Thema: Euro-Schuldenkrise

EZB: 100 Milliarden Euro für Anleihenkauf?

Trichet / Bild: (c) EPA (FRANK RUMPENHORST)
Um die Finanzmärkte zu beruhigen, soll die Europäische Zentralbank laut Analysten für mindestens 100 Mrd. Euro italienische und spanische Anleihen kaufen.|35 Kommentare

Nowotny: Krise hat "gewisse Parallelen" zu Lehman

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Der Nationalbank-Chef mahnt Politiker zu schnellerem Handeln im Kampf gegen die Krise. Die Befürchtungen für internationalen Abwärtstrend steigen wieder. |36 Kommentare

EZB fordert von Italien maximal ein Prozent Defizit

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Die EZB drängt Italien zu einem verschärften Sparkurs. Trichet fordert von den Europäern eine rasche Umsetzung der Beschlüsse vom Krisengipfel im Juli.|16 Kommentare

Experte Gerke: Anleihekauf der EZB "unverantwortlich"

Bild: (c) REUTERS (Ralph Orlowski)
Experte Gerke kritisert dies als "Länderfinanzausgleich auf europäischer Ebene". Die Notenbank plant aber, dieses Engagement auch fortzusetzen.

Zertrümmert Italien den Euro?

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Das hoch verschuldete Italien ist zum größten Problem für die Eurozone geworden: Misslingt die Stabilisierung durch Sparprogramm und EZB-Anleihenkäufe, dann gerät die gesamte Eurozone in ernste Pleitegefahr.|123 Kommentare

Die Europäische Zentralbank, der brave Pudel der Politik

Das Brechen von Verträgen gehört in Europa längst zum Tagesprogramm. Neu ist, dass es erwachsene Rechtsstaaten sind, für die der Zweck alle Mittel heiligt.

Welche Teuerung ist EZB-konform?

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Rechtslage: Die Statuten der Europäischen Zentralbank unterscheiden sich von jenen der US-Notenbank Fed in einem wesentlichen Punkt.

EZB kauft italienische und spanische Anleihen

Bild: (c) APA
Nach stundenlangen Beratungen schickt die EZB Signale zur Beruhigung der Finanzmärkte. Sie greift Italien und Spanien unter die Arme.|292 Kommentare

Eurokrise beflügelt britische EU-Skeptiker

Bild: (c) EPA (Stefan Rousseau)
In Großbritannien formiert sich eine neue Parlamentariergruppe, die das Verhältnis Großbritanniens zur EU grundlegend reformieren will. Gelingt das nicht, sei auch ein Austritt kein Tabu mehr.|15 Kommentare

Großbritanniens Wirtschaft könnte in Rezession zurückfallen

Im zweiten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 0,2 Prozent. Auch die Banken kämpfen mit Problemen und müssen Personal abbauen.

EU: Streit über Zukunft des Rettungsfonds

Aufstocken oder nicht? Kommissionspräsident Barroso verärgert Deutschland, Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) meinte, das Vorpreschen komme "zur Unzeit".

Streit um Aufstockung des Euro-Rettungsschirms

In der EU-Kommission diskutiert man über eine erneute Ausweitung des Hilfsfonds. Auf wenig Gegenliebe stößt das beim deutschen Finanzminister.

Euro-Krise: Briten halten spontan Krisengipfel ab

Außerhalb der Eurozone wächst die Angst die Angst vor negativen Folgen der Schwankungen an den Finanzmärkten. Auch Schweden ist in Sorge.

Standard & Poor's bestätigt Irland-Rating

Irland droht vorerst keine Herabstufung, die Ratingagentur Standard & Poor's sieht eine Stabilisierung des Schuldenstandes.

EZB hält Zinsen vorläufig bei 1,5 Prozent

Eine Erhöhung wird noch heuer erwartet. Kredite könnten dann wieder teurer werden. Das größte Sorgenkind der Zentralbank ist derzeit neben Griechenland Italien.

Trichet: EZB wird Inflation "sehr genau" beobachten

Die Europäischen Zentralbank belässt den Leitzins bei 1,5 Prozent. EZB-Präsident Trichet signalisiert einen neuen Anleihen-Aufkauf.

Ratingagentur: EZB soll am Anleihenmarkt aktiv werden

Die Ratingagentur Standard & Poor's sieht in der Europäischen Zentralbank "den einzigen Feuerwehrmann, der uns schnell aus dem brennenden Haus tragen kann".

Berlusconi will beruhigen: "Keine italienische Krise"

Italiens Regierungschef glaubt, dass seine Anstrengungen von den Märkten nicht ausreichend goutiert werden.

Pressestimmen: "Also brennt das Haus weiter"

galerieItalienische, aber auch internationale Tageszeitungen kommentieren in ihren Donnerstag-Ausgaben die Schuldenkrise Italiens.

AAA bis Ramsch: So kreditwürdig sind USA und EU-Länder

karteDie Ratingagentur Fitch hat Großbritannien das "AAA" aberkannt. "DiePresse.com" zeigt, wie unterschiedlich Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit in den USA und den einzelnen EU-Staaten bewerten.

Van Rompuy kritisiert jüngste Ratings als "aberwitzig"

Er zeigt Unverständnis über zuletzt erfolgte Länder-Einstufungen der Ratingagenturen. Die Befugnisse des EU-Ratspräsidenten könnten erweitert werden.

Italiens Aufseher erklären Finanzsystem für stabil

Ein nationales Aufsichtsgremium bestätigt die Solidität des italienischen Banken- und Finanzsystems. Dennoch nimmt Berlusconi erstmals seit längerem zur Krise Stellung.

Griechische Behörden prüfen "Massen-Erblindung"

Auf einer Insel empfangen ungewöhnlich viele Bewohner Blindengeld. Die Behörden prüfen, ob Missbrauch von Sozialleistungen vorliegt.

Rom: Krisentreffen wegen Schulden

Risikoaufschläge auf italienische Staatsanleihen erreichen Rekordstände. Tremonti bittet die Spitzen des Staates zu einem Krisentreffen. Regierung in Rom muss das Vertrauen der Anleger rasch zurückgewinnen.

OECD lässt Griechenland und die EU hoffen

Die internationale Organisation lobt das griechische Sparprogramm und glaubt an eine Reduktion der Staatsschulden. In Deutschland sorgt solch eine Einschätzung für Kopfschütteln.

OECD zu Athen: "Verschwendung muss aufhören"

Die OECD lobt Griechenland für das ehrgeizige Reformprogramm. Erfolgreich sei dieses aber nur bei einer einwandfreien Umsetzung

Wirtschaftsweiser Feld: Währungssystem in Gefahr

Nach Meinung von Feld reicht das Griechenland-Paket nicht aus. Er hält einen größeren Schuldenschnitt mit Privatbeteiligung für nötig. Die Schuldenkrisen bedrohen das globale Währungssystem.

Raschere Förderung für EU-Pleitestaaten

Nur fünf Prozent der Kosten für Infrastrukturprojekte sollen Portugal, Irland und Griechenland selbst bezahlen müssen. Das soll für Aufschwung sorgen. Erleichterungen auch für Ungarn, Rumänien und Lettland.

Griechenland: Straßenblockaden gegen den Markt

Über 150 Berufsgruppen waren bis vor Kurzem vor Mitbewerbern geschützt. Jetzt hat Athen die alte Regelung gekippt, die Betroffenen proben den Aufstand.

Muss Zypern als nächstes Euro-Land gerettet werden?

Der größten Bank des Landes zufolge steht Zypern vor der Flucht unter den Euro-Rettungsschirm. EU und Regierung geben sich weiter zuversichtlich.

S&P stuft Zypern weiter ab

Die Ratingagentur S&P senkt Kreditwürdigkeit von Zypern um eine Note von "A-" auf "BBB+" . Der Ausblick für das Rating des Inselstaates ist negativ.

109 Milliarden Euro für eine Woche Ruhe

Die Ruhe an den Kapitalmärkten währte nur kurz: Für italienische, spanische und portugiesische Staatsanleihen fordern Geldgeber so hohe Risikoaufschläge wie vor dem jüngsten EU-Gipfel.

Moody's droht Spanien mit Herabstufung

Die Ratingagentur prüft eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Euro-Schuldensünders Spanien. Der Euro gab nach der Mitteilung spürbar nach.

Molterer: „Die Schulden sind das Problem“

Ex-Vizekanzler Molterer sieht die Eurokrise nicht bewältigt, nur in einer anderen Phase angekommen. Österreichische Firmen wollen derzeit nicht in Griechenland investieren.

Zypern im Krisentaumel: Regierung trat zurück

Folgen einer Explosion, Ausfall eines E-Werkes, lasche Regierung – und schon hat die EU einen neuen Pleitekandidaten. Zypern liegt nur noch drei Stufen vom Ramsch-Status entfernt.

EU-Kommissar will Handwerker nach Athen schicken

"Pensionierte Berufsschullehrer und Handwerksmeister" aus EU-Ländern könnten den Griechen beim Aufbau helfen, so Energiekommissar Oettinger.

Schäuble: Kein Stimmrecht für Schuldensünder

Mit Zypern droht das nächste Euroland in den Sog der Schuldenkrise zu geraten. Der deutsche Finanzminister Schäuble will Schuldenstaaten künftig unter Aufsicht stellen und forderte mehr Härte gegenüber Sündern.

Ratingagentur S&P stuft Griechenland weiter herab

Standard & Poor's senkt die Bonitätsbewertung von Griechenland um zwei Stufen auf "CC". Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit wurde mit "negativ" bewertet.

Eurokrise aus Sicht der Rechenkünstler Sarkozy und Co.

Der Haager Ministerpräsident Mark Rutte hat sich einen schweren Patzer geleistet: Rutte hat sich verrechnet. Der Rechenfehler hat große Folgen. Deutschland rechnet währenddessen die zu erwartenden Kosten nach

EU-Schuldenkrise: Deutsche Bank misstraut Italien

Das deutsche Institut glaubt nicht an ein baldiges Ende der Schuldenkrise. Es hat einen Gutteil seiner italienischen Staatsanleihen abgestoßen. Analysten warnen vor einer neuerlichen Panik an den Märkten.

Lasst Griechen bankrott gehen!

Die Furcht vor den angeblich schrecklichen Folgen der Griechenland-Pleite lässt die EU noch mehr zur Transferunion verkommen.

Griechenland-Hilfe: Banken bringen nur ein kleines Opfer

Die Beteiligung der Banken am nächsten Griechenland-Rettungspaket wird geringer ausfallen als in der Vorwoche bekannt gegeben. Die UniCredit wird ihre Anleihen umtauschen, die Erste Bank prüft noch.

Deutschland arbeitet an "Marshallplan" für Griechen

Der deutsche Wirtschaftsminister Rösler will am Mittwoch mit Unternehmern darüber beraten, wie man Griechenlands Wirtschaft ankurbeln kann.

Griechenland: Anleihentausch beginnt im August

Beim Anleihentausch nehmen die Gläubiger einen Wertberichtigungsbedarf von 21 Prozent im Kauf.

Ratingagentur Moody's stuft Griechenland herab

Die Kreditwürdigkeit Griechenlands wurde um drei Noten herabgestuft. Auf die Bewertung "Zahlungsausfall" verzichtet Moody's jedoch - und geht davon aus, dass sich die Lage letztendlich stabilisiert.

SuperMarkt: Krise bei Kaffee und Kuchen

Europas Politik feiert das Ergebnis des Eurogipfels als ersehnten Befreiungsschlag. Hoffentlich landet dieser nicht in der Magengrube der Bürger.

Fünf Sparpakete gegen den drohenden Untergang

Parallel zum milliardenschweren Rettungsschirm, der über Griechenland, Portugal und Irland aufgespannt wurde, heißt es jetzt sparen. Harte Maßnahmen mussten auch die Risikoländer Italien und Spanien setzen.

Die Euroländer verharren in einer lebensgefährlichen Illusion

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man ist Euromitglied und gibt wirtschaftspolitische Souveränität ab, oder man verfügt souverän über die eigene Währung.

"Das trifft uns hart": Reaktionen auf das Griechen-Hilfspaket

galerieFür manche ist "das griechische Problem gelöst", für andere in drei Monaten wieder da: Was Banker und Politiker zum neuen Rettungspaket zu sagen haben.

Griechen-Hilfspaket wird überwiegend positiv aufgenommen

In der Österreichischen Nationalbank und den Analyseabteilungen der Banken zeigt man sich über das am Donnerstag beschlossene Paket zur Rettung Griechenlands erleichtert. Kritik kommt vom Bund der Steuerzahler.

Eurobonds: Heilmittel für die Eurozone oder Freibrief zum Schuldenmachen?

Die Griechenland-Hilfe bringt die umstrittenen gemeinsamen Anleihen de facto durch die Hintertür. Druck des Finanzmarktes auf die Länder soll genomment werden. Hauptargument der Gegner sind die höheren Kosten.

Her mit einer Sondersitzung

Faymann wollte doch die Hilfe für die Griechen erklären: Das Parlament ist der Ort dafür.

Ratingagentur Fitch sieht bei Griechenland „Zahlungsausfall“

Die Streckung der Anleihelaufzeiten und die Senkung der Zinssätze soll kurzfristig als "beschränkter Ausfall" gewertet werden. Diese Bewertung will Fitch nicht als Kritik am neuen Hilfspaket gewertet wissen.

Schuldenkrise: Das Hoffnungspaket der Euroländer

Die Staatschefs der Euroländer loben sich für ihr zweites Hilfspaket für das in Staatsschulden versinkende Griechenland. Doch dessen Größe und die Einbeziehung der Banken hängen von einigen Ungewissheiten ab.

Fitch zu Griechenland: "Beschränkter Zahlungsausfall"

Fitch wird Griechenland nach der Umsetzung der auf dem EU-Gipfel geplanten Maßnahmen zumindest kurzfristig herabstufen.

Euro-Gipfel beteiligt Banken an Hilfen für Athen

Das Gesamtpaket für Griechenland hat ein Volumen von 159 Milliarden Euro. Wegen der Umschuldung könnten die Ratingagenturen das Land weiter herabstufen.

Nowotny: Griechenland zehn Jahre vom Markt genommen

OeNB-Chef Nowotny sieht mit der Beteiligung Privater an Griechenlands Sanierung eine Blockade beseitigt.

Neues Hilfspaket: EU kauft mehr Zeit für Griechenland

Athen bekommt ein neues 109-Milliarden-Euro-Hilfspaket, muss weniger Zinsen für seine Kredite zahlen und hat dafür länger Zeit. Das Strukturproblem des Euro bleibt unangetastet.

Der polternde Franzose und die störrische Deutsche

Die politische Achse: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy zeigen beim Euro-Krisengipfel ihre Animositäten. Ihre Vorgänger waren anders - und auch nicht.

Eurokrise: Zypern wird zum nächsten Wackelkandidaten

Die Explosion des größten Elektrizitätswerks des Landes, den damit verbundenen Kosten und finanziellen Schwierigkeiten drängen den Inselstaat Zypern nun dazu, um Hilfsgelder der Europäischen Union anzusuchen.

Der Euro-Falke

Hollands Finanzminister, Jan Kees de Jager, sorgt mit seiner harten Haltung gegenüber Griechenland für Aufsehen.

Griechenland: Teilweiser Zahlungsausfall "unvermeidbar"

Für den niederländischen Finanzminister de Jager ist ein teilweiser Zahlungsausfall nicht mehr zu vermeiden.

Griechen-Rettung: Sarkozy und Merkel einig

Vor dem Euro-Rettungsgipfel am Donnerstag haben sich in der Nacht Frankreichs Präsident Sarkozy und Deutschlands Kanzlerin Merkel auf einen gemeinsamen Weg verständigt.

Wirtschaftsweise: Griechische Schulden halbieren

Die "Fünf Weisen" des deutschen Sachverständigenrats äußerten sich erstmals zur Eurokrise. Sie befürworten einen Schuldenschnitt für griechische Anleihen um 50 Prozent.

Eurokrise: „Den Dominoeffekt nicht unterschätzen“

Griechischer Finanzminister drängt auf ein Rettungsmodell, das sein Land nicht in die Pleite drängt, was aber in zwei von drei Expertenoptionen der Fall wäre. Die Deutschen dämpfen die Erwartungen jedenfalls.

Taxifahrer streiken: Verkehrschaos in Athen

galerieDie griechische Hauptstadt sieht gelb: Taxibesitzer protestieren gegen die Öffnung ihres Berufs und blockierten die Zugänge zu Hafen und Flughafen.

Felderer: „Griechenland-Rettung wird viel kosten“

Zahlungsausfall „eines kleineren Landes“ in der EU könne verschmerzt werden, meint IHS-Chef Felderer. Dennoch plädiert er für eine Schuldenstreckung, da diese den Helfern geringere Kosten verursachen würde.

Italien verabschiedet Sparpaket in Rekordzeit

Um die Finanzwelt zu beruhigen, peitschte Regierung ein neues Budget durchs Abgeordnetenhaus. Zustande gekommen ist dieses „Wunder von Rom“ auf Druck von außen wie auf Einsicht von innen.

Schäuble: "Griechenland gefährdet Euro als Ganzes"

Der deutsche Finanzminister wettert einmal mehr gegen gemeinsame Euro-Staatsanleihen. Italien will sein Defizit schneller reduzieren als bisher erwartet.

Staat profitiert von Griechen-Krise

Wegen der Schuldenkrise sind die Kurse österreichischer Staatsanleihen gestiegen. Dadurch erspart sich der Fiskus jährlich Zinszahlungen in dreistelliger Millionenhöhe.

Fekter: „Hilfe ist bereits Umschuldung“

Finanzministerin Maria Fekter befürwortet Fristverlängerungen für Griechenland, ist aber gegen einen Schuldenschnitt. Der für Freitag geplante EU-Gipfel wurde verschoben.

Italien: Senat bewilligt milliardenschweres Sparpaket

Die italienische Regierung hat im Parlament die Vertrauensfrage über das milliardenschwere Sparpaket gewonnen. Für Wirtschaftsminister Tremonti hat Italien ohne Schuldenabbau keine Zukunft.

Schuldenkrise: Politik verliert Kontrolle

Wieder ist ein EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise im Gespräch. Bisher verschärfte freilich das hektische politische Krisenmanagement eher das Problem auf den Märkten, weil zugleich konsequente Lösungen ausblieben.

Irland: Der tiefe Fall des keltischen Tigers

Noch vor drei Jahren hatte Irland Budgetüberschüsse und ein Triple-A-Rating. Heute gelten irische Anleihen als "Ramsch". Konkrete Auswirkungen hat das veränderte Rating für das Land allerdings vorerst nicht.

Griechen-Zahlungsausfall nicht mehr ausgeschlossen

Die Euro-Finanzminister hätten nun ein "breiteres Mandat, das die Beteiligung der Privaten nicht mehr ausschließt". Die EZB spricht sich weiter dagegen aus. Schuldenschnitt ist für Banken kein Tabu mehr.

Euro: "Anti-Ansteckungsprogramm" kommt

Marathon-Sitzung in Brüssel: Die Finanzminister einigen sich auf eine Umgestaltung des Euro-Rettungsfonds und eine Beteiligung des privaten Sektors am zweiten Griechenland-Hilfspaket. Der Euro fiel auf unter 1,40 Dollar.

Die Märkte brauchen ein schnelles und hartes Zeichen

Jeder Spekulant wäre verrückt, würde er bei Griechenland, Italien & Co. nicht „zugreifen“. Und jeder Finanzminister, der das nicht unterbinden würde, ebenfalls.

Der Euro-Krisenfonds ESM: 500 Milliarden Euro für die Budgetnöte von morgen

Ab 2013 hat die Eurozone ein mächtiges Werkzeug. Ein ständiger Geldtopf, der bis zu 500 Milliarden Euro für Krisenfälle bereitstellen kann, wird bereitstehen. Er hat allerdings noch einige Konstruktionsfehler.

EU-Kommissarin: "US-Ratingkartell zerschlagen"

Europa darf sich seine Währung nicht von drei privaten Unternehmen kaputt machen lassen machen, sagt Justizkommissarin Viviane Reding. Eine Alternative könnten europäische und asiatische Ratingagenturen sein.

Italiener schulden Österreichs Banken 16,5 Mrd. Euro

In der Zahl sind die Forderungen von Versicherungen und Fonds noch nicht enthalten. Griechenland schuldet österreichischen Banken 2,3 Milliarden Euro.

Kritik an Ratingagenturen: ''Das ist Terrorismus''

galerieViele Politiker und Fachleute äußern sich zu Ratings und den US-Agenturen. Einen Überblick über die Aussagen der letzten Tage verschafft Ihnen "DiePresse.com".

Karlsruhe könnte Hilfe für Griechenland vereiteln

Finanzminister Schäuble will vor dem Bundesverfassungsgerichtshof die Rettungspakete persönlich verteidigen. Die Missachtung des "Bail-out-Verbots" könnte verfassungswidrig sein.

Die Folgen einer Griechenland-Pleite für Österreich

Schuldenabschreibung allein wäre für Österreich kein erhebliches Problem. Unabsehbar aber indirekte Folgen für Banken und Wirtschaft.

Griechenland: Die unglaublichsten Zuschüsse

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Griechen-Krise: Paris legt Plan für Banken-Einbindung vor

Die privaten Gläubiger Griechenlands sollen die Hälfte ihrer Forderungen auf 30 Jahre strecken. Weitere 20 Prozent ihrer bestehenden Investitionen sollen sie in einen "supersicheren" Wertpapierfonds einzahlen.

Banken haben Milliarden-Forderungen an Griechenland

galerieDie Presse.com zeigt eine Übersicht über das Griechenland-Engagement einzelner europäischer Länder.

USA ziehen über Europas Krisenmanagement her

Finanzminister Geithner wirft den Europäern fehlende Reformen im Bankensektor vor: "Ihr habt es schlimmer gemacht als wir." RBI-Chef Stepic fordert indes "einen Beitrag von Europas Steuerzahlern" zur Rettung Athens.

Griechen-Krise: Die Europäer spielen auf Zeit

EU-Gipfeltreffen: Europas Regierungschefs versuchen erneut, die Märkte zum drohenden Bankrott Griechenlands zu beruhigen. Wieder drücken sie sich vor den entscheidenden Fragen.

Der Griechen-Sparplan: Steuern rauf, Inseln raus, Zahl der Beamten runter

Griechenland: Das Kabinett hat einen Sparplan für drei Jahre fixiert. Aber das angebotene Tafelsilber ist oft nur Blech.

Europas Apokalypse und das reale Griechenland-Problem

Weder die Rettung noch der Bankrott des Landes wäre eine Katastrophe. Das eigentliche Problem ist die Glaubwürdigkeit der europäischen Politik.

Die am höchsten verschuldeten Länder der EU

karte14 EU-Staaten hatten 2010 eine Verschuldensquote von über 60 Prozent des BIP. Nur ein Land hat einen Budget-Überschuss erwirtschaftet.

EZB gegen Umschuldung: "Kosten höher als Nutzen"

Der künftige EZB-Chef Draghi spricht sich erneut klar gegen eine Umschuldung Griechenlands aus. Das Defizit bleibt auch nachher bestehen.

Häfen, Banken, Glücksspiel: Was Athen verkaufen will

galeriePrivatisierungen sollen in den kommenden Jahren 50 Milliarden Euro in die leeren Staatskassen spülen. Eine Übersicht über die Pläne der griechischen Regierung.

Sparpolitik: Griechen machen ihrem Ärger Luft

galerieIn Athen gehen seit Tagen die Massen auf die Straße, um gegen die Sparmaßnahmen und Privatisierungen zu protestieren. Die Stimmung ist angespannt.

Der griechische Bankensturm – in Zeitlupe

Viele Griechen sind derzeit an Bankschaltern anzutreffen. Eine brandgefährliche Sache.

Zitate: "Wollen nicht, dass Euro-Raum explodiert"

galerieMeinungsäußerungen zu Griechenland gibt es fast im Stundentakt. Wer was gesagt hat, lesen Sie in "DiePresse.com".