04.07.2009 22:31 | Meine Presse Merkliste0

Alfred, der Abfangjägerkiller?

MICHAEL PRÜLLER (Die Presse)

Ein Abschied von den Eurofightern wäre rechtlich heikel und sachlich unnötig – aber für die SPÖ ein Trumpf.

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Gemach, gemach. Bevor wir einander nun alle weinend vor Glück um den Hals fallen, auf öffentlichen Plätzen spontan mit Wildfremden Walzer tanzen und feinstaubmäßig höchst bedenkliche Freudenfeuer entzünden: Noch ist der Eurofighter-Vertrag nicht gekündigt. Bis es soweit ist, gibt es noch zwei kleine Fragen zu klären: Kann man ihn denn wirklich kündigen? Und: Soll man es auch?

Das mit dem Können wird noch eine spannende Sache. Dass ein Eurofighter-Lobbyist einem alten Freund, der nicht unwesentlich, aber auch nicht entscheidend an der Typen-Entscheidung mitgearbeitet hat, ein Geschenk im Gegenwert von 0,004 Prozent der Kaufsumme macht, ist wohl eine Frage für den Staatsanwalt, aber noch kein hieb- und stichfester Ausstiegsgrund. So eindeutig ist der Abfangjäger-Vertrag nicht abgefasst, dass da nicht ein jahrelanger Rechtsstreit herauskommen würde.

Aber gesetzt den Fall, dass die Karten des Vertragspartners EADS doch ziemlich schlecht sein sollten: Soll unsere Regierung dann die Gelegenheit nützen und den Vertrag aufkündigen?

Erste Vorfrage dazu: Brauchen wir überhaupt Abfangjäger? Nicht, wenn es schon so etwas wie eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft gäbe. Doch leider ist der Souveränitätsbegriff des bewaffnet-neutralen Österreichs nur vom europäischen Denken überholt – aber nicht von der europäischen Wirklichkeit. Wir werden also um eine Luftraum-Überwachung nicht herumkommen (was aber ohnehin billiger ist als ein Mittun in einer EU-Verteidigung).

Zweite Vorfrage: Brauchen wir gerade den Eurofighter Typhoon? Oder tun es ein paar guterhaltene russische MIGs auch, oder die FX 08/15 oder wie das gerade gängige US-Modell heißen mag? Oder soll man zu den Gripen wechseln? Sind die Schweden doch traditionell sozialdemokratisch und außerdem neutral, also insgesamt eher nach dem Geschmack der SPÖ. Diese Frage ist, ganz wie schon vor fünf Jahren, eine Sachfrage: teure, aber potente Flieger gegen altgediente Billigware. Und es geht darum, ob es ein Vorteil ist, mit dem Eurofighter kompatibler zum militärischen Mainstream in der EU zu sein. Und ob man den Eurofighter als europäisches Wirtschaftsprojekt schätzt. Und was mit den Gegengeschäften passiert, die Teil des Eurofighter-Deals sind.

Fazit: Vielleicht ist der Eurofighter nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber ganz blöd war die Entscheidung 2002 auch nicht. Was damals für den Typhoon sprach, spricht auch heute noch für ihn. Plus: Die Piloten sind schon eingewöhnt, die erste Lieferung kommt bald, technische Einrichtung ist schon installiert, die Gegengeschäfte blieben ungestört. Ein triftiger Grund, alles wieder von vorn zu beginnen, existiert nicht. Auch nicht die Hoffnung, dass man dann ein korrektes Vergabeverfahren hinlegen könnte. Bei Waffendeals dieser Größe spielen die Lieferanten, Lobbyisten und Käufer immer dieselben Spielchen.


Trotzdem hätte der Bundeskanzler recht, wenn er die Ausstiegskarte weiter ausreizt. In unser aller Interesse kann es nicht schaden, wenn er den Weg zu einer neuen Typenentscheidung freilegt – weil dann eine Chance besteht, den bestehenden Vertrag noch einmal zu Gunsten der Republik, sprich: der Steuerzahler zu verbessern. Die Chancen dafür stehen derzeit zwar nicht allzu gut, aber versuchen soll Gusenbauer es doch dürfen.

Noch dazu, wo es perfekt in seine Parteistrategie passt. Die SPÖ wäre ja auch wirklich selten vertrottelt, würde sie jetzt, nach der peinlichen Nachgiebigkeit bei Studiengebühr und Erbschaftssteuer, nicht die Chance wittern, endlich einen ganz großen Treffer zu landen. Alfred, der Abfangjägerkiller – das würde Gusi, der sich über den Tisch ziehen lässt, vergessen machen.

Es scheint allerdings, als hätte die SPÖ das Bluffen immer noch nicht gelernt. Ihr Verteidigungsminister Darabos hat, nachdem er am Dienstag noch von einem „offensiven Betreiben“ des Ausstiegs geredet hat, am Mittwoch wieder klar gemacht, dass an dieser Frage die Koalition nicht zerbrechen solle. Das ist zwar staatsmännisch, aber kraftlos. Selbst wenn die reale Möglichkeit, aus dem Vertrag herauszukommen, recht windschief ist, stünden doch drei Viertel der Bevölkerung hier hinter der SPÖ. Die ÖVP könnte sich das Aufkündigen der Koalition gar nicht leisten.

Können die SPÖler also immer noch nicht taktieren? Dann wäre doch wieder die Hoffnung unbegründet, dass Gusenbauer und Darabos das Zeug hätten, der EADS noch ein paar Millionen herauszureißen. Dann sollten sie aber auch gar nicht erst groß über ein Ende des Eurofighter-Vertrags herumgackern.


michael.prueller@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.04.2007)

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18 Kommentare
Gast: Don Quichote
12.04.2007 11:52

Bedauerlich ...

... ist es schon, wenn wieder einmal mit seltsamen Wiener Balkan-Tricks und Haarspaltereien die Vertragsfähigkeit der Republik beschädigt wird. Pacta sunt servanda, auch wenn es im Nachhinein bessere Optionen geben sollte.

Antworten donjoe
12.04.2007 20:27

pacta sunt servanda

natürlich, das betrifft aber klarerweise auch Ausstiegsklauseln und andere Vorbehalte. Sie sind teil des Pakts, der dann von der anderen Seite nicht eingehalten wurde.

Gast: Lucky Luke
12.04.2007 05:07

Verhandeln!

Einen Totalausstieg will wohl auch die SPÖ nicht, auch wenn es gute Reklame macht, dies öffentlich zu propagieren.... genau so wie bei den Studiengebühren, Grundsicherung, Erbschaftssteuer gehts nur um blablabla aber es steckt nichts dahinter, sorry guys, ihr könnt nichts umsetzten weil ihr
1.) nicht verhandeln könnt!
2.) keine realpolitisch erreichbaren Ziele habt sondern nur populistisches Blabla von euch gebt!
Super, dass solche "Blabla Menschen" ohne jegliches Verhandlungsgeschick jetzt den "€fighter -Ausstieg" (oder wenn sie ehrlich sind, einen Preisnachlass oder Stückreduktion) verhandeln... genial!

Gast: Dr. Döblinger (der ECHTE!)
12.04.2007 00:31

Ahnungslose Journalisten, bei der PRESSE und sonstwo

Nochwas:
Im Moment erlebt die Republik die Geburt eines politischen Großtalents, nämlich des Norbert Darabos, der den Koalitionspartner bei lebendigem Leib zu Tode streichelt. Natürlich dürfen die kompetenten PRESSE-Journalisten sowas nicht merken. Sie werden halt, wie so oft, hinterherjappeln.

Antworten Fritz
12.04.2007 20:32

Re: Politisches Grosstalent?

Darabos ein politisches Grosstalent?
Das ist ja ein sehr guter Witz!

Antworten Gerald
12.04.2007 09:52

Re: Ahnungslose Journalisten, bei der PRESSE und sonstwo

Ja das politische Großtalent Darabos, zu besichtigen am 11.4. in der ZiB2. Lustig war vor allem seine Aussage "Ich bin ja jetzt nicht mehr Geschäftsführer der SPÖ, sondern Verteidigungsminister der Republik Österreich. Da muss ich mich an den Rechtsstaat halten..."

Antworten Antworten Gast: Dr. Döblinger (der Echte!)
12.04.2007 11:04

Re: Re: Ahnungslose Journalisten, bei der PRESSE und sonstwo

Talente können natürlich nur von Talenten wahrgenommen werden! "Wenn ein Affe in ein Buch schaut, kann kein Apostel herausschauen!" (Lichtenberg). Aber niemand wir in Österreich gehindert, eben außer marginalem IQ, kontextsensitiv fern zu sehen! Der Herr Darabos hat nichts anderes gemeint, als das, dass er in seiner Funktion als SPÖ-Oppositionpolitiker leichthin den bedingungslosen Ausstieg aus dem Vertrag fordern konnte. Ein elementares Recht jedes Oppositionspolitikers. Er ist halt nur klüger als der PRESSE-Poster. Er weiß, dass ein Regierungsmitglied anders argumentieren muss. Das ist der Unterschied zwischen den schwarzblauorangen Politikdarstellern und einem politischen Großtalent!

Antworten Antworten Antworten Cicero
12.04.2007 13:39

Der „Echte“ und die Untalentierten!

OK! Der „Echte“ ist Spitze und wir alle anderen sind nicht nur untalentiert, sondern haben auch nur einen marginalen IQ. Geschenkt!
Wir Blödiane meinen halt ganz bescheiden, ein politisches Großtalent darf sich nicht so ungeschickt ausdrücken, will es seinem Ruf als politisches Großtalent nicht verlustig gehen. Wir Untalentierten und Hunderttausende andere hörten, daß der Minister sich an den Rechtsstaat halten muß, der Parteisekretär aber nicht. Und das ist die Katastrophe!
Alle müssen sich an den Rechtsstaat halten, nur dem Herren Pimpelhuber wird man es eher verzeihen können, als einem Parteisekretär. Denn der Herr Pimpelhuber hat auch keine einschlägige Verantwortung und kennt vielleicht die Grundsätze des Rechtsstaates nicht so genau. Der Parteisekretär dagegen hat um unsere Stimme geworben, weil er uns regieren will.
In einem Rechtsstaat wohlgemerkt.
So aber denken eben nur Untalentierte, die Echten denken anders!

Antworten Cicero
12.04.2007 08:55

Das politische Großtalent aus der Sicht des „Echten“

Das „politische Großtalent“ Darabos? Da tönt er groß, „wir können aus den Vertrag aussteigen“ und fügt kleinlaut hinzu, „da ist aber noch die ÖVP“.
Ein politisches Großtalent, würde erst einmal prüfen, was durchsetzbar ist und erst dann gackern, was es jetzt zu machen beabsichtigt.
In Summe wird auch hier die SPÖ mehr versprochen haben, als sie einhalten kann. Und das nicht etwa, weil die ÖVP diktiert, sondern nur, weil vertragstreu bleiben die billigste Lösung ist, die überdies noch verfassungs- und völkerrechtliche Verpflichtungen der Republik perfekt, weil langfristig erfüllt. Dem wird sich auch eine SPÖ nicht verschließen können.
Das politische Großtalent sollte das aber schon jetzt wissen. Das politische Großtalent träumt aber noch von etwas anderem. Solange die US-Lizenzen nicht da sind, darf EADS nicht liefern. Dumm nur, die Lizenzen beschaffen muß Österreich und wenn Österreich das nicht macht, hat EADS zu büßen? Es darf gelacht werden!

Antworten Antworten Gast: Alptraum
12.04.2007 10:38

Re: Kompromiss oder va banque...


Wenn die ÖVP -sagen wir - plötzlich doch der Abschaffung der Studiengebühren zustimmt und und...und mit EADS - sagen wir eine Stückzahlreduzierung bei den Eurofightern zustande kommt, dann wird das allerorts als vernünftiger Kompromiss dargestellt.
Andernfalls wird die Eurofighterbeschaffung zum Gerichtsfall.

Alptraum...
...oder wie jemand lernte den Eurofighter zu lieben.


Gast: Dr. Döblinger (der ECHTE!)
12.04.2007 00:14

Das böse Meer peitschen...

Herodot schreibt, dass Xerxes, als ein Sturm seine Pontonbrücke über die Dardanellen zerstörte, von 40.000 Soldaten das Meer peitschen ließ. Wenn man jetzt die antike Größe abzieht, dann bleiben die Unterläufeln der schwarzblauorangen Faschingsgilde übrig, die den Schaum vor ihrem Mund für das Meer halten, die der Hass auf die Realität antreibt. Jede Wette, dass die 87.000 Euro die Spitze des Korruptionseisbergs sind. Jede Wette, dass keine Eurofighter nach Österreich kommen. Jede Wette, dass die EADS bis zum letalen Ende bluten wird. Jede Wette, dass Pilz und Darabos als Helden aus der Sache hervorgehen werden. Jede Wette, dass die ÖVP, wenn sie die Eurofighter zur Koaltionsfrage macht, vorgezogene Neuwahlen haushoch verliert. Jeder gelernte Österreicher kann seit 3 oder 4 Tagen die nackte Panik in den schwarzen Statements heraushören. Na ja, net jeder... der Kikero (korrekte phonetische Schreibung!) net...

Antworten Cicero
12.04.2007 08:35

Was macht man, wenn das kostbare Gut „Argumente“ knapp wird?

Dr. Döblinger! Der Echte? Der echte was? Vielleicht der echte Verunglimpfer?
Da wird nach der Berufserfahrung Ciceros gefragt > als Kartenaufschläger oder Hütchenspieler. Jetzt wird Cicero als Kikero phonetisch erklärt. Ist zwar falsch, aber klingt gut für einen Verunglimpfer.
Na, und erst die Presse-Journalisten. Wenn die „hinterherjappeln“, weil sie nichts merken, dann ist die Welt des „Echten“ wieder so richtig in Ordnung. „Hinterherjappeln“, schöne Wortschöpfung, aber leider auch falsch! „Jappen“ kommt aus dem Niederdeutschen und entspricht unserem „japsen“. Das wiederum hat den Begriffsinhalt „nach Luft schnappen“. Wir nehmen zur Kenntnis, Presse-Journalisten werden „hinterher-nach-Luft-schnappen“. Und dafür muß auch noch Xerxes herhalten!
Aber bitte, Ehre wem Ehre gebührt, Wetten anbieten, die keiner annimmt, ist doch etwas.
Besonders die Wette, daß EADS an der österreichischen Bestellung bis zum Konkurs bluten wird.

Gast: kh123
11.04.2007 23:44

Bananenrepublik Österreich

Die ÖVP/FPÖ-BZÖ Regierung hat eine umstrittene, sündteure Entscheidung zugunsten eines Renommierobjektes der EU getroffen und Eurofighter bestellt - ökonomische Überlegungen waren dabei sicher wichtiger als militärische. Selbstverständlich wurden alle Gegenargumente vom Tisch gewischt und wurde dabei auch geschmiert. Und natürlich musste das unter den Teppich gekehrt werden. Nach der letzten Wahl haben sich die Machtblöcke etwas verschoben - der etwa dreissigste Anlauf, diese Korruptionen endlich ans Licht zu zerren konnte von der ÖVP nicht mehr verhindert werden. Und jetzt? ..versteckt man sich hinter dem Argument, dass diese Entscheidung richtig war, und dass man jetzt ohnehin nichts mehr ändern soll/kann/darf. Das kommt mir so vor, als würde man einen Mord nicht aufklären wollen, weil das Opfer ohnehin schon tot ist. Die Klärung der Korruptionsvorwürfe ist Hauptaufgabe des UA, und wenn das in Zukunft solche Machenschaften erschwert (Anlassgesetzgebung?) ist schon viel gewonnen!

Cicero
11.04.2007 22:40

Die Realität ist sicher stärker als Pilz und Darabos

Unter dem (verfrühten) Pilz-Darabos-Jubel geht die Realität nahezu unter. Noch ist nicht erwiesen, daß Wolf bestochen wurde.
Kaum zu glauben, aber die Beweislast, es habe keine Bestechung vorgelegen, liegt also bei EADS. Die Presse hat dankenswerterweise die Bestimmungen im Wortlaut veröffentlicht. Nur, wie beweist EADS etwas, das gar nicht stattgefunden hat, daß Steininger Geld, Steiningers Geld und nicht jenes von EADS war? Was also de facto bleibt, Österreich wird beweisen müssen, das Geld war von EADS. Gelingt das nicht – und das ist höchst wahrscheinlich – dann ist mit dem Ausstieg Essig.
Und wenn ausgestiegen werden kann, dann ist es höchst unschlau, tatsächlich auszusteigen. Zu viele unnötige Kosten würden auftreten, die Beschaffung müßte neu betrieben werden, denn irgendwelche Flugzeuge brauchen wir ja. Na, und erst die Gegengeschäfte. Eurofighter-Gegner werden nicht müde zu behaupten, es gäbe gar keine.
Darabos wird von der Realität schon noch eingeholt!

Gast: Gratualation
11.04.2007 22:00

NUR 0,004 % der Bestellsumme

Außerordentlich tolles Rechtsverständnis, Herr Prüller.

Ich klaue auch jeden Tag im Supermarkt nur für 10 Cent. Das wird doch nicht problematisch sein. Wo ich doch ohnehin jeden Tag um 100 Euro im gleichen Supermarkt einkaufe.

Wirklich schwarz argumentiert.

Antworten Gast: Christian
12.04.2007 00:43

Re: Angenommen

Sie bekommen im Supermarkt zu einen Traumpreis ein Gerät. Und dann erfahren Sie, daß der Verkäufer ohne Ihr Wissen eine geringfügige Provision für den Verkauf der Ware bekommt. Würden Sie deshalb den Kaufvertrag stornieren, obwohl Sie wissen, daß Sie nirgends sonst die Ware so günstig bekommen?
Wenn sich der Verdacht gegen den Airchief als richtig herausstellt, bin ich für eine Bestrafung. Aber deswegen auch gleich einen vermutlich günstigen Kauf stornieren?

Antworten Antworten Gast: Gast
12.04.2007 09:04

Sie bekommen im Supermarkt zu einem Traumpreis ein Gerät, das Sie so nicht brauchen. Kaufen Sie¿s dann?

Tiefschwarze Argumente ;o)

p.s. nicht der Verkäufer bekommt Provision, er zahlte "geringfügige Provision"...

Antworten Antworten Antworten Reinhold Sulz
14.04.2007 20:32

Nicht brauchen?

Warum? Ist das die alte Mär, das es "was Billigeres" auch getan hätte? Kurzfristig vielleicht. Mit Gebrauchtgerät für das es nicht einmal mehr Ersatzteile gab am Schluss haben wir ja beste Erfahrungen. Der Draken wurde 1985 beschlossen, als Zwischenlösung. Weil gebraucht. Mehrere Zwischenlösungen hintereinander sind langfristig die teuerste Variante. Mit dem EF hingegen haben wir das Problem für 40 Jahre los.
Oder glaubt da wer man käme ganz ohne Luftraumüberwachung aus? Da befrage man am besten den Verfassungsrechtler Mayer - sofern dieser nicht inzwischen zum Experten für Vertragsrecht mutiert ist.

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