24.05.2013 21:33 Merkliste 0

Österreich: Ein Europameister in akuter Abstiegsgefahr

OLIVER GRIMM (Die Presse)

Europaweit beneidet man uns um Wohlstand und sozialen Frieden. Umso erstaunlicher ist der Mutwille, mit dem die Politik das Kapital dieses Landes verspielt.

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Ein paar Fragen zur Güte: In welchem europäischen Land hat man derzeit die besten Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden? Wo ist die Jugendarbeitslosigkeit am niedrigsten – und wo verbessert sich die Lage für langzeitarbeitslose junge Menschen am stärksten? Und wer bekämpft am besten die Kinderarmut?

Österreich, lautet die Antwort. Ein Blick in die jüngsten Statistiken der Europäischen Kommission berechtigt zur Feststellung, dass wir in Sachen Arbeitsmarkt, Wohlstand und sozialer Zusammenhalt Europameister sind. Während die Griechen und Spanier dabei zuschauen müssen, wie ihr auf Kredit gekaufter trügerischer Wohlstand in der Schuldenkrise zerbröselt, herrscht in Österreich Rekordbeschäftigung, suchen Unternehmen händeringend nach Arbeitnehmern. In Lettland, das wegen seiner radikalen Wirtschaftsreformen international oft gelobt wird, besitzen laut EU-Sozialstatistik vom heurigen Juni neun Prozent der Menschen noch immer keine zwei Paar ordentlich passender Schuhe. So etwas kennen in Österreich nur noch Menschen, die den Zweiten Weltkrieg und die Entbehrungen der Jahre danach erlebt haben.

Österreich geht es also sehr gut. Unsere Politiker wissen das. Und sie sind ziemlich stolz darauf. Kaum ein EU-Gipfeltreffen vergeht ohne eine Runde Selbstlobs des Bundeskanzlers. Hätte Werner Faymann die berühmte dritte Hand, müsste man sich Sorgen machen, dass er sich selbst vor lauter Schulterklopfen das Schlüsselbein bricht.

Bloß ist die von ihm geführte Regierung drauf und dran, das Kapital dieses Landes zu verspielen. Was muss heute passieren, damit die Österreicher auch in zehn Jahren noch die niedrigste Arbeitslosenrate und die höchste Aussicht auf neue Stellen haben? Weder Rot noch Schwarz hat darauf eine überzeugende Antwort. Stattdessen legen Sozialdemokraten und Volkspartei die zerkratzten alten Schallplatten mit jenen Bierzeltschlagern auf, die ihre jeweilige Klientel so glückselig schunkeln lassen. Und so beschränken sich die ordnungspolitischen Vorstellungen der SPÖ darauf, „die Reichen“ anzugreifen, während die ÖVP in erster Linie „für alle Bünde und alle Landesparteien“ steht (so sprach Obmann Michael Spindelegger auf dem Parteitag im Mai 2011).

Tatsächlich drängt es, einige bequeme Selbsttäuschungen auszuräumen. Denn man darf sich nichts vormachen: Österreich geht es so gut, weil wir im Norden und Süden an zwei der reichsten Volkswirtschaften der Welt grenzen, mit denen wir intensiv Handel treiben, nämlich Süddeutschland und Norditalien. Zudem hat sich uns mit dem Fall des Eisernen Vorhangs ein weites Feld frischer Märkte geöffnet. 57Prozent unserer Wirtschaftsleistung werden im Austausch mit dem Ausland erzielt. Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend. Sie müssen die Politik bestimmen, nicht das Anfeuern von Neiddebatten oder die Rücksichtnahme auf die eigene Klientel. Es muss das Ziel sein, dass sich unsere Hochschulen mit den besten der Welt messen können. Jeder Schüler sollte das Recht haben, ein Praktikum im Ausland zu machen – egal, ob er Gymnasiast aus bildungsbürgerlichem Haus oder Berufsschüler mit türkischen Wurzeln ist. Und wenn die EU-Förderprogramme dafür nicht reichen, muss die Bundesregierung eben Europa-Stipendien auflegen.

Wir müssen das Gründen von Firmen fördern, statt Unternehmer pauschal als egoistische Geldsäcke zu verunglimpfen, wie es die Arbeiterkammer seit einigen Wochen mit einem besonders dümmlichen YouTube-Filmchen macht. Und wir müssen endlich eine ehrliche, partnerschaftliche Haltung gegenüber unseren Nachbarn in Mittel- und Osteuropa finden. Dort sind wir Österreicher nämlich nicht so beliebt, wie wir es uns in völlig deplatzierter Habsburger-Nostalgie selbst gern einreden.

Ein mutiges, offenes, leistungsfreudiges Österreich wird auch in zehn Jahren in Europa die Nase vorn haben. Die gegenwärtige Realitätsverweigerung von Rot-Schwarz hingegen wird uns recht bald einen Abstiegskampf bescheren.

 

E-Mails an: oliver.grimm@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2012)

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117 Kommentare
 
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Gast: tom green
02.10.2012 16:28
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ein guter artikel, herr grimm...

ein guter artikel, herr grimm! chapeau. eine anmerkung sei beigefügt: auch die regiden sonn- und feiertagsöffnungszeiten in österreich sollten bald fallen...

Gast: Ostküstenonkel
01.10.2012 17:37
1 0

In 10 Jahren.....

sind wir ein EU-Protektorat, und das supranationale Paradies ist längst ausgebrochen.
Also wozu sich sorgen machen ?

Die Arbeiterkammer hab ich am liebsten...

Ich bin nur ein kleiner, fleißiger Angestellter.

Von meiner 60 Stunden Woche arbeite ich - Steuern und SV inklusive Arbeitgeberbeiträge - mindestens 40 für den Staat. Für alle Beamten, Frühpensionisten, ÖBBler und AMSler. Sogar ein Zwangsbeitrag für die AK ist dabei, und an die Umsatzsteuer denke ich mal lieber noch gar nicht.

Also nochmal - von wem werde ich gerade maximal ausgebeutet?

Nicht von meiner Firma. Auch nicht von den Banken. Wenn ich mir allerdings die dummen Visagen der Parteiobmänner ansehe, oder der AK und Gewerkschaftsfunktionäre, dann weiß ich es...

Das leistungsbereite Österreich sitzt aber nicht im Parlament und in den Amtsstuben!

Dort nämlich wo Gesetze gemacht werden und diese zum Wohle der Bürger umgesetzt werden sollten.

Seit Jzt gibt es eine Kaste dummdreister Politiker, Funktionäre und Beamtenvertreter, die von Leistung keine Ahnung haben, aber dieses Land mit ihrer geliehenen Macht ruinieren.
Ein Blick auf das Budget und den Schuldenstand, auf die Zahlen der OECD, PISA, Statistik Austria, ... lassen das leicht und für "Jeden" erkennen.

Solange das Parlament aus Beamten zusammengesetzt ist, solange Gewerkschaften in diesem Land das sagen haben, solange Rot/Schwarz sich "ihr Land" aufteilen, solange wird es bergab gehen, so wie seit Jzt

Die Lösung?
Mehr Demokratie und weniger Parteiendiktatur wird kein Fehler sein!


Ohne bessere Diskussionskultur,

ohne größere Gesprächsbereitschaft wird es schwer fallen Schwachstellen zu benennen und Ziele zu definieren. Dort sehe ich unseren größten Schwachpunkt.

Griechen sind Weltmeister in Manupilieren von Haushalten!

Österreicher sind Weltmeister in Manupilation von Statistiken!

Wer ist verantwortlich

für den (noch!) herrschenden sozialen Frieden oder für den wirtschaftlichen Erfolg dieses Landes? Die Politiker? Nein, es ist die Bevölkerung, die fleißig ist und sozial denkt, die aus diesem Land eine (kleine!) Erfolgsnation gemacht hat und noch macht. Die Politiker hingegen, egal welcher Coleur, schmücken sich gerne mit fremden Federn und sind stolz darauf, dass das in ihrem Land passiert, jedoch ohne dass sie etwas dazu beitragen. Ja, man sollte ihnen auf die Schulter klopfen, aber so, dass sie ungespitzt im Boden versinken.

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Ein mutiges, offenes, leistungsfreudiges Österreich wird auch in zehn Jahren in Europa die Nase vorn haben.

allerdings nur dann, wenn es wieder frei ist von Zwängen wie den bekannten (Zwangsbeiträge wie ESM, Euratom...), welche uns nebst lügenhafter Statistiken und schleichendem Sozialaabau dank dieser Regierung, sehr bald schon von angebliochen Thron selbst hinunterstossen wird !

Gast: gggggg
01.10.2012 13:26
3 1

Es ist völlig ok und wichtig, auch mal Positives zu erwähnen

leider stimmt in Hrn. Pinks Artikel die wesentliche Prämisse nicht: auch Österreichs Wohlstand ist trügerisch - weil auf Schulden gebaut - u. wird über kurz oder lang zerbröseln, wenn das herrschende System nicht entsorgt wird. Mit seiner Kritik an der SPÖVP hat Pink aber völlig recht, die irre Klientel-u. Schuldenpolitik dieses durch und durch korrupten u. verlogenen Filzkonglomerats, das kein anderes Ziel mehr hat als sich selbst zu erhalten, ist dabei, das Land in den Abgrund zu führen. Besonders irre: die Hetze der Sozialisten gegen Unternehmer. Die Linken werden nie lernen, dass NUR unternehmerische Leistung ECHTEN Wohlstand schafft. (Selbstverst. sind gute Mitarbeiter eines Unternehmens Teil der unternehmerischen Leistung - u. gehören auch entsprechend gut entlohnt.) Da sind wir bei Stronach: er wird attackiert, obwohl er allein mehr Wohlstand (u. Arbeitsplätze) geschaffen hat als alle Politiker (u. JournalistInnen) je könnten. Gerade deshalb hat er vollkommen recht, wenn er diesen lächerlichen mainstream-SchwätzerInnen ordentlich über´s Maul fährt, sich NICHT von ideologischem Schwachsinn vorführen lässt. Stronach ist anders, er ist eben KEIN herkömmlicher Politiker, sondern jemand, der konstruktiv HANDELT, (das unterscheidet ihn übrigens z.B. von Haider), der vor allem dazu in der Lage ist. Seine Kritiker kommen aus dem alten (Ego-)System, das über kurz oder lang zusammenbrechen wird. (Dass sich das alte System mit Händen u. Füßen wehrt ist nat. logisch.)

Antworten Gast: gggggg
01.10.2012 14:20
0 0

Re: Es ist völlig ok und wichtig, auch mal Positives zu erwähnen

Verzeihung, Herr Pink ist natürlich Herr Grimm :-)

Gast: betadonna
01.10.2012 12:25
4 0

nur wenn alle korrupten verbrecher aus spö, övp, fpö u. bzö endlich für immer hinter gittern verschwinden, wird österreich eine chance haben dem untergang zu entgehen..


Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

sie kritisieren hier die politik (noch dazu pauschal).

doch sie vergessen, dass diese 3 begriffe für die meisten bürger fremdworte sind.

ö ist viel BASISdemokratischer, als angenommen wird. die politik setzt letztlich nur um, was ihr vom souverän aufgetragen wird.

wer änderungen in der einstellung der bürger erwartet, muss das als mehrgenerationen-projekt sehen.
und ich denke, dass wir da zwar nicht 'in führung liegen', doch dass die junge generation bereits um vieles weniger provinziell unterwegs ist als ihre vorgänger.

Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

b754?????????????

Antworten Gast: Get
01.10.2012 11:30
5 4

Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

Die Schweiz ist gar nichts davon und fährt uns auf und davon.

Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

Die Schweiz hat dafür auch zwei Gründe:
Der Großteil des Weltvermögens wird dort gehortet, welches brav Zinsen abwirft.
Sie ist nicht in der Euro-Zone (noch nicht einmal EU-Mitglied) daher auch kein "mitgehangen-mitgefangen"

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Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

Dazu kommt noch,
* dass die Schweiz keine 2 Weltkriege geführt hat.
* dass die Schweizer Industrie nicht verstaatlicht war und bis 1985 vom Staat beinahe in die Insolvenz geführt wurde.
* dass die Schweizer durchschnittl. 41,6 Stunden arbeiten, die Österreicher nur 38 Stunden.
* dass die Schweizer nur 20 Arbeitstage (25 Tage unter 20 Jahren) die Österreicher aber 30 Tage.
* dass die Schweizer Männer mit 65 Jahren, die Frauen mit 64 Jahren in Pension gehen. In Österreich mit 58 Jahren!

usw. usw.

Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

In der Schweiz gibt es Beamte nur bei Heer, Polizei und Justiz und diese arbeiten ebenfalls 42 Stunden in der Woche und manche noch mehr, insbesindere in der Justiz. Frage: Wieviele Stunden pro Woche arbeiten bei uns Beamte?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: nvidia
01.10.2012 13:26
1 0

Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

österreicher arbeiten im schnitt 39,5 stunden und nicht 38 und sie haben vergessen oder wollen es unter den tisch kehren,das arbeitsumfeld und arbeitsbedingungen sind wesentlich besser als in österreich. wenn es in der schweiz heisst sie arbeiten bis 17.00 dan gehen sie auch um 17.00 in österreich gang und gebe mehrarbeit ohne lohn.glauben sie mir die schweiz ist das bessere österreich in jeder hinsicht

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
02.10.2012 18:51
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Re: Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

In der Schweiz ist freitags nachmittags arbeiten ganz normal, bis 17 od. 18 Uhr. Bei uns ist ab 13 Uhr niemand mehr erreichbar ... die sind schon ein bisserl fleissiger als die Ösis!

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Re: Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

Herabgesetzte Normalarbeitszeit

In vielen Branchen haben Kollektivverträge die gesetzliche wöchentliche Normalarbeitszeit herabgesetzt.

Beispiel:

Im Handel sowie im eisen- und metallverarbeitenden Gewerbe beträgt die Normalarbeitszeit 38,5 Stunden pro Woche. Im graphischen Gewerbe beträgt die Normalarbeitszeit 37 Stunden pro Woche, für Arbeitnehmer in Betrieben von Tageszeitungen sogar nur 36 Stunden pro Woche.

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Re: Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

Gehen´s dann in die Schweiz !

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Re: Re: Re: Re: Weltoffenheit, Fremdsprachenkenntnis, Wettbewerbsgeist sind für die kleine offene Wirtschaftsnation Österreich entscheidend.

* dass die Schweizer nur 20 Arbeitstage URLAUB HABEN (25 Tage unter 20 Jahren) die Österreicher aber 30 Tage.

Gast: Jungpionier des Kombinats "Gelber Stern"
01.10.2012 11:11
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Wes Förderung ich ess, des Lied ich schreib.

Ohne die netten Artikel talentierter Presse-Praktikanten wüssten wir gar nicht, wie gut es uns im Vergleich zu all den anderen Wapplern geht. Wer sich nicht bemüht, es zu glauben, ist doch echt selber schuld, wenn er sich nicht so viele ordentlich passende Schuhe und geile CDs kaufen kann. Besonders bewundere ich, was unsere weise Regierung alles für die Arbeitsplätze tut! Alle beneiden uns ja darum, wie wir das mit der Statistik so glaubwürdig hinkriegen. Da könnten sich die dummen Spanier echt einmal eine Scheibe abschneiden! Am österreichischen Wesen soll die EU genesen!

Gast: tschisieis
01.10.2012 11:03
4 0

Kaum ein EU-Gipfeltreffen vergeht ohne eine Runde Selbstlobs des Bundeskanzlers

mehr kann der kaiser auch nicht

Gast: supidupilupi
01.10.2012 11:01
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Wo ist die Jugendarbeitslosigkeit am niedrigsten –

laut dem anderen presseartikel, in deutschland

Gast: derlehrer
01.10.2012 10:50
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warten auf ???

Die Wiener werden wieder laaaaaaang warten. Die Wiener werden wieder extrem explodieren, wir können garnicht anders. Ganz oder Garnicht.
Und die Polizei wird wieder auf die Wiener schießen, das Ruhe und Ordnung herrscht und jeder gefälligst seinem Alltag nachgeht.

Zitat Österreichischer Bürgerkrieg lt Wikipedia
"Zentren des Aufstands in Wien waren Arbeiterheime und Gemeindebauten (Karl-Marx-Hof, Goethehof, Sandleitenhof, Reumannhof und Schlingerhof). Die Regierung setzte das Bundesheer ein, das auch Kanonen verwendete; bekannt ist ein Foto, auf dem in Wien vom rechten Donauufer aus mit Kanonen auf den Goethehof in Kaisermühlen am linken Donauufer geschossen wird, während Dollfuß zuschaut."

 
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