonst als dieser sollte entscheiden, ob unterlagen vollständig, teilweise oder gar nicht dem u-ausschuss vorzulegen sind?

Gast: franzl
27.02.2012 08:43
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Amtsgeheimnis

Amtsgeheimnis
Gibt es in Österreich noch ein in der Verfassung gesichertes Amtsgeheimnis und den Schutz der Einzelperson vor Willkür? Ich glaube nicht. Die Aufgabe der Gerichte haben offenbar Parteipolitiker der übelsten Sorte und die Zeitungen übernommen. Bananenrepublik

Gast: Entmachtet die korrupten Netzwerke
27.02.2012 07:44
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Bei Verdacht auf Steuerhinterziehung und Wirtschaftskriminalität

gibt es kein Recht auf Datenschutz. Das hätte ein Journalist eigentlich wissen müssen. Ansonst hätte eine entsprechende Recherche genügt, um dieses Faktum herauszufinden.
Einen Strohmann zwischenzuschalten würde, nachdem dessen Bestellung ja politisch gegängelt werden wird, mit Sicherheit nichts bringen.

Antworten Gast: Nachtwächter
27.02.2012 08:17
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Re: Bei Verdacht??


der ist schnell hergestellt. Eine anonyme Anzeige wegen einer schwarz arbeitenden Putzfrau und schon ist der Verdacht gegeben. Oder?

Aber vielleicht ist es noch der Restalk. von gestern abend?

Gast: jäger von der pfalz
27.02.2012 00:09
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mitgejagt?

Die Schwärzer stehen wahrscheinlich auch auf der Liste!? Jäger jagen keine Jäger.

schön, dass sich noch jemand um die gefährdeten grundrechte sorgt


auch ich finde des nachts oft keinen schlaf mehr ob der gefährdeten grundrechte von untadeligen leistungsträgern wie KHG, mensdorff, meinl & co.
allerdings scheint mir aichinger nicht weit genug zu gehen mit dem grundrechtsschutz.
diese ständigen ermittlungen gegen die oben genannten, diese ständige herumstochern in der vergangenheit (haben wir keine anderen sorgen?) und auch der u-ausschuss an sich stellen schon schwere grundrechtsverletzungen dar!

wie man da eine spagat findet, fragt der herr presse-redakteur zu recht, ist die frage der fragen. und ich kann sie ihnen beantworten: einfach alles ruhen lassen. reden wir von was anderem, schließlich haben wir doch genug anderes zu tun, nicht wahr? dann sind wir alle zores los, und in niemandes privatsphäre wird mehr eingedrungen, und KHG, meischi, rumpold& friends können endlich ihre ehrlich verdienten millionen genießen. hach, uns wird ein stein vom herzen fallen, endlich keine negativ-schlagzeilen mehr...über die fpövp-profiteure.

und die presse könnte sich ihrer lieblinsgbeschäftigung zuwenden, nämlich: wie kann man den armen, kraken und alten noch mehr kürzen und wegnehmen? DAS interessiert die leser! ah ja, und den grundrechten und dem rechtsstaat gings dann auch wieder super, mein ehrenwort drauf!

Antworten Gast: Kleintierzüchter
27.02.2012 08:14
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Re: und täglich grüßt das Murmeltier


aus der Löwelstrasse. Ist schon recht fad geworden!

Der Lösungsansatz ist originell

die Schwärzung hingegen nicht. Natürlich soll er auch ein Recht auf Privatssphäre haben, doch Steuern abzugeben oder zu hinterziehen, das ist keie Privatsache mehr. Deswegen sollten Rechnungen und Akten eindeutig getrennt werden. In Hinkunft soll Privates auf Privaten "Papier" stehen und berufliches auf "beruflichen". Die Finanz ist jedoch fast an jeder Veräusserung oder an jeder Einnahme interessiert. Ob der Graf vor dem Finanzbeamten nicht auch in seine Privatssphäre Einblick gewährt? Das lässt zumindest vermuten, dass diese auch gute Freunde sind. Jagdfreunde vielleicht?

Gast: Lukas
26.02.2012 20:41
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ein parlamentarischer U-Ausschuss

kann und darf niemals die Agenden der Justiz übernehmen. Wozu haben wir Gesetze und ausgebildete Richter? Typen wie Pilz, die sich gern als große Aufdecker des blau-schwarz-orangen Sumpfes sehen und gleichzeitig den grün-roten Korruptionsbalken im eigenen Auge nicht bemerken haben ein bestimmtes Ziel vor Augen. Das ist ausschließlich der parteipolitische Vorteil! Politiker sind im Amt ohne einen Nachweis ihrer Fähigkeiten erbringen zu müssen. Politiker können also niemals die Aufgabe der Justiz erfüllen. Der U-Ausschuss soll Fehlentwicklungen aufzeigen, urteilen muß die Justiz!

Mehr Fragen durch obigen Beitrag, als Antworten:


Die Ideen des Herrn Aichinger und er selbst als rechtschaffener Autor (sowas gibt's nur selten!) in allen Ehren. Aber der stilistisch einwandfreie Beitrag schafft grundsätzliche neue Fragen, ohne Antworten auf die bestehenden zu geben:

Dient so ein U-Ausschuss tatsächlich der Wahrheitsfindung? Oder werden dort nicht vielleicht parteipolitische Absprachen getroffen, sobald ein strafrechtlich relevanter Tatbestand an die Öffentlichkeit gelangt ist, an dem sämtliche im Ausschuss vertretenen Parteien beteiligt sind? Ungefähr in der Art: Wir lassen Euren X in Ruh, liefern dafür den Y als Bauernopfer, und Ihr macht es bei unserem Z genau so...

Ein Richter als Schaltstelle zwischen den Behörden, Ausschüssen und Instanzen? Undenkbar bei dem Zustand unserer Justiz und dem berechtigten Misstrauen gegen sie! Wie könnte man einen neuen, sauberen Justiz-Apparat abseits von allen Parteien und ihren Einflussnahmen schaffen?

Und letztlich: Sind die vorhandenen Instrumente innerhalb unseres völlig korrumpierten Staates überhaupt geeignet, effizient gegen Korruption vorzugehen? Wollen die Mitglieder der Behörden und die Gesetzgeber dies überhaupt, oder sind sie nicht vielmehr ein wesentlicher Bestandteil genau jener Korruptions-Maschinerie, die zu bekämpfen sie uns vorgaukeln?

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