11.02.2012 23:53 | Meine Presse Merkliste0

Warum ist Arigona keine Schlüsselarbeitskraft?

RAINER NOWAK (Die Presse)

Es geht immer noch absurder: Arigona Zogaj beantragt Asyl, ihre Geschwister reisen kameragerecht illegal ein.

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Arigona Zogaj scheint zu gelingen, was alle Guten, Grünen und Gesinnungshelden zusammen nie geschafft haben: die Asylgesetzgebung außer Kraft zu setzen. Mit der Annahme eines neuen Asylantrags von Arigona und ihrer Mutter Nurie Zogaj im Erstaufnahmezentrum Thalham wird das Asylrecht ad absurdum geführt. Die Anwälte von hunderten abgeschobenen, weil zuvor abgelehnten Asylbewerbern sollten sich sofort selbst an den Ohren nehmen, sich an diesem einzigartigen Präzedenzfall orientieren und ihre Klienten zurück nach Österreich bringen lassen. Irgendwie hebelt man die Asylgesetzgebung über Jahre aus.

Nur noch einmal zur Erinnerung ein grober Überblick: Familie Zogaj reiste 2002 illegal nach Österreich, der Vater war schon ein Jahr zuvor angekommen, sein Asylantrag war bereits abgelehnt worden. Auch der Antrag der anderen Familienmitglieder wird negativ beantwortet, der Vater geht in Berufung, später die Mutter. Abgelehnt. Der erste Ausweisungsbescheid wird beim Verfassungsgerichtshof angefochten, dort aber bestätigt. Die Sicherheitsdirektion will die Abschiebung vollziehen, diesmal versucht es die Familie beim Verwaltungsgerichtshof, aber der lehnt die Beschwerde ab. Wir schreiben 2005. Jetzt versucht es die Familie, die sich nach drei Jahren in Österreich schon heimisch fühlt, beim Innenressort mit dem Antrag auf Niederlassung aus humanitären Gründen, das Ministerium sieht diese aber nicht. Die Berufung bringt weitere 20 (!) Monate Aufschub bis zur Bestätigung des alten Bescheids des Ressorts. Und wieder geht es zum Verwaltungsgerichtshof, der bestätigt das Ministerium. Im September 2007 werden der Vater und vier Kinder abgeschoben, das Mädchen taucht unter, wird zur Asylikone des Boulevards und zum Albtraum des damaligen Innenministers Günther Platter. Nach Selbstmorddrohung und allgemeiner Empörung über das herzlose Verhalten der staatlichen Organe kommt das Mädchen - auch über dezente Vermittlung des schwarzen oberösterreichischen Landeshauptmannes und mit Wissen anderer Politiker - bei einem Priester unter, der Fall wird auf die lange Wahlkampfbank geschoben.

Das Asylrecht kommt in Diskussion, die neue Innenministerin Maria Fekter will solche Fälle in Zukunft verhindern, indem Paten die Verantwortung für Menschen wie Arigona Zogaj übernehmen, die fühlt sich verständlicherweise längst mehr als Österreicherin denn als Kosovarin. Und was macht Arigona Zogaj 2009? Sie stellt einen neuen Antrag. (Das darf sie, weil die alten, die abgelehnten, nur als Familienmitglied des Vaters eingebracht wurden, nun sind es die eigenen der Frauen.)

Diese Fristenlaufdarstellung ist notwendig, um einen einfachen Satz verständlich zu machen: Arigona Zogaj ist kein Asylfall. Es mag unmenschlich und zynisch klingen, ist aber die Wahrheit und darf nie vergessen werden. Ein alter kurdischer Kämpfer, der in der Türkei verfolgt wird, hat hingegen sehr wohl Anspruch auf Asyl.

Dass ein junger Mensch nach sieben Jahren Aufenthalt, Schulbesuch, Integration und ewiger Verfahren (der Eltern!) bleiben dürfen müsste, muss klar sein - aber eben nicht unter dem Titel Asyl. Dass nun die Geschwister - am Schluss mit Begleitung einer ORF-Kamera, was ein interessantes öffentlich-rechtliches Verständnis belegt - nach Österreich eingereist sind, ist illegal und dumm zugleich: Die kleinen Kinder hätten legal einreisen können. Das war bisher das eigentliche humanitäre Problem: Die kleinen Kinder waren von ihrer Mutter getrennt. Wenn die Innenministerin nun davon spricht, sie sei ohnehin immer für eine Familienzusammenführung gewesen, aber eben im Kosovo, hat sie zwar recht, aber beweist null Sensibilität. Sondern nur, dass die SPÖ klug gehandelt hat, das medial mühselige Ministerium nicht wie angekündigt nach gewonnener Wahl zurückzuverhandeln.

Viel spricht dafür, dass Arigona Zogaj in einigen Monaten doch endgültig bleiben darf, weil die Mutter und somit auch ihre Kinder „subsidiären Schutz" wegen ihres labilen Gesundheitszustands verdienen. Viel spricht dafür, dass es auch in Zukunft ähnliche absurde Fälle geben wird. (Vielleicht gibt es noch mehr Verwandte?) Man darf auch vorerst nicht damit rechnen, dass der Unterschied zwischen Asylrecht und Migration allgemein erkannt wird und über ohnehin notwendige stärkere intelligente Einwanderung diskutiert wird. Bis auf Weiteres werden wir über Fälle wie jenen Arigona Zogajs reden. Kleiner Vorschlag zum Schluss, wenn das mit dem Asyl, wie zu erwarten, wieder nichts wird: Warum nimmt man sie nicht als Schlüsselarbeitskraft in die Quote? Als Moderatorin der ORF-Sendung „Thema" vielleicht?


rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2009)

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140 Kommentare
 
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Gast: Hans der Peter
16.07.2010 14:08
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Hallo

Hallo ich bin der Hans. Ob Arigona nett ist, hin oder her.
Gesetze müssen einfach eingehalten werden und die kann nett sein wie sie will, da kommt auch sie nicht durch.
Und diese Gerüchte um ihre Selbstmordgedanken sind doch Quatsch. Die wollte doch nur etwas finden um hier bleiben zu dürfen!
Ich finde die Entscheidung gut, und gut ist.

Gast: Der WM'ler
16.06.2010 00:26
0 0

Abschiebung

So, der VfGH hat gesprochen: Jetzt muss Familie Zogaj abgeschoben werden und egal wie man persönlich dazu steht, man muss die Entscheidung des VfGH bedingungslos akzeptieren, auch wenn sie mach einem völlig absurd erscheinen. Gesetze sind nun einmal einzuhalten und wenn der höchste Gerichtshof Österreichs eine Entscheidung trifft, so ist diese zu Akzeptieren, was wäre unser Rechtssystem sonst wert, wenn Entscheidungen des Höchstgerichts ignoriert werden???

Antworten Gast: onlymehdy
16.06.2010 10:00
0 0

Re: Abschiebung

Nicht wenn Arigona und Ihre Familie nach Kärnten zieht, die sind ja bekanntlich nicht der Verfassung unterworfen!!!!

Gast: senfbaron
13.11.2009 19:22
0 0

abschiebung

selbstverständlich ist der endlich zugestellte bescheid umgehendst umzusetzen, einsprüche raschest abzulehnen und die "familie" zusammenzuführen.
lange genug wurde gegen unser geltendes recht verstoßen, berufen und illegal eingereist.
was geht eigentlich in der "mutter" vor, die sich in österreich pflegen läßt und ihre anderen kinder einem ungewissen schicksal überläßt?

am verhalten unserer behörden ist allerdings zu kritisieren, dass sie jahre zur eintscheidungsfindung gebraucht hat.

Antworten Gast: cmoerzdp
26.02.2010 22:01
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Re: abschiebung

Was ist bitte mit allen los!?
Sind Sie tatsächlich alle dafür, dass ein nettes Mädchen, dass niemandem etwas getan hat an den Rand des Selbstmords getrieben wird!?
Sie will nur hier bleiben verdammt!
Bitte ein bißchen Empathie! s geht hier um ein junges Menschenleben!!!!!!!!!!!!!!!!!

Antworten Gast: genug
10.01.2010 13:58
0 0

Re: abschiebung

natürlich müssen sie abgeschoben werden, dass steht ausser frage!
wenn man ihnen das durchgehen lässt, müssen wir in zukunft bei jeder anderen illegal eingereisten person gleich verfahren.
freilich ist es der arigona und ihrer familie gegeüber nicht fair, aber nur im bezug auf die dauer die sie auf die abschiebung warten mussten.
keiner der politiker wollte sich in die nesseln setzen und die mühlen der behörden mahlen langsam.....
die zoga¿s wussten genau dies und haben es für sich genutzt, der jetzige zustand wurde bewusst von ihnen herbeigeführt!
Gute Heimreise also, alles andere wäre gegen jegliche Vernunft!

Gast: Walter
13.11.2009 16:07
0 0

Gute Heimreise!

Ich hoffe wirklich, dass sich unser Staat von solchen Leuten nicht erpressen lässt. Normal wäre es seitens dieser Familie angebracht sich für alles hier zu bedanken und schließlich zu gehen. Dieses fordernde Verhalten ist einfach unmöglich. Alleine durch ihr Verhalten hat die ganze Familie schon bewiesen, dass sie nicht nach Österreich gehört.

Gast: Biber
13.11.2009 08:08
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"Arigona"

Ich finde auch das diese Familie abgeschoben ghört, da Sie den Staat erpresst und denoch illegal in Österreich ist!

Aber was zählt unsere Meinung, da Österreich (bzw. Politiker) sowieso erpressbar ist!


Gast: Fritz
21.06.2009 18:28
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Abschieben!!!!

Ihr Gutmenschen geht doch mit dieser Arigona mit.

Es gibt nur eine Möglichkeit für diese kriminelle Familie: ABSCHIEBEN!!!


Gast: Edith Halbwachs
27.01.2009 13:07
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Schade. Kaum treten Sonderlinge wie "Cicero" in Erscheinung

wird jede Diskussion zu einer untergriffigen Angelegenheit.
Da dieser "Cicero" aber der ewiggestrigen Generation anzugehören scheint (sein vordergründiger ausländerfreundlicher Gestus tut hier nichts zur Sache), ist wenigstens klar, woher der Wind weht.
In einigen Jahren werden die letzten dieses braunen Bodensatzes ihr wohlverdientes Ende gefunden haben.

Gast: Ferdl
26.01.2009 10:14
0 0

Ihre "Kommentare" zeigen, Cicerl,

der Inhalt und die Sache sind Ihnen völlig gleichgültig, wie die Sophisten im alten Griechenland (gerne dürfen Sie nun wieder auf Wikipedia und andere Medien zurückgreifen, kopieren und mit vermeintlichem Wissen prahlen) versuchen auch Sie, mit lautem Geschrei und provokantem Auftreten Gehör zu finden.
Traurig, dass ein 80-Jähriger HTL-Ing. so etwas nötig hat, denn im Unterschied zu den Sophisten, welche dafür immerhin Geld bekammen, steigen Sie leer aus, wenn Sie ehrlich sind, müssten Sie zugeben, dass Ihre Auftritte allesamt als Niederlagen einzustufen sind. Sie kommen also nicht einmal zu Ihrer Genugtuung.

Antworten Gast: Ferdl
26.01.2009 12:23
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Re: Ihre

Damit Cicerl keinen Krampf bekommt, korrigiere ich hiermit: bekamen statt bekammen.

Cicero
22.01.2009 22:11
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Es wurmt wohl eher Valerian, denn jetzt kommt er als Ferdl wieder

Da bin ich doch glatt beim Valerian zu spät gekommen um seine wissenschaftlichen Erkenntnisse betreffend meinen physischen und psychischen Gesundheitszustand für die Welt zu retten.
Jetzt schweigt Valerian, es kommt wieder Ferdl.
Das Problem der „Beiden“: Es sind nicht die beiden, es ist nur einer.
Das geht eben nur solange gut, es die Beiden, äh der Eine die restliche Welt für völlig blöd hält.
Womit nur eine Frage bleibt, die aber schon lange ungeklärt ist. Was treibt diesen Stänkerer zu seinem Treiben, was hat er davon, was bietet ihm das?
Gerne gebe ich zu, ich bin naiv, denn ich meine und habe das oft und oft gesagt, wenn meine Ansichten falsch sind, muß es ein Leichtes sein sie zu widerlegen. Warum macht das der Stänkerer nicht?

Antworten Gast: Ferdl
26.01.2009 12:29
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Und wie das Cicerl rotiert!

Da Cicerl schon lange nicht mehr der Kaiser der Stammtische ist, versucht er es halt hier in den Foren der "Presse", bekommt er eben da wie dort seine Abfuhr.
Im Übrigen freut es mich zu sehen, wie es Cicerl wurmt, dass er von den anderen Forumsteilnehmern mehr oder weniger mit einem milden Lächeln bedacht und seine "Autorität" nicht anerkannt wird.

Gast: Ferdl
22.01.2009 19:54
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Und wie es das Cicerl wurmt,

das es hier nicht das letzte Wort haben kann.

Cicero
22.01.2009 13:25
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Nobelpreis mit Ferndiagnose?

Valerian, nur jetzt nicht aufgeben, Sie sind knapp vor dem Durchbruch, jetzt aufgeben wäre Verrat an der Wissenschaft. Ihre Erkenntnisse sind nobelpreisverdächtig, zumal Ihre Arbeitsmethode außergewöhnlich ist, mit der Sie diese Erkenntnisse gewinnen. Niemandem vor Ihnen ist es gelungen, derart tiefschürfende und umfassende Erkenntnisse nur per Ferndiagnose zu gewinnen.
Ich, kleiner Geist, wollte schon aufhören hier in diesem Forum meine persönliche Meinung zu ein paar Themen zu äußern. Aber da ist etwas passiert, was mir diese Idee sehr schnell wieder austrieb. Keineswegs könnte ich es verantworten, Ihren wissenschaftlichen Höhenflug zu unterbrechen oder auch nur zu behindern.
Was ist passiert? Ich konnte meine Raumheizung auf Null stellen, weil meine Telefone, ich habe einen Festnetzanschluß und zwei Mobilanschlüsse, heißliefen. Viele meiner Freunde rufen an, ich dürfe Sie keineswegs behindern, indem ich aufhöre.
Wenn ich weitermachen muß, dürfen Sie auch nicht aufhören!

Gast: Valerian
21.01.2009 22:19
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Armes Cicerl. Haben Sie kein Leben außerhalb dieser Foren?

Seit dem Februar 2000 sind von Ihnen nichts als Rechtfertigungen, warum Sie diese oder jene Position (der Inhalt ist Ihnen zumeist egal) vertreten, zu vernehmen. Was ist der tiefere Sinn Ihrer Ausführungen?
Hat Ihnen Ihr Therapeut empfohlen, sich solcherart mitzuteilen, um Ihre Isolation zu durchbrechen? Betrachten Sie vielleicht Ihre Aktivitäten gar als erweiterte Gruppensitzung?
Machen Sie schon Fortschritte oder verschlechtert sich Ihr Zustand? Wie werden Sie mit Widerspruch fertig und werden Sie wieder in ein "normales" Leben zurückfinden?
Fragen über Fragen, auf die Sie wahrscheinlich keine Antworten geben können oder wohl auch nicht wollen.
Ich würde es als Fortschritt Ihrer Therapie betrachten, wenn Sie diesmal nicht darauf bestünden, das letzte Wort haben zu müssen und Ihr Geschreibe einstellen.
Ob Sie das wohl schaffen, Cicerl? Seien Sie stark und geben Sie Ihren Zwängen nicht nach auch wenn es schwer fällt, ein aus Rechthaberei aufbauendes Leben mit 80 Jahren zu ändern

Cicero
21.01.2009 21:18
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„Wenn“-Sätze sind „würde“-los! Es muß also heißen: „Was würden Sie wohl tun, ignorierte man Sie?“

Ja, ja, Valerian, weiter unten Ihre Worte: „Was würden Sie wohl tun, wenn Sie einfach ignoriert würden?“
Na ja, was würde ich wohl tun? Dummerweise habe ich das Problem nicht, es gibt genügend seriöse Beitragsschreiber, die auf meine Darstellungen zustimmend oder auch ablehnend reagieren.
Ihr Problem ist, alle diese Leute schreiben unter gleichbleibendem Pseudonym und haben in der jeweiligen Sache auch etwas zu sagen. Ob ich mit den jeweiligen Aussagen dann einverstanden bin oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, denn eine echte Diskussion läuft über Rede und Gegenrede. Daher ist der Widerspruch besonders gut für die Diskussion.
Sie aber können in der jeweiligen Sache nichts, aber schon gar nichts sagen, und so bleibt Ihnen nur übrig, auf mich persönlich einzudreschen. Damit das etwas hermacht, wechseln Sie Ihr Pseudonym wie ich meine Unterwäsche.
Sie wollen wissen, was ich machen würde, ignorierte man mich? Gegenfrage, was würden Sie machen, gäbe es mich nicht?

Gast: Valerian
21.01.2009 19:12
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Cicerls großer Auftritt

Endlich wieder ein Forum, in dem Cicerl einen großen Auftritt hinlegen und mit seinem "Wissen" prahlen kann. Heute geht es um Arigona, morgen um dies, übermorgen um das, der Anlass ist Cicerl egal, Hauptsache die Provokation stimmt.
In der realen Welt wird er aufgrund seines unmöglichen Verhaltens nur sehr wenige Diskussionspartner finden, sodass ihm nur die virtuelle Welt bleibt. Eigentlich traurig.

Gast: Oskar L.
20.01.2009 12:45
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Frech und Präpotent

Ich fasse es nicht. Ein kleines Mädchen setzt unsere Asylgesetzte (vorläufig) außer Kraft. Zuerst reist die Großfamilie illegal nach Österreich ein - nachdem alle Asylansuchen als unbegründet abgewiesen wurden und der Großteil der Familie wieder in den Kosovo gebracht wurde erpresst ein kleines Mädchen unsere Republik. Ein Jahr später ist die ganze abgeschobene Familie wieder da und stellt frech und präpotent einen neuerlichen offensichtlich aussichtslosen Asylantrag nur um Zeit zu schinden damit etwas später wegen der langen Aufenthaltsdauer ein sogenannter "humanitärer Aufenthalt" erpresst werden kann. Warum lässt sich unsere Regierung von lupenreinen Wirtschaftsflüchtlingen derart auf der Nase herumtanzen- eine absolute Frechheit ! Wenn bei dieser auch teilweise kriminellen Familie eine Ausnahme gemacht wird dürfen wir uns nicht wundern wenn massenhaft weitere Wirtschaftsflüchtlinge unter Verweis auf die Familie Zogaj ebenfalls die Einwanderung nach Österreich erpressen wollen

Gast: Ferdl
19.01.2009 18:39
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Und es wurmt das Cicerl, dass es welche gibt,

die nicht seinem verqueren Weltbild anhängen und sich erlauben, einer anderen Meinung anzuhängen.

Antworten Cicero
21.01.2009 17:38
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Wem was wurmt!

Sie dürfen das gerne glauben.
Aus einem ganz einfachen Grund. Wenn Sie es nicht schaffen, zu erkennen, daß primitive Hetze keine Antwort auf die klare Frage darstellen kann, hat der Rechtsstaat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, dann, aber auch nur dann haben Sie recht.
Letzteres aber ist ein Trauerspiel für Sie und nicht für mich. Das wiederum werden Sie auch nicht begreifen.

Antworten Antworten Gast: Ferdl
22.01.2009 10:46
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Re: Wem was wurmt!

Und wie es Sie wurmt, Cicerl!

Antworten Antworten Gast: Valerian
21.01.2009 19:07
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Echauffieren Sie sich nicht künstlich, Cicerl!

Sie sind doch froh, wenn Sie aufgrund Ihrer unqualifizierten Äußerungen angefeindet werden. Was würden Sie wohl tun, wenn Sie einfach ignoriert würden?

Cicero
19.01.2009 14:41
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Wie kann man von den Ausländern Integration verlangen, wenn man es ihnen unmöglich macht?

Da gibt es in der TV-Werbung für einen Mobil-Telefonanbieter einen Inder. Sehr bekannt!
Der Mann ist wirklich ein Inder, er ist nicht österreichischer Staatsbürger, hat aber eine Aufenthaltserlaubnis, weil er für die Wiener Bühnen (Musical) arbeitet. Seine Aufenthaltgenehmigung muß er jährlich verlängern lassen, was auch jedesmal erfolgt.
In einer TV-Sendung mit Vera berichtete er gestern folgendes und das in bestem Deutsch, nur mit einem leichten Akzent. Wieder war die Verlängerung der Aufenthaltbewilligung fällig und er ging zur entsprechenden Magistratsabteilung der Gemeinde Wien. Dort sagte er in seinem korrekten Deutsch: „Ich bin bei den Wiener Bühnen beschäftigt und benötige die Verlängerung meiner Aufenthaltsbewilligung“. Der Gemeindebeamte antwortete: „Was Du wollen?“
Das ist es genau, was ich massiv beanstande. Wie kann man von den Ausländern verlangen, sie müßten sich integrieren, wenn man es ihnen unmöglich macht?
Das ist schäbig!

Antworten Gast: H.
19.01.2009 23:18
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Re: Wie kann man von den Ausländern Integration verlangen, wenn man es ihnen unmöglich macht?

Reden Sie nicht länger um den heißen Brei herum, Cicerl, und beantworten Sie endlich die von Nowak gestellte Frage: Warum ist Arigona keine Schlüsselarbeitskraft bzw. ist Arigona eine Schlüsselarbeitskraft?
Alles andere interessiert hier nicht.

 
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