26.05.2013 03:40 Merkliste 0

Was können eigentlich die Zinsen dafür?

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Die europäischen Institutionen nehmen bei der Rettung der verschuldeten Staaten volles Risiko. Geht der Plan schief, haften dafür nicht sie. Sondern die Bürger.

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Vor seiner Kür zum mächtigsten Banker Europas wurde noch eifrig am Image Mario Draghis gefeilt. Ja, er sei zwar Italiener, aber geldpolitisch gesehen sei er ein überzeugter „Deutscher“. Also ein Mann der monetären Stabilität, der es nicht zulassen werde, dass die Europäische Zentralbank (EZB) von der Politik klammer Mitgliedsländer gekapert werde. Schon kurz nach seinem Amtsantritt im November 2011 war klar, dass der Banker aus Rom dem Druck nicht gewachsen ist. Draghi setzte fort, was sein französischer Vorgänger begonnen hatte: Im Namen der EZB werden munter Staatsanleihen jener Euroländer aufgekauft, die vor dem finanziellen Zusammenbruch stehen.

Erklärt wird das damit, dass besondere Zeiten eben besondere Maßnahmen erfordern. So verspeise der Zinsendienst in vielen Ländern bereits so große Teile der Steuereinnahmen, dass den Regierungen jeglicher Spielraum fehle, Konjunkturpolitik zu betreiben und so der Krise entgegenzuwirken. Wodurch sich eine Art Teufelskreis in Gang setze: Die Wirtschaftsleistung bricht ein, damit geht die Steuerleistung drastisch zurück, womit sich die Haushaltslage weiter verschlechtert. Das wiederum verteure die Staatsschulden, womit die Staaten erst recht an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gedrängt werden.

Womit suggeriert wird, dass es letzten Endes ruchlose Geldgeber sind, die tapfer gegen den ökonomischen Abstieg kämpfende Regierungen an den Rand der Verzweiflung treiben – und letztlich ganze Völker in die Armut. Deshalb müsse die EZB den Ländern eben über den Ankauf von Staatsanleihen (=Staatsschulden) unter die Arme greifen.

Wer nun meinen sollte, dass dieser Vorgang eine ziemlich dreiste Umgehung des Verbots der Staatsfinanzierung per Notenpresse sei, hat zwar völlig recht, gesellt sich mit dieser Einschätzung aber in die Reihen der unbelehrbaren Dogmatiker. Undogmatische Pragmatiker verweisen nämlich darauf, dass die verschuldeten Staaten zwar schon ein paar Reformen umsetzen müssten, um wieder wettbewerbsfähig zu werden und damit nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Und ja, da und dort müsse auch „gespart“ werden. Aber Voraussetzung von alledem sei, dass endlich die Zinslast sinke.

Ignoriert wird, dass die Zinsen automatisch sinken würden, wenn die Schuldner ihren Geldgebern glaubwürdig vermitteln können, tatsächlich an einer langfristigen Reduktion der hohen Verbindlichkeiten interessiert zu sein. Genau das ist aber seit Jahren nicht der Fall. Stattdessen schreien Politiker wie François Hollande und Mario Monti bei jeder Gelegenheit lauthals nach der EZB, die sich nicht so gebärden und endlich den Zaster rausrücken soll, den die Staaten dringend benötigen. Dann wären auch die drängendsten Probleme mit einem Mal gelöst.

Vor allem natürlich jenes, dass die Investoren dem politischen Personal der Eurostaaten nicht mehr ohne Weiteres Geld in die Hand drücken wollen, damit sie die öffentlichen Ausgaben wie gewohnt in die Höhe schrauben können, um mit öffentlichem Geld ganz legal Wählerstimmen zu kaufen und den Einflussbereich des alles regulierenden Staates weiter auszudehnen. Deshalb werden die lästigen Geldgeber kurzerhand durch die Notenpresse ersetzt.


Das Dilemma dieser Art der „Krisenbekämpfung“ liegt freilich darin, dass sie nicht besonders nachhaltig oder gar ungefährlich ist. Weder verschwinden damit die Staatsschulden, noch werden rückständige Euroländer über die Notenpresse wettbewerbsfähiger. Stattdessen werden die Rechnungen für den Ausgabenrausch wahlkämpfender Politiker einfach der Zentralbank zugestellt.

Der bessere Weg wäre freilich, mit der Sanierung der Staatshaushalte langsam, aber überzeugend zu beginnen und die Zinsen damit auf konventionelle Art und Weise zu drücken. Statt mit der rasanten Ausweitung der Geldmenge die Verbraucherpreise weiter anzutreiben und damit vor allem die Bezieher niedriger Einkommen zu treffen. Schuldenkrisen lassen sich leider nur über den Abbau der Verbindlichkeiten lösen. Das sollte niemand besser wissen als Mario Draghi. Dessen Heimat zeigt ja höchst eindrucksvoll, dass mit neuen Schulden alles nur noch schlimmer wird.

 

E-Mails an: franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2012)

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70 Kommentare
 
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Hunderte Banken wurden in der neoliberalen Hölle USA


schon zugesperrt. Und in Europa ???
Da wird Bankenleichtsinn auf die Steuerzahler verteilt !!

Nebenbei geht der Schuldensozialismus ENDLICH zu Ende !! Sauberes, nachhaltiges Wirtschaften wie in der Schweiz oder in Schweden ist Sozis ein GRÄUEL !!

Wahrscheinlich ein Gendefekt, es fehlt das S-Gen. "S" wie Schamgefühl beim AUSPLÜNDERN der Kinder. Man wird Sozialminister statt EINGESPERRT !

Gehen wir doch alle mit 50 in Pension; keine Arbeitslosen, nur UNENDLICH Schulden...


Re: Hunderte Banken wurden in der neoliberalen Hölle USA

Das "saubere" Wirtschaften in der Schweiz wurde und wird halt schon auch mit Hilfe von "unsauberen" Geldern aus der gesamten Welt betrieben. Nicht nur mit unversteuerten Geldern von Superreichen, sondern auch mit Blutgeldern von Diktatoren. Ein ausgeglichenes Budget oder gar ein Budgetüberschuss - natürlich wünschenwert - bedeutet noch lange nicht, dass auch "sauber" gewirtschaftet wurde.

Zinsen der Preis ....

.... für geborgtes Geld sind, das ist nun wirklich nichts neues, was aber die von mir aufgezeigte Problematik von Zinsen in Richtung "Schuldknechtschaft" einschließt, aber auch das ist nicht neu. Siehe altes Testament. Diese einfachen auf rein betriebswirtschaftlichen Denken beruhenden Argumente, kennt man natürlich. Auf dieser Basis haben sich auch die Banker riesige Bonis genehmigt, aufgrund von Bilanzen, die sich später als Fiktionen herausgestellt haben. Was Sie da von der reinen Marktwirtschaftslehre erzählen ist wirklich ein uralter Hut

Gast: Mimi Money
03.08.2012 19:29
0 1

Wunderbarer Artikel

Congratulations Herr Schellhorn - bin ganz ihrer Meinung - mehr Freiheit für die Banken, denn sie sind die wahren Förderer unserer Wirtschaft.
Könnten sie vielleicht mal bei Papst Benedikt um die Heiligsprechung von Goldman Sachs Boss Lloyd Blankfein ansuchen? - er sagt ja, er vollbringe das Werk Gottes auf Erden
Danke für diesen seligmachenden Artikel..bin auch dafür, dass wir mehr für die Banken arbeiten sollten..

Gast: Fredrik Finkelstein
03.08.2012 16:58
1 3

Was können die Zinsen dafür??

das ist ja lachhaft: die Höhe der Zinsen wird von den Ratingagenturen im Auftrag der Wall Street festgelegt...
Und die Großbanken tun ein Übriges: Herr Schellhorn scheint keine internationalen Zeitungen zu lesen..
die hohen Zinsen sollen die EU Staaten in die Knie zwingen und den Euro zerstören...

Re: Was können die Zinsen dafür??

ja und der oderhase ist eigentlich der verkleidete weihnachtsmann, der einen off-season job braucht.

Antworten Antworten Gast: Bernstein
03.08.2012 19:09
0 0

Re: Re: Was können die Zinsen dafür??

Sind sie sicher, dass sie bis drei zählen können?
Durchblick haben sie jedenfalls keinen..

Re: Re: Re: Was können die Zinsen dafür??

wenn sie durchblick hätten würden sie verstehen, was ich meine.

Re: Was können die Zinsen dafür??

Wenn das stimmt brauchen wir endlich weniger Bankenregulierung. Dass die Banken mehr oder minder auf die Ratingagenturen hören müssen und die Zinsen nach deren Risikoeinschätzung richten ist ja eine staatliche Vorgabe (Basel Abkommen).
Sollte das dagegen nur eine kurde Verschwörungstheorie sein brauchen wir endlich weniger Bankenregulierung, weil diese Bindung an Ratingagenturen als Pflicht ohnehin unsinnig ist.

Wobei das jetzt dramatisch überzeichnet ist. Wir brauchen nicht unbedingt weniger Bankenregulierung, sondern vor allem ANDERE Regelungen.

Gast: Adalbert Friedmann
03.08.2012 16:38
0 3

Das Ende des Neo-liberalismus

ist angebrochen.
Die Frage ist doch, warum sind die Staaten so verschuldet. Antwort: Die Realwirtschaft wächst nicht mehr. Jobs wurden im großen Umfang in Billiglohnländer verlagert; staatliche Subventionen an Großkonzerne gezahlt, die abkassierten und dann weiter zogen..
Natürlich wurde auch Geld verschwendet; die Überalterung ist ein weiteres Problem...aber was die Sache noch schlimmer macht ist der uneingeschränkt freie Markt für Banken, die Finanzwirtschaft..Großkonzerne...da muss der Staat auf der Strecke bleiben...und die kriminellen Ratingagenturen agieren im Auftrag von Wall Street und stellen sicher, dass der Euro stirbt..

Re: Das Ende des Neo-liberalismus

Dass die Realwirtschaft nicht mehr wächst und Unternehmen abwandern könnte aber unter Umständen auch ein ganz klein wenig damit zu tun haben, dass jeder Versuch in Europa zu investieren oder zu expandieren durch aufwändige Bürokratie und hohe Steuerlast deutlich erschwert wird. Wofür der freie Markt oder der Neoliberalismus überhaupt nichts kann, das ist Staatsinterventionismus.
Natürlich kann man das auch verhindern, indem man einfach eine Mauer rundherum baut, keine Importe von billigen Waren mehr zulässt (die ja fleißig gekauft würden) und damit inländischen Anbietern einen Abnahmemarkt für ihre Waren mehr oder minder garantiert. Dann haben die Konsumenten ja nur noch die Wahl entweder heimische Waren zu kaufen, oder eben gar keine.
Wobei es dann zumeist gar keine sein werden, denn wenn man von der Rohstoffgewinnung über den Kauf der Produktionsmaschinen und in Folge der Waren bis zur Logistik die ganze Wertschöpfungskette im Inland einsperrt, dann werden die Produkte dermaßen teuer, dass sie sich kaum mehr wer leisten kann. Aber wenigstens wächst die Wirtschaft dann...oder?

Antworten Antworten Gast: Adalbert Friedmann
03.08.2012 19:08
0 1

Re: Re: Das Ende des Neo-liberalismus

Good Lord, sie haben eine naive Betrachtungsweise....als ob sie einer Gehirnwäsche unterzogen worden wären..
Lesen sie mal Stiglitz, Krugmann und andere namhafte Wirtschaftswissenschaftler...dann werden sie vielleicht lernen, dass nicht Politiker die Wirtschaft dirigieren, sonder die Geldlobby die Politik bestimmt....

Antworten Antworten Antworten Gast: Tourist
04.08.2012 02:41
0 1

Falsch: Er bricht nicht Stiglitz oder Krugman zu lesen

Er soll einmal ein VWL Buch auf Seite 1 aufschlagen. Krugman und Stiglitz geben lediglich das wieder, was anerkannte oekonomische Prinizipien sind und die Neoliberalen nicht wahrhaben wollen.

Gast: hby
03.08.2012 16:38
1 2

Formulare, Formulare

"Ignoriert wird, dass die Zinsen automatisch sinken würden, wenn die Schuldner ihren Geldgebern glaubwürdig vermitteln können, tatsächlich an einer langfristigen Reduktion der hohen Verbindlichkeiten interessiert zu sein."
Gibt's dafür dann ein Formular "Glaubwürdige Vermittlung 1a"? Und gibt's in dem Formular dann auch ein Kasterl "Künftige Bankpleiten in ihrem Land ausgeschlossen - ja/nein". :-)

Gast: whoCares
03.08.2012 15:17
7 0

Naivität, Inkompetenz und Größenwahn der Politiker brachte den Euro.

. . . ein Wahnsinn, ein Verbrechen, die Schulden der unfähigsten, korruptesten und verschuldeten Länder den Bürgern gesunder Wirtschaften anzuhängen.

Re: Naivität, Inkompetenz und Größenwahn der Politiker brachte den Euro.

Der Euro kam mit einem Bailoutverbot. Erst durch dessen Durchbrechung haben wir die Schuldenunion bekommen.

Antworten Antworten Gast: Karl Schlosser
04.08.2012 18:06
0 0

Vertragsbruch ruinierte Euro

Rchtig ! Nur mit Maastricht-Vertrag und Bailout konnte der Euro ohne politische Union funktionieren - alle wussten das und haben es deshalb vereinbart.
Als der Vertrag erstmals gebrochen wurde war demnach klar, dass der alte, stabile Euro tot ist.
Statt einem DM-Ersatz haben wir nun einen Lire-Ersatz.

11 0

Guter Artikel

Ich finde die Zusammenfassung ausgesprochen gut von Hr. Schellhorn

Gute Zusammenfassung

der gegenwärtigen Lage. Die Zinsen können durch Sparwillen und Eindämmung der Verschwendungssucht besänftigt werden. Gebete an die EZB würden die Eurozone in ein einziges Südeuropa umwandeln.

Gast: unbeteiligter
03.08.2012 10:01
4 2

Die EU-Granden sind eine Ansammlung von ....

Rechts und Vverfassungsbrechern und werden diese deren rückichtsloses Treiben so lange fortsetzen, bis das Volk die Sache selbst in die Hand nimmt.

PS ; wenn ich mir die Zuständ ein Süditalien , GR und Spanien anschaue , dann wird das nicht mehr lange dauern....

Tod der EU !

Re: Die EU-Granden sind eine Ansammlung von ....

Was heißt hier "EU-Granden"? Federführend bei der ganzen Misere waren die nationalen Politiker, nicht die Unionsebene.
Und die Schuldenmacherei war nichts anderes als die Fortsetzung der Politik, die wir schon lange vor dem EU-Beitritt so betrieben haben.

Das jetzt als ein reines EU-Problem zu verkaufen ist etwas gar zu billig.

Besser: Tod dem Populismus.

6 0

Re: Die EU-Granden sind eine Ansammlung von ....

Zuerst muss die rolle des staates im gesellschaftlichen leben zurueckgestutzt werden und da scheint die resistenz gegen eigenverantwortlichkeit einfach zu hoch.

Gast: Vernunftwende
03.08.2012 10:01
1 14

Herr Schellhorn ist tatsächlich einer jener Dogmatiker welche nicht mehr in der Lage sind eine realitische Lagebeurteilung durchzuführen

Der Satz "Ignoriert wird, dass die Zinsen automatisch sinken würden, wenn die Schuldner ihren Geldgebern glaubwürdig vermitteln können, tatsächlich an einer langfristigen Reduktion der hohen Verbindlichkeiten interessiert zu sein." stimmt empirisch ÜBERHAUPT NICHT. Es gibt keine signifkanten Zusammenhang zwischen Reformbemühungen und Zinssätzen - siehe aktuelle Beispiele Italien und Spanien.

Ein weiteres Argument gegen Zinsen lautet: WO WAREN DIE HOHEN ZINSEN ALS DIE SCHULDEN AUFGEBAUT WURDEN? Gemäß der eigebildeten Logik von Finanzmarkmechanismen hätte es zu so hohen Staatsschulden eigentlich nie kommen dürfen, das wäre ja durch höhere Zinsen verhindert worden.

Die Lösung der jetzigen Krise liegt im Satz "Schuldenkrisen lassen sich leider nur über den Abbau der Verbindlichkeiten lösen." verborgen.

Wer Verbindlichkeiten eliminiert der eliminiert auch automatisch Guthaben - meisten jene die aus Luftgeldschöpfung entstanden sind. Wenn wir eine Schuldenkrise haben dann haben wir auch eine Gläubigerkrise - und für diese Gläubiger hat das Risiko des Geldverleihens endlich schlagend zu werden.

Antworten Gast: euxit2
03.08.2012 16:49
1 0

Re: Herr Schellhorn ist tatsächlich einer jener Dogmatiker welche nicht mehr in der Lage sind eine realitische Lagebeurteilung durchzuführen

Schuldenstreichung ist auch nur Symtombekämpfung und geht nicht an die Ursache der nicht vorhandenen Wettbewerbsfähigkeit.

Sonst hätte der 120 Milliarden (ein Drittel der Gesamtschulden Griechenlands) Gläubigerverzicht für Griechenland etwas bewirkt.
Immerhin verzichteten die Gläubiger freiwillig auf 70% ihrer Forderung.

Antworten Gast: euxit1
03.08.2012 16:34
0 1

Re: Herr Schellhorn ist tatsächlich einer jener Dogmatiker welche nicht mehr in der Lage sind eine realitische Lagebeurteilung durchzuführen

Mit dem letzten Abschnitt haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

Die Solvenzkrise des Euroraumes lösen sie nicht anders wie die Argentinien- die Asienkrise 1997- die Russlandkrise 1998 und alle anderen Bankrotte der Geschichte.

Der erste Schritt ist immer eine starke Abwertung der Währung um 50-80%.

Mit einer Abwertung von 50% gegen alle wichtigen Währungen vermindern sich die Schulden um 50% und natürlich auch die Vermögenswerte um die Hälfte.

Diese Rosskur löst zwar eine schwere Depression aus, die Länder werden aber wieder viel billiger und ziehen in Folge Investorengeld an.

Deutschland hat das selbstverständlich nicht notwendig und für sie wäre das schlecht.
Deshalb sollte D so gut sein und mit neuer Mark aus der Eurozone ausscheiden, damit die schwachen Länder endlich Luft bekommen und abwerten können.

D hat natürlich alle Zeit der Welt, weil sie mit jeden Tag wettbewerbsfähiger werden und die anderen mit jeden Tag verlieren.
Vielleicht sollten die schwachen Länder ein Lösegeld anbieten, um sich von der Geiselhaft zu befreien.

Contra

"Mit einer Abwertung von 50% gegen alle wichtigen Währungen vermindern sich die Schulden um 50%"
Falsch! Für jene, die sich in Euros, Dollars etc. verschuldet haben, steigen in diesem Fall die Schuldenlast um 100%. Sie müssen nämlich doppelt so stark in die Hände spucken, um jene Drachmen zu erwirtschaften um damit die Kredite tilgen zu können.

 
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