21.05.2013 10:30 Merkliste 0

Was leuchtet da am Ende des Tunnels?

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

In Europa werden neuerdings nicht mehr budgetäre Schlendriane für das zentrale Problem gehalten. Sondern Vorzeigestaaten wie Deutschland. Beängstigend, das.

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Irgendwie sieht die Sache ja ganz passabel aus. So gut wie alle namhaften Prognoseinstitute erwarten für das kommende Jahr eine Besserung der Lage, jedenfalls im ökonomischen Sinn. Zwar wird 2013 keinen Boom bringen, aber der von der wohlstandsverwöhnten Gesellschaft befürchtete Absturz ins konjunkturelle Nichts wird ausbleiben, darin sind sich die Prognostiker einig. Sie alle haben ein „Licht am Ende des Tunnels“ ausgemacht, worüber wir uns nur freuen können. Vorausgesetzt, die hellen Strahlen werden tatsächlich von der Sonne abgesetzt – und nicht von den Scheinwerfern der entgegenkommenden Lokomotive.

Wissen werden wir das erst, wenn wir uns der Lichtquelle entscheidend genähert haben. Zum jetzigen Zeitpunkt kann nämlich niemand im Entferntesten sagen, was da am Ende des dunklen Lochs strahlt. Eine Unsicherheit, die natürlich jede Menge Ängste füttert. Aber wovor fürchten wir uns eigentlich? Davor, unseren Lebensstandard ein wenig nach unten schrauben zu müssen? Davor, etwas später in die Frühpension zu gleiten? Oder gar davor, dass der „Gratiskindergarten“ wieder gestrichen und das Pendlerpauschale doch nicht erhöht wird?

Das alles wäre unangenehm, aber bewältigbar. Furchteinflößender sind da schon die weniger bewältigbaren Dinge. Wie die Ansichten des politischen Personals, das den Menschen noch immer vorgaukelt, alles gehe in die „richtige Richtung“. Das so tut, als könnten schwer verschuldete Staatshaushalte mit noch höheren Schulden abgesichert werden, das sinkende Staatsdefizite als gemeingefährliches „Sparen“ etikettiert und das in den noch wettbewerbsfähigen Staaten Europas das Problem, nicht die Lösung sieht.


Erst vergangenen Donnerstag hat Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), den deutschen Finanzminister, Wolfgang Schäuble, vor „Sparexzessen“ gewarnt. Das muss man sich einmal vorstellen: Nicht die budgetären Schlendriane bereiten der IWF-Chefin Sorgen, sondern das wettbewerbsfähigste Land Europas, das im kommenden Jahr doch tatsächlich einen ausgeglichenen Staatshaushalt anpeilt. Und damit nach Ansicht von Madame Lagarde Europa schadet, weil ein höher verschuldetes Deutschland ja für noch mehr Nachfrage sorgen könnte.

Ansichten wie diese sind es, die Angst und Schrecken verbreiten. Und das zu Recht, weil sie nämlich eine leicht zu entschlüsselnde Botschaft mitliefern: Beenden Europas Staaten ihren Schuldenrausch, bricht das öffentliche Pyramidenspiel im Nu zusammen. Nicht die Banken sind das große Übel dieser Tage, sondern die seit Jahrzehnten dominierende „Anything goes“-Mentalität ausgabefreudiger Staatskanzleien. Seit Jahrzehnten leben staatliche Verwaltungen ihren Bürgern vor, dass es völlig falsch sei, Wohlstand zu erarbeiten, wenn dieser doch genauso gut zu leihen und damit schon heute zu konsumieren ist. Bestes Beispiel dafür ist Österreich, das 2013 sein 59-jähriges Jubiläum ununterbrochener Defizite im Bundeshaushalt feiern wird.


Nun ist nicht zu leugnen, dass zu keiner Zeit so viele Menschen auf einem derart hohen Niveau lebten wie heute. Leider ist dieser Wohlstand ein weitgehend virtueller, weil nicht erwirtschafteter. Wie aus einer Studie der Boston Consulting hervorgeht, sind die Kernstaaten der industrialisierten Welt heute viermal so stark verschuldet wie 1980, während die privaten Haushalte sechsmal so viele Schulden haben wie damals. Nicht inkludiert sind die ungedeckten Beträge, die aufgrund der alternden Bevölkerung im staatlichen Gesundheits- und Pensionswesen fällig werden.

Die Europäer könnten natürlich für den hohen Lebensstandard härter und länger arbeiten. Oder das Wohlstandsniveau etwas zurücknehmen. Das Erfreuliche an diesen unerfreulichen Aussichten: Mit beiden Varianten kämen die Menschen zurecht, sie haben schon deutlich steilere Wege gemeistert. Sie können aber auch jenen Politikern folgen, die versprechen, die budgetären Probleme „wegdrucken“ zu können. Letzten Endes werden also die Bürger Europas selbst darüber entscheiden, ob sie am Ende des Tunnels in die Sonne blicken. Oder in die Augen des Lokführers von gegenüber. Womit die Hoffnung lebt, dass das Wahljahr 2013 ja doch noch ein erfreuliches wird.

 

E-Mails an: franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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29 Kommentare
 
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Was da leuchtet kommt nicht vom Ende des Tunnels und auch nicht von einer Lokomotive: es ist nur ein Glühwürmchen!

Der Euro war überall ein Teuro, bei uns nur wenig, in Südeuropa gewaltig! In Griechenland explodierten die Preise um 50 Prozent, auch in Spanien erheblich. Zu diesen Preisen kann man kaum mehr etwas verkaufen, die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder ging verloren, einige wurden zahlungsunfähig und müssen mit "Rettungsschirmen" am Leben erhalten werden. Dieses Geld müssen wir unserer Wirtschaft entziehen, was auch uns ärmer machen wird. Ein auf Dauer für alle untragbarer Zustand!

Die EU hat die Griechen gezwungen, Löhne und Pensionen drastisch zu kürzen, weil sie dachte, da würden auch die Preise fallen. Das stürzte die Griechen ins Elend, die Preise fielen aber nur ganz wenig, was aber immerhin dieses Glühwürmchen im Tunnel hervorbrachte.
Es ist jedoch klar, dass sich damit die frühere Wettbewerbsfähigkeit nicht wieder herstellen lässt.

Es bleibt also dabei, dass die noch zahlungsfähigen Staaten die anderen alimentieren müssen. Das geht noch ein paar Jahre, bis der EU niemand mehr Geld leihen will und das Ganze wie ein Kartenhaus zusammenbricht!

Wie Schellhorn zu dem Satz kommt, dass "die Bürger Europas selbst darüber entscheiden" könnten, ist total unverständlich. Die Bürger haben in der EU nicht den geringsten Einfluss, die sturen Eurokraten entscheiden selbstherrlich, ohne sich um das Volk zu kümmern. Der Versager-Clique in Brüssel ist allerdings eine Lösung nicht zuzutrauen, weshalb das Ende des Projektes EU wohl unvermeidbar ist!


Leider geht der Schuldensozialismus 20 Jahre zu spät zu Ende !!


Niemand glaubt mehr an Wohlstand aus Wertschöpfung durch Leistungsanreiz !

Wir lösen ALLE Probleme durch Umverteilung u. Wohlstand auf Pump. Und wir konsumieren uns aus der Krise.

"Ich weiss nicht, was Sozialismus ist, er lässt sich wissenschaftlich nicht fassen", meinte A. F. von Hayek.


Gerüchteweise soll sie Nachfolgerin von Barroso werden

Da kommt ja einiges auf uns zu, wenn diese Französin an die Spitze der EU gelangt. Sparen? Bis 65 arbeiten? Den außer Rand und Band geratenen Wohlfahrtsstaat wieder auf ein vernünftiges Maß zurückführen?

Nichts da! Zur höheren Ehre Frankreichs wird die Gnädigste dann noch mehr Schulden, noch mehr Steuern, noch mehr Staat, noch mehr EU-Bürokratie, noch mehr Ausgaben predigen.

Spätestens dann wird es Zeit, über eine Neustrukturierung der EU nachzudenken...

Re: Gerüchteweise soll sie Nachfolgerin von Barroso werden


Ist es überhaupt noch möglich, die EU neu zu strukturieren? Gibt es irgend einen Teil daran, der noch repariert werden könnte? Stellt sich nicht vielleicht der EU-Golem gegen die einzelnen Menschen, statt ihnen das Leben zu erleichtern, und den individuellen und gemeinsamen Wohlstand zu mehren?

Imho müsste ein Geeintes Europa von Grund auf neu konzipiert, und deshalb neu aufgebaut werden. Das derzeitige Modell kann bestenfalls als Beispiel dienen, wie man ein derart komplexes Gebilde auf gar keinen Fall gestalten darf: Zu viele zum Teil gegen einander arbeitende Ressorts; Zu viele Bürokratismen; Zu viele Beamte; Die nationalen Interessen nehmen immer mehr überhand, usw., usf.

Neu strukturieren, oder gänzlich neu schaffen, oder eine ganz andere Lösung? So wie's ist, kann's nicht weiter gehen - damit haben Sie jedenfalls Recht.


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Danke für diesen Kommentar!

Als gewöhnlicher Mensch kommt man sich ziemlich verschaukelt vor. Es erinnert an Spielsüchtige, die mit immer größeren ausgeborgten Einsätzen vom großen Wurf träumen!

aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

liebes christkind, bitte bitte lass es eine entgegenkommende lokomotive sein. damit auch ich wenigstens einmal in meinem leben recht habe!

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Re: aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

Ah, ein Forumstroll!

Re: Re: aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

ich fühle mich geehrt von solchen primitiv-antworten und vielen minus-punkten.

schließlich befinden wir uns im presse-forum, über das die ganze branche lacht.

da verkehrt sich der tadel in lob und anerkennung!

Re: Re: Re: aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

Nun, wenn ich, Ihren komischen Schreibstil mal beiseite lassend, Ihre Ausdrucksweise betrachte, so kann ich nur antworten:
Das, was Sie als "Branche" bezeichnen, dürfte wohl Ihre Sozialisation sein, schlimmstenfalls mit ständigem Wohnsitz unter der Reichsbrücke :-))
Das erklärt auch, warum Sie alles "verkehrt" wahrzunehmen gedenken :-)))

Re: Re: Re: Re: aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

ein journalist im freundeskreis... das lässt halt manchen mehr über ereignisse in der branche wissen

bei weitem nicht alles. aber mehr als andere.

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Re: Re: Re: Re: Re: aus doomsday-schellhorns brief ans christkind:

Vielleicht sollten Sie mal Ihren journalistischen Freundeskreis hinterfragen?

ideologen, egal auf welcher seite, sind arme narren!

die realität hat noch JEDE ihrer thesen und theorien über den haufen geworfen.

allein das lernen aus fehlern UND erfolgen macht sinn.

ein unvolllständiger auszug aus theorie und realität in jüngster vergangenheit:

1. deregulierte märkte führen dank invisible hand zu einem optimum.
falsch.
sie führen zu einem schaden von 3000 milliarden.

2. was todkrank ist, sollte man besser heute als morgen sterben lassen.
falsch.
der crash von lehman hat die blase von einem tag auf den anderen platzen lassen. ein kontrolliertes ende, zb via chapter 11, hätte die luft langsam entweichen lassen. mit geringeren dominoeffekten. zu deutlich geringeren kosten.

3. wer richtig helfen will, der tue das schnell und entschlossen.
stimmt.
den gegenbeweis hat merkel angetreten, die wegen einer landeswahl die beschäftigung mit griechenland monatelang verzögerte, was die sache erst so richtig anheizte und um viele milliarden teurer machte.

4. der staat muss manchmal intervenieren, auch wenn das schulden machen bedeutet.
richtig.
ö hat in den vergangenen 5 jahren viel geld in die hand genommen. ein teil der um 15 mrd höheren schulden war der preis dafür, dass das werkl am laufen gehalten wurde.
resultat: wir sind eu-intern auf dem 3. platz, global ähnlich.
das gegenteil (also ein laissez-faire, ein 'gesund' schrumpfen usw) hätte einen platz im abgeschlagenen feld bedeutet. und der konjunktureinbruch hätte die schulden noch stärker ansteigen lassen.


Re: ideologen, egal auf welcher seite, sind arme narren!

korrektur zu 4.
die schulden sind natürlich nicht um 15 mrd gestiehen sondern um 15 prozentpunkte (2008: 60%, aktuell: 75% des bip)

es ist sogar lagardes PFLICHT, schäuble vor sparexzessen zu warnen!

die durch die umstände erzwungenen sparmaßnahmen der piigs zeigen ja, was das für andere wie uns bedeutet: konjunktureinbruch, geringere einnahmen, höhere ausgaben durcg folgen wie arbeitslosigkeit.

wer solche folgen ohne not provoziert, nur um gut da zu stehen, bedarf eines ordnungsrufs!
deutschland ist keine autarke insel. was dort geschieht, hat auswirkungen auf andere. und das spürt ein vom export lebendes land natürlich auch.

aber lagarde hat einen fehler gemacht: sie hat schäuble ernst genommen und nicht erkannt, dass es sich hier um wahlkampfversprechen handelt, das eh nicht eingelöst wird. sogar cdu-urgestein wie die deutsche mittelstandsvereinigung schüttelt ob dieses unsinns den kopf.
zweck war ein aufmunterungszuckerl für die hardcore-sparefrohs, die gesamtwirtschaftliche zusammenhänge nicht durchschauen und per überschriften und phrasen bei der stange gehalten werden sollen.

Die sozialen Wohltaten

Ich sehe das Problem darin, dass sich viele Politiker trotz enormer Löcher in den Staatskassen immer wieder neue soziale Wohltaten einfallen lassen, mit denen man das Wahlvolk beglücken kann. Statt zu versuchen, das eh schon hohe Niveau zu halten, wird kräftig auf Kosten künftiger Generationen Geld rausgeworfen. Dass die Bürger diese Wohltaten mit Zins und Zinseszins selber finanzieren müssen, dies wird geflissentlich verschwiegen. Und darüberhinaus scheint es bei den Politikern eine Mentalität zu geben, wonach der sorgfältige Umgang mit Steuergeldern nicht unbedingt Priorität hat.
Fazit: Mittelfristig muss der Sozialstaat auf ein vertrebares Maß zurückgeführt werden, nicht nur in Griechenland, Spanien oder Portugal,. auch in Deutschland, Frankreich und Österreich.

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Mit den regelmäßigen Sticheleien gegen Deutschland


hat sich die von fast allen gelobte Christine Lagarde eigentlich schon für noch höhere Weihen empfohlen: "Der EU-Chefsessel ist bereit für die erste Frau" lese ich in 'DIE PRESSE':

http://diepresse.com/home/politik/eu/1327831/EUChefsessel-ist-bereit-fuer-die-erste-Frau?_vl_backlink=/home/index.do

Keynes oder Brüning ?

Pest oder Cholera ?

Die Eurozone kränkelt an beiden zugleich.

Die Südschiene will die Schulden weginflationieren.
Der Norden will mittels "Austerity" die Schulden loswerden und stösst damit auf erheblichen Widerstand (Merkel vs. Griechenland)

Aber schauen wir mal was die Nachbarn machen:

BOJ, FED, BOE > klare inflationäre Politik

EZB > taumelt zwischen Inflationierung und Sterilisierung

Tja, für den Bürger ist es egal denn:

Ob sein Geld nix mehr wert ist (Keynes) oder er keines hat (Brüning) .. wurscht.

Beides führt zu Radikalisierung der Politik und der Entmachtung der alten Eliten.

Inflation ist nur "langsamer" und kurzfristig weniger schmerzhaft.

Also wird auch die EZB unter Einfluss der Südschiene inflationieren.

Gewinner: Sachwerte aller Art

Verlierer: Sparvermögen, Rentner, Einkommensbezieher welche zwischen den langsam steigenden Einkommen und den rasant steigenden Lebenskosten zerquetscht werden.


Re: Keynes oder Brüning ?

ich wähle Milton Friedman

Die Hoffnung stirb zuletzt

Immer wieder lese ich treffende Analysen und Meinungen wie diese, aber mir scheint es, als ob das immer nur einsame Rufer in der Wüste sind. Ist unser "Bürgertum" (damit meine ich alle Staatsbürger!) wirklich schon so bequem, das man nicht einmal mehr die Kraft aufbringt, die Realität wahrzunehmen und seine eigene Zukunft und die seiner Kinder bewußt zu gestalten? Was ist so toll daran, sich ständig Sand in die Augen streuen zu lassen und erst wenn es zu spät ist zu jammern?!?

Re: Die Hoffnung stirb zuletzt

Was soll man machen, ich arbeite in einer IT Firma und ich würde vom Einkommen, Alter und Bildung alle in das so genannte Bürgertum einordnen, zugegeben Alter mit 25-45 relativ jung.

Für alle ist es im Moment einfach so dass es überhaupt keine Partei gibt die man wirklich wählen kann, die nebenher noch studieren eventuell Julis oder ähnliche Kleinparteien.
Im Gegensatz dazu kenne ich von meiner Ferialzeit genug Leute die SPÖ/ÖVP wählen egal was ist.

Ich diskutier auch öfter mal mit Arbeitskollegen darüber, klar ist nur dass SPÖ und FPÖ unwählbar sind alles andere ist wohl zumeist eine kurzfristige Entscheidung.

Re: Die Hoffnung stirb zuletzt

Weil 60% der Österreicher vom Staat leben und es sich entsprechend kommod eingerichtet haben ?

Die bekommen keinen Sand in die Augen gestreut, die stehen an mit den Eimerchen für mehr Sand.

Und wehe die Politik liefert nicht.

Vom Politiker über den freigestellten Weltumsegler, den 40 jährigen ÖBB Frühpensionisten bis zum Industriellem der ganz kommod zu seinen Aufträgen von Seiten des Staates kommt ... alle diese Menschen haben keinerlei Interesse an Änderungen.

Und der Rest ist immer mehr Sch.. drauf und tut keinen Handgriff mehr als erforderlich, hält sich kreativ zurück oder kümmert sich um das Wachstum der Rosen im Garten mehr als um das Wachstum der eigenen Geschäftsideen.

Am Sozialismus, der Enteignung der Leistungsträger ist schon der Ostblock gescheitert, so weit vom stalinistischem Wirtschaftsmodell ist Österreich mit seiner Umverteilungsrate ja nicht mehr entfernt.

Dreist nur, da gibt es echt noch Poster die dem "Kapitalismus" die Schuld an der Krise geben und noch mehr "Regulierung" fordern, mehr Steuern, mehr Abgaben, mehr Umverteilung.

Wenn in Wirklichkeit wir gerade die letzten Vorräte aus dem Keller verfressen die wir uns im Kapitalismus angelegt haben.


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Re: Die Hoffnung stirb zuletzt

treffende analyse und schellhorn ist ein widerspruch
das ganze ist nur ideologisches geschwafel eines neoliberalen fundamentalisten

Re: Re: Die Hoffnung stirb zuletzt

... und ewig stinkt die löchrige rote Socke .....

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der neoliberale weltenretter in seinem element

und nicht vergessen die spö ist schuld

Re: der neoliberale weltenretter in seinem element

Charles James Fox??

Re: der neoliberale weltenretter in seinem element

.... und ewig stinkt die löchrige rote Socke - ab in den Mülleimer damit !

 
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