22.05.2013 04:27 Merkliste 0

Verteidigen wir doch das Recht, andere beleidigen zu dürfen!

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Der skandalöse Film „Innocence of Muslims“ zeigt ziemlich eindrucksvoll, was die Europäer unter Meinungsfreiheit verstehen. Viel ist es nicht.

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Irgendwie darf man heilfroh darüber sein, dass Hillary Clinton nicht Außenministerin der (noch imaginären) „Vereinigten Staaten von Europa“ ist, sondern jene der „Vereinigten Staaten von Amerika“. Nachdem nämlich in der libyschen Hafenstadt Bengasi ein aufgebrachter Mob dem Leben von US-Botschafter Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter ein jähes Ende gesetzt hatte, weil ein aus den USA stammender Videoclip die Gefühle aller Muslime verletze, fragte Clinton: „Wie konnte das in einem Land geschehen, dem wir zur Befreiung verholfen hatten? In einer Stadt, die wir vor der Zerstörung bewahrt hatten?“

Die für Europa relevante Frage wäre freilich nicht, warum sich einige Libyer so undankbar gegenüber ihren Befreiern aus den USA zeigen. Interessant zu wissen wäre, wie es eigentlich möglich ist, dass nach dem Anschlag nicht reihenweise europäische Spitzenpolitiker und namhafte Intellektuelle aufgestanden sind, um das Recht auf Veröffentlichung des provokanten Anti-Islam-Streifens mit aller Vehemenz zu verteidigen.

In aufgeklärten Rechtsstaaten gibt es nämlich nicht nur den Schutz vor Diskriminierung, sondern auch so etwas wie ein geschütztes Recht, beleidigen zu dürfen. Es heißt zwar nicht so, sondern nennt sich Freiheit der Kunst oder Recht auf „Meinungsfreiheit“. In westlichen Zivilisationen kollidiert dieses Recht erst dann mit dem Respekt vor religiösen Gefühlen, wenn das die Gerichte so sehen.

Das scheint in Europa gern vergessen zu werden. Wäre der besagte Anti-Islam-Streifen also auf dem Gebiet der Europäischen Union gedreht worden, hätte sich die diplomatische Elite des Kontinents nicht lange mit Grundsatzfragen aufgehalten. Sie wäre umgehend zur Tat geschritten, um Abbitte für ihre etwas großzügige Auslegung des Rechts auf Meinungsfreiheit zu leisten.

So, wie das auch zu Beginn des Jahres 2006 der Fall war, als sich ganz Europa dafür entschuldigte, dass die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ ihren Lesern zwölf Mohammed-Karikaturen vorgesetzt hatte. Ohne auch nur eine der Zeichnungen je zu Gesicht bekommen zu haben, setzten sich weltweit Millionen von Muslime in Bewegung, um gegen den Angriff auf ihre religiösen Gefühle zu protestieren und dänische Botschaften abzufackeln. Das politische Europa ließ – wie auch die Mehrheit der Medien – Verständnis für die spontanen Zornesausbrüche erkennen. Statt eine flächendeckende Veröffentlichung der Zeichnungen in ganz Europa einzufordern. Denn nur so hätten sich die Betrachter selbst ein Bild darüber machen können, wie geschmacklos oder harmlos die Karikaturen denn nun wirklich waren.

Auch heute werden die Gewalttäter in Europa verstanden. So kommentierte die „Süddeutsche Zeitung“ den Mord an drei US-Diplomaten am gestrigen Freitag folgendermaßen: „Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.“ Auf so etwas muss man erst einmal kommen. Das wäre so, als wäre man im Fall einer geglückten Ermordung von Salman Rushdie zu dem Schluss gekommen, dieser hätte sich ja wohl denken können, dass seine „Satanischen Verse“ bei seinen Glaubensbrüdern zu etwas radikaleren Reaktionen führen könnten.


Während man also in München die wahren Täter von Bengasi längst entlarvt hat, verkriecht sich das intellektuelle Europa hinter einer ästhetischen Debatte, indem die künstlerische Ausführung des Anti-Islam-Films besprochen wird. Als ob es da etwas zu besprechen gäbe. Der Film ist indiskutabel. Ästhetisch wie inhaltlich. Und die Sache wäre ja wohl nicht besser, wenn sich dahinter ein künstlerisches Meisterwerk versteckte, oder? Entscheidend ist nicht, ob der Streifen gut oder schlecht gemacht ist. Entscheidend ist, dass Europa zu Beginn des dritten Jahrtausends kaum eine Gelegenheit verstreichen lässt, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit einer höchst fragwürdigen politischen Korrektheit zu opfern. Oder wie schon Mark Twain sagte: „Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen – vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.“

Dabei war Mark Twain noch nicht mal Europäer. Sondern Amerikaner.

 

E-Mails an: franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2012)

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167 Kommentare
 
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Gast: gast 556565665
24.09.2012 05:14
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Kann man die "Presse" nun etwa wieder lesen, ohne dauernd fuer alles was wir tun PC-Entschuldigungen ertragen zu muessen?


Salafisten und Wahabbisten sind Terroristen!

man muss diese Kerle europaweit einsperren und zu Terroristen erklaeren!

Ohhh, wie geschickt: "... nicht minder radikal zurückgezahlt.“!!

Damit wird rhetorisch insinuiert, physische Gewalt gegen verbale Aggression, bis hin zur Todesstrafe auf Blasphemie, wäre ein verhältnismäßiger Akt, gewissermaßen ein "Gegendruck", und damit nicht mehr, sondern eben gerade nur "nicht minder radikal".

Freut euch, Leute - die Konvergenz der Weltkulturen ist nahe (- weil es den Zusammenprall von Kulturen ja nicht geben darf) !! Womöglich kommt es jetzt endlich zur Prügelstrafe für alle, die gegen diverse zeitgeistige Gebote verstoßen!

Meinungsfreiheit

Das schlimme ist, dass unsere schleimigen Politiker aus Angst vor ein paar Radikalen ständig unsere Meinungsfreiheit bedrohen und untergraben.Der Islam will immer ernstgenommen werden und dann passiert so etwas.Wir sind im 21. Jahrhundert(ok, der Islam nicht) und nicht im Mittelalter.

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Unvollständig

"Entscheidend ist, dass Europa zu Beginn des dritten Jahrtausends kaum eine Gelegenheit verstreichen lässt, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit einer höchst fragwürdigen politischen Korrektheit zu opfern."

Stimmt.

Das ist aber nicht nur in Zusammenhang mit dem Islam so.


Gast: GS
15.09.2012 20:32
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Als Satire ok, aber...

Muss man unbedingt immer Salz in offene Wunden streuen und das dann Meinungsfreiheit nennen? Also, ich nenne es nicht Meinungsfreiheit, sondern ausgesprochen unklug - und das ist auch gleich ein gutes Beispiel für eine Version ohne die Beleidigung, die mir einfallen würde. ;-)

Re: Als Satire ok, aber...

Wenn man mal anfängt die Meinungsfreiheit auf die "richtigen" oder die "klugen" Meinungen einzuschränken, dann hat man schon verloren. Weil was richtig oder klug ist entscheidet eben dann die Zensurabteilung des Politbüros.

Das schöne an der Meinungsfreiheit ist ja, dass man umgekehrt auch immer die Freiheit hat eine unkluge Meinungsäußerung auch so zu nennen. So lange man die Panzerfaust zu Hause lässt.

Gast: Econaut
15.09.2012 19:45
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Verteidigen Sie auch das Recht,

Jehova und seine Anhänger zu beleidigen? Oder gilt da wieder ein Sonderverbot?

Antworten Gast: Econaut
17.09.2012 09:45
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Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

ist fragen eigentlich verboten, Ihr lustigen Rotstricher? lernt man nicht schon in der schule, dass fragen erlaubt sein muss? typisch (ost)österreichische hofratsmentalität...

Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

Sie haben nicht verstanden. Schellhorn geht es u.a. darum, dass derjenige, der sich das Recht herausnimmt, ohne Rücksichtnahme auf religiöse Gefolgschaften seine Sichtweisen zu kommunizieren, schon von der veröffentlichten Meinung verurteilt wird, BEVOR ein Gericht eine Abgrenzung zw dem Rechtsgut der Meinungsfreiheit und dem Tatbestand der Störung der öffentlichen Ordnung wegen Verletzung religiöser Gefühle vornimmt.

Im Übrigen kann ein Bürger, der sich seiner westlich-bürgerrechtlichen Tradition bewusst ist, Gewaltausschreitungen nicht ernsthaft mit nicht-gewalttätigen Provokation entschuldigen. Auspeitschungen oder Todesstrafe wurden bei uns allenfalls im Mittelalter als Antidot für Blasphemie erachtet.

Antworten Antworten Gast: Econaut
16.09.2012 09:32
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Re: Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

hmm, ihr zweiter Absatz hat mit meiner Aussage nichts zu tun aber ich stimme ihm völlig zu.

Ihr erster Absatz wiederum enthält einen guten Einwand, ja! Aber dennoch: Schellhorn weist eben nicht darauf hin, dass die Meinungsfreiheit, die er so hochhält, de facto doch wieder nach dem Angriffsobjekt differenziert wird. So könnte man einen seiner Sätze in etwa so umformulieren, wieso z. b. in anderen denkbaren Fällen nicht reihenweise europäische Spitzenpolitiker und namhafte Intellektuelle aufstehen, um das Recht auf Veröffentlichung eines provokanten Anti-Jehova-Streifens mit aller Vehemenz zu verteidigen. Nicht?

Im übrigen ist es nichts neues, dass eine veröffentlichte Meinung schon im juristischen Vorfeld vorverurteilt. Davon lebt sie schließlich, das macht schellhorn auch selber in anderen Fällen.

Re: Re: Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

Herr Argonaut (oder so),

eine veröffentlichte Meinung als solche geht nicht automatisch mit Vorverurteilungen einher, etwa wenn unter Einem sowohl verurteilende als auch zustimmende Reaktionen berichtet werden. Oder wenn Ansichten vermittelt werden, die einfach nur zum Nachdenken anregen.

Es ist mir auch nicht erinnerlich, dass über einen kritischen, die Zeugen Jehovas betreffenden Film so viel Aufhebens gemacht worden wäre, bzw dass zur Debatte stand, einen solchen Film wegen Verletzung religiöser Gefühle zu verbieten.

Ich stimme Ihnen aber darin zu, dass es bei diesem Tatbestand der die öffentliche Ordnung gefährdenden Herabwürdigung religiöser Lehren keinen Unterschied machen darf, ob bzw inwiefern Glaubensanhänger zu Gewaltausschreitungen neigen.

Grundsätzlich besteht das Recht zur Kritik auch religiöser Standpunkte, im Gegensatz zur unsachlichen und über das dafür notwendige hinausgehenden Herabwürdigung. Gerade im Kunstbereich verschwimmen allerdings tendenziell diese Grenzen, andererseits dürfte sich diese Frage bei der historischen Wahrheitsfindung gar nicht stellen - sofern wissenschaftliches Erkenntnisstreben und - subjektiviertes - Tatsachenbekenntnis außer Zweifel stehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Econaut
16.09.2012 15:33
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Re: Re: Re: Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

Geehrte Widerrede,
ich glaube, Sie denken und formulieren zu kompliziert, es geht in dem Kommentar einfach um die Verteidigung eines sehr weit gefassten Verständnisses von Meinungsfreiheit, die auch Beleidigungen umfasst, jedenfalls aber derartig brutale Retorsionen darauf als illegitim erachtet.
Insoweit gehe ich ja d'accord mit schellhorn. Ich habe mir nur erlaubt, eine darüberhinausgehende Frage zu stellen, und mit "Jehova" meine ich nicht dessen "Zeugen", und das haben Sie wohl nicht verstanden: Meine Frage ist einfach, ob Franz Schellhorn wirklich so mutig-liberal ist, um seinen Begriff von Meinungs-/Kunstfreiheit nicht nur auf Kritik bzw. Beleidigung des Islam, sondern auch des Judentums anzuwenden - und Sie wissen wohl., dass letzteres realiter etwas heikel ist, gell.

mfg

Re: Re: Re: Re: Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

Ach so, wenn Sie sich also die Frage stellen, wie es sich mit blasphemischen Anwürfen gegen den mosaischen Glauben verhielte:

Erstens habe ich nicht den Eindruck, dass christliches Gedankengut in erwähnenswerter Weise gegen Verunglimpfung geschützt wäre. Weshalb sollte es bei Beleidigungen des mosaischen Glaubens anders sein, wo die christliche Welt sich doch mit den Juden das Alte Testament als gemeinsames Kulturgut teilt?

Außerdem bietet sich nicht viel zu kritisieren an, da es ja nicht wie bei Mohammed um einen Religionsgründer der neueren Zeit geht - beim AT eher um Chronisten. Heranziehen könnte man allenfalls das Verständnis eines hart strafenden Gottes, oder dass gewisse Gebote des mitmenschlichen Anstands - insofern wie beim Islam - auf das Verhalten ggü Glaubensbrüdern beschränkt sind (soll dem Talmud zu entnehmen sein).

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Econaut
17.09.2012 23:15
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Verteidigen Sie auch das Recht,

Respekt, welch "coole" Antwort. Wenn nur die anderen auch so relaxt wären, die immer gleich einen Antisemitismus riechen, wo objektiv keiner da ist, aber es ist halt so fein, so ein meist begründungsloses Argument in der Hand zu haben. au revoir!

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Meinungsfreiheit



Wo war denn in Österreich der grroße Aufschrei, als Susanne Winter gesagt hat, was dieser Mohamed aus heutiger Sicht wäre und dafür strafrechtlich belangt wurde!
Fangen wir doch endlich mal bei uns an, selbstbewußter für Meinungsfreiheit einzutreten!

Antworten Gast: Chefinspektor1
15.09.2012 19:21
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Re: Meinungsfreiheit

Gleiches gilt fuer Elisabeth Sabatitsch-Wolf. Und die ist immerhin in islamischen Laendern aufgewachsen...

guter

Artikel. Danke Hr. Schellhorn. Leider, leider haben Sie völlig Recht. Es ist eine Schande in Eu zu leben, wenn es um Meinungsfreiheit, Freiheit und Recht gehr.

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Danke


Ja natürlich ...

dann sollten aber auch alle Blasphemie und ähnliche Paragraphen in Europa ersatzlos gestrichen werden. Sowas gibt es nämlich in unseren "aufgeklärten" Rechtsstaaten weiterhin.
Derzeit ist das einzige was man ungestraft beleidigen darf, die Realität und die Intelligenz der Atheisten -- und das tun Religiöse und Esoteriker mit ihrem steinzeitlichen Mumpitz Tag für Tag.

Re: Ja natürlich ...

sie haben die Lehrer vergessen. Jeder darf die aufs Ärgste verunglimpfen, niedermachen, beschimpfen und kein Schwein nimmt daran Anstoß, bis auf ein paar Stimmchen aus dem Lehrerbereich. Da darf noch jeder so richtig die Sau rauslassen...

Gast: pfff...
15.09.2012 16:48
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....

biegen wir die sache nicht in jenes licht als wäre der grund für die krawalle dieser film.
der film spielt als grund keine rolle, er ist lediglich ein mitauslöser.
wie man es auch an den angriffen auf botschaften europäischer länder entnehmen kann.
der angriff auf die deutsche botschaft war wegen des beschneidungsverbotes.
tun wir bitte nicht so als würden sich die demonstranten zum islam bekennen, viel mehr bekennen sie sich zum iran.
religionen werden hierbei bloß instrumentalisiert.
wir brauchen über den film nicht zu sinnieren, sondern viel eher darüber, welche bedeutung es hat dass es nun auch in sydney gewaltsame proteste gibt...
-keine meinung und keine philosophie und schon gar kein gesetz dieser welt ist wertvoller als das leben eines menschen

Ich vermisse ....

... Kommentare von unserem Integrations-Staatssekretär Kurz und Vertretern österreichischer Islam-Vereininungen zu diesem Thema!

Oder habe ich was übersehen?


Antworten Gast: sid
15.09.2012 16:44
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Re: Ich vermisse ....

lanfweilig? nichts zum rot-stricherln dabei? Das haben wir gleich:

Diese Demonstranten wollen auch nur ihre Meinung äußern, ist das nicht das, was auch Sie wollen? Bedauerlich ist das Vorgehen feiger radikaler Islamisten, die sich immer wieder hinter diesen Leuten verstecken. So wie wir das von unseren Demos auch kennen. Aber das will hier keiner hören. Ich erwarte es auch nicht.

Re: Re: Ich vermisse ....

Passt eh! Dafür grün!

Interessant wäre eben ein Kommentar von Seiten Kurz/österr. Islamvertreter zum Vorgehen der Radikalen.


Gast: sid
15.09.2012 15:40
4 0

Es geht hier um einen gefestigten Charakter...

1. wenn ich den nicht habe, werde ich (als Gläubiger) nie tolerant anderen gegenüber sein

2. wenn ich den nicht habe, werde ich (als Meinungsfreiheit- Verfechter) immer Andere beleidigen.

Wenn ich mir meiner Sache sicher bin, habe ich das nicht nötig, oder?
Wenn mir Jemand sagt, 2+2=5, dann ist das auch kein Grund zum Ausrasten...weil ich es besser weiss, oder?

 
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