08.11.2009 09:56 | Meine Presse Merkliste0

Die Scheckbetrüger vom Ballhausplatz

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Sozialminister und Bundeskanzler stellen ungedeckte Schecks auf Kosten der nächsten Generation aus.

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Das hört der Bürger gern: Wenn es irgendwo zwickt, wenn es finanziell nicht mehr so recht zusammengehen will – Vater Staat, der gütige, macht's wieder gut. Der Bundeskanzler kündigt an, dass es im nächsten Jahr für die Pensionisten wohl wieder eine kräftige Erhöhung geben wird. Vor kurzem hat er mit dem Koalitionspartner bei der Regierungsklausur das ziemliche Gegenteil beschlossen: Dass nämlich ab 2010 jene lange angekündigte Automatik greifen soll, die es ermöglicht, die wachsende Kluft zwischen Pensionsantrittsalter und Lebenserwartung, die unvermeidlich in die Unfinanzierbarkeit des Systems führt, zu schließen. Durch ein höheres Pensionsantrittsalter oder durch geringere Pensionen oder durch höhere Beiträge oder durch ein versicherungsmathematisch sinnvolles System aus Zu- und Abschlägen je nach Antrittsalter. Welche dieser Methoden man anwendet, mag eine Geschmacksfrage sein. Dass etwas getan werden muss, ist eine unverrückbare Tatsache.

Aber die kümmert den Bundeskanzler nicht: Er hat jetzt schlechte Werte, will sich als Beschützer der Armen und Bedrückten profilieren und beruft sich darauf, dass der Staat wegen der unerwartet hohen Steuereinnahmen im Gefolge der – sich gerade auf Talfahrt begebenden – Hochkonjunktur der vergangenen Jahre die Extrarationen verkraften könne.

Alfred Gusenbauer weiß, dass er nicht die Wahrheit sagt. Aber er weiß auch, dass ihm der Applaus der Betroffenen und des größeren Teils der Medien sicher ist, wenn er die Kritik von Pensionsexperten an der jüngsten Pensionserhöhung damit abschmettert, dass er „nicht Politik für die Experten, sondern Politik für die Menschen“ mache.


Die Kritik an den Kritikern ist deshalb besonders infam, weil Gusenbauer genau weiß, dass es nicht um die Frage geht, ob er den armen Mindestpensionisten 20 Euro mehr im Monat gönnt oder nicht. Es geht darum, dass jede Erhöhung auf ein falsches System aufsetzt: eines, das es der Mehrheit der Österreicher ermöglicht, sich fünf Jahre vor Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters abschlagsfrei in die Rente zu verabschieden. Das ist budgetärer Selbstmord.

Sozialminister Erwin Buchinger ist aus demselben Holz geschnitzt. Mit dem Unterschied vielleicht, dass der Kanzler im Unterschied zum Sozialminister im Prinzip am System Marktwirtschaft festhält. Buchinger hingegen glaubt nicht an den Markt, sondern an den Staat. Der soll die Inflation in bar abgelten. In dieser Logik spricht eigentlich nichts dagegen, dass der Staat prinzipiell die Ausgaben übernimmt, die das Budget eines Niedriglohnbeziehers übersteigen. Unerwartete Autoreparaturen zum Beispiel: Für ein plötzliches Gebrechen des Getriebes kann ein Pensionist nicht viel mehr als für das Ansteigen der Inflation, und es trifft ihn viel härter.

Auch in Buchingers Forderung nach Inflationsabgeltung steckt ein Widerspruch: Der Staat treibt die Inflation und gilt sie dann ab, womit er sie noch einmal antreibt. Aber das ficht jemanden, für den Staat alles ist, nicht an: Bleibt ja alles unter uns, sozusagen. Dieser Staat wird gerade auf abenteuerliche Weise in finanzielle Schieflage gebracht: Kein Budgetüberschuss im Spitzenjahr 2007 ist schon so etwas wie budgetärer Selbstmord. Psychiater würden in diesem Fall eher von „erweitertem Selbstmord“ sprechen: Denn es ist ja nicht das Privatbudget der Damen und Herren in der Regierung, sondern das Geld der Bürger, das fahrlässig ausgegeben wird auf Kosten der kommenden Generationen.


Die Ankündigungen und Versprechungen, die kurzfristig dem Imagegewinn einer schwächelnden Regierungspartei dienen sollen, sind ungedeckte Schecks. Sie können nur bei weiterer Verschuldung eingelöst werden. Die Maßnahmen, die für eine Deckung sorgen könnten, wurden von dieser Regierung zwar versprochen – sie mussten sogar dafür herhalten, die Unausweichlichkeit dieser Zwangskoalition zu belegen –, von ihrer Umsetzung ist aber weit und breit nichts zu sehen. Von einer Staats- und Verwaltungsreform kann keine Rede sein, ohne sie gibt es auch keine Gesundheitsreform.

Wenn die Schecks platzen, werden dafür nicht jene zur Verantwortung gezogen werden, die sie heute ausstellen. Man wird die Erben zur Kasse bitten, die leider im Unterschied zum wirklichen Leben keine Möglichkeit haben, das Erbe abzulehnen. Und nach dem geltenden Wahlrecht kann man sich in diesem Land seine Regierung ungefähr so wenig aussuchen wie seine Eltern.

Kaum Chancen für Buchingers 100-Euro-Plan S. 4


michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.02.2008)

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66 Kommentare
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modestus
13.02.2008 10:22
0 0

schon wieder..

.....eine kolumne in der cicero pöbelt ...
....ob einer grad oder grat schreibt ist inhaltlich ziemlich wurst. nur poster ohne manieren und ohne kinderstube mißbrauchen den lapsus anderer ......widerlich.

Gast: AGTR-5
13.02.2008 09:28
0 0

Der Herr Ingenieur hat schon wieder den Scherm auf

Als hirn- und rückgratloser Kriecher wird Pausenkasperl "Cicero" zum Berserker, wenn man die von ihm so heiß geliebte ÖVP-Obrigkeit zu kritisieren wagt. Über die Politiker anderer Couleur hingegen maßt sich der Dollfuß-Apologet und halbgebildete HTL-Ingenieur (der weder sinnerfassend lesen noch fehlerfrei aus Geschichtsbüchern abkupfern kann) Urteile an, welche ihm schlichtweg nicht zustehen. Wer ist schon "Cicero", dass er hier die oberste Zensurbehörde zu spielen können glaubt? Dem Innsbrucker Pausenkasperl ins Stammbuch: kein Politiker irgendeiner Couleur ist vor konstruktiver (oder auch weniger konstruktiver) Kritik gefeit--und auf die Schützenhilfe eine bornierten, paranoiden Besserwissers a la "Cicero" werden auch ÖVP-Politiker dankend verzichten können.

Gast: Der alte Erich
11.02.2008 12:39
0 0

Besserwisserische Alte a la "Cicero" sollen endlich den Mund halten,

sie schüren mit ihren Kommentaren nur die Altenfeindlichkeit.
Lassen Sie es endlich gut sein, Cicero. Dies sagt Ihnen ein Altersgenosse.


Cicero
08.02.2008 20:27
0 0

Kritik ist gefordert, nicht pauschales Heruntermachen

Sie, TU-Student, haben gar nichts kapiert. Sie werden noch einiges zu lernen haben.
Ganz und gar nicht wende ich mich gegen Kritik an den Politikern. Ich bin nur völlig allergisch gegen das am Proletenstammtisch übliche pauschale Abwerten sämtlicher Politiker.
Wenn Ihnen Gehrer nicht gepaßt hat, bitte schön, dann sagen Sie doch, was an ihr Ihrer Meinung nach nicht in Ordnung war. Dann können wir darüber reden. Gleiches und viel wichtiger gilt für Schüssel und Grasser. Aber bitte auch für Gusenbauer, Buchinger und Co.
Gusenbauer lehne ich strikte ab, weil es sich zeigt, daß er nicht einmal das Handwerk eines Bundeskanzlers versteht. Zudem hat er sechs Oppositions-Jahre lang nur alles schlecht geredet – sein gutes Recht – aber er hat kein Konzept für die Zukunft entwickelt. Und jetzt hat er kein Konzept.
Buchinger lebt vom Geldausgeben, von Geld, das er nicht hat, das er dem Bürger zuerst abknöpfen muß.
Fundierte Kritik ist notwendig, nicht pauschales Heruntermachen.

TU Student
11.02.2008 11:06
0 0

Wollen Sie das Wirklich?

Ich spare mir die Zeit und nenne Ihnen zwei Politiker, von denen ich dachte, dass sie Format haetten: Van der Bellen und Khol.

Doch auch diese belehrten mich eines Besseren: Khol als er nach verlorener Wahl zum selben Populismus-Clown mutierte, wie wir sie zu Hauf bei den Sozis finden und VdB als er nach dem innerparteilichen Streit nach seinen Aussagen betreffend Studiengebuehren und Eurofighter die Fundis ans Steuer der Gruenen liess. Dies war eine Entscheidung zwischen regierungsfaehiger Partei und trotzigem Kasperlhaufen.

Unsere Politiker agieren auf Proletenstammtisch Niveau, also nenne ich sie auch so: Proleten, Clowns, Kasperl.

Cicero
12.02.2008 14:38
0 0

Wird ein Politiker, der zurücktritt, zum Populismus-Clown?

TU-Student, Sie sind immer wieder für eine bedenkliche Überraschung gut. Sie haben keine Ahnung, hauen nur hin, um des Hinhauens willen.
Khol ist also nach der verlorenen Wahl zum Populismus-Clown geworden. Bitte schön, Khol ist sofort zurückgetreten von seiner Parlamentsfunktion. Und eine persönliche Meinung, sei sie noch so skurril, wird er wohl noch haben dürfen. Zu reden hat er nichts mehr. Sie dürfen ja auch skurrile Meinungen haben. Was also soll Khol tun, um Ihr Wohlwollen zu ergattern?
Daß sich bei den Grünen irgendeine Änderung in der Parteiführung ergeben hätte, ist mir neu. Pilz ist immer noch derselbe Ungustl, der er besonders im Eurofighter-Ausschuß war. Pilz behauptet immer noch alles Mögliche, das er dann auch nicht annähernd beweisen kann. Na ja! Glawischnig schwebt wie immer in Weltverbesserungshöhen, hat noch und noch Ideen, nur keine davon ist so realistisch, daß sie auch verwirklicht werden könnte.
Erklären Sie’s mir doch, wie ich was zu verstehen habe.

TU Student
08.02.2008 12:46
0 0

Lieber Cicero!

Wenn Sie sich gleich persoenlich beleidigt fuehlen, wenn jemand Ihre "Mannschaft" kritisiert, sollten Sie es vielleicht dort probieren:

http://diepresse.com/home/sport/fussball/index.do

Herzlichst, Ihr Akademiker-Lehrling

Gast: Der echte Cicero
07.02.2008 21:26
0 0

Mein Gott, Cicero! Spielen Sie hier nicht den harten Burschen,

es ist peinlich genug, dass sich andere für Sie entschuldigen.
Tun Sie es "Gast: Cicero" nach und bitten Sie endlich die anderen Forumsteilnehmer um Entschuldigung für den Unsinn, den Sie seit Ihrem ersten Auftritt im Februar 2000 in den Foren der "Presse" verzapfen!
Nur Mut!

Antworten Gast: M. T. Cicero
08.02.2008 08:37
0 0

Re: Mein Gott, Cicero! Spielen Sie hier nicht den harten Burschen,

"Gast: Cicero" dankt. "Der echte Cicero" sprach sehr vielen Postenden aus dem Herzen.

Cicero
07.02.2008 20:18
0 0

Gott sei Dank, Dummheit verursacht keine Schmerzen

Immer neue Pseudonyme kommen mit denselben Textbausteinen, wenn es darum geht, mich zu prügeln und herunterzumachen.
Und weil das nichts nützt, mich bekommt auf diese Tour nicht mundtot, wird jetzt noch versucht mein Pseudonym zu fälschen.
Erste Frage: Geht’s noch dümmer?
Zweite Frage: Darf gelacht werden oder muß gelacht werden?
Jeder halbwegs versierte Leserbriefschreiber weiß, daß ein registriertes Pseudonym ausnahmslos dem vorbehalten ist, der es angemeldet hat. Nur Gäste können ein beliebiges Pseudonym nehmen und daher auch jedes andere fälschen. Nur das ist ausdrücklich ausgewiesen.
Dritte Frage: Für wie dumm halten diese paar Krakeeler eigentlich die Leserschaft.
Antwort: Mindestens für so dumm, wie sie selbst sind! Und sind damit auf dem Holzweg!

Gast: Cicero
07.02.2008 10:58
0 0

Zerknirschung

Für den vielen Unsinn, den ich zum Leidwesen von Lesern und -innen von mir gab, möchte ich mich hiermit aufrichtig entschuldigen.

Gast: Pasterk
06.02.2008 18:20
0 0

Wie immer nimmt sich Cicero viel zu ernst!

Die vom Pseudonym "Cicero" als "Dutzend-Pseudonyme" bezeichneten "Freunde" von Cicero haben diesen wenigstens durchschaut, indem Sie auf sein Geschwafel nicht weiter eingehen und sein Aufplustern als Imponiergehabe eines ausrangierten Möchtegern-Weltreisenden ansehen und Cicero mit der notwendigen Ironie begegnen.
Denn auch wenn der Fasching vorbei ist, sollten wir froh sein, dass Ciceros Beiträge immer für einen Lacher gut sind, wie auch Ciceros Hinweise auf sein "Archiv" einer gewissen Komik nicht entbehren.

Cicero
06.02.2008 17:14
0 0

Was für die dummen Schreier zu hoch ist!

Die Dutzend-Pseudonyme schlagen wieder zu!
Da schreiben einige, ausnahmslos alle von denen, immer denselben Mist. Nichts zur Sache, nur gegen mich. In keiner anderen Debatte findet man die gleichen Pseudonyme. Schwach, meine Herren!
Die Verlogenheit diese paar wenigen Leute ist deutlich erkennbar. Da werde ich als Kriecher beschimpft, der nach oben buckelt und nach unten tritt. Das stört diese feinen Leute überhaupt nicht. Wenn ich aber die für mich beleidigende Meinung des Akademiker-Lehrlings mit dem ausgeprägten Standesdünkel zurückweise, wonach die Politiker ausnahmslos Clowns sind, dann werde ich geprügelt, weil ich die andere Meinung abwerte. Na ja, dann!
Die für mich beleidigende Meinung, die Politiker seine ausnahmslos Clown, liegt darin begründet, daß ich mindestens 40 % dieser Politiker mit meiner Stimme gewählt habe, Wenn ich also Clowns gewählt hätte, dann wäre ich ein Idiot und das ist beleidigend.
Für die dummen Schreier hier ist das aber zu hoch!

Antworten Gast: Oliver
06.02.2008 18:03
0 0

Re: Was für die dummen Schreier zu hoch ist!

Welch bestechende Logik kommt hier zum Vorschein. Nur weil der kleine HTL-Ingenieur (mit ausgeprägten Aversionen gegen künftige Diplomingenieure) mindestens 40 Prozent dieser Politiker seine Stimme gegeben hat, sollen diese Politiker keine "Clowns" sein, da er schließlich kein Idiot ist!

Ich denke, dass Ihnen in diesem Forum niemand widersprechen würde, wenn Sie sich selbst als Idiot titulieren würden, Cicero. Nur weiter so, Cicero, Sie sind auf dem rechten Weg.

Gast: Claus
05.02.2008 21:15
0 0

Merken Sie nicht, wie Sie sich mit Ihren Ausführungen zu allen möglichen und unmöglichen Themen und den Angaben zu Ihrer Person bloßstellen, Cicero?

Sie geben vor, ein Mann von Welt zu sein, der überdies über exzellente (Gesprächs)kontakte und auch über einen Draht zum berühmten "kleinen Mann" verfügt, und dann genieren Sie sich nicht, sich in diesem und in anderen Foren der "Presse" auf dermaßen penetrante Art in den Vordergrund zu drängen und die Meinung anderer abzuwerten.
Ein wirklicher Mann von Welt würde sich niemals so gehen lassen, wie Sie es permanent tun!


Cicero
05.02.2008 20:46
0 0

Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin!

Wo die kleinen Kinder herkommen, weiß ich bereits. Ich bin voll aufgeklärt!
Meine Lebenserfahrung habe ich in mehr als einem Kulturkreis gesammelt. Nicht nur das, ich habe auch Freunde von Bombay bis Phönix / Arizona gewonnen.
Die Riege meiner Gesprächpartner reicht von einheimischen Handwerkern am Kilimandscharo bis zum Bruder des mexikanischen Staatspräsidenten in seiner Eigenschaft als Umweltminister. Meine geschäftlichen Gegenüber sind auf dieser Welt zwischen Kalkutta und San Francisco verteilt.
Trotzdem, wenn einer noch etwas Vernünftiges zu meinem menschlichen Fortkommen, insbesondere zu meinen politischen Ansichten beitragen will, werde ich gerne zuhören. Mit Ratschlägen bin ich allerdings voll eingedeckt. Und in aller Klarheit, von politischen Nackerpatzln bin ich nicht zu beraten.
Wer sich von meinen Aussagen betroffen fühlt, für den gibt es eine ganz einfache Möglichkeit dies zu vermeiden.
Nicht lesen! Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin!

Antworten Gast: Stachus
06.02.2008 09:14
0 0

Re: Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin!

Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin!
Da hat Cicero ausnahmsweise einmal Recht!
Seit Februar 2000 beliefert Cicero die Foren der "Presse" mit dem immergleichen Sud, den er den anderen Forumsteilnehmern als unangreifbare "Wahrheit" verkaufen möchte.
Stößt er auf, wie dies meist der Fall ist, entschiedene Ablehnung, wird er ausfällig oder zieht sich ins Schmollwinkerl zurück und schreibt als Gast, z. B. als "Christian" oder "Baldur" Kommentare, die Cicero loben. Doch auch hier ist sein Stil im schlechtesten Sinne des Wortes unverkennbar. Denn wie sagt Cicero:
Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin! Auch wenn er unter "Baldur", "Christian" etc. schreibt.
Und wenn es ganz arg wird und Cicero schmähstad ist, lässt er, wie schon oft gesehen, die ihm nicht genehmen Beiträge von der Online-Redaktion einfach löschen.
Wo Cicero draufsteht, ist eben Cicero drin!

Antworten Gast: Vinzenz Stadlhuber
05.02.2008 21:21
0 0

Re: Wo Cicero drauf steht, ist Cicero drin! Ganz gewiss: Immer schön nach oben buckeln und nach unten treten. Das ist Ciceros Markenzeichen!


Gast: Der alte Erich
05.02.2008 18:36
0 0

Mäßigen Sie sich, Cicero!

Was ist bloß los mit Ihnen, Cicero?
Haben Sie es mit Ihren bald 80 Jahren wirklich nötig, in den Foren diverser Tageszeitungen durch Pöbeleien und präpotentes Auftreten extrem ungut aufzufallen?
Als ungefähr Gleichaltriger möchte ich Ihnen noch einmal nahelegen, sich in Hinkunft in Schweigen zu hüllen, da Sie mit Ihren Auslassungen der älteren Generation in Österreich nichts Gutes tun.

Im Übrigen sollten Sie froh sein, wenn ein junger Mensch wie "TU-Student" sich für Politik interessiert und die österreichischen Regierungsmitglieder als "Clowns" bezeichnet. Gehört er doch wenigstens nicht zum immer größer werdenden Teil der Bevölkerung, die sich für die Vorgänge in der sogenannten "Hohen Politik" überhaupt nicht mehr interessieren und für Gusenbauer, Molterer und Co. nicht einmal mehr ein müdes Lächeln aufbringen.

Cicero
05.02.2008 17:28
0 0

Ceterum censeo:

Kluge Köpfe widerlegen meine Ansichten oder stimmen auch zu, nur Dummköpfe können glauben, es genügt, mich herunterzumachen.

Antworten Gast: Claus
05.02.2008 18:11
0 0

Re: Ceterum censeo:

Da Ihre Pöbeleien für sich selbst sprechen, machen Sie sich schon selbst herunter, fremdes Zutun ist hierbei nicht mehr notwendig.

Cicero
05.02.2008 17:22
0 0

Politik ist ein ernstes Geschäft

Für Gast: Vinzenz Stadlhuber am 04.02.2008 um 17:36. Es bleibt Ihnen unbenommen, mich als Kriecher einzuschätzen. Bitte, bleiben Sie bei dieser Meinung, sie ist gut genug für Sie.
Faktum ist, der Begriff „Clown“ ist eindeutig definiert und eignet sich auch im übertragenen Sinn nicht für die Abwertung der Politiker. Der Clown ist seiner englischen Herkunft nach ein Spaßmacher. Und Politik, gute wie schlechte, hat mit Spaß nichts zu tun. Sie ist sehr ernst!
Der Akademiker-Lehrling mit bereits deutlich ausgeprägtem Standesdünkel – darum geht er mir so auf die Nerven – stänkert gegen Politiker, die ihm nicht passen. Das ist selbstverständlich sein gutes Recht, aber wenn er schon so ein Leistungsträger sein will, wie er vorgibt, dann darf er dazusagen, was ihm an einem bestimmten Politiker nicht paßt. Das pauschale Aburteilen geht nicht.
Und dazu darf er beachten, jeder Politiker, der ihm nicht paßt, hat massenhaft andere Anhänger, denen er sehr wohl paßt.

Antworten Gast: Neil
05.02.2008 19:33
0 0

Re: Politik ist ein ernstes Geschäft

Der Ausdruck "Clown" ist schon berechtigt, schließlich amüsieren uns die Darbietungen der Politiker von SPÖVP im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode. Ganz so, wie es sich für ein ernstes Geschäft wie die Politk geziemt.

TU Student
05.02.2008 19:02
0 0

?

Sollte das ein Argument sein? Die Wortherkunft von Clown?

Eine Frage: Sind Sie der Molterer Willi?

Nennen Sie mir EINEN guten Politiker.


Antworten Gast: Leilei
05.02.2008 18:59
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Re: Politik ist ein ernstes Geschäft

Ich denke, TU-Student hat in ausreichendem Maße dargelegt, warum für ihn die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung "Clowns" sind.
Dass er mit dieser Meinung nicht alleine dasteht, können Sie, wie jedes Jahr am Faschingdienstag, im vom ORF übertragenen Villacher Fasching anschaulich mitverfolgen.

Und sogar die solcherart vorgeführten Damen und Herren Politiker lassen es sich nicht entgehen, in das Gelächter des Publikums einzustimmen und Humor zu demonstrieren, auch wenn, wie Sie richtig schreiben, die Politik ein sehr ernstes Geschäft ist.


Gast: Ombudsmann
05.02.2008 11:20
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"Auf Kosten der nächsten Generation"

Besonders glaubwürdig sind derlei Vorwürfe von solchen Personen, die das Vorgehen der von Bush geführten USA immer verteidigen. Tausende Gusenbauers und Buchingers sind nicht imstande, auch nur einen geringen Teil der Verschuldung zulasten nächster Generationen zu verursachen, wie es die US-Administration seit Jahren tut.

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