23.05.2013 05:56 Merkliste 0

Licht in Wiens dunkles Kapitel

DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Missbrauchte Kinder: Die Untersuchungen der Wilheminenberg-Kommission gestalten sich zäh.

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Ja, ja, der Datenschutz. Wenn eine Behörde heute einem Ansinnen nicht entsprechen will, fällt jedem E-Vertragsbediensteten sogleich das Zauberwort ein: Datenschutz. Klingt smarter als „Da könnt' ja jeder kommen“.

Gründe für Nicht-handeln-Wollen gibt es so viele wie Mitarbeiter im Wiener Rathaus (nur um ein völlig willkürliches Beispiel anzuführen): Antwort auf ein Begehr ist politisch nicht opportun, Kosten sind zu hoch, dem Mitarbeiter ist in der Amtsstube zu heiß, zu kalt, er hat zu wenig, zu viel geschlafen... Nicht nur Bürger Nobody macht einschlägige Erfahrungen. Selbst eine hochoffizielle, sogar von einem Stadtrat kreierte Kommission, die Jahrzehnte zurückliegende (sexuelle) Gewalt in Wiener Kinderheimen untersuchen soll, ist davor nicht gefeit. Da der Magistrat Personalakten nur zaudernd zur Verfügung stellt, verzögert sich ein Bericht der Wilheminenberg-Kommission. Ja, der Datenschutz!


dietmar.neuwirth@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2012)

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2 Kommentare
Gast: Martin_S
20.06.2012 11:05
2 0

Ist doch dem

gelernten Ö völlig wurscht! Er ereifert sich lieber über 1.000 Euro, die an den ÖAAB gegangen sind. Dass das zehnfache an ein SPÖ-Würsterl gegangen ist - das interessiert doch keinen ! Und noch weniger der Korruptionssumpf in Wien...

jaja, sollte die rote mafia in wien jemals abgewählt werden,

wird es ungefähr 15-20 jahre dauern, ALLE skandale (und jene die noch an der oberfläche auftauchen werden) in diversen UA´s aufzuarbeiten!

ich hoffe, es ist bald soweit!

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