23.05.2013 17:44 Merkliste 0

Die Omertà ist endlich gebrochen

Josef Urschitz (DiePresse.com)

Wenn dieses Land einen Rest an Glaubwürdigkeit wahren will, dann gibt es sofortige Neuwahlen in Kärnten und eine schonungslose Anti-Korruptionsinitiative.

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Die Omertà ist gebrochen. Seit der Villacher Steuerberater Birnbacher und der Kärntner Ex-ÖVP-Chef Martinz „gesungen" haben, ist zumindest für Kärnten sozusagen „amtlich" klar, was (außer für die Staatsanwaltschaft Klagenfurt) ohnehin für jeden, der mit offenen Augen durch die politische Welt geht, evident war: Im Land mit einer der höchsten offiziellen Parteienförderungen Europas haben die staatstragenden und auch die weniger staatstragenden Parteien Strukturen geschaffen, um das Land zum eigenen Vorteil zusätzlich auszuplündern.

Besonders krass und unverschämt ist das offenbar dort passiert, wo die Kombination Schwarz-Blau bzw. Orange (so einfach sind die diversen, von Haider hinterlassenen FPÖ-Derivate im historischen Rückblick ja nicht auseinanderzudividieren) mit am Ruder war.

Womit wir bei Kärnten sind: Wir reden hier von einem wunderschönen Land, in dem die Dichte an unschuldsvermuteten Politikern unterdessen so hoch ist, dass die Landesregierung im Vorzimmer des Staatsanwalts Mehrheitsbeschlüsse zustande brächte. Und das über einen ersten Landeshauptmannstellvertreter verfügt, dessen beeindruckender „record" unter anderem einen ungarischen Haftbefehl wegen Versicherungsbetrugs (das Verfahren wurde später in Österreich eingestellt, mit der Versicherung wurde ein Vergleich erzielt), zwei nicht rechtskräftige Verurteilungen wegen Geschenkannahme durch Amtsträger und neuerdings auch massive Korruptionsbeschuldigungen (es gilt in allen Fällen klarerweise die Unschuldsvermutung) aufweist. Und der trotzdem wie mit Pattex angeklebt auf seinem Regierungssessel sitzen bleibt.
Wer jetzt „Bananenrepublik" ruft, sollte bedenken: Im Land wachsen keine Bananen. Und echte Bananenrepubliken haben sich diesen Vergleich wirklich nicht verdient.

Jetzt, mehrere Stunden nach dem Geständnis von Birnbacher und Martinz, gibt es zwar einen Rücktritt des involvierten ÖVP-Chefs. Aber der FPK fällt noch nicht viel ein. Das Geständnis, mit ihr sei eine Drittelbeteiligung ausgemacht worden und die derzeitigen Regierungsmitglieder Dobernig und Scheuch hätten bei Birnbacher Geld eingefordert, reicht bei den beiden gerade für ein schwaches Dementi der Marke, man wolle „die FPK anpatzen". Vielleicht greift da ja der Landeshauptmann, der sonst immer den Saubermann heraushängen lässt, ein? Ups: Der war ja Parteikassier.

Im Ernst: Wenn dieses Land einen minimalen Rest an politischer Glaubwürdigkeit wahren will, dann kann es wohl nur sofortige Neuwahlen in Kärnten geben. Und danach könnten die Bundesparteien einmal beweisen, dass sie es mit Transparenz und Sauberkeit wirklich ernst meinen. Denn die Aussage, man habe sich Know-how „beim Doktor Strasser" geholt, weist ja wohl darauf hin, dass dieses „System Haider", wie der massive Korruptionssumpf verharmlosend genannt wird, nicht auf Kärnten beschränkt war und wohl auch nicht mit Haider geendet hat. Auch in der Buwog-Affäre gibt es ja Zeugenaussagen, die von einem „Plan" zur illegalen „Beteiligung" an Privatisierungserlösen zu wissen glauben.

Ja, und die Staatsanwaltschaft gehört wohl auch reorganisiert. Die Penetranz, mit der die staatlichen Ankläger in Kärnten weggeschaut haben (der Fall Birnbacher wurde zweimal eingestellt), ist ebenso schwer zu ertragen wie die passive Resistenz, mit der etwa Fälle wie jener der Buwog-Privatisierung abgehandelt werden.
Es ist zu wenig, wenn der „zutiefst enttäuschte" ÖVP-Chef Michael Spindelegger meint, er dulde solches Verhalten nicht. Dieses Land braucht einen Neustart. Voraussetzung dafür ist eine schonungslose Aufarbeitung aller mutmaßlichen Korruptionssümpfe bis hin zu diversen Inseratenaffären.

Angesichts der eingerissenen Unsitten ist es ja eher fraglich, ob die Regierungsparteien das schaffen. Aber dass ausgerechnet die FPÖ, deren Proponenten sich ab der Wende 2000 an Futtertrögen besonders ungeniert aufgeführt haben, vom Aufbrechen des Korruptionssumpfes profitieren sollte - das wäre wohl ein Treppenwitz der Geschichte.

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

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125 Kommentare
 
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Die FPK hatte Martinz wegen dieser Korruptionsgeschichte fest und wahrscheinlich erpresserisch in der Hand...

....anders kann man sich das Festhalten Martinz' an der schmutzigen Koalition nicht erklären. Mal sehen was jetzt wird, da kein Erpressungsgrund mehr da ist!

Gast: Soanders
27.07.2012 10:56
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Die Omerta hält an

Zahlreiche Korruptionsfälle etwa der SPÖ werden seit Jahren unter den Teppich gekehrt, die rot geführten Staatsanwaltschaften wollen nicht oder dürfen nicht ermitteln.
Ein kleines Beispiel sind die Eurofighter-Nachverhandlung durch Darabos, die hohen Schaden durch unnötige Mehrkosten verursachten.
Die Omertà wäre erst dann beseitigt, wenn korrupte Politiker aus allen Lagern gleich behandelt werden. Und zwar auch im roten Wien. Dahin ist es noch ein weiter Weg.

buffet

die politiker in OE agieren wie bei der selbstbedienung

es zahlt das volk fuer die Landesfuersten, bekommt dafuer unterhaltung, satire, intrige und korruption

traurige dynamik


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Und deshalb wird wegen Birnbacher der Filz in dieser Republik noch nicht gelichtet.

Die Staatsanwaltschaft schaut schon wieder konsequent weg wenn es um den Hinweis von Birnbacher geht dass das Know-How von Strasser als NÖ gekommen sein soll.

Und die SPÖ hat auch kein Interesse darin mehr als ein Kärntner Phänomän zu sehen.

Also die Omerta ist noch lange nicht gebrochen - im Moment schauts eher aus wie ein Ausrutscher.

Gast: EKO
26.07.2012 13:14
5 0

Aus den Kommentaren

kann man ganz klar ableiten welche Leute hier gepostet haben. Leute die diese Zustände verteidigen, ihre Politiker in der Rolle von Unschuldslämmern sehen, wehleidig auf jede Kritik an den Zuständen in Kärnten reagieren.
Die vielleicht selbst am Futtertrog stehen (?) ...
Aber auch für die Poster hier gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Für ganz Kärnten gilt die Unschuldsvermutung.

Gefällt mir

Das Gros der Presse-Poster steht
politisch weit rechts. Diesen Leute,
die vom Hass auf alles was auch nur an=
satzweise links zu scheint getrieben
wird, tut es natürlich weh, dass
ihre politische Favoriten in Kärnten in diesem unglaublichen Korruptionssumpf
untergehen. Deshalb suchen sie nach
Ausflüchte und Relativierungen.

Gast: Pensador
26.07.2012 12:50
0 9

Rücktritt wegen Dreckkübel-Anschüttungen?

Lieber Herr Urschitz,
Zunächst: bleiben Sie bitte bei Ihrer Wirtschaftsseite.
Wenn Politiker in Österreich mit Rücktritten nicht so eifrig sind, so vergessen Sie, dass dies
zwei Seiten hat:
In einem Land, in dem Vorwürfe, Anzeigen oder sogar die Einleitung von Verfahren nicht aufgrund von sachlichen Verfehlungen, sondern oft nur zum Zweck des Anschüttens, und da mit Vorliebe freiheitlicher oder konservativer Parteien getätigt werden, würde sich jeder dieser Politiker zum Spielball der politischen Gegner machen, wenn er aufgrund solcher mieser Unterstellungen "mit Unschuldsvermutung" sich sofort abschiessen lassen würde.
Sagen Sie mir doch mal, was nun eigentlich bei der seit Jahren laufenden Unterstellungs- und Rufmord-Kampagne gegen K. H. Grasser konkret herausgekommen ist?

Antworten Gast: heinz huber
26.07.2012 15:06
5 0

Re: Rücktritt wegen Dreckkübel-Anschüttungen?

ich empfehle dir google, dann siehst du ganz konkret was bei der "unterstellungs- und rufmord" kampagne gegen den schönsten finanzminister rausgekommen ist!

leider gehen sich nichtmal die schlagworte aller seiner verfehlungen in den 1200 zeichen hier aus!


uwe scheuch, dobernig, martinz& co sind so unschuldig wie KHG!


da haben sie 100% recht! es ist alles nicht wahr, und es gab niemals nie zahlungen an fpkbzöfpö! nicht mal verlangt haben die das jemals, auch wenn martinz und birnbacher das gegenteil behaupten, und sogar wenn wir solche dreisten forderungen auf tonband haben wie bei uwä, ist das wurscht: wir GLAUBEN an uwe, jörgl& co, die haben immer recht und sind ohne fehl und tadel!

sie verdienen sich das presse-abo in gold für ihre standfestigkeit! von ihnen kann sich sogar diese zeitung was abschneiden!

neuwahlen sind doch ein links-linkser trick um die letzte schwarz-blaue regierung österreichs wegzukriegen


die wollen nur das erfolgreiche regierungsmodell schwarz-blau madig machen und den boden für ein sosososzialistischen landeshauptmann bereiten!

da doch lieber die erfolgreiche reformpartnerschaft im geiste schüssel/haider in kärnten fortsetzen. sonst droht rot-grün, und das ist gaaaaaanz schrecklich! brrrrr.....

Gast: Mithörer
26.07.2012 11:25
2 1

lasst mir ja mein 1,000.000,-- Telefonat in Ruhe

Wos war dö Leistung? Herr Urschotz verraten Sie es uns!

Gast: Blessyou
26.07.2012 11:23
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wie sieht es mit der "Omerta"

österreichischer Journalisten beim Bundessystem Rot-Schwarz aus?

Gast: Besenkammerl
26.07.2012 11:21
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Ähnliches

Sehr geehrter Herr Urschitz, gekonnt wie immer der Kommentar! Aber was die Staatsanwaltschaft betrifft, so wäre Ähnliches auch für Wien gefordert: was dort verschleppt wird, ist kaum noch aufzuzählen, von Schmied bis....

Gast: Aufräumen!
26.07.2012 10:40
0 0

Zurück zur Realität!

Mehr Demut zur Arbeit wäre gefragt, mehr Verständnis für die Bevölkerung, die französische Regierung hat ihre eigenen Gehälter massiv beschnitten, Geld alleine ist nicht alles, das beginnt bei Dingen wie ACTA und Nachfolger CETE, welche Moralvorstellungen hat den ein Politiker überhaupt wenn er sich dafür einsetzt, btw. wird hier Moral nicht überhaupt zu einem Fremdwort?

Eine Auflistung all der Dinge die nicht so sind wie sie sein sollten ist müßig, nur irgendwie fülle ich mich gepflanzt wenn dabei Dinge wie Inseratenaffäre genannt wird, klar war das nicht in Ordnung, nur das ist das letzte was mich im Moment interessiert bei all den Dingen die schon längst das Land überflutet hat wie ein Fluß der aus den Ufern getreten ist.

Vielleicht mal über eine Staatsreform nachdenken die es wert ist auch als solche genannt zu werden, da sind die eigenen persönlichen Empfindsamkeiten wieder wichtiger als die Interessen der Allgemeinheit.

Ich lasse mich überraschen, was daraus wird, ob man jetzt ein paar Tage entsetzt spielt bis andere Ereignisse das Thema von selbst verschwinden lassen, das bei den Wahlen dann auch schon längst wieder vergessen ist...

Gast: Geld istweg!
26.07.2012 10:39
5 1

Genau Herr Urschitz, das Problem ist das jahrzehntelange Sytem der Parteienfinanzierung von Rot/Schwarz

Haider hat es bereitwillig kopiert. Derart plump ist man gewillt zu sagen, wenn eine Leistung die bei Nachsicht aller Taxen unter 100.000 € wert ist, mit 1Mio € verrechnet wurde.

Dass aber solch plumpe Vergaben überhaupt möglich waren, zeigt wie unverfroren und oder ahnungslos SPÖVP Abgeordnete das im Landtag durchgewunken haben. Denn schon damals hätte dies schon auffallen müssen und ein Aufschrei der Empörung erschallen müssen.

Jahtzehntelang arbeiteten so die alten Parteien in Österreich mit diesen Methoden. Die SPÖ früher mit ihren eigenen Firmen wie Vorwärtsverlag, BAWAG (Gewerkschaftsbank), Zentralsparkasse, Konsum etc., die KPÖ mit Turmöl, die ÖVP mit Raiffeisen und deren gruppierten Firmen.

Heute hat die SPÖ mit einem ausgeklügelten System an Firmen der Gemeinde Wien eine ungeheure finanzielle, politische und wirtschaftliche Machtbasis, dass sogar die ÖVP blass vor Neid ist und über, wenn auch lasche Tranzparenzregelungen nachdachte. Denn wirklich ändern will man ja dieses gut funktionierende System wieder nicht.

Jüngstes Beispiel einer unverfroren hohen Vergabe der Parlamentswebsite durch Prammer, mit einer Vergabesumme von 2,000.000 € (=ca 20.000 Artdirektor Stunden), echter Wert vielleicht 20.000 € (=ca 2000 Stunden- 1 Jahr!)

Bei diesen Dimensionen lässt entweder das Hirn oder die Moral der Abgeordneten aus, die soetwas mitbestimmen, denn da sitzen ja auch einige Wirtschaftstreibende im Saal, welche für komplexe Websiten so ca 2000 - 20000 € zahlen

Gast: donnerstagsdemonstrant
26.07.2012 08:27
5 4

wendehälse?

gerade die presse und ihr chefredakteur haben die korrupte schwarzblaue regierung hochgelobt und gepriesen und jene, die gegen diese korrupte regierung und gegen den niedergang der politischen kultur in diesem lande durch die regierungsverantwortung der fpö/bzö banausen protestierten bzw. demonstrierten (das ganze war ja absehbar) als hysterische linkslinke gutmenschen denunziert und ins lächerliche gezogen. auch "die presse" und chefredakteur flei könnten sich ein bisschen an der nase nehmen.

Re: wendehälse?

Auch wenn das die alternativen Heldenplatz-Dauer-Demonstranten nie verstehen werden - es gibt einen Unterschied zwischen Kritik an Korruption und Gutheißen von sinnvollen Maßnahmen.

Inhaltlich war die Politik von Schüssel/Haider für das Land besser als jahrzehntelange große Koalitionen. Dass sich manche Politiker dabei strafbar gemacht haben, sind einfach zwei paar Schuhe.

Es ist aber überdies auch eine echte Ironie der Geschichte: die Wiener SPÖ schafft es, aufgrund ihrer Allmacht ihre Skandale unter den Teppich zu kehren (Wiener Wohnen, Gewista, diverse Bauskandale wie ganz aktuell das Stadthallenbad) - und die Leute BELOHNEN sie dafür mit Wohlwollen.

Jetzt einmal ganz ehrlich: glauben Sie, ÖVP/SPÖ-Skandale würden unter einer ÖVP/SPÖ-Regierung ans Licht kommen?

Antworten Antworten Gast: aufdecker
26.07.2012 11:43
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Re: Re: wendehälse?

Derzeit sieht man in keiner Partei den Willen zu grundlegender Erneuerung. Das jetzige System läuft derart g`schmiert, dass niemand an einer Veränderung interessiert ist. Rechnungshofberichte dürfen veröffentlicht werden und werden anschließend zumeist schubladisiert. Die Staatsreformansätze waren unzumutbat, die überfälligen Bildungsreformen versickern immmer voraussehbar in vielen Kommissionen, und gelegentlich gibt bei besonders dreisten Personen einen "Schauprozess" - aber dann muss wieder Ruhe sein.

Gast: mysterium
26.07.2012 07:06
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Reinigung ist angesagt, quer durch die ganze Politlandschaft in Österreich und EU.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498106.html

Lucona, Bawag, Proksch, Vranitzky, Blecha, Gusenbauer und Co sollten wir nicht vergessen.

Re: Reinigung ist angesagt, quer durch die ganze Politlandschaft in Österreich und EU.

Danke, so ein kleines Ablenkungsmanöver war jetzt dringend nötig...

LOL

PS: Nicht vergessen, http://www.nytimes.com/learning/general/onthisday/big/0901.html

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Re: Re: Reinigung ist angesagt, quer durch die ganze Politlandschaft in Österreich und EU.

Naja, Ablenkungsmanöver.

So schön es auch ist, dass mit dem "System Haider" nun eine der Korruptionsblasen platzt, muss man schon sehr naiv oder ideologisch blind sein, um nicht zu sehen, dass das "System Faymann" nicht viel anders ist. Gegen die Geldsummen die Faymann für Medienbestechung verwendet, sind die Birnbacher-Millionen ein Lercherl und selbst bezüglich Bankenpleite stellt die Kommunalkredit die Hypo AA noch in den Schatten.

Ich begrüße es sehr, dass wenigstens einer der Sümpfe nun ans Tageslicht kommt, aber solange Faymann Kanzler ist, ist das nur ein schwacher Trost.

Antworten Antworten Antworten Gast: Aisa
26.07.2012 09:43
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Re: Re: Re: Reinigung ist angesagt, quer durch die ganze Politlandschaft in Österreich und EU.

vielen Dank für das "ausgraben" dieses Artikels. Ich glaube, es war halt nie viel anders als heute. Es haben sich einfach seit 2000 die Transparenz in den Kummunikationsmedien verändert. eine geschriebene E-mail ist eben für die "Ewigkeit" aufgehoben. ich glaube nicht, dass sich dessen die handenlten Personen bis vor ein paar Jahren bewusst waren.

Antworten Antworten Antworten Gast: mysterium
26.07.2012 09:30
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Re: Re: Re: Reinigung ist angesagt, quer durch die ganze Politlandschaft in Österreich und EU.

Stimme Ihnen zu.

Gast: bittenichtschonwieder
26.07.2012 01:39
2 0

Leider

Leider ein sehr guter Kommentar. Aber meine Hoffnungen auf einen Neuanfang sind enden wollend. Wer soll das sein? Wer soll das machen? Welche Parteien? Und an den Parteien alleine liegt es ja nicht... schauen wir uns nur die Staatsanwaltschaft an... oder Polizei... Der ganze Staatsapparat scheint von diesem System durchsetzt. Einfach grauenhaft!

Ein guter und ausgewogener Kommentar...

die Presse hat nicht nur Journalisten mit fundiertem Wissen (Schellhorn etc.), sondern machen auch immer mehr mit investigativen Reports und interessanten Interviews (Bsp. Interview mit türk. Botschafter) auf sich aufmerksam.

Weiter so!

 
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