26.05.2013 10:00 Merkliste 0

Ein Achtzigjähriger als Alternative

OLIVER PINK (Die Presse)

Frank Stronachs Stärke ist, dass er eine Botschaft hat und diese glaubwürdig verkörpert. Sein Manko, dass man sich einen Staatsmann doch anders vorstellt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

 

Er sei „eine Art Genie und dabei auch immer ein bisschen Clown, alles auf einmal“, urteilt sein Biograf Wayne Lilley über Frank Stronach. Eine schillernde Figur ist der Austrokanadier jedenfalls, das garantiert ihm nun auch eine über jenes Maß hinausgehende Medienberichterstattung, die einem Parteigründer in spe – und davon gab es sogar in diesem Land zuletzt nicht wenige – grundsätzlich gewährt wird.

Allerdings hat dieses Schillern im Fall Frank Stronachs stets auch etwas leicht Operettenhaftes, angesiedelt irgendwo zwischen Jörg Haider und Silvio Berlusconi. Wohl nicht zufällig ist er zur Anlaufstelle für BZÖ-Dissidenten und den einen oder anderen vom rechten Flügel der Sozialdemokratie geworden.

Bei allem Respekt vor dem wirtschaftlichen Erfolg des Gründers des Global Players Magna und seinem vielfältigen Mäzenatentum haftet dem in die politische Arena Strebenden doch der Makel an, nicht gerade restlos seriös zu wirken. Das mag auch mit seinem wankelmütigen Engagement in der Welt des österreichischen Fußballs zu tun haben. Hochtrabenden Plänen folgte wenig Nachhaltiges. Zumal der Mann ja auch noch andere Steckenpferde hat(te). Nun eben die österreichische Politik.

Man sollte sich aber davor hüten, Frank Stronach leichtfertig und naserümpfend ins Eck für überspannte Seniormillionäre mit viel Tagesfreizeit und Sendungsbewusstsein zu stellen. Schon jetzt, vor der Präsentation von Partei und Programm an diesem Donnerstag, liegt er in den Umfragen bei rund zehn Prozent. Allein mit der Bewunderung für die Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Story ist das nicht zu erklären. Sondern vielmehr mit der Sehnsucht der Wähler nach einer Alternative, die nicht aus dem bestehenden politischen Establishment kommt, auch, wenn gerade Stronach aus diesem immer wieder Berater und Mitarbeiter für seinen Konzern rekrutiert hat – von Franz Vranitzky bis Karl-Heinz Grasser.

Stronach formuliert einfach. Und sehr konzise ist sein Konzept bisher auch noch nicht. Aber dennoch spricht hier einer deutlich aus, dass wirtschaftlicher Erfolg kein Verbrechen, Budgetdisziplin keine Nebensächlichkeit und die Verschlankung der Bürokratie notwendig ist. Auch im Sinne des „kleinen“ Arbeitnehmers.

Und der Zeitpunkt, in die Politik einzusteigen, könnte für Stronach nicht besser sein: Bis auf die Grünen sind alle Parlamentsparteien durch die im und rund um den U-Ausschuss publik gewordenen Korruptionsdeals diskreditiert. Die von der ewigen rot-schwarzen Koalition Ernüchterten warten ebenso schon länger auf eine Alternative wie von der ÖVP enttäuschte Unternehmer. Und das mit einem ähnlichen Programm aufwartende BZÖ wird von Stronach – obwohl er noch nicht allzu viel sagt – locker übertönt und deswegen wohl den Wiedereinzug in den Nationalrat verpassen.

Auffallend ist, dass von Stronachs Forderung nach einer Wiedereinführung des Schilling zuletzt nicht mehr viel zu hören war. Auch Stronach und seine Berater dürften von den niederländischen Wahlen gelernt haben. Denn gegen das Establishment gerichtete populistische Parteien mögen mit zuwanderungskritischen Parolen nach wie vor Gehör finden (was der Auswanderer Frank Stronach bislang freilich nie getan hat), aber beim Spiel mit dem Zusammenbruch der Währung hört sich der Spaß für die Bevölkerung rasch auf. Denn das mögliche Ende des Euro weckt existenzielle Ängste, mit denen man sich dann doch lieber den etablierten Parteien anvertraut.

Allerdings ist das nun aktuelle Stronach'sche Modell nicht mehr als ein Schilling-Etikett mit anderem Namen: Die europäische Währung soll zwar weiterhin Euro heißen, aber es soll einen eigenen Österreich-Euro, einen Spanien-Euro oder einen Deutschland-Euro geben – mit unterschiedlichem Wert.

Die entscheidende Frage ist, ob die Wähler Stronach dieses einigermaßen unausgegorene Konzept nachsehen – da sie die bestehenden Verhältnisse für noch schlimmer erachten. Und sie sich weder in die Arme der Großparteien flüchten noch in jene Heinz-Christian Straches begeben wollen.

 

 

E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

39 Kommentare
 
12
Gast: tom green
27.09.2012 15:46
1 0

österreich ist familie...

österreich ist familie für frank?
ich hätte gerne dagobert als onkel...

Gast: Hotelzimmer201
25.09.2012 21:13
0 1

Stronach wird das BZÖ ersetzen

Stronach wird der "neue" Haider sein...

frank stronach

typisch österreichisch jeden der was fürs land leistet runtermachen! er hat es nicht nötig! er liebt eben österreich das ist sein fehler!

Gast: b745
25.09.2012 17:43
2 2

wer gestern die lachnummer auf puls 4 gesehen hat weiß bescheid


Mag sein Hr. Stronach ist kein typischer Staatsmann

aber waren Schüssel, Gusenbauer, Faymann Staatsmann-Figuren?

Antworten Gast: rundundxund
25.09.2012 12:46
2 3

Re: Mag sein Hr. Stronach ist kein typischer Staatsmann

nein, aber dafür Spindelegger, Glawi und HC-lol

1 0

Besser "unausgegoren" als gar kein Konzept

"Unausgegorenes Konzept" - immerhin, das ist schon mehr als die etablierte europäische Politik derzeit zu bieten - oder finden Sie Geld drucken (=ESM, EZB-Anleihenkäufe) als intelligentes Konzept?

Re: Besser "unausgegoren" als gar kein Konzept

Ich würde sogar noch weitergehen.
In der repräsentativen Demokratie ist Glaubwürdigkeit das Wichtigste. Besser jemand formuliert nur grobe Vorstellungen und hält sich an die, als jemand hat ein detailliertes Konzept an das er sich nicht hält und meistens auch nicht halten sollte, weil er bei dessen Formulierung viele Entwicklungen noch nicht vorhersehen konnte.
Das Konzept muss genau genug sein um für den Wähler einschätzbar zu sein, aber grob genug um die notwendige Flexibilität für situationsbedingte Entscheidungen zu behalten.
Ob Stronach an so ein Ideal herankommt werden wir sehen.
Den etablierten Politiker glauben die meisten sowieso nichts mehr, egal was sie jetzt vorlegen.

Einfach nur eine Alternative! Heutzutage schon ein Hoffnungsschimmer!

Traurig, aber wahr! Stronach wird punkten, nicht ob seines großartigen Programmes, sondern weil wir die Politiker der etablierten Parteien einfach nicht mehr aushalten. Es gärt gewaltig unter der Oberfläche. Die abgehobenen Eliten aus Wirtschaft und Politik bekommen es auf Grund ihrer Abgehobenheit und Realitätsferne nicht mehr mit. Bei den Wahlen wird es ein bitteres Erwachen geben! Die Geduld der Bevölkerung ist am Ende. Die größte Angst der meisten scheint derzeit zu sein, dass die anderen Wähler wieder die alten Parteien wählen könnten. Das wird aber in vielen Fällen nicht mehr so sein. In meinem Falle: Ich habe in frühen Jahren begonnen, mich für Politik zu interessieren. Fernsehdiskussionen, politische Teile in den Tageszeitungen usw. habe ich mir so weit wie möglich nicht entgehen lassen. Heute sehe ich mir grundsätzluch Interviews im Fernsehen nicht mehr an. Ich ertrage einfach die präparierten Hampelmänner nicht mehr. Loyalität ist eines meiner Grundprinzipien, aber als Roter werde etwa bei der nächsten Dienststellenversammlung abraten die SPÖ zu wählen. Wie muss es erst da jenen gehen, die sich in keiner Weise mehr den etablierten Parteien verpflichtet fühlen. Bei der nächsten Wahl werde ich meine Stimme aus taktischen Gründen abgeben, nicht mehr aus Überzeugung. Und sei es, dass wir ein Mehrheitswahlrecht verhindern, damit eine verhasste Minderheit gegen die Mehrheit regieren kann. Wir brauchen kein neues Wahlrecht sondern andere Politiker! Ob sie es schon wissen?

Antworten Gast: Anmerkung
25.09.2012 15:14
0 2

Re: Einfach nur eine Hoffnung ohne Schimmer!

„Traurig, aber wahr“ schreiben Sie, lieber Pius in Rot - wird interessant sein, was Sie nach der Wahl denken, wenn sämtliche Unzufriedene in Österreich sich zunächst darüber freuen werden, dass die Stronach-Partei an die 10 % der Stimmen oder sogar ein bisschen mehr bekommen hat.

Aber noch viel interessanter wird es danach sein! Nämlich dann, wenn dieselben Leute nach ein paar Verhandlungsrunden mit umso längeren Gesichtern dastehen werden, nachdem Stronach verkündet hat, dass die beste Mischung aus Alt und Neu jetzt gerade das Richtige und Notwendige für die österreichische Politik sei.

Und wenn Frank hinzufügt, dass genau diese Mischung auf optimale Art und Weise erreicht worden sei, nämlich in der Kombination von profunder politischer Erfahrung und Sachkundigkeit, also der SPÖ, mit einer zukunftsweisenden, für einen neuen Umgang mit der Natur eintretenden Kraft, also den Grünen, und der höchsten wirtschaftspolitischen Kompetenz, die Österreich je zur Verfügung stand, also Stronach ...

Gast: Martin Walter
25.09.2012 10:11
4 1

Schärfstens zurückzuweisen, Herr Pink!

jeder vergleich von herrn stronach mit berlusconi, aber gar mit haider ist schärfstens zurückzuweisen. man muss nun hier gar nicht aufzählen, wo die unterschiede in der persönlichen integrität, aber vor allem auch in den gesellschafts- und staatspolitischen wie auch wirtschaftspolitischen positionen liegen. da die dinge ab donnerstag in fluß kommen, muß jeder haider-vergleich schärfstens zurückgewiesen werden. das ist fahrlässig, herr Pink. mir ist klar was Sie damit sagen wollen, aber kennt man stronach, muß immer die ganze dimension beachtet werden.

Der Mann erinnert mich..

an eine Symbiose zwischen Silvio Berlusconi und Armin Assinger. Mir gefällt sehr, dass er Leben in die abgestandene Luft der Politik bringt.

So Undankbar...

Als er Opel kaufen wollte, fanden ihn alle Österreicher toll. Niemand hat seinen Alter in Erwaegung gezogen!

Antworten Gast: NocheinGast
25.09.2012 10:42
2 5

Re: So Undankbar...

Falsch! Österreicher finden vor allem die
Türken toll, die das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben.....

Re: Re: So Undankbar...

Ich betrachte die Türken, die nach dem Krieg in Österreich gearbeitet haben mit Distanz. Sie haben das Verbrechen, das die Österreicher im 2. WK begangen haben, gar nicht hinterfragt!

Antworten Antworten Antworten Gast: XXX
25.09.2012 14:25
0 1

Re: Re: Re: So Undankbar...

Erdogan:

"Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen."
zitiert in: welt.de, 14. Februar 2008


Gast: Sunnyboy
25.09.2012 09:10
7 1

Im Vergleich zum Stronach schauen Spindelegger, Faymann, Schmied und Rudas ziemlich alt und antiquiert aus!


2 1

Ernüchternd

Ich frage mich, wie ist die Wahrrnehmung der Zuseher, die sich F. Stronach eine Stunde lang angesehen haben. Es fällt ihm schwer, zu akzeptieren, dass die Interviewer die Themen vorgeben. Stronach ließ erkennen, dass er auch im Gespräch meint: Wer das Gold hat, bestimmt den Gesprächsverlauf. Jedenfalls war es ein unorthodoxes Gespräch. Ob die Zuseher und potentiellen Stronach-Sympathisanten jetzt schlauer sind? Ich weiß nicht.

Antworten Gast: Alternative
25.09.2012 13:26
4 1

Re: Ernüchternd

KEIN Politiker lässt sich von einem Interviewer "das Thema vorgeben", wenn es nur um Irrelevantes und um Provokation des Betreffenden geht. Der kichernd-nervöse Auftritt von Corinna Milborn, die keine einzige relevante Frage stellte und Stronach dauernd ins Wort fiel, war nur noch peinlich, vor allem weil er die meisten Fragen ("wo zahlen Sie denn welche Steuern?" etc.) schon x-mal zuvor beantwortet hat.

Dass Stronach ob dieser Zeitverschwendung und wegen des Mangels sachlicher Fragen zu seinen politischen Vorstellungen etwas grantig wurde, ist nur zu verständlich. Das ist immer noch sympathischer und authentischer als die von PR-Beratern vorformulierten, aalglatten Standard-Sprechblasen unserer 'etablierten' Berufspolitiker.

0 0

Sympathischer als Sprechblasen

Genau, das ist ein großer Punkt.

Dieses elende Beratertum macht die Politiker ganz deppert. Na klar, sie sehen sich da in der Hand von Fachleuten. Es wird ihnen suggeriert, dass ohe die gar nichts mehr geht.

Jetzt muss man sich aber fragen, wofür sie sich selbst noch zuständig fühlen? Warum machen nicht gleich diese Berater die Politik?

Es gibt nur aufgezogene Runterratscher und die braucht einfach keiner mehr - vielleicht sollte das den Beratern einmal auffallen.

Gast: Order of Canada
25.09.2012 07:06
8 3

Er llallt wie ein Clown, er argumentiert wie eine Karikatur

sein Lebenswerk spricht aber gegen diesen äußeren Augenschein. Werner und Michi sprechen schön und reden staatstragend, das Lebenswerk zieht aber eine Clownmütze über ihren Kopf. Was im übrigen auch bei dem Puls4 Interview zu bemerken war: er denkt ohne Grenzen, während die Urösterreicher von kleinmütigem Geist waren. Die ÖBB sanieren, Lächel! Wie wenn es ein Naturgesetz gebe, dass uns die ÖBB die Haare vom Kopf frißt.

Ja, ein Achtzigjähriger als Alternative

Ganz abgesehen davon dass es schäbig ist, einem derart erfolgreichen und engagierten Unternehmer aufgrund seines Alters subtil etwas zu unterstellen (würde der Autor so einen diskriminierenden Titel auch wählen, wenn sich der Kandidat etwa durch eine andere Hautfarbe oder Religion unterscheiden würde?), ist Stronach schlichtweg eine höchst glaubhafte und erfrischende Alternative zum jetzigen Politik-Establishment in Österreich. Eine wesentliche höhere Wirtschaftskompetenz als sämtliche Regierungsmitglieder zusammen hat er noch allemal.

Es sollte eigentlich unter der Würde der "Presse" sein, einen Quereinsteiger der sein eigenes Geld investiert und endlich offen ausspricht, was so viele Menschen sich denken aber die Politik oft verschweigt, unter der Gürtellinie anzugreifen. Herr Pink braucht sich auch keine Sorgen zu machen, dass das Programm - seiner Meinung nach - noch nicht "sehr konzise" ist. Erstens ist die Partei noch nicht einmal gegründet, aber die wesentlichen Eckpunkte stehen bereits fest, und die Details werden in den nächsten Wochen und Monaten ausgearbeitet. Und zweitens kann ich bei keiner einzigen der anderen Parteien derzeit irgend ein "konzises" Programm erkennen.

Ein viel besserer Titel zu einem Kommentar über Stronach sollte daher fairerweise lauten: "Ein erfolgreicher Unternehmer als Alternative" -- "Sein Vorteil, dass er als Quereinsteiger erfrischend anders und glaubwürdiger ist."

3 1

Re: Ja, ein Achtzigjähriger als Alternative

Ist ja richtig, was Sie schreiben. Nur: diese neue Partei hat ein biologisches Ende. Keiner von den bisher bekannten Stronach-Mandataren kann diese Partei weiterführen. Und dann?

Antworten Antworten Gast: Raunzerin
25.09.2012 09:32
1 0

Re: Re: Ja, ein Achtzigjähriger als Alternative

Gut, aber entsprechend den heutigen Lebenserwartungen können die Mandatare
innerhalb der nächsten 10 Jahre noch wachsen. Und außerdem, der Papst ist ja wohl auch nicht viel jünger.

1 0

Re: Re: Ja, ein Achtzigjähriger als Alternative

Dieses Ablaufdatum muss aber per se nichts schlechtes sein. So fällt wenigstens das Schielen auf die nächste Wahl weg und kann man auch Reformen gegen Widerstände angehen.

Gast: Anmerkung
25.09.2012 01:32
0 1

Alternative?

Politiker haben immer irgendeine Art von politischer Vergangenheit. Daher können sämtliche Alternativen zu Politikern auch stets nur Politiker sein. Das wird wohl etwas mit dem zivilisatorischen Phänomen der Spezialisierung zu tun haben.

Stronach hat keine politische Vergangenheit. Deshalb kann man vernünftigerweise auch nicht damit rechnen, dass er als Achtzigjähriger urplötzlich für eine längerfristige Teilnahme am politischen Tagesgeschäft zur Verfügung stehen wird. Nicht einmal bedeutend jüngere Quereinsteiger habe sich als politische „Dauerbrenner“ erwiesen. Und das Paradebeispiel für eine aufsehenerregende politische Amtsübernahme im hohen Alter, nämlich jenes von Konrad Adenauer, erweist sich bei näherer Betrachtung - siehe oben - als Fortsetzung einer langjährigen politischen Laufbahn im Parlament und in der Kommunalpolitik.

Von der „Alternative“ Stronach kann man daher sinnvollerweise nur erwarten, dass sich dadurch ein einziger Wahlkampf etwas bunter gestalten wird. Das ist angesichts der Probleme, in denen Österreich steckt, zu wenig. Es läuft einmal mehr auf die Ablenkung von dem, was nötig ist, durch reines Spektakel hinaus. Das ist kein Nutzen, sondern ein Schaden für das Land.

(Einmal abgesehen davon, dass die Stronach-Partei zum Mehrheitsbeschaffer für Rot-Grün bestimmt ist.)

 
12

Mehr Kommentare:

Top-News