25.05.2012 13:45 | Meine Presse Merkliste 0

Träumen – bis man wieder ausgeladen wird

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

In den Aufständen des Arabischen Frühlings sind die Möglichkeiten und Grenzen der Realpolitik so kompakt sichtbar geworden wie schon lange nicht.

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Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hat zur Eröffnung der diesjährigen Technologiegespräche in Alpbach eine ziemlich beeindruckende Rede gehalten. Statt für seine tags zuvor präsentierten Rohkonzepte zur Neugestaltung der Zugangsregelung der Universitäten zu werben, konzentrierte er sich – in freier Rede und unter Verzicht auf die derzeit handelsüblichen Parolen – auf das Generalthema des diesjährigen Forums: „Gerechtigkeit“.

Als Altphilologe mit den Schriften der Klassiker vertraut, erinnerte er an eine Szene, die Cicero im dritten Buch seiner Schrift über den Staat („De re publica“) schildert. Als Mitglied der griechischen Philosophendelegation, die im Jahr 155 v. Chr. Rom besucht hatte, sprach der Vertreter der Akademie, Karneades, über Gerechtigkeit und erklärt den Römern, dass sie, wenn sie gerecht wären, alle Gebiete, die sie erobert hätten, zurückgeben müssten. Der Besuch währte nur kurz. Cato der Ältere drängte darauf, die Griechen möglichst rasch nach Hause zu schicken, weil die Einlassungen des Skeptikers Karneades die moralische Konstitution der römischen Jugend in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Man wird im Rückblick gute Argumente finden, um das Verhalten des Realpolitikers Cato gegenüber dem skeptischen Philosophen Karneades zu rechtfertigen. Es sind die gleichen Argumente, die auch die zeitgenössischen Debatten über Imperialismus und Revolution dominieren. Karneades fände es mit einiger Wahrscheinlichkeit gerecht, den Völkern Nordafrikas, die sich vom Joch ihrer kleptokratischen, vom Westen geduldeten Despoten befreit haben, ohne Weiteres die Herrschaft über ihr Land und seine Reichtümer zu überlassen. Der Realpolitiker Cato würde wohl darauf hinweisen, dass man, würde man ein Land, dem man dabei geholfen hat, einen Diktator zu besiegen, einfach sich selbst überlassen, weder den Bürgern dieses Landes nutzen würde – was, wenn die Fundamentalisten das Ruder übernehmen? – noch den Bürgern jener Länder, die vom Handel mit den Bodenschätzen des befreiten Landes profitierten.

Karneades würde wohl auch darauf hinweisen, dass die Gerechtigkeit es erforderte, den syrischen Aufständischen, die mit mindestens der gleichen Brutalität an der Ausübung ihrer bürgerlichen Rechte gehindert werden wie einst die Libyer, auf dieselbe Weise zu Hilfe zu eilen wie jenen. Wer aber wollte dem Realpolitiker Cato widersprechen, wenn er darauf hinweist, dass die exponierte Stellung Syriens im komplexen Geflecht des Nahostkonflikts eine deutlich vorsichtigere Vorgangsweise erfordere?

Und selbst auf den Einwand des Skeptikers, dass das eigentliche Motiv für die unterschiedliche Behandlung ausschließlich in den libyschen Ölvorkommen zu suchen sei, hätte der Realpolitiker einen gewichtigen Einwand: Wofür solle man seine militärischen Ressourcen denn sonst einsetzen, wenn nicht für die Sicherung der Rohstoffe, ohne die die Weltwirtschaft nicht in Gang zu halten wäre? Noch dazu, wenn sich das Praktische mit dem Prinzipiellen auf so angenehme Weise verbinden lässt wie im Falle Libyens.

In den Aufständen des Arabischen Frühlings sind die Möglichkeiten und Grenzen der Realpolitik so kompakt sichtbar geworden wie schon lange nicht. Es ist kein Zufall, dass in der Erzählung Ciceros der Realpolitiker Cato als Hauptargument gegen den anti-imperialistischen Affront des Karneades die Gefährdung der Jugend ins Treffen führte. Realpolitik ist nur realisierbar unter der Voraussetzung der Relativierung ethischer Normen. Für diese Relativierung sorgt im Laufe des Lebens Einzelner und von Gemeinschaften die Erfahrung, dass wir nicht damit rechnen dürfen, ausschließlich auf Menschen und Institutionen zu treffen, die unsere Wertvorstellungen teilen. Diese Erfahrung steht den jugendlichen Revolutionären Nordafrikas zum Teil noch bevor, zum Teil haben sie sie bereits gemacht.

In der Regel gestehen erfahrene Politiker jugendlichen Revolutionären immerhin zu, dass es in der besten aller Welten nach ihren Vorstellungen zugehen müsste. Der österreichische Wissenschaftsminister ist kein Realpolitiker, und er wird noch oft darauf hingewiesen werden. Aber es tut gut, von Zeit zu Zeit auf der politischen Bühne einen Gast auftreten zu sehen, der wie der Skeptiker Karneades riskiert, nach relativ kurzer Zeit wieder ausgeladen zu werden.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2011)

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23 Kommentare
Gast: Pipefitter
28.08.2011 10:57
3 2

Der Mainstream heute heißt Islam über alles.

"In der Dummheit sind seolbst alle Götter machtlos",
wo es sich bei diesem Phänomen doch selbst um einen angeblichen Gott handelt.
Mangels an rationalem Wissen haben unsere Altvorderen bei Unerklärbarem, an Götter glauben müssen.
Diese Gottgläubigen haben lange verstanden, besseres Wissen zu unterdrücken.
Diese Institutionalisierung der Gottesmonster hat sich dem Begriff "Blasphämie" einen imaginären Schutzschild geschaffen, welcher auch heutzutage
wider besseres Wissen eine gewisse Funktion erfüllt, nämlich einen Schweigezustand zu diesem Betrug durch Behauptungen, durchzusetzen.
Da jedoch jetzt diese Betrugswelle, sich zu vervielfältigen beginnt, durch neuerliche Importwellen aus derselben Ecke der Welt und
Wirkung und Inhalt dieser Gottesbehauptungen
real offenbar werden, ist ein Schweigen, auch entgegen der Blasphämiedrohung, nicht mehr angebracht und es wird nun alles , was mit diesem Schwindel zusammenhängt, kritisiert.

Antworten modestus
28.08.2011 17:22
0 0

Re: Der Mainstream heute heißt Islam über alles.

sie sind atheist...das erfordert den tiefen glauben dass es keinen gott gibt..so sind sie ein tiefgläubiger atheist..um nichts anders als ein tiefgläubiger christ oder moslem
ich bevorzuge agnostic zu sein..ich glaube weder dass es gott gibt, noch dass es ihn nicht gibt. denn beides kann man nicht wissen und muss es demzufolge glauben..diese frage werde ich nach meinem tode beantworten..oder auch nicht

Kokopelli
27.08.2011 20:12
0 0

Schau, schau, der Cicero!

Ein bißchen hochgestochen der Text von MF, aber sehr interessant, wenn man den historischen Querpaß von Cicero ins Tor der Gegenwart zu ballern versucht. Jener war ein begnadeter Redner und Anwalt, ein Eiferer des Staates und ein gerissener Politiker, bis man ihn ebenfalls ans Messer lieferte und ihm nach seinem Tod die Zunge herausschnitt. Denn es gibt immer nur die Realpolitik der Macht und der Mächtigen. In Libyen sind viele Köche am Werk und man wird sehen, welchen Brei man für das Volk abmischen wird. Ob sich nicht zuletzt alles wieder nur um das schwarze Gold, dem Erdöl, dreht...Ob es die vielen Toten gelohnt hat?

Gast: g749+
27.08.2011 15:30
1 8

nach dem beitrag freut man sich schon auf den supermarkt

wo uns wieder erklärt wird wie die neoliberalen die welt retten vielleicht mit schüssel als weltpräsident

Antworten Gast: Nur noch kurz die Welt retten
27.08.2011 20:12
2 0

und dann kommt der Hypermarkt

Die sozialistische Jugend meldet sich also von Facebook ab und im Presseforum an. Auch sie träumt immer nur solange bis sie wieder ausgeladen wird.

Antworten Gast: Luzifer
27.08.2011 19:07
3 0

Re: nach dem beitrag freut man sich schon auf den supermarkt

Ist doch seltsam, daß immer nur die Schwarzen Schuld haben sollen, wo doch die Roten seit mehr als 40 Jahren die Regierung dominiert und den Kanzler gestellt haben, noch dazu oft mit Hilfe der Blauen.

Daß Österreich derzeit einen der schwächsten Kanzler seiner Geschichte hat und wirtschaftlich immer noch von den paar segensreichen Jahren lebt, wo der begabte Schüssel (zusammen mit Haider) die politische Verantwortung in Österreich getragen hat, magerlt gewisse linke Kreise und ihre Zuträger natürlich gewaltig. Daher erleben wir seit 2006 eine gewaltige Diffamierungs-Kampagne, die aber trotz enormen medialen Druck von spö-hörigen Medien mangels strafrechtlich relevantem Substrat zu keinen oder wenig strafgerichtlichen Verurteilungen geführt hat. Anderswo würde man sich wegen der ständigen Medienhetze gegen Ex-Regierungsmitglieder schämen ...

Daß sich die SPÖ trotz NR-Mehrheit vor einer ausreichenden Verschärfung der Korruptionsbestimmungen herumdrückt, liebt wohl darin begründet, daß es bei dieser Partei im Machtdreieck AK, ÖGB, ÖBB wohl noch vieles aufzudecken gäbe!

Gast: Niederösterreicher
27.08.2011 01:53
10 1

Die libysche "Revolution" wirft eine Menge Fragen auf:

1.) Wie ernst ist eine Revolution zu nehmen, die sich auf die Bajonette ausländischer Heere stützen muß? Ist dieser bunte Haufen von "Revolutionären" überhaupt demokratisch legitimiert, wenn ´sich diese nur durch ausländische Militärinterventionen durchsetzen können?

2.) Wie "demokratisch" ist eine Revolution, die durch autokratische Regime wie "Katar" oder "Saudiarabien" gestützt wird? Ohne direkte Intervention von ausländischen Söldnern wäre der Kampf noch lange weiter gegangen.

3.) Überraschend war der plötzliche Schwenk von EU-Staaten wie Frk und Italien von engen Freunden des Ghaddafi-Regimes zu Kriegsgegner. Der "Schutz" der Zivilbevölkerung kann es wohl nicht gewesen sein, denn Ziviltote sind bei täglichen Bombenangriffen unvermeidlich und zur Zeit herrscht "die Nacht der langen Messer" mit massiven Gräuel!

4.) Obwohl das Rebellen-Regime offenbar in einer koordinierten Kampagne "hochgejubelt" und alles Böse Ghaddafi unterstellt wird, darf man doch nicht übersehen, daß dieser Libyen von einem mittelalterlichen und englandhörigen König vor 45 Jahren befreit hat. Er hat (lt. einem FS-Bericht in SAT 1) die reich sprudelnden Geldeinnahmen für die Wohlfahrt der libyschen Bevölkerung verwendet: GratisSchulen und Hochschulen, Gratis-Gesundheitssystem für alle, sozialer Wohungsbau, Ausbau der Infrastruktur durch Straßenbau etc. Man wird seine Nachfolger seine Nachfolger die sozialen Maßnahmen, die ihm lange Zeit in Libyen populär machten, fortsetzen?

Antworten Gast: Pipefitter
28.08.2011 11:07
0 0

Re: Die libysche "Revolution" wirft eine Menge Fragen auf:

..der Erfolg heiligt die Mittel?
Selbst wenn dabei kein Blut geflossen wäre und diese Diktatur "lediglich" eine
geistige gewesen wäre, ist sie als Unrecht
von den Betroffenen abzulehnen.
So aber haben tausende politisch, wie auch religiös Verfolgte darunter mit ihrem Leben bezahlt, dass Khadafi die Milliarden des libyschen Volkes beiseite schaffen konnte. Er hat die schweigende Mehrheit mit ein par Getreidekörnern abgespeist und den Unwillen gewaltsam unterdrückt.
Die FF als alleinige revolutionäre Kraft, welche viel persönliche und materielle Opfer dafür gebracht haben, muss allerdings jetzt darauf achsten, dass sie nicht ausgetrixt werden!

Antworten Paul Katz
27.08.2011 11:55
1 1

Re: Die libysche "Revolution" wirft eine Menge Fragen auf:

Kleiner Kommentar der Gaddafi-Treuen? Leider verändern sich nach 40 Jahren Herrschaft die besten Intentionen zu ihrer pervertierten Karikatur.

Und dass sich Revolutionen von der besser bewaffneten Staatsmacht zusammnschießen lassen, mag ja Zeichen ihrer Authentizität sein, aber Sinn macht es auch keinen, auf solche Hilfe zu verzichten.

Lesetipp: "In the country of men" von Hisham Matar.


Antworten Antworten Gast: Niederösterreicher
29.08.2011 00:04
1 0

Re: Re: Die libysche "Revolution" wirft eine Menge Fragen auf:

Und wer bestimmt jetzt, was demokratisch ist oder nicht, wo interveniert wird oder nicht?

die ersten "Bomber-Raids" gegen Tripolis wurden bekanntlich schon unter US-Präs. Reagan geflogen, wobei es auch Tote und Schwerverwundete, darunter ein Adoptivtochter von Ghadaffi, gab. Bei dieser eklatanten Verletzung der Souveränitätsrechte eines fremden Staates kümmerten sich die USA keinen Deut um die Zustimmung des Sicherheitsrates der UNO (die der US-hörige UN-SR wahrscheinlich gehorsamst ohnehin erteilt hätte). Daß auch die USA die Weltmeinung dominieren und jedes Kriegsabenteuer der USA von deren Propagandisten sorgfältig "begleitet" werden, braucht man wohl nicht näher zu erläutern ...

Antworten Antworten Gast: Niederösterreicher
28.08.2011 23:55
0 0

Re: Re: Die libysche "Revolution" wirft eine Menge Fragen auf:

Wer sind eigentlich die bösen Terroristen? Etwa die Palästinenser, denen die Besatzungsmacht Israel auch nach Jahrzehnten der Besatzung nicht die Freiheit gewähren sollen, sie bombardieren und einmauern? Oder die islamischen Tscheteschenen, deren Land die Russen nicht hergeben wollen? Oder die Tibeter, Turkmenen die sich gegen die Herrschaftsansprüche der Chinesen wehren.

Bei den 6 Mill. Libyern ist das ganz einfach - die sind von der mächtigen Nato-Staaten leicht zu unterwerfen und da haben natürlich die von ihnen unterstützten "siegreichen" Rebellen Recht, auch wenn man nicht so genau weiß, was die eigentlich wollen. Aber die USA und ihr Handlanger Nato sind eben eine "Ordnungsmacht", die für die Sicherheit der Öl-Versorgung des Westens die Veranwortung tragen !!

Gast: affenforscher
26.08.2011 22:14
1 7

gerade in der einzigen ernstzunehmenden Zeitung Österreichs

also ich lese täglich mit interesse und vergnügen viele österreichische zeitungen, so erlange ich
einen guten überblick über die zusammenhänge bei den lokalen primaten.

Gast: g749+
26.08.2011 19:29
1 16

vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

oder gar schelhorn oder der övp also man sieht es ist überall schwierig

7 0

Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

oh, die rote Socke stinkt wieder vor sich hin - kann sich jemand erbarmen und sie endlich in den Müll werfen ?

1 0

Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

V W l F h S , ÖVP . A , .

Mit diesen Buchstaben und Satzzeichen ergänzt, ergibt obriges Posting fast schon Sinn.

Antworten Gast: ´Niederösterreicher
27.08.2011 11:29
10 0

Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

Man kann doch nur froh sein, daß es einmal eine Regierung Schüssel unter Beteiligung von Haider gegeben hat. Zum Bedauern des angeblich Fortschrittlichen gab es keinen Staatsstreich, sondern ein Sanierungsprogramm. Wie man jetzt sieht, sind die in 40 Jahren Regierungsdominanz abgewirtschafteten Roten dazu nicht fähig.

Natürlich kann man Geld zur Ankurbelung des Wirtschaft ausgeben - Voraussetzung ist aber, daß man es hat. Denn sonst geht man Pleite! (s. Griechenland)

Was mich derzeit in unserer Medienlandschaft so stört, ist, daß die Linke die veröffentlichte Meinung dominiert! Es sit schon seltsam, daß eine 28 %-Partei mit Hilfe des FP-Politikers Dr.Fichtenbauer die Führung im Monopol-ORF eroberte und mit "gekauften" Kleinformaten die veröffentl. Meinung dominiert. Sie nützt diese Sonderstellung aber nicht für notwendige politische Reformen, sondern zur Verunglimpfung der politischen Gegner. Und wenn die Justiz (aus logischen Gründen) nichts herausfindet, dann wird auch diese gleich pauschal diffamiert.

Bei der in der Linken (Rote und Grüne) herrschenden Clique ist aber derzeit nichts Positives zu erwarten.

Antworten Gast: check
26.08.2011 20:33
12 1

Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

Es gibt in Österreich, inkl. Kirchenblatt, AUSSCHLIE?LICH linksdümmliche Zeitungen aller "Qualitäten", wo sie für ihre neokommunistischen Ansichten viel Beifall erhalten würden, warum müssen sie ihren stalinistischen Zorn gerade in der einzigen ernstzunehmenden Zeitung Österreichs abladen?

Troll-Syndrom oder Phantomschmerzen dort, wo bei denkenden Menschen das Hirn säße?

Antworten Antworten Gast: g749+
26.08.2011 21:31
1 17

Re: Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

welcher zorn ich mag die einfach nicht weil sie erzkonservative rückwärtsgewandte neoliberale figuren sind und mit deinem hirn kanns auch nicht weit her sein sonst würdest du nicht für die eintrteten die das land an den abgrund führen siehe schüssel und schwarz blau und die nächste derartige korruptionsregierung ist in vorbereitung

Antworten Antworten Antworten modestus
27.08.2011 12:54
6 0

Re: Re: Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

konservativ ist keineswegs rückwertsgewandt..konservieren ist oft genug positiv..z.b. den wald oder die umwelt konservieren...schwarz-blau hat unsere finanzposition in der letzten krise so gestaltet, dass wir mit einem blauen auge davongekommen sind.
die weitsicht von schüssel wird, wenn die linke brille weg ist, ihren rechten platz in unserer geschichte finden
in den, oder an den abgrund geführt haben linke regierungen, portugal, spanien und griechenland...das haben uns schüssel/grasser erspart
aber das erkennen nur pragmatiker..für ideologische spinner gibt es aspirin

Antworten Antworten Antworten Gast: Altkater1
26.08.2011 23:51
9 0

Bissi weich schon?

Also momentan seh ich nur rot-schwarz, teilweise mit grün, die das Land in den Abgrund führen!

Wo führt schwarz-blau das Land in den Abgrund? Vielleicht wärs gut, wenn man ein paar Kalenderblattln abreissen würd um im Jetzt anzukommen!

Und wann die nächste "derartige Korruptionsregierung" schon in Vorbereitung ist -
müssten da nicht die roten zum Gegensteuern anfangen?

Was kommt von da??
Irgendeine linke Aktion nach der anderen. Naja, sind ja auch Linke!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast-XY
26.08.2011 23:15
12 1

Re: Re: Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

Der zornige g749+ dürfte meines Erachtens ein jüngeres Semester sein, denn sonst könnte er nicht so über schwarz-blau herziehen ohne Bauchschmerzen. Wie war es nochmal in den 70-igern, als Österreich vom Demel aus regiert wurde, haben das die Fanatiker vergessen?
Pretterebener wird für seine sehr lesenswerte Beschreibung der Zustände noch immer nicht geklagt.

Antworten Antworten Antworten Antworten SOKrs
27.08.2011 09:35
7 0

Re: Re: Re: Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

xy: es geht nicht um die Clicke im Demel, das jüngere Semester hat es noch nicht kapiert, daß seine Generation anpacken soll, wenn sie diese "erzkonservativen Mechanismen" nicht mag. (Was das eigentlich sein soll verschweigt er). Es sind 5 Jahre ins Land gezogen seit Schüssel und die erzkonservativen eher links liegenden haben es noch nicht reparier"
Viele jener Poster starren wie gebannt auf den Flachbildschirm und erwarten dort die Erleuchtung, die irgendwann von sebst kommen wird, wie man es nun besser machen soll.
Der Artikel vom Hrn. Chefredakteur ist für mich ausgezeichnet, ich will es seit längerem ähnlich ausdrücken, allein mir fehlt diese Fähigkeit.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: meiner
26.08.2011 23:55
0 0

Re: Re: Re: Re: vor allem teile ich nicht die wertvorstelungen von fleischacker

jungs lasst doch die kirche im dorf - hier gehts ja um einen philosphischen ansatz.
politiker müssen doch immer einen zuckal ,unter vorspiegelung dubioser umstände, wegnehmen um sie einem andere nzu geben - das ist realpolitik !

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