05.07.2009 03:33 | Meine Presse Merkliste0

Wetterleuchten zu einem neuen Kalten Krieg

BURKHARD BISCHOF (Die Presse)

Der Konflikt um Südossetien könnte eine neue Periode der Spannungen zwischen Russland und dem Westen einleiten.

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Mit einem hat Russlands starker Mann, Premierminister Wladimir Putin, Recht: Georgiens Präsident Michail Saakaschwili wollte mit dem Überraschungsangriff auf Zchinwali zur gewaltsamen „Heimholung“ der abtrünnigen Provinz Südossetien Ende voriger Woche andere Länder in seine „blutigen Abenteuer“ hineinziehen. Alle Erklärungen Saakaschwilis in internationalen Medien machten klar, dass er den georgischen Konflikt mit den von Russland unterstützten abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien internationalisieren will; dass er Georgien zum Hauptschauplatz eines neuen Konflikts zwischen dem Westen und Russland machen will. Innenpolitisch ging dieses Kalkül bereits auf. Die georgische Seite sieht sich als Opfer des aggressiven russischen Bären. Dass ihr Präsident diesen Bären erst provoziert hat, sieht man in Georgien nicht.

Aber auch wenn sich Tiflis im Recht sieht: Wo steht im Völkerrecht geschrieben, dass eine Militäroperation zur Wiedererlangung der Kontrolle über ein abtrünniges Gebiet völlig legitim ist? Bei Saakaschwili sind schon mehrfach die Sicherungen durchgebrannt, etwa im vergangenen Spätherbst. Da ließ der Mann, der sich in westlichen Medien gern als einziger Demokrat in den wilden Schluchten des Kaukasus präsentiert, in Tiflis seine Sicherheitskräfte oppositionelle Demonstranten so auseinanderprügeln, wie man es sonst vom brutalen Vorgehen der Moskauer Antiaufruhr-Einheiten gegen kleine Häuflein von Putin-Kritikern kennt.

Georgiens hitzköpfigem Präsidenten begegnen deshalb vor allem in Europa viele Staatsmänner mit großer Skepsis. Das ist ein Grund, weshalb vor allem Deutschland und Frankreich beim Nato-Gipfel im April in Bukarest verhinderten, Georgien bereits jetzt eine Teilnahme am Mitgliedschafts-Aktionsplan der Nato zu ermöglichen, worauf insbesondere die Amerikaner gedrängt hatten. Berlin und Paris mögen sich bestätigt fühlen: Was wäre wohl gewesen, wenn Georgien schon im Vorzimmer der Nato säße und Saakaschwili die Gelegenheit nützt, um mit einer tabula rasa seine Territorialprobleme zu lösen: Hätte die Nato dann aus Bündnissolidarität Russland den Krieg erklären müssen?

Paradoxerweise setzt Putin offenbar alles daran, dass Saakaschwilis Kalkül auch außenpolitisch aufgeht: dass sich der Südossetien-Konflikt internationalisiert und zu einer veritablen Krise zwischen Russland und dem Westen auswächst. Der russische Sicherheitsapparat hat nur auf eine Gelegenheit gewartet, den frechen Georgiern, die sich dem russischen Einfluss im Kaukasus entziehen wollen, eine Lektion zu erteilen. Seit Freitag wird alles gegen Georgien losgeschickt, was gerade verfügbar ist: die Armee, die Luftwaffe, die Schwarzmeerflotte, „Freiwillige“, Geheimdienstler.

Und es wurde ein gewaltiger Propaganda-Krieg entfacht. Im russischen Auslandssender „Russia Today“ werden 24 Stunden lang die Parolen vom „Genozid“ und von „ethnischen Säuberungen“ ohne jede kritische Hinterfragung nachgebetet. Was dieser Tage wirklich in Südossetien vorgefallen ist, wie viele Tote und Flüchtlinge es gibt, wer zuerst geschossen hat, ob von den Militärs der drei Konfliktparteien – Georgien, Südossetien, Russland – Zivilisten ins Visier genommen wurden, lässt sich nicht sagen, weil es keine unbefangenen Zeugen gibt. Westliche Journalisten sind gezwungen, sich ein Bild vom Geschehen von Georgien aus zu machen – und sind dort georgischer Propaganda ausgesetzt.


Es ist erneut die Unverhältnismäßigkeit der Reaktion Russlands, die für die Außenwelt so erschreckend ist. Moskau kann zwar mit einiger Berechtigung argumentieren, dass es seinen Staatsbürgern in Südossetien gegen die georgischen Angreifer beistehen und seine dortigen „Friedenstruppen“ – was für ein Euphemismus – schützen musste. Aber müssen die Russen dazu Wohnhäuser in Gori, Flugplätze in Tiflis und Hafenanlagen in Poti bombardieren? Müssen sie eine Seeblockade aufbauen? Und wozu soll die Eröffnung einer zweiten Front in Abchasien gut sein? Geht es Moskau nicht darum, in Abchasien und Südossetien den russischen Fuß in Georgien in der Tür zu behalten, wie westliche Sicherheitsexperten vermuten?

Militärisch hat Georgien die erwartete schmerzhafte Lektion der Russen bekommen. Aber deren Überhärte könnte Russland sehr schaden. Sei es, indem die Russen mithelfen, dass der sehr Russland-kritische Republikaner John McCain im November die US-Präsidentenwahlen gewinnt. Sei es, indem all jene im Westen Aufwind bekommen, die schon immer vor Moskaus neo-imperialen Ambitionen gewarnt haben, während die selbsterklärten „Russland-Versteher“ in die Defensive geraten. So ist der kleine heiße Krieg um Südossetien vielleicht der Auftakt für einen neuen großen Kalten Krieg zwischen Russland und dem Westen.

Der Kampf um Südossetien Seite 1


burkhard.bischof@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2008)

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18 Kommentare
Gast: Kein Georgier
13.08.2008 19:27

Russland ist eine Diktatur alla Sadam Husein und das hat Putin mehrmals bewisen.

Russland steht nach der jetzigen Politik für terror und gegen die Freiheit.
Die Russen haben die Georgier so lange provoziert bis diese den Geduld verloren haben (Das weis doch jeder der etwas Verstand hat).

Um was geht es denn, denkt mal erhlich nach?
Die Russen vollen den Westen kotnrollieren und die eigene Energiepolitik diktieren. Wo führt den diese Weg hin?

Man dar nicht zuseher werden wenn es die anderen trifft, denn irgendwan wird es uns auch treffen und dann werden wir keine Lust mehr haben darüber zu filosofieren wie nett oder nicht net Herr Putin ist!


Stimme der Vernunft
11.08.2008 11:19

ein kleiner Krieg mit grossem Hintergrund

Die Wahlen in den USA ruecken naeher, dieser kleine Krieg kann zum grossen Thema werden. Vergessen wir nicht das Gas und das Oel, sowie die ganzen Pipelines die zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer verlaufen. Bedauerlich ist das ein so kleines Volk wie die Georgier es zugelassen hat, ausmanipuliert und von angeblichen Freunden ausgenutzt wurde. Jetzt muessen die Georgier die Zeche ihrer Menthoren zahlen - ein wie ich finde zu hoher Preis fuer ein kleines Volk. Doch viel Spielraum hatte Georgien ohnehin nicht, nach der Kosovo-Unabhaengigkeit. Nun wird das ganze Ausmass dieser Fehlentscheidung der NATO erst richtig sichtbar. Russland hat ein Zeichen gesetzt in einer Zeit in der die USA keine rosigen Aussichten haben, geplagt von Rezession, Wirtschaftskrise, Ueberschuldung und enorme Kosten fuer unnoetige Kriege weltweit. Die Machtverhaeltnisse in der Welt werden sich wieder aendern, mal sehen was weiter passiert...

panda82
11.08.2008 10:51

Österreicher schreiben wieser tüchtig!!

Aber über ein Thema, was sie gar nicht angeht und wo sie gar nichts tun können...

Ich denke, Österreicher sollten das Denken über die Kriegstrategie den grösseren Tieren überlassen und selbst wieterhin tüchtig kellnern!!!

Antworten Gast: Österrreicher
11.08.2008 11:15

Re: Österreicher schreiben wieser tüchtig!! Warum nicht?

Schließlich haben die Österreicher ja ihre Neutralität und die Lipizzaner und sind in der ganzen Welt sooo beliebt!

Antworten Antworten panda82
11.08.2008 12:13

Re: Re: Österreicher schreiben wieser tüchtig!! Warum nicht?

Wie können denn die Leute Neutral sein, die auf den amerikanischen und deutschen Schoss zugleich sitzen???

Antworten Antworten Antworten Gast: Österreicher
12.08.2008 01:06

Re: Re: Re: Oberstratege, weißt was besseres?

Wenn das kein Beweis ist: wenn man als Winzling nicht kuschen will, braucht man mächtige Freunde! Aber in der Geschwindigkeit bloß wohernehmen?

Das mit den USA ist natürlich so ein Problem: die haben ihre eigenen Interessen und die liegen im Nahen Osten. Das hat sich seit 1945 schon wiederholt herausgestellt: Ungarnaufstand, Bau der Berliner Mauer etc.! Wenn es brenzlig wurde, blieben die Amis untätig. Leider haben das Grufties aus dem Medienbereich noch immer nicht kapiert und hetzen unverantwortllich gegen EU und Abfangjäger!


Gast: Ludwig Ammer
11.08.2008 01:42

Cow Kasbah

Jetzt habe ich die moderne Stallhaltung für kleine bis mittelgroße Stiere erfunden, weil ich einmal ein bisserl Landwirtschaft studiert habe und nebenher auch Energie aus Kernreaktoren. Cow Kasbah hört sich so nach Kaukasien an: wollen wir die Koinzidenz der Ereignisse deuten, dann will wohl der Stier von Tiflis in eine Wohnburg mit Türmen an den Ecken umziehen, die neben einem Atomkraftwerk steht. Und sein Freunderl in Amerika hilft ihm nicht, diese Orientierung zu korrigieren? So sinnig bei Bush sogar die Psyche für 9/11 inszeniert war, so sinnig wollte er auch als Georg seinen Sieg gegen den bösen Bären mit Georgien feiern, damit endlich die amerikanischen Studenten nicht mehr in ihrer überfütterten Schlichtheit die Georias verwechseln müssen: er hat dem Stier geraten, den Bären anzugreifen, weil er mit der Vernichtung des Rindviehs durch den Bären wie die Bayern hätte konstatieren können: dieser Problembär muß weg! Und dann hätte er für Mc Cain den Wahlkampf erfolgreicher gestaltet

phuter
10.08.2008 23:41

Irgendwie ...

Kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses georgische Scharmützel der Auftakt für eine grosse Show ist. Während die chinesische Olympia Kulisse hochgefahren ist, arbeiten die Bühnenarbeiter schon am großen Feuerwerk, welches in kürze entfesselt werden sollte.
Angeblich (denn in den "seriösen" Medien erfährt man ereignisse ja immer erst mit einiger Verzögerung), angeblich also dampft gerade eine gewaltige US-Franz-Biten Armada gen persischen Golf.
Was die dort wohl vorhaben?
Entweder haben sich Putin und Bush den Kuchen geteilt - Putin kriegt den Kauakasus und Bush den Iran zum verspeisen - was an sich schon heftig wäre - oder aber es dräut wirklich wirklich böses - nämlich ein ECHTER Ost West Konflikt - ausgetragen in Europa und Nahost. Dann sollten wir uns schon mal Bunker und Geigerzähler beschaffen.

Gast: G Ast
10.08.2008 22:52

Was der Herr darf, darf der Ochs noch lange nicht!

Daß die Russen mit anderen Maßstäben als die Amerikaner gemessen werden ist in unserer derzeitigen Medienlandschaft nicht verwunderlich.

Die Neue Weltordnung muß schließlich durchgesetzt werden.

iznogood
10.08.2008 21:17

wenn eine maus einen bären angreift...


Ophicus
10.08.2008 21:14

Antwort

Aber auch wenn sich Tiflis im Recht sieht: Wo steht im Völkerrecht geschrieben, dass eine Militäroperation zur Wiedererlangung der Kontrolle über ein abtrünniges Gebiet völlig legitim ist?

Das, Herr Bischof steht im Völkerrecht natürlich nicht - aus einem ganz einfachen Grund. Das Völkerrecht regelt die Beziehungen zwischen Staaten. Was innerhalb eines Staates passiert und wie der Staat mit seinen Problemen fertig wird geht die anderen Staaten nichts an - zumindest völkerrechtlich.
Was hier vermutlich verletzt wird sind die Menschenrechte. Der Unterschied? Das Völkerrecht wird von Drittstaaten und UNO deutlich vehementer verteidigt als die Menschenrechte. Geht es Staat gegen Staat wird man eben auch im Ausland nervös. Staat gegen die eigenen Bürger ist für den anderen Staat und dessen Bürger prinzipiell keine besondere Bedrohung.

Antworten von Nemz
11.08.2008 12:27

Re: Antwort

Ich darf darauf hinweisen, dass sowohl Süd-OSsetien als auch Abchasien völkerrechtlich als Staaten anzusehen sind. Warum? Sie erfüllen die Drei-Elemente-Lehre (Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt). Die internationale Anerkennung dieser De-facto-Staaten ist hingegen vorwiegend eine politische und keine völkerrechtliche Frage. Die territoriale Integrität des international anerkannten Georgiens steht dabei auf einem völlig anderen Blatt. Ein klassicher "Bürgerkrieg" ist in vielen Fällen durchaus als internationaler Konflikt zu klassifizieren (Bsp. Bosnienkrieg) und ruft somit das Völkerrecht per se auf den Plan.

Antworten von Nemz
11.08.2008 12:24

Re: Antwort

Ich darf darauf hinweisen, dass sowohl Süd-OSsetien als auch Abchasien völkerrechtlich als Staaten anzusehen sind. Warum? Sie erfüllen die Drei-Elemente-Lehre (Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt). Die internationale Anerkennung dieser De-facto-Staaten ist hingegen vorwiegend eine politische und keine völkerrechtliche Frage. Die territoriale Integrität des international anerkannten Georgiens steht dabei auf einem völlig anderen Blatt. Ein klassicher "Bürgerkrieg" ist in vielen Fällen durchaus als internationaler Konflikt zu klassifizieren (Bsp. Bosnienkrieg) und ruft somit das Völkerrecht per se auf den Plan.

Antworten Gast: Blitzky
11.08.2008 08:47

"Was innerhalb eines Staates passiert und wie der Staat mit seinen Problemen fertig wird

"und wie der Staat mit seinen Problemen fertig wird geht die anderen Staaten nichts an - zumindest völkerrechtlich."
Das kostet mich einen großen Lacher, wenn ich an die Politk der EU im Kosovo Konflikt denke.
Da wurde Serbiens infrastruktur durch NATO-Bombardements solange zerstört, bis Serbien bedingungslos kapitulierte und Milosevic fiel. Und jetzt kommen da Leute wie Sie und erzählen des Russen und den Lesern der Presse etwas über das Völkerrecht... Es wäre besser, Sie würden das der Frau Plassnik erzählen, denn die hat es im Fall des Kosovo auch nicht gewusst, während es ihr jetzt plötzlich wieder einfällt.

Antworten Antworten Ophicus
11.08.2008 09:17

Re:

Leute wie ich haben allerdings beim Kosovo-Konflikt genau das gleiche geschrieben - weil es eben einfach so ist. Zumindest ist es im Recht so. Aber das Recht ist - mangels Durchsetzung - ohnehin nur graue Theorie.

Letzten Endes siegt eben auch in den internationalen Beziehungen immer die sogenannte "Realpolitik".

Völker- und Menschenrecht wird als Begründung zurechtgebogen wie es gerade passt, weil es eben kein systematisches internationales Recht gibt, sondern nur eine Sammlung aus Grundsätzen und Präzedenzfällen, die so biegsam sind wie ein österreichischer Politiker im Wahlkampf. Letzten Endes findet man immer einen Vorwand für Interventionen, wenn man will. Nützt einem aber nicht viel, weil jemand anderer einen Vorwand findet den Vorwand abzulehnen. Letzten Endes gewinnt der Stärkere. Dieses politische Konzept hat sich in den letzten 5000 Jahren kaum verändert. Die Vorwände sind komplexer geworden, das ist aber auch schon alles.

Antworten Gast: Österreicher
11.08.2008 00:36

Re: Antwort - Was wollen Sie damit andeuten?

Daß Rußland nur zur Wahrung der Menschenrechte im Ossetienkonflik gegen Georgien militärisch vorgeht?
Hätte dann nicht Georgien das Recht, die Menschenrechte der Tschetschenen in Südrußland zu verteidigen?

Mein Eindruck ist eher, daß Rußland dem südlichen Nachbar zeigen will, wer hier das Sagen hat, wie weiland der Russische Botschafter nach 1945 in einem Balkanstaat, als sich dessen Regierungsmitgleid auf Jalta berief. Der Herr Botschafter schrie damals erbost; "Jalta, das bin ICH!".

Im Jalta-Abkommen haben bekanntlich die Kriegsallierten einschließlich Stalin die Welt unter sich aufgeteilt. Europa bis zur Elbe und der nördl. Teil des Iran (also weit über den Kaukasus hinaus) fielen in die russische Einflußsphäre!

Gast: Moment mal
10.08.2008 21:10

Welches Rußland? Welcher Westen?

Daß ethnische Gemengelagen zu Konflikten führen, ist eine aus k.u.k. und Balkanzeiten, aber auch weltweit bekannte Erfahrungstatsache. Wohl auch ein Grund, daß die multikulturelle Mine - und zwar von den Leitmedien des "Westens" - durch Migrationslobbying gegen Europa gelegt wird.

Alte kalte Krieger übersehen, daß das heutige Rußland nicht mehr der Tummelplatz uns feindlich gesinnter Politkommissare, sondern der letzte einigermaßen funktionierende weiße Großstaat mit (auch) militärischer Bedeutung ist.

Also Eile mit Weile und nicht Lemming für fremde Interessen spielen.

Gast: ASVG-Sklave
10.08.2008 20:23

Russische "Überhärte" ?

Hat Bischof schon die amerikanischen Chemie- und Phosphorbombardements im Irak vergessen? Waren das etwa Streicheleinheiten? Dagegen sind die Russen bisher ja noch als Gentlemen aufgetreten.

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