09.02.2010 17:13 | Meine Presse Merkliste0

Der Papst ist weg – die Ignoranz bleibt

DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

Mit drei großen Reden hat Benedikt XVI. Marksteine gesetzt. Es muss bezweifelt werden, dass er gehört wurde.

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Es waren zwei Begebenheiten während des dreitägigen Österreich-Aufenthalts von Papst Benedikt XVI., die wie sonst nichts die Situation der katholischen Kirche in der europäischen Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts im wahrsten Sinn augenscheinlich werden ließen. Einmal, als am ersten Tag bei der Begegnung mit den Wienern Am Hof wegen des unaufhörlichen Regens plötzlich im ersten Teil der Rede des Papstes der elektrische Strom ausfiel. Die Ansprache musste unvollendet bleiben. Der Nachfolger Petri konnte sich nicht mehr Gehör verschaffen. Genauso wie es ihm in vielen Belangen bei der Mehrheit der Katholiken geht. Sie wollen oder können ihn nicht mehr verstehen.

Auch wenn die Technik nicht versagt wie bei der in ihrer Klarheit und Strenge beeindruckenden Rede Benedikts in der Hofburg, kann einiges schief gehen. Da spricht der Papst wahrlich nicht zum ersten (und sicher auch nicht zum letzten) Mal eines der weltweiten großen Konfliktthemen im Verhältnis zwischen Kirche und Politik an, die Abtreibung. Er erinnert, dass in Europa der Begriff der Menschenrechte zuerst formuliert wurde. Und er bekräftigt die fundamentale Bedeutung des Rechts auf das Leben – vom Beginn bis zum Ende. So weit so unspektakulär, weil keinen Deut außerhalb des bisherigen, eng gezogenen Kordons lehramtlicher Aussagen der katholischen Kirche. Die, nebenbei bemerkt, selbst von den kircheninternen Kritikern an Sexualmoral, Zölibat & Co. weitgehend geteilt werden.

Aber dann ein Satz, der sich im Redemanuskript des Papstes über schlanke drei Zeilen erstreckt – was dann doch die Auffassungsgabe vieler übersteigt. BenediktXVI. direkt zu den erste Reihe fußfrei vor ihm sitzenden Regierungsmitgliedern im O-Ton: „Ich appelliere deshalb an die politisch Verantwortlichen, nicht zuzulassen, dass Kinder zu einem Krankheitsfall gemacht werden und dass die in Ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht nicht faktisch aufgehoben wird.“

Die wenig später in die Welt gesetzte überraschende Nachrichtenagentur-Schlagzeile gleichfalls im O-Ton: „Benedikt fordert von Politik Abtreibungsverbot.“ Wie auf Knopfdruck folgten zwischen Hysterie und Erregung angesiedelte Politiker-Enunziationen. Es hat offenbar nicht viel gefehlt, und ein parteipolitischer Funktionär hätte in der Hofburg Tür-knallend aus Protest den Saal verlassen. Der Pressesprecher des Papstes, dann von Kardinal Schönborn und schließlich der Wiener Erzbischof selbst mussten ausrücken, um die Berichte zurechtzurücken. Und darauf hinzuweisen, dass der Papst zwar ausdrücklich Abtreibung nicht nur als kein Menschenrecht sondern als das Gegenteil davon bezeichnet – mit keinem Wort aber das Aus für die Fristenregelung gefordert hatte.

Selten wurde offenbar, wie mechanisch, hohl, geistlos und abseits jeder Realität manchmal die sogenannte politische Debatte funktioniert. Euphemistisch gesagt: Wie sehr die Fähigkeit zur selektiven Wahrnehmung perfektioniert wurde. Deutlicher formuliert: Wie groß die Ignoranz und Intoleranz gegenüber allem ist, was dem Mainstream widerspricht. Wie gering das Unvermögen, zu hören, hinzuhören geworden ist.

Könnte es womöglich gar sein, dass sich weniger die katholische Kirche in einer Krise befindet als die heutige Gesellschaft insgesamt? Dass die langen Kolonnen von Minus-Zahlen in einschlägigen Kirchen-Statistiken auch als eine vielleicht schmerzhafte, aber insgesamt hilfreiche Abkehr von Quantität in Richtung Qualität zu lesen sind? Wenn das über Jahrhunderte christlich geprägte und sozialisierte Europa schon die Botschaft des Christentums so gar nicht mehr zu verstehen imstande ist, wie viel größer muss da das Nicht-Verstehen anderer Religionen wie beispielsweise des Islam sein?

Der Papst ist also seit gestern Abend zurück im Vatikan. Die 56 1/2 Stunden waren geprägt von vielen großen und kleinen Gesten, von der merkbaren Zuneigung dieses Papstes für Österreich und vor allem von seinem festen Willen, der kleiner gewordenen Herde Stärkung und Orientierung zu geben – und von großen Missverständnissen. Die katholische Kirche als mittlerweile manchmal völlig allein gelassener Verteidiger humanitärer und europäischer Werte wird ob ihres Einsatzes nicht nur nicht mehr gewürdigt, sondern auch bei noch so großem Bemühen der Amtsträger auch kaum verstanden. Man darf um die Zukunft des Kontinents getrost besorgt sein.

Berichte, Analysen, Zitate, Reportagen S. 1-4
TV-Kritik Seite Seite 15


dietmar.neuwirth@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2007)

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85 Kommentare
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Gast: Beobachter
11.09.2007 14:37
0 0

Abtreibung ist Mord. Also ein legalisiertes Verbrechen

Auch im 3. Reich waren gewisse Handlungen, die wir heute als illegale Verbrechen ansehen, legale Verbrechen. Wir sind keinen deut besser. Auch nicht im Schoenreden der Katastrophe.
Von mir aus kann die Fristenloesung durchaus legal sein. Unter der Voraussetzung, dass der Vater der Abtreiber ist. Nicht eine 3. Person, fuer die sollte diese Tat unter lebenslaeglicher Strafe stehen, so wie Mord, eben.
Dis Sozialistische Jugend kann ja dann praktischen Abtreibungunterricht geben, wenn ihr danach ist.
Das waere fair, gerecht und transparent.

franzmann
11.09.2007 10:25
0 0

danke für den kommentar

als ich im radio hörte, dass benedikt das ende der abtreibung fordert, habe ich sofort die redepassage im internet nachgelesen. und dort stand nicht dergleichen. vielmehr die oben zitierte passage. jeder des lesens mächtige und jeder der halbwegs weiss was die fristenlösung ist, konnte das verstehen. nicht so aber das orf radio. nicht so die orf online seite, wo gleich ein riesenlanger bericht erschien. ob das daran liegt dass der rotfunk nur das hört was er hören will? oder daran, dass redakteure nicht mehr im stande sind sätze, die länger als 10 wörter sind zu verstehen? oder daran, dass redakteure, die über fristenlösung schreiben, gar nicht wissen was das ist?!

Antworten Gast: Südafrikaner
11.09.2007 12:03
0 0

Re: danke für den kommentar

Die ORF-Nachrichten im Netz lese ich eigentlich nur wegen der teilweise komischen Skurrilität; tatsächliche Information ist da sehr spärlich gesät. Die Artikel sind schlecht geschrieben und öfters widersprechen sich auch Überschrift und Text. Ob das mit Rotfunk zusammenhängt weiss ich nicht, ich denke doch dass es einige Genossen gibt, die der Deutschen Sprache mächtig sind. Ich nehme eher an dass es die inhärente Ineffizienz eines Staatsunternehmens ist, die hier durchschlägt.

Mechanisch, hohl und geistlose politische Debatte

Dank für die Formulierung: "Selten wurde offenbar, wie mechanisch, hohl, geistlos und abseits jeder Realität manchmal die sogenannte politische Debatte funktioniert." Vor einige Monaten hatte ich in einem Anfall von "heiligem Zorn" eine juristisch unreine - d.h. einklagbare -Redewendung verwendet, um das auszudrücken was Sie Herr Neuwirth, mit der oa. Formulierung festgestellt haben. Die Abwendung des Gerichtstermines kostete mich einen "Bazzen" Geld. Wie sehr Politikfunktionäre ihre antrainierten rethorischen Reflexmuskeln immer wieder spielen lassen und damit das politische Klima auf der Ebene von Parteisekretären einbetonieren, hat die Reaktion auf die sehr ausgewogene Aussage des Papstes zur Frage der Fristenlösung gezeigt. Dass der Papst einen Bogen vom Abbruch des werdenden Lebens zum Umgang mit alten Menschen bis hin zur Sterbebegleitung hergestellt hat, scheint den geistigen Horizont von rein materialistisch programmierten Parteilakaien weit zu überschreiten.

Gast: Basti
10.09.2007 20:16
0 0

Ich bin

begeistert von diesem Kommentar!

Gast: Goldfisch
10.09.2007 17:22
0 0

Eine hervorragende Analyse

Das kann man nur zu 100 % unterschreiben und dem Verfasser danken.

Schmeggs
10.09.2007 17:12
0 0

Wen wundert¿s wirklich

Wenn der Papst sich auf einen von ihm erfundenen Gott beruft und seine ganze Rechtfertigung darauf baut wird er halt unglaubwürdig.

Wer die Wirklichkeit derart ignoriert, braucht sich nicht wundern, wenn er selbst ignoriert wird.

Antworten Gast: ohduheiligeeinfalt
10.09.2007 17:56
0 0

Re: Wen wundert¿s wirklich

Sie scheinen ja ein Experte in Sachen Glaubwürdigkeit zu sein.
Wie schaut denn die Wirklichkeit Ihrer Meinung nach aus?

Steininger
10.09.2007 16:04
0 0

So funktioniert Abwälzung von Verantwortung!

So hab ich mir das vorgestellt. Nicht die Kirchenleitung ist verantwortlich. Es ist das Kirchenvolk! Ja natürlich.
Die Kirchenleitung ist auch schon fleißig dabei sich ein neues Kirchenvolk zu suchen.
Daher ist es auch nicht verwunderlich daß der Priestermangel nicht als Problem gesehen wird.
Es ist eine Abkehr vom Prinzip der Volkskirche. Die katholische, allgemeine, Kirche wird freiwillig zu einer Sekte. Man braucht sich nur die Wiedereinführung der lateinischen, alten, Messe vor Augen zu halten.
Da sieht man wie solches vor sich geht. Die Verantwortlichen sind nicht verantwortlich, zumindest nicht in ihren Augen....

Peregrin
10.09.2007 21:01
0 0

Re: So funktioniert Abwälzung von Verantwortung!

Beliebtheit bei der Masse ist nicht das erste Ziel der Kirche. Daß die Diener Satans ihr hart zusetzen würden und die Masse sich von falschen Propheten blenden lassen würde, ist vorhergesagt, ebenso aber, daß die Kirche schließlich doch triumphieren wird. Standhaftigkeit ist daher gefragt, und nicht Anbiederung bei den Feinden des Glaubens.

Gast: Berger
10.09.2007 15:54
0 0

Seltsam.

Ratzinger geht, und kaum wer merkte, dass er da war. Zum Glück konnte man die Schuld für das Ausbleiben der Gläubigen aufs schlechte Wetter schieben. Unterm Woityla war das ganz anders - bis heute hängen die Bilder und Papstbesuchkreuze von 1983 überall herum!

Gast: Fritz
10.09.2007 13:49
0 0

klar

Unsere Politik wird nämlich nicht von Intellektuellen wie dem Papst gemacht, sondern von minderbemittelten Seilschaften, die nur den eigenen Machterhalt im Sinn haben.

Daher werden sie auch den letzten Einheimischen den wirtschaftlichen Boden unter den Füßen wegziehen und auch das letzte Stadtviertel mit inkompatiblen Ausländern fluten.

Das eigene Volk ist unseren Politikern längst wurscht.

Antworten Gast: Karol W.
10.09.2007 15:52
0 0

Dieser Papst íst kein Intellektueller.

Eher ein rechter Gutmensch, der auf Machterhalt aus ist. Oder - wie manche meinen - ein alter, greiser Mann und nicht mehr.

skues
10.09.2007 17:39
0 0

Re: Dieser Papst íst kein Intellektueller.

Interessante Menschenkenntnis

Pyrphoros
10.09.2007 10:32
0 0

es stimmt,

ich bin nicht imstande die botschaft des christentums zu verstehen, auch nicht die botschaft des islam, auch sonst keine andere botschaft, die auf glauben - also nicht-wissen - beruht. der glaube ist die flucht des menschen vor den wahren verhältnissen, genau davor flüchtet der papst, genau davor flüchtet auch herr neuwirth in seinem artikel. die kirchen der welt - insbesondere die monotheistischen - erfinden ihre eigenen wahrheiten, missionieren mit diesen glaubenswahrheiten die welt und verseuchen die gehirne der menschen, wie man in diesem artikel gut beobachten kann. nichts anderes haben auch die drei todesideologien dieses jahrhunderts - der kommunismus, der nationalsozialismus und der faschismus - verbreitet. lügen, leugnen des faktischen, glaube an höchste ideen und werte. am ende ist aus diesen ideologien - und nichts anderes sind die religionen - nur staub verbleiben.
dasselbe schicksal werden auch die religionen erleben, besser früher als später.

Antworten Gast: Raimund Oswald
10.09.2007 17:46
0 0

Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

wenn Sie davon ausgehen, dass die Welt ohne Religionen und Ideologien eine bessere wäre, als dies jetzt der Fall ist.
Ich möchte Ihnen ja nicht Ihre Illusionen nehmen, doch ausschließlich mit Vernunft und ohne höhere Ethik werden sich die Probleme oder, wie Sie sagen, "wahren Verhältnisse" unseres Planeten nicht lösen bzw. zum Guten wenden lassen.
Ich Übrigen finde ich es rührend, mit welch beinahe schon kindlichem Eifer Sie Ihre Meinung in diesem Forum verkünden und auf Zustimmung hoffen. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass es in unserer Welt eben auch Schlechtes und Böses gibt und grämen Sie sich nicht weiter!


Pyrphoros
10.09.2007 19:16
0 0

Re: Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

träumen ist ja nichts verbotenes. in diesem forum stoße ich ganz sicher auf wenig zustimmung. ganz gewiß. wer zustimmen will soll zustimmen, wer nicht, der soll halt nicht zustimmen. die probleme mit vernunft und höherer ethik werden vielleicht nicht weniger werden, aber mit ideologien schon gar nicht. außerdem - probiert hat man es bisher eigentlich nicht. es wird vielleicht zeit.

Antworten Antworten Antworten Gast: Raimund Oswald
10.09.2007 19:40
0 0

Re: Re: Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

Werter Pyrphoros,
vielleicht interessiert Sie die Homepage des Philosophen Michael Schmidt-Salomon, der ohne Polemik für eine zeitgemäße Leitkultur ohne Religionen und Ideologien eintritt.
www.schmidt-salomon.de

Pyrphoros
11.09.2007 12:07
0 0

Re: Re: Re: Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

danke für den hinweis, werde ich mir näher ansehen. bg

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Raimund Oswald
11.09.2007 12:38
0 0

Re: Re: Re: Re: Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

In der Printausgabe der heutigen "Presse" findet sich auch ein Auszug aus dem Weblog, der Sie vielleicht interessieren wird, der unter

www.liberalinaustria.wordpress.com

unter dem Titel "Unerträglicher Papstkult und Kritik an Kritikern" zu finden ist

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Raimund Oswald
11.09.2007 12:32
0 0

Re: Re: Re: Re: Sie sind ein Träumer Pyrphoros,

Ich empfehle Ihnen auch noch das soeben auf Deutsch erschienene Buch von Richard Dawkins "Der Gotteswahn".

Peregrin
10.09.2007 14:31
0 0

Re: es stimmt,

Kommunismus, Nationalsozialismus und Faschismus sind Kinder der Aufklaerung: progressiv, wissenschaftsglaeubig, rationalistisch und antikerikal. Die haben wesentlich mehr mit ihrem Gedankengut zu tun als mit der Kirche.

Pyrphoros
10.09.2007 16:05
0 0

Re: Re: es stimmt,

jaja, das hätten solche leute wie sie sehr gerne. progressiv waren diese systeme in der eigenen ansicht, ansonsten waren sie aber zutiefst rückschrittlich und hatten mit aufklärung genau nichts am hut. es waren ideologien, die vom volk stählernen glauben an höhere werte und wahrheiten verlangten, um dann auf den friedhof der geschichte zu landen. genau das sind auch die kirchen dieser welt, wahrer der eigenen ideologien, nicht mehr und nicht weniger. ändern sie sich nicht, werden sie dort landen, wo sich andere ideologien schon befinden, ob es einem gefällt oder nicht.

Antworten Antworten Antworten Gast: Friedrich
10.09.2007 16:43
0 0

Re: Re: Re: es stimmt,

Werter Pyrphoros,
Sie drehen es sich halt, wie Sie es brauchen, und die Bösen sind immer die anderen. Dieses Schwarz-Weiß-Denken erleichtert schlichten Gemütern zwar, sich in unserer komplexen Welt zurechzufinden, eine Weiterentwicklung des eigenen Horizonts ist Ihnen damit aber verwehrt.

Pyrphoros
10.09.2007 16:52
0 0

Re: Re: Re: Re: es stimmt,

sie finden dann sicher im religiösen und sonstigen glauben ihre weiterentwicklung, gerade im alles vereinfachenden ideologischen glauben. suchen sie weiter. die bösen, gegen die ich etwas habe, haben jedenfalls genug böses verbrochen, sie können das ja gerne leugnen, wenn sie damit glücklich werden.

Antworten Antworten Gast: Belisar
10.09.2007 15:02
0 0

Re: Re: es stimmt,

Bravo Peregrin, auch ich habe Pyrphoros im Verdacht, im Propagieren der "Vernunft" sich an Robespierre und dessen Verständnis von "Toleranz" anzunähern, die auf dem Schafott endete. Insofern steht Pyrphoros den von ihm angesprochenen totalitären Ideologien recht nahe.

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