23.05.2013 16:05 Merkliste 0

Sie haben Stronach nicht verdient

RAINER NOWAK (Die Presse)

Faymann und Spindelegger können sich glücklich schätzen. Die Beschäftigung mit Frank Stronachs neuer populistischer Partei lenkt vom bitteren far niente der Bundesregierung ab.

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Es mag subtiler und differenzierter argumentierende Zeitgenossen als Frank Stronach geben. Es würden sich bescheidenere und rücksichtsvoller auftretende Unternehmer finden lassen. Auch mehr Realitätssinn als bei Stronach (sein neues Wahlziel: 20 bis 30 Prozent) wird man finden. Und es existieren sicher Politiker, die besonnener wirken.

Aber Werner Faymann und Michael Spindelegger haben sich mit ihrem ängstlichen Defensivspiel die neue populistische Bewegung, die da im September gegründet werden soll, redlich verdient. Genau genommen haben sie sogar noch Glück. Jede Berichterstattung über Stronach verhindert journalistische Beschäftigung mit dem bitteren far niente der Regierung. Die publizierte Empörung in Österreich gilt traditionell lieber Fehltritten, Leben und (dümmlichen) Aussagen von Oppositionspolitikern als dem Stillstand am Ballhausplatz.

Zudem wird Stronach Proteststimmen anziehen, die sonst Heinz-Christian Strache gewinnen würde. Platz eins ist für den Freund der Wörthersee-Clique damit in weiter Ferne. Platz zwei schafft die ÖVP auch nur noch durch die Wahlhilfe Stronachs, vorausgesetzt ihre eigenen Wähler wandern nicht zum kauzigen Ex-Magna-Chef ab. Aber es hätte schlimmer kommen können: Die einst geplante Wirtschaftspartei hätte auf das Herz der ÖVP-Klientel gezielt.

Und auch sonst sollte sich der nervöse Michael Spindelegger, der neuerdings in der EU-Politik den harten Mann mimt, doch freuen können: Ein potenzieller Koalitionspartner rechts der Mitte, der keinen Martin Graf im Keller hat, senkt die Chance von Rot-Grün und lässt andere Varianten zu. Dass sich außer Maria Fekter mit Frank Stronach noch ein weiterer schlichter und direkter Formulierer für niedrigere Steuern einsetzt, müsste den ehemaligen Ex-ÖAAB-Chef, der heute die gesamte Partei führt, zumindest im Stillen jubeln lassen. Angesichts der Kampagne gegen Besserverdiener und andere Räuber, die Laura Rudas und Faymanns Pressesprecher in den Schubladen liegen haben, sollte Spindelegger jeder Verbündete recht sein.

Besonders putzig ist die Aufregung über die Unterstützung für Stronach durch die „Krone“. Waren es nicht Werner Faymann und sein Staatssekretär Josef Ostermayer, die ungeniert staatsnahe Unternehmen „überredeten“, in dem Kleinformat zu inserieren, um dort gut behandelt zu werden?

Entschuldigt haben sich beide für diese dreiste Selbstbedienung eigentlich nie, oder? Stronach bekommt seine Kolumne offenbar ohne Aufregung.


Hausfrauen-Liberalismus. Aber es stimmt natürlich auch, dass der bald 80-Jährige einen Hausfrauen-Wirtschaftsliberalismus propagiert, der in der Praxis nicht umsetzbar wäre. Es ist auch wahr, dass die Rückkehr zum Schilling aus aktueller Sicht unrealistisch bis verantwortungslos wäre. (Letzteres ist die Eurorettung mittels grenzenlosen Gelddruckens freilich auch.)

Lange wird die Stronach-Partei nicht existieren. Zumtobel, Liberales Forum und BZÖ lassen grüßen. Aber ein Jahr lang ist für Unterhaltung und Kontroversen gesorgt.

rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.08.2012)

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40 Kommentare
 
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So sind die Regeln des Mediumimperiums...

Die Karriere ist vorprogrammiert, je konservativer desto steiler ist die Karriere!

die unterhaltung - im sinne

eines herzlichen und gelösten lachens - wird bescheiden sein.
eher ein bitteres lächeln, das die knirschenden zähne verbirgt.
die stronachpartei - falls sie halbwegs durchhält oder ihr launischer gründer nicht das handtuch wirft - könnte die etablierung dreier in etwa gleich starker parteien verhindern.
aber auch spö und övp unter die 50% drücken.
eine darauffolgende dreierkoalition bedeutet 5 weitere jahre - worst case - stillstand.
aber lassen wir die pferdchen laufen. auch wetten sind erlaubt.

Gast: Die Wahrheit macht frei
20.08.2012 12:43
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Studie: Lebensstandard in Deutschland sinkt seit Euro-Einführung

Deutschland ist nicht der Gewinner des Euro: Das Einkommen das Haushalten tatsächlich zur Verfügung steht, ist in den südlichen Euroländern durch die Gemeinschaftswährung stark angestiegen. Die Kernstaaten der Eurozone haben seit der Einführung des Euros allerdings deutliche Verluste hinnehmen müssen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/08/20/studie-euro-hat-rueckgang-des-lebensstandards-in-deutschland-verursacht/

Warum tut Stronach sich das an ?


Mehr Macht,mehr Geld braucht er nicht.

Dass ihm langweilig ist, glaube ich auch nicht.

Sollte da etwa etwas so "perverses" wie IDEALISMUS dahinter stecken ?
---Etwas, von dem unsere ideologie-verblendeten,raffgierigen Politiker weit entfernt sind.

Herr Stronach wird nicht weit damit kommen, aber es ist schön, dass es das doch noch irgendwo gibt.

Gast: Na und?
20.08.2012 07:42
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Das Interessante:

JEDE neue Partei mit seriösen Inhalten ist gefährlich für die anderen.

Die SPÖ verrät die Arbeitnehmer, die ÖVP Familien und Wirtschaft, die FPÖ/ FPK macht gerade Harakiri mit Anlauf!

Es ist auch interessant, daß sich Faymann, Spindelegger und HC nicht selber an der Nase nehmen. Eher gehen sie in trauter Eintracht auf die Konkurrenz los, als daß sie die eigene Korruption abdrehen.

Das liefert ein sehr interessantes Bild über die politische Landschaft...

Ob da noch mehr Leichen im Keller sind?!

Gast: Leon Walras
20.08.2012 07:25
0 0

"Entlastung der Wirtschaft ...

... durch eine konsequent durchgeführte Verwaltungsreform!" Warum sollte Stronach mit diesem Thema nicht bei der ÖVP-Klientel punkten können? Gerade die Verwaltungsreform ist ja ein Dauerbrenner, an der sich die etablierten Parteien langsam die Zähne ausbeissen. Wenn es gelingt, die Dienstleistungen für die Bürger wirksamer zu gestalten und preisgünstiger zu produzieren, wird es wohl jede Menge an Einsparungen im öffentlichen Bereich geben ...

Gast: Kuya
19.08.2012 18:10
3 0

die Wirtschaftsgemeinschaft, alles andere ist illegal

. . . Stronach ist bereits, was der Pfründe- und Privilegienwirtschaft fehlt, die Opposition und wird Europa noch aufhorchen lassen.
Wenn er eine Logistik für Handel und Gewerbe initiierte, hat er Fachmann und Konsument an der Hand, wenn er uns die modernste Infrastruktur verpasste, werden Betriebe am Land investieren und wenn Stronach nach Brüssel ginge, dann haben die souveränen Völker eine Stimme.

On Stronach nur ein

Politclown ist oder nicht, das wird man erst dann beurteilen können, wenn Personalie und Parteiprogramm bekannt sind. Natürlich hat das "Schlitzohr" Stronach damit gerechnet, dass man ihn nun zerlegt und natürlich wird er als alter Fuchs das miteingerechnet haben. Und bitte, welche Partei handelt heute nicht "populistisch"? Und was heißt eigentlich "populistisch"? Ein Blick in den Duden klärt auf. Dass jetzt aber bei einigen Politikern die Sicherungen durchbrennen zeigt doch, wie verwundbar sie sind. Nun werden sie nervös und versuchen krampfhaft, den Politclown, falls er wirklich einer sein sollte, schlechtzureden, ihn als Spinner hinzustellen. Und was wäre dann, wenn seine Partei auf Anhieb in den Nationalrat käme? Was wäre, wenn der Euro wirklich crasht? Heute lächelt man über den alten Mann und nimmt ihn in keiner Weise (offiziell!) ernst. Doch die Lage kann sich innerhalb kurzer Zeit ändern, alle Welt spricht über einen bevorstehenden Euro-Crash. Was dann, werte Damen und Herren Politiker?

na ja, könnte ja sein

dass Sie absichtlich provozieren. Oder nicht? Herr Novak?

Ich glaube schon dass Herr Stronach ein Chance hat. Wenn ich darüber nachdenke, dass Faymann, Spindelegger, Glawischnig und Strache die Konkurrenz sind? Glaubwürdigkeit hat er auf alle Fälle, Charisma sowieso, ist gewöhnt Verantwortung zu tragen und auf seine Leute zu schauen. Bis dato hat niemand positive Veränderungen geschafft, weil in den eigenen Reihe gefangen, unfähig oder sonst wie kein Motiv. Ich bin auf alle Fälle neugierig, welche Ziele und auf die Qualität seiner Unterstützer? Ich finde es schon ein sehr positives Zeichen, dass jemand, der alles erreicht hat jetzt noch immer (hoffentlich) Positives bewirken möchte, obwohl er es sicherlich nicht müsste.

"..bitteren far niente der Bundesregierung "

auch ein nowak wird dieses bittere erlebnis haben: die eigentümer verlangen ein besseres ergebnis, doch auch ihm bleibt nur das FAR NIENTE.

wieviel geschichtsunterricht braucht ein journalist eigentlich?
hat das schüsselerlebnis nicht für ein schlüsselerlebnis gereicht?
auch wenn jemand die mehrheit der mandate im NR hinter sich weiß: wenn er etwas tut, was GESELLSCHAFTLICH keine mehrheit hat, der sollte es besser lassen, denn es löst sich ohnehin umgehend in luft auf.

und jetzt, lieber herr nowak, erzählen sie mir mal, in welchem bereich der presse sie eine mehrheit der mitarbeiter hinter sich haben (wenn sie die vom eigentümer geforderte scharfe klinge wetzen wollen).
und erzählen sie mir bitte, in welchem zu lösendem bereich die regierung eine mehrheit der bevölkerung hinter sich hat.

wenn SIE es in ihrem bereich versuchen, werden sie scheitern.
wenn die regierung es versuchen sollte, so wird sie daran scheitern.

nicht wunschträume sind es, die zählen. nur die realität zählt. und diese erlaubt allenfalls mini-schritte.
bedanken wir uns bei uns wählern!

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Die beste Gesellschaft des Verlierers Gusenbauer!

Herr Oberst, Ihre Aussagen haben die gleiche Qualität wie Ihre Rechtschreibkenntnisse. Ihre permanente Kleinschreiberei soll die Mängel in Ihrer Rechtschreibung vertuschen, was aber sollen Ihre Aussagen vertuschen?

In einem Punkt mache ich mir die Mühe, Ihnen zu widersprechen, alles andere ist sowieso nur Unsinn, den Sie ständig verbreiten und den schon anderer vor mir beanstandet haben.

Schüssel ist nicht grandios gescheitert. Schüssel machte einen entscheidenden Fehler. Er meinte, wenn er vornehm, wie das so seine Art ist, seine Leistungen darstellt, wird er wiedergewählt werden. Irrtum!

Die ständige Schmutzpropaganda des Hrn. Gusenbauers führte zu seiner Niederlage, weil eben Leute wie Sie, die nicht klar denken können, auf solchen Schmonzes hereinfallen.

Es war Gusenbauer, der grandios gescheitert ist, denn Gusenbauer wurde von seiner Partei als Bundeskanzler in weniger als zwei Jahren kassiert wegen erwiesener völliger Unfähigkeit. Das aber war schon vorher bekannt, denn statt Schüssel herunterzumachen, wäre es für Gusenbauer zielführender gewesen, ein eigenes Konzept für das Weitermachen unter seiner Führung zu erarbeiten. Machte er aber nicht!

Mit dem Scherben wegräumen haben Sie recht. Aber nicht die Scherben Schüssels müssen weggeräumt werden, sondern jene des Herrn Guserbauers. Z.B. in Sachen Mißbrauch der Frühpension!

Das hat Gusenbauer nicht kapiert und Sie auch nicht.

Mit anderen Worten, Sie sind in bester Gesellschaft mit dem Verlierer Gusenbauer.

Wohl bekomm’s!


Antworten Antworten Gast: Tromsöer
27.08.2012 22:48
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Tolle Rechtschreibung! Aber wirklich....

Die ständige Schmutzpropaganda des Hrn. Gusenbauers....

....weggeräumt werden, sondern jene des Herrn Guserbauers....

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Ja, ja, die Rechtschreibung

Tromsöer, Sie scheinen nicht zu wissen, um was es geht, wenn von Rechtschreibung die Rede ist.

Erklären Sie mir doch bitte, was ist an der Formulierung „Die ständige Schmutzpropaganda des Hrn. Gusenbauers …“ im Widerspruch zur korrekten Rechtschreibung. Ist es Ihrer Meinung falsch geschrieben, weil Sie mit dem Begriff Schmutzpropaganda nichts anfangen können oder weil Sie ihn als ungerechten Vorwurf gegen Hrn. Gusenbauer einschätzen?

Wenn Gusenbauer wahrheitswidrig ständig von „sozialer Kälte“ daherredet, weil Schüssel den Mißbrauch der Frühpension eindämmen und endgültig, wenn auch nur Schritt für Schritt beseitigen wollte, dann ist das Schmutzpropaganda. Schmutzpropaganda, weil Schüssel eben mit Schmutz beworfen wird.

Einen Eigennamen falsch schreiben hat auch nichts mit Rechtschreibung zu tun. Mal abgesehen davon, daß ich mehrfach Gusenbauer richtig schreibe, es also ganz deutlich ein Tippfehler ist, wenn der Mann plötzlich Guserbauer heißen soll.

Mit anderen Worten, Sie maulen ebenso wie der Oberst auch nur herum! Ohne wirklich etwas zu sagen.

Re: Die beste Gesellschaft des Verlierers Gusenbauer!

"Er meinte, wenn er vornehm, wie das so seine Art ist, seine Leistungen darstellt, wird er wiedergewählt werden. Irrtum!"

genau: wer, wenn nicht ER? seeeehr vornehm und dezent!

und ein bisserl mehr zeitgeschichtswissen wäre auch nicht schlecht: gusenbauers "ständige schmutzpropaganda?"
meiner erinnerung nach war DAS thema im wahlkampf der zeitgerecht gestartete bawag-prozess --> seeeehr clever vom gusi!

träumen sie sich die vergangenheit weiter schön, wenn sie vor dem schüssel-altar eine kerze anzünden.

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Gusenbauer hat Schüssel 7 Jahre lang heruntergemacht, nicht erst im Wahlkampf 2006. Letzteres ist kompletter Unsinn! Unsinn ist gut, will man nur herummaulen! Für eine seriöse Diskussion reicht das aber nicht!

Du meine Güte Herr Oberst! Andere beschuldigen, sie hätten keinen Bezug zur Geschichte und selbst so richtig gar nichts wissen, ist schon sehr kurios. Aber typisch für einen Kleinschreiber.

Schüssel war von 2000 bis 2006 Bundeskanzler. Von 2000 bis 2006 hat Gusenbauer als Opposition Schüssel für alles und jedes heruntergemacht und nicht erst im Wahlkampf 2006. Das sollte man halt wissen, will man auftrumpfen. Kleinschreiber können das eben nicht!

Die Bawag-Affäre platze im Frühjahr 2006 auf mit der Pleite der amerikanischen Firma RefCo, welche noch in der Nacht vor ihrer Pleite von der Bawag einen Kredit in Höhe von 350 Millionen Euro bekam. Das waren 10 % des Bawag-Eigenkapitals, das Stunden später verloren war.

Verzetnitsch garantierte mit dem Vermögen des ÖGB um die sofortige Pleite der Bawag zu verhindern. Das Vermögen des ÖGB waren aber die Bawag-Aktien. Also Verzetnitsch hat mit der Bawag die Bawag garantiert. Ein richtig dubioses Geschäft.

Schüssel hat jedoch ohne Zögern für die Bawag eine 900-Millionen-Garantie des Bundes auf den Weg gebracht, um die Pleite der Bawag zu verhindern. Und er hat zudem noch festgelegt, daß der ÖGB nur solange haftet, als er selbst noch bilanzieren kann. Damit hat er Verzetnitsch aus der Bredouille gebracht.

Der Bawag-Prozeß begann erst 2007, da war Schüssel nicht mehr Bundeskanzler!

Also lernen gefälligst Geschichte, bevor Sie herummaulen. Sie blamieren sich danach etwas weniger oder zumindest nur mehr mit Ihrer Rechtschreibschwäche.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Tromsöer
27.08.2012 22:54
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Re: Gusenbauer hat Schüssel 7 Jahre lang heruntergemacht, nicht erst im Wahlkampf 2006. Letzteres ist kompletter Unsinn! Unsinn ist gut, will man nur herummaulen! Für eine seriöse Diskussion reicht das aber nicht!

'Schüssel war von 2000 bis 2006 Bundeskanzler.'

Jedenfalls ist sichergestellt, daß der nächste Bundeskanzler nicht von der ÖVP sein wird.

Weil mit EU-Vergötterung, wie nun mittels Lopatka geplant, kann die ÖVP nur verlieren.
Bereits bei der letzten Wahl hatte die ÖVP für ihre EU-Unterwürfigkeit die Rechnung präsentiert bekommen.
Genau so ist es auch dem LIF ergangen, bei dem es sich ja um eine regelrechte EU-Fundamentalisten-Truppe handelt.

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Prognosen sind dann besonders schwer, sagt man, wenn sie die Zukunft betreffen

Tromsöer, es ist höchst erfreulich, wenn so deutlich erkennbar ist, daß es Ihnen gut geht. Gut geht, weil Sie in Ihrem Wunschdenken bereits entschieden haben, wer der nächste Bundeskanzler jedenfalls nicht sein wird.

Die lästige Kleinigkeit für Sie ist nur, in der gegenwärtigen Situation ist weniger als je zuvor eine halbwegs plausible Einschätzung des nächsten Wahlergebnisses möglich.

Faymann kommt zunehmend mit seinen Inseraten in die Bredouille. Spindelegger leidet darunter, daß er die ständigen Korruptionsanwürfe gegen die ÖVP nicht zurückweist, sondern anfängt sich zu verteidigen. Und wer sich verteidigt, der klagt sich an, sagt der Volksmund. Strache ist mehr als je zuvor als inhaltsleerer Maulreißer erkennbar. Das BZÖ wird ausreichend Probleme haben, überhaupt wieder in den Nationalrat zu kommen. Stronach kommt ins Parlament, wird aber als Scharlatan, der weithin nicht weiß, wovon er überhaupt redet, erkennbar sein. Na ja, und die Piraten haben auch Chancen, streiten aber jetzt schon um des Kaisers Bart.

Und da wollen Sie wissen, wer Bundeskanzler wird oder besser nicht wird.

Sie Glücklicher!

Ich frag’ Sie gar nicht, was man unter EU-Vergötterung und unter EU-Unterwürfigkeit zu verstehen hat. Sie können das sowieso nicht erklären!

Re: "..bitteren far niente der Bundesregierung "

Herr "Oberst", man könnte alle Ihre Beiträge in einem kurzen Satz zusammenfassen: Nicht die Leiden des jungen Werther, nein die Leiden eines Sozialisten, der mit der PRESSE nun gar nicht mehr einverstanden ist.....
Wie traurig.

das "bittere far niente der Bundesregierung "

nowak auf den spuren von frau rohrer?

auch diese von mir sehr geschätzte kolumnistin hat ein großes anliegen: sie mag die show. und sie liebt showmaster.
--> ein politiker ist nur dann ein guter politiker, wenn er wöchentlich (besser täglich) seinen großen auftritt auf der showtreppe hat und eine vortreffliche ansprache hält.
wie susi und wolfi in ihren 6 jahren jeden dienstag vor der ösi-flagge...

merke: je weiter ein politiker den mund aufreisst, umso mehr blödsinn kommt raus. auch wenn es für einen journalisten das leben erleichtert. auf dauer ist es für ihn wie für das land ein offenbarungseid!

"..senkt die Chance von Rot-Grün und lässt andere Varianten zu."

nein.
andere varianten sind nicht drinnen als rot-schwarz oder (falls die 50% nicht erreicht werden) rot-schwarz-grün.
weder die falottenpartei noch ein stronach oder die piraten werden einen partner finden, der mit ihnen in eine regierung geht/gehen kann.
dieses experiment hat ein schüssel gewagt. er ist grandios damit gescheitert, er hat sich damit seinen spitzenplatz unter den versager-kanzlern gesichert,und wir sind noch immer damit beschäftigt, die scherben wegzuräumen.

es wird keinen zweiten geben, der das tut bzw dem seine partei das ok dafür geben würde.

Gast: Austrianer
19.08.2012 09:58
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Interessant

Alle Meinungen und Vorschläge, solange sie nicht von Linkslinken und EUphorikern kommen, werden sofort immer als populistisch abgetan.

Das nenne ich wahren Populismus.

Übrigens, viele dieser populistischen Vorschläge wurden dann mit einer gewissen Verzögerung genau von Diesen als richtig erkannt und umgesetzt.


Hausfrauenliberalismus

Merkels vielbespöttelter Sager von der weisen „schwäbischen Hausfrau“ hat natürlich seine Berechtigung: Auch ein Staat kann nicht endlos über seine Verhältnisse leben, wie es manche (vor allem sozialistische) Politiker gerne hätten und leider praktizieren, mit den bekannt katastrophalen Ergebnissen.

Im Gegensatz zu Merkel ist allerdings der wirtschaftspolitische Überblick Stronachs offensichtlich beschränkt und seine Rezepte dementsprechend „homemade“ sprich hausbacken.

Man kann einen EU-Mitgliedsstaat nicht einfach herauslösen und seine eigenen Brötchen backen lassen. Das ist zwar originell, kann aber teuer werden.

Insofern sind Frank Stronachs Eigenbröteleien in der Tat ein unverdientes Gottesgeschenk für die Große Koalition.


Gast: Braver Liberaler
19.08.2012 09:23
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Stronach ? Na und ?

Also bitte was haben sie gegen Hausfrauen? Und ich hoffe auch nicht all zu viel gegen liberale Gedanken !! Na ja, Stronach nimmt den Mund ein bisschen voll
aber warten wir ab wie sich das alles entwickelt.

So was !

Ich bin entrüstet - unser Herr Bundeskanzler wird schon wiedermal hier angeschuettet mit den sog. Inseraten-Dingen - er ist ein Ährenmann - der macht sowas ned! Besucht die Fanseite auf: http://goo.gl/SkrUL

Gast: GNessmann
19.08.2012 05:48
4 1

Und wieder einmal

Ein Journalist der nicht unabhaengig evaluieren kann, was er da kritisiert.

Stronach setzt sein eigenes Geld ein - und er wird andere von seinen Ideen ueberzeugen muessen. Aristotilische Ethik scheint in sein Parteiprogramm Einzug gehalten haben - ein Standard vor dem sich die Haus- und Gartenpolitiker die heutzutage so in Wien und den Laendern herumtoben fuerchten. - Denn von wahren Tugenden ist in der Politikerklasse heutzutage nicht viel zu sehen.

Was die Idee des Euroausstiegs betrifft, sehe ich keinen Grund warum das nicht moeglich waere. Selbst ein EU Austritt waere kein Drama, da schlussendlich die Wirtschaftskraft des Landes ausschlaggebend sein wird.

Schön pointiert Herr Novak, aber ...

geben wir Herrn Stronach einfach die Chance sich mit seiner Partei zu beweisen, das hat er auf jeden Fall verdient.

Übrigens geht es auch anderen Ländern in Europa bestens, z.B. Schweden - ein Wirtschaftwunder - ganz ohne Euro. Wir alle wissen, dass sich die Griechen unter dem Euro niemals erholen. Diese Währung ist ein untragbares Joch. Auch Finnland hat den Austritt bereits durchgerechnet, das hätten man bei uns schon längst erledigen können.

"Der Schilling war wenigst was wert", das hör ich gerne, und daran kann man glauben.
Und an den Euro?

 
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