20.05.2013 04:16 Merkliste 0

Leitartikel: Die vertane Chance

Ulrike Weiser (Die Presse)

Für die ÖVP war Reinhold Lopatka als neuer »Mr. Europa« vermutlich die richtige Wahl. Ein zweiter Sebastian Kurz ist der neue Staatssekretär im Außenministerium aber nicht. Man muss sagen: leider.

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Von Habermas bis Glucksmann: Jetzt streiten also auch die Philosophen über die Eurokrise. Für die einen ist das eine gute Nachricht, die anderen deuten es als Warnsignal dafür, dass nun echt keiner mehr weiterweiß. Sprachlich ist es jedenfalls eine schöne Abwechslung zum ESM-EFSF-Vokabular. Wenngleich die Abhandlungen der Wirtschaftsexperten und die Essays der Denker eines gemeinsam haben: Egal, wie klug, sie lassen den Leser mit einer Lücke zurück – nämlich was all das eigentlich für den konkreten Alltag bedeuten soll.

„Verstehen Sie das alles noch?“, fragte der Autor Ferdinand von Schirach vor einiger Zeit im „Spiegel“. Und die ehrliche Antwort lautet immer öfter: Nein. Auch Parlamentarier gaben zu, nicht so genau zu wissen, wozu sie beim ESM-Votum in letzter Konsequenz Ja sagten. Als Laie kann man sich derzeit quasi nach Belieben aussuchen, ob man lieber Experten A oder B glaubt, ob einem Stronachs Schilling-Nostalgie, Straches Nordeuro-Rhetorik oder eben doch die mehr oder weniger zähneknirschende „alternativlose“ EU-Solidarität besser gefällt. Darauf reagieren viele verärgert, überfordert. Nicht nur die Finanzmärkte, auch die Bürger misstrauen Europa längst.

In so einer Situation klingt Spindeleggers Idee, den neuen Staatssekretär im Außenministerium verstärkt mit der Vermittlung der EU-Politik im Inland zu beauftragen, nicht schlecht. Natürlich kann man die Krise weder wegerklären noch weglächeln (bezüglich Letzterem besteht bei Reinhold Lopatka eh keine Gefahr). Tatsächlich hat die EU aber seit jeher neben anderem auch ein Kommunikations- bzw. Informationsproblem, wie auch die neue, leicht verzweifelte deutsche Promi-Kampagne „Ich will Europa“ zeigt. Ob, wie in Deutschland, Volksmusikanten-Testimonials das richtige Mittel sind, sei dahingestellt. Jubel-PR braucht man nämlich nicht. Dass es aber sinnvoll ist, einem schwierigen Thema Gesicht und Adresse zu geben, hat hierzulande zuletzt ein anderer Staatssekretär bewiesen: Sebastian Kurz, seines Zeichens hyperaktives Kommunikationstalent. Er hat die Ausländerdebatte immerhin versachlicht.

Bloß: Lopatka ist nicht Kurz. Und um Versachlichung wird es auch nicht gehen. Denn abgesehen davon, dass Lopatka Steirer ist (und seine Bestellung die renitente Landespartei beruhigen soll), ist er vor allem Wahlkampf-Profi. Als solcher wird er das Thema taktisch für 2013 aufbereiten und dabei eine härtere Gangart anschlagen. „Kantig“ heißt das Motto, mit dem man BZÖ und FPÖ begegnen will. Anders sind mit dem Thema auch keine Stimmen zu gewinnen. Den Ton hat der ÖVP-Vizekanzler und Außenminister bereits vorgegeben: Notfalls werde man Staaten aus der Eurozone werfen müssen, sagt er. Wer nicht spart, fliegt – klingt kernig und lässt sich im Wahlkampf bequem fordern. Denn bis so ein Vorschlag umgesetzt würde, dauert es mehrere Jahre, es bräuchte Vertragsänderungen, Volksabstimmungen, Ausgang ungewiss – man erinnere sich an die Verfassungsreferenden.

Für die ÖVP war Lopatka die logische Wahl. Für das Thema Europa ist er eine vertane Chance. Sie war ohnehin nicht groß.

ulrike.weiser@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.08.2012)

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43 Kommentare
 
12
Gast: unbeteiligter
27.08.2012 17:45
1 0

Ein sinnloser Eu-Fanat wird durch einen

anderen ersetzt- die ÖVP wird bei der nächsten Wahl mit dem BZÖ um den letzten Platz rittern

Tod der EU !

"Für die ÖVP war Lopatka die logische Wahl."

Wirklich? Die Eingrenzung auf die Stahlhelmfraktion eine "logische Wahl"?

Herr L. ist ja nicht unbedingt Sympathieträger, und er vertreibt als Schüssel-Altlast wohl genau jene Wähler, die Kurz hätte anziehen können.

Städtische, liberale Bürgerliche treibt Herr L. in die Innere Emigration.

Aber wozu auch städtische Wähler, wenn man am flachen - oder auch bergigen - Land ja so stark ist.

Gast: Vogel Strauss
26.08.2012 18:53
0 0

Heisst das nicht 'vertanene'??


Gast: MH
26.08.2012 18:32
3 1

Presse auf Standard-Linie? vertane Chance

Immer wenn ein rechter Politiker so viel Lob erhält (wie nun Sebastian Kurz) dann ist er ganz auf der von Linken gewünschter Linie.

Und die ÖVP freut sich darüber bis nach den nächsten Wahlen. Dann ist sie verwundert.


1 11

Auf die EU eindreschen ist leicht, die EU in all ihren Facetten darzustellen bedeutet massive Arbeit. Und ist wahrscheinlich zu viel!

Tja, Frau Weiser, wie einfach ist es doch, der EU Kommunikation- und Informationsschwäche zu unterstellen. Aber ist es nicht so, daß zur Kommunikation mindestens zwei gehören und die Information nicht nur eine Bring-, sondern auch eine Holschuld sein kann?

Wie äußert sich denn die Kommunikationsschwäche der EU? Hält die EU alles geheim, was sie so den lieben langen Tag tut? Verweigert sie Auskunft über ihre Tätigkeit, wenn sie von Journalisten gefragt wird? Betreibt die EU gar Desinformation, damit ja niemand erfährt, was Sache ist?

Oder ist es vielleicht so, daß die Journalisten ihre eigentliche Aufgabe vernachlässigen, nämlich umfassend zu berichten? Ist es vielleicht gar so, daß Journalisten nicht bereit sind, sich in die Sache so einzuarbeiten, daß sie dann gezielt Informationen sammeln können, einfach, weil sie wissen worum es in Wirklichkeit geht?

Ihr Kollege Hr. Oliver Grimm, seines Zeichens Presse-Korrespondent in Brüssel, ist dafür geradezu ein Schulbeispiel.

Von Grimm hört man wochenlang nichts, dann kommt ein Artikel, der nur Negatives über die EU darstellt. Kurz danach – erst unlängst so passiert – muß sich Grimm von einer Kommissionssprecherin sagen lassen, was er alles nicht beachtet hat. Irgendein Widerspruch oder gar eine Korrektur kommt von Grimm daraufhin nicht, es herrscht seitdem wieder Schweigen bis zur nächsten Anti-EU-Suada Grimms.

Fortsetzung folgt

1 10

Auf die EU eindreschen ist leicht, die EU in all ihren Facetten darzustellen bedeutet massive Arbeit. Und ist wahrscheinlich zu viel!

Fortsetzung 1:

Mehr als einmal habe ich in Leserbriefen Grimm auf dieses sein Verhalten angesprochen und ihm angeboten, ich komme auf eigene Rechnung nach Brüssel, er müsse mich nur zu einem Abendessen einladen, dann könnten wir die Problematik Aug’ in Aug’ besprechen. Dieses Angebot blieb ohne Reaktion.

Von Grimm wollte ich wissen, was die EU-Leute in Brüssel eigentlich tun oder auch nicht tun. Irgend etwas werden sie ja machen, worüber man berichten könnte. Man könnte ja auch berichten, was die Leute in Brüssel wollen und was sie davon umsetzen können. Natürlich muß auch Platz dafür sein, darzustellen, was die EU-Leute wollen und daran scheitern.

Das alles nicht zu berichten, sich nur dann zu Wort melden, wenn es etwas Negatives zu melden gibt, gleichzeitig alles Positives auszublenden, ist schlicht journalistische Verantwortungslosigkeit.

Vor diesem Hintergrund kommen Sie daher und beschuldigen die EU der Kommunikationsschwäche. Es gibt offensichtlich wirklich nichts, was es nicht gibt!

Aber Grimm ist voll entschuldigt!

Seit 1974 hat Die Presse ein Redaktionsstatut. Dort ist die Blattlinie festgeschrieben.

Wie man leicht nachlesen kann, kommt in der Darstellung der Blattlinie das Wort „Europa“ kein einziges Mal vor! Erheblich früher, spätestens aber 1995 hätte die Blattlinie um Europa korrigiert und ergänzt werden müssen.

Fortsetzung folgt:

2 10

Auf die EU eindreschen ist leicht, die EU in all ihren Facetten darzustellen bedeutet massive Arbeit. Und ist wahrscheinlich zu viel!

Fortsetzung 1:

Mehr als einmal habe ich in Leserbriefen Grimm auf dieses sein Verhalten angesprochen und ihm angeboten, ich komme auf eigene Rechnung nach Brüssel, er müsse mich nur zu einem Abendessen einladen, dann könnten wir die Problematik Aug’ in Aug’ besprechen. Dieses Angebot blieb ohne Reaktion.

Von Grimm wollte ich wissen, was die EU-Leute in Brüssel eigentlich tun oder auch nicht tun. Irgend etwas werden sie ja machen, worüber man berichten könnte. Man könnte ja auch berichten, was die Leute in Brüssel wollen und was sie davon umsetzen können. Natürlich muß auch Platz dafür sein, darzustellen, was die EU-Leute wollen und daran scheitern.

Das alles nicht zu berichten, sich nur dann zu Wort melden, wenn es etwas Negatives zu melden gibt, gleichzeitig alles Positives auszublenden, ist schlicht journalistische Verantwortungslosigkeit.

Vor diesem Hintergrund kommen Sie daher und beschuldigen die EU der Kommunikationsschwäche. Es gibt offensichtlich wirklich nichts, was es nicht gibt!

Aber Grimm ist voll entschuldigt!

Seit 1974 hat Die Presse ein Redaktionsstatut. Dort ist die Blattlinie festgeschrieben.

Wie man leicht nachlesen kann, kommt in der Darstellung der Blattlinie das Wort „Europa“ kein einziges Mal vor! Erheblich früher, spätestens aber 1995 hätte die Blattlinie um Europa korrigiert und ergänzt werden müssen.

Fortsetzung folgt:

2 10

Auf die EU eindreschen ist leicht, die EU in all ihren Facetten darzustellen bedeutet massive Arbeit. Und ist wahrscheinlich zu viel!

Fortsetzung 2:

Mein inzwischen wieder hergestelltes Abonnement hatte ich vor über Jahresfrist gekündigt, weil ich im Detail nachweisen konnte, daß der inzwischen Gott sei Dank verflossene Chefredakteur Fleischhacker die Blattlinie massiv verletzte. Obwohl das eine andere Geschichte ist, ist es mir völlig unverständlich, daß es hier in dieser Debatte mehrere Leserbriefe gibt, die das Ausscheiden Fleischhackers bedauern. Fleischhacker verstand es prächtig mit exzellenten Formulierungen so richtig nichts zu sagen. Insbesondere zur gegenwärtigen EU- und Euro-Krise.

Sie aber, Fr. Weiser, sind nicht nur in der Presse in bester Gesellschaft, auch in der heimischen Politik geht es genau so „Europa-ignorierend“ zu.

Oder können Sie dem Rest der Welt erklären, warum es nicht möglich ist, z.B. zweimal im Jahr, die 14 österreichischen EU-Parlamentarier in Wien im Parlament auf die Regierungsbank zu setzen und sie einen Tag lang einem „Verhör“ zu unterziehen.

Dort könnte Othmar Karas seine Sicht der Euro-Krise erklären, er ist schließlich Ausschußmitglied für Wirtschaft und Währung, für Außenpolitik, für Menschenrechte und er ist Berichterstatter für Bankenprobleme.

Oder Hannes Swoboda. Er ist Fraktionschef der europäischen Sozialisten. Er ist Berichterstatter zu Balkanfragen, hat hiefür Auszeichnungen erhalten etwa von Albanien, er ist Berichterstatter zum Kroatienbeitritt, etc.

Fortsetzung folgt:

2 10

Auf die EU eindreschen ist leicht, die EU in all ihren Facetten darzustellen bedeutet massive Arbeit. Und das ist wahrscheinlich zu viel!

Fortsetzung 3:

Sowohl Karas als auch Swoboda sind im EU-Parlament hoch anerkannt, nur zu Hause kommen sie praktisch nicht zu Wort.

Auch der heftig umstrittene Andreas Mölzer wäre interessant zu hören und der Scharlatan Hans-Peter Martin wäre nachhaltig zu entzaubern. Aber nichts dergleichen passiert. Für Barbara Prammer eben kein Thema!

Die Presse drischt auf die EU ein, tut aber nichts, um die EU hierzulande endlich einmal im Original hören zu können.

Und Sie, Fr. Weiser, kommen daher und meinen, die EU-Probleme können nicht weggelächelt werden und stellen gleich noch fest, daß bei Lopatka keine Gefahr des Lächelns besteht. Ist es das, was Sie bewegt, wenn Sie über die EU oder die österreichische EU-Politik zu schreiben haben?

Oder gibt es doch mehr, was zuerst berichtenswert und dann auch noch kritikwürdig wäre. Das „Nicht-Lächeln“ des Hrn. Lopatka doch hoffentlich nicht nur.

Die Begriffe "EU" und "Chance" passen für mich nicht mehr zusammen

Zu EU passt besser:
* Risiko
* Umverteilung
* Haftung für Pleitestaaten
* Zu Tode regulieren
* ...

Der Leitartikel trifft den Nagel auf dem Kopf ...

und offenbart, dass sich weder Faymann noch Spindelegger sich über das Thema EU und EURO zumuten.

Es ist ein spätes, ja zu spätes Einbekenntns, dass unsere Regierung eine maximal lausige, versteckte und meinungslose Meitreisende im europäischen Schnellzug sind. Das steht im krassen Gegensatz zur gerne verbreiteten Selbstwahrnehmung dieser zwei personifizierten "Kompromiss-Kompromisse" (Spindfaygmänner), welche uns immer vom Führerstand der EU-Lokomotive erzählen wollen.

Frau Fekter scheint ja aus der Schusslinie geleitet worden zu sein und Lopatka soll jetzt den Märchenonkel mimen. Auch er kein Fachmann, eher ein "Mädchen für alles aber für nichts mit Leadership.

Auffallend auch, dass die Regierung die Agitation und die Modelldiskussion an die "Einliegernachbarn" Strohsacks, Straches und Grünens überläßt, der Herr im Haus ist ausgezogen.

Lopatka wird die Einstellung der Bevölkerung zu EU und EURO ebenso reparieren können, wie er Spindelegger mit angeschlossenem Kopf vor einem NR-Wahl-Desaster retten wird. Noch dazu, wo mit Platters Vorstoß Richtung Gesamtschule, EPrölls Volksabstimmungsträume in er Wehrpflichtdebatte.

Ob bei solchen Chefs, ein Sebastian Kurz nicht nur ein Strohfeuer ist?

Gast: Gerne nur Gast
26.08.2012 10:16
16 5

In Fortsetzung der Poster weiter unten:


Ist das die Nachfolge von M Fleischhacker?

Zweite Liga sozusagen. Frau Weiser, was haben sie studiert: Politik"wissenschaften", Publizistik oder beides?!

Schwaxh - und das ist nicht polemisch sondern realistisch. Manche sind zum Denken geboren und fähig, andere nicht.

0 10

Und wie schauts mit dir aus?

Hauptschulabschluss im bfi nachgeholt?
Bei wem Diskussion ausschließlich bedeutet, Leute persönlich anzugreifen, für den gilt der Satz: "Manche sind zum Denken geboren und fähig, andere nicht "

Gast: polly4
26.08.2012 10:16
16 2

Was ist denn das für ein Kommentar?

Kann diese Redakteurs-Anfängerin überhaupt zwischen ESM und Euro-Bonds untersscheiden? Ich hege starke Zweifel.

der Spindelegger hat mit Lopatka nichts gutes vor

Ab. 6.9.2012 darf sich Lopatka seien ersten Prügel abholen, er wird die Anfragebeantwortung ausbaden dürfen.

http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=518

Gast: Get
26.08.2012 08:06
6 6

EU und Euro sind tot

Nur die ewigen pro EU und Euro Medien wollen das nicht kapieren. Hinter den Kulissen wird schon eine - first class - Beerdigung organisiert.
Die Zukunft Europas hat einen Namen und der ist Deutschland - das mag einem gefallen oder nicht ist aber so.
Und um Kurz als - hero - darzustellen da gehört auch eine Portion "Redaktionsumformung" dazu liebe Presse.
Aber die wurde sowieso schon gemacht.

Re: EU und Euro sind tot

die nachrichten vom ableben des euro sind stark übertrieben

als " mister europa"

hätte sich gio hahn besser geeignet. aber der ist sicher froh, dass er den plagiatsvorwürfen und den niederungen der österreichischen politik entkommen ist.
die themenführerschaft - contra europa, tendenz steigend - hatte doch die fpö und wird sie in naher zukunft an stronach abgeben.
kurz hat - kommunikativ stark verbessert und gut beraten - zwar die türkenbelagerung abgewehrt und die so beliebte ruhe wiederhergestellt, ist aber eigentlich nur ein "potemkinsches dorf".
eine dauerethnotour ähnlich glawischnigs sommertour.

Gast: Mao
26.08.2012 05:48
4 7

Richtig

Die ÖVP muss in der Europa-Politikklare Kante zeigen, so wie zuletzt von Spindeegger vorgegeben; sie muss sich abgrenzen vom Hollande-Faymann Schuldenunionskurs und klar die deutsche Position stützen. Daher war die Bestellung Lopatkas goldrichtig

Gast: cz
26.08.2012 00:53
22 3

Schwach

Also bitte so ein schwacher Leitartikel ist mir in der Presse noch nie untergekommen. Was will die Autorin sagen??
Versteht irgendwer die Botschaft? Schwaffelt da herum auf oberflächigsten Niveau und keiner weiß, was sie will!
Also Lopatka mag sie offenbar nicht, aber warum, das verrät sie uns nicht. Den ESM versteht sie auch nicht, und bitte was hat Kurz damit zu tun, den mag sie offenbar als Europastaatssekretär oder was?

Bitte, liebe Presse, jetzt verhunzt uns bitte nicht die letzte Tageszeitung, die man in Österreich noch lesen kann.

Schrecklich!

Antworten Gast: Ceterum
26.08.2012 11:51
2 3

Re: Schwach

Sehr gemeiner Kommentar: Die geschätzte Autorin kennt doch immerhin die Namen von Habermas und Glucksmann, den beiden greisen Linken. Um sie kümmern sich heute nur mehr Leute wie die uraltlinken Aussitzer von Professuren an der Wiener Politikwissenschaft, mit denen diese in den Siebzigerjahren von Hertha Firnberg bedacht wurden.

Gast: Niederösterreicher
25.08.2012 23:55
5 4

Der als Regierungschef keineswegs kompetente Faymann

steht deshalb als Stimmenbringer und Saubermann der SPÖ gut da, weil er von politischen Attacken verschont wird: sowohl Blau als Grün hoffen auf eine Koalition mit den Roten und konzentrieren ihre Angriffe daher auf die ÖVP! Wenn jetzt Lopatka die Glace-Handschuhe auszieht, ist das grundsätzlich richtig!

20 4

So what?

Was will uns die Autorin sagen? Ich weiß es nicht, kann es aus dem Artikel nicht herauslesen. Aber vielleicht verstehe ich es einfach nicht.

Lopatka hat bereits mit seinem ersten Interview bewisen, daß er nichts verstanden hat und daß er mit seinem "Politsprech" (den im übrigen alle haben: Cap, die Dauerpraktikantin in der Löwelstraße, die Glawischi-Waschi, etc) keinen hinter dem Ofen hervorlockt.

Stronach redet Klartext, und das wollen die Leute heute hören. Bei ihm hat man wenigstens das Gefühl, daß er es ehrlich meint.

10 4

Was will uns die Autorin sagen?

Vermutlich, wie toll sie Bubi Kurz findet. Nur steht sie damit, fürchte ich, allein da.

Antworten Gast: gast111
25.08.2012 22:54
2 2

Re: So what?

es ist vollkommen egal was aufd en scheinens teht, ob euro, schilling, mark oder drachme

ein system das auf zinseszins beruht kollabiert, es ist nicht die frage ob, sondern nur wann der kollaps passiert, im prinzip dauert es immer so um die 70 jahre

jetzt haben 2012 - 1945 war krieg aber davor 1933, 1870, 1810 da gab es krisen

Hm. Schon am Ende der zweiten Zeile die richtige Selbsterkenntnis...

...und trotzdem weitergeplappert. Na ja, anderseits hätten wir dann aber auch nicht gelernt, wie man "bewisen"(sic!) schreibt. Was der Stronach redet, wollen "die Leute" sicher nicht hören. Also, die intelligenten Leute halt... Aber solche Leute, denen ihr dahinpubertierendes Gehirn Sachen wie "Glawischi-Waschi" eingibt, die wollen das schon hören...

 
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