25.05.2012 13:36 | Meine Presse Merkliste 0

Entscheidet euch, ob ihr „unsere“ oder „ihre“ Leute seid

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die türkische Regierung nennt österreichische Staatsbürger türkischer Herkunft „unsere Leute“. Diese sollten sich dagegen wehren. Wir auch.

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Als der türkische Botschafter in Österreich, Kadri Ecvet Tezcan, im vergangenen Spätherbst im „Presse“-Interview sein Innerstes nach außen kehrte, traf er den Nerv der österreichischen Integrationsdebatte. Das Hauptproblem, sagte Botschafter Tezcan, sei, dass türkische Zuwanderer in der österreichischen Gesellschaft nicht willkommen seien, was nicht zuletzt an der ausschließlichen Zuständigkeit des Innenministeriums für Integrationsangelegenheiten abzulesen sei. Man stecke die türkischen Zuwanderer in Ghettos und beklage sich hinterher, dass sie Ghettos bildeten. Zuwanderer aus dem Westbalkan hätten es viel leichter, weil sie Christen seien und nicht Muslime.

Tezcans undiplomatische Aussagen hätten das Potenzial gehabt, die Debatte über türkische Zuwanderer und die bescheidenen Erfolge bei ihrer Integration auf ein neues, realistisches Niveau zu heben. Die Reaktionen österreichischer Politiker auf das Interview haben schnell gezeigt, dass es sich um ein eher theoretisches Potenzial handelt: Außer der brüsken Zurückweisung von Tezcans Kritik und der Forderung nach seiner umgehenden Ablöse hat sich wenig getan. Und so muss man sich nicht darüber wundern, dass ein halbes Jahr später alles beim Alten ist. Auf beiden Seiten.

Der Besuch des türkischen Präsidenten Abdullah Gül hat das gezeigt: Es war ein politischer Samtpfotenmarathon, dessen Regeln offenbar vorsahen, dass derjenige gewinnt, der ohne ein offenes Wort ins Ziel kommt. Gül gab sich bei den Interviews, die er mehreren österreichischen Zeitungen im Vorfeld des Besuchs gewährte, Mühe, den Alleinvertretungsanspruch des türkischen Staates auch für die türkischstämmigen Bürger europäischer Staaten möglichst zu verschleiern. In dem „Standard“-Interview rutschte es ihm doch heraus: „Unsere Menschen“ nannte er die hier lebenden Türken, auch jene mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Botschafter Tezcan hatte diese Gruppe in seinem „Presse“-Interview „unsere Leute“ genannt.

Die Formulierungen zeugen sowohl von National- als auch von Machtbewusstsein. Der türkische Nationalismus hat sich über Jahrzehnte als das säkulare Identitätskonzept des Kemalismus bewährt. Mit der Machtübernahme der AKP unter Recep Tayyip Erdoğan hat er eine neue Färbung erhalten. Die osmanische Vergangenheit, in der regionale Machtpolitik und religiöses Sendungsbewusstsein eng miteinander verwoben waren, scheint wieder stärker durch.

Es ist evident, dass die gegenwärtige türkische Führung die türkischen Communitys in den europäischen Staaten als Mittel zum Zweck der Durchsetzung ihrer politischen Interessen benutzt. Das führt, vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen, zu der Unterstellung, die Türken wollten, nachdem sie beim Versuch, Europa zu erobern, zwei Mal militärisch gescheitert seien, heute „den Westen zu Tode gebären“.

Die türkische Politik ist auch in einer weniger verschwörungstheoretischen Interpretation problematisch. Europäische Politiker sollten es einfach nicht zulassen, dass türkische Politiker und Diplomaten „unsere Leute“ sagen, wenn sie österreichische Staatsbürger meinen. Sorry to say: Das sind nicht „eure Leute“, das sind „unsere Leute“. Wenn sie das nicht auch selbst so sehen – und am besten auch sagen –, wäre die Verleihung der Staatsbürgerschaft in jedem einzelnen Fall ein schwerer Fehler gewesen.


Dass das offizielle Österreich die Behauptung, dass es sich um „unsere Leute“ handelte, auch noch stärker durch Taten unterlegen müsste, liegt auf der Hand. Die jahrzehntelange Strategie vor allem der Wiener Sozialdemokraten, sich durch offensives Ignorieren sowohl der Integrationsbarrieren als auch der latenten Integrationsverweigerung vieler Zuwanderer Stimmen zu erkaufen, ist ebenso wenig eine Lösung wie die prinzipielle Ablehnung türkischer Immigranten.

Wenn wir wollen, dass es „unsere Leute“ sind, müssen wir den Zuwanderern beweisen, dass wir es ernst meinen. Zugleich aber müssen wir von ihnen und von der türkischen Regierung verlangen, dass „unsere Leute“ nicht länger an Ankaras Gängelband geführt werden.

Vielleicht beim nächsten Besuch?

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.05.2011)

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105 Kommentare
 
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Gast: Gastname
11.05.2011 13:32
0 0

was ist mit serben?

es gibt zum beispiel auch einen minister für auslandsserben.

wie stehen sie herr fleischhacker zu dieser gruppe? hat dieser minister jetzt was zu sagen oder nicht was serben in österreich anbelangt?

bitte nicht immer mit zweierlei maß messen und immer nur auf die türken losgehen.

Gast: Karl Schlosser
09.05.2011 19:40
0 0

"Unsere" Südtitoler etc gibt es ja auch !

waren wir nicht immer stolz auf "Unsere" Südtitoler, Landler etc und haben damit AUCH die Italiener und Rumänen verärgert ?

Antworten Gast: MH
10.05.2011 15:00
1 0

Re: Kleiner Unterschied

Südtirol gehörte zu Österreich und die Einwohner sind Tiroler mit deutscher Umgangssprache bis es an Italien abgetreten werden musste. Die Südtiroler wollten keineswegs nach Italien.

Österreich war niemals ein Teil der Türkei (und soll es auch nicht werden) sondern die Türken kommen freiwillig nach Österreich. Dann bittschön sollen sie sich auch nach unseren Spielregeln halten oder sollen gerne wieder ins geliebte Mutterland Türkei zurückkehren. Islamisierung ist nicht gewünscht.

galli leo
09.05.2011 12:09
1 2

„unsere Leute“

...als wären da wir auch nur ein bisserl anders...

ist es nicht 'unser' arnold schwarzenegger?
'unser' billy wilder?
'unser'.....?

branko
09.05.2011 01:01
2 1

Erdogan am Weg nach Teheran?

Islamisierungsprozesse in der Türkei und der Einfluss des Iran

Vorträge und Diskussion mit
Prof. Bassam Tibi und Florian Markl
Moderation: Stefan Schaden (STOP THE BOMB)

Donnerstag, 12. Mai 2011, 19:30 Uhr
In den Auseinandersetzungen im Nahen Osten stellt die Türkei sich immer deutlicher auf die iranische Seite. Die Regierung in Ankara baut nicht nur die politischen, sondern auch die wirtschaftlichen Beziehungen zum iranischen Regime und seinen Verbündeten wie beispielsweise Syrien immer weiter aus. Damit einher geht eine deutliche Distanzierung von Israel, eine Hinwendung zu Gruppierungen wie Hamas und Hisbollah und der Versuch, sich mit dieser neuen Bündnispolitik im Nahen Osten als regionale Großmacht zu etablieren.
http://at.stopthebomb.net/de/

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nix als leere drohung....

... von österreichs seite. im endeffekt kannst nix dagegen machen ausser die zuwanderung aus der tuerkei einschränken bzw. die anforderungen fuer den erwerb der staatsbuergerschaft erhöhen.

problem ist nunmal, dass somit - da man ja alle gleich behandeln muss - auch die zuwanderungs- und einbuergerungsbestimmungen fuer alle anderen zu gelten haben denn sonst diskriminiert man ja eine gruppe, ist rassistisch, und bekommt von der eu eine auf den kopf.

das selbstgeschaffene dilemma ist nun, dass nun alljene die sich vorbildlich integriert haben bzw. bisher keine extra integrationsmassnahmen bedurften sich zukuenftig wohl länder aussuchen die etwas grosszuegiger sind und man nicht gleich im vorhinein als "integrationsunwilliger zuwanderer" dasteht. somit wird auch die zuwanderung der "guten" einbrechen.

also wird die politik wohl weiterwurschtln wie bisher und die integrationsprobleme dieser gruppe zwangsweise "runterspielen" muessen...

Antworten Gast: Bürgerwehr
08.05.2011 20:24
0 0

Re: nix als leere drohung....

Du hast anscheinend nichts aus der Geschichte gelernt und keine Ahnung wozu der einheimische Bürger fähig ist wenn es ihm reicht - aber gut wer nicht hören will..

Gast: Plagiatoren
07.05.2011 21:46
6 1

TurkEU - NEIN DANKE ! WEHRET DEN ANFÄNGEN !


ss1903
07.05.2011 21:21
5 2

Entscheidet euch, ob ihr „unsere“ oder „ihre“ Leute seid

Glauben die mir Hr.Fleischhacker als gebürtiger Öst. mit türkischen Eltern spreche ich aus Erfahrung. Auch wenn sie perfekt, akzentlos deutsch sprechen ,studiert haben und brav arbeiten gehen wird man von den "richtigen" Österreichern nie als "richtiger" Österr. akzeptiert. Also ist es klar das viele sich für "ihre" Leute entscheiden.

Antworten Gast: budofan
11.05.2011 11:19
0 0

Re: Entscheidet euch, ob ihr „unsere“ oder „ihre“ Leute seid

Merhaba

da können sie eben nichts machen .. gehen sie mal in einen karateclub in tokyo .. egal wie gut sie sind, sie werden trotzdem kein japaner werden .. ist allerdings auch egal, weil den respekt werden sie trotzdem haben .. und den hat denke ich jeder türke, der gut ist auch in österreich


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sorry, aber es zeigt wie wenig wir uns in andere hineinversetzen können

Migranten aus anderen Ländern sind auch heimat verbunden. Nehmen wie zb. Chinesen.
die 1.Generation bleibt unter sich.
trotzdem sind ihre Kinder meist gut integriert. bei der Integrationsproblematik geht es um andre Probleme: Türken sind sehr anders und oft abhängig vom österr. Staat (das wichtigste Problem, da es Neid/Hass erzeugt). sie zeigen öfters Eigenschaften, die wir bei uns selber ungern sehen (zb.ihr Machotum, viele sind lockerer als die meisten Ösis, sie sind Gruppenmenschen, weniger sachorientiert )

Gast: Landesverteidigung
07.05.2011 20:03
7 1

Religionsfreiheit (im Sinne von Glaubensfreiheit) JA ! Kulturfreiheit NEIN !


Gast: €payer
07.05.2011 19:40
12 2

Seid wachsam ! Die scheinbar harmlosen Vorboten der islamischen Invasion sind lägst im Land !

Die Unterwanderung der europäischen Kultur hat längst begonnen ! Diese Vorboten werden sich allesamt - wenn die Invasion läuft - rücksichtslos gegen uns Österreicher (was nicht mit Österreichischem Staatsbürger gleichzusetzen ist) wenden !
WEHRET DEN ANFÄNGEN
Es ist noch nicht zuspät

Antworten Gast: Alpenkönig
08.05.2011 09:30
3 0

Re: Seid wachsam ! Die scheinbar harmlosen Vorboten der islamischen Invasion sind lägst im Land !

Bis in die hintersten Gebirgstäler sind sie schon vorgedrungen.

Ein Kebabstandl und einige Wochen später wuseln schon ein dutzend hochschwangere "Hirnwindel" herum und pochen auf ihre Rechte, sprich Sozialleistungen!

Gast: unbeteiligter
07.05.2011 19:12
8 1

allen ist klar,dass die Aussagen der türkischen

Vorbeter reine Volksverhetzung sind doch die Schleimer und kriecher in unserer Regierung sind so erbärmlich,die hofieren diese Verbrecher auch noch

Gast: Wir von Morgen
07.05.2011 19:08
4 0

Typisch Österreich

Wer sich von einem "unsere Leute" des türkischen Präsidenten angesprochen fühlt, der sitzt hoffentlich bereits auf gepackten Koffern "heim" über den Bosporus. Mit der Aufforderung an österreichische Politiker, neue Staatsbürger öfter als "unsere Leute" anzusprechen, in Recht und Pflicht zu nehmen, hat der Autor allerdings nicht ganz unrecht. Staatsbürgerschaften Menschen nachzuschmeißen, die nicht wirklich Österreicher werden wollen und an die man von vornherein keine positive Erwartung hat, ist typisch österreichisch: Feige, konfliktscheu, ohne klare Ansage und Linie.

9 0

Fragliche Sinnhaftigkeit der Migration

Hier zeigt sich wieder einmal, daß die Migration, die ja quasi axiomatisch als etwas Positives gesehen zu werden hat, hauptsächlich Probleme schafft. Jeder soll mit sich selbst identisch bleiben, das funktioniert allerdings nur, wenn man im angestammten Territorium bleibt. Die ständig beschworene Bereicherung einer Kultur durch andersartige Einflüsse ist dann o.k., wenn man keine Gegen- oder Parallelgesellschaft schaffen will, nämlich dann, wenn sich wie in früheren Soziologiebüchern postuliert, der Zuzug in der Grenze von ungefähr zehn Prozent hält. Geht die Zuwanderung darüber hinaus, so sind Probleme vorprogrammiert, weil man in einer großen Zahl der Versuchung erliegt, "gemeinsam stark" sein zu wollen. Andererseits ist die Verteidigung des eigenen Reviers dem Menschen angeboren, auch wenn die zeitgeistige Polemik gegen die Biologismen es partout anders sehen will.

kreuz
07.05.2011 18:56
6 0

Türken sind

werden - für unsere Verhältnisse - extrem nationalistisch erzogen: vergeleichbar etwas mit seinerzeit DDR-Bürger -> Fahnenappell wöchentlich in der Schule etc. Dieses Nationalbewusstsein wird weitergegeben und konserviert sich dadurch über Generationen. Was Österreich zuwenig an Nationalstolz und Zugehörigkeitsgefühl haben, haben Türken zuviel. Ein Türke bleibt immer ein Türke - egal, welches Papier man in der Hand hat. Ich meine das ganz wertneutral, es ist einfach die Realität (und hat nicht einmal mit dem Bildungsgrad was zu tun...).

0 0

Re: Türken sind

stimmt. aber Türken sind nicht die einzigen. außerdem wieso sollte Nationalstolz per se schlecht sein. stolz zu sein auf die Kultur deiner Vorfahren, seine Heimat zu lieben, ihr treu zu sein, kann doch nicht per se schlecht sein. Es verhindert auch nicht andere Länder zu respektieren.
Migranten aus anderen Ländern sind auch heimat verbunden, auch meine Leute. Chinesen sind das zb auch oft, trotzdem sind ihre Kinder meist gut integriert. bei der Integrationsproblematik geht es um andre Probleme: Türken sind sehr anders und oft abhängig vom österr. Staat. sie zeigen öfters Eigenschaften, die wir bei uns selber ungern sehen (zb.ihr Machotum, viele sidn lockerer als die meisten Ösis, sie sind Gruppenmenschen, weniger sachorientiert )

Gast: Heimo Z
07.05.2011 18:42
10 0

Frechheit

Unsere Menschen“ nannte er die hier lebenden Türken, auch jene mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Botschafter Tezcan hatte diese Gruppe in seinem „Presse“-Interview „unsere Leute“ genannt.

Eine Frechheit der besonderen Art.
Nehmen alle Annehmlichkeiten des sozialen Österreich und werden vom türk. Botschafter als "seine" Leute bezeichnet.
Wie lange lässt sich Österreich noch sprichwörtlich auf den Kopf machen??

Aber ach ja, man darf ja den türk. Botschafter nicht kritisieren.

Lexington
07.05.2011 18:36
10 0

Sg Herr Fleischacker

Unsere türkischen Mitbürger haben sich doch schon längst entschieden und leben diese Entscheidung doch täglich vor. Dabei bedarf es doch keine Worte von öffentlichen türkischen Regierungsstellen
Das Problem, das wir haben ist, dass Journalisten und Politiker diese Entscheidung einfach nicht zur Kenntnis nehmen und akzeptieren wollen und immer noch gewissen Idealvorstellungen huldigen.

Antworten Gast: schlÄchter
09.05.2011 21:38
0 0

Re: Sg Herr Fleischacker

sg lexington!
so sehe ich es auch. dennoch scheint herr cefredakteur fleischhacker im gegensatz zu vieler seiner zunft offensichtlich lernfähig bzw. kein blinder anhänger einer unterordnung seiner meinung unter den zeigeist....das lässt hoffen und mich freuen seine deutlichen worte. auch wenn er wohlweislich ? nicht die notwendigen konsequenzen anspricht: aufhebung/aberkennung von stattsbürgerschaft - verschärfte zugangsbestimmungen und eine unmöglichkeit einer vollmitgliedschaft der türkei in der EU.

mfg
s.

Gast: Michael aus G
07.05.2011 18:28
2 0

ja, finde ich auch!

Entweder Deutscher, oder Türke!
Ich denke, dann würde die Sache mit der Integration nicht SO kontrovers und teilweise unfair diskutiert wie im Moment!
Sicher hängt auch ein deutscher Auswanderer, der z.B nach Kanada auswandert und Kanadier "wird" immer noch irgendwie an seiner ursprünglichen Heimat, aber das ist doch kein Grund und auch garnicht wünschenswert, sich in Kanada ein "kleines Deutschland" zu schaffen und dessen Gepflogenheiten dort bis aufs Blut zu verteidigen.

Antworten Arethas
08.05.2011 19:38
0 0

Re: ja, finde ich auch!

In Amerika kann man aber sehr schön sehen, dass sich die Deutschen eben doch ihr kleines Deutschland schaffen, ob in Kanada, den USA oder Brasilien, so wie sich die Haitianer ihr kleines Afrika schaffen.

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Super Artikel, Herr Fleischhacker !

Vollkommen richtig- wir sollten das nicht einfach so hinnehmen,wenn türkische Politiker österreichische Staatsbürger als "unsere Leute" bezeichnen-das ist Anmassung pur und Ausgangspunkt jeder zum Scheitern verurteilten Integrationsstrategie. Es gilt nicht,einen österreichischen EU-Pass zu haben und in Wahrheit sich zu 100 Prozent weiter als Türke zu fühlen. Das ist ganz schlimme nationalistische Propaganda des türkischen Staates,die JEDEM von uns die allerletzte Lust auf eine EU-Mitgliedschaft der Türkei nimmt.

Gast: qwerty
07.05.2011 17:35
0 4

Meins!

Aha, es geht also eigtl. bei dem ganzen konflikt darum, dass sich machthaber A mit Machthaber B unterschwellig drum, streitet, wem die leute gehören? Meins! nein, meins! nein, meins! nein, doch usw.

schon mal wer drauf gekommen, die betreffenden Leute zu fragen zu wem sie gehören?Vielleicht wissen sie es ja selber nicht - vielleicht interessiert es sie auch gar nicht mehr, sich dauernd mit der Frage plagen zu müssen, wem sie gehören...

 
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