Sozialismus gern, nur: Hände weg von ernsthaften Themen

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Unverhoffte Verstärkung für die Schlussstrich-Fraktion: Die Crème der hiesigen Intellektuellen fordert ein Ende der Integrationsdebatte. Nicht unoriginell.

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Der Text liest sich wie die Collage aus einer soziologischen Seminararbeit und einem politischen Appell der Bezirksparteileitung Simmering. Darum war wohl auch der Chefredakteur der handlichen Intellektuellengazette „Heute“ so begeistert: „Weniger Tezcan, mehr Robert Menasse – das wäre hilfreich“, schrieb er, nachdem das „Presse“-Interview mit dem türkischen Botschafter erschienen war.

Tatsächlich gehört Menasse gemeinsam mit Elfriede Jelinek, Doron Rabinovici, Dimitré Dinev und etlichen Hochschullehrern zu den ersten Unterzeichnern eines Manifestes, das unter dem Eindruck des Ergebnisses der Wiener Gemeinderatswahl entstand: „Das Ergebnis der jüngsten Gemeinderats- und Landtagswahl in Wien setzt ein deutliches rassistisches Zeichen“, heißt es in der Einleitung. „Ebenso alarmierend wie der Erfolg der rechtsextremen Positionen der FPÖ“ sind nach Ansicht der Unterzeichner „die zahlreichen populistischen Analysen von Politikern, Meinungsmachern und anderen Experten, die unwidersprochen verbreitet werden“. Wohl verbreitet soll hingegen die Analyse der Schlussstrichfraktion werden. Und die geht so:

„Migration bildet unsere Realität. Die Menschen, die hier leben, sind keine Fremden. Die Sprachen, die hier gesprochen werden, sind keine Fremdsprachen. Alle Jugendlichen, die hier leben, sind unsere Jugendlichen. Nach den Ergebnissen der Wiener Wahl wollen wir daher noch weniger als zuvor über Integration reden. Denn bereits das ständige Sprechen über Integration reproduziert ein angebliches Anderssein, stellt Teile der Gesellschaft unter Generalverdacht und übersieht die Vielfältigkeit der Lebensformen. Stattdessen wollen wir soziale und politische Verhältnisse thematisieren, die tagtäglich Ungleichheit zwischen Menschen neu herstellen.“

Das Muster gleicht nicht zufällig jenem, das die Kritik an den Thesen Thilo Sarrazins in „Deutschland schafft sich ab“ geprägt hat: Die Ausländerfrage beantwortet man am besten, indem man sie nicht stellt. Denn es gibt kein Integrationsproblem, es gibt nur Sozialprobleme, die durch eine repressive, profitorientierte, rassistische Politik und Wirtschaftsordnung produziert werden. „Migranten und Migrantinnen fordern ihre Rechte ein“, heißt es, „Migration ist somit eine emanzipative Bewegung. Das Problem sind jene Politiken, die Armut und Rassismus produzieren.“

Männer, die ihre Frauen einsperren, ihren Söhnen den Machismus beibringen und ihre Töchter zwangsverheiraten, als Mitglieder einer emanzipatorischen Bewegung: Man kann dieser These ein gewisses Maß an Originalität jedenfalls nicht absprechen.

Wie jedes ordentliche Manifest hat die Denkschrift „Schluss mit der Integrationsdebatte“ auch einen Forderungsteil. Er enthält, was alte Linke und neue Globalisierungsgegner von der Welt erwarten: Die Politik soll dafür sorgen, dass es keine Arbeitslosen gibt, dass in der Bildungspolitik das Prinzip „Transkulturalität“ (falls jemand weiß, was das heißt: Hinweise werden vertraulich behandelt) dominiert und dass Verhältnisse geschaffen werden, in denen alle die gleichen Möglichkeiten haben, an politischen Entscheidungen mitzuwirken.


Es spricht wirklich nichts dagegen, dass sich Künstler, Intellektuelle, Hochschullehrer und wer auch immer zu linker Rhetorik und Programmatik bekennen. Angesichts dessen, was die Regierung Faymann/Pröll veranstaltet, hat die Fantasie, wir hätten es bei der aktuellen Politik mit dem verlängerten Arm der kapitalistischen Ausbeutung zu tun, sogar einen gewissen Unterhaltungswert. Und ja, warum nicht: Christian Felber, der Held der österreichischen Antikapitalisten, soll ruhig – „unwidersprochen“ – im öffentlich-rechtlichen Rundfunk darüber schwadronieren, dass es keinen Krieg und mehr Gerechtigkeit gäbe, würde jeder Mensch einmal wöchentlich sein Kontakt-Improvisations-Tanzprogramm abspulen.

Aber bitte, bitte: Hände weg von ernsthaften Themen. Die Idee, wir müssten nur unsere dunkle Welt durch ein wenig mehr Sozialismus erhellen, und schon wäre die Integrationsdebatte tatsächlich beendet, ist mehr als nur ein origineller Beitrag zu einer Kaffeehausdebatte. Sie ist richtig gefährlich.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.11.2010)

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54 Kommentare
 
12
Gast: kater kraus
07.12.2010 21:33
0

kulturverfall durch fleischhacker

"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten." (Karl Kraus) Insofern auch ein Schatten für Fleischhacker...

Gast: NathandieWeise
07.12.2010 15:10
0

sehr unoriginell von ihnen, herr fleischhacker

nur hände weg von ernsthaften debatten, herr fleischhacker, lassen sie lieber unwitzige polemische rülpser los und bedienden damit ihr rechtes klientel und seine/ihre rassismen! nichts verstanden und zu ignorant für eine wirkliche auseinandersetzung mit kritik. traurig für österreichischen journalimsus, aber leider auch nicht neu.


kann dem nur zustimmen

"Die Ausländerfrage beantwortet man am besten, indem man sie nicht stellt. Denn es gibt kein Integrationsproblem, es gibt nur Sozialprobleme, die durch eine repressive, profitorientierte, rassistische Politik und Wirtschaftsordnung produziert werden."

das beste beispiel dafuer ist schweden. die versuchens aus ideologischer verblendetheit noch immer mit dem "sozialprobleme" ansatz und buttern eine menge geld rein.... warte schon drauf bis es auch hier kracht :-))

dänemark und norwegen stehn ja schon auf der bremse und versuchen den karren zu wenden..... während schweden genuesslich auf die wand zufährt.

Gast: miette
17.11.2010 16:46
0

haha

selten so einen einfältigen kommentar gelesen, herr fleischhacker. wenn sie das schon fordern, dann kann ich das nur zurückgeben: lassen sie die finger von themen die sie nicht verstehen.
aber dies ist sowieso eine dumme forderung. wer legitmiert wen, wann was zu sagen? sie?

es geht darum, die diskussion anders zu führen, nichtd darum, sie garnicht zu führen.
und es geht darum bestimmte dekonstruktionsleistungen zu vollbringen, z.b. diejenige sich anzuschauen, was mit dem wort integration alles mitschwingt.
von akademischer analyse scheinen sie nicht besonders viel ahnung zu haben. demnach auch der polemisch-witzige ton, der jedweder sachlichen argumentation entbehrt.
es geht auch nicht darum, von der politik alles zu fordern, sondern darum zu benennen, was probleme sind. und diese sind, so eben die verasser, anscheinend andere als sie sehen. das ist eine diskussion wert, in die sie auf einem etwas hörern niveau einsteigen sollten.
aber gut, dieses niveau hat die presse schon lange nicht mehr.

Antworten Gast: miette
17.11.2010 18:42
0

P.S.:

sorry ob der tipfehler.

Fleischhacker = Lesegenuss

Chefredakteur der handlichen Intellektuellengazette „Heute“

das Prinzip „Transkulturalität“ (falls jemand weiß, was das heißt: Hinweise werden vertraulich behandelt)

wie soviele seiner Formulierungen - einfach ein Genuss

Staatsfeinde

Na gut.
Wer Menasse noch liest, ist selber schuld.
Es gibt wohl wenige, die ideologisch fixierter und engstirniger sind als er.
Aber auch Nobelpreisträger können einfach dumm sein.
Intellektuelle sind es in Österreich im allegemeinen ohnehin - nämlich dumm.
In der guten alten Zeit hätte man solche Staatsfeinde einfach des Hochverrats angeklagt und dann an die Wand gestellt.

Re: Staatsfeinde

Gott sei Dank ist diese Art des Strafvollzugs in Österreich nicht mehr denkbar - in Hinblick auf Sie bin ich mir nicht sicher, ob mich diese Tatsache ausnahmslos erfreut.

linke Zensoren!

'Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.' -- Johann Nepomuk Nestroy

Gast: Klaus Servene, Mannheim
14.11.2010 11:35
0

Es lebe der Zentralfriedhof!

Wenn man den Schluss einer Debatte fordert, heizt man sie für gewöhnlich erst richtig an - das wissen sicher auch die "als gefährlich"vom Redakteur kritisierten Unterzeichner. "Männer, die ihre Frauen einsperren, ihren Söhnen den Machismus beibringen und ihre Töchter zwangsverheiraten", wie der Redakteur schreibt (und so tut, als sei die multikulturelle Gesellschaft ein Blaulichtmilieu in den Hinterhöfen zwielichtiger Bezirke; etwas, das man fordern oder ablehnen könne), treffen in Österreich auf ähnliche gesellschaftliche Bedingungen, wie sie hier bei uns in Deutschland herrschen: Lauter Arbeitslose, die dringend eine Arbeit suchen, eine Wirtschaftselite, deren Wohltätigkeit legendär ist, und nur Politiker und Medienleute, die auf soziale Gerechtigkeit aus sind, die sie ständig im Mund führen. Das die sogenannte soziale Schere weiter auseinandergeht ist ja nur die Folge der genetischen Schädigung des Hegelschen Weltgeistes durch wen auch immer. Schland schafft sich ab, Österreich ist wohl schon tot! Was mich betrifft, so ist besonders Wien für mich eine sehr schöne Leiche! Das muss man ja noch sagen dürfen.

als hätten wir wirklich keine anderen probleme

von der integration sind doch nur recht wenige 'eingeborene' betroffen. der großteil kennt das problem aus hörensagen, medienkonsum und aus fernbeobachtungen.

dennoch ist dieses thema entscheidend für den ausgang der wahl in der größten stadt dieses landes.

ein kopfschütteln ist angebracht über die geistige verfassung eines nicht kleinen teils der bevölkerung, die ein randproblem zum GRÖPAZ (größtes problem aller zeiten) aufbläst und ganz auf die wirklich wichtigen probleme vergisst, die dringendst gelöst werden sollten.

in einer zeit, wo religiosität keinerlei rolle mehr spielt, scheint das das neue "opium fürs volk" zu sein.

Antworten Gast: Markus Trullus
15.11.2010 17:25
0

Re: als hätten wir wirklich keine anderen probleme

"der großteil kennt das problem aus hörensagen,.." fürchte, da stehn aber sie auf der Leitung. Das ist sehr wohl ein Problem, und es betrifft immer mehr Menschen hierzulande. Leider sind es alle Immigranten, die hier unverschuldet in einen Topf geworfen werden. Und Randproblem ist es schon lange nicht mehr !

Gast: denkerin
13.11.2010 23:34
1

bewunderung

herr fleischhacker,
ich bewundere ihren ruhigen ton gegenüber den unsäglichen realitäts- und diskussionsverweigerern aus österreichs grün-stalinistisch-pseudo-intellektueller plätzchenbäckerei...

Integration ist eine unleugbare Bringschuld der Migranten. Aus. Schluss. Basta.

Es liegt in der Natur eines Manifestes, dass es durch die Forderung nach Idealzuständen einer Gesellschaft einen Zug ins Utopische und oft auch ins Pathetische aufweist.

Das angesprochene Manifest (ich kenne den vollen Wortlaut) ist der krasse Gegenpol zu den dumpfen Biertisch-Positionen, die in weiten Teilen der Gesellschaft leider breite Zustimmung finden. Nichtsdestotrotz wird darin eine Extremposition zum Ausdruck gebracht, die man nicht unwidersprochen lassen kann.

Das, was die Verfasser und Unterzeichner kritisieren und fordern, stimmt ja zum Teil, auch wenn es hochgradig überspitzt ausgedrückt ist. Was mich aber sehr daran stört, ist das jegliche Fehlen von Forderungen an die Adresse der Migranten.

Integrationsbereitschaft ist eine unleugbare Bringschuld der Migranten gegenüber dem gewählten Zufluchtsland, die man nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen kann.

Ein einziger Satz zu dieser unleugbaren Pflicht der Migranten hätte genügt.

Gast: gast
13.11.2010 18:04
0

gast

ha ha ha, fleischhacker @ his best! vor allem der letzten satz: gefährlich!!! ich lach mich tod, ich liebe den nonsens, den der herr chefredakteur verbreitet, wenn er seinen kolumnen schreibt.

g e f ä h r l i c h!!! :-)))))

ich sag nur: Do we really want to change America into Sweden?

:-)))))

Gast: Hunter666
13.11.2010 17:00
1

die Regierungsunfähigkeit

hat die FPÖ während schwarz/blau mehr als deutlich bewiesen, laut schreien können sie, aber keine Verantwortung übernehmen, da scheitern sie an ihrer Unfähigkeit

Re: die Regierungsunfähigkeit

das wissen wir eh alle!

jetzt sind wir gottseidank wieder eine demokratie, haben ein ausgeglichenes budget, ein ordentliches wahlrecht und keine freunderlwirtschaft oder postenschacher mehr.

also beruhigen sie sich wieder.

Gast: AlterKämpfer
13.11.2010 14:33
2

Mir san mir und mir san die Mehrern

So schaut's aus!

Gast: Freigeist
13.11.2010 13:34
4

Indelegtuele?

Stromlinienförmig, konform, gleichgeschaltet - unsere indelegtuele Elite, die uns aus jedem Club, Zentrum, Donnerstalk, Seitenblicke entgegenspringt. Die Alfons, Nirwanis, Vitaseks wären unter Goebbels genauso mitgeschwommen wie sie unter Laura R. dahin paddeln.

Intellektuelle?

Neben "Experte" scheint nun auch schon der ebenso nicht geschützte Titel "Intellektueller" zu einer Art Rufschädigung zu verkommen. Intellektueller als politisch korrekte Umschreibung für: "naiver, weltfremder Moraltyrann, der nur seine Meinung gelten lässt".
Wenn man sich die Auszüge dieses hingerotzten Pamphlets durchliest, so ist Fleischhackers Beurteilung noch viel zu milde. Diese Aussagen sind eine Beleidigung jeglicher Vernunft und Logik. Es werden keine Argumente serviert, sondern eingangs einfach dogmatische Behauptungen aufgestellt (z.B. es gibt keine Fremden und keine Fremdsprachen!), die man einfach so hinnehmen soll. Diskutiert hat darüber nicht zu werden, denn das sei ja per se schon schlecht.

Dieser Stil könnte glatt von irgendwelchen inqusitorischen Verlautbarungen des Mittelalters abgeschaut sein. Auch dort musste man die Glaubenswahrheiten einfach hinnehmen und durfte ja nichts hinterfragen. So vermitteln diese Leute jedoch nur eines: Den Geruch von Alt68er-Panik. Die Gegenseite hat Fakten, Zahlen und Argumente die alle auf ihrer Seite stehen (wie man in den zahlreichen Quellen und Statistiken des Sarrazin-Buches nachlesen kann, die 68er-Seite hat die mediale Lufthoheit und Emotionen. Mit diesen Mitteln versucht sie nun, da sie mittlerweile in jeder Diskussion argumentativ untergeht wie ein Papierschifferl auf der Donau, einfach den Diskurs abzudrehen. Das hätten sie gerne, es wird aber nicht mehr funktionieren.

Re: Intellektuelle?

tja, dass SIE mit intellektualität nichts am hut haben, das lässt sich aus ihren zeilen ja trefflich herauslesen!

keine ahnung, aber die pappn weit aufreissen.

Re: Re: Intellektuelle?

Nicht ihrer Meinung zu sein ist verwerflich. Interessante, dass ihr Namensvetter nicht ganz so egozentrisch war.

Antworten Antworten Gast: tja
14.11.2010 16:05
0

Re: Re: Intellektuelle?

Wenn man keine Argumente hat, flüchtet man sich in Beschimpfungen, gell galli?

Und von Intellekt bist du so weit entfernt wie der Saturn von der Sonne.

Freundschaft *gggg*

Re: Intellektuelle?

An dieser Bescheibung dieser ganz speziellen Form von "Intellektualität" ist einiges richtig, jedenfalls aus meiner ganz persönlichen Sicht. Auch wenn die Mehrheit nicht immer richtig liegt - siehe Nationalsozialismus - so ist auch eine Position gegen die Mehrheit nicht automatisch intellektuell. Wie auch nicht jede abstrakte Kunst, auch nachhaltige Kunst sein muss, es wird sich schon einiges von dieser abstrakten Kunst, wie auch einiges von der abstrakten Intellektualität als Scharlatanerie herausstellen.

Re: Re: Intellektuelle?

Kleine Anmerkung meinerseits: Der Nationa lsozialismus hatte niemals eine demokratische Mehrheit. Bei den letzten freien Wahlen erreichte die N SDAP 33% der Stimmen. Die totale Kontrolle konnten die N azis nur ausüben, weil sie die Demokratie abschufen. Ein Beleg dafür, dass die Mehrheit auch falsch liegen kann ist das aber nicht.

Re: Re: Re: Intellektuelle?

die historiker stimmen darin überein, dass die nazis am höhepunkt der macht (also 41/42) über eine zustimmung von ca 80% verfügten.

aber glücklicherweise wurden diese 80% nicht in form von wahl oder abstimmung schwarz auf weiss zu papier gebracht.
glücklicherweise deshalb, weil deshalb so gut wie JEDER anschließend behaupten konnte, eh nicht dabeigewesen zu sein u.ä.

 
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