26.05.2013 02:22 Merkliste 0

Im Zweifel für Frank Stronachs Statthalter

OLIVER PINK (Die Presse)

Was bei der LIF-Gründung recht war, wird auch nun für den Steuerzahler nicht billig sein. Dennoch: Man wird an einem Stronach-Klub im Parlament nicht vorbeikönnen.

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Dies sei der Versuch, „über die SPÖ eine Partei mit Steuergeld zu kaufen“, wetterte Jörg Haider, nachdem sich Heide Schmidt am 4.Februar 1993 mit vier weiteren Mandataren von der FPÖ losgesagt hatte. Er werde bis zum Höchstgericht gehen, drohte Haider und kündigte eine Amtshaftungsklage gegen den damaligen Nationalratspräsidenten Heinz Fischer (SPÖ) sowie die Aufteilung des FPÖ-Klubs in fünf Fraktionen an, um solcherart ebenfalls mehr Klubförderung zu bekommen.

Wie die Geschichte ausging, ist bekannt: Am 19.Februar1993 erkannte Heinz Fischer dem LIF den Klubstatus im Parlament zu. Am 17.Dezember desselben Jahres wies der Verfassungsgerichtshof Haiders Klage ab. Und die FPÖ sollte sich erst später spalten – da allerdings aus anderen Gründen.

Nun ist die Situation mehr oder weniger dieselbe. Abgesehen davon, dass sich der Vorwurf der Käuflichkeit diesmal nicht vorrangig auf „Steuergeld“ bezieht. Ob dieser übrigens zu Recht besteht, müssen die Gerichte klären. Es spricht aber vieles dafür, dass er auch diesmal zu Unrecht erhoben wird.

Auf politischer Ebene zu klären – und zwar relativ rasch – wird hingegen die Frage sein, ob den fünf ehemaligen BZÖ-Abgeordneten, die nun ins Stronach-Lager gewechselt sind, ebenfalls der Klubstatus zuerkannt wird. Als Präzedenzfall gilt eben diese seinerzeitige Gründung des Liberalen Forums. Auch sie erfolgte während der laufenden Legislaturperiode. Eine kleine Unschärfe gibt es jedoch: Wechselten damals alle fünf Mandatare direkt von der FPÖ zum LIF, so sind zwei der fünf BZÖ-Mandatare, die nun zu Stronach überliefen, zuletzt parteifrei gewesen, nachdem sie im Streit von Buchers Partei geschieden waren.

Dennoch wird die heutige Parlamentspräsidentin Barbara Prammer dem Stronach-Klub letztlich ihren Segen nicht verweigern können. Denn zu ähnlich sind die Parallelen zum Fall LIF. Man wird dem Verfassungsjuristen Heinz Mayer recht geben müssen, der meint: „Da hat niemand etwas zu entscheiden, zu genehmigen oder festzustellen – die schließen sich zusammen und geben das der Präsidentin bekannt.“

Wobei ein fahler Beigeschmack bleibt: Gewählt hat die Stronach-Abgeordneten nämlich niemand. Allerdings hat auch keiner die BZÖ-Abgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger oder den erst orangen, dann parteifreien Erich Tadler gewählt. Erst ein echtes Persönlichkeitswahlrecht würde solchen Mandataren wirklich die Legitimation geben, sich auch während laufender Legislaturperiode zu neuen Fraktionen zusammenzuschließen zu können.

Für den aktuellen Fall kommt dies zu spät. Das Parlament wird bis zum Rest dieser Legislaturperiode also wohl aus sechs Fraktionen bestehen. Wie viele es danach sein werden, lässt sich nicht vorhersagen. Noch ein paar solcher TV-Auftritte wie in der jüngeren Vergangenheit und auch Frank Stronachs Umfragebonus könnte rasch wieder dahinschmelzen. Sein Image als seriöser, tougher Macher mit Visionen hat darunter – der Dauerwiederholung der stets gleichen Standardsätze aus der „Wahrheit, Transparenz und Fairness“-Kiste – ohnehin schon gelitten.

Dennoch hat Frank Stronach eine (ganz gute) Chance. Zumindest als One-Hit-Wonder. Für Josef Bucher hingegen könnte es nicht einmal dafür reichen. Es ist zwar bewundernswert, wie er nun um sein politisches Überleben und das seiner Partei kämpft. Und auch der Versuch einer Neuausrichtung seiner Partei in der Vergangenheit verdient Respekt.

Doch ist er dabei auf halbem Wege stehen geblieben. Zum einen haftet der Partei der Geburtsfehler an, eine von Jörg Haider gegründete zu sein, dessen Erbe (oder besser: Hypothek) Bucher, gerade auch, was das Personal betraf, zum Teil übernehmen musste. Und zum anderen hat sich Bucher zu keinem wirklich eindeutig bürgerlich-liberalen Kurs à la FDP durchringen könnten. Bucher wählte eine ländlichere, konservativere, kleinbürgerliche Variante.

Blöd nur, dass sich diese Klientel auch zu Frank Stronach hingezogen fühlt. Dem armen „Steirerbuam“, der es in Amerika zu etwas gebracht hat. Diese Story kann Josef Bucher leider nicht bieten.

 

E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.10.2012)

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24 Kommentare

" Eine kleine Unschärfe gibt es jedoch"

nicht nur die bisherige club-zugehörigkeit ist eine unschärfe.
eine andere ist die motivation:
die lif-leute waren teil einer aufstrebenden partei. ihr politisches weiterkommen wäre gesichert gewesen, wenn sie sich brav dem parteiführer und seiner politik untergeordnet hätten. doch aus politisch-moralischen gründen wollten sie diesen weg nicht mehr weitergehen.
die stronach-leute hingegen sind kurz vor ihrem polit-aus stehende mandatare, die kaum eine chance auf eine weitere karriere und polit-einkommen hätten. politische moral und ehrlichkeit der motive - fehlanzeige!

wer keinen unterschied zwischen diesen beiden gruppen sieht, der stellt wohl auch eine prostituierte auf diesselbe stufe wie eine frau, die aus liebe mit einem mann ins bett geht.

Warum hätte das BZÖ der deutschen FDP nacheifern sollen?

Deren bürgerlich-liberaler Kurs ist pure Klientel-Begünstigung und wird von der Bevölkerung bei jeder Landtagwahl gnadenlos abgestraft. Es ist sogar fraglich, ob Frau Merkels kleiner Sozius überhaupt noch im nächsten Bundestag vertreten sein wird! Genau dieses Schicksal könnte auch das BZÖ erleiden.

Von Anfang an war der Sinn dieses Haider-Konstruktes für die meisten Österreicher schleierhaft. Während seiner langen Funktion als FPÖ-Obmann hatte Haider sehr häufig interne Organisationsstrukturen radikal verändert. Meist ging es dabei darum, in Ungande gefallene Funktionäre weg zu rationalisieren. So etwa auch mit Ferrari-Brunnenfeld jenen Mentor, der ihn von Oberösterreich nach Kärnten holten. Die NS-affine Frau Trattnig ging von selbst, als sie nicht mehr Haiders Ohr besaß sondern nur noch seinen Spott und Hohn. Im Wesentlichen ging es bei diesen internen "Neuordnungen" nur darum, mehr oder weniger alle wesentlichen Kompetenzen für die Führungsperson Haider zu bündeln. Typen wie der sanfte Bucher hatten unter all den blauen Rauhbeinen einen schweren Stand.

Und rein pesonell konnte er auch später nur aus jenem freiheitlichen Lager schöpfen, das halt so ist wie es ist! Seinen aktuellen BZÖ-Mitstreitern konnte er jedenfalls keine echte Polit-Zukunft bieten; kein Wunder, daß gleich fünf von ihnen zu Stronach wechselten. Doch auch bei ihm werden sie kaum mehr sein, als Klub-Füllmaterial. Nicht einmal ihre Namen konnte oder wollte sich Stronach merken. Das gab er öffentlich zu!

Leute, ich glaube es nicht

Hier wird ganz, ganz böse zen.uriert.

Hallo

Das bin ich

Lieber Oli Pink

mit dem Artikel bringst du brave, angepasste, bürgerliche Mittelmäßigkeit auf's Papier. Ob du selbst so bist oder es dein Arbeitgeber von dir verlangt, weiß ich nicht.
Jedenfalls war für mich das Angenehme an den Artikeln von Fleischhacker, dass er nicht so spießbürgerlich rüber gekommen ist. Vielleicht hat ihn das ja den Job gekostet; who knows?

Mir persönlich ist ein one-hit-wonder, durch das nur eine einzige kleine Verbesserung für dieses Land zustande kommt, lieber, als ein mittelmäßiger Kommentar, der ohne jeglicher Wirkung in den Katakomben der Nationalbibliothek verstauben wird.

Re: Lieber Oli Pink

"Mir persönlich ist ein one-hit-wonder, durch das nur eine einzige kleine Verbesserung für dieses Land zustande kommt, lieber..."

dann empfehle ich für den fall von schmerzenden füßen bei einer wanderung den schritt über die klippe: dieses one-hit-wonder wird die schmerzen lindern. zumindest bis zum aufprall.

Gast: Lukas
23.10.2012 22:06
0 1

in der Bananenrepublik Österreich

zimmern sich SPÖVP die Gesetze so wie es für sie von Vorteil ist. Natürlich ist die Gründung eines eigenen Parlamentsklub eine Farce, wenn sich diese nicht vorher einer Wahl gestellt haben. Der fahle Nachgeschmack trifft vor allem den Verwaltungsgerichtshof, der in dieser Frage wohl parteipolitisch zugunsten der SPÖ entschieden hat. Heute ist die SPÖ darüber wohl nicht mehr so glücklich...

Gast: Conny2.0
23.10.2012 18:49
1 0

Wendehals in Orange??

Bucher hat zuerst verkündet: Das Personal beim BZÖ wird zur nächsten Wahl verändert.
Logisch, dass da einige Abgeordnete bei solchen öffentlichen Aussagen das BZÖ verlassen haben.
Dann plötzlich bekommt Bucher Angst, denn es zeigt sich, dass sehr viele Abgeordnete das BucherBZÖ verlassen wollen ...
So ändert Bucher nun seine Meinung um 180 Grad: Das jetzige (!!!!) BZÖteam wird gemeinsam zur Wahl antreten, von personellem Aufbruch kein Wort mehr.

Wer so handelt, hat kein Stückchen Mut und schließlich auch keine Wählerstimmen.

Gast: Ceterum
23.10.2012 15:05
2 1

Die Demokratie-Blockierer

Niemand verlangt von der SPÖ, dass sie beim Auftreten eines neuen politischen Konkurrenten in Jubel ausbricht. Lässt man allerdings die Kommentare von Seiten der SPÖ, Frau Pammer zum Beispiel, über den obersten Löwel-Straße-Kommunikator Herrn Armin Wolf bis hin zur „Presse“, heute in Person von Herrn Pink Revue passieren, dann kann man sicher sein: Demokratie, politischer Wettbewerb und Wille zur politischen Veränderung gehören in Österreich zu den Standards in Sonntagsreden. Unter der Woche wird das von subtil bis ganz offen wie jetzt bekämpft. Es lebe der Filz. Von Parteien- bis Presseförderung hat er (fast) für alle etwas auf Lager. Demokratie und Co. muss sich der Wähler schon selbst erkämpfen. Zum Beispiel indem er sich traut, mit seinem Wahlzettel neuen Gruppierungen eine Chance zu geben, auch wenn es kein Sicherheitszertifikat gibt, dass das heraus kommt, was man sich vorgestellt hat.

Gast: gggggg
23.10.2012 13:48
6 2

Einmal mehr...

Allein der Satz: ´Wobei ein fahler Beigeschmack bleibt: Gewählt hat die Stronach-Abgeordneten nämlich niemand.´ disqualifziert Sie als objektiven, oder sagen wir: fairen Journalisten, Herr Pink. (Wer ist schon objektiv...) Wer (außer jemand innerhalb seiner Partei als zust. Funktionär) hat IRGENDEINEN - außer Fischer - der aktuellen Politiker gewählt?? Hab ich Faymann, Spindelegger, E. Pröll, usw. gewählt?

Diese Seitenhiebe auf Stronach zeigen leider deutlich: demokratische Gesinnung andet bei den egenen Interessen. Dazu paßt auch, dass ich seinerseit in keinem österr. Medium Kritik an der Gründung des LIF gelesen oder gehört hätte, oder dass diese neue Partei Steuergeld kostet.

Jedenfalls Herr Pink: ihre Kommentare zu Stronach sind ganz schlecht. Warum? Weil sie - abgesehen von einem mehr oder manchmal auch weniger gehässigen Unterton - so schrecklich oberflächlich sind. Sie scheinen mit einer überragenden, tiefen Persönlichkeit wie Stronach einfach nichts anfangen zu können. Persönlichkeit, Herr Pink, hat nichts mit Eloquenz zu tun. Persönlichkeit zeigt sich einzig und allein in dem, was ein Mensch leistet, v.a. (auch) für andere. Stichwort ´Arbeitsplätze´.

Mein Eindruck: DiePresse wird insgesamt schlechter. Schade. Sie war mal der einzige Lichtblick in der düsteren Medienlandschaft Österreichs. Aber vielleicht wird´s wieder.


Re: Einmal mehr...

Einige der bisher kolportierten Stronach-Ideen haben durchaus Hand und Fuß. Scheitern wird der Mann aber letztlich trotzdem: Uzw. mehr oder weniger an sich selbst! Für eine "überragende, tiefe Persönlichkeit" habe ich Herrn Stronach noch nie gehalten. Seine beruflichen Erfolge will ich dabei keineswegs bagatellisieren: Gleichsam aus dem Nichts einen global playenden Konzern aufzubauen und ein Milliardenvermögen anzuhäufen; darauf kann man schon stolz sein!

Aber das heißt noch lange nicht, daß jene Mechanismen, die eine Firma zu einem florierenden Unternehmen machen, auch bei der Leitung eines Staates greifen! Als Firmenchef kann man einen Teil der Mitarbeiter während einer Rezession entlassen. Als Regierungschef aber nicht seine Staatsbürger! Doch Stronach glaubt, auch auf der politischen Ebene alles neu erfinden zu können. Dabei beherrscht er auf diesem für ihn neuen Sektor nicht einmal das Einmaleins!

Um seine Ideen (zunächst bei den eigenen Leuten) durchsetzen zu können, braucht man Überzeugungskraft und nicht nur ein notorisches "Wer zahlt, schafft an"! Als Big Spender bei der Wr. Austria heuerte und feuerte er Spieler, Trainer und Sportdirektoren, wie es ihm gerade aus einer Laune heraus eingefallen war. Auch diese Weise hat er unzählige Millionen verbraten und der sportliche Erfolge war im Vergleich dazu bescheiden. Letztlich drehte er den Violetten den Geldhahn ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt ab, als es sportlich wirklich aufwärts ging.Für ihn sind alle Marionetten!

1 1

1993

"Dies sei der Versuch, „über die SPÖ eine Partei mit Steuergeld zu kaufen“, wetterte Jörg Haider, nachdem sich Heide Schmidt am 4.Februar 1993 mit vier weiteren Mandataren von der FPÖ losgesagt hatte."

Kann mir bitte jemand - sachlich - erklären was es damit auf sich hat. Ich bin scheinbar noch zu jung. 1993 war ich noch nicht wahlberechtigt.

Antworten Gast: UKW
23.10.2012 13:37
1 2

Wie üblich hat der Rechtsrechte Haider alles,

was ihm nicht gefällt, zu einer "linkslinken" Verschwörungstheorie gebastelt.

Eine Abgeordnete wollten ihr Glück unter Heide Schmidt versuchen und haben Haider somit teilweise um Klubförderung gebracht.

5 1

Re: 1993

Die SPÖ und andere Parteien "dachte" damals dass das LIF Haider Stimmen kosten würde!

"Noch ein paar solcher TV-Auftritte wie in der jüngeren Vergangenheit und auch Frank Stronachs Umfragebonus könnte rasch wieder dahinschmelzen. "

genau deshalb verstehe ich das zögern der anderen parteien nicht.
ein stronach bei den tv-konfrontationen: das KANN doch nur eine selbstdemontage sein!

aber ich verstehe auch stronach nicht: braucht er tatsächlich das geld aus der clubförderung?
braucht er tatsächlich tv-zeit? ein von fachleuten produzierter spot, der ihn gut aussehen lassen würde, kostet doch auch nicht die welt. hingegen kostet ihn diese gekaufte riege von 'vertrauenswürdigen persönlichkeiten' jeglichen nimbus die personalauswahl betreffend: da war ja jeder trainer und jeder manager bei der austria wien im vergleich dazu ein fachmann und sympathieträger.

Gast: josca
23.10.2012 05:08
4 3

vielen erfolg

herr stronach und wenn's fuer die anderen
parteien zuviel ist bitte sehr vorsichig sein,
sie wissen ja was mit haider passiert ist.

Re: vielen erfolg

unterstellen sie dem stronach, suizidgefährdet zu sein?

nur ein Esel

wählt immer die selben obwohl sie nicht gut für das Land und die Zukunft sind ; )

Steigbügelhalter

Um einen Klub auf die Beine zu stellen zu können, muß Stronach ein jeder recht sein, und man kann es ihm nicht verargen. Allerdings machte der zuletzt Übergelaufene im Fernsehen einen etwas fragwürdigen Eindruck nach dem Zuschnitt einiger Personen, die seinerzeit die FPÖ verließen (worüber Strache vermutlich heilfroh ist). Was wird nun Stronach mit diesen Leuten anfangen? Erkennt er, daß deren Verläßlichkeit zumindest teilweise eine endenwollende ist? Sie verhelfen ihm jetzt einmal zu Medienpräsenz, aber werden sie langfristig irgendeinen Nutzen stiften können? Lugar ist intelligent und eloquent, der erste (sozialistische) Überläufer dürfte die besten Absichten haben, aber der Rest? Ich glaube, daß Stronach clever genug ist, letztlich das (von seinem Standpunkt aus) Richtige zu tun.

Re: Lugar war besser als Bucher

im Diskussioinsclub des ORF am Sonntag abends, aber das sagt alles noch nichts. Mir ist aber aufgefallen, dass Herr Bucher bei den Übertragungen aus dem Parlament, immer dominierte, und das dürfte die jüngeren BZÖ Abgeordneten frustriert haben. Übrigens war der Rechtsanwalt Dr. Bösendorfer der beste Justizminister seit mehr als zehn Jahren, und in der Diskussion im ORF ebenfalls der Beste!

Pardon: Böhmdorfer.


2 0

Schon gewählt

Gewählt werden bei einer Wahl die Listen der potentiellen NR-Abgeordneten. Wenn man selbst keinen Namen dazuschreibt, dann ist man damit einverstanden, wen die Partei an der betreffenden Stelle einsetzt. Und der persönlich ist es dann fünf Jahre lang. Der ist der Partei zu nichts verpflichtet, der ist ausschließlich seinem Wahlkreis verpflichtet und darf nur nach eigenem Gewissen abstimmen. Ob der bei einer Partei ist oder nicht dürfte also beim Abstimmungsergebnis keinen Unterschied machen.

Klubzwang ist ja illegal. Dass der dann nicht funktioniert wenn einer austritt, darauf kann man sich also schwerlich berufen.

Wer keine Vorzugsstimme abgibt ist selbst schuld.

Gast: Hugo Liebermann
22.10.2012 20:25
9 1

Willkommen im Klub?

Hallo Frank-du hast bald die Phase 1 geschafft:
auch wenn man dich nicht willkommen heissen wird-der Klubstatus ist legitim.
nun wird es Zeit, dass du aufwachst:denn der Politalltag sieht weniger rosig aus.
Lerne die Geschäftsordnung,lerne deine Konkurrenten kennen und lieben..
Es ist egal was in deinen Statuten steht-je weniger umso besser,denn die sog. Ideologien sind für den Hugo(national,sozialistisch,christlich,liberal,freiheitlich,etc)-alles nur Demagogie fürs Fussvolk.
Ich denke nach ca 6-8 Monaten wirst du kapiert haben was polit.Arbeit bedeuten KANN.
p.s. Frank lerne endlich was Teamarbeit bedeutet-niemand verlangt von dir dass du alles allein machst-delegieren heisst das Zauberwort-auf Augenhöhe mit Allen im Team..und such dir einen Kronprinz oder dgl. ,einen Mediensprecher,sowie Kanditaten aus der Wirtschaft (keine Politgünstlinge).
mit deiner Basistruppe kannst du bald zum arbeiten beginnen.
auch dein internet-Auftritt gehört noch wesentlich verbessert

Gast: selbst@ständig
22.10.2012 19:26
7 1

Machen Sie es sich da nicht ein bisschen zu einfach, Herr Pink?

Bucher wählte eine ländlichere, konservativere, kleinbürgerliche Variante ... Blöd nur, dass sich diese Klientel auch zu Frank Stronach hingezogen fühlt.

Vielleicht kann man ja anerkennen, dass das derzeitige politische Personal zum Kren reiben ist. Der Grund kann daher auch sein, dass man schwerlich mit den handelnden Personen auf einen grünen Zweig kommt. Jeder, wirklich jeder kann es besser als die Politiker, die jetzt regieren!

mfg
Kein (!) Kleinbürger


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