Die OMV steht auf der Leitung

Das Pipeline-Projekt Nabucco ist gestorben, weil sich die Betreiber mehr mit politischer Intervention als mit wirtschaftlicher Kalkulation beschäftigt haben.

Jetzt ist Nabucco also endgültig tot. Das Prestigeprojekt der OMV, an dem der österreichische Mineralölkonzern seit mehr als zehn Jahren bastelt, ist gescheitert. Und zwar mit Pauken und Trompeten. Die OMV hat nicht nur Zeit, sondern auch Geld in das 1300 Kilometer lange Gaspipeline-Projekt gesteckt. Doch viel schlimmer als der finanzielle ist wohl der Imageschaden. Für die OMV platzt damit der Traum, auf der internationalen Bühne mit den ganz großen Playern mitzuspielen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.06.2013)

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