19.06.2013 12:55 Merkliste 0

Der Prophet Mohammed und unsere Lust aufs Appeasement

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Ein französisches Magazin sorgt mit Mohammed-Karikaturen für einen Skandal. Skandalöser ist nur noch der Umgang Europas mit dieser Art der Provokation.

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Man muss kein professioneller Wahrsager sein, um zu wissen, dass die Sache in etwa so ablaufen wird: Eine Publikation aus einem westlichen Land thematisiert das Leben des Propheten Mohammed, was wenige Tage später tausende Menschen in der „islamischen Welt" auf die Straßen treiben wird, um ihrem aufgestauten Zorn freien Lauf zu lassen. Beginnen die wütenden Massen dann damit, die eine oder andere westliche Botschaft zu belagern und die dazupassende Landesfahne abzufackeln, werden die ersten westlichen Politiker nervös. Das umso mehr, wenn das Medium in einem europäischen Land beheimatet ist.

Üblicherweise ist es dann nur noch eine Frage von wenigen Stunden, bis die ersten politischen Würdenträger vor die Fernsehkameras treten, um sich bei allen Muslimen für die ungeheuerliche Entgleisung zu entschuldigen. In diesem Fall wird sich das offizielle Europa für das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo" schämen, das es nicht lassen konnte, das „bunte Leben" des Propheten Mohammed zeichnerisch durch den Kakao zu ziehen.

Wie immer wird sich auch dieses Mal kein europäischer Spitzenpolitiker auftreiben lassen, der auf das in erwachsenen Demokratien gesicherte Recht der freien Meinungsäußerung verweisen würde. Und wie immer werden sich die großen Intellektuellen dieses Kontinents in ihre heimeligen Löcher verkriechen, statt die Freiheit der Kunst mit aller gebotenen Verve zu verteidigen, so wie sie das bei jeder Jesus-Schmähung richtigerweise ja auch tun. Im besten Fall werden die Karikaturen vom sicheren Hochstand der künstlerischen Ästhetik aus begutachtet und dort für schlecht empfunden.

Doch um künstlerische Ästhetik geht es nicht. Sondern darum, dass in westlichen Rechtsstaaten nicht die Beleidigten darüber befinden sollten, wo die Meinungsfreiheit zu enden hat. Ob das Recht auf freie Meinungsäußerung vergewaltigt wurde, ist eine Frage, für deren Beantwortung es in unseren Breitengraden einen exklusiven Ort gibt: den Gerichtssaal. Dort - und nur dort - ist zu klären, ob radikale Kräfte die herrschende Rechtslage überdehnen, um gläubige Menschen aus reiner Boshaftigkeit zu verletzen und aufzubringen. Oder ob es nicht eher so ist, dass alles andere als die Bekundung bedingungsloser Ehrfurcht vor dem uneingeschränkt positiven Wirken Mohammeds als eine nicht hinzunehmende Beleidigung gläubiger Muslime ausgelegt wird.

Ungeachtet dessen werden sich auch jetzt wieder viele Menschen verletzt fühlen. Nicht nur Muslime, auch zahlreiche Christen werden die Darstellungen als geschmacklose Respektlosigkeit gegenüber Andersgläubigen ablehnen. Zu Recht. Umso mehr sollten jene, die das so sehen, dafür eintreten, dass derartige Geschmacklosigkeiten gezeigt werden dürfen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und künstlerische Freiheit zu verteidigen, wenn die gezeigte Arbeit ohnehin für toll gehalten wird, ist schließlich keine allzu schwierige Übung.

Aber ist es wirklich der schwindende Respekt vor religiösen Gefühlen, der uns so große Sorgen bereitet? Nein, es ist vor allem die wachsende Angst, in das Visier islamistischer Randalierer zu geraten, die unsere Sensorik für die religiösen Gefühle Andersgläubiger schärft. Nur so ist auch zu erklären, dass europäische Medien auffallend viel Verständnis für das Vorgehen religiös motivierter Gewalttäter zeigen. Als im September 2012 nach Veröffentlichung eines islamfeindlichen Films drei US-Diplomaten in Libyen getötet wurden, erklärte die „Süddeutsche Zeitung" die Suche nach den Tätern für überflüssig. „Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt", wie in einem Kommentar zu lesen war.

Eine Sicht der Dinge, die keineswegs als isoliert zu klassifizieren wäre. Mit zweckdienlichem Appeasement werden sich hart erkämpfte liberale Grundwerte aber nur schwer retten lassen. Was zumindest jene radikalen Einpeitscher begriffen haben, die in islamischen Ländern die Massen mit Halbwahrheiten gegen die westlichen Unholde aufbringen und auf die Straße treiben.

E-Mails an: franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.01.2013)

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86 Kommentare
 
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Immer mehr Tabus

Wenn die ewigen Appaeser sich durchsetzen wird bald noch viel mehr zum Tabu werde. Denn die Anhänger der ewig beleidigten Religion stören sich auch an jungen Frauen in kurzen Hosen, dem Glas Wein zum Schweinsschnitzel oder gar den, an öffentlichen Plätzen aufgestellten, Weihnachtsbäumen. Ich frage mich, wie schwach ausgeprägt muss der Selbstwert eines Menschen sein, der sich von derartigem Mumpitz so bedroht fühlt, dass er zu Mord und Totschlag aufruft, wie klein ein Gott der solchen Führsprecher braucht? Meinetwegen kann jeder beten zu wem er will, in seiner Küche Lebensmittel trennen oder auch nicht, die Bibelstunde leiten, dem Kerzerlwahn frönen oder auch mit Nudelsieb am Kopf ans allmächtige Spaghettimonster glauben, aber er soll den Rest der Welt mit seinen selbstgestrickten und nicht durch den Rechtsstaat legitimierten Regeln verschonen.
Die Meinungsfreiheit sollte bei uns über den Befindlichkeiten einzelner Personengruppen stehen. In einer aufgeklärten Gesellschaft muss ich mich über die seltsame Gewandung katholischer Kardinäle genauso lustig machen dürfen, wie über Wortfindungsstörungen von Politikern oder mancher, uns als Kunst verkauften, Hässlichkeiten. Also, wo genau beginnt die gemeine Befindlichkeitsstörung und wie dick werden die Gesetzbücher sein, die alle Eventualitäten berücksichtigen? Irgendjemand wird immer beleidigt sein.
"Ein Appeaser ist einer, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung als letzter gefressen zu werden. (Winston Churchill)

Nicht zu Ende gedacht!

Muss der Prophet einer Religion den Kopf hinhalten, weil eine Zeitschrift im Westen ihre Auflagen erhöhen möchte?

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Was sollte man einem Menschen antworten,

der einem sagt, er gehorche lieber Gott
als den Menschen, und der sich infolgedessen
sicher ist, den Himmel zu verdienen,
wenn er einen erdrosselt?

Re: Was sollte man einem Menschen antworten,

nonverbal?

Re: Re: Was sollte man einem Menschen antworten,

natürlich nonverbal -
mit einem schnellerem Finger am Abzug... ist dann eben Notwehr.
Wichtig ist aber vor allem klar festzustellen, dass solches bei UNS nicht reingeht - und solchen Anmaßungen klare Grenzen zu setzen -
UND: die muslimischen Gesellschaften IMMER dazu auffordern dazu Stellung zu nehmen - eben mit "europäisch - aufgeklärter" Interpretation!

Einmal mehr den Finger in eine offene Wunde gelegt


Natürlich werden unsere Staatskünstler auf Tauchstation gehen- die selben, die beim Haderer-Jesus-Comic einander mit prustenden Lachen zu übertrumpfen suchten.

Dass von unseren Politikern nix zu erwarten ist, darf als gesichert angenommen werden.
Und dass die "usual suspect" die Einschränkung der Meinungsfreiheit fordern werden, ebenso.
Darf man doch über Minderheiten, Marx & Murx niemals nicht keine Witze machen, und über Religion nur dann, wenn es die christliche betrifft.

Nachdem unsere Volxvertreter den Kotau, zusammen mit sorgsam eingeübten Dackelfalten, schon zu sämtlichen Gedenktagen nebst Kranzniederlegungen und Mea-maxima-culpa-murmeln zelebrieren, können sie gleich in gebückter Haltung verharren: sowas wie Rückgrat hatten sie sowieso nie. Und die Meinungsfreihrit kann man auch gleich elegant entsorgen...

P.S: Ihr Artikel: einmal mehr ein Lichtblick, Hr. Schellhorn, in einer düsteren Zeit.

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Das Missverständnis lautet,


dass der 'Missbrauch der Meinungsfreiheit' im Westen die Empörung im Orient auslöst.
Es ist genau umgekehrt: Die inszenierte Empörung im Orient dient dazu, die Freiheit im Westen einzuschränken." Indem man die Lesart übernimmt, Filme oder Karikaturen würden diese Empörung provozieren, hat man sich der Logik und den Forderungen der islamistischen Erpresser bereits gebeugt.

Re: Das Missverständnis lautet,

Ihren Beitrag können sich alle Demokraten (vorallem die, subsumiert, linksgrünen Gutmenschen) in ihr Stammbuch schreiben.

Unseren Vorfahren wurden die Rechte, die wir heute als selbstverständlich empfinden, nicht in die Krippe gelegt.

Ich wünschte mir, die gewählten Volksvertreter (oder doch mehr Zertreter?) würden meine ererbten Errungenschaften besser und vehementer verteidigen.

Völlig lachhaft und erschreckend, was da gerade in einer christlichen Einrichtung in Wien passiert.

Hehe.

Sicher hat Schellhorn auch liberale Grundwerte verteidigt, als Charlie Hebdo 2008 von Ultrakatholiken wegen Papstbeleidigung in Himmel und Mond geklagt wurden, oder?

laissez venir à moi les petits enfants
http://www.rue89.com/2008/12/05/des-catholiques-integristes-attaquent-charlie-hebdo-0

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Danke

Danke für diesen tollen Artikel! So wünscht man sich "diePresse"!

MfG

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Re: Danke

Kann mich nur anschließen.

kulturimperialismus

wer will und fordert, dass uns fremde kulturen keinen einfluss auf unser leben nehmen und es sogar bestimmen, der hat auch nicht das recht, seine eigenen ideale anderen aufzuzwingen!

wer es dennoch tut, ist ein widerling oder dummkopf. suchen sie es sich aus, herr schellhorn.

und wenn sie damit fertig sind, recherchieren sie die lange latte an voll akzeptierten ausnahmen zum recht auf freie meinungsäusserung bei uns!

ps.: nicht DIE moslems protestieren oder fackeln botschaften/flaggen ab. das ist eine kleine minderheit von fanatikern.
auf eine solche mit dem finger zu zeigen, ist grundsätzlich ok. wenn man aber selbst die fanatiker im haus hat, sodass man dauernd foren schließen muss, wäre ein aufräumen im eigenen haus wohl dringlicher als weit weit fort! und ein zusätzliches aufhetzen der problemleser steigert den dreck und den schlechten ruf und den konsolidierungsbedarf durch den eigentümer.

Re: kulturimperialismus

Ach, Albert!

Sie als linksgrüner Wiederholungstäter wissen doch genau, dass es nur einer kleinen Minderheit und ein bisschen Zeit benötigt, um die potentiellen Anhänger zu motivieren.

Ich wünschte mir, sie würden in diesem Forum ein bisschen von ihrem linksgrünen Propagandagehabe lassen und mehr ein bisschen in eine reale (von der Mehrzahl der gelebeten Erfahrungen der österreichischen Bürger) Diskussion einsteigen.

Re: "Eine kleine Minderheit" -- my ass!

Bei den Protesten anlässlich der sogenannten Dänischen Karikaturenkrise sind in der arabischen Welt mindestens 146 Menschen ums Leben gekommen vor lauter Begeisterung, es dem Westen "reinzusagen" und heimzuzahlen (Stürmung von Botschaften etc.): Eine kleine Minderheit? Haben Sie sich auch schon mal über den Hergang der Proteste informiert, zB warum die Karikaturen schon ein halbes Jahr alt waren, bevor es erst so richtig losgegangen ist?

"Eine kleine Minderheit" - die leider immer noch VIEL zu groß ist, um sie achselzuckend als Kollateralschaden missglückter Integration einfach so abtun zu können: Jedes Land der EU, das sich durch Einwanderung den Islam unachtsam und sorglos "eingetreten" hat, hat mit den seidenmundigen Koraninterpretationsaposteln auch die extrem gewaltbereiten Koraninterpretationsdschihadisten bekommen. Da irren zum Islam konvertierte autochthone Radikalinskis durch steirische Wälder, da liefern sich Salafisten in Bonn Straßenschlachten mit der Polizei, da wandern in Schweden und Dänemark bereits die Juden ab, da praktiziert man im GB nach 7/7 mit 60 Toten mittlerweile munter und von staatlicher Stelle toleriertermaßen die Scharia, da brennen in Frk die Vorstädte (nicht zum Schlachtruf "Liberté, Egalité & Fraternité", sondern zu "Allahu akhbar"), da sterben bei einem Bombenanschlag in Spanien fast 200 unschuldige Menschen: HE, GEHT'S NOCH!


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Das Missverständnis lautet,

dass der 'Missbrauch der Meinungsfreiheit' im Westen die Empörung im Orient auslöst.
Es ist genau umgekehrt: Die inszenierte Empörung im Orient dient dazu, die Freiheit im Westen einzuschränken." Indem man die Lesart übernimmt, Filme oder Karikaturen würden diese Empörung provozieren, hat man sich der Logik und den Forderungen der islamistischen Erpresser bereits gebeugt.

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Vice versa

Sie haben ja recht! inszeniert ist aber auch das mohammed-bashing im europäischen westen. außerdem bin ich nicht glaubens, daß derlei aktionen dem völkerverständnis dienen.
darüber hinaus aber erinnere ich noch zu gut die reaktionen der "christen" auf eine jesusdarstellung als einen an's kreuz genagelten frosch, oder, den nackten jesus am kreuz auf einer innsbrucker brücke. ich weiß nicht, ob wir auf diese art weiter kommen, es sei denn, wir wollten uns von diplomatie verabschieden, um die auseinandersetzung mit kriegerischen mitteln fortzusetzen. dann aber, bitte, bekennen Sie sich auch dazu und tun nicht so, als ob nur die "anderen" schuld an mord und totschlag hätten.

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Toller Artikel!!!

„Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.“ Diese Aussage Winston Churchills hat bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass überall da, wo die Meinungsfreiheit abgeschafft wurde, zumeist nur noch Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wurde. (siehe: Heiko Heinisch und Nina Scholz: Europa, Menschenrechte und Islam - ein Kulturkampf?, Wien Passagen Verlag 2012)

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es wird eher noch schlimmer...

... mit der einschränkung der meinungsfreiheit. die nötigen gummiparagraphen haben wir ja bereits.

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Dank an den Autor!

Toller Artikel! Danke an den Autor. Appeasementpolitik gegenüber radikalen Elementen ist bisher i m m e r schief gegangen.
Die Geschichte ist voll von Beispielen.

Es kann nicht sein dass die Befindlichkeiten der Vertreter einer radikalen Ideologie BEI UNS die Grenzen des Rechtsstaates bestimmen.

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Ein passendes Zitat

Ein Zitat das Benjamin Franklin zugeschrieben wird (grob übersetzt und verkürzt): " Diejenigen, die Freiheit für Sicherheit opfern haben beides nicht verdient."

Anm.: Alle Angaben ohne Gewähr

Vorschlag

Ich schlage vor, dass wir den bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf- und abhupfenden und fahnenverbrennenden Herren einmal kommunizieren, dass Zornausbrüche hier im Westen kein Zeichen von Stärke,. sondern ein Zeichen von Schwäche und Gesichtsverlust sind.

Und mit "wir" meine ich: Bürgerinnen und Bürger in Leserbriefen und Postings, Politiker in ihren Stellungnahmen und Journalisten, so wie Franz Schellhorn es heute dankenswerter Weise tut.

Bei einem Protest in Dortmund

gingen mehr als 1000 Menschen aus Protest gegen das umstrittene Mohammed-Schmähvideo auf die Straße.

Auf einem Plakat steht:

Beleidigt man Schwarze = Rassismus.
Beleidigt man Juden = Antisemitismus.
Beleidigt man Frauen = Sexismus.

Beleidigt man unseren Propheten & den Islam = Meinungsfreiheit ??
------------------------------------------------

Seltsamerweise sehe ich auf dem Plakat keine Zeile mit:

Beleidigt man Christen = ??

http://www.welt.de/politik/ausland/article112363542/Mit-Muslimen-redigiert-und-deshalb-voellig-halal.html


Zwar nicht alle, aber manche westliche Medien

wollen halt auf diese geschmacklose Art ihre "Überlegenheit" zur Schau stellen. In Wahrheit zeigt es nur, daß die islamischen Länder immer noch nicht "auf Augenhöhe" mit den westlichen "Demokratien" verkehren. Die meisten islamischen Länder sind "Wirtschafts-Kolonien", über die man sich seit eh und je respektlos äußern kann!

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Lust auf Appeasement?

Lust nicht! - Feigheit und politisches Kalkül, oft schlicht schafartige Dummheit eher. Feigheit mit vorauseilendem Gehorsam einem gewalttätigen Islam gegenüber ist nicht nur in Bezug auf Karikaturen in Europa allgegenwärtig. Ob die Einführung der Scharia verständnisvoll unterstützt wird, ob islamistische Gebetsflashmobs, die in manchen Großstädten ganze Straßenzüge in Besitz nehmen wohlwollend geduldet werden, ob großes Verständnis für angeblich berechtigte Empörung der Anhänger der Religion des perpetuierten Beleidigtseins, überall erkennt man diese dumme, für die freie Zukunft Europas verheerende Feigheit. Appeasement war noch nie eine erfolgreiche Politistrategie, wie man spätestens seit 1939 weiß. Die europäischen Politiker sollten endlich die verständnisvollen Samthamdschuhe einpacken und den Bihänder in die Hand nehmen. Aber nicht nur die Politik, sondern auch linke Medien, sowie eine originelle Justiz routen die Islamisierung Europas. Es scheint den Linken, der radikale Islam mit der damit verbunden autochthonen Entkulturalisierung, ein willkommener "Partner" im Kampf gegen die Reaktion zu sein. Andererseits wird die Justiz gegen Kritiker eingesetzt um sie mundtot zu machen. Das zeigt sich bei Anklagen gegen Marine Le Pen ebenso, wie bei österreichischen Urteilen in Graz und Wien gegen Kritiker, wobei das Urteil in Wien wegen "Wertungsexzess" besonders originell war. Gleichzeitig sieht die Staatsanwaltschaft beim Wunsch für die Todesstrafe gegen den Pabst kein Problem.

"Die Presse"....schön wärs, wenn diese Zeitung...

...die Presse an sich repräsentieren würde. Ein Wunschtraum, leider. Deshalb erst recht: weiter so.

Grüße, Peter Zangerl von suedwatch.de, dem unabhängigen Watchblog zur Süddeutschen Zeitung

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erfolgreiche Strategie ...

Ein Forist zitiert am 2.1. aus der Regensburger Papstvorlesung: "Der (christliche) Kaiser begründet ..., dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt (des Islam) widersinnig ist."
M.E. moralisch überzeugend, aber sachlich unzureichend. Derzeit findet gewaltsame islamische Missionierung in Mali, Nigeria usw. statt, die Nachkommen der gewaltsam Missionierten in de neuen islamischen Staaten werden den neuen Glauben dann "verinnerlicht haben" und ebenso mit Gewalt weiter ins "schwarze Afrika" tragen,
wie dies schon in Somalia, Sudan und anderen Afrikanischen Ländern geschah. Ähnlich in Asien. Die gewaltsame Verbreitung des Islam hat sich also - leider - bewährt, nur in Europa muss "man" andere Methoden anwenden: hohe Geburtenraten und Zuwanderung.
Die Christlichen Kirchen in ihrer Arglosigkeit leisten unter dem Humanitätsgedanken, moslemische Wirtschaftsflüchtlinge in die EU zu holen, Vorschub.

 
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