21.11.2009 17:34 | Meine Presse Merkliste0

Auch Deppen richten mitunter Schaden an

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die nationalistische Internationale ist ein Witz, der davon lebt, dass etliche Regierende auch einer sind.

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Was soll man von der Ankündigung einer „europäische Freiheitspartei“ halten? Stehen wir vor der Gründung der nationalistischen Internationalen? Kann man aus den ideologischen Versatzstücke, mit denen Politiker wie Strache und Le Pen operieren, überhaupt so etwas wie ein Programm destillieren? Wäre es nicht klüger, die vollkommen wirren, von ideengeschichtlicher Ahnungslosigkeit und populistischer Hyperventilation geprägten Ankündigungen der rechten Recken einfach zu ignorieren?

Man kann auf diese Fragen akademisch antworten: Nein, das Ding hat keine Konsistenz, man kann es ideologisch nicht ernst nehmen, und es bleibt unklar, ob der Versuch, die nationalen Irrlichter des rechten Randes im Europäischen Parlament zu einer Fraktion zu machen, gelingen wird. Und ja, es ist besser, nicht aus jedem Deppen einen Nazi zu machen. Heinz-Christian Strache ist sicher mehr Depp als Nazi, aber er hat schon zu oft den Eindruck erweckt, dass er zumindest einmal ein depperter Nazi gewesen ist. Und ja, es besteht das Risiko, dass man, auch wenn man die jüngsten Ankündigungen noch so kühl medial beleuchtet, das Hauptanliegen der Rechtspopulisten schon erfüllt hat.

Die nichtakademische Antwort lautet: Schön wär's. Schön wär's, wenn wir darauf vertrauen könnten, dass nur jene gewählt werden, die ein nachvollziehbares Programm, ordentliches Benehmen und eine intakte Persönlichkeitsstruktur aufweisen. Ist nur nicht so: Jener Teil der Wählerschaft, den die Politologen das „Protestpotenzial“ nennen, entscheidet sich nicht für, sondern gegen etwas, in der Regel „gegen die da oben“, ob das nun nationale Regierungen sind oder die Europäische Union.


Die Kräfte am linken und rechten Rand leben seit jeher vom Versagen der Mitte. Das war so in den 90er-Jahren, als die europäischen Regierungen den Folgen der Zeitenwende von 1989 hilflos gegenüberstanden. Das österreichische Kernthema lautete damals Migration oder, wie man hierzulande so herzig sagt, „Ausländer“. Es wurde spät aber doch bearbeitet, erleichtert durch die Regierungsbeteiligung der FPÖ. Allerdings ausschließlich auf dem Feld der Sicherheitspolitik. Unbehandelt blieb das Thema Integration, das inzwischen durch die offene Frage des Umgangs westlicher Gesellschaften mit islamischen Zuwanderern verschärft wurde.

Im Vorfeld der Grazer Gemeinderatswahlen kam es durch die Mohammed-Provokation der Frau Winter erstmals seit Ende der 90er-Jahre wieder zu einer scharfen Konfrontation zwischen Establishment und Rechtspopulismus. Es ist beunruhigend, dass sie exakt nach den Mustern der Haider-Zeit stattfand: Das offizielle Österreich reagierte empört und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die braven Bürger auf die bösen Populisten nicht hereinfallen.

Hinterher zeigt man sich erleichtert, wenn die FPÖ „nur“ elf Prozent erreicht, obwohl ihr irgendwelche Meinungsforscher bis zu 15 zugetraut hatten. Der Wien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung verstieg sich sogar zu der Feststellung, das Grazer Wahlergebnis sei als eine Art Startschuss zur Selbstreinigung des Landes von der Verseuchung durch Schwarz-Blau zu lesen. Ein Lichtermeer im Wahllokal: Die Vorstellung ist so naiv wie gefährlich.

Sie suggeriert nämlich, wie seinerzeit der Gefühlsduselpop der Lichtermeersurfer, dass die Rechtspopulisten von Problemen reden, die es nicht gibt. Das Gegenteil ist der Fall. Dieselben Leute, die sich über die anti-islamische Propaganda der FPÖ alterieren, zementieren das Problem, das es mit dem Islam in unserer Gesellschaft nun einmal gibt, indem sie es negieren. Den Rechtspopulismus kann man nicht wegbeten. Man muss die Probleme, die er – meist zu Recht – anspricht, lösen, um ihm die Grundlage zu entziehen.

Das Geplapper eines Heinz-Christian Strache über die Rettung des Abendlandes vor der Islamisierung mag ein Witz sein. Aber dieser Witz lebt davon, dass ein Gutteil der Regierenden auch einer ist. Sich über Straches Parolen zu empören und zugleich zuzusehen, wie in vielen Zuwandererfamilien Analphabeten heranwachsen, weil islamische Männer nichts dabei finden, ihre Frauen daheim einzusperren und ihnen den Spracherwerb zu verbieten, wird auf Dauer nicht reichen.

Dass „nur“ elf Prozent die Grazer FPÖ gewählt haben, hat nichts mit den Altachtundsechzigerträumen von der Reinigung der Gesellschaft mit dem großen Moralbesen zu tun. Sondern damit, dass die Große Koalition erst ein Jahr im Amt ist. Wenn sie so weitermacht, wird sie noch ihr blaues Wunder erleben.

Die rechte Allianz Seiten 1 bis 3


michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.01.2008)

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48 Kommentare
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Mehrheitswahlrecht als Vorbeugung

Warum sich die führenden Politiker in Österreich - z.B Gusenbauer und Schüssel – auch angesichts dieser Erfahrungen – besonders seit 1986 - gegen ein Mehrheitswahlrecht aussprechen, ist mir nicht wirklich verständlich. In Ländern mit längeren demokratischen Traditionen – wie z.B. in England oder den USA – hat sich dieses Wahlsystem bewährt und fördert offensichtlich immer wieder große politische Persönlichkeiten zu Tage. Vor allem lässt dieses System sektenhaft auftretenden Kleinparteien – siehe Italien – wenig bis keinen Raum. Die stets gefährlichen Nationalisten, deren maximales Potential bis 1999 stets unterschätzt wurde, könnten damit in die Großparteien abgedrängt werden, wo sie nur bedingt „Schaden anrichten“ würden. Darüber könnte man doch der FPÖ gerade in der so wichtigen Frage des Wahlrechtes eine Volksabstimmung anbieten, die von ihren Exponenten für alle möglichen und unmöglichen Gelegenheiten gefordert wird.

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Wenn ein ÖVP'ler Nazis Deppen schilt...

was will der ÖVP'ler uns damit sagen? Daß die Nazis richtige Vollkoffer waren, so viele CSP-Funktionäre am Leben zu lassen, daß die dann schon etwa ab April 1945 wieder ihren Christ"demokratischen" Mist fabrizieren konnten?
bruhaha

Gast: Österreicher
28.01.2008 00:37
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Österreich hat - wie ganz Mitteleuropa - ein massives Zuwanderungsproblem

Bei der heutigen "im Zentrum"s- Debatte war von Fr. Prof. Krump-Kolb zu erfahren, daß der Zustand der Umwelt in erster Linie ein sofortiges Zurückfahren des Energieverbrauches erforderlich mache. Man soll also weniger Auto fahren, den Kauf überflüssiger Konsumartikel meiden etc. etc.

Denselben Effekt könnte man doch auch dadurch erreichen, daß man die Einwanderung stoppt. In den letzten Jahrzehnten sind mind. 1,5 Mill. Menschen zugewandert. Der Verzicht auf diese Menschenmassen würde bereits eine gewaltige Umweltentlastung bedeuten.

Wenn sich die Recht des Themas Zuwanderung annimmt, findet sie in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung.
Man sollte der Rechten einmal hier das Wasser abgraben. Damit könnte man das Problem schnell und ohne Verbalinjurien lösen!

Gast: gast
27.01.2008 11:26
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warum?

ich weiß nicht warum der chefredakteur hier so verissen wird - er hat vollkommen recht, auf allen linien - auch und insbesondere mit strache.

Antworten Gast: Crusader
27.01.2008 16:28
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Re: warum?

Warum? Weil damit nur den Gutmenschen und ihrem Multikultiwahn der linken Hofpostille Standard hofiert wird. Der Zwang zum politisch Korrekten fällt den Blinden eh schon auf den Kopf - siehe Terror in London, Madrid und die Osama"Kämpfer" aus Deutschland...

amornwan
28.01.2008 13:36
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Re: Re: warum?

der schreiber dieses artikel war wahrscheinlich betrunken? blöder als wie in der linken kampfpresse gehts anscheinend nicht mehr. die gutmenschen nach aussen unterwürfig-pazifistisch, nach innen terroristisch.

Knieriem
27.01.2008 11:17
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"Deppen"?

Wenn es sie nicht geben würde, müßte man sie fast erfinden - die Rechten. Schließlich sind diese "Deppen" die einzigen, die das aussprechen, was sich viele denken, was viele fühlen, sich aber nicht sagen trauen. Ich galube, daß man Frau Winter vor allem vorwerfen muß, daß sie durch die Dummheit ihrer Rede den Berufsaufgeregten die Möglichkeit gegeben hat, über die wahren Probleme mit dem Islam nicht sprechen zu müssen. Es völlig egal, ob Mohammed ein Epileptiker war oder ob er eine 6jährige geheiratet hat. Nicht egal aber ist, daß Europa von Moslems überschwemmt wird, daß der radikale Isalmismus, der die Schariah über das Gesetz stellt rasant an Boden gewinnt, daß Parallelgesellschaften entstehen, die sich einen Dreck um Integration kümmern und daß unsere Politiker teilweise aus Dummheit, teilweise aus Feigheit dieser Entwicklung ohne Reaktion zuschauen. Das aber meinen nicht nur die rechten "Deppen", sondern auch muslimische Intellektuelle, oder z.B. auch Ralf Giordano u A. Schwarzer.

Gast: Luther
27.01.2008 08:04
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Deppen??

Sehr geehrter Herr Fleischhacker, Sie sollten Ihren Namen nicht als Aufforderung verstehen schlechte Artikel zu schreiben...
Solange Politiker demokratisch gewählt und legitimiert sind, so sind diese in einer Demokratie auch zu akzeptieren - oder? Vielleicht "gefallen" so machem "Rote oder grüne" Aussagen auch nicht... aber gleich einen Herrn Van der Bellen als "Deppen" zu bezeichnen ist eigentlich geschmacklos...

Gast: Jack
27.01.2008 00:14
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Kompliment?

Soll es H.C.Strache als Kompliment auffassen , dass er eher ein Depp als ein Nazi ist?
Ich glaube eher, das H.C. Strache weder ein Depp noch ein Nazi ist, in seiner Gesinnung indet sich eher von jedem Dorf ein Hund: rechts-liberal, deutsch-national-sozial (aber nicht nationalsozialistisch),jeder kann darin finden, was er will-oder auch nicht: nach Orthofer könnte er ein Universalparteibuch herausgeben,von links bis rechts kann man darin alles reininterpretieren...

Teutone
26.01.2008 21:23
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Voooorsicht

Herr Fleischhacker, mit soch dummen Geschreibsel, das kann ich auch problemlos im "Standard" lesen....

17und4
26.01.2008 21:00
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wenn ich mit anschaue, was da in Italien so abläuft,

dann sollte man Strache nicht so zerzausen.

Aber grundsätzlich halte ich es aus demokratischen Gründen für gut und richtig, dass sich alle Strömngen politisch artikulieren, man könnte mit denselben Argumenten gegen die Grüne Internationale losgehen, oder die Bürgerliche Allianz als entbehrlich, weil in erster Linie nationale Interessen verfolgend, ansehen.

Ich sehe das pragmatisch!

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Eine "rechte Internationale" scheitert meist an Eitelkeiten

Versuche, politische Rechtsaußen auf EU-Ebene zu einer gemeinsamen Front zu vergattern, hat es schon etliche gegeben; sie alle sind an persönlichen Eitelkeiten der darin involvierten Protagonisten gescheitert. Irgendwer ist immer sehr bald ausgeschert. In Österreich können wir ja auch noch lange darauf warten, bis sich FPÖ und BZÖ reunionionisieren. Strache oder Westenthaler; einer müßte nämlich dann seinen Führungssessel räumen!

Frau Winters Fehler bestand in meinen Augen darin, mit ihrem "Mohammed war Kinderschänder"-Sager es jenen leicht zu machen, die großes Interesse daran haben, die WAHREN PROBLEME mit unseren muslimischen Mitbürgern zu deckeln. Hätte sie diese nämlich präzisiert, wäre das nicht so leicht möglich gewesen!

In genau die selbe Falle war auch der Papst getappt, als er zitierte, wonach "von Mohammed nichts Gutes" käme.
Sein Zurückrudern nach lauten Islam-Protesten war dann leider nur noch peinlich. Gewisse Dinge MUSS man rechtzeitig benennen, ehe was passiert.!

roger
26.01.2008 17:40
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Strache ein Depp?

Vorsicht, Herr Fleischhacker, es gibt immer einen Trottel mehr als man selber glaubt.

geheimrat
26.01.2008 15:05
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Obwohl unsere derzeitigen Politkomiker

wirklich das Allerletzte sind das man sich vorstellen kann, erwartet uns möglicherweise in Zukunft noch viel viel Schlimmeres. Ein Beispiel aus dem Wahlkampf zur Wahl am Sonntag in Hessen:

http://www.youtube.com/watch?v=JHW_J-ttBVI

Bitte ansehen, das Beste kommt erst am Schluss.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
26.01.2008 22:28
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Re: Obwohl unsere derzeitigen Politkomiker

Ihr Beitrag ist sehr schwach! Wenn man die Seite entsprechend eingibt, stehen mehrere You Tube Clips zur Verfügung: Vom Kannibalen bis zur Omi. Also: Seien genauer, oder sparen Sie sich den überflüssigen Querverweis, der nur in die (uninteressante) Irre führt.

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Re: Obwohl unsere derzeitigen Politkomiker

....einen solchen politiker braucht auch ösistan, ein vollblutpolitiker mit genialer logik...;)

Gast: AEIOU
26.01.2008 13:32
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Der Fleischhacker ist halt

ein triefschwarzer Schwarzer. Ein echter Österreicher eben. Und ein "Demokrat". Wie man ja aus seinem Geschreibe immer wieder erkennen kann. Ein Demokrat des Ständestaates. Klerikale Dumpfbacken, die zwar von Österreich brabbeln in Wirklichkeit aber ihre Pfründen und Previlegien meinen, die immer weniger werden.Vielleicht will er nur provozieren. Denn so deppert kann ja nicht einmal der Fleischhacker sein, daß er das, was er schreibselt auch meint. Ich hätte zwar gute Lust, mein Abo endgültig zu kündigen. Aber die "Presse" ist noch eine der wenigen österreichischen Zeitungen. Und wegen einer Dumpfbacke soll man sich nicht entmutigen lassen. Daß er als advocatus diaboli agiert, das glaube ich nicht. Dazu ist er zu vernagelt.

forstmann
26.01.2008 22:14
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Re: Der Fleischhacker ist halt

Ich weiß nicht genau, warum Sie "triefschwarz" "mit echter Österreicher" und ""Demokrat"" verbinden. Und was hat die Kirche damit zu tun? Die FPÖ immer mit Kommentaren zu bedenken, ist für mich zwar entbehrlich, letztendlich geht es in Fleischhackers Beitrag einmal mehr um die in diesem Land herrschende Ignaronz drängender Probleme und Etwas, das sich Politik schimpft aber im Grunde nur das Abwälzen von Lasten auf zukünftige Generationen (Salonfähig gemacht von einem zu Unrecht noch immer verklärten Sonnenkönig/-kanzler) darstellt.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
26.01.2008 21:39
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Re: Der Fleischhacker ist halt

@AEIOU--> Exzellenter Kommentar. Was wäre auch falsch an einem "Europa der Regionen"? Von " ideengeschichtlicher Ahnungslosigkeit" auf die Fleischhacker anspielt, ist er selbst befallen. Wie Sie richtige diagnostizieren: "Vernagelt". Man muss aber auch eingestehen. Für die Subvention der PRESSE, erwarten sich seine Gönner auch derartigen Schwachsinn. Sollen sie ihn haben!

Antworten Gast: tempa
26.01.2008 16:30
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Re: Der Fleischhacker ist halt

Inhaltliche Kritik zu üben ist ja anscheinend nicht ihr Ding.
Fleischhacker ist halt ein Schwarzer, klar das erklaert alles, da braucht man nicht nachzudenken und zu argumentieren. Alles in Ordnung, alles Bestens. Und wenn sich der Mufti von Sarajewo beschwert über extreme muslimische Gruppen in Österreich, also bitte, was weiss der denn schon. Schliesslich sagt uns die SPÖ und Grünen schon seit Jahren, das alles sowas von ur-supa in unserem Land bezueglich Multikulti ist, also besser koennte es gar nicht sein. Also quasi ur-ur-supa.

Jelson
27.01.2008 03:28
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Re: Re: Der Fleischhacker ist halt naja

Aber am besten eine gscheite Zeitung abonieren.

wol
26.01.2008 11:39
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Frechheit!

Wenn ich linkes Gesuder lesen will, nehm ich den Standard. Was soll sowas in der Presse??? Dachte immer, die sei ein bissl weniger links.

Gast: pit
26.01.2008 10:51
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Und wer ein "Depp" ist,

definiert der Herr Fleischhacker ..
Gehts noch etwas tiefer ?

Gast: Gast
26.01.2008 10:31
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Traut er sich auch Moslem-Funktionäre oder Mohammed als "Deppen" zu bezeichnen?

Natürlich nicht. Moslems sind sakrosankt, aber Österreicher darf man nach Strich und Faden beschimpfen.

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Ursache und Wirkung

Das Problem sind nicht die Deppen (tatsächlich oder nicht) vom rechten Rand, sondern der Sumpf, in dem solche angeblich rechten Bewegungen überhaupt erst entstehen können. Die schleichende Isamlisierung des Westens ist auf mittlere Sicht ein ernstes Problem, das nicht allein von Österreichs Politikern beharrlich ignoriert, oder mit lächerlichen Aktionen (etwa Gratis-Kopftücher für die Putzfrauen der Gemeinde Wien) camoufliert wird.

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Re: Ursache und Wirkung

Wieso gehen diese Putzfrauen alle gleichzeit zum Hofer im 5.Bezirk einkaufen?

Haben die Gemeindeputzies unter Tags dienstfrei?

Und könnte jemand erlägen wieso gratis?

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