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Faymann und sein Wahl-Onkel

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Nicht der Starrsinn des Hans Dichand bedroht die Demokratie, sondern die Feigheit seiner Mitspieler.

Wenn Werner Faymann mit Hilfe der „Kronen Zeitung“ und ihres Herausgebers Hans Dichand die Wahl am 28. September gewinnt – so lautet eine der gängigen Thesen unter den Auskennern der österreichischen Medienszene –, wird es endgültig niemanden mehr geben, der gegen das auflagenstärkste Blatt der Republik „aufmuckt“. Der eigentliche Regierungschef wäre dann „Onkel Hans“, Wahlneffe Werner Faymann sein institutioneller Statthalter auf dem Ballhausplatz.

Der ÖVP kommt diese Einschätzung sehr zupass, weil es ihr die Möglichkeit gibt, die zu erwartende Wahlniederlage, die in erster Linie einer Wahlkampflinie zu verdanken sein wird, für deren Planer man die Pflegestufe sechs beantragen müsste, dem Herausgeber der „Kronen Zeitung“ in die Schuhe zu schieben. Und den vielen Medienethikern im Land, für die Moral in erster Linie das ist, was sie von den anderen erwarten, bietet sich die Gelegenheit, in Blattsalaten und anderen kalorienarmen Geistesgerichten zu beweisen, dass sie intelligenter und moralisch gefestigter sind als die Damen und Herren, die in der Muthgasse die „Kronen Zeitung“ produzieren. Meistens gelingt ihnen das auch.

Dass ein Massenblatt wie die „Kronen Zeitung“ ohne Scheu vor Widersprüchen immer gerade die Position vertritt, von der sie glaubt, dass sie mehrheitsfähig ist, gehört nicht zu den innersten Geheimnissen der Branche. Dass populistische Politiker dasselbe tun und deshalb die natürlichen Partner der populistischen Massenblätter sind, kann man auch ohne politologische Spezialkenntnisse wissen. Dass eine Zeitung in politischen Auseinandersetzungen klar ihre Präferenzen erkennen lässt, ist ebenfalls ein weltweit bekanntes Phänomen, nicht nur in der Boulevardpresse: Der „Economist“, eines der Flaggschiffe des internationalen Qualitätsjournalimus, deklarierte sich bei den US-Wahlen 2004 „with a heavy heart for Mister Kerry“.


Das Problem ist nicht, dass sich ein Massenblatt nach dem Massengeschmack richtet und ein ideologiefreier Populist nach dem auflagenstärksten Medium. Das Problem ist, dass die beiden damit erfolgreich sind. Das allerdings zur Bedrohung für die österreichische Demokratie zu stilisieren, wäre erstens zu viel der Ehre für die Herren Dichand und Faymann und zweitens eine zu billige Ausrede für alle Politiker und Medienleute, die von sich behaupten, sie wüssten und könnten es besser. Wenn sie nicht dazu in der Lage sind, Mehrheiten für ihre demokratiepolitischen Vorstellungen zu finden, können sie es eben nicht besser.

Nein, was Hans Dichand und Werner Faymann derzeit vorführen, ist keine Bedrohung der Demokratie, es ist nur eine Beleidigung der Intelligenz ihrer Leser und Wähler (sollten sie damit den prognostizierten Erfolg haben, lässt sich allenfalls noch feststellen, dass es nicht sonderlich viel zu beleidigen gab). Und unappetitlich ist es auch, aber unappetitliches Verhalten ist per se weder rechtswidrig noch undemokratisch. Wenn eine Zeitung Informationen verkürzt, verdreht oder unterdrückt, verstößt das gegen die allgemeinen Grundsätze der journalistischen Ethik, aber nicht gegen die Prinzipien der Demokratie.


Will man die Rolle der „Kronen Zeitung“ und das Verhalten der österreichischen Politiker ihr gegenüber ernsthaft diskutieren, sollte man sich nicht in die Abstraktion der Demokratiegefährdung durch Medienmacht flüchten, sondern das konkrete Verhalten konkreter Menschen beim Namen nennen. Den ganzen Mist an Halb- und Unwahrheiten, mit dem die „Krone“ ihre Leser manipuliert, muss ja irgendjemand wider besseres Wissen produzieren. Mindestens so wichtig wie die Frage, ob eine Zeitung in einem Wahlkampf Partei für eine Partei ergreifen darf – natürlich darf sie –, ist die Frage, welche chemischen Substanzen es Claus Pándi, dem Chronik-Chef der „Krone“, der sich auf dem SPÖ-Parteitag als eine Art Buchstaben-Riefenstahl hervortat, ermöglichen, sein tägliches Wirken für Journalismus zu halten.

Nicht der aus dem Altersstarrsinn geborene Kampagnenfuror des Hans Dichand bedroht die österreichische Demokratie, sondern die Feigheit seiner Mitspieler: Journalisten, die etwas werden oder bleiben wollen, produzieren den Schwachsinn, den derjenige von ihnen verlangt, der entscheidet, ob sie etwas werden oder bleiben. Und Politiker, die etwas werden oder bleiben wollen, beten diesen Schwachsinn nach oder reden ihn klein, wie der auffällige samtpfötige ÖVP-„Kronprinz“ Josef Pröll, dem nach einer Wahlniederlage seiner Partei das Vizekanzleramt in der Regierung Dichand/Faymann winkt.


michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2008)


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38 Kommentare
 
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Von Gast: tc_t am 19.09.2008 um 14:17

ein beitrag schlechter als der andere


schlecht, schlechter, fleischi

wo waren eigentlich diese "journalistischen" werke, als dichand noch khg "gehypt" hat?


Von Gast: Niederösterreicher am 18.09.2008 um 22:03

Wie hat denn die sozialistische "Zeit" so schön geschrieben:

An Stelle ihres Schreibens an den Wiener Zeitungskönig hans Dichand hätten die beiden Politiker (Gusenbauer u. Faymann) lieber ein Foto veröffentlichen sollen. Auf ihnen wäre der Kanzler und der Strukturminister zu sehen, wie sie dem alten Herren die Füsse küssen".

Besser kann man es nicht sagen!

Von Dr. Kürsten am 10.09.2008 um 17:59

Fleischhacker bringt es auf den Punkt!

"Journalisten, die etwas werden oder bleiben wollen, produzieren den Schwachsinn, den derjenige von ihnen verlangt, der entscheidet, ob sie etwas werden oder bleiben."
Das ist auf den Punkt gebracht das Dilemma und es trifft nicht nur Journalisten.
Wie gut kann man sich fühlen, wenn man über die Vergangenheit moralisiert und darüber klagt, wie wenige sich im 3. Reich gewehrt hätten.
Wie gut kann man sich fühlen, wenn man im politischen Mainstream auf die Straße geht.
Aber wie schnell ist es vorbei mit Anstand und Moral wenn man den nächsten Gehaltssprung riskiert oder ein böses Wort vom Vorgesetzten.
Die meisten Mitbürger sind ja sogar zu feig, in den Internet-Foren ihren wahren Namen zu nennen.
Aber unter ihrem Pseudonym sagen sie es jedem rein.

Von europa am 09.09.2008 um 11:05

bei dieser wahl gehts jetzt ...

um rot / blau oder schwarz / grün - endlich eine entscheidungswahl und die österreicher werden bekommen, was sie verdienen .........

dichand oder vernunft

Von Gast: Jack am 08.09.2008 um 21:34

es wird wohl nichts...

mit meinen Postings,na ich werd´s auch überleben,die liberale "PRESSE" einmal ganz illiberal...

Von Gast: pinguin am 07.09.2008 um 23:32

Dichand

Schon komisch, solange Dichand Grasser "adoptiert" hatte, hat die Presse darüber kein böses Wort verloren. D.h. Fleischhackers Geiffer hängt davon ab, ob gerade ein roter oder ein schwarzer Politiker von Dichand gehätschelt wird. Ist auch ok nur sollte man dann nicht im Mäntelchen der Intellektualität darüber räsonieren!Und ob seine journalistischen Fähigkeiten tatsächlich weit besser sind als die von K.Pandi sollten besser die Leser und nicht er selbst beurteilen. Arroganz war noch nie eine besonders sympathische Eigenschaft!

Von Gast: Christian am 07.09.2008 um 17:37

Interessant war in der letzten Sa-Ausgabe der "Krone",

daß entgegen den Kommentaren in allen anderen Zeitungen die "Krone" plötzlich titelte, daß Rot und Schwarz in der Wählergunst gleichauf liefen würden. Hat es Dichand jetzt plötzlich Angst vor Rot/Grün bekommen? Denn die starke Zuwanderung von Mulimen ist ihm ganz offenkundig auch verhaßt. Eine rot/grüne Reg.Koalition und einen Schwenk in der Ausländerpolitik könnte auch "Ziehsohn" Faymann nicht verhindern!

Das sind auch Überlegungen, die schön langsam Strache anstellen sollte. Mit einer Stärkung von Links wird die "Aufweichung" der restriktiven Zuwanderungspolitik auf Dauer nicht zu verhindern sein!

Von Gast: Jack am 07.09.2008 um 17:16

Danke,

für meinen nicht veröffentlichten Beitrag ! War eigentlich nichts Anstößiges darin !

Von Gast: dry_martini am 07.09.2008 um 17:10

ergönzung : "GELD...regiert die welt" - aber : W E R ... regiert das GELD" ? ? ?

nachdem "verstehen" der geld-zusammenhänge,
z.b.
- w i e s o verschuldet sich der STAAT "privat"
...wo er doch das ALLEINIGE GELD-DRUCK-MONOPOL
hat...?
(nona... gibt es hier - private - profiteure...)
wird J E D E M ...die "steuer - politik"
(bevorzugung der stifter, geringe vermögens-besteuerung - hohe steuern auf arbeitseinkommen usw.)
klar werden...
- und die "schuppen" fallen von den augen ab.
abseits der wahlen...
eine interessante wahrheits-getreue darstellung des "geld-systems" und der immanenten krise !

Von Gast: dry_martini am 07.09.2008 um 17:08

anders gedacht - es geht nur um 1 : die M A C H T ! ... und sonst gar nichts (nein - auch nicht um die "menschen" da draussen...)

und dabei ist eines wohl jedem klar ...
. . . GELDORDNUNG = MACHTORDNUNG !
(es gibt k e i n GELD,
sondern n u r KREDIT = ABHÄNGIGKEIT !)
nun...
nachdem das finanzsystem am kollabieren ist, sollte man sich die GESELLSCHAFTSPOLITISCHE frage
- nach den "vernetzten GEWINNEN" und
- den "sozialisierten VERLUSTEN" ( ! )
stellen.

es existiert n u r eine pyramidale HIERARCHIE (vetternwirtschaft + korrumption)
die die (bewußte ?) DES-INFORMATION zur wahrheit erhoben hat ...
- w e r glaubt da noch an die demokratie ?
http://www.secret.tv/artikel4950168/Bankenkrise_und_
Geldordnung

Von Gast: AEIOU am 07.09.2008 um 14:34

Wahrlich, Ihr sei eingebildet, Ihr Schreibzünftler.

Nur die mit einem IQ unter 80 kann Dichand beeinflussen. Auch die Zuweisung der Wähler aufgrund ihres Bildungsstandes,eher Notstandes ist so ein Kaffeesudgerücht.Die wahren Dumpfbacken wählen aus anderen Motiven ihre Parteien und nicht weil die Kronenzeitung durch den Blödelbrief in Verlegenheit geraten ist.Wenn man die politische Landschaft betrachtet, ist ja kaum eine andere Lösung als ein Sieg der Roten möglich.Was das für die ÖSIANER bedeutet,das steht auf einem anderen Blattl.Vorerst gibt es Almosen.Die müssen aber mit Zins und Zinseszins rückgezahlt werden.Das glauben die, die jetzt noch begeistert sind nicht.Die Ernüchterung wird deshalb um so schmerzvoller sein.Also laßt den Dichand und seine Schreiberlinge weiter als Königsmacher werkeln.Es ändert nichts.Nur die Auflage der "Krone" steigt.Ärgerlich,nicht wahr. Aber wie man Zeitung "macht",das wußten Falk, das täglichAlles war zwar ein Flopp, und weiß Dichand. Zum Unterschied von den Mitbewerbern um die Leserschaft. Leider.

Antworten Von Gast: Tom am 11.09.2008 um 07:11

Re: Wahrlich, Ihr sei eingebildet, Ihr Schreibzünftler.

Wissen Sie, wie dumm der Durchschnitt ist? Die Hälfte ist noch dümmer!

Von Gast: modestus am 07.09.2008 um 14:00

Und schon wieder ein Fleischi - Artikel,


der es in keine Schülerzeitung schaffen würde.

Als Journalist sollte man schon in der Lage sein auch einmal den Kurier, die Kleine, oder andere tiefschwarze Blätter aufzuschlagen.

Weiters habe ich nicht vergessen, wie "die Presse" jahrelang versucht hat KHG, den unfähigstens Gebrauchtwagenhändler, als FM zu verkaufen.

Wo liegt also die Sensation, wenn die Krone sich einen Kandidaten aussucht und gut über ihn schreibt?

Peinich, Fleischi, einfach nur peinlich ...


Von Cicero am 07.09.2008 um 10:17

Und wieder ein Kronenzeitungs-Geschädigter

Na also, jetzt ist es heraus. Helmut Magnana, hier weiter unten, bezieht seine Weisheiten, die er regelmäßig im „ex-cathedra-Stil“ verkündet, aus der Kronenzeitung. Damit ist klar, warum er ebenso regelmäßig völlig daneben liegt mit seinen Einschätzungen. Damit ist auch klar, warum er niemals auf meinen Widerspruch eingeht. Kann er eben nicht, weil sich beim genauen Hinsehen zeigt, die Sicht der Kronenzeitung ist meist unhaltbar.
So auch in diesem aktuellen Beitrag. Es ist schlicht unwahr, die Presse schriebe nur das, was man durch die Brille der Industriellenvereinigung oder des Wirtschaftsbundes sehen könne. Völliger Unsinn. Ähnlicher Unsinn ist es, zu glauben, „Top-Manager oder zumindest Aktionäre von OMV, Banken und Versicherungen“ seien die alleinigen Leser der Presse. Wäre es so, müßten wir froh sein, denn dann hätten wir rund 300.000 Top-Manager, etc. im Land.
Damit ist auch seine Schlußfolgerung falsch, „wir“ hätten nicht von der Osterweiterung profitiert.

Antworten Von Gast: Hedu am 08.09.2008 um 13:15

Re: Und wieder ein Kronenzeitungs-Geschädigter

Endlich haben die Forumsteilnehmer kapiert, dass den "Ausführungen" eines Besserwissers, wie dies Cicerl ist, nichts entgegengesetzt werden kann und es sich deshalb empfiehlt, diese zu ignorieren.
Und siehe da, die Ergüsse eines Cicerls werden mangels Ansprechpartner tatsächlich weniger.
Vor allem wenn man an den Fleichhacker-Kommentar "Auch nicht schlechter als Sinowatz/Steger" denkt, wo es den Anschein hatte, Cicerl strebt auf die 1000 zu.

Von Staatsphilosoph 2000 am 07.09.2008 um 07:36

Natürlich hat Hans Dichand den Alterstarrsinn

so wie es Herr Dr. Fleischhacker ausdrückt. Ich würd's auch "Altersturheit" nennen. Der 86-jährige der seit Jahrzehnten sich immer im "Vorhof der Macht" fühlt - der aber bisher noch nie einen Kanzler direkt machen konnte: er will es jetzt sich und allen in Österreich beweisen: Wenn es Faymann schafft dann hat er mit seiner Kronenzeitung tatsächlich seinen Ziehsohn so nach oben gepusht wie es noch nie eine Zeitung irgendwo auf der Welt getan hatte.

Herrn Dr. Fleischhacker stimme ich in einem Punkt nicht zu: Ganz sicher ist das was sich jetzt im Wahlkampf abspielt eine Demokratiegefährdung! Da müssen die Alamglocken läuten - aber man hat es jahrelang kommen gesehen.

Dichand möchte sich eben Österreich ganz persönlich nach seinen Vorstellungen herrichten nach der Art eines Gutsherrn der es wohlwollend mit den Menschen meint.

Von Gast: Niederösterreicher am 06.09.2008 um 23:44

Noch ist die NR-Wahl für die ÖVP nicht verloren, auch wenn sie in Umfragen immer mehr ins Hintertreffen gerät!

Man darf hat die Dinge nicht so einfach treiben lassen, sondern müßte jetzt energisch Wahlwerbung betreiben und auf die Schwächen der SPÖ hinweisen:

1.) Zunächst sollte man einmal Ordnung in den eigenen Reihen machen und seine eigenen Rebellen (in Tirol) als das brandmarken, was sie eigentlich sind: Leute, die im Trüben fischen und nach Ministerämter gieren, obwohl sie schon längst ins politische Ausgedinge gehören!

2.) Man sollte bei den eigenen Parteifunktionären am flachen Land auf die destruktive Berichterstattung in der "Krone" deutlich hinweisen. Wenn ein Geschäftsmann auf etwas reagiert, so auf Umsatzeinbußen!

3.) Noch liegt die BAWAG-Affaire noch gar nicht solange zurück und sind die Strafverfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen! Faymann hat ÖGB-Funktionäre aus dem Umkreis der BAWAG wieder huldvoll aufgenommen! Auch darauf sollte man endlich hinweisen.

4.) Faymann hat keinerlei Regierungserfahrung: darüber redet niemand!


Von junius am 06.09.2008 um 15:32

der unterschied ...

... zwischen herrn fleischhacker und seiner claque scheint sich immer mehr darauf zu reduzieren, dass diese mit schaum vor dem mund in erscheinung tritt und jener seine wut stattdessen mit drechseln von bigotterien verhüllt.

Antworten Von Gast: Beobachter am 07.09.2008 um 00:40

Re: der unterschied ... liegt wo anders!

Im Forum der "Presse" darf man ungestraft selbst den harmlosesten und wohlwollendsten ÖVP ungestraft anpatzen. Hegt man aber bei einem SPÖ-Mann hinsichllichen seiner bisherigen Tätigkeit Zweifel, wird man unbarmherzig von der Zenzi gelöscht!

Bei dieser Einseitigkeit kein Wunder, wenn die ÖVP-Wahlwerbung keinen Widerhall findet. Bald wird es wieder heißen: BAWAG-Skandal, Konsumpleite, Bank Burgenland-Skandal usw. noch nie etwas gehört!

Von zkk am 06.09.2008 um 12:31

Claus Pándi ... welche chemischen Substanzen es ... ermöglichen, sein tägliches Wirken für Journalismus zu halten.

hat herr fleichshacker nicht das profil 30/08 gelesen? dort steht haarklein aufgelistet, wie herr faymann sein mediennetzwerk "unterstützt" (onkel hans, jugendfreund WoFe, chefredaktuer von heute liiert mir frau bures uswusf).

unter anderem ist herr pandi mit der pressesprecherin (!) von herrn faymann liiert.

ich gehe daher davon aus, dass herrn pandis plötzlicher enthusiamus für herrn faymann weniger auf einnahme von chem. substanzen sondern auf vermehrt erfolgte orale befriedigung durch seine partnerin zurückzuführen ist ...

Von Gast: Volkes Stimme am 06.09.2008 um 12:09

Die Umgangssprache hat für Menschen wie Faymann


eine treffende Bezeichnung. Ein wort, das uns schon alles über Faymann und seine Persönlichkeit, seinen Charakter und seine Fähigkeiten mitteilt.

Dieses - nicht sehr schöne - Wort lautet:

A r s c h k r i e c h e r

Von Gast: chris63 am 06.09.2008 um 10:49

die spoe

benötigte ganz einfach einen medialen gegenpol zum konservativen mainstream, wie er einem aus kurier, presse, sn etc. entgegenweht. da kam die schon lange existierende connection faymann -dichand gerade recht. die konservativen sollen da nicht so wehleidig sein. und seids einmal ehrlich, mit dem pater willi seid ihr doch auch nicht glücklich. ob mit dem pröll sepp mehr drin ist, glaub ich ehrlich gsagt auch nicht. der ist schon mit seiner perspektivenkommission gescheitert.

Antworten Von lb15 am 07.09.2008 um 11:31

Re: die spoe

Das Urteil eines Gastes, der offenbar keine der von ihm zitierten Zeitungen liest. Die Molterer im besonderen und ÖVP im allgemeinen - kritischen Artikel in Presse und Kurier sind Legion!

Bitte einmal die Leser (wirklich ????) - kommentare zu dem Bericht über die letzte Molterer - Rede (der Bericht in der Krone war ja recht objektiv) sind reine Hasspropagande, ohne ein einziges sachliches Argument. Beleidigungen, persönliche An- und Untergriffe - zum Erbrechen! Eine Zeitung, die so etwas unter dem Titel der Meinungsfreiheit zuläßt, richtet sich selbst. Traurig ist ja nur, dass auch dieses Niveau in Österreich im Österreich noch unterboten wird.
Und da gibt es ganz unten noch einen Kommentator, der behauptet, die Krone manipuliere die Österreicher zu höherer Intelligenz.......

Antworten Von Gast: Christian am 07.09.2008 um 00:04

Re: die spoe Ist vollkommen klar: Wer zahlt, schafft an!

Wenn man die sozialistischen Gewerkschafter bei der Gründung der "krone" als Gutsteher für den Gründungskredit hat, hat ist man der SPÖ verpflichtet!

Übrigens haben Sie bei ihrer Aufzählung vergessen, daß das Herz 1.) der Fellnerpresse mit "Österreich" etc. 2.) "der ganzen Woche" des Falkssohnes und Enkel eines Bauarbeitergewerkschafters, 3.) des "Standard" mit Ossi Bronner, u. div. Magazine links schlägt.

Zu denen haben sich mit herber Kritik an der ÖVP seit längerem noch "die Krone", das in jeder U-Bahnstation frei entnehmbare "Heute" und ad personam auch nohc Kurierjournalisten wie etwa Anneliese Rohrer gesellt.

Kein Wunder, daß nach der von den Industriellen Androsch und Schaaf finanzierten aufwendigen Medienkampagne, bei der die ÖVP total ins Hintertreffen geriet, die SPÖ die Nase immer weiter vorne hat!

Wenn die ÖVP die Wahlen verliert, läßt sich die ÖVP unter der Leitung eines energischen Politikers wie Schüssel nicht mehr in eine große Koalition zwingen!

Antworten Von Gast: BM am 06.09.2008 um 17:15

Re: die spoe

chris63 - hmmmm ... zufällig verwandt mit tom93? Der postet nämlich ungefähr den gleichen Nonsens.

 
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