25.05.2012 13:34 | Meine Presse Merkliste 0

Ein Mann voll Macht mit einer Vollmacht, die voll nichts macht

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Michael Spindelegger sucht sich sein Regierungsteam. Die Vollmacht, die ihm der Parteivorstand gab, ist eine Farce, die in der ÖVP seit Jahrzehnten gespielt wird.

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Man kennt die Ansage von praktisch allen neu gewählten oder designierten Parteiobleuten der ÖVP: Das jetzt sei ein absoluter Neubeginn, es gehe darum, die Partei von Grund auf zu erneuern, ein Selbstheilungsprozess von unvorstellbaren Ausmaßen sei auf dem Weg. Es sei eine wahre Herkulesaufgabe, der sich der neue Obmann da unterziehe. Nicht, dass er sie sich für sich gewünscht habe, gewiss nicht.

Nihil petere, nihil recusare, hat einer seiner Vorgänger immer gesagt; nichts anstreben, aber auch nichts verweigern. Das muss der Bildungssprecher der ÖVP, ein gewisser Werner Amon, nicht wissen. Der Berufsjugendfunktionär Amon, der seit Jahren in dem Irrglauben lebt, dass die Unnötigkeit der lateinischen Sprache größer sei als seine eigene Unnötigkeit, wird wohl auch nicht die subtile Ironie verstehen, die in der Selbstinszenierung des neuen ÖVP-Mannes als Herkules unserer Zeit liegt.

Bekanntlich war eine der zwölf Aufgaben, die Herkules im Auftrag des Königs Eurystheus lösen musste, das Ausmisten der Ställe des Augias. Der König von Elis hielt in seinen Stallungen angeblich 3000 Rinder, und der Mist, den die Viecher machen, war 30 Jahre lang nicht entfernt worden. Da musste nun also Herkules ran, und es war nicht nur entwürdigend für einen Halbgott, die Rinderscheiße von Jahrzehnten zu entsorgen, sondern es schien auch unmöglich. Aber der Sohn des Zeus hat es geschafft (ganz am Ende dieser Geschichte steht auch die Einführung der Olympischen Spiele, aber das ist eine andere Geschichte, die erzählen wir Herrn Amon, wenn er in Frühpension geht).

Herkules war nämlich nicht nur ein kräftiger, sondern auch ein schlauer Kerl. Statt den versteinerten Rinderdreck mühsam abzutragen und hinauszutransportieren, öffnete er die Wände der Ställe und leitete das Wasser zweier Flüsse durch. Flutsch und weg.

So ähnlich sieht man das heute wohl auch in der ÖVP: Da waren jetzt drei Jahre lang die Bauern an der Macht, in ihren Ställen hat sich allerhand Mist angesammelt, es riecht nicht gut, es läuft nicht gut, es braucht eine totale Erneuerung, also muss jetzt Michael Herkules Spindelegger ran. Nun ist der aber, obwohl zu seinen geistigen Vätern gottähnliche Gestalten wie Robert Lichal und Erwin Pröll zählen, kein Halbgott im herkömmlichen Sinn. Vor allem aber ist er ein braver Katholik, und da heißen Halbgötter Messias. Was also tun? Wie die Mauern des Bauernbundstalls aufbrechen, woher die Flüsse nehmen, die den ganzen Mist hinausspülen?

Da kommt nun jener Begriff ins Spiel, der in der christlich-katholischen Tradition, in der es dank der Jungfrauengeburt keine Halbgötter gibt, eine ganz große Rolle spielt, wenn es um die Autorität zur Veränderung und zur Gestaltung der Welt geht: Vollmacht. Und so betonte denn auch Michael Spindelegger in seinem ersten Auftritt als frisch designierter Bundesparteiobmann der ÖVP, dass er, was die dringend nötige personelle Erneuerung der Partei angeht, über unumschränkte Vollmachten verfüge. Er könne sich sein Team frei wählen, habe auf keinerlei traditionelle Einflusssphären wie Länder oder Bünde Rücksicht zu nehmen.


Und so schaut das aus: Ein Mann voll Macht, der eine Vollmacht hat, die voll nichts macht, außer dass sich wieder einmal einer die Hosen vollmacht, wenn er versucht, sich von den versteinerten Strukturen dieser Partei – bei Augias war es der Kot von 3000 Rindern aus 30 Jahren – zu verabschieden. Jetzt läuft dasselbe Intrigen- und Verhinderungsspiel, das immer lief.

Man muss Michael Spindelegger keinen besonderen Vorwurf daraus machen, dass er ein König ohne Land ist. Das waren alle ÖVP-Chefs vor ihm auch schon. Wolfgang Schüssel hat kürzlich erklärt, dass er für Ernst Strasser nichts könne, den habe ihm Erwin Pröll aufs Aug' gedrückt. Josef Pröll hat oft im kleinen Kreis darüber geklagt, dass er als Vizekanzler und Parteichef weniger Personalhoheit habe als ein Abteilungsleiter in einem internationalen Konzern.

Ist halt so. Wieso aber jeder Neue immer wieder sich selbst und seine Partei mit demselben Unsinn von der Vollmacht lächerlich macht, verstehe, wer kann.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2011)

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50 Kommentare
 
1 2
alpentiger
20.04.2011 17:31
0 0

Ein zweischneidiges Schwert ....

Die klare Struktur bietet insbesondere für die Parteimitglieder und Emporkömmlinge natürlich Halt und wird die ÖVP auch noch lange die eine Stütze sein, selbst wenn sie die Mehrheit der Bevölkerung (die da draussen) längst verloren hat. Ergo hat sie mehr Chancen sich wieder zu erholen.

Die Kehrseite ist natürlich, dass jedes Machtgemetzel öffentlich wird und dass natürlich wie ein Ozeandampfer Bewegungen - gute wie schlechte - kaum möglich sind. Die Anpassung an die heutige Gesellschaft, die EU als neue Struktur usw. all dieses spielt sich nicht mit der Sturktur der ÖVP. Jeder Kompromomiss in der Partei wird schonungslos sichtbar und damit angreifbar. Sie ist keine Kaderpartei wie die SPÖ, bei der notfalls immer noch die Trumpfkarte "Arbeiterkluft statt Nadelstreif" aus der Versenkung geholt werden kann und damit Streit geschlichtet wird, bzw. durch Reiben an der ÖVP Profil gesucht werden kann. Die ÖVP kann sich an der SPÖ nicht ideologisch reiben, weil die SPÖ keine Ideologie mehr hat. Die Nadelstreifer haben der SPÖ die ganze Breite erschlossen, auch wenn die ehrlichen, redlichen Parteimarkenkleber Tag und Nacht fluchen.

Darum ist der Obmannwechsel bei der ÖVP genau so, wie die ÖVP ist. Der innere Gehalt wird nicht nachgefragt, die mit komischen Argumenten aus allen Ecken herbeigezerrten Gesichter müssen per se harmlos sein, weil sonst in Eifersuchtsszenen Dauerstreit folgt, zwischen den Bünden, den Ländern und den Generationen. Ein Sauhaufen, aber gottgewollt?


Gast: mir reichts
20.04.2011 12:45
1 0

spindelegger

ist eben kein herkules, eher ein alberich.

Rovin
20.04.2011 11:12
3 0

Bleiben wir am Boden

und verlieren wir nicht die Realität aus den Augen.
Die ÖVP ist nicht korrupter als andere österreichische Parteien (wobei wohl nur die Grünen vom Korruptionsvorwurf auszunehmen sind; aber die waren bisher noch kaum an den Schalthebeln der Macht).
Was absticht im Vergleich zu früheren Korruptionsfällen ist die Aufgebrachtheit der Öffentlichkeit. Wen wunderts. Sie ist gesteuert von den hierzulande dominierenden linken Medien.
Um nur ein Beispiel zu nennen, als ein gewisser „Herr Vranz“ für ein angebliches Beratungstelefonat eine Bawag-Million kassiert hat, war fast niemand bereit, öffentliche Empörung zu artikulieren.
Dass seinerzeit im SPÖ dominierten Innenministerium ein Nicht-SPÖler keine Chance auf eine nennenswerte Karriere hatte, war den Medien keine Notiz wert. Geschrei gab es erst als unter Strasser ein Rückbau dieses Missstandes einsetzte.
Dass im Bundesland Wien ein Bürgermeister sitzt der die roten Machtstrukturen (vergleichbar dem besagten Augiasstall) einbetoniert hat wie kein Zweiter und der es meisterhaft versteht, seiner Gehilfenschaft, nämlich dem roten Beamtenapparat Privilegien zukommen zu lassen, wie sie sonst nur noch in anderen roten Kommunen vorkommen, wird nicht thematisiert. Nein. Man verweist da lieber auf seinen niederösterreichischen Gegenpol.
Weiters ist nicht Thema, dass es da eine noch eine andere Regierungspartei gibt, mit der partout „kein Staat zu machen ist“, weil Klientelpolitik vor jede Vernunftpolitik gestellt wird...

Gast: Feu vert
19.04.2011 18:01
0 0

Seit längerem wieder ein guter Kommentar.

Weiter so

Gast: Schamottfabrik
19.04.2011 15:27
0 0

durchgeknallt&gut!!


Stachel
19.04.2011 14:57
3 0

Ein voreiliger Kommentar!

Natürlich hat die ÖVP eine komplizierte Struktur, aber wollen Sie, als Liberaler, eine Einheitspartei mit möglichst autoritärer Führung à la SPÖ( von ehedem) oder FPÖ? Das Führerprinzip, dem alle folgen, ist das eigentlich gestrige. Kritisch an der ÖVP konnte man nur das allzu große Gewicht des Bauernbundes beleuchten, der in der Vergangenheit dominierte. Mit diesem Übergewicht ist es nun vorbei. Und lasst doch, liebe Journalisten, mal die Neuen, auch den Generalsekretär der ÖVP, arbeiten, ehe der Stab gebrochen wird. Mit der Damenriege kann man zufrieden sein, die intellektuell herausragende Karl ist endlich am richtigen Platz. Mikl-Leitner ist durchschlagskräftig, ehrgeizig und bewährt und Fekter voraussichtlich energischer und effizienter als Finanzminister als Pröll oder Molterer es je waren. Und die Herren, insbes. den Wissenschaftsminister, wird man beobachten und sehen was er weiterbringt.
Also wozu voreilige Abgesänge und Totschreibereien.

starclimb
19.04.2011 14:50
1 0

Warum sagt Spindelegger nicht Pröll die Wahrheit ins Gesicht?

Warum sagt Spindelegger nicht einfach: Ich nehme meine Leute wie es mi passt lieber E Pröll und wenn es dir nicht passt, dann stell dich halt selber einer Bundeswahl oder werde Bundesparteiobmann.

Antworten Gast: pensionär
20.04.2011 12:12
0 0

Re: Warum sagt Spindelegger nicht Pröll die Wahrheit ins Gesicht?

Wer hat denn den Strasser in gehobene Positionen gebracht?
Ergo ...

sir007
19.04.2011 14:40
1 2

Vor 50 Jahren...

Ich verstehe Ihren Ärger vollkommen, denn als urban-bürgerlichem Leistungsträger steht einem in Österreich leider KEINE Partei zur Verfügung. Katholisch, bäuerlich und bündisch - damit konnte die ÖVP vor 50 Jahren punkten. Aufwachen, bitte!

Gast: Halbgott
19.04.2011 14:22
0 2

oder Satyr?

ich verstehe den gemeinen politiker ebenfalls als mischwesen. mir schiesst aber beim vergleich mit einem politiker eher das bild eines satyr ins visuelle zentrum.

wir schreiben keine göttliche komödie, sondern einen stallreifen schmeißfliegenthriller!

bravo hr. fleischhacker!

Gast: pensionär
19.04.2011 11:22
1 2

Herakles

hat die Rinderfäkalien des Augias mittels Umleiten des Flusses durch die Ställe entsorgt.

Vielleicht könnte man einen Donauzufluß oder die Donau selbst durch die Kärntner Straße umleiten - und liegen nicht auch die Landesorganisationen in der Nähe eines Flusses?

Antworten Gast: das hirn
19.04.2011 14:02
1 0

Re: Herakles

lieber pensionast, was wollen sie in der kärntnerstrasse durch flußumleitung wegschwemmen ? die övp war einstens in der kärntnerstrasse und ist jetzt hinter dem rathaus. eine umleitung durch das rathaus würde die övp nicht wirklich treffen, da sie dort sowieso nicht existent ist.

Gast: Gast: Leser
19.04.2011 11:20
0 3

Kabarett

Es war ja tatsächlich eine kabarettwürdige Aktion: da wurde in allen Medien vermeldet, dass die Regierungsumbildung so lange dauere und so schwierig sei, weil der (angeblich mit totaler personeller Vollmacht ausgestattete) neue Parteichef (natürlich!) alle Bünde und Landesorganisationen der ÖVP dabei entsprechend berücksichtigen müsse, und dazu auch noch die Frauenquote. so sieht also seine Vollmacht" aus - da muss man ja für die weitere Regierungsarbeit ein Horrorszenario befürchten; und die ÖVP für die Wahlen 2013 ein Debakel unter 20 %.

2 6

Nicht einmal ein Mini-Herkules.

Ein Beitrag der Marke Michael Fleischhacker, der besser nicht gestaltet werden kann, Gratulation ! Köstlich schon die Schilderung über Herkules, der den Augias-Stall ausmisten sollte und mit dieser List den ganzen Dreck wegräumte. Nur, Herr Spindelegger ist bei Gott kein Herkules, nicht einmal im Ansatz, er wird genauso scheitern wie alle seine Vorgänger. Er wird langfristig nur ein Ziel haben: Gemeinsam mit dem roten Faymann um eine Stimme mehr zu haben als die Opposition um weiterregieren, sprich: weiterwursteln, zu können. Habe wir leidgeprüften Österreicher diese Regierung bzw. diesen Stillstand wirklich verdient ? So grausam kann ein Schicksal ja gar nicht sein !

Grantig
19.04.2011 10:33
2 8

Nihil petere, nihil recusare

Ich beglückwünsche den Redakteur dieses Berichts. Besser kann man es nicht in Worte fassen.
Diese ÖVP ist ein einziger Dreckhaufen und es würde wirklich eines Herkules bedürfen, dem Paten Erwin Pröll, aber auch den mafiosen Strukturen der div. Bünde Herr zu werden.
Die ÖsterreicherInnen sind 2013 aufgefordert dieser Demokratur ein Ende zu setzen.
Eine Regierung ist schnell abgesetzt. Was aber mit dem Schmeißfliegen im Parlament?

EMPÖRT EUCH

Antworten Logos21
19.04.2011 10:44
3 1

Von der

"Rinderscheisse" (Zitat M.F.) zu "Dreckhaufen" und "Schmeißfliegen im Parlament".
Gleich zu gleich gesellt sich gern oder auch: man sieht, wen M.F. mit seinen Boulevardkommentaren zustimmend anzieht.

koberre
19.04.2011 10:32
1 1

kriegt ein chefredakteur ...

... auch zeilenhonorar?

wann ja, dann wäre ich für abschaffung desselben. so ein "selbstverliebter wortschwall" (copyright logos21) stiehlt einem nur die zeit.

da glaubt man, zur eigenen meinungsbildung verschiedene ansichten lesen zu müssen, und dann bekommt man etwas vorgesetzt, das in den letzten tagen schon zig-mal durchgekaut wurde. da kann ich gleich die kronenzeitung lesen, dort weiss ich wenigstens, was mich erwartet.

wahrscheinlich muss man schon eine "besondere" journalistische leuchte sein, um bei der presse chefredakteur werden zu können. immerhin ein "würdiger" nachfolger von unterberger.

Gast: Österreichische Verbrecher Partei
19.04.2011 10:12
1 8

Wir haben Interessen zu vertreten

Ein echt super Artikel der es wieder einmal auf den Punkt bringt. Die Österreichische Verbrecher Partei hatte Jahrzehnte Zeit, zur Korruptions Partei zu werden. In den letzten Jahren wurde dieses System perfektioniert und lockte naturgemäß duzende Hyänen in das Parteiboot, die sich dann auch schnell vernetzten. Mittlerweile ist das Korruptions- System diesere Partei so ausgeklügelt, dass man ruhig von einem unheilbaren Virus sprechen darf. Der Wechsel des Herrn Pröll ( Rücktritt wäre eine Lüge) zum 10x besser dotierten RAIKA Job diente ausschließlich dazu, die internene Kritiker verstummen zu lassen und die Korruptions-Skandale zu vernebeln. Mikl-Leitner nutzte eines der Korruptions Systeme 3 jahre lang und ließ sich als Parteifunktionärin von der IV bestechen. Sie machte das, was Strasser vias Video fordert vorab und erhält dafür das Innenministerium. Sie wird sich bei den korrupten Strasser Bubis und Mädis sehr wohl fühlen. Armes Östrerreich, du wirst in die Arme eines national sozialen Strache getrieben.

Antworten Gast: halb
19.04.2011 14:37
0 0

Re: Wir haben Interessen zu vertreten

solange eine hand die andere "wäscht" ist das sisyphusarbeit!

hier gehts eigentlich nicht um dreck, sondern um korruption und die verhält sich ganz anders. sie ist ansteckend, leicht mit kapitalismus zu verwechseln und eigenheit der menschlischen egozentrik.

dreck ist nicht ansteckend und lässt sich leicht abwaschen, sofern es nicht 30 jahre alter bullshit ist.

Logos21
19.04.2011 09:18
6 4

Blindwütiger & selbstverliebter Wortschwall

Wie gesagt: mir ist eine Partei, die reale Berufsstände wie Bauern und Wirtschaftstreibende vertritt, wesentlich lieber als eine Partei, die sich ausschließlich aus Gewerkschaftern und Feinden von Wohnungseigentümern sprich Mietervertretern rekrutiert.
Dass diese primitive Einseitigkeit überhaupt kein Thema ist, die vielen Bünde der ÖVP aber sehr wohl, zeigt nur, dass der Journalismus zu einem verfallenen Gewerbe degeneriert ist. Dass hier M. Fleischh. der Einäugige unter den Blinden ist, sei ihm unbenommen.

Ps: ein weiterer aggressiver Schwachsinn neben der Dämonisierung der Bünde ist das Einprügeln auf die Länder Österreichs als "überflüssig": erstens sind diese vom Herzogtum Steiermark bis zum Fürsterzbistum Salzburg älter als Österreich selbst, zweitens wird dort teils hervorragende Verwaltungsarbeit geleistet. Eine Auflösung wäre ein Irrsinn und Zerstörung einer hochwertigen politischen und kulturellen Struktur.

0 3

Re: Blindwütiger & selbstverliebter Wortschwall

Wer den Bundesländern huldigt, nur weil deren Namen schon jahrhunderte alt sind und sich sogar dazu versteigt, die dortigen Verwaltungspartikularisten als "hervorragend" zu bezeichnen muss als Feind der Zukunft Österreichs betrachtet werden, Herr Khol.

Antworten Grantig
19.04.2011 10:36
1 9

Re: Blindwütiger & selbstverliebter Wortschwall

wohl ein Bauer? Oder ein Seh - Hör und Denkgeschädigter

Antworten nighthawk
19.04.2011 10:09
3 4

Re: Blindwütiger & selbstverliebter Wortschwall

...und dann wär da noch die geschichte, daß ein auflösen oder durchforsten der landesverwaltungen einem haufen günstlingen den versorgungsposten kosten würde....

Antworten Antworten Logos21
19.04.2011 10:41
6 0

Dieses Problem

ist in sogenannten staatsnahen Betrieben (fast durchgängig SPÖ), im ORF, in der staatlichen Kunstszene, in der Stadt Wien und ihren angeschlossenen "Unternehmen" viel virulenter als in den Bundesländern Österreichs.
Alles klar?!

Antworten Antworten Antworten nighthawk
19.04.2011 15:28
0 0

Re: Dieses Problem

ich würde es als grunsätzlich egal bezeichnen um welche partei es geht.
in dem moment in dem die macht zu groß wird, wird aus jedem musterbetrieb politischer sumpf.

das ist österreichistan und im weiteren sinn dann auch die UDSEUR wohin ja jede nation ihre "besten" politiker schickt.

Antworten Antworten Antworten Gast: Da Karli der.....
19.04.2011 12:47
0 1

Re: Dieses Problem

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