12.02.2012 00:50 | Meine Presse Merkliste0

Kann Barack Obama auch regieren?

CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Auf den Rausch folgt der Kater. Auch nach dem historischen Sieg des schwarzen US-Demokraten wird das so sein.

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Was nun, Barack Obama? Der historische Sieg ist errungen: Erstmals wird, 143 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei, ein Schwarzer ins Weiße Haus einziehen. Eine neue Generation kommt an die Macht, angeführt von einem 47-jährigen Intellektuellen, der die Massen anzieht wie ein Popstar. Ein neuer Stil hat sich durchgesetzt: cool, optimistisch, frei von Zynismus und Angstparolen. Die Jugend begeistert sich nach all der Verdrossenheit, die man ihr nachgesagt hat, auf einmal für ein politisches Idol. Auch andere Bevölkerungsgruppen fühlen sich, für diesen kurzen Moment zumindest, nicht mehr ausgrenzt, sondern wahrgenommen: Schwarze, Hispanics, Arme, auch Schwule. Doch die Koalition, die der Sohn eines Kenianers und eines Blumenkinds aus Kansas geschmiedet hat, durchzieht alle Schichten, bis hin zu weißen Wohlhabenden.

Es ist keine kleine Leistung, die der fantastische Redner in den 21 Monaten seines innovativen Wahlkampfs vollbracht hat. Die Hoffnung, von der er immer spricht, ist mehr als ein Slogan. Sie hat Funken geschlagen und auch Bürger außerhalb der Vereinigten Staaten erfasst. Doch was nun, Barack Obama? Es wird keine Zeit bleiben, den Triumph auszukosten. Denn die Zeitenwende, die Obamas Wahl markiert, wird von einem anderen, einem düsteren Epochenbruch verdunkelt: Amerika steckt in einer tiefen Krise. Und in einem Land, das von Rezession, Schulden und hoher Arbeitslosigkeit bedrängt wird, wird es nicht genügen, wenn Obama rhetorische Glückspillen verabreicht.

Wie ein gigantischer Mühlstein zieht die Hypothek des scheidenden Präsidenten das ehrgeizige Programm des Wahlsiegers hinunter auf den harten Boden der Realität. Jedem der 47 Millionen Amerikaner, die derzeit keine Krankenversicherung haben, hat Obama eine versprochen. 150 Milliarden Dollar will er in den kommenden zehn Jahren in Umwelttechnologien investieren, weitere 60 Milliarden in die Infrastruktur. 95 Prozent der Amerikaner sollen weniger Steuern zahlen müssen, die Reichen dafür mehr, doch unter dem Strich fiele der Staat um hunderte Milliarden Dollar um. Wie soll sich das alles ausgehen, wenn gleichzeitig auch noch Konjunkturpakete geschnürt werden sollen bei einem Budgetdefizit, das jetzt schon fast 500 Milliarden Dollar erreicht hat?

Obama hat zwei Möglichkeiten: Entweder er bricht seine Wahlversprechen, oder er häuft weiter Schuldenberge an. In seiner Siegesrede, einer Best-of-Version bisheriger rhetorischer Glanzlichter, schlug der 44.Präsident interessante Zwischentöne an. Obama sprach ausdrücklich von einem neuen Opfergeist, von einer langen steilen Straße, die vor Amerika liege. Auch Leon Panetta, der als Berater in Obamas Übergangsteam die am 20.Jänner beginnende Präsidentschaft vorbereiten soll, deutete in der „New York Times“ schmerzhafte Entscheidungen zu Beginn der Amtszeit an. Es sieht ganz danach aus, dass Obama die Bevölkerung auf unerfreuliche Fußnoten seines Wahlprogramms einstimmt.

Ein Konflikt mit seiner eigenen Partei bahnt sich an. Weite Teile der US-demokratischen Mehrheit werden darauf drängen, die schönen Worte des Wahlkampfs zu vergolden und das Geld mit beiden Händen unter das Volk zu streuen. In seinen paar Monaten im Senat war Obama stets linientreu. Jetzt wird er Rückgrat zeigen müssen.

Wer so viel Hoffnungen weckt, muss sie zwangsläufig enttäuschen. Da könnte sich auch die Internet-Community, die Obama im Wahlkampf an sich gebunden hat, als Bumerang erweisen. Sind seine vernetzten Anhänger einmal frustriert, wird sich ihr Ärger zur E-Mail-Lawine zusammenballen.

Das Vertrauens- und Begeisterungskapital, das Obama im Wahlkampf aufgebaut hat, wird schnell schmelzen, wenn er, was zu erwarten ist, um unpopuläre Entscheidungen nicht herumkommt. Deshalb tut er auch gut daran, die Hand zu den Republikanern auszustrecken, die sich vorläufig als beeindruckend gute Verlierer erweisen.

Obamas Anspruch ist es, die Nation zu einen. Die Wahl zeigt, dass er dazu fähig ist. Doch integrativ wollten vor ihm schon andere wirken – und scheiterten kläglich, Jimmy Carter etwa. Wie schnell die US-Demokraten eine Mehrheit im Kongress verspielen können, haben sie schon in Bill Clintons erster Amtszeit unter Beweis gestellt.

Obama hat drei Voraussetzungen, ein großer Präsident zu werden: Er hat Charisma, offenbar auch einen kühlen Kopf – und die Zeiten sind fast so herausfordernd wie zu Roosevelts Antritt 1932. Doch keiner weiß, ob Obama auch wirklich ein Land führen kann. Es bleibt die Hoffnung.

Amerikas neuer Präsident Seiten 1 bis 8


christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2008)

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56 Kommentare
 
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Gast: Grete Schoen
06.11.2008 21:11
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Kann Obama auch regieren?

Endlich ein vernuenftiges Kommentar nach all den Hoopla!

Gast: Manioc
06.11.2008 18:08
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Schneekönig

Zuerst mal, ich hab mich, genau wie der ORF und die deutschen Sender, gefreut wie ein Schneekönig, daß die Amerikaner bei der Wahl zwischen einem abgetakeltem Vietnam-Veteranen und einem intellektuellen Schwarzen den besseren Politiker herausgefunden haben.
Da haben sie ja zwei Mal nicht wirklich geschafft.

Allerdings, für Europa war George W. wahrscheinlich der beste President seit hundert Jahren. Mit George W. hatte Europa die Chance, ja den Zwang, Eigenständigkeit zu entwickeln.
Jetzt mit dem Freudengeheule über Barack wird das weltpolitische Hirn wieder in die Abstellkammer geschmissen und das alte Lied 'Amerika wird uns beschützen' erschallt Landauf und Landab.
Jetzt gibt es wieder die Möglichkeit, Russland wirklich zu verärgern und damit einen neuen kalten Krieg zu provozieren.
Vorher konnten die Europäer alles auf George W. schieben, jetzt werden sie die amerikanische Politik wieder mittragen (müssen). Und die wird SO anders nicht werden.

Steininger
06.11.2008 17:21
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Du liebe Güte - so viel Pessimismus!

So einen Kommentar bringt wohl nur ein Österreicher zusammen. Pardon Herr Ultsch aber könnten sie das Unken sein lassen? Lassen sie den Elektus erst einmal sein Amt antreten.
Die größte Belastung der USA ist ja wohl der Krieg. Oder besser die Kriege.
Wenn erstmal Fanatiker wie Chertoff aus dem Weg sind, dann kann man hoffen daß Budgetposten wieder frei werden für rationale Vorhaben. Eine Redimensionierung des "Heimatschutzes" bringt viel Geld.
Neben dem Krieg gegen den Terror im Inland führt man auch teure Kriege anderswo. Im Irak und in Afgahnistan werden, während ich diese Zeilen schreibe, minütlich Millionen versenkt - ohne irgendeine Auswirkung auf die internationale Sicherheit. Eine Redimensionierung von Sicherheitsmaßnahmen würde viel Geld bringen für das Budget. Ganz abschalten wird man die Maschinerie wohl nicht können, es steht einfach zu viel Lobby dahinter.
Also - Kopf hoch. Mit Zuverseicht und Optimismus ist Vieles leichter!

Antworten Gast: Manioc
06.11.2008 18:09
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Re: Du liebe Güte - so viel Pessimismus!

Wenn Barack die Kriegsausgaben um 50% senkt, gebe ich für sein Leben keinen müden Cent mehr.

derpradler
06.11.2008 14:25
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Es geht schon los!

Gusenbauer hat mit seiner hauchdünnen Mehrheit nicht regieren können, weil die Schwarzen es nicht zu ließen. Das ist anscheinend für die schwarzen Vernaderer zu kompliziert.
Obama hat die Macht, hat in beiden Häusern die Mehrheit, Warum man jetzt schon anfängt seine Kompetenz zu bezweifeln, ist mehr als unfair. Schließlich hat man bei Bush, der bekannt war, als geistig zurückgebliebener Cowboy, nicht gezweifelt. Aber Bush war WEISS-Millionär-und SCHWARZ bis in die Seele, daran mag es wohl liegen, daß der Mann 8 Jahre regieren durfte, 8 Jahre in denen er die Welt an den Rand eines neuen Weltkrieges brachte.

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Re: Es geht schon los!

??

Knieriem
06.11.2008 13:05
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Gusenbauerschicksal?

Ja, er ist ein begnadeter Redner, ein Motivator (was könnte der mit Büchern, DVDs und Vorträgen über positives Denken verdienen), aber jetzt steht er einer Realität gegenüber, die der positiven Stimmung, der Erwartungshaltung seiner Wähler kontraproduktiv ist. Er ist, auch wenn das scheinbar manche glauben, nicht Jesus, der aus Wasser Wein machte und aus einigen Broten und Fischen Sättigung für Tausende. Was alleine Europa, und hier wurde nicht gewählt, von diesem Wunderwuzzi erwartet, kann ein einzelnes Politikerleben kaum erreichen. Viel mehr noch erwarten die amerikanischen Massen der Schwarzen, der Latinos, der Unterprivilegierten, der Linken von ihrem "Heiland". M.E. kann er selbst bei größter Anstrengung nicht einen Bruchteil der in ihn gesetzten Erwartungen in einer begrenzten Zeit erreichen (in seiner Rede am Wahlabend hat er schon zurückgerudert). Mir gefällt an Amerika der positive Ruck, das hinter den Sieger stellen (ob Hillary, oder McCain), ich sehe aber ein Windmole.

Gast: Messalina
06.11.2008 10:47
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ja, ja, so ist es

Benjamin Disraeli
Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert wie man sich das vorstellt und nur die welche hinter die Kulissen schauen können erkennen wer das ist.

John Lennon
Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.

kobold
06.11.2008 09:02
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2 Jahre

Ich gebe Obama zwei Jahre, dann wird sich die Hype gelegt haben und es wird sich Enttäuschung breit machen. Er hat eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder er bricht seine Wahlversprechen oder er verschuldet die USA noch weiter. Natürlich kann er der Busch-Regierung die Schuld an der Misere geben - aber wie lange wird das funktionieren?

Antworten rufr
06.11.2008 13:14
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Re: 2 Jahre

Sie sind so wissend. Erstaunlich was Sie an künstlicher Vorahnung 2 Tage nach der Wahl einbringen.
Ja, Ja die Gscheiterln in diesem Land sind schon ein Segen.

solche prognosen sind völlig an den haaren herbeigezogen

schwierige zeiten bieten nämlich auch die möglichkeit sich besonders zu profilieren. als bestes beispiel kann man franklin d. roosevelt nennen, der immerhin vier mal gewählt wurde. außerdem gibt es genügend beispiele, dass mit einer geschickten kommunikationsstrategie durchaus auch unangenehme maßnahmen von der bevölkerung mehrheitlich mitgetragen werden

Antworten Antworten Paige
06.11.2008 11:05
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"Geschickte Kommunikationsstrategie"

so à la Schwatzwutz aus der Animal Farm... bzw. ORF und APA.

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Wichtigste Schritte sind, mutige Denker wie Obama zu finden, damit keine Lücke entsteht!

Die Ökonomen lehren die Freßstrtegie - wer die größte Gier hat kann überleben.

Wenn all Friedtiere aufgefressen sind, haben die Löwen ein Problem.

Zur Gesunderhaltung der Arten muß es Raubtiere geben. Das Nahrungsangebot reguliert den Löwenbestand.

Was fressen Automaten?

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Re: Wichtigste Schritte sind, mutige Denker wie Obama zu finden, damit keine Lücke entsteht!

ganz einfach - Philosophen, oder besser die, die sich dafür halten !

Horst
06.11.2008 07:58
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Eine gute Ausgangslage...

...hat er:

- die USA befindet sich in einer tiefen Wirtschaftskrise
- der Militäreinsatz im Irak ist ein Desaster
- sein Vorgänger hatte Beliebtheitswerte wie die Cholera
- die Menschen in der USA sind extrem verunsichert hinsichtlich ihrer Zukunft

...er kann nur gewinnen.

Antworten my2cent
06.11.2008 09:02
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Re: Eine gute Ausgangslage...

welche ausgangslage hatte carter?

Gast: Crusader
06.11.2008 07:05
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Alle Medien klingen nach Silvesterparty...

.. und am morgen danach hat man einen dröhnenden Kopf und sieht mit Magenproblemen einer sich nicht geänderten Realität ins Auge...

Paige
06.11.2008 06:52
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Da die Vereinigten Staaten

von immer denselben Lobbies regiert werden, egal, wer Präsident ist, ist die Frage falsch gestellt. Jeder kann, der sich als Marionette erweist. Wichtig ist aber natürlich die Euphorie und der Glaube an Veränderung. Mal sehen, was die Hoffnung demnächst für Blüten treibt.
Das Land wurde in div. Nah-Ost-Kriegen finanziell ausgeblutet und sein Pioniergeist, der mit dem "Krieg gegen den Terror" neuerlich entflammt werden sollte, zerstört. Zuletzt wurde eine militärische Intervention im Iran gefordert. Als Bush das ablehnte, kam der Börsencrash.

Der Pioniergeist hat das Land groß gemacht, der Glaube an eine bessere Zukunft und vor allem, dass man dafür gemeinsam an einem Strang gezogen hat. Obama strahlt diese Kraft aus, aber à la longue bräuchten die USA wieder ein gemeinsames Projekt. Ich schlage dafür die Marsbesiedelung vor...

Antworten Gast: Icke1
06.11.2008 13:10
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Re: Da die Vereinigten Staaten

Leider wird aber "nur" die Bombardierung Pakistans, Afganistans und des Iran daraus werden. Der WKII hat ja auch Roosevelts New Deal gerettet. Also können wir uns auf einen WKII vorbereiten! Diesmal mit deutschen Soldaten zur endgültigen Vernichtung aller Feinde Israels ist das eben einfach notwendig und ein gutes Geschäft wird sicher auch draus! God is on our side!

Antworten Antworten Paige
06.11.2008 13:52
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Re: Re: Da die Vereinigten Staaten

Sie haben es erfasst...

Antworten Antworten Antworten Paige
06.11.2008 14:00
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Ich meine

soviel man weiß, gibt es ja keine Marsmenschen... ;-)

Antworten Peregrin
06.11.2008 11:52
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Re: Da die Vereinigten Staaten

War das nicht ein Bush-Lieblingsprojekt? Change?

Antworten Gast: Lampe
06.11.2008 08:16
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Re: Da die Vereinigten Staaten

Wie waers eher mit einer Verbesserung der Lebensverhaeltnisse und die Loesung einiger Probleme im eigenen Land?
Die Bilder der medizinischen Massenversorgung fuer Unversicherte z.Bsp. sind erschreckend.

Antworten Antworten Paige
06.11.2008 09:19
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Re: Re: Da die Vereinigten Staaten

Sozialismus ist teuer...

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Re: Re: Re: Da die Vereinigten Staaten - Sozialismus kostet weniger Tote als Egoismus!

In Menschen gerechnet!

Antworten Antworten Antworten Antworten Paige
06.11.2008 10:37
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Das Gegenteil von Sozialismus ist nicht Egoismus

- ganz im Gegenteil.

Der Sozialismus hat im vergangenen Jhdt. mehr als 100 Mio Menschenleben gekostet. Er entmündigt und verweichlicht die Gesellschaft und endet im Staatsruin - s. realer S. und n a t i o n a l e r S.

In Amerika sind die Leute privat versichert. D.h., die Versicherungsbeiträge kosten mehr, aber diese Kassen gehen auch nicht pleite. Dazu gibt es eine gut funktionierende Wohlfahrt und staatliche Mindestsicherungen. Zur Zeit des realen Sozialismus im Ostblock und der UdSSR hieß es, einem amerikanischen Arbeitslosen geht es immer noch um Klassen besser als einem russischen Arbeiter.

Im Übrigen ist das einzige Gift im Cola der Zucker...

 
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