24.05.2013 00:58 Merkliste 0

Und Heinz-Christian Strache garantiert Rot-Schwarz

RAINER NOWAK (Die Presse)

Der von Kärntner Parteifreunden, Frank Stronach und organisatorischen Schwächen geplagte FPÖ-Chef hat seine Chance vertan, ernst genommen zu werden.

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Lang hat es so ausgesehen, als würde ausgerechnet die FPÖ von den Korruptionsvorwürfen gegen Selbstdarsteller der Ära Schwarz-Blau und folgender profitieren. Doch auf die Kärntner war in der FPÖ schon immer Verlass, spätestens mit Uwe Scheuch und seinen Telefonaten zur reibungslosen Vergabe von Staatsbürgerschaften war klar, die volle Distanzierung vom System Jörg Haider kann und wird Heinz-Christian Strache nicht mehr gelingen. Dazu kamen Fälle in den eigenen Reihen: Martin Grafs sonderbare Geschäfte für eine alte Dame passten nicht zum Bild einer Partei der Anständigen, Ehrlichen und Witwentröster.

Auch wenn die Aufregung über Grafs finanziell erfolgreiche Teestunde in Wien-Döbling gewaltig war, schwerer wiegt die organisatorische Schwäche der FPÖ: Ausgerechnet die Wiener Landespartei, Heimat und Schatztruhe Straches, versagte und überließ den Parkpickerlaufstand kampflos der kleinen Wiener ÖVP. Auch beim Thema direkte Demokratie war es die ÖVP in der Gestalt des jungen Sebastian Kurz, die mit frischen – zum Teil noch unausgegorenen – Vorschlägen punkten konnte. Strache reagiert auf die Unbill der vergangenen Monate menschlich verständlich: Er ging auf Urlaub auf die Insel, die er als Leidenschaft mit Wolfgang Fellner teilt, und verriet via Facebook vor allem Details seines glücklichen Privatlebens auf Ibiza.

Zu Hause bahnte sich inzwischen eine weitere Katastrophe an: Mit Frank Stronach betrat ein Populist die Bühne, der Strache in jedem Fall Stimmen kosten wird und noch lustiger formuliert als Herbert Kickl. Stronachs scharfe Anti-EU-Linie und die Forderung nach der Rückkehr zum Schilling wären wohl die Wahlkampflinie der FPÖ gewesen. Die Partei reagierte kopflos, unterstellte Stronach vorerst wirtschaftspolitischen Realitätsverlust, um wenig später die Urheberschaft aller Eurokritik für sich selbst zu deklarieren. Straches FPÖ war kurz genau das, was sie ist: eine Altpartei.

Natürlich kann in einem Jahr alles ganz anders sein und der austrokanadische Glanz Stronachs schon wieder verblichen sein. Immerhin wurde Strache wie sein Bedarfsvorbild Jörg Haider schon mehrmals abgeschrieben, dank der Performance der Regierung ging es immer wieder bergauf. Aber das ist völlig egal, denn Strache hat es verabsäumt, die Weichen zu stellen und sich weiterzuentwickeln.

Selbst die begeisterten Sozialistenverzehrer in der ÖVP – so wenige sind das nicht – treten nicht mehr offen für Schwarz-Blau ein. Das liegt weniger an Straches lauter Kritik am Milliardengeldregen für Europatienten und wackelnde Banken, die formulieren viele Konservative nur stichhaltiger. Nein, es ist die Mischung aus inhaltlicher Leere hinter den Attacken einerseits und dem Eingeständnis, dass er Getriebener seiner Partei, oder besser bestimmter Kreise seiner Partei ist, andererseits. Gelang es Jörg Haider letztlich, einen Ewald Stadler als Klubobmann loszuwerden, müht sich Strache mit Martin Graf sogar ab, wenn der intern unter Druck steht. Auch sonst ist es Strache kaum gelungen, Mitstreiter zu rekrutieren oder Talente zu fördern. Von seinem Wiener Statthalter Johann Gudenus hört man wenig bis nichts. Auch Rhetorik- und Textberater Kickl dürfte mehr Freizeit haben, als er benötigen würde.


Inhaltliche Gegenentwürfe zur groß-koalitionären Suada vermisst man ebenso wie eine Idee, wohin und mit wem eine rechte Regierung das Land führen würde. Das soll hier nicht nach Krokodilstränen klingen. Aber 18 Prozent aller Stimmen nur als Auftrag zu verstehen, im Parlament lauter als die anderen zu sein und sonst in den Clubs der Stadt Jungwähler zuzuwinken, zeugt von allzu großer Liebe für guten Lebensstil und lange Wochenenden. (Haider erreichte einst 26,9 Prozent, das nur zum Potenzial Straches.)

Vielleicht ist es genauso das Schicksal Heinz-Christian Straches: Er ist und bleibt der unterbeschäftigte und stets erwartbar bös-provokante Oppositionschef, seine Auftritte, die dadurch automatisch ausgelösten Empörungen und Warnungen vor dem Aufstieg des Faschismus sind nur Teil eines gut eingespielten österreichischen Rollenspiels und gehören zum Lokalkolorit.

Strache regiert nicht. Er bellt nur.

 

E-Mails an: rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.08.2012)

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56 Kommentare
 
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Gast: MH
26.08.2012 18:43
0 1

FPÖ + Strache Bashing = Parteienförderung

Werner machts möglich.
Und dass von der Presse?!

Gast: Gast 0411
26.08.2012 18:38
0 2

rainer nowak schreibt nicht,- er schmiert nur!

aber sie sind ohnedies wahrscheinlich zu feige das posting durch zu lassen!

Gast: MH
26.08.2012 14:05
3 2

Abwarten und Tee trinken

Das übliche FPÖ-Bashing der Medien hat der FPÖ noch nie geschadet. Ganz im Gegenteil.
Jörg Haider posthum zu verunglimpfen wird auch keine Wirkung zeigen. Strache wäre gut beraten sich eben nicht vom "System Haider" völlig zu distanzieren.

Solange die FPÖ weiter die Stimmung der Bürger richtig erkennt und dafür als "nicht political-correct" und "populistisch" Schelte der Medien bekommt ist sie am Weg des Gewinnens (dann noch die übliche respektlose Art der ORFler den FPÖlern gegenüber aber a-kriechend gegenüber den Linken...) .

Blau-Schwarz fürchten die Linken wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb auch die enormen Anstrengungen Blau-Schwarz zu kriminalisieren und linke Kriminalität unter den Teppich zu kehren.

Wir werden sehen, ob die meisten Bürger nicht doch durchschauen wie mit zweierlei Maß gemessen wird und welche Schmutzkübelkampagnen sich die Linken vor den Wahlen noch ausdenken die sie über Blaue und Schwarze mit Hilfe bezahlter Medien gießen.

Der ÖVP ins Stammbuch geschrieben:
Ihr Anbiedern (siehe Wien Marek) an die SPÖ hat was gebracht ? Rot - Grün ...



was bleibt HC anderes übrig, man grenzt ihn aus man lädt lieber den Bucher

eine 3% Partei, zu irgendwelchen Talks alles zum Ziel Strache auzublenden. Wenn FPÖ dann wird nur negatives aus allen Rohren geschossen, selbst wenn es nur ein fetter Banker auf einer Karikatur ist will man ihm antisemitisches Denken unterjubeln. Ich bin nicht für einen Bundeskanzler der Strache heisst aber für eine sehr, sehr stimmenstarke Opposition,
damit sich die Regierungsparteien samt den Grünen Verrätern ihre Beschlüsse nicht einfach genehmigen können.

Gast: Gruftmaus
25.08.2012 15:27
0 2

Bitte nicht gleich losplärren, sondern DENKEN.

Also- Fpö verhindert den Bürgerkrieg.
Ein Parkett des Austobens, der Abreaktion der Ängste während des Ausserbprozesses.
Schlußendlich werden hier Menschen leben und kein Hahn kräht in 30 Jahren mehr nach einem sozialen Europa.
Ob sie alle Bärte oder Hirnwindeln haben und vor einem...was weiß ich auf die Bäuche klatschen ist vollkommen Wurst.
Habt keine Angst, denn es nützt Euch zu nichts. (mehr)

Antworten Gast: Nemesis
26.08.2012 18:51
0 0

Re: Bitte nicht gleich losplärren, sondern DENKEN.

Den Islam gibt es in 30ig Jahren zumindest in Europa nicht mehr und ob es dann noch eine Demokratie gibt ist auch sehr fraglich.
Solche wie sie sollten Angst haben denn die Geschichte wird über sie unsanft drüberfahren.

Gast: gggggg
25.08.2012 13:03
4 5

Also jetzt aba Herr Nowak!

Was ist denn in Sie gefahren? Schlecht geschlafen? Schon rein sprachlich löst dieser Artikel Kopfschütteln aus - (man winkt immer noch ´JungwählerN zu´ = 3. Fall; ist aber nebensächlich). Stronach indes als Populisten zu bezeichen ist ja eine wirklich dumme, völlig realitätsferne Unterstellung. Das hat Stronach nicht nötig, ebensowenig wie sein Engagement. Wobei (sogar) seine Motivation im Grunde zweitrangig ist, wesentlich ist, dass er mit seiner Sicht der Dinge in vielem Recht hat u. ein Aufbrechen der unhaltbaren herrschenden Zustände wichtiger ist, als die völlig unwichtige Tatsache, dass Stronach kein begnadeter Redner ist. Was sollen denn das, Hr. Nowak! (Nebenbei: im Laufe der blutigen Menschheitsgeschichte waren die großen Rethoriker auch die größten Verbrecher.) Und was Sie über Strache schreiben ist auch ziemlich wirr, v.a. oberflächlich, banal. Es trifft nicht den Kern der Sache. Richtig ist, dass Strache ziemlich ´abwesend´ ist u. eine weitere Koalition zwischen ÖVP/SPÖ wahrscheinlich nicht verhindern wird können. Rätselhaft ist allerdings wieder, wie Strache ´regieren´ soll, als Oppositionspolitiker. Zum österreichischen Rollenspiel gehört übrigens auch, in gewissen Abständen auf die FPÖ u. Strache hinzuhauen, was mir politisch wurst ist (weil mir FPÖ u. Strache als solche wurst sind), aber vom Standpunkt journalistischer Anständigkeit aus ist es reine Propaganda, ´Pflichtübung´, Selbstschutz: ´Seht her, ich bin korrekt!´ Das ist schade. (Und auch feig.)

Re: Also jetzt aba Herr Nowak!

@ dativ beckmesser
abgesehen davon.. der inhalt von nowaks kommentar bei ihnen nicht angekommen.
die fpö ist ja nicht von haus aus zur opposition verdammt.
aber die blau-schwarze option ist dahin..und das hat strache selbst verwurschtelt..und niemand sonst

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
27.08.2012 17:18
0 0

Re: Re: Also jetzt aba Herr Nowak!

sg modestus!
ohne ein wahlergebnis ist das alles nur kaffeesudleserei und was bid zum noch nicht feststehenden wahltermin passiert und schlussendlich wahlentscheidend wird, welche konstellationen-koalitionsvarianten rechnersich möglichund notwendig werden, welche handelnden personen übrig bleiben - das wird man irgendwann im laufe des kommenden jahres sehen. die vorwahlkampfsituation wie sie jetzt ist 8inkl. derzeitier umfrageergebnisse), kann mmn noch keine rückschlüsse auf künftige koalitionen zulassen.

mfg
s.

Re: Re: Re: Also jetzt aba Herr Nowak!

natürlich ist noch fast alles offen....ausser das niemand mit strache koalieren KANN!!!
strache ist im visier des WJC
wenn die fpö den strache rechtzeitig in die wüste schickt ist noch alles möglich
und selbstverständlich sind die derzeitigen umfrageergebnisse nicht in stein gemeißelt...no na

leider

ich fürchte sie werden recht behalten herr nowak...pardon herr chefredakteur...
wenigsten als option sollte blau-schwarz bestehen bleiben, damit die spö forderungen nicht zu unverschämt werden.

1 1

Re: leider

Eine Drohung ist nur dann wirkungsvoll, wenn zumindest irgendeine Chance besteht, dass sie auch wahrgemacht wird.

Ist unter dieser Führung aber nicht der Fall, das sind sämtlich genetische Grosskoalitionäre.
Vielleicht fängt man damit noch ein paar ewig Gutgläubige (aber immer weniger), liefert der SPÖ aber damit gleichzeitig kostenlos Munition, gegen "schwarz-blau" zu hetzen... OHNE weitere Zugeständnisse.

Das Fazit dieser strategischen Positionierung "sich alle Optionen offen zu halten" ist also insgesamt negativ.

Re: Re: leider

sich alle optionen offen zu halten ist
demokratisch!!!...und daher immer positiv.
die option schwarz-blau hatte bis vor kurzem reale chancen, weil es in der vp genug funktionäre und mitglieder gibt, die das für eine durchaus mögliche variante hielten...strache hat es vermasselt.
jetzt ist er in visier des WJC..und als koalitonspartner untragbar

Antworten Antworten Antworten Gast: Leon Walras
25.08.2012 15:33
1 1

Re: Re: Re: Alle Optionen offen halten ...

... nein, nein und nochmals nein! Als Wähler möchte ich noch VOR der Stimmenabgabe wissen, welche Koalitionspartner sich die von mir erkorene Partei im Fall des Falles auszuwählen gedenkt. Alles andere ist Schmafu. Berechenbarkeit und Transparenz sind Eigenschaften, die ich von einer politischen Partei ernsthaft einfordere! Wolfgang Schüssel hat dem im Jahre 2000 nicht entsprochen ... seitdem hat`s von mir auch keine Stimme mehr für die Schwarzen gegeben!

Re: Re: Re: Re: Alle Optionen offen halten ...

woher haben sie den begriff schmafu??
richtig heisst das shmafoo..und kommt vom befehlsjargon der britsh army...es ist ein acronym

Re: Re: Re: Re: Alle Optionen offen halten ...

ihr ansinnen ist irreal und vorallem undemokratisch. absprachen vor der wahl sind eine mißachtung des souveräns..sprich bürger. bevor es koalitionsverhandlungen gibt müssen die parteien das votum der bürger abwarten..am wahltag wenn der bürger gesprochen hat dürfen die parteien anfangen einander abzutasten und programme zu vergleichen.
sie können auch keine koalition wählen, sondern nur eine partei. alles ansagen der parteien VOR der wahl sind unverbindlich...daher gibt es auch keine wahlversprechen, sondern nur absichten, die sich vielleicht, oder auch nicht, durchführen lassen. das gilt auch für koalitionsansagen. so hat also schüssel sich nichts vorzuwerfen. seine ansage in opposition gehen zu wollen scheiterte an der realität..nämlich an der spö und ihren unwillen mit der (demokratisch legitimierten) FPÖ zu koalieren.
dieses patt enstand genau deshalb weil die spö die ansage vor der wahl manövrierunfähig machte.
demokratie ist das suchen und finden von mehrheiten...und nicht die kanzlerschaft der stärksten partei..noch einzuhaltende koalitionsansagen.
politik ist die umsetzung des möglichen..und nicht mehr

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: DemokratischeVorhersehbarkeit
25.08.2012 18:22
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Irrtum, das färben Sie sich schön!

In letzter Konsequenz dürften dann wahlwerbende Parteien vor der Wahl überhaupt keine Aussagen treffen, weil sie ja noch keine Mehrheit dafür haben. Ich denke auch, dass die ÖVP gerade im Begriff ist politischen Selbstmord zu begehen, indem sie - wieder - keine klare Ansage machen wird. Zur Erinnerung: 2008 ist die ÖVP mit Molterer und der schwarz-blau Ansage in den Wahlkampf gezogen. Gekriegt hat der, der darauf vertraut hat, Pröll und rot-schwarz, also genau das Gegenteil, wofür er gestimmt hat bzw. genau die Konstellation, die er verhindern wollte. Meinen Sie, die potentiellen ÖVP-Wähler lassen sich jetzt wieder genauso benutzen und für dumm verkaufen? Ich denke nicht.

Re: Irrtum, das färben Sie sich schön!

das ist keine euphemie
sondern pragmatische realität
was man sich vor der wahl vornimmt, muß danach auch möglich sein.
politik ist und bleibt die umsetzung des möglichen und nicht irgendwelcher träumereien
moltererswahlkampf ist dazu das beste beispiel. das wahlergebnis ließ molterers pläne verpuffen. strache wollte nicht mit der BZÖ ..

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Demokratische Vorhersehbarkeit
25.08.2012 19:23
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Re: Re: Irrtum, das färben Sie sich schön!

Diese vergangene Doppelstrategie wird die ÖVP diesmal bitter zu spüren bekommen. Auch die Umsetzung des Möglichen gestattet kein Verhalten, das faktisch auf gezieltes Täuschen der Wähler hinausläuft.

Re: Re: Re: Irrtum, das färben Sie sich schön!

es ist wahrscheinlich richtig, dass wähler entTÄUSCHT waren, aber sie wurden nicht geTÄUSCHT.
das wahlergebnis war zu mager um sich verstärkt durchzusetzen.
bezeichnend ist, dass wähler die die övp gar nicht gewählt haben von täuschung sprechen. dieser perfide schwachsinn hat methode.
doppelstrategie gibt es keine..vor der wahl werden vorschläge gemacht, nach der wahl wird verhandelt und je nach stärke eingebracht.

Na Servas,..

..die Presse wurde ja ganz schön auf Linie gebracht. Ein bischen vorsichtiger hätten Sie es schon angehen können, Hr. Novak.

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Re: Na Servas,..

.... oder unauffälliger. Aus Lesersicht ist es allerdings gut, wenn es (gleich deutlich) auffällig ist

Re: Na Servas,..

gott sei dank

Was den Inhalt des Artikels betrifft

so scheint es, dass der Wunsch Vater der Gedanken ist. Ob sich da Herr Nowak nicht gewaltig täuscht. Man wird sehen, wie sich die Lage der FPÖ entwickelt und ob sie tatsächlich ihre Wähler zu Rot und Schwarz treibt. Nicht nur in Kärnten gibt es Probleme, in ganz Österreich herrscht derzeit politisches Chaos und das merkt die Bevölkerung sehr wohl. Man soll also nicht hergehen und die Leute für dumm halten. Die Bevölkerung weiß die Situation zu beurteilen und wird bei den nächsten Wahlen entsprechend handeln. Ob sie dann so reagieren wird, wie es sich Herr Nowak vorstellt, das bleibt abzuwarten.

Re: Was den Inhalt des Artikels betrifft

Die Bevölkerung merkt gar nichts. Die Mehrheit hat bisher durch ihre Stimmabgabe bewiesen, dass sie die Grundrechenarten nicht beherrscht. Sie ist aber nicht nur dumm, sondern leider auch ziemlich unmoralisch, da sie es vorzieht, ihr Leben auf Kosten ihrer eigenen Kinder zu führen.

Die Summe aus alldem ist wunderbar an unserer Regierungsbank abzulesen. Ein Land, aufgeteilt in zwei Gemeinschaften, deren Mitglieder ideologisch verblendete Meister im Nehmen sind. Koste es was es wolle, hinter uns die Sintflut.

Mit dieser Mehrheit ist kein Staat zu machen. Und da ist es völlig egal, wen sie wählt, das Ergebnis muss zwangsweise inferior sein.

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Es ist abartig...

Der Chef einer grossen Zeitung bekundet offen seine Vorliebe zu einer rassistischen Partei. Die sog. Ausrutscher von Strache waren niemals Ausrutscher sondern die eigentliche Weltanschaung von Strache und die Ideologie seiner Partei!

 
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