25.05.2012 14:44 | Meine Presse Merkliste 0

Ermittlungsfrei statt weisungsfrei

MICHAEL PRÜLLER (Die Presse)

Im Fall Innenministerium ermittelt jetzt niemand mehr. Was bisher eine Posse war, wird nun langsam gefährlich.

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Die nun im Korruptionsfall „Innenministerium“ erfolgte Selbstausschaltung der Ermittlungsbehörden ist ein neuer Tiefpunkt. So daneben war noch keine Regierung, nicht einmal die Fadesse-Truppe von Viktor „Gummistiefel“ Klima oder die Kabinette von Fred „Es ist alles sehr kompliziert“ Sinowatz.

Erster Akt: Vorwürfe tauchen auf, dass das Kabinett des Innenministers die Polizei für parteipolitische Ermittlungen missbraucht (oder das zumindest versucht) habe. Das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) – eingerichtet zur Untersuchung von „Amtsdelikten sogenannter Innentäter, d.h. Täter innerhalb des Bundesministeriums für Inneres“ – ist dafür zuständig, soll aber nach Wunsch der Oberstaatsanwaltschaft nicht tätig werden. Denn Innenministeriums-Beamte gegen Ex-Beamte des Innenministeriums – das wäre „optisch schief“.

Die Oberstaatsanwaltschaft bittet deswegen die Wiener Polizei, eine dortige Dienststelle solle in ihrem Auftrag die Ermittlungen durchführen. Doch die Wiener Polizei sagt, dass nicht die Staatsanwaltschaft dafür zuständig sei, die Zuständigkeiten von Polizeieinheiten festzulegen, sondern das Innenministerium. Die nur vier Zeilen lange Presseerklärung der Polizei schließt mit der Bilderbuch-Frechheit, sie habe „den Justizbehörden empfohlen, an das zuständige Bundesministerium für Inneres heranzutreten“. Vorhang.

Zweiter Akt: Eine erschütterte Justizministerin (sie befiehlt den Staatsanwaltschaften) wirft dem Innenminister vor, der Wiener Polizei dies befohlen zu haben und damit bewusst „die Ermittlungen zu behindern“. Die Schrecksekunde bei der ÖVP dauert lange: Erst 59 Minuten später meldet sich der sonst so flinke VP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer mit einer Replik, Eskalationsfaktor 2b: „Unglaubliche Unterstellungen“! Der Innenminister selbst telefoniert dann doch mit Justizministerin: Man hat sich wieder lieb und wird gemeinsam jemanden finden, der weiter ermittelt. Offenbar wollen weder ÖVP noch SPÖ das Hickhack auf Regierungsebene heben.

Was für ein Pointenreichtum! Erstens die köstliche Idee, eine Behörde, die vor sieben Jahren dafür geschaffen wurde, um Korruption im Innenministerium zu untersuchen, nun deswegen aus den Ermittlungen auszuschließen, weil es sich um Korruption im Innenministerium handle. Auch wenn die offizielle Begründung freundlicher klingt, heißt das: Die Staatsanwaltschaft traut dem BIA keine unparteilich geführten Ermittlungen zu. Und dieser Vorwurf übertrifft an Schärfe alles, was bisher dem Innenministerium angelastet wurde. Er ist zwar nicht offen ausgesprochen, aber auch in keiner Weise belegt – und wehren kann sich das BIA auch nicht dagegen.

Damit wir aber nicht nur die Stirn runzeln, sondern auch herzhaft lachen können, kam die lustige Szene, als die Justiz feststellen musste, dass auch die Wiener Polizei nicht der Staatsanwaltschaft untersteht, sondern – Teufel auch – dem Innenministerium. Und dass sie gar nicht im Traum daran denkt, sich in die Sache hineinziehen zu lassen. Und dass man gerade im Justizministerium hätte wissen sollen, dass das gar nicht geht. Mit dem originellen Ergebnis, dass irgendwer, man weiß ja noch nicht, wer, die Ermittlungsarbeiten für den Staatsanwalt erledigen wird. Vielleicht eine renommierte Detektei? Oberstaatsanwalt Werner Pleischl nennt das Ganze jedenfalls eine „äußerst unbefriedigende Situation“. Was Sie nicht sagen!


In Wirklichkeit ist das alles nicht sehr lustig. Dass in Österreich ein Generalverdacht besteht, dass Behörden prinzipiell im parteipolitischen Sinne ihres weisungsberechtigten Ministers ermitteln, hat nichts Gemütliches mehr an sich, sondern offenbart einen gefährlichen Verfall der politischen Kultur – umso mehr, als die Minister alles dazu tun, diesen Verdacht zu bestätigen. Auch die Justizministerin, was das eigene Haus betrifft: nicht zuletzt indem sie die für 2009 geplante Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft weisungsfrei stellen will. Immerhin hat das eine gewisse Größe, so wie wenn einer sagt: „Sperrt's den Alkohol weg, wenn ich komm'.“

Einen Moment lang wäre man ja versucht, hier noch eine Rechtfertigung für eine Große Koalition entdeckt zu haben: Wenn ein roter Minister die Staatsanwälte anweist und ein schwarzer die Polizei, gäbe das in Summe noch soetwas wie eine demokratische Kontrolle. Aber wie die laufende Tragikomödie zeigt, schafft die aktuelle Regierung, sogar das noch lahmzulegen.

Bitte bald den dritten Akt: Ein erwachsene Demokratie mit echter Regierung und echter Opposition – am besten mittels Mehrheitswahlrecht. Das Publikum wäre dankbar.

Affäre im Innenministerium Seiten 4 und 5


michael.prueller@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2008)

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36 Kommentare
 
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Gast: Christian
17.02.2008 00:35
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Ein wifer Forumsteilnehmer hat auf die "Meinung" von Lingen im "ONLINE-News" verwiesen.

Darin kommt klar zum Ausdruck, daß das, was hier als "Machtmißbrauch" durch Platter skandalisiert wird, schon im SPÖ-Ministerium gängige Praxis war.
Man kommt einmal mehr zum Schluß, das der "ganze Sturm im Wasserglas" eine Inszenierung besonderer Art ist.

Persönlich möchte ich noch anmerken, daß der eigentliche und große Skandal in dieser Republik die "BAWAG-Pleite" ist, in die - bei lebensnaher Betrachtung - offenbar nur die Spitze des Eisberges trotz UAS sichtbar wurde.

Man kann sich nicht vorstellen, daß wichtige Führer der SPÖ vom Desaster der Hauptfinanziers so überhaupt keine Ahnung hatten.

Und bei FPÖ und BZÖ fallen mir langsam wieder die Skandale mit den blauen Spitzenfunktionären der blau/schwarzen Koalition ein: Wie war das eigentlich mit dem "Sozialexperten" Gaugg, der Abspaltung der Heide Schmidt, den div. Linksflanken dem ASFINAG-Vorstand Reichold, dem Kindberg/Putsch, dem Einfahrer von Forstinger durch diesmal "rotes Ursgestein" (kein Machtmißbrauch) usf

citoyen
16.02.2008 20:45
0 0

Es geht weiter bergab

Die Erosion des Vertrauens in die Institutionen nimmt rapide ab. Vertrauen in Fischer? Nein, der war, ist und wird immer ein (sehr) Linker bleiben. In die Regierung? Die Frage ist wohl nicht ernst gemeint! In die Exekutive? Leider auch nicht mehr!

Was kommt dann? Weiterntwicklung zum Bananenstaat? Zur Chaosrepublik a la Italien? Kommt ein starker Mann? Kommt ein zentralistisches EU Regime?

Alles keine schönen Aussichten. Aber haben unser Land selbst verspielt....

Antworten Gast: Christian
17.02.2008 12:59
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Re: Ein weiterer Meilenstein bei der Bergabfahrt ist der ORF.

Obwohl die Herrschaften gesetzlich zu Objektivität verpflichtet sind, beteiligen sie sich an hervorragender Stelle an de Kampagne gegen den ÖVP-Innenminster. Aus dem "timing" läßt sich erschließen, daß die NÖ.LTW am 9.3. beeinflußt werden sollen.

Leider gibt es da keinen "Maulwurf", der die Öffentlichkeit über das Treiben der ORF-Spitze informiert. Aber was nicht ist kann noch werden.

Da die "Suppe" gegen Platter zu "dünn" ist, was man ja aus der Wortmeldung des sonst so Übervorsichtigen Heinz Fischer zu erkennen ist, wird fest eine Story gegen Herwig van Staa "nachgefuttert". Der ist durch seinen "Partei-Feind" Dinkelhauser dzt. politisch verwundbar. Das muß man im politischen Kampf des ORF ausnutzen!

Alles in allem: es gibt in Österreich tatsächlich einen Machtmißbrauch: durch den das Objktivitätsgebot verletzenden ORF, eine Justizminsterin, die sich am liebsten gleich die wichtigsten Dienststellen des Innenminsteriums einverleiben willl, etc.

Gast: ASVG-Sklave
16.02.2008 15:34
0 0

Generalverdacht und Naivlinge

"Dass in Österreich ein Generalverdacht besteht, dass Behörden prinzipiell im parteipolitischen Sinne ihres weisungsberechtigten Ministers ermitteln, hat nichts Gemütliches mehr an sich, sondern offenbart einen gefährlichen Verfall der politischen Kultur......" . Was ist denn zu erwarten, wenn ein (derzeit) schwarzes BMI und eine rot-lastige Staatsanwaltschaft hier untersucht? Der gesunde Menschenverstand sagt, dass schwarze "Verdächtige" nicht von Beamten aus dem schwarzen Dunstkreis, - und dass nicht rote "Verdächtige" von Beamten mit "rotem Naheverhältnis" untersuch werden. Sonst sollten wir auch im Gerichtssaal die Anklageschrift vom Angeklagten verfassen lassen. ---P.S. Wer über die Sache nachdenkt kommt zum Schluss, dass nur ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Integrität und die Unbefangenheit hätte hier zu einem glaubwürdigen Ergebnis zu kommen. Dem BIA (bzw. BMI) jedenfalls traue ich kein objektives Untersuchungsergebnis über ihren Chef zu.

Antworten Gast: Christian
17.02.2008 13:12
0 0

Re: Es gibt eine Grenze, die im politischen Kampf nicht unterschritten werden sollte.

Diese Grenze hat klar und deutlich eine Ex-Sportlerin, nämlich die leider zu früh verstorbene Liese Prokop gezogen (obwohl es sich um Fehler handelt, für die die Roten verantwortlich sind). Das wurde ihr aber schlecht gedankt.

Rot, Grün, Blau, Orange fallen über sie her!

Eine seltsame Koalition also mit den "rechten Recken"!

Wegen solcher Koaltion wurde seinerzeit Wolfgang Schüssel in der EU geschnitten!

Aber bei der Linken ist ja alles erlaubt und möglich!

harbard
16.02.2008 14:11
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irgendwie...

...erinnert mich das getue von schwarz-rot an ein altes sprichwort:
"pack schlägt sich, pack verträgt sich!"

Gast: Gast2
16.02.2008 11:19
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Kann mir hier vielleicht wer sagen,

wieso die Zensur meinen Beitrag zur Story 'Haidinger lügt sicher nicht' nicht freischaltet?

Antworten Ernst Heim
16.02.2008 13:02
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Re: Kann mir hier vielleicht wer sagen,

Melden Sie sich mit Ihrem bürgerlichen Namen an, dann haben Sie null Probleme mit der Freischaltung.

Österreich braucht keine Drückeberger und Hinterwäldler, sondern Personen die zu ihrem Wort stehen.

Antworten Antworten Gast: Gast2
16.02.2008 15:06
0 0

Was SIE alles wissen,

ohne irgendeine Information einzuholen. Ich staune!
Könnten Sie mir bitte jetzt noch sagen, welcher Heim Sie sind?
http://tinyurl.com/3cz3z5
Ich möchte Sie gerne anrufen.

Antworten Antworten Antworten Ernst Heim
16.02.2008 17:36
0 0

Ich möchte Sie gerne anrufen

Versuchen Sie es zunächst mit einer kurzen schriftlichen Mitteilung an ernst.heim@vol.at

Antworten Antworten Antworten Antworten Gladius
16.02.2008 17:58
0 0

Re: Ich möchte Sie gerne anrufen

Gib deine Adresse Preis!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Ernst Heim
16.02.2008 18:08
0 0

Gib deine Adresse preis

Lernen Sie zunächst die primitivsten Regeln des Anstands.

0 0

Sehr geehrter Herr Heim!

Würden Sie bitte so freundlich sein, und hier Ihre Anschrift und Telefonnummer veröffentlichen, damit ich Sie anrufen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ernstl Strasser

Darf ich sie jetzt haben?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Ernst Heim
16.02.2008 19:57
0 0

Sehr geehrter Herr Strasser,

ich bitte Sie, mich per ernst.heim@vol.at zu schreiben.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten mno
18.02.2008 13:14
0 0

Sehr geehrter Herr Strasser,

Wer ist hier so blauäugig, zu glauben, daß der "ErnstI Strasser" wirklich der Ernst Strasser ist, und nicht ein linker Agent, der sich mit "fremden Federn" schmückt?!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Ernst Heim
18.02.2008 16:32
0 0

Mit "fremden Federn" schmücken

ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.

Steininger
16.02.2008 10:52
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Ihre Interpretation ist tendenziös

Hier wird der Versuch unternommen, von Presseseite, jetzt auch noch das Justizministerium anzuschütten. Als ob der Skandal im Innenressort nicht schon genug wär. Alles nur damit unter allen umständen verhindert wird - was eigentlich. Was darf unter keinen Umständen enthüllt werden?
Was ist es nur das die ÖVP unbedingt zugedeckt lassen will. Das fragt sich der Bürger. Man bekommt den Eindruck daß der VP egeal ist wenn die Republik vor die Hunde geht, solange etwas bestimmtes (was bloß?) nicht öffentlich wird.
All diese Bemühungen, Dementis, Repliken, Veröffentlichungen aus der Parteizentrale, und jetzt Leitartikel in der Presse vermitteln der Öffentlichkeit hauptsächlich eines:
Es gibt ein Geheimnis und das soll ein Geheimnis bleiben, unter allen Umständen.

Antworten Gast: Rudolf
16.02.2008 14:32
0 0

was bloß?

schlechte Meinungsumfragen für die SPÖ, eine bevorstehende Wahl in NÖ, Ablenkung von eigener Unfähigkeit. Wildes Anschütten des Gegners, auch wenn die Vorwürfe noch so an den Haaren herbeigezogen sind, war schon immer die Taktik der "staatstragenden SPÖ", auch wenn ganz Österreich dadurch in Mißkredit gezogen wird. Macht um jeden Preis!!!

Antworten Vergil
16.02.2008 13:55
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Re: Ihre Interpretation ist tendenziös

Was schreiben Sie da für einen Unsinn zusammen. Eine Justizministerin, die zwar ihre Parteizugehörigkeit sehr genau, den Zuständigkeitsbereich in Erhebungen in ihrem und dem Innenressort nicht kennt, sollte den Mund besser nicht so voll nehmen, wie es Frau Berger getan hat. Und statt sich bei Minister Platter zu entschuldigen, den sie fälschlich der Behinderung von Ermittlungen beschuldigt hat, erklärt sie, dass die Angelegenheit für sie jetzt bereinigt sei.
Mansieht, auch Ministerinnen können Rüpel sein

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Eine gut funktionierende Demokratie bestehe aus zwei Klassen von Bürgern

meint Walter Lippmann, Doyen der amerikanischen Journalisten (zitiert aus Noam Chomsky: "Media Control" 2006):

Zur einen Klasse gehören diejenigen, die aktiv mit den Angelegenheiten der Allgemeinheit betraut sind, d.h. analysieren, Entscheidungen treffen und ausführen und in den politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Systemen die Dinge ins Rollen bringen. Diese Klasse von Spezialisten umfaßt allerdings nur einen kleinen Prozentsatz der Bevölkerung.

Der Rest gehört zu "den anderen", den Handlungsobjekten der Spezialisten. Sie machen, so Lippmann, die "verwirrte Herde" aus, vor deren "Getrampel und Gelärm" wir, die Spezialisten, uns schützen müssen.

Weitere Analysen zum Demokratieverständnis in Theorie und Praxis siehe:
http://www.ohnepolemik.at/politik/demokratie/

Antworten democrates
16.02.2008 11:30
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Re: Eine gut funktionierende Demokratie bestehe aus zwei Klassen von Bürgern

Ihre Theorie besagt, daß die Masse der Bevölkerung zu dumm ist, um größere Zusammenhänge zu begreifen, sodaß sie sich nicht selbst regieren kann.

Falsch!

In der e-DIREKT-DEMOKRATIE mag das am Beginn des Systems wegen des fehlenden Demokratietrainings der Fall sein.
Durch den Rückkopplungseffekt aus Souveränen-Entscheidung und den sich daraus ergebenden Konsequenzen treten schnell jene Lerneffekte auf, die diesen Mangel beheben.
Man sollte die zusammengeführte Intelligenz von Millonen Menschen nicht unterschätzen!

Gast: Christian
16.02.2008 10:43
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Erst durch die Skandalisierungskampagne wird Österreich zur BananenRepublik!

Was bisher auf Grund von einseitigen Anschuldigungen, die nicht ordentlich verifiziert wurden, herauskam, war, daß Prokop die Polizeipannen nicht als billige Wahlkampf-Munition verwenden wollte, daß es zwischen BKA und Landesdirektionen der Polizei Machtkämpfe gab und daß (Ex-?) ÖVP-Mann Haidinger deswegen beim Minister untragbar wurde und - zusammen mit einem anderen eher schlicht wirkenden Mitarbeiter sorgsam eine Intrige aufbaute (einschließlich Brief mit gezielten DNA-Spuren). Im letzteren Fall sollte man die Ordnung im Polizeiapparat wieder herstellen (wobei die Entfernung des inloyalen BKA-Chefs wohl die richtige Maßnahme war).

Dazu kommt noch die Posse des langsam zum Rotfunk sich zurückentwickelnden ORF, der jetzt sogar ein eigenes "Beweisverfahren" zur Bekräftigung der Haidinger-Vorwürfe dem erstaunten Seherpublikum bot.

Leider macht jetzt der BPr., dem offensichtlich die "Suppe zu dünn ist", dem Neuwahlambitionen v. Rot/Grün samt "Fischern im Trüben FPÖ,BZÖ einen Strich

Gast: Rudolf
16.02.2008 10:04
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Unfähigkeit pur

zeigt uns diese miese Politikerkaste, die derzeit unser Land verwaltet. Vor allem die linke Reichshälfte will mit aller Gewalt und ohne demokratische Regeln an die Macht. Sie hat dabei die sonderbare Unterstützung vieler Medien, insbesondere im ORF. Vielleicht sollten sich einige Journalisten fragen, ob sie nicht jahrelang auf's falsche Pferd gesetzt haben und Österreich dadurch in einer katastrophalen politischen Situation gelandet ist, was letztlich zum Nachteil aller Österreicher endet.

Kantig
16.02.2008 09:44
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Mit einer Partei an der Regierung gibt es solche Probleme richtigerweise nicht!

Obwohl verstärkt Machtmissbrauch vollbracht würde - aber es ist eben kein Regierungsproblem sondern eines das die Bevölkerung und die Opposition betrifft.

Welche Regierung, Hand aufs Herz, hat sich jemals um die Korruptionsfreiheit des systems gekümmert?

Die Mitbestimmung der Bürger in vielen Bereichen - auch in dem wichtigen der Behördenkontrolle bringt echten Schutz gegen Terror.

Ja, wirklich, wer schützt uns BürgerIn vor Behördenterror?

Antworten Gast: ASVG-Sklave
16.02.2008 21:33
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Re: Mit einer Partei an der Regierung gibt es solche Probleme richtigerweise nicht!

Sehr gut! Ích bezeiche diesen Zustand seit jeher als BEHÖRDENKRIMINALITÄT.

Antworten democrates
16.02.2008 10:29
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Re: Mit einer Partei an der Regierung gibt es solche Probleme richtigerweise nicht!

Warum wollen Sie sich von einer Partei regieren lassen.
Regieren Sie doch selbst!

Regieren und Gesetzgeben auf den Fingerzeig des Volkes.

ALLE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS.

Genau das realisiert die e-DIREKT-DEMOKRATIE.
Sie schützt Sie auch vor Behördenterror.

 
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