25.05.2012 15:36 | Meine Presse Merkliste 0

Das verdunkelte Bild der Kirche

MICHAEL PRÜLLER (Die Presse)

Und wieder einmal hat man im Vatikan alles falsch gemacht: Themenmanagement wie im 18. Jahrhundert.

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Um zu wissen, dass der Vatikan so ziemlich das unbedarfteste Themenmanagement aller internationalen Institutionen betreibt, hätte es des neuesten Meisterstücks gar nicht mehr bedurft. Im jüngsten Fall fällt aber das Urteil schwer, ob es sich um absichtliche Bosheit oder bloß um übliche Unfähigkeit handelt: knapp vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag und auf den Tag genau 50 Jahre nach der Ankündigung des II. Vatikanischen Konzils die Exkommunikation von vier Geistlichen aufzuheben, die sich 1988 unerlaubt zu Bischöfen haben weihen lassen. Einer von ihnen hat erst wenige Tage davor den Holocaust in Abrede gestellt. Und alle vier stehen in diametralem Widerspruch zu entscheidenden Festlegungen des Konzils, die auch das Verhältnis zum Judentum betreffen.

Auch wenn der Gnadenakt kirchenrechtlich keine Rehabilitierung bedeutet und die Betroffenen weiterhin nicht als Bischöfe tätig werden dürfen (und sie sich weiter darum nicht scheren werden), ist das Bild verheerend. Jeder PR-Aspirant im ersten Lehrjahr hätte das voraussagen können. Doch wo das Bild der Kirche verdunkelt ist, das sollten eigentlich auch die meisten Prälaten wissen, leidet ihre Botschaft.

Der größte Wirbel gilt dem Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson, dabei ist sein Fall in Wirklichkeit der weniger wichtige. Seine kruden Geschichtstheorien sind kein Gegenstand für die Kirchenstrafe der Exkommunikation und stehen somit auch nicht der Begnadigung entgegen – aber es hilft Rom nichts, rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Auch wenn Williamson kein klassischer Antisemit zu sein scheint, sondern offenbar ein Freund jeglicher Verschwörungstheorien, der auch gern davon predigt, dass der Vatikan vom Satan kontrolliert werde, und dass es „absolut sicher“ sei, dass das World Trade Center von „professionellen Demolierern“ im Inneren des Gebäudes zu Fall gebracht worden sei. Eine sensible Politik fragt nicht nur danach, ob alles rechtens ist, sondern auch, wie man verstanden wird. Und nach den Folgen.

Und da sind wir beim zweiten Thema – da, wo nicht nur die Form, sondern die Sache bedenklich wird. Landläufig heißt es beim Stichwort „Lefebvre“ meist nur: lateinische Messe. Wesentlich heikler ist aber, dass die Gefolgsleute des 1991 verstorbenen Bischofs (dessen Vater übrigens im KZ gestorben ist, nachdem er Juden zur Flucht verholfen hat) die seit dem Konzil geltende Lehre der katholischen Kirche zur Religionsfreiheit und zur Ökumene ablehnen. Eine Lehre, die für die Koexistenz von Kirche und Staat im Zeitalter der Demokratie von eminenter Bedeutung ist.

Das Konzil hat das Recht jedes Menschen anerkannt, nach seinem eigenen Willen seine Religion zu wählen und auch öffentlich auszuüben. Die Anhänger Lefebvres gehen hingegen davon aus, dass auch der Staat, zumindest dann, wenn die Mehrheit Katholiken sind, katholisch zu sein hat, in seinen Gesetzen die katholische Lehre widerspiegeln muss und andere Religionen nur so weit tolerieren darf, wie es die Klugheit fordert: „Die falschen Religionen haben kein wirkliches Recht auf ihre Ausübung, da sie eben falsche, irrtümliche Religionen sind.“ („Katechismus zur Kirchlichen Krise“, 1999)

Die Lefebvrianer haben schon recht, dass die Päpste über lange Zeit hinweg das auch so gesehen haben. Ihr Dissens, den sie als Treue zur Kirche begreifen, sei ihnen gegönnt. Gerade weil es hier aber um einen so elementaren Fortschritt im Kirchen- und Staatsverständnis geht, sollte der Vatikan um Klarheit seines Standortes in dieser Frage besorgt sein. Bloß auf die Aussage der vier Rebellen zu verweisen, dass sie „die Lehren der Kirche mit kindlichem Geiste annehmen“, reicht da nicht. Was denn nun? Nehmen sie ihren Widerspruch zum Konzil zurück, oder findet man etwa in Rom diese Differenzen nicht mehr der Rede wert?


Gewiss: Der Akt Roms ist nicht das Ende der Affäre, sondern ein erster Schritt zu unbelasteten Heimkehrgesprächen. Genau deswegen wären, wie schon so oft, klärende Begleitworte am Platz gewesen. So wie man einen besseren Termin abwarten und proaktiv mit den jüdischen Bedenken hätte umgehen müssen, statt im römischen Dreischritt vorzugehen: karge Verlautbarung – Aufruhr und Missverständnisse – nachfolgend zusammengeschusterte Noterklärung (diesfalls für Samstag angekündigt, also immerhin nur sieben Tage nach erfolgtem Pallawatsch).

Man hätte es aber auch einfach lassen und die Strafe wegen Ungehorsams erst dann aufheben können, wenn der Ungehorsam selbst aufhört. Diese Vorgangsweise ist dem Vatikan ja sonst auch nicht gerade fremd. Dass man gerade der kleinen Sekte der Lefebvrianer außergewöhnliche Zugeständnisse macht, mag bei größtem Wohlwollen gerade noch rührend sein. Klug ist es nicht.


michael.prueller@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.01.2009)

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75 Kommentare
 
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Gast: Beobachter
31.01.2009 04:44
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Nachhilfe in Kirchengeschichte

Her Prueller hat anscheinend nie vom Heiligen Athanasius gehoert. Und Arianer sind etwas anderes als Arier, aber so weit reicht die Geschichtskenntis wohl nicht.
Ach ja, und die Heilige Katholische Kirche hat mit "PR" wenig zu tun: Denn sie beruft sich auf die Maertyrer. Und die machten wahrlich schlechte PR, und wurden deshalb auf vielfache Weise getoetet. So wie es Herr Prueller mit den modernen Mitteln des Femejournalismus versucht.

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Re: Nachhilfe in Kirchengeschichte

bravo!

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"Und wieder einmal "

...freue ich mich, dass ich evangelisch bn.

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Re:

obwohl's eigentlich nur wenig grund dazu gibt:

luther als aufmüpfelnder und besserwisserischer splitterer, der seine eigene animosität genützt hat, eine "eigene kirche" zu gründen: mit glauben hatte das ja wohl nicht viel zu tun.

er hat sich halt seine eigene kirche gebastelt, so wie ron hubbard, oder heinrich VIII

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Re: Re:

Und auszerdem verfallen Sie in genau denselben (m.E. roemisch-katholisch begruendeten) Denkfehler, in den viele derjenigen verfallen, die Benedikt XVI. und das Christentum gleichsetzen: Protestantismus - das protestantische Prinzip - ist nicht Lutherverehrung. Oder Calvinverehrung. Oder Zwingli-, Bucer-, oder Cranmerverehrung. Das unkritische Nachbeten und Zur-Ehre-der-Altaere-Erheben, das ueberlassen wir sehr gerne anderen.

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Re: Re:

Wer hier der Nachhilfe in Kirchengeschichte bedarf, die Sie bei anderen so heftig fordern (s.o.), sind offenbar Sie. Nehmen Sie's mir nicht uebel, aber dieses Deniflesche Lutherverstaendnis, das ist schon mehr als modrig.

Gast: Christian
30.01.2009 16:30
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Für mich ist Papst Benedikt nach wie vor eine moralische Autorität!

Jeder Einmischung in innere Angelegenheiten der Kirche ist daher strikt zurückzuweisen.

Was sich andere Glaubensgemeinschaften wie die IKG verbeten würde, sollte man nicht bei der Katholischen Kirche zulassen!

Was noch den Erzbischof Williamson anlangt, so ist es typische, daß sich aus dem Musterland der Demokratie, nämlich England, stammende Leute getrauen, offen zu sagen, was sie denken. Man sollte daher auch offen dieskutieren und auf div. Fakten hinweisen. Aber die Wahrheit mit Feuer und Schwert zu verbreiten, da hat gerade die kath. Kirche jahrhundertelange negative Erfahrungen!

Fragender
29.01.2009 19:19
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Was hätte wohl Jesus zu dieser Kirche gesagt?



.

Fragender
29.01.2009 19:19
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Wie kann man die Menschen vor diesen Spinnern schützen?



.

Fragender
29.01.2009 19:19
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Warum treten so viele Österreicher aus der katholischen Kirche aus?



.

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Re: Warum treten so viele Österreicher aus der katholischen Kirche aus?

äh - und auf die quantität der leute kommt es an?

bestimmt die quantität die qualität? wow, dann war hitler ja wirklich ein toller typ...

Gast: Gast
29.01.2009 18:07
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die Antwort der Menschen auf die Spinner in Rom




Austritte aus der röm.-kath. Kirche in Österreich

2006 … 36.816
2007 … 36.858
2008 … 40.595

2009 ... ?



Priesterweihen in der röm.-kath. Kirche in Österreich

2008 … 41 (bei immer noch ca. 5.800.000 Katholiken)

2009 … ?




Antworten Gast: TATblatt
30.01.2009 16:31
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Re: Genosse!

Du hat auf die WIEDEREINTRITTE vergessen!

AUSTRITT



zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)



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Re: AUSTRITT

bissl lächerlich, dieses dauernde spam-kampf-posing, oder?

stammt offenbar von einem hasserfüllten paranoiker.

naja, eigentlich ein argument, nicht auszutreten: wenn austretende lauter solche spinner sind, bleibe ich lieber drinnen!

Gast: lancelot
29.01.2009 16:06
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Ebenen des Lebens und Glaubens

wir alle müssen lernen, daß es parallelwelten gibt, also müssen wir auch danach denken und handeln.
Geburt und Tod erlebe ich alleine, ohne Papst. Gleichzeitig hätte ich ohne Kirche nie von Jesus Christus erfahren. Das sind zwei Ebenen, die aber real sind. Als ich Glaubenskind war, brauchte ich die Apostel. inzwischen bin ich selbst ein Jünger Jesu, ein Bruder Jesu(Gott ist mein Vater, Maria meine Mutter), ein Miterbe Christi. Der Papst, Kardinäle, Bischöfe, sind meine Brüder. Leider haben sie nie Zeit für mich, oder sie sind nicht bei Jesus, das kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, Jesus ist in mir. Wer nun sein Leben lang die Kirche braucht, also ein Säugling im Glauben bleibt, weil er Mittler braucht, ist arm genug und muß nicht kritisiert werden. Das können hochgestellte Persönlichkeiten sein, der weltliche Stand sagt nichts aus. Eine Chance verdient jeder, auch ein Bischof, der sich versündigt. Arm ist, wer nicht vergeben kann, sei er Christ oder Jude oder Buddhist.

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ich dodel...

... hatte letzte woche wirklich ernsthaft überlegt, die presse zu abonnieren.

jetzt würde ich mich kräftig in den a... beißen, wenn ich derartiges hasserfülltes, zeitgeistiges geschreibsel á la standard oder falter finanziell unterstützt hätte!

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so ein blödsinn...

herr prüller, sie sind ein besserwisser.

ui, der papst, dieser frechdachs, hat vergessen, Sie um Ihre erlaubnis zu fragen.

warum sind eigentlich nicht Sie papst, wenn Sie alles so gut wissen?

bei der kirche geht es um inhalte und werte, nicht um pr-arbeit.

aber das passt ja nicht in ihr klischee - Sie bedienen lieber populistische erwartungen. die kirche muss sich ja so verhalten, dass es dem zeitgeist passt. ahja, und herrn feichtelbauer und herrn schüller.

Ihr leitartikel hat schülerzeitungsniveau, aber gebildeten presse-lesern sollte man ihn nicht zumuten.

Gast: lancelot
29.01.2009 12:42
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Jesus konnte Kirche nicht denken

Jesus gründete keine Kirche, als Jude kannte er auch den begriff Hades nicht, darum ist es falsch zu meinen ER hätte eine Kirche auf den Felsen gebaut.
Das Papsttum hat sich selbst Allmacht verliehen (1000 n.Christus) und sich so ins Abseits manövriert (wird man rückblickend einmal im 3.Millenium sagen).
Das Papsttum ist keine Ewigkeitsinstanz.
Die Kreuzzüge und andere Anti-Jesuanische Taten waren nicht Jesusmäßig, sondern gingen von Rom aus (siehe Amerik.Kontinent).
Also : Es kommt wie es kommt, GOTT läßt sich nicht spotten, denn sein Reich ist nicht von dieser Welt, denn Welt ist vergänglich, darum ist auch Rom nicht ewig, sondern vergänglich.

Antworten Peregrin
30.01.2009 10:58
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Re: Jesus konnte Kirche nicht denken

Von nix eine Ahnung, aber das reichlich. Bwerben Sie sich doch als Redakteur in der "Presse"!

Re: Jesus konnte Kirche nicht denken

Jesus hat gewiss Probleme mit dieser Kirche die aus seinen apostolischen Nachfolgern hervorgegangen ist. Wer hat ihn - Jesus - verurteilt und schließlich hingerichtet? Die Tempelpriesterschaft sah sich angegriffen - möglicherweise auch wegen Kolaberation mit der Besatzungsmacht und der korrupten jüdischen weltlichen Macht, nämlich Herodes - also ging Jesus durch eine Übereinstimmung der Interessen zwischen der hohen Priesterschaft, der weltlichen jüdischen Macht, die ebenso wie die Priesterschaft mit den Besatzern kolaborierte, natürlich alles im Interesse des gesamten Volkes, ans Kreuz. Warum? Möglicherweise weil er ihnen gesagt hat: "Ihr seid eigentlich alle korrupt". Nun, so alt ist das alles auch wieder nicht.

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Re: Re: Jesus konnte Kirche nicht denken

naja, man könnte pointiert formulieren, man hat ihn ans kreuz genagelt, weil er meinte, die menschen sollten gut sein und einander nicht hassen.

das war damals genausowenig populär wie es heute bei der "presse" und den übrigen medien populär ist: die hasstriefenden aritkel und postings der letzten tage in der presse, in denen auf papst, kirche und "die idioten, die noch deren mitglieder sind", geschimpft und aufgehetzt wird, sind ja wirklich sagenhaft...

Re: Re: Re: Jesus konnte Kirche nicht denken

Also der Papst, die Bischöfe sind in einer demokratischen Gesellschaft die in unseren Tagen in sehr hohem Maß auch von Medien dominiert sind. Mit dem "armen" Papst oder den Bischöfen die ja letztlich diesen Weg - hoffentlich - auch selbstbestimmt sind, kann ich nicht wirklich auch nur irgend eine Form von Mitleid haben. Natürlich wäre Fairness in allen Lebenslagen wünschenswert. Der Papst lebt mit einer nicht so kleinen Anzahl von Kardinälen und Personen die ihnen als Sekretäre zur Verfügung stehen in mittelalterlichem Prunk - den Jesus mit großer Wahrscheinlichkeit nicht befürworten würden - in Rom. Zur Erinnerung: Als die Apostel Jesus fragten: "Meister wo wohnst du?", war seine Antwort "kommt und seht". Also ob er mit ihnen in einem Palast gegangen ist, das wage ich jedenfalls sehr zu bezweifeln. Dass die Kritiker von Katholiken häufig als "die Bösen" wahrgenommen werdne, muss ich leider häufig beobachten.

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Einige hier

scheinen zu glauben, dass der Papst den Glauben gepachtet hat. Als bekennender Christ möchte ich vermerken, dass es nicht des Papstes bedarf, um an Jesus Christus zu glauben. Andererseits ist ihm (dem Papst) zuzugestehen, zu machen, was ihm gefällt. Allerdings muss das wiederum Niemanden kratzen.

Gast: Barbara
28.01.2009 16:33
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quo vadis, catholica ecclesia

Ich kann dem Artikel nur vollkommen zustimmen ( und was manche poster hier so von sich geben.... )

man verlangt ja sonst immer die Treue zum Papst etc. und was machen diese Piussektierer? Gar nichts, null komma nix. Im Gegenteil, es ist eher so, dass man den Eindruck hat, dass der Papst und der Vatikan ständig Forderungen dieser Bruderschaft nachgeben. Diese Piusse sind Leute, die seit 40 Jahren gegen den Papst, Kirche und 2. Vat.hetzen. Wie oft hat dieser unsägliche Williams schon vom modernistischen Rom, dass dem zeitgeist anhängt geredet, ja sogar schon vom Satan, der die Kirche beherrschen würde etc.
Aber all das scheint ja egal zu sein, man will in Rom offenbar, das 2. vat. schleichend immer mehr ein stückchen aushebeln. Man hat sicher im Vatikan keine Sympathie für die Äußerungen von Williams, aber so manch einer findet zumindest Teile deren vorkonziliarer Theologie richtig.

Gast: Christianus
28.01.2009 14:27
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Hat der Heilige Vater etwa gar vergessen, ...

sich vor seiner Entscheidung von Hrn. Michael Prüller beraten zu lassen?

 
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