25.05.2013 21:57 Merkliste 0

Die Furcht vor den fremden und den eigenen Bürgern

OLIVER PINK (Die Presse)

Wenn es um die Unterbringung von Asylwerbern geht, wird Solidarität verlässlich zum Fremdwort. Man kann das auch irgendwie verstehen. Man sollte es nur nicht.

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Es gibt für einen Bürgermeister sicher lohnendere Aufgaben, als ein Heim für Asylwerber errichten zu lassen. Man frage nur jenen von Eberau. In der südburgenländischen Marktgemeinde sollte vor drei Jahren ein Erstaufnahmezentrum für 300 Asylwerber gebaut werden. Der Ortschef, der dieses Projekt bewilligt hatte, wurde daraufhin zum Feindbild seiner Bürger. Bei einer Volksbefragung stimmten dann 90Prozent gegen das Vorhaben.

Und es gibt auch für einen Landeshauptmann wahrscheinlich lohnendere Aufgaben, als sich mit widerspenstigen Bürgermeistern, die nicht zuletzt daraus ihre Lehre gezogen haben, herumzuplagen. Dass allerdings die Salzburger Landesregierung vor dem gestrigen „Asylgipfel“ via ORF-Radio ausrichten ließ, man verstehe nicht, wieso die Bundesländer ihre Quotenvorgaben zu 100Prozent erfüllen sollen, wenn Wien seine Quote ohnehin mit 140Prozent übererfülle, ist dann schon ein starkes Stück. Die SPÖ-geführte Landesregierung wohlgemerkt. Solidarität, ein Wert, der sonst in der Partei bei jeder sich bietenden Gelegenheit hochgehalten wird, ist in der Burgstaller-Sozialdemokratie anscheinend nicht so gefragt, wenn es um die – zweifellos nicht angenehme – Unterbringung von Flüchtlingen geht.

Letztlich stehen einander Menschen mit Ängsten gegenüber. Die Asylwerber auf der einen Seite, in einem fremden Land mit ungewisser Zukunft, möglicherweise traumatisiert und in Angst vor Verfolgung in der alten Heimat. Die Einheimischen auf der anderen, skeptisch gegenüber der Lebensart fremdländisch aussehender Menschen, die keiner geregelten Tätigkeit nachgehen. Und dass in den Köpfen der angestammten Bürger der Konnex Asyl und Kriminalität herumschwirrt, kann man ihnen zwar auszureden versuchen. Aber es wird wenig nützen: Er ist da.

So edel, hilfreich und gut ist der Mensch dann auch wieder nicht, dass er jeden, selbst wenn er in Not ist, mit offenen Armen empfängt. Zumal es ja auch noch Parteien gibt, die daraus ihre politische Daseinsberechtigung beziehen und mit ebendiesen Ängsten spielen.

Die Unterbringung von Asylwerbern ist ein heikles Unterfangen. Bei dem jedes Bundesland seinen Beitrag leisten muss. Denn letztlich geht es dabei nicht nur um Solidarität, sondern auch um Gerechtigkeit – zwischen den einzelnen Bundesländern. Dass das Bundesland Wien seine Quote zu 43,2Prozent übererfüllt, ja übererfüllen muss, ist unsolidarisch und ungerecht. Auch wenn man in Rechnung stellt, dass sich eine Großstadt mit den Betreuungseinrichtungen leichter tut und dort auch einfach mehr Menschen stranden.

Neben Wien hat bisher nur Niederösterreich die Quote erfüllt. Knapp 1500 Asylwerber sind derzeit im Flüchtlingslager Traiskirchen untergebracht. Darunter 580 unbegleitete Minderjährige – die allerdings oft „vorgeschickt“ werden, da sie bessere Chancen auf Asyl haben. Nichtsdestoweniger ein unhaltbarer Zustand. Kinder dürften dort eigentlich gar nicht untergebracht sein.

Wie die Geschichte in Eberau politisch ausgegangen ist? Ambivalent. Der ÖVP-Bürgermeister, der das Erstaufnahmezentrum forciert hat, ist nun zur Gemeinderatswahl Anfang Oktober nicht mehr angetreten. Seine Partei hielt allerdings die absolute Mehrheit und stellt auch wieder den Bürgermeister. Ihren Ärger sind die Bürger also anscheinend schon bei der Volksbefragung losgeworden.

Allerdings sieht man daran: Man kann nicht über alles abstimmen lassen. In keiner österreichischen Gemeinde würde sich wohl eine Mehrheit für ein Asylzentrum finden. Bisweilen müssen die Politiker selbst Entscheidungen treffen – auch wenn sie unpopulär sein mögen. Aber das unterscheidet eben einen guten von einem mittelmäßigen Politiker. Wenn er aus Verantwortungsbewusstsein das Notwendige tut – nicht zuletzt, indem er auch über den eigenen Schrebergarten hinausblickt.

Die Landeshauptleute haben beim Asylgipfel im Kanzleramt nun immerhin zugesichert, tausend Flüchtlinge aus Traiskirchen quotengerecht auf ihre Länder zu verteilen. Gabi Burgstaller ließ sich dabei übrigens vertreten.
Asylgipfel Seite1

 

E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.10.2012)

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57 Kommentare
 
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wer weiss die Wahrheit?

mich würde interessieren, was Beteiligte (Richter etc) in den Verfahren berichten. was sind wirklich genannte Asylgründe? wie glaubwürdig sind die Angaben? Hier gibt es wenig Information. mich würde eine objektive Sichtweise interessieren

9 0

Solidarisch mit den Lügnern unter den Asylwerbern?

Wir Österreicher sollten viel aufrichtiger mit unseren Zuständen in der Republik umgehen.
das würde auch zur korrekteren Berichterstattung unserer Medien, besonders des ORF beitragen. Ich in nicht solidarisch mit Leuten, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sich bei uns einschleichen wollen.

Gast: Völkerrechtliches Prinzip der Reziprozität
24.10.2012 22:36
7 1

Verursacherprinzip

Warum kündigt Österreich wegen der unerträglich teuren Konsequenzen nicht endlich die Genfer Flüchtlingskonvention und die Kinderrechtskonvention bzw. unterschreibt diese nicht wie die clevere Türkei nur mit massiv einschränkenden Vorbehalten??? (die pfiffige Türkei nimmt deshalb nur Asylanten mit EU-Staatsbürgerschaft auf!!!!) Gleiches Recht für alle!

Beispiele für Profiteure der Asylindustrie:
http://www.asylanwalt.at/staticPage.php?page=wer_wir_sind
http://www.asylanwalt.at/staticPage.php?page=links#rechtsberatung
u.a. der Hochegger-Clan (Kinderhotel Appelhof + Ferienparadies in Brasilien) mit der „Wisniewski GmbH Mürzsteg“, welcher Asylantenquartiere in der Obersteiermark betreibt
Alle(s) vom Steuerzahler zwangsweise teuer subventioniert!!!

Derzeit kommen hauptsächlich moslemische Afghanen (Krieg der USA), Tschetschenen (Putins Krieg), Somalier (von der italienischen Mafia abgeladener Giftmüll) und Syrer (von den wahabitischen/salafistischen Saudis und dem Iran gesponserte Opposition vertreibt sie). Also sollen zuerst einmal die reichen Ölscheichs=Glaubensbrüder, korantreu ihrer Almosenpflicht nachkommen. Und dann gemäß dem Verursacherprinzip die USA, Russland, die italienische Mafia, der Iran, die Saudis und Katar. Österreichischen Asylwerbern würde in diesen Ländern als Ungläubige auch nicht geholfen werden, denn die florierende Türkei (75 Mill. Einwohner) regt sich schon über lächerliche 80.000 geflüchteter Rechtgläubige aus Syrien auf (werden auf EU überwälzt?).

5 0

Es lebe die Demokratie!

„Allerdings sieht man daran: Man kann nicht über alles abstimmen lassen.“
„Aber das unterscheidet eben einen guten von einem mittelmäßigen Politiker. Wenn er aus Verantwortungsbewusstsein das Notwendige tut – nicht zuletzt, indem er auch über den eigenen Schrebergarten hinausblickt.“
Da bin ich ja froh, dass wir (nach Schwarz-Blau) überhaupt noch wählen dürfen – ist ja auch eine Abstimmung über die Zusammensetzung des Nationalrates. Aber zum Glück, falls Strache oder Stonach bei der nächsten Wahl zu viele Stimmen bekommen, wird sich sicher ein „verantwortungsvoller Politiker“ finden, der das Ergebnis annulliert, das Wahlrecht abschafft und die „richtige“ Zusammensetzung des Nationalrates bestimmt. Das muss einfach gemacht werden um die Demokratie zu retten!

Gast: Ceterumm
24.10.2012 18:34
1 0

Täglich

Die "Presse" ist in der Tat eine Tageszeitung. Deshalb liefert sie auch täglich einen neuen Beweis für ihre antidemokratische Einstellung.

8 1

Man kann nicht über alles abstimmen lassen. In keiner österreichischen Gemeinde würde sich wohl eine Mehrheit für ein Asylzentrum finden.

Das ist die typische Grüne Argumentationsweise. Wenn das anzunehmende Ergebnis nicht dem gewünschten entspricht, darf natürlich nicht abgestimmt werden.

Schon mal einen anderen Zugang versucht? Wenn 90% der Bevölkerung dagegen sind, vielleicht einfach mal nicht machen! Und wenns um die eigene Nachbarschaft sind auch viele grüne Gutmenschen auf einmal gar nicht mehr so gut!

Wie alt ist Pink?

Alles ist wahr, was in dem Artikel steht. Es ist aber eben bloß nicht die g a n z e Wahrheit.

Erstens: Der Konnex zwiscchen Asyl und Kriminalität war nicht immer da. Die Österreicher, auch hier wieder in erster Linie die Wiener, haben wirkliche Flüchtlinge großherzig aufgenommen und musterhaft betreut:

Nach dem Ungarnaufstand (1956) hat man etwa in Wien in kürzester Zeit mehr als 30 Schulklassen aus dem Boden gestampft, in denen die Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet wurden.

Nach dem Prager Frühling (1968) war es genauso. Ich war als junger Journalist sogar selbst dabei, als Bürgermeister Bruno Marek persönlich im Überschwemmungsgebiet den dort konzentrierten Flüchtlingen Mut gemacht und ihnen jene Hilfe versprochen hat, die sie dann tatsächlich bekamen.

Heute? Heute vermischen die Medien - Pink tut es selbst auch im Artikel - nonchalant Asylwerber und Flüchtling. Ja und was glaubt er denn, woher beim Bürger der Konnex von Asyl und Kriminalität kommt? Liest er keine Zeitungen?

Es ist ganz einfach: Die Vorteile aus der Genfer Konvention - amtlich (und hässlich): die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft - werden von Menschen in Anspruch genommen, die nie in ihrem Leben Flüchtlinge waren.

Soll heißen: Der Bürgermeister von Eberau hat das ausbaden müssen, was die Asylpolitik der Bundesregierung angerichtet hat.

Eigentlich a bissl ungerecht.

Re: Wie alt ist Pink?

der einziger Unterschied zwischen ein Flüchtling und ein Asylbewerber ist der Status. Ein Asylbwerber ist ein noch-nicht-anerkannter Flüchtling.Was ist der Unterschied zwischen einem Asylbewerber / einer Asylbewerberin und einem Flüchtling?

Ein Flüchtling unterscheidet sich von einem Asylbewerber oder einer Asylbewerberin dadurch, dass sein Status als Flüchtling von einer nationalen Regierung anerkannt wurde.

Ein Asylbewerber ist eine Person, der internationalen Schutz sucht, ihn aber noch nicht bekommen hat. Oft handelt es sich um Personen, die noch auf den Entscheid einer Regierung warten, ob ihnen der Flüchtlingsstatus zugeteilt wird oder nicht.
- Amnesty International

13 2

Entlarvend

Zitat:"Darunter 580 unbegleitete Minderjährige – die allerdings oft „vorgeschickt“ werden, da sie bessere Chancen auf Asyl haben."

Alleine dieser eine Satz entlarvt den Asyl-Missbrauch, der seit Jahren betrieben wird.

Unsere Gesellschaft benötigt nicht noch mehr Menschen die an den Sozialsystemen andocken und sie nach Strich und Faden ausnützen, sondern Menschen, die diese sozialen Systeme mit ihren Steuern und Abgaben am Leben erhalten.

Gast: PÖHSE
24.10.2012 11:53
15 2

SELBSTVERSTÄNDLICH kann man über alles



abstimmen lassen.
Die Schweiz macht es vor- DAS ist Demokratie, alles andere Paddeilarifari.

Wer glaubt, die Paddeien könnten es besser, soll sich bitte öffentlich hinstellen, und sagen :

Laura Rudas weiß besser, als ich selbst, was gut für mich und Österreich ist .

DEN möcht' ich sehen !

Antworten Gast: Robert Antweiler
24.10.2012 13:53
3 1

Irrtum, über Grund- und Menschenrechte

kann man nicht abstimmen, die gelten generell. Das gilt auch in der Schweiz ...

Antworten Antworten Gast: Gast755
24.10.2012 14:55
3 0

Re: Irrtum, über Grund- und Menschenrechte

Alle i5l4mi5chen Staaten haben die Menschenrechte abgelehnt und verhöhnt! (Kairoer Erklärung gegen Menschenrechte!)

Antworten Antworten Gast: PÖHSE
24.10.2012 14:12
10 4

Re: Irrtum, über Grund- und Menschenrechte



Es gibt KEIN Grund-oder Menschenrecht zur Einreise und zum Verbleib in Österreich. OK ?

Re: Re: Irrtum, über Grund- und Menschenrechte

ah, wie oft ist es mir gesagt worden, dass wenn es mir hier nicht gefällt, kann ich woanders hingehen. Zum abwechselung, darf ich Ihnen auch sagen .. es gibt auch keine Hindernisse, dass Sie woanders hingehen, wo Menschenrechte nicht so ernst genommen werden. Woher die junge Asylwerber herkommen, zB. Dort eine Zeitlang leben, und dann ...

Gast: VictoriaI
24.10.2012 11:50
13 1

Oje, Oje . . .

Gott, lass Hirn regnen! Das möchte man rufen, wenn man lesen muss, dass man nicht über alles abstimmen lassen kann. Natürlich kann man. Wenn Politiker endlich zur Kenntnis nehmen würden, dass mit einem offenen, ehrlichen Wort mehr erreicht werden kann, als mit Packelei und "Hintergrundgesprächen".

4 2

wen wunderts

wen wunderts-die (schwarz angefärbte) "rote" quotengeile Politqueen punktet ja populistisch lieber mit Nonsense Beiträgen zu Szudiengebühren.....Asyl bringt keine Stimmen

Gast: Eleonora K.
24.10.2012 10:52
10 1

man kann nicht über alles abstimmen lassen

Also ich glaub, ich träume! Und das soll die vierte Kraft im Lande sein?

Gast: Be-obachter
24.10.2012 09:47
11 1

Man kann nicht über alles abstimmen lassen

und das nennt sich dann Demokratie??

Antworten Gast: Gast: Leser
24.10.2012 17:58
1 3

Re: Man kann nicht über alles abstimmen lassen

Ja! Gerade das nennt sich Demokratie: es kann z.B. keine Mehrheit über eine Minderheit abstimmen. Ganz einfaches Beispiel, damit Sie es auch verstehen: Wenn etwa alle darüber abstimmen würden, ob z.B. Linkshänder höhere Steuern zahlen sollten. Die Mehrheit dafür wäre gewiss. Aber gerecht und vor allem demokratisch wäre das bestimmt nicht. Genausowenig gerecht und nur scheindemokratisch wäre es, wenn - etwas konkreter und realistischer - alle über eine "Reichensteuer" (die ja nur eine verschwindende Mindeheit betreffen würde) abstimmen würden.

Antworten Antworten Gast: Be-obachter
25.10.2012 22:56
1 0

Re: Re: Man kann nicht über alles abstimmen lassen

Das sind aber schon kuriose Beispiele mit den Rechts- und Linkshändern...

Und was die Reichensteuer betrifft: wenn mein Gehalt als Alleinverdiener & Alleinerhalter um 100 Euro erhöht wird, zahl ich gleich auch mehr Lohnsteuer. Obwohl ich noch unter 2000 € bin...

Warum jemand, der monatlich 100x soviel Einkommen hat, alliquot bessergestellt ist, müssen sie mir noch genau erklären.

Gast: ehemaliger Ausländer
24.10.2012 09:24
5 0

Sicher!

Hier merkt mensch besonder, wie viel wirklich Erfahrung mit solch einer Sache haben.

Beidseitig von Verallgemeinerung reden, aber durch und durch die Schlepperindustrie erwähnen. Na dann fragen sie sich, wie einer, der aus nem Dorf aus dem Nirgendwo nach Europa kommt. Natürlich mit einem Schlepper, als wüsste er, dass das so einfach geht -> Grenze-> anmelden-> Asyl beantragen........................

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Gute Idee...

Man könnte ganz Kaenrten als Asylland gestallten und die ein paar Kaerntner nach Slowenien schicken!

Antworten Gast: PÖHSE
24.10.2012 10:19
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Re: Gute Idee...



Man könnte sich manchmal auch NICHT in die Angelegenheiten Österreichs einmischen, wenn sie einen nichts angehen, House !

Antworten Antworten Gast: VeroC
24.10.2012 13:58
2 5

Kärnten geht uns alle was an,

denn es kostet uns mehr als Griechenland. Und das dank dem System Haider.

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Re: Re: Gute Idee...

vielleicht ist dr. house ohnehin österreicher wie ich. ich hätt a bessere idee: landeshauptleute wie burgstaller für ihren sager (wenns stimmt) auf die saualm aber wenns geht bei wasser und brot

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Re: Re: Re: Gute Idee...

Die Gabi würd ich mal mindestens 1 Jahr zum Heer schicken - würd ihr sicher nicht schaden!

 
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