21.05.2013 16:52 Merkliste 0

Es ist ein korruptes Land – leider bis auf Weiteres

RAINER NOWAK (Die Presse)

Wer weiter auf die große Läuterung nach den jüngsten Korruptionsfällen hofft, wird enttäuscht: Die Einzelfälle werden bearbeitet, das System bleibt.

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Es gibt sie noch, die wirklich lustigen und daher fröhlichen Momente im Leben eines Medienkonsumenten. Vor einiger Zeit wurde etwa im Ö1-„Morgenjournal“ die Stadt Wien als Musterbeispiel für sauberes Arbeiten fern jeglicher Korruption präsentiert. Da wurde von Wien als „geprüftem, sauberem Mitglied“ von Transparency International, dem weltweiten Weisenrat in Sachen Anstand und Korrektheit, gesprochen. Auch wenn es konkret um den tatsächlich lobenswerten Versuch im Wiener Magistrat ging, der Korruption im eigenen Haus Herr zu werden (es gibt sogar einen Leitfaden mit dem klingenden Namen „Auf dem Weg zum Ethikmanagement, Korruptionsprävention im Wiener Magistrat“) – es war doch komisch.

In Wien gibt es ein gut organisiertes System nahe der Korruption, hier nennt man es nur einfach gute Verwaltung. Das stellt sich dann etwa wie folgt dar: Die Landespartei hat einen vorgelagerten Verein, der wiederum ein erfolgreiches Unternehmen mit einem sehr talentierten Chef besitzt, das unter anderem gute Geschäfte mit der Stadt Wien betreibt. Sinnigerweise heißt diese Firma für geschäftliche Rückkoppelung „Echo“. Der Verlag wurde mit viel Geschick so einflussreich, dass er zahlreiche Arbeitsplätze schaffen konnte, an denen zahlreiche, übrigens zum Teil wirklich sympathische Menschen weiter für Erfolg und Zugehörigkeit arbeiten. Und die Grünen mögen natürlich Arbeitsplätze in der „Kreativbranche“. Das wäre nur ein Beispiel.

Nein, das wird keine Relativierung der jüngsten Skandale in Kärnten, in der FPÖ – deren Repräsentanten immer wieder Amnesie simulieren – oder der diversen Fälle in der ÖVP. Statt Wien ließe sich auch „Niederösterreich“ einfügen. Nur ist dort das System vergleichsweise hermetisch abgeschlossen, sodass weniger Details über Verstrickungen und Kaderwirtschaft nach außen dringen. Zudem ist die Gefahr, von Erwin Pröll persönlich bei Preisgabe oder Veröffentlichung solcher Informationen zur Rechenschaft gezogen zu werden, hoch. Michael Häupl ist das wie so vieles eher egal.

Nein, der große Unterschied zwischen Niederösterreich und Wien einerseits und Fällen wie Strasser, Grasser und einem Territorium – vermeiden wir doch bis auf Weiteres den Begriff Bundesland – andererseits ist: Diverse Kärntner Politiker, im Agieren Ernst Strasser ziemlich ähnlich, stehen im Verdacht, dass sie sich dank politischer Kontakte persönlich bereichern oder einen Vorteil verschaffen wollten. Und dies auf eine äußerst schlichte, genau genommen unfassbar plumpe Art und Weise. (Sollte Ernst Strasser tatsächlich nur den Agent Provocateur gespielt haben, wie er behauptet, wäre das der Beweis, dass der ehemalige Innenminister ein katastrophal schlechter geheimer Ermittler gewesen wäre.) Auch bei Grasser gibt es den begründeten Verdacht, dass er nur auf den eigenen Vorteil bedacht war. (Stimmen seine Rechtfertigungen, wäre er der schlechteste Menschenkenner aller Zeiten, weil ihn Freunde wie der schon zu politischen Aktivzeiten unsägliche Walter Meischberger so sehr täuschen konnten.)


Nein, in Wien und Niederösterreich geht es nicht um persönliche Bereicherung, sondern um die kompromisslose Stärkung der eigenen Partei beziehungsweise der eigenen politischen Partie. Es geht um Arbeitsplätze und somit Abhängigkeiten. Das mag lauterer scheinen, ist aber dennoch höchst fragwürdig. Vor allem aber: Die Kärntner Jörg-Haider-Profiteure und -Imitationen sowie die Pfaue der schwarz-blauen Ära könnten wegen möglicherweise krimineller Handlungen überführt werden. Ausgeklügelte Schachtelfirmensysteme mit oberflächlich fairen Ausschreibungen sowie guten Geschäftspartnern, denen man eben nahesteht, können nur die Wähler stoppen.

Denen ist das aber großteils egal. Im Gegenteil: Gerade weil spektakuläre Einzelfälle wie die des immer unbeliebten Ernst Strasser die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wird sich in Wien, St.Pölten und Co. nichts ändern.

Stimmt schon, für Kärnten wäre es schon ein Erfolg, auf dieses Niveau zu kommen. Aber wirklich verändern wird sich das System nicht. Aller Voraussicht nach heißt der nächste Kanzler wie der aktuelle. Und Werner Faymann ist Ko-Architekt des gut geölten Wiener Systems. Dank Kärnten stiegen seine Aktien.

 

E-Mails an: rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2012)

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40 Kommentare
 
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Was ist mit den olympischen Spielen?

Sind die Sportler auch Korrupt, die in London nur Zaungaeste waren?

Gast: Niederösterreicher
11.08.2012 19:02
0 1

O tempora o mores

auch unter den "Presse-Lesern" gibt es jetzt viele, die aus purem Neid aus der sicheren Deckung der Anonymität Menschen, die ihnen gar nichts getan und keinen Schaden zugefügt haben, herabzuwürdigen! Ich habe das Gefühl, in Österreich kommt langsam das in Diktaturen (Nazi- u. Kommunistenregime) übliche Denunzieren wieder in Mode!

Politik = uninteressant, leider Herr Novak

Leider ist Politik komplett uninteressant geworden.Die leistet nichts. Der moralische Auftrag ist nirgens vorhanden. Das Traurigste dabei ist, dass dieses sinnlose System der Politik extrem viel Kohle kostet. Ich möchte ein Vetorecht, damit Demokratie stattfinden kann.Ich möchte die richtige Leute an den richtigen Stellen. Ich hätte gerne die Möglichkeit mitzugestalten. Ich habe aber gar nicht die Möglichkeit. Ich erlebe es nur täglich, dass die Leute sich nicht ihre eigene Meinung bilden, sich nicht weiterbilden und andere Menschen, die eh schon am Boden sind, noch weiter hinunterdrücken. Das bedrückt mich sehr.

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Natürlich

ist jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht! Oder glauben Sie, dass irgendjemand heute Berufspolitiker wird, wenn er sich keinen persönlichen Vorteil davon verspricht? Und bis auf ein paar Quereinsteiger werden wir doch von Berufspolitikern regiert.
Übrigens halte ich das Bedacht nehmen auf den eigenen Vorteil für legitim, Idealisten sind ohnehin nicht ganz geeignet für die raue Wirklichkeit. Man bräuchte nur bessere Kontrollmechanismen.

Re: Natürlich

wir brauchen gerade deshalb Idealisten

Gast: Till aus dem Haus der Freude
11.08.2012 16:32
5 0

Der Vergleich hinkt, Herr Schäfredaktör!

"...für Kärnten wäre es schon ein Erfolg, auf dieses (wiener) Niveau zu kommen".

Also bitte, einem gewöhnlichen Hendldieb den Aufstieg zum "Godfather" (= Mafiapaten) ans Herz zu legen, ist nicht das, was landläufig als "Erfolg" erachtet wird.

...und über das perfide Wechselspiel von Wählerimport bzw. -kauf & ewiger Installation (roter) Dynastien, Verfilzung von Justiz, Medien & Mächtigen bzw. das fragwürdige Ausreizen politischer Top-Funktionen im Interesse einer Partei möchte ich mich gar nicht auslassen.
In dieser Disziplin sind die Kärntner hoffentlich noch lange Schulbuben...

Gast: Hattu Töne
11.08.2012 14:36
4 0

politischer Pluralismus made in A

... ein Blick in die "NÖN" in NÖ bzw. "heute" in Wien genügt um zu wissen, dass da der politische Pluralismus mit Füssen getreten wird ...

S´ist halt ein kleines Land, und wer von diesen Politbonzen E. Brüll oder M. Häuptling existentiell abhängt (z.B. als Landesbeamter, Gemeindebediensteter, etc), wird sich zu Recht mit seiner politischen Meinung nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn sonst droht Ungemach ...

... und wer weiss, ob man da noch jemals irgendwo unterkommt ...


Gast: Niederösterreicher
11.08.2012 14:09
0 0

Sollen wir jetzt jeden Politiker, der interveniert,

einsperren? Und wie ist es mit jenen, daß ohne großes Blabla wie der eitle Strasser das machen, was man ihm vorwirft, wenn auch geschickter?

Werden Politiker gewählt, um zu intervenieren? Und wenn sie aus der aktiven Politik ausscheiden: haben sie das Recht, jene Verbindungen und "Seilschaften", die sie sich in der aktiven Politik geschaffen haben, zwecks Altersversorgung finanziell auf verschiedene Art zu nutzen: indem sie sich etwa wegen ihrer Verbindungen zu den Stadtwerken, denen sie früher vorgestanden sind, sich zum Konzenrmanagern oder auch nur als "Konsulent" gegen gute Bezahlung anwerben lassen?

Ein solche Fall ist durch die Anschuldigungen der frz. Sozialistenführerin und Bürgermeisterin von Lille, Aubry, wieder deutlich geworden...

Gast: Marl Karx
11.08.2012 13:18
6 0

Das Wiener System widert mich an!


Mir hängt die Wiener Korruptionsbande schon so zum Hals heraus, ich kann es gar nicht sagen, wie sehr - diese immer gleichen korrupten Gesichter, die alles unter den Teppich kehren, was natürlich geschoben ist, wo immer alles SCHEINBAR anständig zugeht, wo in Wirklichkeit aber ein total verfilzter Sumpf von Seilschaften, Logenbrüdern, Parteigenossen tätig ist! Nach aussen hin hui, im Inneren einfach nur widerlich. Es wird Zeit für einen radikalen Wechsel auf der Wiener politischen Bühne.

Fort mit all den roten Günstlingen!

Re: Das Wiener System widert mich an!

fragt sich nur, was die Alternative ist???

Gast: Die Wahrheit macht frei
11.08.2012 12:48
2 0

Bures vergab Inserate freihändig (09.08.2012)

Brisant. Ein internes Papier zeigt das Tohuwabohu bei Einschaltungen im Verkehrsministerium. Öffentliche Gelder werden leichtfertig verjubelt.

Der Artikel in den SALZBURGER NACHRICHTEN:

http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fsn0902_09.08.2012_41-41509069

Gast: Salmon
11.08.2012 12:40
2 0

Was den Unterschied ausmacht, wenn eine Partei jahrelang sich am Geld von Staatsbetrieben "einkauft" oder "eigene" Unternehmen mit öff. Aufträgen versorgt, zum Territorium, das nicht einmal Bundesland zu nennen ist, das muss Nowak auch noch darlegen

Haider-System nennen manche das gerne, mag sein, dass es eins war, wenngleich es eher so aussieht, dass die FPK eher nur immer gefordert als bekommen hat, anders als etwa die KVP.

Ein richtiges System aber, das umfasst Gesetzgebung, zB Gesetze, die bei Mißachtung Straflosigkeit haben (Konterfeiverbot); umfasst Regierung, zB Weisungsrecht und Auftragsvergabe an Parteiunternehmen, Freunderln &Co.; umfasst Justiz, zB Forderung nach mehr Genossen als Staatsanwälte und Richter, die dann als Genossen parteiideologisch justizieren; umfasst Medien, zB ORF mit Direktzugriff oder indirekt mit Inseraten; umfasst Einfluss auf Staatsunternehmen, wie ÖBB, Asfinag, Wr. Zeitung, ORF ..

Die Kärntner Verhältnisse sind nur ein ekeliger, kleiner Abklatsch der versauten und seit Anfang herrschenden Zustände und die werden sich nur durch eine Revolution, entweder im Sinne einer Bewußtseinsänderung der Mehrheit (durch Wahl anderer Parteien) oder im Sinne dessen, was die Sozialisten und Co. gegen den Kaiser und die Verfassung vor bald 100 Jahren initiiert haben, bewältigen lassen.

Gast: Dzom
11.08.2012 12:07
0 0

Nicht, wenn Frankyboy kommt und das Land transparent macht

Ob das seine Mitstreiter auch wolle und nicht zu sehr rein auf Wirtschaft ausgerichtet sind, das wird sich zeigen, andernfalls bleiben nur die Piraten, aber der scheint eher ein zielloser Haufen, der sich zunächst auf wenige Kern Themen beschränken sollte, und zwar, was für die Demokratie am wichtigsten ist und bisher fehlte.

Antworten Gast: Gast2
11.08.2012 16:34
0 0

Re: Nicht, wenn Frankyboy kommt und das Land transparent macht

Ausgerechnet Frankyboy soll für Transparenz sorgen. Er, der etliche Politiker direkt aus dem Nationalrat in seine Firma hineingesetzt hat. Auch KH-"es gilt die Unschuldsvermutung"-G hat bei ihm in der Firma gelernt, wie es wirklich geht.

Gast: Puzzi
11.08.2012 12:01
6 2

Langweiler

Ich habe Fleischhacker schon allein wegen seiner geistreichen und witzigen Formulierungen gerne gelesen;
bei Herrn Nowak findet sich leider nichts dergleichen;
seine Artikel lesen sich wie brave Aufsätze von Maturanten.

Gast: b745
11.08.2012 11:45
4 3

solange ein schüssel weiter geschützt wird

auch von der presse wird sich in diesem land nichts ändern de övp ist das wahre problem in österreich die decken jede sauerei nur um weiter an der macht zu bleiben zum schaden des landes
das ist der ehrenkot

Antworten Gast: Niederösterreicher
11.08.2012 18:57
1 0

Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

Um Ihnen "klassisch" zu antworten und nicht allein mit dem berühten Zitat der Herrn von Berlichingen: "Obwohl unter Wasser, versuchen sie doch weiter zu schmähen“: Zitat aus Ovids Metamorphosen (6, 376);

Antworten Gast: Marl Kurx
11.08.2012 13:25
5 1

Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

Schüssel war ein Staatsmann, nicht ein lächerliches Nichts, wie der Herr Werner. Er reiht sich unter die besten Bundeskanzler der zweiten Republik, während die Herren Vranitzky, Sinowatz und Gusenbauer bestenfalls Durchschnitt waren. Unser derzeitiger Kanzlerstatist hingegen ist buchstäblich ein Nichts: er hat keine Ausbildung (es sei denn, er hätte in den ominösen sieben Jahren, die in seiner Biografie fehlen, ein Universitätsstudium absolviertm was aber nciht einmal die Löwelstrasse glaubt, die ja auch nicht weiss, was er in den sieben Jahren gemacht hat), er ist unfähig, und er lebt nur von seinen diversen Verbindungen.

Genau so soll ein Bundeskanzler NICHT sein!

Antworten Antworten Gast: adolf häupl
11.08.2012 18:21
0 0

Re: Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

wohl wahr! schüssel war einer der besten b.kanzler, die wir je hatten.

Antworten Antworten Gast: Gast.: Leser
11.08.2012 14:19
3 0

Re: Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

Wenn Sinowatz und Gusenbauer Durchschnitt waren, muss es ja wohl einige schlechtere Kanzler gegeben haben. Außer Faymann fällt mir allerdings niemand ein.

Antworten Antworten Antworten Gast: Woodman
11.08.2012 15:06
1 0

Re: Re: Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

Klima?

Antworten Gast: b745
11.08.2012 12:44
1 1

Re: solange ein schüssel weiter geschützt wird

Auch über die Korruptionsinserate des W. Faymann war Schüssel voll informiert!
Schüssel hat alles gewusst, Schüssel ist schuldig!

Antworten Gast: Enmu
11.08.2012 12:12
1 0

dass die ÖVP das Problem, kann man nur im selben Atemzug mit SPÖ und FPK sagen


Gast: ASVG-Sklave
11.08.2012 11:04
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Verteilungsschlüssel


Die kärntner Korruption ist offenbar noch nicht soweit ausgereift wie die Wiener und die niederösterreichische. Während sich die Buberlpartie direkt bereichern "musste" - können sich die Wiener Gegenspieler diese riskante Exponierung ersparen: Der Verteilungsschlüssel der roten Brut stellt sicher, dass auch so jeder seinen Anteil von der Beute erhält. Zwar nicht auf ein Mal so wie in Kärnten, sondern 14 mal jährlich mit Sonderprämien. Vermutlich macht das in Summe ein Vielfaches von den naiven kärntner Coups.

Gast: total crash
11.08.2012 10:48
7 0

Und die Millionen-€-empfangenden-Pressegeförderte-Medien,

in weiterer Erwartung von politisch Angehauchten ganzseitigen Inseraten-Kampagnen,die halten halt still und wollen bedingt durch dieses "Schweigegeld"gar nichts Aufdecke,Anprangern,kritisch Hinterfragen,oä.

Da lob ich mir die Englischen Journalisten von Sun,die wissen wie man mit korrupten Politikern umspringt;o)

Vorschlag zur Güte,macht an Schnupperkurs in England;o)

Und die Grünen nicht zu vergessen...

die sich bei Eva Glawischnigs "Sommertour" den 45.000 Euro teuren Opel Ampera von der Firma Opel "sponsoren" lassen!

Das ist allerfeinstes Sponsoring, wie man es von Eurofighter, Telekom und Hochegger gewohnt ist. Nur, bei den Grünen regt sich niemand auf, weil die genießen ja mediale Immunität.

 
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