Syrien: Der Preis der Untätigkeit

Leitartikel von CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Der Westen braucht eine andere Strategie als einfach nur zu warten, bis der Krieg in Syrien von selbst aufhört. In dieser zweijährigen "Ära des Zu- und Wegschauens" wurden 70.000 Menschen getötet.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

In Syrien wollte von Anfang an niemand intervenieren, die Amerikaner nicht, die Franzosen nicht, die Briten nicht und der Rest der Welt schon gar nicht. Denn Syrien war allen zu kompliziert: mit zu vielen ethnisch-religiösen Gruppen und vor allem mit zu vielen Bezügen zu Nachbarländern. Wer in den Kampf um Damaskus eingreife, werde im Sumpf versinken, bahne Islamisten den Weg, fördere das Auseinanderbrechen des Staates und destabilisiere die gesamte Region. Es sei besser, den Konflikt ausbluten zu lassen, als durch eine Intervention alles noch schlimmer zu machen. Nach diesem Muster analysieren Politologen und Diplomaten die Lage seit zwei Jahren.

Sie haben Argumente auf ihrer Seite. Doch die Untätigkeit hat ihren Preis. Und man muss sich fragen, ob dieser Preis noch zu rechtfertigen ist: Mehr als 70.000 Menschen sind bei den Kämpfen in Syrien getötet worden. Fast eine Million Menschen sind geflüchtet, doppelt so viele sind Vertriebene im eigenen Land. Zehntausende gelten als vermisst oder sind in den Kerkern des Regimes von Präsident Assad gelandet. Wie lange will die Welt noch zuschauen?, will man da ausrufen. Doch auch dieser Vorwurf ist überholt. Denn die meisten schauen gar nicht mehr hin, sondern nur noch weg.

Und die Konsequenzen, vor denen kluge Experten für den Fall einer Intervention gewarnt haben, sind auch so eingetreten: Syrien zerfällt entlang seiner ethnisch-religiösen Bruchlinien, und der Konflikt hat längst auf den Libanon übergegriffen. Es war deshalb keine leere Geste, dass die syrische Opposition nun ihre Teilnahme an der Konferenz der „Freunde Syriens“ aus Protest gegen das „weltweite Schweigen“ abgesagt hat. „Wenn ihr unsere wahren Freunde seid, dann helft uns, die Massaker an unserem Volk zu stoppen“, teilte ein Sprecher mit.


Keine Demokraten. Die Anklage ist nicht unbegründet. Über freundliche Worte geht die Hilfe kaum hinaus. Umgekehrt ist auch die Zurückhaltung gegenüber der Opposition nachvollziehbar; die Ansammlung von Assad-Gegnern ist weder geeint noch ein Hort aufgeklärter Westminster-Demokraten. Zuletzt weigerten sich die EU-Außenminister deshalb, den Rebellen Waffen zukommen zu lassen. Von der UNO ist ohnehin nichts zu erwarten: Dort machen Russland und China Assad bei jeder Gelegenheit die Mauer.

Was also tun? Diese Frage ist nach wie vor schwer zu beantworten. Nach zwei Jahren müsste jedoch klar sein, dass es keine zielführende Strategie war, einfach zu warten, bis sich das syrische Problem von selbst löst. Der Bürgerkrieg könnte sich unter den momentanen Bedingungen noch Jahre hinziehen – und viele tausende Todesopfer mehr kosten. Der Westen sollte deswegen ernsthafter als bisher Optionen erwägen, die das militärische Kräftegleichgewicht in Syrien verändern und das Ende des Assad-Regimes beschleunigen, sei es durch eine Flugverbotszone oder durch gezielte Waffenlieferungen. Mindestens ebenso dringend bleibt es, dafür zu sorgen, dass Syrien in einer Post-Assad-Ära nicht zerfällt und sich vollends radikalisiert. Die Herausforderung ist groß, vielleicht sogar zu groß, ein entschlossenes Engagement aber notwendiger denn je.

christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.02.2013)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

45 Kommentare
 
12
0 0

Ein entschlossenes Engagement führt zum sofortigenm

Krieg mit den Russen in Europa und den Chinesen im Pazifik.

Na, Herr Ultsch, wenn man sich die postings hier so durchliest

haben sie es mit ihren Räubersgschichtln vom bösen Assad und den guten Rebellen etwas übertrieben.


Na, Herr Ultsch, wenn man sich die postings hier so durchliest

haben sie es mit ihren Räubersgschichtln vom bösen Assad und den guten Rebellen etwas übertrieben.


Herr Ultsch

Sie gehören sofort ENTLASSEN!

Gehns doch bitte zur heute zeitung, oder zum falter, da können sie solchen Unsinn schreiben.

DAS WARTEN IST EINE STRATEGIE

Die Alternative zu Sadat ist für Russland und den Westen gleichermassen unattraktiv: Islamismus. Im stillen einvernehmen lässt man also die Opposition verbluten in der Hoffnung Sadat wird sich doch halten. Diese Untätigkeit ist ein kaltes politisches Kalkül.

warum genau sollte der westen die rebellen unterstützen?

man sagt ja immer, dass das ach so böse assad regime all seine legitimität verloren hat, da es mit solch härte gegen die "eigene" bevölkerung vorgegangen ist (ob man tschihadisten aus tschetschenien, pakistan oder afgahnistan noch zur syrischen bevölkerung zählen kann sei jetzt einmal dahin gestellt)

aber haben deswegen diese islamistenbanden der opposition, die für ganz syrien die shaira einführne wollen, und alle christen syriens ermorden wollen (aleppo und andere von rebellen kontrollierte gebiete sind ja mitlerweile schon völlig christenfrei) eine höhere legitimität?

assad hat meiner ansicht nach den europäern und den USA nie etwas zu leide getan, und ständig den waffenstillstand mit israel eingehalten, mir leuchtet daher nicht ein, warum die USA und große teile der EU die extremistische opposition unterstützt

würden USA und EU dabei helfen die grenzen syriens für rebellen waffenschmuggler dicht zu machen, die syrische armee massiv aufrüsten und unter umständne einzelne kommandoeinheiten zur verfügung stellen wäre der krieg vermutlich in wenige monaten beendet.

aber das wollen diese heuchler anscheinend nicht, denn offensichtlich gibt es ja noch nicht genug christenverfolgende, extremistische kopf und hände abhackende länder in dieser region

Gewaltandrohung zur Verfassungsänderung

eines fremden Staates wird nicht unter §316 StGB fallen, oder?
http://www.jusline.at/316_Hochverräterische_Angriffe_gegen_einen_fremden_Staat_StGB.html

Preis der Freiheit?

Ein paar Gegenfragen wären schon zu stellen!
Was war die primäre Ursache für den Tod von 70.000 Menschen? Hat etwa das Regime von sich aus und ohne Not mit Massenexekutionen an 70.000 Menschen begonnen? Oder war der Tod der vielen Menschen das Resultat einer Revolution? Wer hat die Revolution angezettelt? Was waren die Gründe? Rechtfertigen die Gründe soviele Tote? War ein demokratischer Machtwechsel nicht möglich? Haben die - sagen wir einmal vorsichtig - Aufständischen die Bevölkerungsmehrheit hinter sich oder oder sind sie - wie in Ägypten - der Meinung, daß sich durch eine Revolution schon herausstellen wird, was die "richtige" Ideologie ist?

Ich bin mit dem Gedanken des Widerstandsrechtes sehr wohl vertraut. Wenn ist der Bürger eines Staates nicht nur berechtigt, sondern auich verpflichtet, gegen ein Regime Widerstand zu leisten?

Das sind doch die Fragen, die man angesichts von 70.000 Toten zu stellen hat!

24 3

Sensationell

Dieser Artikel ist ein unglaubliches Beispiel für eklatante Geschichtsfälschung, Verdrehung allgemein bekannter Tatsachen, Verschweigen der tatsächlichen Ereignisse und zusätzlich noch garniert mit dem Aufruf zur völkerrechtswidrigen NATO-Kriegsführung gegen Syrien......Propaganda at it´s worst.

Nüchtern betrachtet

Sehr geehrter Herr Ultsch,
die russische Öffentlichkeit hat dem Westen seine etwas extensive Auslegung des Begriffes "Flugverbotszone" in Libyen (Sie erinnern sich vielleicht noch flüchtig, 2011 bis 2012, 35.000 Tote und die physische Eliminierung eines Diktators, der abgerüstet hatte und Versöhnung mit dem Westen suchte) nicht verziehen. Der Druck auf die Regierung, eine härtere Gangart einzuschlagen, ist enorm. Deshalb gibt es jetzt keine "Licence to Kill" für die NATO durch die UNO, sondern russische Unterstützung für Assad, das hat uns der russische Premierminister Medvedev im Sommer 2012 öffentlich ausgerichtet: eine NATO-Intervention in Syrien bedeutet Krieg mit Rußland (und, so darf man annehmen, auch mit China und Indien, denn ein russischer Alleingang wäre zu riskant). Und Rußland hat ausdrücklich mit dem Ersteinsatz taktischer Atomwaffen gedroht.
Also vergessen Sie die Flugverbotszone.
Also dann die "sanfte" Lösung, noch mehr "gezielte" Waffenlieferungen an die Opposition ? Ist auch nicht sehr realistisch, denn das müßten qualitativ überlegene Waffensysteme sein, und diese müßten die syrischen Oppositionellen erst einmal bedienen lernen. Diese Strategie würde also einen langen Krieg voraussetzen, und die Verlustziffern weiter in die Höhe treiben. Und den Einsatz in einem Stellvertreterkrieg erhöhen kann auch die andere Seite.
Vielleicht sollten Sie und Ihre Auftraggeber doch über einen Kompromißfrieden nachdenken ? Warum nicht am Wiederaufbau Syriens verdienen ?

Re: Nüchtern betrachtet

machen sie sich doch nicht laecherlich ! als ob Russland mit dem Westen Krieg fuehren wuerde...zudem sie doch fast von Georgien besiegt worden waeren...und China schreit nur. Es ist ganz einfach, wenn die USA wollen, wird mit Assad kurzer Prozess gemacht. Da ein grosser Teil der Austaendischen aber wahabbistische Fanatiker sind, die auf Christen Jagd machen, wollen die nicht. ...so wogt der Krieg zwischen Sunniten und Shiiten weiter und zerstoert das ganze Land. Auf der Strecke bleiben wie immer im nahen Osten die Christen...nach dem Irak, wird auch die syrische Gemeinschaft ausgerottet..ist dem Westen wurscht...ist Russland wurscht und den nur ans Geld denkenden Chinesen sowieso....

6 1

Re: Nüchtern betrachtet

Volle Zustimmung, der vorletzte Satz ist auch GENIAL! :)

27 1

Dieser Artikel, insbesondere die Forderung im letzten Absatz, ist eine absolute Frechheit

Und ein Affront gegenüber der leidenden Syrischen Bevölkerung. Deren einziger Schutz vor den marodierenden Horden der sogenannten "Rebellen" ist die syrische Armee. Ja, es ist kein Geheimnis, dass Assad kein Demokrat ist. Wahrscheinlich ist er sogar ein unguter Mensch. Aber wie verblendet muss man sein, in einer Gruppe unidentifizierter Terroristen die bessere Alternative zu sehen? Wer die Situation aufmerksam beobachtet sieht, dass der Westen immer mehr von den "Rebellen" abrückt. Vollkommen zurecht. Durch uninformierte Hetzartikel wie diesen steigt nur die Gefahr, dass Politiker aufgrund des öffentlichen Druckes etwas dummes tun, obwohl sie selber wissen, dass es dumm ist.

Dem Land Syrien, seiner Bevölkerung und seiner Einheit ist am ehesten geholfen, wenn man die rechtmäßige Regierung unterstützt, und nicht "Rebellen" und "Freiheitskämpfer", die sich aus der gesamten islamischen Welt rekrutieren, nicht aber aus Syrien selbst. Wenn also eine Intervention des Auslandes sinnvoll wäre, dann eine, die den Nachschub der Terroristen abschneidet, nämlich sowohl den Nachschub an Kämpfern als auch an Waffen von der arabischen Halbinsel.

Oder will Herr Ultsch ein zweites Libyen, ein Land dass auseinander bricht und in dem Chaos und Anarchie (und radikale Gruppen) herrscht?

0 0

Re: Dieser Artikel, insbesondere die Forderung im letzten Absatz, ist eine absolute Frechheit

Der Kollateralschaden von all dem womit Sie recht haben ist das Wachstum der Macht des Iran.

Nicht nur Israel sondern ganz Arabien fürchtet dieses Ungleichgewicht wie der Teufel das Weihwasser.

Strategen denken eben nicht über Gerechtigkeit nach sondern über Gewichtungen.

AUFWACHEN-CHRISTIAN ULTSCH

Schon die HEAD-LINE ist wegen ihrer Fakten und Wahrheitswidrigkeit-NICHTS ALS PEINLICH!
"Der Westen" hat bisher, wie @ kritikus.at-vollkommen richtig anmerkt-mrd US$ in ein Söldenerheer von bezahlten Massenmördern hineingesteckt,wie nicht anders zu erwarten-OHNE JEDEN ERFOLG!!
Und der Großteil der 70000 sind Zivilisten und gehen auf das Konto der-"AUFSTÄNDISCHEN"!
Eine Meinung Herr ULTSCH die mittlerweilen von der Mehrzahl INTERNATIONALER KRITISCHER JOURNALISTEN in westlichen Medien geteilt wird!
Und die Herr ULTSCH-sind wie Sie ja wissen sollten in ihrer Mehrheit-KEINESWEGS LINKSLASTIG!!

Untätigkeit?

Der "Westen" ist doch nicht untätig. Wer unterstützt den die ausländischen Mörderbanden in Syrien? Sicher nicht Saudi Arabien und Quatar alleine... ;-)

Saudi Arabien und Quatar

können sich ja nicht offiziell am Umsturzversuch in einem arabischen Bruderstaat beteiligen. Wenn das Schule macht, werden Umstürzler in ihren eigenen Ländern vielleicht auch vom Ausland gesponsert.

15 1

Re: Saudi Arabien und Quatar

Können sie nicht? Tun sie aber. Die Herren Ölmagnaten von der Halbinsel machen keinen Hehl daraus, insbesondere Katar, dass sie die "Rebellen" unterstützen - vorwiegend mit Geld. Dreimal darf man raten, was die Terroristen mit dem Geld anschaffen...

Quelle u.a.:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/unterstuetzung-aus-dem-ausland-katar-schickt-syriens-opposition-geld/7662264.html

4 0

Re: Re: Saudi Arabien und Quatar

Sie investieren in die Lehre sowie Forschung und Entwicklung.

Der arabische Kontinent ist bekannt dafür, Kultur und Wissen zu exportieren!

Das ist der Grund, warum die GrünInnen und Roten so auf diese Einwanderungswellen setzen!

20 1

Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

Zitat:

Der Westen sollte deswegen ernsthafter als bisher Optionen erwägen, die das militärische Kräftegleichgewicht in Syrien verändern und das Ende des Assad-Regimes beschleunigen, sei es durch eine Flugverbotszone oder durch gezielte Waffenlieferungen.

Zitat Ende:

Frage, na und was werden dann Russland, Iran, China und die anderen Staaten machen?

Die Wahrscheinlichkeit ist mehr als gross, dass die Blutströme dann nur grösser werden! Ist das im Sinne des "Westens"?

Wo war der "Westen" als die Opposition in Saudi Arabien und Katar aufbegehrt hat?

Der Westen mit seinen Verbündeten Saudi Arabien und Katar (sic!!), die Vorzeigedemokratien und Kämpfer gegen den weltweit aktiven Terrorismus der Sunniten (Sarkasmus!!), macht sich lächerlich indem er die Terroristen, die einen funktionierenden weltlichen Staat mit Blut von zig tausenden überzogen haben.

Es ist der Westen mit seinen Geheimdienstinformationen, die diese Terroristen am Leben hält!

Die Autobombenanschläge auf staatliche Einrichtungen, Flughäfen, Schulen etc. geht auf das Konto der Terroristen, was sagt uns das?

Soll man das mit high tech noch ein bisserl mehr unterstützen? Wohl kaum, das kann man auch keinem gebildeten Westeuropäer mehr vorgaukeln!

Was hier wirklich vor sich geht, ist ein Versuch der USA den Mittleren Osten "neu" auszurichten. Wie erfolgreich diese Strategie ist, sieht man im Irak und Afghanistan, Tunesien, Agypten.

Es wird doch nicht um den Iran gehen?

Ist der Artikel beauftragt worden?

2 1

Re: Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

Finalment, die Erschiessung von Journalisten geht auf das Konto der "Rebellen", die der "Westen" unterstützen sollte.

Ist doch eine unterstützenswerte Vorgehensweise, no?

0 12

Re: Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

mores?? wer oder was steckt dahinter?
das ganze posting stinkt nach iranisch-schiitischer propaganda.

die usa und europa waren vom "frühling" überrascht und leider auch geblendet. heute wissen alle, dass der frühling keiner ist und dass es einen diktaturwechsel zwischen saekularer und klerikaler diktatur gibt.
für dir usa/eu nutzlod und teuer..obendrein noch der erhöhte flüchtlingsstrom von unausgebildeten semianalphabeten.

Re: Re: Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

Ihre Naivität möchte ich gerne haben!

Re: Re: Re: Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

kann sein dass sie etwas einseitig gepolt sind.

2 0

Re: Re: Wenn ich das nur lese ...... in diesem Artikel gibt es KEIN EINZIGES Argument, das für die Rebellen und gegen Assad spricht!

lol

Syrien: Der Preis der Untätigkeit, der "Ära des Zu- und Wegschauens"

Soso, also gelten "Rebellen" (Lästermäuler sprechen von Terroristen) aufrüsten, die Bombardements aus "dem Nachbarland" und Sanktionen gegen eine Partei, im Neusprech als "Zu und Wegschauen". Interessant!

 
12

Top-News

  • Ist die Ganztagsschule abgeblasen?
    Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) verteidigt ihren Plan, bei den Ganztagsschulen zu sparen. Die Mittel seien bislang ohnehin nicht ausgeschöpft worden.
    Gefahr durch geheime EU-Deals
    Das System der EU ist wegen seiner Komplexität korruptionsanfällig, kritisiert Transparency International. Die Letztentscheidung in wichtigen Fragen fällt zu oft ohne Öffentlichkeit.
    Telekom Austria: Der viel kritisierte "Wunschpartner"
    Telekom. ÖIAG und América Móvil feiern ihre spät besiegelte Partnerschaft. Das Chaos sei vorbei. Nun wollen die Mexikaner mit der TA in Europa vor allem eines: Wachsen, wachsen, wachsen.
    Hans Hollein: Auf dem Mond - oder woanders
    Am Donnerstag ist einer der großen Architekten und Künstler, die Österreich in der Welt vertraten, nach langer Krankheit gestorben. Hans Hollein wurde 80 Jahre alt. Sein Jubeljahr wird zum Jahr der Erinnerungen an den Universalisten.
    Moskau startet Manöver
    Angesichts Kiews "Antiterror-Operation" hält Moskau Militärübung in Grenznähe ab. Ukrainische Truppen melden indes Erfolge.
    Bankensteuer: Lenkt die SPÖ ein?
    Das "Presse"-Interview mit Wirtschaftsminister Mitterlehner über eine Reduktion der Bankenabgabe sorgt für zahlreiche Reaktionen. Die SPÖ verlangt nun genaue Berechnungen.
AnmeldenAnmelden