11.02.2012 18:12 | Meine Presse Merkliste0

Irgendetwas stimmt da nicht

Michael Fleischhacker (Die Presse)

Diese Woche wird vom Einbruch des Bösen in die Wirklichkeit dominiert: Vom Schulmassaker in Deutschland und dem Prozess gegen das „Monster“ von Amstetten. Und der Frage: Warum?

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Das Bild darf in keiner Dokumentation über Amokläufe von Jugendlichen fehlen: im Blumen- und Kerzenmeer, das den Ort des Unfassbaren markiert, ein Schild mit der Frage „Warum?“. Warum stürmt ein 17-Jähriger in seine ehemalige Schule, um wahllos Menschen zu töten? Die Frage wird auch den spektakulärsten Prozess der österreichischen Justizgeschichte dominieren, der morgen in St. Pölten beginnt: Warum sperrt ein Mann seine Tochter in ein Kellergefängnis, zeugt mir ihr sieben Kinder und nimmt den Tod eines dieser Kinder in Kauf, um nicht entdeckt zu werden? Warum haben die Nachbarn nichts gemerkt, und warum haben all die Menschen, die hinterher erklären, sie hätten immer schon gewusst, dass da etwas nicht stimmt, nichts unternommen?


Die handelsüblichen Antworten auf diese Frage gehören zur Gattung der hilflosen Betroffenheitsprosa. Wir lesen wortreiche Glossen über die Sprachlosigkeit als einzig angemessene Reaktion auf den Einbruch des Bösen in die medial geschönte Wirklichkeit. Man fordert das Verbot von Gewaltvideos, Computerspielen und Waffenbesitz und diskutiert das Für und Wider einer stärkeren Kontrolle der Sozialbürokratie über das Leben von Einzelnen und Familien.

Die gängigen Erklärungsmuster laufen darauf hinaus, die tieferen Ursachen singulärer Ereignisse in den gesellschaftlichen Strukturen zu suchen. Die Taten des Herrn F. aus Amstetten werden dann als Echo der latenten nationalsozialistischen Gesinnung der österreichischen Landbevölkerung interpretiert (das Delikt heißt ja nicht zufällig „Blutschande“). Und die tödlichen Amokläufe von Jugendlichen lassen sich am besten als Kollateralschäden der schönen neuen Medienwelt verkaufen, in der ihnen die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Realität und Fiktion abhandengekommen sei.


Das erklärt natürlich gar nichts. Würden all die elaborierten Hypothesen der amtlichen Sozialingenieure und Seelenmechaniker auch nur in Ansätzen ein realistisches Bild der gesellschaftlichen Wirklichkeit zeichnen, sähe unsere Welt anders aus. Jugendliche, die nicht mehr wissen, ob sie sich gerade die jüngste Version ihres „Egoshooter“ hochgeladen haben oder ein Blutbad in ihrer ehemaligen Schule anrichten, wären dann nicht der schaurige Mittelpunkt medialer Ausnahmezustände, sondern Teil unseres Alltags. Und der Folterkeller wäre Teil der Heimwerkerindustrie.

Irgendetwas stimmt da nicht. Es fällt auf, dass in all den schlauen Beschreibungen der gesellschaftlichen Zustände, die Massaker, familiäre Verbrechen und Gewaltexzesse hervorbringen, die Begriffe Schuld und Verantwortung ausgespart werden. Es ist irgendwie aus der Mode gekommen, in der Beurteilung von außergewöhnlichen Verbrechen individuelle Verantwortung ins Zentrum zu stellen. Bei Herrn F. aus Amstetten geschieht das, indem er zum „Monster“ erklärt und damit gewissermaßen der Sphäre menschlicher Verantwortung entzogen wird, die jugendlichen Amokläufer werden als hilflose Gefangene der „Matrix“ dem Reich der Cyberrealität zugeordnet.


Auch hier sollte man fragen: Warum? Vielleicht hat es damit zu tun, dass wir auch in Fragen der alltäglichen Existenzsicherung, des beruflichen Fortkommens und der Lebensgestaltung nicht mehr die Verantwortung des Einzelnen in den Mittelpunkt stellen, sondern die Verantwortung der Gesellschaft? Wie soll jemand, der von Kindesbeinen an erklärt bekommt, dass für das Funktionieren seines Lebens die Gesellschaft verantwortlich ist, lernen, dass für das Nichtfunktionieren er selbst zur Verantwortung gezogen werden kann? Natürlich, die Gesellschaft kann Jugendlichen den Konsum gewalttätiger Filme und Videospiele verbieten. Aber sie wird damit kein einziges Massaker verhindern. Es wäre nur ein weiterer Schritt auf dem Weg, die individuelle Verantwortung der Bürger – Tim K., der Amokläufer von Winnenden, wäre in Österreich wahlberechtigt gewesen – für das, was sie tun und lassen, durch Sozialmechanik zu ersetzen.



michael.fleischhacker@diepresse.com

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39 Kommentare
 
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Paul Katz
17.03.2009 14:12
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nicht erst heute

Man sollte nicht vergessen, dass das Herausragende dieser Ereignisse in der ansonsten - historisch und geografisch gesehen - singulären Friedfertigkeit der heutigen westlichen Welt liegt. In Ruanda oder Bosnien zählte das ungezügelte Ausleben extremer Brutalität erst unlängst zum alltag. Und in Europa konnten sich solche Amokläufer früher ungestraft in den Kolonien, als Söhne von Adeligen oder später als Freikorps- oder SA-Männer ausleben. Die sind nicht ein Produkt unserer heutigen Gesellschaft.

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Verantwortung für das eigene Handeln

Ganz richtig: Es gibt individuelle Schuld und Verantwortung. Daher ist auch das Strafrecht und nicht die Psychologie am Zug.

Gast: auchmal
15.03.2009 16:10
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wie verhindern?

in einem anderen forum zum thema ging's um "wie kann man solche absurditäten verhindern"? ich zitiere in diesem sinn fachleute und denke auch, dass solche verbrechen nicht verhinderbar sind! punktum! man kennt das aus der psychologie: beim einelindividuum kommt es nach vorfällen wie z. b. selbstmord des nachbarn zu großen schuldgefühlen. kleinste hinweise und auffälligkeiten werden im NACHHINEIN als ZEICHEN, ANKÜNDIGUNGEN gedeutet. beim betroffenen kommt es zu einer - mehr oder weniger großen - TRAUMATISIERUNG bzw. post-traumatic stress disorder (PTSD). im falle f kollektiv - eine ganze stadt! auch in baden-württemberg wird es nun vielen so ergehen.

Gast: Christian
15.03.2009 16:03
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Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld!

Dieser "Leitartikel" könnte mit vereinachtem Vokabular auch in der "Kronenzeizung" oder im "Österreich" stehen. Schlecht durchdacht, schlecht recherchiert. Nur mit "Hausverstand" geschrieben. Individualismus und Pluralismus waren die Paradigmen der letzten 20 Jahre! Alles nachzulesen und empirisch nachzuvollziehen. Was will denn Herr Fleischhacker noch? Alleinregierung der katholischen Kirche?

Gast: Gutmenschin (linkslink)
15.03.2009 15:58
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Hauptsache kritisch

Lieber Herr Fleischhacker,

ich finde es wenig originell, wie Sie die "Betroffenheitsprosa" in der "handelsüblichen Berichterstattung" zu Massakern und dergleichen kritisch betrachten. Zu erkennen, dass es nicht angehen kann, nur Computerspielen die Schuld an solchen Ereignissen zu geben, dafür muss ich nicht etxra lange überlegen. Dazu muss ich auch keinen Artikel in der Presse lesen.

Ich finde es auch empörend, wie Sie Ihre Wahrnehmung gesellschaftlicher Zustände als Realität postulieren. Wo haben Sie denn bitte gelesen, dass "nicht mehr der Einzelne die Veranwortung für seine Existenz trägt, sondern die Gesellschaft"? Nicht mehr seit wann? In den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften wird gegenwärtig für unseren Teil der Welt eigentlich genau das Gegenteil konstatiert. Aber gut, dass es die Presse gibt, die sagen's, wies wirklich ist - Hauptsache kritisch sein.

P.S. Sehr originell, diese gezeichneten Konterfeis in der Sonntags-Presse. Schon mal wo gesehen?

Gast: auchmal
15.03.2009 15:30
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unterschied amoklauf : inzest

das irre an der diskussion ist, dass "man" amoklauf ja irgendwie verstehen kann. das ist, wie wenn ein akw in die luft fliegt. höchst unwahrscheinlich, aber es passiet. erklärung: alle sicherheitssysteme haben versagt (sprich: alle sicherungen sind durchgebrannt). der fall f ist da schon was anderes: "ein jahrhundertverbrechen", sagt man, und trotzdem wird man sich bemühen müssen, ein "lebenslänglich" hinzubasteln (was ja hoffentlich gelingen wird, andernfalls will ich die internationalen schlagzeilen nicht lesen müssen). amoklauf: 3 stunden "durchgeknall", f: 24 jahre "durchgeknallt". wobei auf menschen schießen und töchter vergewaltigen wieder eine andere moralische dimension hat. wie auch immer ...

Gast: guru
15.03.2009 15:15
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stimmt!

bei allen unfassbaren ereignissen wird so verkrampft nach erklärungen gesucht. das scheint menschlich zu sein. wie kann man auch unaussprechliches, ja undenkbares einfach akzeptieren ohne auch nur jede noch so verschrobene theorie zu bemühen - um endlich wahrheit zu finden. dass die medien dieses "spiel" in gang halten versteht sich von selbst. wie schon richtig hier bemerkt wurde: das böse gibt es! sagen wir halt mal "böse" dazu. man könnte es - auf eine andere, nicht moralische ebene gebrochen - auch "unfall" oder "statistischen ausreisser" nennen. böses kann individuell und kollektiv sein. an manchen abenden gehen mir immer wieder gedanken durch den kopf, wie es sein kann, dass tausende menschen im 3. reich am industriellen massenmord von millionen menschen beteiligt waren. wie "böse" ist "böse"? verzeihen sie mir nun folgendes: gegen diese "bestien" erscheint ein herr f ja geradezu sympathisch. andererseits: diese "bestien" haben ja "nur ihre pflicht getan". das hat herr f NICHT!!!

Gast: lancelot
15.03.2009 14:51
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das Böse war immer da

Was heisst hier :Rückkehr des Bösen? Das Böse war immer da. Jahrzehnte wird versucht (jedenfalls nach Hitler), das Böse zu entwirklichen, seine Existenz zu leugnen, wegzudenken. Aber das Böse ist Wirklichkeit, auch wenn die 68er es bis heute vehement verdrängen wollen. Es kommt umso stärker immer wieder einmal zum Vorschein. Das oder der Böse hat seinen Sitz im Kopf des Menschen. Man kann alle Waffen verbieten, man kann alles erlauben oder alles verbieten, das oder der Böse kann nur darüber lachen. Auch der ganze Psychokram samt seinen Doktoren ist nicht in der Lage, gegen das Böse anzukämpfen. Im Christentum gibt es den Schlüssel zum Sieg über den Bösen, dort heisst es an einer Stelle : Sie (die Menschen) haben überwunden durch des Lammes (Jesus Christus) Blut......(Offenb.12).
Der Glaube an Jesus Christus wird verhöhnt und verspottet, im selben Maße sehen wir das Ansteigen des Bösen (natürlich maskiert)in der Gesellschaft und manchmal bricht es sichtbar auf wie ein Krebsgeschwür.

Gast: Gast
15.03.2009 12:06
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Der Kommentar von Herrn Fleischhacker

zeugt ja genauso von Hilflosigkeit wie "hilflos in Amstetten". Ich beobachte auch schon des längeren die Veränderung der Gesellschaft hin zur Dekadenz und Führungslosigkeit und bin verängstigt über das Voranschreiten des Proletariats auf unseren Straßen. Trotzdem sind dies hier nur Einzelfälle, und es ist mit den Amstettnern genauso wenig los wie sonst wo, das hätte in Wien oder irgendwo eben genauso passieren können. Glauben die Leute wirklich, daß es nur gute Menschen geben kann? Für mich ist der Mensch sowieso nur ein Irrläufer der Evolution, weil er durch den Intellekt unberechenbar ist. Wir brauchen uns nicht für uns selbst wundern. Schlimmer noch als alles sind die Medien, die die Gesellschaft beherrschen und manipulieren und auch Kriege hervorrufen können. Warum verbietet niemand diesen Wahnssinnsaufmarsch der Reporter, um die Geschichte nur ja unter die Leute zu bringen???? Und die Gewalt in den Filmen wird ja auch schon jahrzehntelang diskutiert, Ende nie...........

Pyrphoros
15.03.2009 11:03
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nun,

dann rücken wir doch - unter ausblendung der unschuldsvermutung - die individuelle schuld und verantwortung ins zentrum. bei josef f. und dem amokläufer. bei beiden wird das - no na - vorliegen. und das wars! bei jedem verbrechen, unabhängig von der art, ist das so, sofern bestimmte voraussetzungen gegeben sind. sie sind nicht der erste, der diese geniale einsicht hat.

was sie aber fordern, herr fleischhacker, ist - machen wir einfach kurzen prozess, stellen wir uns ja nicht fragen nach dem hintergrund dieser tragödien. denn die fragen könnten ja - gott bewahre - ihre antwort doch nicht nur in der individuellen schuld und verantwortung finden, sondern vielleicht doch auch in der sozialen umgebung.
in einer gesellschaft aber, in der wir menschen nun mal leben, ist es auch zwingend sich die soziale umgebung anzuschauen, gerade bei solchen taten.

franzmann
15.03.2009 10:13
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sehr richtig

die alte milieutheorie, der täter konnte unter den gegebenen bedingungen gar nicht anders, ist der farblose hintergrund des medialen dauerstaunens. so suchen sie nach erklärungen, ohne die individuelle schuld in rechnung zu stellen.

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Re: sehr richtig

schuld in rechnung stellen...geht aber nur, wenn die täter nicht dauernd entschuldigt werden. medien verwenden aber meist passive formulierungen und tun daher so, als ob die täter nicht anders könnten, weisen nicht darauf hin, dass andere menschen in der gleichen situation gewaltfreie entscheidungen treffen. auch das verwenden von begriffen wie familientragödie entlastet den täter, weil so getan wird, als hätten die ermordeten angehörigen wie in einem theaterstück eine gleichberechtigte und gleich mächtige rolle übernommen. und überhaupt:

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1156

Gast: Crusader
15.03.2009 08:24
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So ist es.....

...aber sie umschiffen in der Wortwahl geschickt das worauf es hinausläuft - die Gesellschaftspolitik die uns seit 68ig als allein seligmachenden auch heute noch eingetrichtert wird und deren Folgen....

Antworten Gast: Goldfisch
15.03.2009 12:32
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Re: So ist es.....

Da kann ich nur zu 100% zustimmen. Obwohl diese Bewegung nie richtig ernstgenommen wurde, hat sie es doch geschafft Wurzeln zu schlagen, die jetzt zum Glücck vertrocknen!

Antworten Pyrphoros
15.03.2009 10:39
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Re: So ist es.....

so ist das also. und eine der folgen der gesellschaftspolitik seit 68ig ist, wenn man ihrer these folgt, herr josef f. (wahrscheinlich ein amtstettner 68-er). eine weitere folge ist auch der amokläufer tim k., der von seinem vater (einem waffenbesitzenden sportschützen - sicher ein 68er) im sinne der gesellschaftspolitik der 68er erzogen wurde. so ist das also. da ist die gesellschaftspolitik, die den leuten vor 68 eingetrichtert wurde, viel besser, sie führte ja eh nur (unter anderem) zu nebeneffekten wie wk 1 und 2. aber solche nebeneffekte sind personen wie ihnen bei weitem lieber. nun, mir sind die nebeneffekte der 68-er politik lieber, wenn es sich überhaupt um solche der 68-er gesellschaftspolitik handeln sollte und nicht vielmehr um solche der gesellschaftspolitik vor 68, die leider noch immer nicht ausgemerzt wurde.

Antworten Antworten Gast: Crusader
15.03.2009 18:13
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Re: Re: So ist es.....

Is`schon gut Althippie....- bedauerlicherweise kriegt meist nicht ihr Schuldigen die Rechnung präsentiert sondern wie in diesem Fall wieder Unschuldige - schade.....

Antworten Antworten Antworten Pyrphoros
16.03.2009 00:07
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Re: Re: Re: So ist es.....

so alt bin ich noch nicht, da täuschen sie sich. auch wenn ich ein althippie wäre - besser ein solcher, als das was sie sind, was das ist, können sich eh alle denken. sie haben uns im übrigen auch noch nicht darüber aufgeklärt, was die 68-er mit josef f. und tim k. zu tun haben. ist jetzt josef f. ein 68-er, wurde tim k. von seinem waffenbesitzenden 68-er vater zum amokläufer erzogen? was sagt uns denn crusader dazu? klären sie uns doch über die große weltverschwörung auf!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Crusader
16.03.2009 06:51
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Re: Re: Re: Re: So ist es.....

Solche wie du sind eh unbelehrbar - aber ihr sterbt eh aus und eure Ideologie plus dem Gutmenschentum ist am verrecken.
Also was soll`s!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Denker
16.03.2009 19:59
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Re: Re: Re: Re: Re: So ist es.....

Und wie definieren sie sich im Gegensatz zum Gutmenschen? Schlechtmensch, Faschist Reaktionär?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Crusader
16.03.2009 21:11
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: So ist es.....

Nein!
Neu, attraktiv, zielstrebig und ideenreich....
Hahahahahaha

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast
18.03.2009 14:14
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: So ist es.....

keiner mag dich und sogar den gemäßigten rechten grausts vor dir mit deinem neofaschischmus und deiner 68er paranoia.....desweiteren bist du nicht auf die frage eingegangen ob die beiden täter etwas mit den 68ern am hut hätten;dürfte wohl daran liegen, dass du die antworten kennst aber einfach nicht wahrhaben willst....du bist ein simpel gestrickter schwarz-weiß denker von ganz rechtsaußen, mehr nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Pyrphoros
16.03.2009 22:05
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: So ist es.....

neu sind sie nicht, sie sind nur ein abziehbild eines anhängers einer gewissen, vor ca. 60 jahren untergegangenen gruppe. wenn sie so attraktiv sind wie der herr mit dem schlechten fuß, wie der zwerg mit dem seitenscheitel oder wie der fette hermann - naja gut, jeder versteht unter attraktivität etwas anderes. zielstrebig und ideenreich war schon diese besagte gruppe, sie war sogar am anfang sehr erfolgreich, wir wissen aber, wie der film ausgegangen ist, schuld waren aber damals sicher die 68er! im übrigen, sie haben noch immer nicht geantwortet - ist josef f. ein 68-er, ist der vater des deutschen amokschützen gar ein waffenbesitzender 68-er? wer ist noch ein 68-er gewesen - franz fuchs, jack unterweger, johannes paul II., josef stalin? bitte klären sie uns auf! im übrigen - ich habe heute 50,- eur an den verein zur hilfe der lobotomieopfer gespendet, ich hoffe, die kommen ihnen zugute, sie scheinen sie wirklich zu benötigen.

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kern, herr fleischhacker

wie sie richtig sagen, verantwortung und schuld.

nicht der verbrecher ist schuld, sondern die gesellschaft.

dieser satz kann nur von verbrechern erdacht werden und von dummen, bequemen, ebenso verantwortungslosen geglaubt und gelebt werden.

aber halt. schuld und verantwortung ist ja was christliches.

oh pfui, weg damit.

mfg
mc

Antworten Gast: Gast
15.03.2009 09:56
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Re: kern, herr fleischhacker

Schuld und Verantwortung ist sicher nichts christliches, man muss ja nur zur Beichte gehen und bekommt alle Schuld vergeben. Und überhaupt soll sich vor zweitausend Jahren jemand geopfert haben, nur um die Menschen von aller Schuld und Verantwortung zu befreien: Eine zutiefst unmoralische Vorstellung und aufs Höchstmaß getriebene Perversion des Systems, das Fleischhacker beschreibt.

freeman
15.03.2009 07:09
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Guter Kommentar

Eloquent und brandaktuell.

Leider wird er im Schwall der täglich frischen "Betroffenheitsprosa" verschwinden.

Paige
15.03.2009 00:04
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So

ist das - wer mündig sein möchte, muss auch selbstverantwortlich sein.

 
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