19.06.2013 16:38 Merkliste 0

Mehr oder weniger Europa ist nicht das Ende der Welt

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Antwort auf die Krise wäre wohl ein anderes Europa, das bereit ist, auf das Totschlagargument der Alternativenlosigkeit als Zwangsmittel zu verzichten.

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Die Eurokrise ist nicht nur eine Währungs- und Staatsschuldenkrise. Diese Krise ist eine, die der ursprünglichen Bedeutung des griechischen(!) Wortes „Krisis“ sehr nahekommt: Entscheidungssituation. Angesichts der Eurokrise und ihrer offensichtlichen desintegrativen Dynamik, die sich in dem Slogan „Unser Geld für unsere Leute“ manifestiert, scheint es tatsächlich nur zwei mögliche Entscheidungen zu geben: mehr Europa oder weniger Europa.

Weniger Europa hieße zu akzeptieren, dass die gemeinsame europäische Währung eine Fehlkonstruktion war, weil sie eingeführt wurde, ohne die unabdingbaren Voraussetzungen für ihr Funktionieren – wirksame Mechanismen zur Harmonisierung der an ihr beteiligten Volkswirtschaften in einigen wesentlichen Aspekten – sicherzustellen. Also: Aufgabe der gemeinsamen Währung, allenfalls ein neuer Währungsverbund von Staaten, die bereit und in der Lage sind, die notwendige volkswirtschaftliche Kohärenz zu gewährleisten.

Mehr Europa würde bedeuten, diese Voraussetzungen jetzt nachträglich zu schaffen, indem man die Europäische Union in einen Bundesstaat mit einer zentralen Regierung umbaute, der auf ähnliche Weise als Transferunion fungierte, wie das schon heute auf dem föderalistischen Prinzip basierende Nationalstaaten wie Österreich oder Deutschland tun. Also: Vereinigte Staaten von Europa.

Es gibt für beide Varianten gute Argumente. Das zu akzeptieren, wäre bereits ein wesentlicher Fortschritt in einer Debatte, die fast schon aus Tradition streng ideologisch geführt wird: Wer für die Beendigung des Euro-Experiments plädiert, wird im korrekten europäischen Diskurs als böser Nationalist gebrandmarkt; in der österreichischen Spezialdiskussion muss er damit rechnen, als Sympathisant oder aber als nützlicher Idiot der Strache-FPÖ entlarvt zu werden. Im Gegenzug werden die Anhänger der Vereinigten Staaten von Europa als Anhänger eines Brüsseler Zentralregimes verunglimpft, das man am ehesten mit der Sowjetunion vergleichen könne; die in den einschlägigen Onlineforen verwendete Kurzbezeichnung lautet EUdSSR.

Hinter dem Desiderat der Vereinigten Staaten von Europa steht die Idee, den Nationalstaat zu überwinden, dessen Definition durch Abgrenzung man als Ursache für die beiden großen Kriegskatastrophen Europas hält. Und man verbindet damit die Chance, dem grausamen neoliberalen Wettbewerbsdruck durch das Etablieren eines europäischen Sozialstaats etwas entgegenzusetzen.Dieser Wunsch ist respektabel, aber erstens muss man ihn nicht teilen, und zweitens ist er utopisch.

Es stimmt: Die USA wurden von Menschen gegründet, die vor eben diesen negativen Aspekten des Nationalstaats geflohen sind. Damals bestanden die Herrschenden auf dem Nationalstaat, weil er ihre Freiheit auf Kosten der Freiheit ihrer Bürger sicherte. Heute plädieren die herrschenden Eliten für die Vereinigten Staaten von Europa, weil sie fürchten, dass ihre Freiheit zu agieren von den Bürgern eingeschränkt wird. Das deutet schon an, warum sich diese Idee in Europa, wenn überhaupt, nur in einem ernsthaften Entwicklungsprozess verwirklichen ließe, samt Neudefinition des Verhältnisses zwischen Regierenden und Regierten.


Was gegen die Durchsetzung eines europäischen Bundesstaates spricht, ist also der Umstand, dass es dafür derzeit in keinem Land der Union eine Mehrheit gäbe. Dass man Teile dieses Konzepts – etwa die Schaffung einer Transferunion über den Weg des Rettungsschirms – unter Hinweis auf die krisenbedingte Alternativenlosigkeit an den Bürgern vorbei durchgesetzt hat, wird man einmal als einen der großen Rückschläge für die europäische Idee verstehen.

Die Floskel „Mehr statt weniger Europa“ als Antwort auf die Krise ist hohl. Es geht um ein anderes Europa. Eines, das bereit ist, auf das Totschlagargument der Alternativenlosigkeit als Zwangsmittel seiner Durchsetzung zu verzichten, eines, das bereit ist, falsche Entscheidungen zu revidieren. Wenn es tatsächlich nur die beiden Möglichkeiten – totale Integration oder keine Integration – gibt, dann stehen wir am Anfang vom Ende der EU. Das ist schade, aber es bedeutet nicht das Ende der Welt.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.10.2011)

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54 Kommentare
 
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Gast: Direktdemokrat
24.10.2011 05:18
0 0

"Krisis" gefällt mir

ja, endlich der Scheideweg. Immer gut wenn ein Karren an die Wand fährt, dann müssen die Beifahrer erkennen, dass es so nicht mehr weiter geht. Denn was haben wir die letzten 30 Jahre gemacht? Wahlgeschenke auf Schulden. Der Kreislauf aus Schuldennahme und Schuldenrückzahlung hat das Geldvolumen mit Fiat-Geld massiv aufgebläht, so weit, dass die Finanzjongleure nicht mehr wissen, wohin damit. Und 2008/09 hat gezeigt wen es trifft, wenn das Eigenkapital der Fiat-Finanzer erhöht wird, um Schuldenausfälle auszugleichen: die produzierende Wirtschaft, dort wo echtes Geld im Umlauf ist. Diese wurde im bestehenden Finanzsystem erpresst, um die Fiat-Geld-Verluste zu decken. Diese Entwicklung hat eine Ursache: Scheindemokratie. Wir dürfen mittels Wahlen etwas mitreden. Bei denen gibt es Wahlgeschenke, die mächtig teuer kommen, es den Regierungen jedoch erlaubt, Eigeninteressen weiter zu verfolgen. Europa braucht echte Demokratie, der Bürger bestimmt den Staat, seine Bürokratie und seine Finanzen. Dann wird jede Abstimmung zur "Krisis", und das ganz sicher für Ego-Politiker. Also her mit der EU-Demokratie, und zwar einer direkten.

Gast: Hardliner 1
21.10.2011 00:56
0 0

Ausgezeichnet

Ein ausgezeichneter und mutiger Kommentar. Die EU- und Euro-Fetischisten sollten ihn sich zu Gemüte führen. Die Einführung des Euro in Weichwährungsländern war ein großer und teurer Fehler. Unsere Politiker bringen aber nicht den Mut auf zu sagen: Der Euro war gut gemeint, aber er funktioniert leider nicht.
Stattdessen wird mit unvorstellbar hohen Summen (Steuergeldern) versucht, den komatösen Euro am Leben zu halten. Die Mehrheit der Bürger lehnt dieses ab, wird aber nicht gehört und steht, wie der Artist unter der Zirkuskuppel, ratlos da.

Wenn sich Nationalisten zusammen schließen wird daraus Globalisierung

Egal was aus den unterschiedlichen Stömungen in Europa letzendlich heraus kommt, wir alle leben auf einem sehr kleinen Kontinent.

Nationalismus hat zu vielen Kriegen geführt, die letzt endlich die Nationalstaaten geschwächt haben.

Es ist der Zeitpunkt einer "EUROPA DEMOKRATIE", die den Kontinent einigt, und die Regionen stärkt.

Diese sollten sich frei zusammen schließen können, um ihr Gewicht in Europa verstärken zu können.

Gast: Fatalist
16.10.2011 13:56
1 0

Die Geschichte nimmt ihren Lauf!

Die Geschichte lehrt uns, dass sich die Sozietätden immer wieder vergrößerten und komplexer wurden, um gegenüber anderen zu bestehen!
Zuerst gab es kleinen Kommunen dann Polis und Flächenstaaten und jetzt kommt der nächste Schritt, der "Kontinentalstaat"!
Die Probleme die das vereinte Europa jetzt hat sind die selben die auch andere hatten, und das Europa wird diese Probleme lösen, davon bin ich überzeugt!

Gast: Richard Mer
15.10.2011 17:13
2 1

Es ist keine Währungskrise

Herr Fleischhacker: Es handelt sich um keine Währungskrise. Es handelt sich um eine Staatsschuldenkrise. Die Aussage dass wir eine harmonisierte Volkswirtschaft brauchen um eine gemeinsame Währung haben zu können impliziert die Haltung, dass die Zentralbank Politik betreiben soll, und dass die Währung ein politisches Werkzeug ist. Wenn man hingegen die vernünftigere Haltung der alten Bundesbank annimmt, dass die Währung vor allem Preisstabilität bringen soll, und sonst nichts, dann bleibt kein Währungsproblem übrig.

Antworten Gast: Denker der Nation
16.10.2011 08:40
0 0

Re: Es ist keine Währungskrise

Wenn die Freiheitlichen soviel Geld verjubeln!

HYPO, Fliegerkauf, Geldverschleuderung a la Haider, Billig verscherbeln von Staatseigentum..
BUWOG...


ROFL!

bla-bla...woooooooooooooooooooo!
Hypokrisie nimmt ihren Lauf...

Gast: Blankenstein Husar
15.10.2011 14:59
1 0

Europa ist ein Erdteil, geographisch gesehen ein Subkontinent,

welchen der Herr Chefredakteur "vermehren" will, ohne dazuzusagen wie das funktionieren soll.
Vielleicht durch Trockenlegung der Adria, wer weiß?

Also,
entweder hat Herr Fleischhacker nicht nur in Geschichte sondern auch in Geographie und Politik große Bildungslücken und verwechselt tatsächlich Europa nur mit dem höchst umstrittenen Staatenverbund der Europäischen Union (EU),

oder aber er will unter seinen "Kollegen" (ORF, Standard, Kurier, Krone...) gar nicht mit Wissen brillieren,

um nicht "negativ" aufzufallen....


Gast: Pedro
15.10.2011 12:32
2 1

Sehr guter Artikel Herr Fleischhacker

Bei dem Konstrukt EU und EURO hat man sich damals nicht so sehr damit auseinandergesetzt mit den 2 Großereignissen WK 1 und WK 2. Was dazu geführt hat und was alleine aus einer Mischung N, O, S, W alles herausgekommen war und herauskommen wird. So lange ist das ja icht her, dass man sich nicht die Risiken untersucht und wappnet. So schön und ideal, wie manche sich die Heile Welt vorstellen, ist sie halt nicht. Warum grade immer die Deutschen und Franzosen ihren "weltumspannendne Lösungen" den anderen Europäern aufdrücken können ist mir schleierhaft. Und deren Unentschlossenheit zu revidieren. Wahrscheinlich sind sie gütiger und eben mit weniger Aggression ausgestattet, als o Mangel an Alternativlosigkeit. Weil sie vielleicht leichter zufrieden sein können, mit dem, was sie sich schaffen. Erinnern sich bspw. die Österreicher nicht an Karl 1916, wie er von seinem d. "Bruder" vereinnahmt wurde?

6 3

Natürlich weniger EU!

der EWR reicht völlig!

Gast: Klodeckel
15.10.2011 08:07
2 4

Mehr oder weniger Europa ist nicht das Ende der Welt

Würde unsere unfähige Regierung nicht immer den Schwanz einziehen und sich von Sanktionen der EU nicht einschüchtern lassen hätten wir ein Mitspracherecht nur das haben wir längst verspielt sie haben uns ausgeliefert kein wunder bei Politikern wie Maria Fekter & Erwin Pröll die 0 Charakter haben

Gast: onkel hans
15.10.2011 05:39
5 2

was auch immer kommen möge: die wunschrichtung von spövp sollte uns ein genauer kontraindikator sein!


SPÖVP wollten
- in die eu
- in die währungsunion
- in die "griechenlandrettung".

die haben leidlich bewiesen, immer auf das falsche pferd zu setzen.

spövp = kontraindikator. wer kann schon sagen, ob herr strasser der einzige ist, der für 100.000 ... na, wir wissen schon.

Re: was auch immer kommen möge: die wunschrichtung von spövp sollte uns ein genauer kontraindikator sein!

Also "in die EU" wollten 2/3 der restlichen Österreicher aber auch.

Über die Kräfte und Gegenkräfte der Korruption schein

Herr Fleischhacker nichts zu wissen LOL

Gast: darkclouds
14.10.2011 22:04
12 4

ein eudssr, die von der londonercity banker und finanzmärkte regiert wird- nein, für das wird es aus verständlichen gründen keine zustimmung geben- aber man will das auch ohne volkszustimmungen durchziehen, genauso wie die abermrd. für die banken.


Gast: Wotan
14.10.2011 22:01
20 5

USA und EU ist ein Vergleich wie mit Äpfeln und Birnen

Ich habe bis heute nicht verstanden, weshalb HEUTE Nationalstaaten so etwas Verwerfliches sein sollten. Europa soll und darf kein Bundesstaat a la USA werden, dazu ist die Geschichte und sind die Mentalitäten der einzelnen Nationalstaaten und ihrer Menschen viel zu unterschiedlich. Die Deutschen sind die Deutschen, die Franzosen, die Franzosen, die Briten, die Briten etc. etc.
Ich bin für ein Europa der Väterlander a la de Gaulle. Diese oktruyierte Überstülpung "wir sind alle Europäer" funktioniert nicht. Beim Geld hört sich die Freundschaft auf, sagt schon ein altes Sprichwort. Wir können nur hoffen, dass wir noch mit einem blauen Auge (hat nix mit der FPÖ zu tun) davon kommen. Und die Schuldenmacherei muss endlich ein Ende haben!

Antworten Gast: world-citizen
15.10.2011 14:23
0 0

Re: USA und EU ist ein Vergleich wie mit Äpfeln und Birnen

Ich hasse und hasste immer schon die oktroyierte Überstülpung "Wir sind alle Österreicher". Ich bin ein Homo Sapiens - ein Individuum das nach Freiheit strebt und für das Niederreissen aller Mauern und Grenzen kämpft, die diese meine Freiheit einschränken. Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des nächsten Individuums beginnt, aber keinen Schritt davor.

Antworten Antworten Gast: Ewald1
16.10.2011 21:39
0 0

Re: Re: USA und EU ist ein Vergleich wie mit Äpfeln und Birnen

Was tut der world-citizen denn dann noch in Österreich?

Am besten nach Brüssel auswandern, das ist der ideale Hort für besessene EU-Fanatiker.

Vor allem ist er eines, nämlich ein EGOIST (er schreibt nur von "Ich" und "meine Freiheit"), kurzum, er haßt alles, was sein Ego irgendwie einschränken könnte.
Auf solche für die Gesellschaft völlig unnützen Ego-Typen kann Österreich getrost verzichten.

Antworten Gast: Annamirl
14.10.2011 23:37
3 3

Re: USA und EU ist ein Vergleich wie mit Äpfeln und Birnen

Wotan, ich muss sagen, dass ich trotz aller Differenzen in großen Teilen zustimmen kann. Habe tagelang versucht, live bei "occupy Wallstreet" mitzuschreiben, wurde von den Amis (trotz unpolitischer Lieblichkeit meinerseits) bald gebannt. Ist einfach eine andere Denkweise, sie verstehen nix Europäisches. Uns verbinden mit den USA offenbar nur die united Banken (bzw. der Widerstand dagegen).
Traurig ist das, aber wahr.
Forget America, viva Austria!

Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

Europa krankt nicht an zu viel zusammen oder zuwenig sondern an Sozialismus (der weltweit nur mehr hier so besteht).

Ob die einzelnen Staat sich nun getrennt oder gemeinsam bis zur Pleite verschulden, getrennt oder gemeinsam jeden Leistungswillen abwürgen und verunglimpfen, getrennt oder gemeinsam schon den Kindern zeigen dass es besser ist den Parteien zu dienen als selbständig zu denken und handeln, das ist egal.

So lange Europa der letzte Ort des Sozialismus ist wird es abwärts gehen, getrennt oder gemeinnsam.

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Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

Was ist eigentlich Sozialismus? Ist die SPÖ sozialistisch? Oder, was ist der Unterschied zwischen der SPÖ und der ÖVP?

Re: Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

die frage nach dem wesen des sozialismus offenbart ihre bescheidene allgemeinbildung

Re: Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

Falls Sie einen Verein "Sozialdemokraten in der SPÖ" gründen wollen, ich werde Mitglied ;-)

Antworten Gast: markusb74
15.10.2011 08:33
1 3

Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

schön blod, dass die "sozialisitischsten" staaten (skaninav.) europas am besten dastehen.

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Re: Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

Von welchen sozialistischen Staaten in Skandinavien sprechen Sie?
Einzig Norwegen hat eine sozialistische Regierung, dieser Staat ist aber ein Sonderfall, da er von seinem Rohstoffreichtum zehren kann.
Schweden hat jedenfalls mittlerweile schon die zweite Legislaturperiode einen konservative Regierungschef, gleiches gilt für Finnland ung bis vor kurzem auch für Dänemark.

Re: Re: Re: Es geht nicht um mehr oder weniger Europa sonder um Untergang mit Sozialismus oder Fortbestehen

Das ist das Gute an diesen Staaten: Es gibt politischen Wechsel.
Bei uns gibt es immer SPÖVP, und manchmal spielen die blauorangen Korruptionisten mit.

 
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