18.06.2013 23:25 Merkliste 0

Die Krise hat Deutschlands Führungsrolle freigelegt

CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Abstruse Nazi-Vergleiche sind die schrille Begleitmusik zu dem Faktum, dass Berlin ins Zentrum Europas gerückt ist. Das löst Unbehagen aus, aber auch Erwartungen.

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Originell ist die antideutsche Hetze nicht. Nach den griechischen holen nun auch italienische Boulevardblätter abgedroschene Nazi-Vergleiche aus der Mottenkiste hervor, um Deutschlands Europolitik zu geißeln. „Heil Angela“, titelte unlängst „Il Giornale“, eine Gazette aus Silvio Berlusconis Medienimperium. Auf dem dazugehörigen Foto war natürlich zu sehen, wie die deutsche Kanzlerin die rechte Hand hebt. Und im Leitartikel fantasierte ein irrlichternder Kommentator, dass Italien nicht länger in Europa liege, sondern im „Vierten Reich“.

Zur zweifelhaften Ehre, als neue Führerin verunglimpft zu werden, hatte der deutschen Regierungschefin diesmal Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank, verholfen. Der oberste europäische Währungshüter, ein Italiener, hatte es gewagt, den Kauf italienischer Staatsanleihen durch die EZB nicht völlig bedenken- und zügellos in Aussicht zu stellen, sondern an – ohnedies unbestimmte – Reformauflagen zu knüpfen. Doch das war für die überreizten Gemüter in Berlusconis Redaktionsstube schon eine derartige Zumutung, dass sie in ihrer Empörung über Draghi und die dahinter vermutete teutonische Spargesinnung zur Nazi-Keule griffen.

Merkel ist den Kummer gewöhnt. Seit mittlerweile drei Jahren wird die Kanzlerin regelmäßig als Europas Zuchtmeisterin beschimpft, weil sie und ihr Finanzminister mit abnehmendem Erfolg darauf hinweisen, dass es langfristig vielleicht nicht unklug wäre, das eine oder andere Schuldenloch zu stopfen, bevor wieder neue aufgerissen werden. Es ist eine seltsame Erwartungshaltung, die da in den verschuldeten Ländern im Süden Europas kultiviert wird und sich ungefähr so ausnimmt: Deutschland und die letzten halbwegs liquiden Eurostaaten mögen mit beiden Händen in ihre Kassen greifen und die Zeche für andere zahlen, ohne davor Fragen oder gar Bedingungen zu stellen. Denn zu retten sei der Euro nur, wenn Berlin bleche und grünes Licht fürs Gelddrucken gebe, anstatt kleinlich an währungspolitischen Stabilitätsvorstellungen festzuhalten.

In Wirklichkeit hat Merkel unter dem Druck der Krise ein Prinzip nach dem anderen aufgeweicht und sich immer wieder zu Zugeständnissen breitschlagen lassen. Längst kauft die EZB Staatsanleihen, längst hat Europa den Weg zu einer Schuldenunion eingeschlagen. Doch auch in eingeknicktem und eingeweichtem Zustand wird Merkel als hartherzige, sparwütige und verbohrte Prinzipienreiterin verteufelt. Trotzdem trifft sie der Zorn vieler Griechen, Italiener und Spanier, die unter Arbeitslosigkeit oder Budgetkürzungen leiden. Ganz so, als ob Merkel mit einem Handgriff alles wiedergutmachen könnte, wenn sie nur ihre deutsche Schatztruhe öffnete.

Doch das Unbehagen hat nicht nur irrationale Ursachen. Die Krise hat Deutschlands Führungsrolle in Europa deutlicher als bisher freigelegt. Und damit hat nicht nur Berlin selbst, sondern auch der Rest des Kontinents seine Probleme. Deutschland ist als Wirtschaftsmacht gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Während Frankreich schwächelt und Italien, Spanien oder Griechenland horrende Aufschläge für ihre Anleihen zahlen müssen, bewegen sich die deutschen Zinsen seit Monaten auf äußerst niedrigem Niveau. Das weckt Neid, ebenso wie die deutsche Exportkraft.


Das deutsche Modell löst Bewunderung aus. Doch das Vorbild kann schnell ins Feindbild umschlagen. So wie das bei Klassenbesten ist, die sich meist auch keiner besonderen Beliebtheit erfreuen. Wie es Merkel auch anstellt, sie wird immer kritisiert werden. Im neuen Europa wird, wie es übrigens im vergangenen Herbst ausgerechnet der polnische Außenminister Radek Sikorski als Erster ganz offen verlangt hat, von Deutschland Führung erwartet. Zögert Merkel, so wird sie dafür gescholten. Doch wenn sie Führungsrolle annimmt, ruft sie erst recht germanophobe Kritiker auf den Plan.

Mildern kann Merkel das Dilemma nur, indem sie auftrumpfendes Verhalten vermeidet und möglichst harmonisch in das europäische Orchester eingegliedert bleibt. Beides versucht sie. Umso schriller und abstruser muten die dümmlichen Nazi-Vergleiche an, denen Merkel zwischen Athen und Rom permanent ausgesetzt ist.

 

E-Mails an: christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)

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48 Kommentare
 
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Gast: DieserGastnamekannnichtverwendetwerden
09.08.2012 12:32
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sowieso immer die Schuldigen

Wenn in Europa politisch versagt wird, greift man immer wieder gerne stets auf Deutschland zurück, ganz egal ob es ein globales Problem oder ein innerstaatliches Problem ist.

Deutschland hat 30% aller Haftungen und Zahlungen im ESM.
Wenn die südlichen Freunde mal etwas vernünftig nachdenken würden, dann wäre ohne Deutschlands Wirtschaftsleistung und seiner Größzügigkeit Europa ohnehin längst verloren!
Aber das darf man ja nicht aussprechen...

Wenn man den Finger ausgestreckt bekommt, dann will man gleich die ganze Hand und wenn man die nicht bekommt, dann wird geweint und geschimpft, wie das kleine Kind das an der Supermarkt-Kassa den Lolli nicht bekommt.

Europa, ein Desaster...

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Stimmungsmache gegen Deutschland

Wenn einmal die plumpen Zeitungsartikel (mit Nazi-Reminiszenzen) und die Brandreden eine richtige antideutsche Welle auslösen sollten, dann kann keine noch so hohe Finanzhilfe aus D die Freundschaft der Nachbarländer zurückkaufen. Den Deutschen sei geraten: wenn in Rom, Athen, Mailand, Madrid oder Barcelona irgendwo mehr als geschätzte 100000 gegen D demonstrieren, sollte man die Reißleine ziehen, will heißen: trotz aller kurzfristigen Verluste austreten.
Man sollte derzeit aber nicht unterschätzen: es gibt auch in diesen Ländern Einsichtige, die die Schuld der Misere nicht (ausschließlich) bei D oder dem Euro suchen, sondern auch einen Reformbedarf bei sich selbst spüren und Reformen umsetzen wollen. Wenn es sie nicht gäbe, dann wären dort, nach altem Brauch, schon viele auf der Straße.
Die Meinungen im Forum hier gehen auseinander, aber meines Erachtens ist - noch- kein hinreichender Anlass für den ganz großen Krach auszumachen - der aber mit jeder unbedachten Zündlerrede wahrscheinlicher wird.

Gast: Nein! Eben nicht!
08.08.2012 14:11
5 1

Es gibt keine Nation, die wirklich Entscheidungen für alle trifft!

Das Elend der EU: Die klassischen Fronten existieren nach wie vor, mit der Aufnahme des ehem. kommunistischen Osteuropa in die EU hat man sich gleich noch ein paar Krisenherde aufgehalst.

Sehr zu kritisieren ist der Umgangston der Medien. Wenn die Deutschen offen als Nazivolk tituliert werden mit Merkel als Führer - warum sollte man solidarisch sein?!?

Absolut krank: Kaum ist man sich einmal einig, sprengen die Briten ihre Beschlüsse. Dieselben Briten, die aber kurz später endlich fordern, es sollte etwas passieren!

Die EU wird an den Großmachtfantasien von GB, Italien und Frankreich scheitern. Sicher nicht an der BRD.

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Re: Es gibt keine Nation, die wirklich Entscheidungen für alle trifft!

Wobei ich anmerken möchte, dass es dem Großteil der ehemals kommunistischen osteuropäischen Länder heute eh gut geht, ausgenommen Ungarn und Slowenien, welches genau genommen in Südeuropa liegt. Also diese Länder sind nicht das Problem!

Antworten Gast: V W V W
08.08.2012 18:02
2 0

Re: Es gibt keine Nation, die wirklich Entscheidungen für alle trifft!

Man hat anscheinend was gegen Leistung in Europa, will keine. Man weiß auch nicht einmal was man will, außer das aus der Leistung anderer resultierende Geld. Ein armer, öder Kontinent wird das werden.

wenn es den griechen und italiener nicht passt, dann können sie ja austreten.

es steht ihnen frei zu gehen, dann können sie über ihre nationalbanken soviel geld drucken wie sie wollen

Antworten Gast: Wolf007
08.08.2012 17:40
3 0

Re: wenn es den griechen und italiener nicht passt, dann können sie ja austreten.

Das ist wohl der beste und klarste Vorschlag seit langem; außerdem können diese Schuldenländer dann ihre eigenen Währungen beliebig abwerten, wie sie es auch vor der Euro-Einführung getan haben und damit auch zur eigenen Sanierung einen Beitrag leisten.
Das wird nur e i n e r in Österreich nicht verstehen, und zwar der ehemalige Wr. Wohnbau-Stadtrat Faymann. Denn lt. seiner letzten Aussage verfällt Österreich sofort in eine schwere Wirtschaftsdepression, wenn auch nur ein einziges Euroland, zB. Griechenland
aus dem Euro-Verband austritt.
Jede Art von wirtschaftlichen Erklärungsversuchen werden allerdings
bei diesen Herrn scheitern. Er wird weiter - ohne eigene Meinung - nach Brüssel fahren und dort das nachmachen, was ihm die EU-Bonzen (Juncker) vorsagen.

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Geschichte

Ohne das Geld der deutschen wäre es nie zu einer EU gekommen.

Jetzt, wo das Füllhorn in absehbarer Zeit versiegen wird, wollen die Schnorrer noch den letzten Cent herausholen.

Daraus lernt man das Nachgeben bei solchen "Partnern" nichts bringt

die werden Merkel immer beschimpfen - egal was sie tut - weil sie einen Sündenbock für ihre eigenen Fehler suchen und so nie etwas besser wird.

Thatcher wäre hart geblieben. Merkel wird schwach und das ist die schlechteste Strategie weil Deutschland Ruf und Geld verliert.

Merkels Fehler

Ich kann dem nicht ganz zustimmen. Merkels Fehler war, dass sie nicht von Anfang an ganz klare Richtlinien, ganz klare Reglen für das deutsche Engagement vorgegeben hat.

Die deutschen Hilfszahlungen erinnern frappant an das gesamte europäische Vertragssystem - es gibt zwar auf dem Papier regeln, die werden aber ähnlich oft eingehalten, wie 30iger-Zonen.

Das Phänomen ist spieltheoretisch absurd banal. Sobald eine Drohung nicht mehr glaubwürdig ist, handelt jeder halt so, als würde diese Drohung gar nicht existieren. Jeder weiß mittlerweile, dass Deutschland immer Zugeständnisse macht, den Geldhahn immer weiter aufdreht, auf immer weniger Sparvorgaben besteht. Das wird nun von allen gnadenlos ausgenutzt.

Das Problem sind nicht die Regeln, sondern die "bloße" Einhaltung derselben. Merkel hätte von Anfang an ihrer ökonomischen Führungsrolle auch die politische dahintersetzen müssen. Das hat sie nicht gemacht, um Anfeindungen und Verunglimpfungen entgehen - tja Pech gehabt, letzteres hat sie jetzt SOWIESO.

Merkel wird immer von den dekadenten Südstaaten beleidigt werden. Will sie nicht ganz Deutschland verkaufen, dann muss sie das akzeptieren und endlich einmal eine der vielen (ökonomischen) Drohungen wahr machen.

Antworten Gast: AuskennerIn
08.08.2012 11:32
5 0

Re: Merkels Fehler

Äh... das ist mit anderen Worten der Tenor des Artikel. Danke auch, dass sie ihn uns nochmals erklären.

Appeasment wird nicht gewürdigt, Non-Appeasment erregt den Zorn des Unbelehrbaren. Das ist so, auch in jeder Partnerschaft/Beziehung !

Re: Re: Merkels Fehler

Ähmm....nein. Tenor des Artikels ist:

"Mildern kann Merkel das Dilemma nur, indem sie auftrumpfendes Verhalten vermeidet und möglichst harmonisch in das europäische Orchester eingegliedert bleibt."

Ich habe mehr oder weniger exakt das Gegenteil geschrieben. Ich bin der Ansicht, umso mehr Merkel das "auftrumpfende Verhalten vermeidet", umso mehr wird sie ausgenützt werden. Da gehts nicht wirklich darum, "starke Frau" zu spielen, sondern den Gegnern klarzumachen, dass ökonomische Drohungen ernst zu nehmen sind.

Regeln nützen nur dann etwas, wenn bei Regelbruch nicht einfach die Regeln geändert werden.

Gast: Onkel Hans
08.08.2012 08:44
1 4

LOL


Wer hätte gedacht, dass es in "Redaktionsstuben ... überreizte Gemüter" gibt?

Aber jetzt haben wir es von Christian Ultsch amtlich.

Ob das auch für österreichische Redaktionsstuben gilt?

Gast: unbeteiligter
08.08.2012 08:27
5 3

Merkel wird naach dem 12. September (Karlsruhe) ..

die Deutschen bedingungslos an die Pleitestaaaten verkaufen, denn die Deutschen sind so dumm und glauben, die Mutti wird sie vor den Pleiteiers retten.

Schäuble und Merkel sind gefärhlcher für die Demokratie als alle Montis dieser welt

Tod der EU !

Deutschlands derzeitigeStärke...

...ist nicht Angela Merkels Verdienst sondern der Erfolg von Gerhard Schröders Agenda 2010.
Ironischer Weise muss Merkel diesen Erfolg mit Zähnen und Klauen gegen ROT/GRÜN bei der Bundestagswahl 2013 verteidigen.
Anders als in Österreich gibt es in Deutschland keine Opposition die kritisch die EU und EURO beurteilt sondern regelrechte EUphoriker die ihr Land und das Vermögen ihrer Kinder lieber heute als morgen für ein vereintes Europa opfern würden.

Bei uns sitzen diese EUphoriker in der Regierung,noch...

Strache kann sich nichteinmal gegen Scheuch durchsetzen

der wird beim ersten EU-Gifpel einknicken wie ein Soletti, weil dort trifft er auf in jeder Hinsicht andere Kaliber als die FPKler.

Oder meinen sie ein Dölpel der sich schon von Faymann von vorne bis hinten (ORF, 1 Tagekskoaltion etc) übers Kreuz hauen lässt, hat gegen Hollande, Merkel, Monti nur den Funken einer Chance

Und falls nicht werden sich genug Mittel und Wege finden seine 2. und 3. Reihen einzuschmieren - die ja bekanntlcih dafür anfällig sein sollten.

Neni auf die FPÖ brauchen wir wirklich nicht hoffen.

Der einzige der vielleicht gewieft genug wäre, wäre Stronach.

Antworten Gast: Pro Europäer
08.08.2012 10:04
0 2

Re: Deutschlands derzeitigeStärke...

und du glaubst wirklich, mit diesem möchtegern Kanzler Strache wird alles besser, der ja genauso Dreck am Stecken hat, wie alle seine anderen Gesinnungsgenossen (auch wenn er gegenwärtig alles auf den seligen Haider und Schüssel schiebt).

Oh Gott, du armes (im Geiste) Österreich.

Antworten Antworten Gast: Wolf007
08.08.2012 17:48
2 0

Re: Re: Deutschlands derzeitigeStärke...

Ich bin kein Parteimitglied, bin aber der festen Meinung, dass j e d e r in Österreich- auch der Strache - es besser in Brüssel macht, als der wirtschaftlich völlig unbeleckte ehemalige Wr. Wohnbau-Stadtrat Faymann. Das ist wirklich keine Kunst.

Re: Re: Deutschlands derzeitigeStärke...

Gegenfrage: Sind die Tatsachen, dass
- die gemeinsame Währung anerkannte Konstruktionsfehler hat,
- diese durch Abbau von Parlamentsrechten verschlimmert werden sollen und
- bisher nicht funktionierende Massnahmen fortgeführt werden

dadurch entschuldbar, dass der Oppositionsführer in diesem Zwergstaat ggfs. auch nicht der Hellste ist?
Sie argumentieren am Problem vorbei.

Gast: Schamott
07.08.2012 23:17
0 15

der Kommentar

zeigt die heuchlerische Haltung der Presse in voller Pracht.
Ultsch rüffelt die bösen Italiener für einen Zeitungsartikel, "vergisst" aber die schon täglichen nationalistischen Rülpser aus Germanien zu erwähnen. Und natürlich kein Wort darüber, dass das tatsächliche Ergebnis der von Deutschland verordneten Wirtschaftspolitik einfach nur desaströs ist.
Am Ende werden auch Deutschland und Österreich den Preis dafür bezahlen. Aber die Presse wird sicher auch weiter den großen Bruder anhimmeln und über die gemeinen Südländer herziehen.

Antworten Gast: Nichtxenophob
08.08.2012 10:29
9 0

Re: der Kommentar

Ihr Kommentar und Ihre unbedarfte Formulierung "schon täglichen nationalistischen Rülpser aus Germanien" entlarvt Sie lediglich als einen Menschen, der an ausgeprägter Germanophobie lzu leiden scheint. Nicht mehr und nicht weniger.

Antworten Gast: Citoyen-
08.08.2012 08:43
7 0

Re: der Kommentar

Die li-verkorksten schlagen wieder reflexartig zu ohne irgendein Sachargument zu haben.

Antworten Gast: Get
08.08.2012 08:43
7 0

Re: der Kommentar

Bitte zurück unter den Stein zum Standard.

Ach?

Und was genau wäre Ihrer Ansicht nach nicht "desaströs"? Uneingeschränkte Haftungen für Pleitestaaten schätze ich?

Aber ich muss Ihnen wohl recht geben, wir werden den Preis zahlen müssen, so oder so. Unter diesem Gesichtspunkt aber für grenzenloses Geldrauspulvern zu plädieren, geht dann wohl doch zu weit.

Re: der Kommentar

die unterberger- und fleischhacker-zeit hat halt lang gedauert.
und mitarbeiter, die lange genug das motto "nicht fakten und informationen zählen, sondern die ideologie muss stimmen" reingehämmert bekommen, können das auch nicht von einem tag auf den anderen wieder rausbekommen....

mal sehen, ob in nächster zeit eine änderung eintreten wird.
sonst wird sich mit sicherheit etwas ändern: die presse wird es nicht mehr geben! für ein ideologisiertes fanatikerblatt ist der ösi-markt zu klein.

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Lustig,

wenn der Haus- und Hoflinke des Forums über Ideologien lästert...

 
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