22.05.2013 21:15 Merkliste 0

Eine lächerliche Debatte, die wir ernsthaft führen sollten

NORBERT RIEF (Die Presse)

Die ÖVP will die ÖBB an Frank Stronach verkaufen. Warum ist das eine lächerliche Diskussion, wenn wir zugleich die Neubesetzung des ÖIAG-Vorstands ernst nehmen?

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Es war ein seltsamer Zufall, der die vergangene Woche beendete: Die ÖIAG – jene Einrichtung, die die Beteiligungen des Staates verwaltet – wählte ganz ernsthaft einen neuen Vorsitzenden. Zugleich amüsierte sich das Land über Frank Stronach und Michael Spindelegger, weil Letzterer Ersterem die ÖBB verkaufen will.

Eigentlich müsste die Diskussion genau umgekehrt verlaufen: Den Kopf schütteln und lustig machen sollte man sich über die ÖIAG, die Privatisierung der ÖBB sollte man dagegen ernsthaft diskutieren. Mag schon sein, dass der ÖVP-Chef seinen Vorschlag selbst nicht ganz ernst gemeint hat. Dass Stronach darauf eingestiegen ist, ist für die Volkspartei ein einmaliges politisches Geschenk: Sie kann die Debatte über das Milliardenloch ÖBB weiter genüsslich inszenieren, Spindelegger kann sich fototauglich mit Stronach treffen und Ideen wälzen, wie man die Eisenbahn sanieren könnte, während der SPÖ die unangenehme Aufgabe zufällt, der Bevölkerung zu erklären, warum sie ein hoch defizitäres Unternehmen nicht verkaufen will.

Das Thema ist der Traum jedes Politikstrategen: Hier die großen Privatisierer (ÖVP), die dem Bürger gern Milliarden ersparen wollen. Dort die großen Verhinderer (SPÖ), die weiterhin alles staatlich regeln wollen, obwohl man ja sieht, wohin das führt (in hohe Schulden). Und mit Frank Stronach hat die ÖVP den Joker gezogen: Entweder kann sie ihn politisch ohrfeigen, weil er die ÖBB dann doch nicht ohne Milliardenförderungen übernehmen will (anders könnte sich auch der Milliardär die Bahn nicht leisten). Oder aber Stronach schießt sich ebenfalls auf die SPÖ ein, weil er die Eisenbahn ja gern gekauft hätte, aber die SPÖ nicht verkaufen wollte.

Die aktuelle, teils ins Lächerliche gehende ÖBB-Diskussion mag ein Wahlgeplänkel sein. Die Politik hat aber die Chance, aus diesem Geplänkel eine ernsthafte Debatte zu machen. Die Bahn ist keine heilige Kuh und das Ansinnen, sie zu verkaufen, nicht ein Anschlag auf die Gesundheit der Österreicher (wie der ÖBB-Betriebsratschef meinte, der irritierenderweise erklärte, die Eisenbahn bringe Menschen ins Krankenhaus).

Die Bundesbahnen kosten uns jedes Jahr Milliarden – 2,4 rechnet das Verkehrsministerium vor, das Finanzministerium kommt auf vier, die ÖVP auf sieben Milliarden. Sparte man hier nur zehn Prozent ein, könnte man im billigsten Fall die jährlichen Förderungen für die Universitäten auf fast 500 Mio. Euro beinahe verdoppeln (was dringend notwendig wäre) oder im teuersten die Kapitalertragsteuer auf weniger als zehn Prozent senken und damit den Österreichern mehr Geld zum Ausgeben lassen (und so auch der Wirtschaft helfen).

Gegner einer Privatisierung bringen als vermeintliches Totschlagargument sofort das Beispiel Großbritannien, wo die Privatisierung der Infrastruktur in den 1990er-Jahren zu Unfällen geführt hat. Tatsächlich sollten wir den Briten dankbar sein, dass sie das Experiment gewagt haben, weil es gezeigt hat, dass ein börsenotiertes und auf Gewinnmaximierung ausgerichtetes Unternehmen nicht als Betreiber der Infrastruktur taugt. Die Erhaltung der Gleise und der Ausbau werden also entweder nur mit staatlicher Beteiligung funktionieren oder mit strengen Investitionsauflagen.

Großbritannien, und das verschweigen die Gegner gern, hat auf der anderen Seite aber gezeigt, dass ein privatisiertes Transportunternehmen durchaus positive Effekte hat: Heute werden mehr Menschen zu deutlich niedrigeren Preisen transportiert.


Stimmt schon, dass keine Eisenbahn dieser Welt ohne Subventionen auskommt. Die Frage ist nur, wie viel Subventionen sie braucht: In der Schweiz machen sie etwa ein Viertel des Umsatzes aus, in Deutschland weniger als 20 Prozent, in Österreich aber um die 40 Prozent. Wenn einer meint, er könne die ÖBB billiger führen und dennoch den politischen Versorgungsauftrag erfüllen, dann verkaufen wir sie ihm doch – auch wenn der Mann für seine skurrilen Ideen bekannt ist.

Ach ja, die ÖIAG. Warum das zum Kopfschütteln ist? Diese Zeitung hat es bereits erklärt: Ein hoch bezahlter Vorstand und 15 Aufsichtsräte, um de facto nur noch bei der Post mitzureden. Also das ist wirklich lächerlich.

 

E-Mails an: norbert.rief@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2012)

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52 Kommentare
 
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Gast: TT7T
10.09.2012 17:58
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Ob die VP

weiß, dass sie damit die Bauernförderungen abschafft? Genau das wird nämlich die Retourkutsche der SPÖ sein ...

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Pleiteunternehmen

In der gegenwärtigen Art der Betreibung des Unternehmens mit welchselseitigen Spitzengagen und Spitzenpensionen lässt sich die ÖBB mit Sicherheit nicht betreiben.
Die gesamte rot/schwarze Haverei, sich gegenseitig in die Spitzenpositionen hineinzuloben würde aufhören und dem Staatsbürger eine Menge Geld ersparen.
Diese ÖBB-Privilegienstadel gehörte aufgebrochen, ohne gravierende Änderungen wird dies nicht möglich sein! Die sitzen in diesem staatlichen Unternehmen auf Kosten des Steuerzahlers herum, deshalb auch der laute Aufschrei der Gewerkschaft!

Antworten Gast: lecrenier
25.10.2012 18:09
0 0

Re: Pleiteunternehmen

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Gast: Zweifel tut not
10.09.2012 15:13
1 0

Wie wäre es mal mit einem ernsthaften Thema

bei dem die ÖVP beweist Problemlösungskompetenz zu haben?
Ausschließlich Abgrenzung zum politischen Mitbewerber zu betreiben wird nicht ausreichen um ein respektables Ergebnis zu erreichen!
Orchideenthemen auch nicht.
Ich bin der Meinung allein in der Opposition könnte sich die ÖVP erneuern. All das abgehobene und etablierte Polit-personal müsste wohl abtreten und würde durch glaubhaftere Leute ersetzt werden.
Die Partei ist seit 26 Jahren an der Regierung. Das ist zu lang!

Gast: Keinstronachfan
10.09.2012 12:35
3 0

EinfaEin Argument gegen den Verkauf der ÖBB an Stronach:

Stronach hat weder mit seinem Rennstall, noch mit dem Fußballclub Erfolg gehabt, und die Erlebniswelt Ebreichsdorf gibt's auch nicht. Was wird der erst mit der ÖBB anfangen?

Re: EinfaEin Argument gegen den Verkauf der ÖBB an Stronach:

der Unterschied ist das er die Verluste trägt und nicht der Steuerzahler!

Gast: vito c
10.09.2012 11:37
0 0

mwst

also wenn schon steuer runter, dann die mwst.

oder die lohnnebenkosten. etwas jedenfalls, dass man dan auch tatsächlich monatlch im börsel spürt, und nicht nur wenn man ein paul mcartney heißt und von ersparten leben kann

wie bitte??

dieser "GAG" der dem vizekanzler entfleucht ist, ist ein geschenk für die VP??
wenn ein geschenk, dann aber ein griechisches..wie vom listigen odysseus

Gast: Philipp
10.09.2012 10:54
4 1

weltfremd

"oder im teuersten die Kapitalertragsteuer auf weniger als zehn Prozent senken und damit den Österreichern mehr Geld zum Ausgeben lassen (und so auch der Wirtschaft helfen)."

Scheinbar ist der Autor der Meinung der großteil der ÖsterreicherInnen besitzt soviel Kapital das ihn die Kest ernsthaft interessiert, zeigt schon wie weltfremd er ist!

Antworten Gast: Gast: Leser
10.09.2012 11:34
0 0

Re: weltfremd

Wenn er nur "scheinbar" dieser Meinung ist (also nicht wirklich), ist ja alles in Ordnung.

Weil die ÖBB öffentliche Aufgaben abseits der Profitmaximierung zu leisten hat

und genau dies von einem privaten Investor nicht getan wird. Wie man in England sehr bald erkannte. Das hat sich offensichtlich bei den neoliberalen Schellhornjüngern in der PRESSE noch nicht durchgesprochen. Haben wohl aus den Privatisierungsdebakel von Austria Tabak und BUWOG, sowie der Kapitalvernichtung von Grassers Goldverkäufen nichts gelernt. Diese Deals waren überigens ohne Nachhaltigkeit für das Budget, dafür aber ein krasser Nachteil für die Steuerzahler. Wer aus Fehlern nichts lernt, wird sie nochmals begehen. Also werde ich zukünftig nicht mehr den Fehler begehen, und mir die PRESSE kaufen.

Antworten Gast: J74
10.09.2012 18:01
0 0

Die ÖBB leistet auch jetzt keine öffentliche Aufgaben mehr

oder wenn schon, dann viel schlechter als ein Privater mit denselben Subventionen.

Gast: Nicht neidig, nur schmunzelnd
10.09.2012 10:16
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Eigentlich müsste man...

eine Bank besitzen.
Dann dem Staat Kredite geben.
Infolge wäre der Staat in der eigenen Schuldenspirale drin.
Dann geht es los. Konstanter Cashflow vom Bürger über den Staat ins eigene Börserl. Dann Unternehmen aufsplitten in immer mehr Unterunternehmen. Sitz möglichst ins Ausland. Caymann oder Jersey, Zweigstelle City of London.
Der Staat kann die Schulden eh nie zurückbezahlen. Aber das Zinsgeld reicht schon und hin und wieder etwas privatisieren, für das, dass man eigentlich eh nichts macht, als ein paar Knopferl am Computer drücken lassen und Geld aus der Luft schaffen lassen.
Alles seriös, versteht sich.
Mal etwas privatisieren, wäre von Vorteil- ein paar Infrastrukturen, Lizenzen wären ja auch gut. Die Masse darf arbeiten, weil die Politiker in den Führungsebenen ja dieses System schaffen bzw. am Leben halten über Gesetze verschleiern.
Gesetze sind sowieso ideal: "Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht es." Haha. Und dazu tragen diese "Politiker" schon Jahrzehnte aktiv bei. Diese verschleiern ja bewusst, was geht und machen nach aussen hin auf "links gegen mitte und gegen rechts" und "rot gegen Schwarz".
Die großen Politiker meinen ohnehin immer von nichts zu wissen, wenn dann eine Umverteilungskrise wieder geschaffen wird.
Tritratrallala. Und schon bekommt man günstig alles. Ach doch nicht. Manch Mittelsmänner, ahm "Volksvertreter" bekommen ja auch etwas ab. Schon mal gefragt, warum manch Politiker gegen Transparenz ist? und von "Neiddepatte" redet!?

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Staatswirtschaft

Für die im geschützten Bereich "Bediensteten",mit der Hauptaufgabe rotes Stimmvieh zu sein,werden wohl-im Sinne der sozialen Gerechtigkeit die im Milliardärsbereich oder sonst wo in der Privatwirtschaft arbeitenden das Geld verdienen müssen

Antworten Gast: Keinstronachfan
10.09.2012 12:38
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Re: Staatswirtschaft

Des geht si net aus!

Gast: Great Strategy?! thinking shortly without von delay
10.09.2012 10:00
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Schulden machen: Geldzugang bekommen, Steuern erhöhen, neue Steuern machen, privatisieren, weitere Kredite aufnehmen. Wieder von vorne

Die ÖVP: zusammen mit der SPÖ über Jahrzehnte die Schuldenmacherpartei. Und bevor ich schon dadurch ein rotes Stricherl bekomme- wenden Sie gerne etwas Mitdenken an ( - oder schauen Sie hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_%28%C3%96sterreich%29 ).
Wie kann man Schulden als Staat "lösen"-
indem man weitere Kredite aufnimmt, kann man zu neuem Geld gesamt im System kommen, ja, man muss es sogar tun, denn das Zinsgeld fehlt im System als Gesamtes ja konstant, wird aber stets benötigt.
Oder man verkauft vorhandenes Vermögen. Der Staat privatisiert. Ja, so kommt man auch zu Geld(zugang) und kann sich Bonität verschaffen.
Weitere Möglichkeiten: Geld von anderen holen (neue Steuern, Steuererhöhungen, gar Enteignungen- alles ist möglich. Der Staat kann über Gesetze alles machen. Insofern ist auch die SPÖ ideal- diese ändert am System nichts. Die Sozialisten schieben nur den Staat dazwischen. Sehr intelligent!).
Meist wird nur "weiteres Steuern schaffen" bzw. nur "Kredite machen" angewendet, hin und wieder wird ein bisschen etwas da oder dort günstig privatisiert: darf es ein bisschen Gold sein? oder vielleicht ein paar Bundeswohnungen? darf es mal eine großes Unternehmen der Industrie sein? oder mal von der Telekom eines? - alles geht, was kurz am wirtschaftl. Leben hält.

Langfristige Strategie?-
schwiereige Frage. Hm. Staatsbankrott? - alles Staatseigentum privatisiert? - Bankokratie? (neue Staatsform: die Banken beherschen - auch nach aussen hin - den Staat)

Antworten Gast: EAK2000
10.09.2012 18:00
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Nö, Karl-Heinz Grasser hat die größten Defizite

zustande gebracht, wenn man die Erlöse aus seinen Privatisierungen korrekt einrechnet. Und der war bitte ein FPÖ-Finanzminister.

Gast: Nörgler26
10.09.2012 09:36
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ÖBB privatisieren

Wenn man das Wort "Privatisieren" in den Mund nimmt bedeutet das für mich keine Haftungen, keine Förderungen, keine Unterstützung durch den Steuerzahler. Warum wird die Asfinag, die ÖIAG usw. nicht Privatiesiert? Ich möchte gerne wissen was dann das Autobahnpickerl kostet.

Gast: UK Kenner
10.09.2012 09:35
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Die Bahn in UK ist super

Habe längere Zeit in UK gelebt (nicht in London) und die Bahn dort funkioniert hervorragend. Billig, sauber und schnell. Eineis der wenigen Sachen, welche in dem Land dort funkionieren.

Antworten Gast: stuyvesant
10.09.2012 15:16
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Re: Die Bahn in UK ist super

eine treffende Satire! Selten so gelacht!

Gast: Leon Walras
10.09.2012 09:25
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Es sind die unterschiedlichen Ziele ...

... die gegen eine Privatisierung sprechen. Ist es nicht Aufgabe des Staates, den Bürgern eine entsprechende Verkehrs-Infrastruktur anzubieten? Regelmäßige Verkehrsverbindungen auch in Gegenden, wo sich die Füchse Gute Nacht sagen haben ihre Preis.
Private Unternehmer aber streben nach Gewinn und Rendite. Müssen sie auch, denn sonst gehen sie pleite. Wer ständig Minus macht, findet keine Anleger und kriegt nur schwer Kredite. So muss ein marodes Unternehmen, im Gegensatz zu einem hoch verschuldeten Staat, den Betrieb wohl einstellen! Und wer übernimmt ihn? Wiederum der Staat, der ja für eine entsprechende Verkehrs-Infrastruktur zu sorgen hat ...

Danebengegriffen!

Politisch geohrfeigt wird die ÖVP werden und sonst keiner in dieser Causa, denn das was Spindi hier von sich gegeben hat entbehrt jeder wirtschaftlichen und poltischen Logik, die nur hinterwäldlerischen Spinnndoktoren der ÖVP einfallen kann.

Alles andere ist wohl wunschdenken einer wohl wieder schwarz werdenden "Presse"! - Schade

dem autor ist nicht klar, was pendeln mit der bahn in gb kostet...


ein lächerlicher leitartikel...

eine seriöse zeitung, die wert darauf legt ihre leser zu informieren, würde diese themen nicht mit phrasen und polemik abhandeln.
sondern zb wie der kurier darüber berichten, wie sich der öiag-aufsichtsrat zusammensetzt (zur hälfte aus stronach-freunden und -abhängigen, zusätzlich etliche prinzhorn-küsser), WER diesen wahnsinn für die verwaltung öffentlichen eigentums installiert hat (wer wenn nicht ER?), und dass die öiag dadurch zum selbstbedienungsladen verkommen ist.

eine seriöse zeitung würde auch nicht das verscherbeln von infrastruktur mit phrasen und polemik abhandeln. sie würde auch nicht in einem nebensatz die notwendigkeit der öffentlichen finanzierung einer solchen bestätigen, aber gleichzeitig von privatisierung phantasieren. diese beiden dinge schließen sich aus, es sei denn, man will einem freund beim füllen seiner taschen helfen.

eine seriöse zeitung würde auch mehr leser haben und nicht am subventionstropf hängen, seit vielen jahren.

wie wäre es also, analog zur öiag, in der presse-führung ordentlich aufzuräumen?
wie wäre es also, analog zur öbb-privatisierung, der presse mal die externe finanzierung abzudrehen.

ohne diese beiden maßnahmen findet ihr nie und nimmer den weg zurück zu einer seriösen zeitung!

Antworten Gast: Ralfus
10.09.2012 12:59
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Re: ein lächerlicher leitartikel...

Wenn ihrer Meinung nach Die Presse keine seriöse Zeitung ist, wieso lesen und posten sie täglich in deren Onlineausgabe? Ist das so eine Art Masoschismus? Was ich nicht seriös finde, um das mache ich einen großen Bogen.

defensivposter der sp,

wünsche einen guten morgen!

 
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