21.05.2013 19:03 Merkliste 0

Ist der Islam in Österreich daham?

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Dass der Islam in Österreich seit 100 Jahren anerkannte Religionsgemeinschaft ist, ist vielleicht schön, jedenfalls aber für aktuelle Fragestellungen irrelevant.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Österreich hat kein Monopol auf exzentrische Islam-Debatten. Der FPÖ-Slogan „Daham statt Islam“ war zwar, was die Sinnbefreitheit angeht, ein Weltklasseprodukt. Aber auch die Islam-Debatte, die in der jüngeren Vergangenheit bei unseren deutschen Nachbarn auf höchster Staatsebene geführt wurde, traf lange nicht den Kern des Problems. Im Oktober 2010 musste der damalige Bundespräsident Christian Wulff für seine Erklärung, dass der Islam ein Teil Deutschlands sei, ziemlich viel Kritik einstecken. Etwas mehr als zwei Wochen später komplettierte er in einer Rede vor dem türkischen Parlament in Ankara seine Sicht der Dinge mit dem Satz: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zur Türkei.“

Die wohlwollende Interpretation beider Stellungnahmen lautet: Wulff wollte hier wie dort für mehr Toleranz plädieren. Zu akzeptieren, dass der Islam ein Teil Deutschlands sei, würde bedeuten, dass die Deutschen aufhören, Zuwanderer aus islamischen Ländern als doppelte Fremde zu betrachten, die doppelt so viele Probleme machen wie Zuwanderer aus nicht islamischen Ländern. Zu akzeptieren, dass das Christentum zur Türkei gehört, würde bedeuten, dass die türkische Regierung den Christen in der Türkei volle Religionsfreiheit gewährt.

Wulffs Nachfolger, der Theologe Joachim Gauck, griff die Debatte vor einigen Wochen in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ auf. Er könne, sagte Gauck, Wulffs Einschätzung, dass der Islam zu Deutschland gehöre, so nicht übernehmen, „aber seine Intention nehme ich an“. Es gehe einfach darum, die Tatsache zu akzeptieren, dass in Deutschland viele Muslime leben; seine Neuformulierung des Wulff'schen Diktums würde demnach lauten: „Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.“

Man kann dem Mann nicht widersprechen. Und wäre er dabei geblieben, hätte er genau die Differenz markiert, die für eine vernünftige Debatte über Zuwanderer aus islamischen Gesellschaften entscheidend ist: Teil Europas oder Teil eines Landes können nur Menschen sein, nicht eine Religion. Mehr noch: Je weniger Rolle die Religion im Leben von Zuwanderern aus islamischen Gesellschaften spielt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich in angemessener Frist als Teil des Landes sehen, in das sie eingewandert sind.

Joachim Gauck aber konnte offensichtlich der akademisch-theologischen Versuchung nicht widerstehen und wollte seinem katholischen Kollegen Joseph Ratzinger das Feld nicht allein überlassen. Und so formulierte auch er seine Islam-Kritik in Frageform: „Wo hat denn der Islam dieses Europa geprägt, hat er die Aufklärung erlebt, gar eine Reformation?“ Erwartungsgemäß konterten Vertreter der islamischen Gemeinde mit dem Hinweis darauf, dass Europa ohne die arabischen Gelehrten der spanischen Renaissance bis heute keinen Zugang zur klassischen griechischen Philosophie hätte.

Und so weiter und so fort, man kennt die Argumente, und die wesentlichen Fakten dürfen als bekannt vorausgesetzt werden: Als das Christentum in Europa noch im Mittelalter verharrte, gab es so etwas wie eine arabische Aufklärung, heute sehen wir ein säkularisiert-aufgeklärtes Christentum neben einem mittelalterlichen Islam. Der politische Islam der Gegenwart ist ein totalitäres Denksystem, das man am ehesten mit den links- und rechtsfaschistischen Regimen des 20.Jahrhunderts vergleichen kann.


Wirklich interessant, diese Debatte, aber vollkommen irrelevant für die konkreten Fragestellungen, die sich durch die Zuwanderung aus islamischen Ländern ergeben. Das Gleiche gilt für den kollektiven Stolz darauf, dass der Islam in Österreich nun schon seit hundert Jahren über den Status einer anerkannten Religionsgemeinschaft verfügt.

So groß und bedrohlich das Thema politischer Islam auf globaler Ebene ist – und da ist die Rolle Österreichs als PR-Agent des saudischen Mittelalters problematisch genug –, so irrelevant ist es für die Frage der Integration von Zuwanderern in Österreich. Dort dient es nur zur politischen Folklore und als bequeme Ausrede für säkularisierte, aber dennoch integrationsunwillige Zuwanderer.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

53 Kommentare
 
12

Jede Religion ist Privatsache

und kann daher nur im jeweiligen Hirn (Herz) eines Menschen verhaftet sein, nie in einem Staat oder in einer Gegend. So sollte es eigentlich zumindest im 21. Jhdt sein! So ist es aber nicht, und die ständig Toleranz und Freiheit in ihrem häufig perversen Tun fordernden diversen Kirchen und Sekten (wo ist der wesentliche Unterschied?) wollen weiter menschenverachtend, sexistisch, patriachaisch Macht ausüben! So gehen die Hemmnisse und Verwerfungen menschlicher Entwicklung, die uns die diversen Mythologien, völlig egal ob poly- oder monotheistischer Hirngespinste, ethisch und technisch um hunderte Jahre zurückgeworfen haben, mit großer, teurer, durch nichts gerechtfertigter Unterstützung des Staates, munter weiter. Nicht nur die Salafisten, sonder auch die Piusbrüder und viele mehr, hätten gern auch hier eine Religionspolizei, wie z.B. in Saudi-Arabien.
KEINE RELIGION IST IRGENDWO DAHAM, sondern nur in den Köpfen von EWIGGESTRIGEN, die sich einer mittelalterlichen "Tradition" - das ist in diesem Zusammenhang nichts Positives - verbunden fühlen. Nur durch die verschiedenen, sich tausende Jahre weltweit bekämpfenden Religionen, ist friedliches Zusammenleben und gegenseitiger Respekt unmöglich, wei die jeweilig erfundenen Götter eifersüchtiger und kleinlicher als die meisten Menschen sind.

Antworten Gast: kritischer leser
17.07.2012 11:17
3 1

Re: Jede Religion ist Privatsache

Sie haben wohl im Religionsunterricht zuviel gestört und deshalb immer im
"Winkerl" stehen müssen? Nur so ist dieses posting erklärbar.

Gast: justerix
16.07.2012 10:20
3 0

Der islam ist dann erst in Ö. dahem, wenn von

den Muslimen die Österr. Verfassung und die übrigen Gesetze vollinhaltlich akzeptiert werden; nicht mehr und nicht weniger.

Der Islam ist sicherlich..

..die größte Berreicherung, die Österreich erlebt hat. Ein Österreich ohne Islam kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Die kulturelle und intellektuelle Souveränität des Islam wir einem in den Strassen von Wien jeden Tag vor Augen geführ. - Ist das so O.K. für Sie, Hr. Zensor. Oder soll ich noch dazufügen, dass die österr. Wirtschaft und der Stephansdom ohne Islam in sich zusammenbrechen würden.

Gast: bergziege
15.07.2012 15:52
13 1

Der Islam

Menschen islamischen Glaubens werden in Österreich, weil es verschiedene Politiker so wollen, eingebürgert. Das heißt noch lange nicht, dass der Islam in Österreich "daham" ist. Gegen Moslems, die es sind aber nicht zeigen, ist nichts einzuwenden. Alle anderen sind bei uns, genauso wie in ganz EU-Europa, fehl am Platz. Berufsmäßig anmutende Religionsausübung ist, egal um welche Religion es sich handelt, unangenehm. Jenen, die den radikalen politischen Islam vertreten, sollte ohnehin empfohlen werden, in ihre Herkunftsländer zurückzukehren.

Ich finde es lustig...

...ein muslimischer Freund, der eine liberale Auslegung des Korans verfolgt und ich treffen uns regelmäßig zum Konsum von Destillaten, außgenommen Whisk(e)y und Weizen Vodka, und stoßen dabei auf die jeweils andere Gottesvorstellung an.
Um es auf dem Punkt zu bringen er ist gläubiger Moslem, ich bin gläubiger Katholik, wenn man damit unverkrampft umgeht findet man Gemeinsamkeiten und kann über das Trennende diskutieren.

9 2

Re: Ich finde es lustig...

Das ist kein Moslem!
Einer, der mit Alkohol auf die Gottesvorstellung eines "Kuffar" anstosst, kann gar kein Moslem sein.

Gast: Rechtshistoriker
14.07.2012 21:42
14 0

Was wurde 1912 in Österreich anerkannt?

Nicht der gesamte Islam, sondern nur dessen hafenitischer Ritus wurde in Österreich mit dem Gesetz vom 15.Juli 1912, RGBl 159, als Religionsgesellschaft anerkannt. Dadurch kam der Reichsrat der österreichischen (cisleithanischen) Königreiche und Länder den neugewonnenen Untertanen des Kaisers in und aus Bosnien und der Hercegowina entgegen.
Erst mit dem Erkenntnis vom 10. Dezember 1987 (G 146, 147/87) hat der österreichische Verfassungsgerichtshof die Einschränkung der Anerkennung auf den hafenitischen Ritus als verfassungswidrig aufgehoben. Der Islam insgesamt ist also in Österreich erst seit etwa einem Vierteljahrhundert eine anerkannte Religionsgemeinschaft.



Nicht der Islam als Religion wurde 1912 in Österreich gesetzlich anerkannt, sondern nur die Anhänger des hafenitischen Ritus als Religionsgesellschaft.

Re: Was wurde 1912 in Österreich anerkannt?

Meinen Respekt für dieses Geschichtswissen! Ich bin auch rechtshistorisch interessiert und finde das sehr spannend.

Zeigt mal wieder, wie schlecht es ist, wenn halbgebildete Leute Politik machen. Danke für Ihren Beitrag!

antwort: ein klares NEIN


Gast: frikol
14.07.2012 19:09
1 11

Wir sind alle Menschen und glaube an den einen gott


und es ist vollkommen egal, wer wie zu gott betet!

toleranz heisst hier das zauberwort, im endeffekt glauben alle drei weltreligionen an den einen und selben gott.

nur die propheten, die gottes gesandten sind anders. sonst nichts.

13 1

"toleranz heisst hier das zauberwort"

Toleranz gegenüber der (islamischen) Intoleranz führt zwangsläufig zum Verschwinden der Toleranz.

Antworten Antworten Gast: E.T.
15.07.2012 18:14
6 0

Re: "toleranz heisst hier das zauberwort"

Eine sehr gute Aussage.

Antworten Gast: smart
14.07.2012 20:19
8 1

Re: Wir sind alle Menschen und glaube an den einen gott

Wer sagt das WIR an einen Gott glauben?
Toleranz für was? Für die drei großen Weltreligionen die glauben die Wahrheit gepachtet zu haben die sich faschistoid auf jeden andersgläubigen in ihrer geschichte gestürzt haben, die Aufklärung bekämpft haben und ganze Kontinente terrorisiert haben.

22 1

lieber herr fleischhacker!

in 57 islamischen ländern der erde (einschließlich der türkei) gibt es faktisch keine demokratische ordnung und religionsfreiheit. der islam duldet keine religionsfreiheit, weil er (der islam) die einzig wahre religion ist. jeder nichtmoslem ist ein ungläubiger. so viel zur toleranz dieser mittelalterlichen religion.

die seit 40 jahren nach europa stattfindende verheerende zuwanderung von unterschichten aus islamischen ländern in den sozialstaat
ist schon eine katastrophe. und in wahrheit findet unter dem harmlosen titel "familienzusammenführung" eben diese zuwanderung in den sozialstaat statt. da nützt alle lüge (gesteuert vom orf und der zum system gehörenden printmedien) und propaganda der linksschickeria (die ihre kinder in privatschulen schicken und in bezirke leben, wo das thema der zuwanderung sie nicht berührt) nichts.

zweifelsohne gibt es schon längst eine verdrängung der altösterreicher vom sozialen wohnbau - und in wahrheit werden die altösterreicher mit hilfe der niedertracht (jede kritik wird als ausländerhass und nazi- oder fpösympathisant niedergeprügelt) schon längst diskriminiert. unter dem schutzmantel der "diskriminierung" kann weiters die nichtintegration (unterschichten wollen auch keine integration) und das komfortable leben vom sozialstaat gelebt werden.

europa und besonders österreich lügt sich in die tasche und es werden auch Ihre kinder und kindeskinder sein, die den zusammenbruch der systeme ertragen müssen!

herzliche grüße!

20 1

"...Der politische Islam der Gegenwart ist ein totalitäres Denksystem, das man am ehesten mit den links- und rechtsfaschistischen Regimen des 20.Jahrhunderts vergleichen kann...."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gast: Tropsch G
14.07.2012 16:14
14 1

Diese Aussage gefällt mir

Der politische Islam der Gegenwart ist ein totalitäres Denksystem, das man am ehesten mit den links- und rechtsfaschistischen Regimen des 20.Jahrhunderts vergleichen kann.

Doch wer kann mir sagen, wie viele von den angeblich 500 000 Muslimen(2001), heute sind sie wahrscheinlich schon doppelt so viele, dem politischen Islam angehören.

Geschönte Zahlen und verharmlosung ist mir persönlich zu wenig.
Ich bin skeptisch den Zahlen und Ausführungen der Islamischen Religionsgemeinschaft eingestellt.

Vorsicht ist angebracht!

0 5

gefällt mir, diese Meinung

das heutige Problem mit historischen Hinweisen zu erklären ist für das Verstndnis wichtig, aber nicht für die Problemlösung.

ausserdem vergißt man, dann es im gotischen Spanien sehr wohl Schuen und religiöse Toleranz gegeben hat, auch wenn das bei Isidors von Sevilla nicht so klar herauskommt.

18 0

Der I*lam ist in keinem Staat der Erde zu Hause, weil

eine nichtreligiöse Ordnung nicht akzeptiert wird.
Das sollten die Spießbürgerinnen einsehen.

nunja hr. f., ich weiss nicht ob christliche länder dermaßen erpicht und glücklich waren als sie vom islam während seiner expansion erobert und (zwangs)konvertiert wurden (zb Byzanz)

ich denke, dass eher das gegenteil der fall war. ihr kniefall vor dem geschichtlichen islam ist zum teil einfach falsch zum anderen falsch verstandene pc.
und bei genauerer betrachtung ist der islam eben auch keine 100 jahre in österreich, sondern seit mitte der 60er/70er jahre. jeder geschichtlich interessierte weiss warum 1912 der islam anerkannt wurde. 1918/19 wurde einfach darauf vergessen diesen damals völlig sinnfreien passus zu löschen.
bleibt die betrachtung der lokalen repräsentanten des islam. in erster linie türken in zweiter linie flüchtlinge aus bosnien und dem kosovo. die restlichen absurden gruppen die aus ihrer heimat wegziehen und hier freiheiten beanspruchen, die sie in ihren ländern aber sonst niemanden zugestehen wollen, lasse ich hier mal weg.
die probleme in der integration, die kosten der verschiedenen projekte, ... all diese dinge haben wir NICHT wegen den tschechen, den slowaken, den schweden, ... usw.
die probleme sind in erstens türkisch und zweitens muslimisch. und bitte erklären sie nicht, dass es trotz allem eine bereicherung ist. ein blick in den integrationsbericht und in die daten der statistik austria zeigt, dass uns diese gruppe nur geld kostet. mag sein dass es bereicherung gibt - nur eben nicht für uns - wir sind die die bezahlen.
in dänemark hat man bereits gewagt diese kosten explezit zu berechnen. dort kommt man auf kosten von ca. eur 1 mrd pro jahr.
.

15 2

Bitte um mehr Distanz zu Religionen, vielleicht zu einer Äquidistanz?

Für ein besseres Miteinander verschiedener Religionen müssen wir "Religion" klein schreiben - nur so geht das. Österreich schreibt "Religion" groß. Das Katholische sowieso und jetzt auch den Islam. Unser Staatssekretär für Migrationsfragen wird ja auch nicht müde, den großen Wert der Religionen zu unterstreichen.

Solange ich in meinem Umfeld, meinem Verein, meiner Firma, meiner Freizeit nicht Menschen aller möglichen Kulturen begegne und Gedankenaustausch betreibe (Interessieren sich Moslems keinen Fußball? Züchten sie keine Aquarienfische? Gehen sie nicht wandern oder schwimmen?) solange wird's wohl nichts werden mit der Integration. Ohne Begegnungen, keine Integration.

Diese Begegnungen erfordern auch zwingend interkulturelle familiäre Beziehungen, die nicht in ausreichender Zahl bestehen, weil eben Religion noch viel zu wichtig genommen wird und es kaum zu interkulturellen Ehen kommt und wegen der islamischen Grundsätze auch nicht kommen kann.

Daher sollte sich der Staat endlich aus dem Konkordat zurückziehen, auch wenn es teuer wäre und zu den Fundis aller Couleurs auf deutliche Distanz gehen.

Re: Bitte um mehr Distanz zu Religionen, vielleicht zu einer Äquidistanz?

Der Staatssekretär ist schließlich auch im CV sozialisiert worden !

Erwartungsgemäß ...

"Erwartungsgemäß konterten Vertreter der islamischen Gemeinde mit dem Hinweis darauf, dass Europa ohne die arabischen Gelehrten der spanischen Renaissance bis heute keinen Zugang zur klassischen griechischen Philosophie hätte."

Es ist höchste Zeit, diese Geschichtsfälschung zu korrigieren:

Es gibt kein einziges Werk der klassischen griechischen Literatur, Philosophie etc., das uns nicht im originalen griechischen Text, sondern nur in Übersetzungen aus dem Arabischen vorliegt.

Wo also liegt die Leistung der islamischen Gelehrten?

Die Werke der griechischen Antike gelangten vor allem deshalb nach Westeuropa, da aufgrund der islamischen Expansion immer mehr griechische Gelehrte aus Konstantinopel nach Westeuropa flohen.

Es gab durchaus einige Rezipienten der griechischen Philosophie in den islamischen Ländern, diese waren aber zum großen Teil Christen und vor allem Juden?

Re: Erwartungsgemäß ...

Ich muss Ihnen voll zustimmen. Wenn die Ölscheichs Milliarden in Museen oder tolle Gebäude stecken, dann ist dann nur Augenauswischerei. Islamische Philosophen sind Einzelerscheinungen, die oft genug hingerichtet wurden weil schon das Nachdenken über Gott und die Welt verboten war.

Schon die ersten Kalifen erklärten, dass Bücher, deren Inhalt dem Koran gleicht, unnötig und alle anderen Bücher verboten seien. Der Prophet selbst hat allen, die Menschen abbilden, ewige Qualen der Hölle versprochen.

Während sich in Europa die Musik weiterentwickelte wurden in arabischen Ländern Musiker hingerichtet. Lassen wir uns von der Schönheit der Alhambra nicht blenden!!

Leider ist forschende und islamkritische Literatur kaum verbreitet. Ein Standarwerk ist J.Gopals "Gabriels Einflüsterungen", aber auch in jüngster Zeit hat Hamed Abdel-Samad deutliche Worte gefunden. Aber es genügt schon, den Koran zu lesen, um zu wissen, woran wir sind.

Antworten Gast: arabia.paratiisi.sarjasta
14.07.2012 14:30
9 4

Re: Erwartungsgemäß ...

schön,dass die arabische kultur vor jahrhunderten europa bereichert hat.
damals war sie auch hochentwickelt.
nur hat sich europa inzwischen weiterentwickelt,die arabische kultur ist jedoch stehengeblieben.
am stand von vor wasweissichhundert jahren.
ich lebe heute und erwarte lösungen zu heutigen problemen:das bietet der islam nicht,deshalb wird er verschwinden.

Gast: Gast AO
14.07.2012 10:00
25 31

Ist der Katholizismus in Österreich daham?



Ja.

Das belegen Groer, Krenn, Missbräuche, Vertuschung, Verleumdung, Gerhard Maria Wagner, Andreas Laun, Opus Dei, die staatliche Finanzierung, das Konkordat, Prügel-Bischof Fischer, die Bischofsernennungen…



 
12

Mehr Kommentare:

Top-News