22.05.2013 13:54 Merkliste 0

Warum kauft man Zeit, wenn man sie nicht nutzen will?

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Herabstufung der österreichischen Kreditwürdigkeit könnte eine Chance sein. Unter der Voraussetzung, dass die Regierung ernsthaft das Budget sanieren will.

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Österreich gehört also nicht mehr zum Kreis der vertrauenswürdigsten Schuldner in der Eurozone. Die Begründung, die Standard & Poor's für die Herbabstufung des Landes von AAA auf AA+ liefert – die wirtschaftliche Verflechtung mit den Problemnachbarn Ungarn und Italien, vor allem im Bereich der Finanzindustrie – birgt eine Versuchung: Die Regierung könnte sich ermuntert fühlen, die Verantwortung für die potenziellen Mehrkosten bei der Finanzierung der Schulden ausschließlich den Banken zuzuschieben.

Der Spin könnte in Fortsetzung des eigenwilligen österreichischen Krisennarrativs lauten: Zuerst mussten wir unsere Verschuldung erhöhen, damit wir die Banken retten konnten, und jetzt verteuern uns die riskanten Geschäfte der großspurig auftretenden Banker auch noch den Schuldendienst.

Das strukturelle Problem des österreichischen Staatshaushaltes, das sich darin äußert, dass das Land nicht einmal dazu in der Lage ist, den Zinsendienst ohne neue Schulden zu finanzieren, hat freilich mit dem zweifellos mit erheblichen Risken verbundenen Engagement der österreichischen Banken in Ostmitteleuropa nichts zu tun – im Gegenteil: Ohne dieses Engagement hätte Österreich während der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte nicht den überproportional hohen Anteil an den Wachstumsprofiten der Region lukrieren können.

Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen, sah sich niemand bemüßigt, an den Ursachen unseres strukturellen Defizits zu arbeiten. Was bisher an Überlegungen zum sogenannten „Sparpaket“ bekannt geworden ist, deutet darauf hin, dass sich an dieser Haltung wenig geändert hat. Wie man sich in guten Zeiten damit begnügte, die erheblichen Mehreinnahmen so zu verteilen, dass man unter den erlaubten Schuldengrenzen bleibt, begnügt man sich auch jetzt mit kosmetischen Operationen, die die Ursachen des Problems weitgehend unberührt lassen. Begünstigt wird diese Haltung dadurch, dass sich die unmittelbaren Auswirkungen der Herabstufung mit einiger Wahrscheinlichkeit in Grenzen halten. Das hat einerseits damit zu tun, dass sie bereits nach der Ankündigung einer solchen Maßnahme vor dem Jahreswechsel „eingepreist“ wurde, andererseits mit der Tatsache, dass die EZB durch den Aufkauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt, also in erster Linie von Banken, die dadurch ihre Risken transferieren, für künstliche Nachfrage sorgt.

Allerdings ist das ein Konzept, dessen Wirkungsdauer endlich ist. Es folgt der Logik, die dem kompletten Krisenmanagement der Europäischen Union in dieser Staatsschuldenkrise zugrunde liegt: Zeit kaufen. Erfolgreich kann diese Strategie mittelfristig unter zwei Voraussetzungen sein: Entweder entspannt sich die Lage dadurch, dass es in absehbarer Zeit möglich ist, nennenswertes Wachstum zu erzielen, oder dadurch, dass die gekaufte Zeit für strukturelle Reformen genutzt wird, die es den europäischen Staatshaushalten ermöglichen, ihre Kostenstrukturen den konjunkturellen Entwicklungen anzupassen.

Unglücklicherweise ist derzeit beides nicht in Sicht, was offensichtlich Standard & Poor's dazu veranlasst hat, der aktuellen Herabstufung Frankreichs und Österreichs einen „negativen Ausblick“ hinzuzufügen. S&P begründet das ausdrücklich und mit guten Gründen mit dem mangelnden Vertrauen in die Problemlösungskapazität der europäischen Politik.
Unter der Voraussetzung, dass es der österreichischen Regierung mit der nachhaltigen Sanierung der Staatsfinanzen ernst ist, könnte der Verlust des AAA sogar ein Segen sein: Es würde die große Zahl an Vertretern unterschiedlichster Partikularinteressen föderaler und ständischer Provenienz unter Druck bringen, ihren Widerstand gegen dringend nötige Strukturmaßnahmen aufzugeben.

Leider deutet aber alles darauf hin, dass Österreich nicht nur keine Ausnahme, sondern geradezu ein Paradebeispiel für die unintelligenteste aller Varianten des Zeitkaufs ist: nämlich die, in der die gekaufte Zeit nicht genutzt wird.

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2012)

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55 Kommentare
 
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So viele schlaue Köpfe und keine Lösung!

Leute mit Geld kommen sich immer schlau vor! Europa hat immer eine Lösung für die Probleme der Entwicklungslaender parat nur für sich nicht!

Österreich hat nicht Zeit gekauft, sondern Zeit gehabt. "Zeit kaufen" ist die unintelligente Strategie der EU !

Die EU-"Rettungsschirme" retten nichts, sie kaufen nur um schwindelerregende Summen Zeit, indem sie die Zahlungen von EU-Staaten, die zahlungsunfähig sind, übernehmen. Zur "Rettung" passiert gar nichts!

Ein Staat, der so hoch verschuldet ist wie Griechenland (wozu den Griechen durch Einbeziehung in den Euroraum erst die Möglichkeit geschaffen wurde), kann nur durch einen Schuldenschnitt - nicht von 30, nicht von 50 sondern von 100 Prozent - und die Abwertung seiner Währung gerettet werden. Nichts dergleichen hat die EU getan, ganz im Gegenteil, sie will diese Blamage für die Europolitik mit allen Mitteln hinausschieben.
Um die Verpflichtungen aus den Schulden Griechenlands und anderer Staaten in ähnlicher Lage immer weiter bezahlen zu können, müssen aber die Rettungsschirme dauernd vergrößert werden.

Dass wir für diese unsinnigen Ausgaben "nur" Haftungen übernehmen, ist ein ganz übler Trick! Kann denn irgendjemand glauben, dass diese Haftungen nicht schlagend werden, weil die Pleitestaaten das alles selbst werden bezahlen können? Das ist ganz undenkbar, natürlich fallen uns diese Haftungen als Schulden auf den Kopf, wonach auch Österreich - zusammen mit der ganzen EU - unausweichlich vor dem Staatsbankrott steht!

Dann wird diese EU Geschichte sein und kann durch eine demokratisch kontrollierte EU ersetzt werden, in der der Wähler eine solche Wahnsinnspolitik nicht zulässt!

"Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen..."

na sowas!
ist das etwa eine (ungewollte) kritik an der schwarz-blaunen regierung der jahre 2001-2006?
damals,
als die konjunktur brummte,
als die windfall-profits klingelten,
als es die bequeme regierungspolitik dank einer defacto absoluten mehrheit gab?

Re: "Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen..."

Ach Falaffel, haben Sie noch immer nicht bei Statistik Austria nachgelesen, dass es unter der schwarz-blauen Regierung wirksame Sparmaßnahmen gegeben hat (wofür man ihr "soziale Kälte" vorgeworfen hat), und dass erst nachher die Schranken für die Staatsverschuldung gefallen sind?

Re: Re: "Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen..."

ich bezweifle doch eh nicht die leistungen von schwarz-blaun in dieser hinsicht.
allerdings teile ich die ansicht von fleischhacker, dass es sich um die (positiv zu bewertende) verwertung der windfall-profits gehandelt hat.
was tatsächliche "sparmaßnahmen" sind, das hat deutschland in dieser zeit vorgemacht. ich bin mit einzelnen ausprägungen der hartz-regelungen nicht glücklich, aber egal: langfristig waren sie wirksam (wirtschaftlich).

und jetzt stellen sie sich vor: das hat eine KOALITION aus rot-grün zusammengebracht.
unsere defacto alleinregierung hat diese notwendigkeit und möglichkeit nicht erkannt und nichts ähnlich großes und nachhaltiges initiiert!

diese lost-opportunity ist ein riesiges manko der schüssel zeit.

ps.: die "schranken für die staatsverschuldung" sind 2008 gefallen (bis dahin war sie stabil/leicht sinkend).
doch ich würde den ausbruch der finanz- und wirtschaftskrise weder schüssel noch seinen nachfolgern ankreiden...

Re: Re: Re: "Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen..."

Sie hat die Notwendigkeit und Möglichkeit sehr wohl erkannt - allerdings war der Widerstand sowohl der Opposition als auch der Sozialpartner übermächtig.

Oder haben Sie die Massendemos gegen die ohnehin weichgespülte Pensionsreform vergessen? Die Republik hätte gebrannt, hätte Schüssel versucht, eine "echte" Pensionsreform durchzusetzen, die das System langfristig ausfinanziert gestaltet hätte.

Ja, Hartz IV, etc. waren super. Aber nein, Schüssel hätte etwas Vergleichbares niemals durchboxen können. Der Widerstand von allen Seiten war viel zu groß.

Re: Re: Re: Re: "Das Problem ist eher, dass es trotz dieser konjunkturellen Sondereffekte nicht gelungen ist, zu balancierten Staatshaushalten zu kommen. Weil die konjunkturellen Windfall-Profits es erlaubten, relativ mühelos die Maastricht-Kriterien zu erreichen..."

"..allerdings war der Widerstand sowohl der Opposition als auch der Sozialpartner übermächtig."

was für ein märchen!

eine weniger existente opposition als es die spö in den ersten 5 gusenbauer jahren war, gibt es doch auf der ganzen welt nicht. die waren doch ausschließlich mit den parteifinanzen und der personalstruktur beschäftigt, die in den vranitzky- und klima-zeiten total verlottert sind.

erst kurz vor der wahl 2006 ist die spö wieder in erscheinung getreten!

beeindruckende massendemos?
sie meinen die speziell in dieser zeitung so verlachten donnerstagsdemos?
seit wann kann eine demo eine mit absoluter mehrheit regierende partei derart beeindrucken?

wenn schon ausreden, dann bitte nicht derart billige und leicht widerlegbare!

Gast: Schamott
14.01.2012 18:53
0 0

Abgängig

Wo ist das ursprüngliche Meisterwerk *Verschwörung des Mao Menasse*???

Antworten Gast: Gerne nur Gast
14.01.2012 19:30
0 0

Ja, ganz richtig!

Da wurde wohl "der Schwanz eingezogen".

Mitgefangen, mitgehangen...

Stichwort Ostmitteleuropa: wer in guten Zeiten vom Wachstum dieser Regionen profitiert hat, hängt halt auch mit drin, wenn es denen nicht mehr so gut geht. Vor allem, wenn man selbst zu sorglos war und keine Vorkehrungen für die zu erwartenden schlechteren Zeiten getroffen hat.

Die Einteilung in Sorglose und Vorausblickende gibt es schon in antiken Fabeln, und es scheint, dass bei Österreichs Politikern eher die Grillen vertreten sind als die Ameisen.

Und die Befürchtung von FLE, dass der Schuss vor den Bug durch den Verlust des AAA wieder nur dazu führt, dass man weiter dahinwurstelt und dringend nötige Entscheidungen und Maßnahmen auf die lange Bank schiebt, ist wahrscheinlich berechtigt.

Gast: Gerne nur Gast
14.01.2012 14:37
6 0

aus dem originalen Leitartikel:

"Ob die europäischen Bürger die Vereinigten Staaten von Europa wollen oder nicht, kümmert die Euro-Revolutionäre wenig. "Man muss die Demokratie abschaffen, um sie neu zu erfinden", sagte der österreichische Schriftsteller Robert Menasse am Donnerstagabend auf einem Podium unter tosendem Applaus des Publikums bei einer Veranstaltung der Grünen. Das wussten und sagten so oder so ähnlich auch Wladimir Iljitsch Lenin, Mao Tse-tung und Hugo Cháves. Und man kann sich sicher sein, dass die auf diese Weise neu erfundene Europäische Volksdemokratie ähnlich viele Segnungen für ihre Bürger bereithielte wie die glanzvollen historischen Vorbilder."

Re: aus dem originalen Leitartikel:

Direkt schade um das Original! Na ja, man kann sich ja die Printausgabe besorgen.

P.S.: Sind Sie etwa ein Verfechter der Zwangsbeglückung, wenn es um das angebliche "Wohl des Volkes" geht??? (altbewährtes Motto "Alles für das Volk, aber nichts durch das Volk")

Antworten Antworten Gast: Gerne nur Gast
14.01.2012 19:29
0 0

Nein, auch im Print

steht der obige.
Vielleicht hat M.F. Signale einer Klagsdrohung bekommen (Menasse, Mao in einer Reihe) oder Befürchtungen in diese Richtung gehabt und den Artikel daher blitzartig zurückgezogen.

Re: Nein, auch im Print

Also, in Salzburg wurde heute früh die Ausgabe mit der Originalversion zugestellt. Außerdem ist der betreffende Artikel noch im Internet zu finden.

Und: Glauben Sie im Ernst, dass der Menasse so ein Mimoserl ist?

Oder hat etwa Mao direkt aus der Hölle interveniert, weil er nicht mit Menasse verglichen werden will ;-)

Re: aus dem originalen Leitartikel:

Von welcher "Demokratie" ist hier eigentlich die Rede? Ob diese nun nach außen hin weiter besteht oder offiziell abgeschafft wird; was macht das noch für einen Unterschied? Warum wohl hat unsere Regierung im ohnehin nur halbherzig "verschärften" Anti-Korrupionsgesetz fü Politiker jede Menge Ausnahmen geschaffen? Dabei wäre es doch wirklich interessant zu erfahren, von welchen Lobbyisten sich unsere "Volksvertreter" bezahlen lassen; und WOFÜR? Wie viele Gesetze haben inzwischen schon deshalb einen ganz bestimmten "Drall" bekommen? NEIN: "Diese" Art von Demokratie ist nur noch ein ähnlicher Popanz wie die Neutralität, die aus Gründen von "pragmatischem Realitätssinn" nach und nach ausgehöhlt worden ist.

Und wenn Sie sich schon gemüßigt fühlen, diverse Alt- und Neomarxistenzu zuitieren: Welche Rechte haben eigentlich noch die 27 real existierenden EU-Mitgliedsländer in Anbetracht dessen, was ihnen die Bürokraten in der Zentrale und die von niemandem demokratisch gewählten "Kommissare" tagtäglich zumuten...

Und zum aktuellen Nr. 1- Thema, dem Verlust des AAA-Ratings: So wirklich als "letzte Chance", endlich echte Reformen in der Verwaltung und bei den "Fördertöpfen" einzuleiten, haben Faymann und Spindelegger diese Degradierung noch immer nicht empfunden. Eher reagieren sie beleidigt, empfinden das Ganze als ungerecht und bringen nur blankes "Unverständnis" für diese Entscheidung von Standard & Poors auf. Auch sei es " nur eine von drei"; also eigentlich eh "alles in Butter"...

Re: aus dem originalen Leitartikel:

menasse ist ein kummerl...von der schleichsorte

Gast: derGärtner
14.01.2012 14:00
1 1

Österreicher kauft Ö-Anleihen

der Staat sollte uns Österreicher auffordern Österreichische Anleihen zu kaufen, früher hat man öfters in der Zeitung eine Aufforderung dazu gegeben.
Vorteil für den Staat:
Die Schuldern sind im Inland.
Schulden sind um die Kest vermindert.
Bei längerer Laufzeit(mehr als 1Jahr) keine neue Vermögenssteuer.

Gast: Luzifer
14.01.2012 11:03
8 0

Daß die Rating-Argenturen überhaupt so lannge mit der Herabstufung

zugewartet haben, ist verwunderlich. Man muß sich ja nur die Entwicklung der Staatsschulden in den letzten 5 Jahren in Österreich anschauen. Da wurde sorglos mit dem Geld herumgeschmissen und in den letzten beiden Jahren trotz günstiger Wirtschaftsentwicklung auf die Rückführung der Schulden (antihyklische Budgetpolitik) vergessen...
Hauptsächlich das Parteienklientel hauptsächlich der Roten wurde bedient (ÖGB, ÖBB etc.).

Aber auch das ständige "Vernadern" durch grüne "Aufdecker" und die mangelhaften Ermittlungsergebnisse der Justizbehörden haben zum schlechten Ruf Österreichs in der Welt beigetragen (GRECO-Bericht des Europarates, der ja auf diesen "Fakten" und nicht eigenen Ermittlungen beruht).

Die Sanierungspolitik von Schüssel wurde in den letzten Jahren jedenfalls nach Kräften konterkariert. Das sollte dem Wähler langsam aufdämmern: hätte man den damaligen Wirtschaftskurs auch in den letzten 5 Jahren fortgesetzt, stünden wir heute viel besser mit weit weniger Schulden da ...

Aber angeblich wird jetzt alles besser: die "Reichen" werden schon die nötigen Mittel beisteuern, damit wir weiter im Schlaraffenland leben können. Und was eine Claudia Schmid unter Verschlankung der Verwaltung versteht, sieht man an der "Schulreform", wo an die Stelle eines Lehrer mindestens drei neue eingestellt werden müssen....

Gast: Gerne nur Gast
14.01.2012 10:37
1 2

Hochinteressant!!!


Der ursprüngliche Leitartikel, in dem M.F. Menasse mit Mao und Lenin vergleicht, ist verschwudnen!!! Und ersetzt worden durch den obien Text.

Lieber M.F.! Erklären sie uns das bitte?!

Gast: Franzl
14.01.2012 10:00
1 0

Bitte munter werden

Bitte munter werden

Ein Gewerkschafter (Proyer) schimpft auf die "Krisenlobby", die angeblich alles nur erfindet, in Wirklichkeit geht es uns besser denn je und wir können weiter beliebig fordern, der Staat bezahlt eh alles (wie in besten Kreisky-zeiten). Er meint, alles sei nur herbeigeredet. Inzwischen werden wir herabgestuft. Gewerkschafter und SPÖ winden sich, wo es geht um echte Einsparungen. Weiter so. Dann fahren wir geradewegs nach Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, also unsere beliebtesten Uralubsländer. Tu felix Austria

Gast: Ein Denkender
14.01.2012 09:45
3 11

Ratingagenturen und ihre Hintermänner

Fragt sich nur WER hat kein Vertrauen??
Das sind doch vor allem Börsenspekulanten, Milliardäre, die dem Heuschreckenkapitalismus frönen, und Hedgefundmanager sowie Großbanken....
Deren Vertrauen sollte für eine Volkswirtschaft keine Rolle spielen, solange wir in einer demokratischen Gesellschaft leben..
Diese Ratingagenturen arbeiten für das amerikanische Großkapital, und unsere sogenannten Experten sind deren Handlanger

Re: Ratingagenturen und ihre Hintermänner

Ich habe diesen Post jetzt mehrfach gelesen

Antworten Gast: Karl Schlosser
14.01.2012 12:11
1 0

Naive oder verlogene Theorie ?

Jeder weiss, dass die Banken nur geringe Eigenmittel haben. Also kaufen sie mit unseren Spareinlagen "verlässliche" Staatsanleihen, damit sie uns Zinsen zahlen können. Dabei müssen die Banken und die Ratingagenturen beurteilen, ob die Politik willens und fähig ist ihre Schulden in Zukunft auch rückzahlen zu können. Wie soll das anders gehen ?

Re: Ratingagenturen und ihre Hintermänner

Die Banken, die Spekulanten, die Ostküste, das Großkapital...

linksindoktriniertes Geschwafel

Antworten Antworten Gast: Ein Denkender
14.01.2012 11:56
1 5

Re: Re: Ratingagenturen und ihre Hintermänner

Ihre Kommentar ist das Geschwafel eines Unwissenden...sie haben kein Gegenargument - lediglich ein Schimpfwort....
damit entlarfen sie sich selbst...

Re: Re: Re: Ratingagenturen und ihre Hintermänner

Ja wirklich, selbstentlar v end!

 
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